[go: up one dir, main page]

DE20315241U1 - Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb - Google Patents

Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb Download PDF

Info

Publication number
DE20315241U1
DE20315241U1 DE20315241U DE20315241U DE20315241U1 DE 20315241 U1 DE20315241 U1 DE 20315241U1 DE 20315241 U DE20315241 U DE 20315241U DE 20315241 U DE20315241 U DE 20315241U DE 20315241 U1 DE20315241 U1 DE 20315241U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
rotor
drive motor
motor
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20315241U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KSB AG
Original Assignee
KSB AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KSB AG filed Critical KSB AG
Priority to DE20315241U priority Critical patent/DE20315241U1/de
Publication of DE20315241U1 publication Critical patent/DE20315241U1/de
Priority to PCT/EP2004/008421 priority patent/WO2005017362A1/de
Priority to EP04763547A priority patent/EP1651868A1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/10Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the permanent-magnet type
    • H02K49/104Magnetic couplings consisting of only two coaxial rotary elements, i.e. the driving element and the driven element
    • H02K49/106Magnetic couplings consisting of only two coaxial rotary elements, i.e. the driving element and the driven element with a radial air gap
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D13/021Units comprising pumps and their driving means containing a coupling
    • F04D13/024Units comprising pumps and their driving means containing a coupling a magnetic coupling
    • F04D13/026Details of the bearings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/128Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas using air-gap sleeves or air-gap discs
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/14Structural association with mechanical loads, e.g. with hand-held machine tools or fans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Abstract

Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb, wobei ein elektrischer Antriebsmotor über eine Magnetkupplung ein Drehmoment auf eine Welle der Strömungsmaschine, insbesondere eine Kreiselpumpe, überträgt und die Kupplung mit axialen Rotoren in Form eines einen Innenrotor umgebenden Außenrotor versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass zwischen einem Antriebsmotor (3) in Form eines Drehstrom-Asynchronmotor und einer Strömungsmaschine (1) eine Hysteresekupplung (2) angeordnet ist.

