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DE20315782U1 - Hocker in Form eines Hohlkörpers - Google Patents

Hocker in Form eines Hohlkörpers Download PDF

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DE20315782U1
DE20315782U1 DE20315782U DE20315782U DE20315782U1 DE 20315782 U1 DE20315782 U1 DE 20315782U1 DE 20315782 U DE20315782 U DE 20315782U DE 20315782 U DE20315782 U DE 20315782U DE 20315782 U1 DE20315782 U1 DE 20315782U1
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Germany
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stool
area
stool according
hollow body
essentially
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DE20315782U
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English (en)
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Gebr Obermaier oHG
OBERMAIER GEB oHG
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Gebr Obermaier oHG
OBERMAIER GEB oHG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/54Inflatable chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C9/00Stools for specified purposes
    • A47C9/002Stools for specified purposes with exercising means or having special therapeutic or ergonomic effects

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Abstract

Hocker, aufweisend einen Hohlkörper, umfassend einen durch eine Hohlkörperhaut gebildeten Auflagebereich (2), einen Sitzbereich (4), und einen Seitenbereich (6), der durch Übergangsbereiche mit dem Auflagebereich (2) und dem Sitzbereich (4) verbunden ist und sich zwischen Auflagebereich (2) und Sitzbereich (4) erstreckt, wobei der Auflagebereich (2) und der Sitzbereich (4) im wesentlichen eben und parallel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die den Auflagebereich (2), Sitzbereich (4) und Seitenbereich (6) bildende Hohlkörperhaut einstöckig aus Kunststoff gebildet ist und eine durchgehende, ununterbrochene fluid-befüllbare Kammer definiert, die mit Luft gefüllt ist, und dass der Hocker eine maximale Breite zwischen 0,25 und 0,5 m und eine Höhe zwischen 0,2 und 0,6 m aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hocker für dynamisches Sitzen, der in Form eines luftbefüllbaren Hohlkörpers ausgeführt ist.
  • Es sind verschiedene Sitzunterlagen bekannt, die kissenförmig sind und daher auch als Sitzkissen bezeichnet werden. Solche Sitzkissen sind entweder mit elastischen bzw. federnden Materialien gefüllt, beispielsweise Federn, Schaumstoff oder ähnlichem, oder ihre elastische Steifigkeit wird durch ein eingeschlossenes Fluid- oder Gasvolumen erreicht, beispielsweise Wasser oder Luft. Die bekannten Sitzunterlagen führen allerdings zu einer ergonomisch nicht korrekten Sitzstellung wenn sie auf einer zu niedrigen Sitzvorrichtung verwendet werden. Dies kann zu dauernden Fehlbelastungen des Körpers führen. Verkrampfungen, Verspannungen oder in schlimmeren Fällen sogar bleibende Schäden wie Verkrümmungen der Wirbelsäule o.ä. können die Folge solcher falschen Sitzhaltung sein. Zu tiefes bzw. niedriges Sitzen ist eine aus vielen Gründen wenig gesundheitsfördernde Art des Sitzens, wie sie durch den Gebrauch von flachen Sitzkissen entstehen kann. Bereits an der Wirbelsäule geschädigte und/oder ältere Menschen sollten aus naheliegenden Gründen nicht gezwungen sein, aus niedrigen Sitzpositionen aufstehen zu müssen.
  • Zur Vermeidung solcher negativen Folgen existieren als Bälle ausgestaltete Sitzunterlagen bzw. Sitzvorrichtungen, die sogenannten Sitzbälle. Es ist allgemein anerkannt, dass solche Sitzbälle eine ergonomisch vorteilhafte Sitzposition bewirken können, da der Körper durch die latente leichte Instabilität der Sitzposition zu stetigen Ausgleichsbewegungen gezwungen wird. Dies wird auch als "dynamisches Sitzen" bezeichnet.
  • Aufgrund der instabilen Form benötigen solche Sitzbälle Unterlagen oder Haltevorrichtungen, um ein Wegrollen zu verhindern. Die Gefahr des unfallträchtigen Wegrollens hat dazu geführt, dass die Benutzung solcher Sitzgelegenheiten an staatlichen Institutionen wie Schulen und in öffentlich zugänglichen Bereichen verboten worden ist.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sitzvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die sich durch einfache Gestaltung und Handhabung auszeichnet, und welche eine ergonomisch vorteilhafte Sitzposition bzw. -haltung der darauf sitzenden Person bewirkt, und ebenso das bekanntermaßen vorteilhafte dynamische Sitzen fördert. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, eine Sitzgelegenheit bereitzustellen, welche die Vorteile von Sitzbällen besitzt, dabei aber den grundlegenden Nachteil des unfallträchtigen Wegrollens vermeidet. Ebenso ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein zu niedriges Sitzen zu verhindern.
  • Diese und weitere Aufgaben werden durch einen als Hohlkörper ausgestalteten Hocker erreicht, der einen Auflagebereich, einen Sitzbereich sowie einen funktional entsprechend ausgebildeten Seitenbereich, der Auflage- und Sitzbereich verbindet, aufweist.
  • Ein erfindungsgemäßer Hohlkörper bewirkt bei der darauf sitzenden Person ein dynamisches Sitzen, wodurch Dauerfehlbelastungen verhindert werden. Verkrampfungen, Verspannungen, sowie die noch schlimmeren Nervenreizungen und durch Schädigungen hervorgerufene Schmerzen im Lenden- und Wirbelsäulenbereich können dadurch zumindest gemindert, vermieden oder sogar geheilt werden. Durch eine entsprechend gestaltete Höhe der Sitzgelegenheit wird zu tiefes Sitzen vermieden und die damit verbundenen Nachteile werden somit eliminiert.