Description

  • Die Neuerung betrifft eine Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb, wobei ein elektrischer Antriebsmotor über eine Magnetkupplung ein Drehmoment auf eine Welle der Strömungsmaschine, insbesondere eine Kreiselpumpe, überträgt und die Kupplung mit axialen Rotoren in Form eines einen Innenrotor umgebenden Außenrotor versehen ist.
  • Eine gattungsgemäße Strömungsmaschine ist beispielsweise durch die DE 101 16 868 A1 bekannt. Solche Magnetkupplungsteile sind mit Permanentmagneten ausgestattet und stellen eine Synchronkupplung dar, bei der die Rotoren der beiden Kupplungsteile mit identischer Drehzahl umlaufen. Ein Haltemoment einer solchen Kupplung ist abhängig vom Kippmoment eines am sogenannten starren Netz betriebenen, antreibenden Asynchronmotors, um bei einem Einschalt- und Hochlaufvorgang eines Motors einen synchronen Betrieb der Magnetkupplung gewährleisten zu können. Damit ist eine solche Kupplung, bezogen auf einen stationären Pumpenbetrieb, erheblich überdimensioniert. Weiter haben diese Magnetkupplungen den Nachteil, bei eventuellen Laststößen auszukuppeln. Bei einem Abriss der Magnetwirkung treten in den Kupplungsbauteilen hohe Wirbelströme auf, die zu deren thermischen Zerstörung führen können. Und für ein erneutes Einkuppeln ist der Antriebsmotor herunterzufahren, um ein Einkuppeln der Kupplungsbauteile zu ermöglichen.
  • Durch die DE 197 01 993 A1 ist es für Kühlmittelpumpen von Kraftfahrzeugen bekannt, über einen Riementrieb und eine Hysteresekupplung ein Flügelrad anzutreiben. Dazu finden zwei Kupplungsscheiben Verwendung, wobei die eine Kupplungsscheibe als Magnetscheibe ausgebildet ist und die andere Kupplungsscheibe als Kupferscheibe ausgebildet sowie mit Hysteresematerial versehen ist. Diese Lösung hat zwar gegenüber den üblichen Magnetkupplungen den Vorteil, dass die Übertragungsfähigkeit bei Überschreiten eines maximalen Drehmomentes nicht abreißt und deshalb ein Stillsetzen des Antriebes zum Einkuppeln nicht mehr erforderlich ist. Deren Nachteil ist jedoch der hohe Kostenaufwand zur Befestigung der teuren Permanentmagnete hoher Leistungsdichte am Rotor, die aufwendige Rotorlagerung und das Risiko des Anstreifens des Rotors an einem Spalttopf aufgrund der am Flügelrad mit einem großen Hebelarm angreifenden Kräften. Und da ein Kraftfahrzeugmotor mit ständig wechselnden Drehzahlen betrieben wird, ist eine solche Pumpe überdimensioniert und nicht auf einen sparsamen Betriebspunkt ausgelegt.
  • Die Auslegung einer Pumpenanlage, bei der ein Antrieb mit starren Drehzahlen erfolgt, geschieht in allgemeinen auf der Basis einer maximal zu erwartenden Fördermenge bei gleichzeitig ungünstigsten Anlagenverhältnissen. Durch einen solchen in der Anlagentechnik häufigen Projektierungsansatz ergibt sich im allgemeinen eine Überdimensionierung einer solchen Strömungsmaschine und damit auch des zugehörigen Antriebes.
  • Der Neuerung liegt daher das Problem zu Grunde, für Strömungsmaschinen eine wenig aufwendige Möglichkeit zu finden, die bei der Auslegung eine Überdimensionierung der Komponenten vermeiden hilft und eine einfache, sichere sowie kostengünstige Drehmomentübertragung zwischen Antriebsmotor und Strömungsmaschine gewährleistet.
  • Die Lösung dieses Problem sieht die Anordnung einer Hysteresekupplung zwischen einem Antriebsmotor in Form eines Drehstrom-Asynchronmotor und der Strömungsmaschine vor. Durch die Verwendung einer Hysteresekupplung ergibt sich eine wesentli che Reduzierung der Kupplungsdimensionen, da eine solche Hysteresekupplung nicht mehr auf das Kippmoment eines Asynchronmotors ausgelegt sein muss. Stattdessen wird sie nur noch auf das Betriebsmoment der anzutreibenden Strömungsmaschine, nach einer Ausgestaltung vorzugsweise eine Kreiselpumpe, ausgelegt. Infolge des in einem Kupplungsteil verwendeten Hysteresematerials wird das wesentlich teurere Permanentmagnetmaterial eingespart. Und da das Hysteresematerial laufend ummagnetisiert werden kann, ist eine solche Kupplung wesentlich betriebssicher.
  • Bei einem Anfahr- oder Hochlaufvorgang läuft die Hysteresekupplung problemlos im Asynchronbetrieb, um sich dann selbstständig auf den Synchronbetrieb einzustellen. Und sollte es während es Betriebes zu plötzlichen Lastspitzen kommen, dann reisst dadurch die Kupplungswirkung der Hysteresekupplung nicht ab. Sie geht stattdessen in einen temporären, asynchronen Betriebszustand über. Somit übt sie gleichzeitig eine stoßdämpfende Wirkung im Antriebsstrang aus. Die während eines solchen schlupfbehafteten Betriebszustand auftretenden Wirbelströme sind vernachlässigbar und gefährden nicht mehr die ganze Kupplung. Ursächlich dafür ist die Fähigkeit zum Ummagnetisieren des Hysteresematerials.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die Ausgestaltung als verstellbare Hysteresekupplung. Zur Anpassung einer nach den üblichen Kriterien ausgelegten Kreiselpumpe an die jeweiligen Betriebsverhältnisse wird einfach die Einstellung der Hysteresekupplung verändert. Deren Rotoren werden dabei gegeneinander axial so verstellt, dass ihre axiale Überdeckung die Übertragung des notwendigen Drehmomentes gewährleistet. Dies kann bei einer Montage im Werk oder am Aufstellort erfolgen. Anhand vorgegebener Einstelldaten erfolgt eine solche Einstellung im Stillstand. Bei eventuell später notwendigen Änderungen muss eine gewählte Einstellung der Rotoren nur geändert werden, um die Fördermenge der Kreiselpumpe an die jeweilige Betriebssituation anzupassen. Dies kann von außen in einfachster Weise erfolgen. Das dadurch veränderte Kupplungsmoment sorgt zusammen mit einer quadratischen Pumpenkennlinie für eine Absenkung oder Anhebung der Pumpendrehzahl, wobei die Differenzleistung zwischen Motorabgabeleistung und Pumpenaufnahmeleistung in der Hysteresekupplung in Wärme umgesetzt wird. Da hier aber nur ein kleiner Drehzahlstellbereich benötigt wird, sind diese systembedingten Verluste akzeptierbar. Der Gesamtwirkungsgrad lässt sich zusätzlich verbessern, wenn als Antriebsmotor ein Drehstrom-Asynchronmotor mit verbessertem Wirkungsgrad verwendet wird.
  • Nach einer Ausgestaltung der Neuerung ist mindestens einer der ineinander angeordneten Rotoren der Hysteresekupplung als axial verstellbarer Rotor ausgebildet ist. Innerhalb der Hysteresekupplung sind die ineinander angeordneten Rotoren, auch als Außenrotor und Innenrotor bezeichnet, als axial zueinander verstellbare Bauteile ausgebildet. Die Hysteresekupplung wird während des Betriebes vom Motor mit praktisch konstanter Drehzahl angetrieben, wobei die Rotoren der Hysteresekupplung, die nach Art ineinander geschobener Zylinder gestaltet sind, das notwendige Drehmoment mit Hilfe von Permanentmagneten und Hysteresematerial auf die Welle der Kreiselpumpe oder Strömungsmaschine übertragen. Durch einfache Zuordnung der axialen Lage der Rotoren zueinander wird die Größe des zu übertragenden Drehmomentes in einfachster Weise bestimmt. In Abhängigkeit von der axialen Rotorüberdeckung wird das jeweils notwendige Drehmoment, damit die an der Pumpe sich einstellende Drehzahl und damit der jeweilige Pumpenbetriebspunkt in einfachster und genauer Weise eingestellt. Diese Maßnahme gewährleistet einen kostensparenden Pumpenbetrieb im jeweils gewünschten Anlagebetriebspunkt. Ein sich durch die Verstellung innerhalb der Hysteresekupplung eventuell einstellender Schlupf ist vernachlässigbar im Vergleich zu den Einsparungen an Betriebskosten aufgrund eines Betriebes im genauen Anlagebetriebspunkt.
  • Andere Ausgestaltungen der Neuerungen sehen vor, dass eine Regeleinrichtung während eines Betriebes die Betriebsposition zwischen Außenrotor und Innenrotor verändert und dass der Antriebsmotor und ein damit in Wirkverbindung stehender Rotor der Hysteresekupplung axial verschiebbar angeordnet sind. Diese Maßnahmen ermöglichen die axiale Veränderung des Überdeckungsgrades der Kupplungsteile der Hysteresekupplung auch während eines laufenden Betriebes. Dies können eine axiale Verschiebbarkeit einer oder beider Kupplungsteile auf der jeweiligen Welle sein. Dazu sind an sich bekannte Mittel zur Verschiebung der Kupplungs-Rotorteile auf der Welle von außen und während des Betriebes vorgesehen. Somit kann diese Anordnung innerhalb der technischen Grenzen auch zur Regelung benutzt werden.
  • Dazu sieht eine weitere Ausgestaltung vor, dass eine Regeleinrichtung während des laufenden Betriebes den Antriebsmotor sowie einen damit in Wirkverbindung stehenden Rotor der Hysteresekupplung relativ zum Aufstellort in Axialrichtung verstellt. Dazu kann in besonders einfacher Weise eine axiale Verschiebbarkeit des gesamten laufenden Antriebsmotors gegenüber der Strömungsmaschine vorgesehen werden oder der gesamte Elektromotor wird gegenüber der Strömungsmaschine während des Betriebes verschiebbar angeordnet.
  • Hierzu sieht eine andere Ausgestaltung vor, dass der Antriebsmotor über ein Regel- oder Verstellgewinde mit der Strömungsmaschine und/oder dem Magnetkupplungsantrieb verbunden ist und dass eine Drehbewegung im Regel- oder Verstellgewinde die Lage eines Rotors der Hysteresekupplung verändert. Der Motor ist über das eine geeigneter Steigung aufweisende Regel- oder Verstellgewinde mit dem Gehäuse der Kupplung oder der Strömungsmaschine verbunden. Durch einen Aktuator, beispielsweise einen Verstellmotor, der seine Regelimpulse von einem Regler erhält, werden die durch das Regel- oder Verstellgewinde miteinander verbundenen Bauteile in eine solche Stellung zueinander gebracht, dass eine dadurch bedingte Axialverschiebung die für den gewünschten Regelungszustand erforderliche Überdeckung zwischen den Rotoren der Hysteresekupplung herbeiführt.
  • Zusätzlich ergibt sich der Vorteil der leichteren Auswahl einer Pumpe aus einer Pumpenbaureihe. In einem Pumpenkatalog sind die verschiedenen Pumpengrößen mit ihren jeweiligen Pumpenkennlinien zu einem Kennfeld zusammengefasst. In einzelnen Fällen, bei denen für einen zu bedienenden Anwendungsfall eine Pumpe gerade in einem Grenzbereich zwischen zwei Pumpenkennlinien zuliegen kommt, erfolgt mit Hilfe der Hysteresekupplung in einfachster Weise eine Anpassung an die notwendige Leistungsübertragung.
  • Und ein weiterer Vorteil der Verwendung der Hysteresekupplung besteht in der Dimensionierung auf das Nenndrehmoment einer Pumpe. Denn bei einem asynchronen Hochlaufen des Drehstrommotors arbeitet die Hysteresekupplung ebenfalls asynchron. Sie muss daher nicht wie übliche Magnetkupplungen auf das größere Kippdrehmoment des Drehstrommotors ausgelegt werden. Dadurch ergibt sich eine kostensparende Verkleinerung der gesamten Kupplung bei gleichzeitig verbesserter Übertragungsqualität.
  • Weiter stellt die Hysteresekupplung einen Überlastschutz dar, so dass eine dadurch angetriebene Kreiselpumpe oder Strömungsmaschine von der Motorseite her nicht überlastet werden kann. Sie stellt damit gegenüber herkömmlichen Magnetkupplungen eine deutlich verbesserte Antriebslösung dar, da gleiche Leistungen bei kleinerer Baugröße zuverlässiger übertragen werden. Und das mit dem zusätzlichen Vorteil einer Einstellbarkeit hinsichtlich der zu übertragenden Leistungen. Trotzdem bleiben bei der verstellbare Hysteresekupplung alle Vorteile einer Magnetkupplung erhalten. Dies ist die berührungslose Verbindung zwischen Pumpe und Motor, ein einfacher Motortausch und die Integration eines Spalttopfes, womit ein Fördermedium zuverlässig von der Atmosphäre getrennt wird. Weiterhin die Einstellung einer gewünschten Pumpendrehzahl und damit der exakten Fördermenge.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
  • 1 eine Verstellmöglichkeit eines Rotors und die
  • 2 eine Regelmöglichkeit mittels Regelgewinde
  • Die 1 zeigt eine Strömungsmaschine 1 in Form eines Kreiselpumpenaggregates. Die Kreiselpumpe wird unter Zwischenschaltung einer Hysteresekupplung 2 von einem elektrischen Antriebsmotor 3 angetrieben. Die Hysteresekupplung 2 ist innerhalb eines Kupplungsgehäuses 4 angeordnet, welches an einem Gehäusedeckel 5 dichtend befestigt ist. Das Kupplungsgehäuse 4 ist so ausgebildet, dass es gleichzeitig einen Spalttopf 6 am Gehäusedeckel 5 dichtend anpresst. Im Gehäusedeckel 5 ist eine Lagerung 7 für eine Welle 8 angeordnet. Auf der einen Seite der Welle 8 ist innerhalb der Kreiselpumpe 1 ein Laufrad 1.1 befestigt und auf der anderen Seite der Welle 8 ist ein Rotor 9 der Hysteresekupplung 2 angeordnet.
  • Die hier gezeigte Kreiselpumpe ist für die Förderung chemischer Flüssigkeiten ausgebildet, weshalb alle flüssigkeitsberührten Oberflächen der Kreiselpumpe 1, des Laufrades 1.1, des Gehäusedeckels 5 und des Spalttopfes 6 mit einem entsprechenden Schutzüberzug 14 versehen sind.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein äußerer Rotor 10 der Hysteresekupplung axial verschiebbar auf einem Wellenstumpf 11 des Antriebsmotors 3 befestigt. Die Axialverschiebung erfolgt in diesem Beispiel durch ein Verstellmittel 12, mit dessen Hilfe in axialer Richtung eine einstellbare Positionierung zwischen Außenrotor 10 und einem Innenrotor 9 bewirkt wird. Selbstverständlich sind auch noch andere Verstellmöglichkeiten gebräuchlich, die eine Einstellung ohne Demontage der Hysteresekupplung 2 erlauben. Dazu können im Kupplungsgehäuse 4 oder im Flanschgehäuse 13, welches Antriebsmotor 3 und Kupplungsgehäuse 4 verbindet, entsprechende Zugangsöffnungen angeordnet sein, um eine leichte Einstellmöglichkeit für den Außenrotor 10 zu erhalten.
  • Bei einer Ausführungsform ohne Spaltrohr kann in analoger Weise auch eine Verstellung am Innenrotor 9 erfolgen.
  • Die Hysteresekupplung 2 ist derart ausgeführt, dass auf der Außenseite des inneren Kupplungsteiles, dem Innenrotor 9, Seltenerdmagnete 15 angeordnet sind. Diese bauen ein magnetisches Luftspaltfeld zwischen Innen- und Außenrotor 9, 10 auf, wobei auf der Innenseite des äußeren Kupplungsteiles, dem Außenrotor 10, ein Magnetwerkstoff 16 mit ausgeprägter Hystereseeigenschaft angeordnet ist. Damit die Temperaturabhängigkeit der Hysteresekupplung gering ist, sind vorzugsweise die Werkstoffe Sm2Co17 oder AlNiCo zu verwenden.
  • Eine solche Hysteresekupplung 2 ist lediglich auf das jeweilige Nenndrehmoment der Kreiselpumpe 1 dimensioniert, da die Hysteresekupplung 2 beim Asynchron-Hochlauf des als Drehstrommotors ausgebildeten Motors 2 ebenfalls asynchron arbeitet. Es ist daher nicht erforderlich, wie bei den bisher üblichen Magnetkupplungen, die Hysteresekupplung auf das wesentlich höhere Kippdrehmoment eines Asynchron-Drehstrommotors auszulegen. Zusätzlich hat die Hysteresekupplung 2 den Vorteil eines Überlastschutzes, da die Kreiselpumpe 1 von der Motorseite her nicht überlastet werden kann. Mit Hilfe des axialen Verstellmittel 12 der Hysteresekupplung 2 erfolgt die Einstellung der Überdeckung zwischen Innenrotor 9 und Außenrotor 10. Mit dem gezeigten Stellbereich entlang der Verbindung zwischen Außenrotor 10 und Motorwelle 11 erfolgt eine einfache Anpassung an die jeweiligen Betriebsverhältnisse.
  • 2 zeigt eine andere Art der Verstellung, wobei zwischen Hysteresekupplung 2 und Antriebsmotor 3 ein Verstell- oder Regelgewinde 17 angeordnet ist. In der 2 ist das einteilige Flanschgehäuse 13 nach 1 als eine mehrteilige Bauform ausgebildet. dabei sind dessen Flanschgehäuseteile 13.1 und 13.2 durch das Verstell- oder Regelgewinde 17 kraft- und formschlüssig miteinander verbunden. Am Antriebsmotor 3 ist zusätzlich ein Verstellmotor 18 angeordnet, den eine Regeleinrichtung 19 ansteuert. Mit Hilfe der Regeleinrichtung 19 wird das Flanschgehäuseteil 13.2 relativ zum Antriebs motor 3, an dem es radial drehbar und axial fest angeordnet ist, verdreht. Infolge einer solchen Drehbewegung verändert das Flanschgehäuseteil 13.2 auf dem Regelgewinde 17 seine Position und es erfolgt eine Axialverschiebung. Dadurch wird der Antriebsmotor 3 relativ zu einem – hier nicht dargestellten – Aufstellort in Richtung der Motordrehachse verschoben. Dabei zieht oder schiebt die Motorwelle 11, in Abhängigkeit von der Drehrichtung, den Rotor 10 ebenfalls in eine andere Position, wodurch in axialer Richtung der Überdeckungsgrad der Hysteresekupplung 2 verändert wird. Ein davon zu übertragendes Moment wird somit in einer gewünschten Weise verändert oder geregelt. Der Antriebsmotor 3 ist für eine axiale Verschiebebewegung in einer entsprechenden Weise an seinem Aufstellort befestigt.
  • Anstelle des Verstellmotor 18 können auch andere bekannte Verstellmittel Anwendung finden, mit deren Hilfe von außen eine regelnde Verstellbewegung auf den Rotor 10 ausgeübt wird. Dazu können entsprechend gleichwirkende Ausbildungen am Flanschgehäuse 13, 13.1 und 13.2 oder am Kupplungsgehäuse 4 Verwendung finden. Wesentlich ist die Veränderung der relativen axialen Lage von Motor 3 und dem damit verbundenen Rotorteil 10 zur Strömungsmaschine 1 beziehungsweise zur Hysteresekupplung 2. Infolgedessen verändert sich in der Hysteresekupplung 2 der Überdeckungsgrad der Rotoren 9, 10.

Claims (10)

  1. Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb, wobei ein elektrischer Antriebsmotor über eine Magnetkupplung ein Drehmoment auf eine Welle der Strömungsmaschine, insbesondere eine Kreiselpumpe, überträgt und die Kupplung mit axialen Rotoren in Form eines einen Innenrotor umgebenden Außenrotor versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass zwischen einem Antriebsmotor (3) in Form eines Drehstrom-Asynchronmotor und einer Strömungsmaschine (1) eine Hysteresekupplung (2) angeordnet ist.
  2. Strömungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsmaschine (1) als Kreiselpumpe ausgebildet ist.
  3. Strömungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hysteresekupplung (2) verstellbar ausgebildet ist.
  4. Strömungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der ineinander angeordneten Rotoren (9, 10) der Hysteresekupplung (2) als axial verstellbarer Rotor (10) ausgebildet ist.
  5. Strömungsmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstellmittel (12) in axialer Richtung eine einstellbare Positionierung zwischen Außenrotor (10) und Innenrotor (9) bewirkt.
  6. Strömungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Regeleinrichtung (19, 18) während eines Betriebes die Betriebsposition zwischen Außenrotor (10) und Innenrotor (9) verändert.
  7. Strömungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (3) und ein damit in Wirkverbindung stehender Rotor (10) der Hysteresekupplung (2) axial verschiebbar angeordnet sind.
  8. Strömungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Regeleinrichtung (19, 18) während des Betriebes den Antriebsmotor (3) sowie einen damit in Wirkverbindung stehenden Rotor (10) der Hysteresekupplung (2) relativ zu einem Aufstellort in Axialrichtung verstellt.
  9. Strömungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (3) über ein Regel- oder Verstellgewinde (17) mit der Strömungsmaschine (1) und/oder dem Magnetkupplungsantrieb verbunden ist und dass eine Drehbewegung im Regel- oder Verstellgewinde (17) die Lage eines Rotors (10) der Hysteresekupplung (2) verändert.
  10. Strömungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rotoren (9, 10) ein Spalttopf (6) oder Spaltrohr angeordnet ist.
DE20315241U 2003-08-05 2003-10-02 Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb Expired - Lifetime DE20315241U1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20315241U DE20315241U1 (de) 2003-08-05 2003-10-02 Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb
PCT/EP2004/008421 WO2005017362A1 (de) 2003-08-05 2004-07-28 Strömungsmaschine mit magnetkupplungsantrieb
EP04763547A EP1651868A1 (de) 2003-08-05 2004-07-28 Strömungsmaschine mit magnetkupplungsantrieb

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20312292.5 2003-08-05
DE20312292U DE20312292U1 (de) 2003-08-05 2003-08-05 Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb
DE20315241U DE20315241U1 (de) 2003-08-05 2003-10-02 Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20315241U1 true DE20315241U1 (de) 2003-12-24

Family

ID=29558078

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20312292U Expired - Lifetime DE20312292U1 (de) 2003-08-05 2003-08-05 Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb
DE20315241U Expired - Lifetime DE20315241U1 (de) 2003-08-05 2003-10-02 Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20312292U Expired - Lifetime DE20312292U1 (de) 2003-08-05 2003-08-05 Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE20312292U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005071818A1 (de) * 2004-01-23 2005-08-04 Ksb Aktiengesellschaft Kreiselpumpenaggregat
DE102004044068B4 (de) * 2004-09-11 2007-07-26 Pierburg Gmbh Vorrichtung zur Sauerstoffversorgung und Anodengasrezirkulation eines Brennstoffzellensystems
CN101846094A (zh) * 2010-06-03 2010-09-29 蓝星化工有限责任公司 一种磁力离心泵
DE102013008795B3 (de) 2013-05-24 2014-08-21 Ksb Aktiengesellschaft Pumpenanordnung
CN111156174A (zh) * 2019-12-31 2020-05-15 六安市中盛泵阀制造有限公司 一种多功能磁力泵

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014006568A1 (de) * 2013-05-08 2014-11-13 Ksb Aktiengesellschaft Pumpenanordnung und Verfahren zum Herstellen eines Spalttopfes der Pumpenanordnung
CN108900068B (zh) * 2018-08-30 2023-12-19 南京玛格耐特智能科技有限公司 一种永磁调速电机及其控制方法

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005071818A1 (de) * 2004-01-23 2005-08-04 Ksb Aktiengesellschaft Kreiselpumpenaggregat
DE102004044068B4 (de) * 2004-09-11 2007-07-26 Pierburg Gmbh Vorrichtung zur Sauerstoffversorgung und Anodengasrezirkulation eines Brennstoffzellensystems
CN101846094A (zh) * 2010-06-03 2010-09-29 蓝星化工有限责任公司 一种磁力离心泵
DE102013008795B3 (de) 2013-05-24 2014-08-21 Ksb Aktiengesellschaft Pumpenanordnung
US10385860B2 (en) 2013-05-24 2019-08-20 Ksb Aktiengesellschaft Pump arrangement for driving an impeller using an inner rotor which interacts with an outer rotor and the outer rotor having a radially outer circumferential projection
CN111156174A (zh) * 2019-12-31 2020-05-15 六安市中盛泵阀制造有限公司 一种多功能磁力泵

Also Published As

Publication number Publication date
DE20312292U1 (de) 2003-11-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69911824T2 (de) Wassergekühlter Flüssigkeitsreibungsantrieb eines Ventilators
EP0919512B1 (de) Seilwinde mit flüssigkeitsgekühltem Elektromotor
EP2997284B1 (de) Verfahren zum betreiben eines triebstranges und triebstrang
DE112016006959B4 (de) Getriebe mit variabler drehzahl
WO2008064640A1 (de) Multifunktioneller drehmomentwandler zum trennen der turbine vom motor im leerlauf und steuerverfahren zum trennen eines multifunktionellen drehmomentwandlers vom motor im leerlauf
EP2818726A1 (de) Kreiselpumpe mit axial verschiebbarem Laufrad zur Förderung unterschiedlicher Strömungswege
DE20315241U1 (de) Strömungsmaschine mit Magnetkupplungsantrieb
DE102008009351A1 (de) Vorrichtung zur Drehmomentbegrenzung in einem Triebstrang
EP3376051B1 (de) Pumpenaggregat
DE102007030281A1 (de) Hydrodynamische Kupplung
WO2007140751A2 (de) Drehmomentwandler mit gelöteter turbine
DE19646597B4 (de) Hydrodynamische Bremse
DE3022241A1 (de) Kuehlwasserpumpe nach art einer radialpumpe mit einer regeleinrichtung
EP1325247B1 (de) Hydrodynamische kopplungseinrichtung
DE102012216337A1 (de) Primärbaugruppe für eine Flüssigkeitsreibungskupplung, Flüssigkeitsreibungskupplung, Verfahren und Steuergerät zum Ansteuern einer Flüssigkeitsreibungskupplung
WO2005017362A1 (de) Strömungsmaschine mit magnetkupplungsantrieb
DE2103598C3 (de) Hydrodynamische Kupplung
DE19807280B4 (de) Hydrodynamische Maschine mit einem Spaltring
DE2522706A1 (de) Vorrichtung zum drehzahlabhaengigen uebertragen von drehmomenten
WO2000052352A1 (de) Hydrodynamischer retarder mit axial verschiebbarem rotor und rückstelleinrichtung
WO2011089001A1 (de) Verfahren zum umrüsten oder herstellen eines antriebsstranges und hydrodynamischer retarder
DE10360055A1 (de) Hydrodynamische Kupplung
DE19860705B4 (de) Hydrodynamischer Retarder mit integrierten Mitteln zur Kühlung des Retarderarbeitsmediums
WO1999052755A1 (de) Hydraulischer retarder
DE2318103A1 (de) Antriebseinrichtung fuer eine wasserpumpe

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20040205

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20061031

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20091028

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20120501