  • Abgesehen von diesen gesundheitlichen Vorzügen der Erfindung kann eine Sitzgelegenheit gemäß der vorliegenden Erfindung auch an Orten benutzt werden, an denen Sitzbälle aufgrund der genannten Gefahren bei deren Verwendung untersagt sind, da die Erfindung so gestaltet ist, dass eine Wegrollgefahr nicht mehr gegeben ist.
  • Die erfindungsgemäße Sitzgelegenheit kann aufgrund ihrer Höhe als allein stehender Hocker verwendet werden. Es ist aufgrund der Ausgestaltung aber auch möglich, den erfindungsgemäßen Hohlkörper auch als Auflage für herkömmliche Stühle, z.B. mit einer Rückenlehne, zu verwenden. Insbesondere kann der Hocker auch als deutliche Sitzbereichserhöhung dienen, wie sie z.B. ältere Menschen oder Kinder teilweise benötigen, um die Sitzhöhe ihrer vorhandenen Sitzmöbel bedarfsgerecht anzupassen.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Hocker bereitgestellt. Der Hocker weist einen Hohlkörper auf, umfassend einen durch eine Hohlkörperhaut gebildeten Auflagebereich, einen Sitzbereich, und einen Seitenbereich, der durch Übergangsbereiche mit dem Auflagebereich und dem Sitzbereich verbunden ist und sich zwischen Auflagebereich und Sitzbereich erstreckt, wobei der Auflagebereich und der Sitzbereich im wesentlichen eben und parallel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die den Auflagebereich, Sitzbereich und Seitenbereich bildende Hohlkörperhaut einstückig aus Kunststoff gebildet ist und eine durchgehende, ununterbrochene fluid-befüllbare Kammer definiert, die mit Luft gefüllt ist, und dass der Hocker eine maximale Breite zwischen 0,25 und 0,5 m aufweist, und eine Höhe zwischen 0,2 und 0,6 m aufweist.
  • Es wird bevorzugt, dass die maximale Breite zwischen 0,3 und 0,45 m beträgt. Damit ist die Sitzfläche ausreichend bemessen.
  • Es wird bevorzugt, dass die Höhe zwischen 0,25 und 0,47 m beträgt. Damit ist die Sitzhöhe in der Praxis für durchschnittliche Benutzer ausreichend hoch.
  • Es wird bevorzugt, dass der Kunststoff weichgemachtes Polyvinylchlorid (PVC) enthält. Damit ist die Elastizität der Haut verbessert.
  • Es wird bevorzugt, dass der Hocker im Rotationsgussverfahren hergestellt ist. Dadurch läßt sich der Gegenstand kostengünstig fertigen.
  • Es wird bevorzugt, dass der Hocker in der Aufsicht eine im wesentlichen runde, elliptische oder ovale Form aufweist. Damit sind allgemein bevorzugte Sitzformen erreicht.
  • Es wird bevorzugt, dass der Hocker in der Aufsicht eine n-eckige Form mit n ≥ 3 aufweist. Dies ist eine alternative Sitzflächenform.
  • Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut vorzugsweise halbwulstförmige rutschhindernde Anformungen oder Noppen aufweist, die im Auflagebereich und/oder im Sitzbereich gebildet sind. Es sind auch Massagenoppen bevorzugt. Damit ist ein Wegrutschen der sitzenden Person oder des Hockers auf dem Untergrund vermieden bzw. ein Massageeffekt sichergestellt.
  • Es wird bevorzugt, dass die Anformungen bzw. Noppen einen Durchmesser von 0,001 bis 0,01 m aufweisen.
  • Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im wesentlichen konkav gekrümmt ist. Dies ist eine bevorzugte Ausgestaltung.
  • Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im wesentlichen konvex gekrümmt ist. Dies ist eine alternative Ausgestaltung.
  • Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im wesentlichen zylinderförmig ist. Dies ist eine übliche Ausgestaltung.
  • Es wird bevorzugt, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs im wesentlichen kreiszylinderförmig ist. Dies ist eine herstellungstechnisch günstige Ausgestaltung.
  • Es wird bevorzugt, dass die Übergangsbereiche im Querschnitt im wesentlichen viertelkreisförmig sind.
  • Es wird bevorzugt, dass der Seitenbereich eine oder mehrere vorbestimmte Ausformungen aufweist.
  • Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs eine im Querschnitt im wesentlichen halbrunde Form aufweist.
  • Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs eine im Querschnitt im wesentlichen n-eckige Form mit n ≥ 3 aufweist.
  • Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs wendelförmig in dem Seitenbereich verläuft.
  • Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs im wesentlichen vertikal verläuft.
  • Es wird bevorzugt, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs im wesentlichen horizontal verläuft.
  • Es wird bevorzugt, dass der Auflagebereich drei oder mehr Stützfüße aufweist.
  • Es wird bevorzugt, dass der Hocker mindestens ein Ventil aufweist, durch welches Fluid in die Kammer des Hockers gefüllt werden kann.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen ersichtlich, unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in welcher:
  • 1a eine perspektivische dreidimensionale Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hohlkörpers ist;
  • 1b eine zweidimensionale Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hohlkörpers ist;
  • 1c, 1d, 2a und 2b zweidimensionale Seitenansichten von verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Hohlkörpers sind;
  • 2c eine Aufsicht des Sitzbereichs einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hohlkörpers ist;
  • 2d eine perspektivische dreidimensionale Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hohlkörpers ist; und
  • 3a und 3b zwei seitliche Ansichten von alternativen erfindungsgemäßen Ausführungsformen sind.
  • In 1a ist ein Hocker gemäß der Erfindung dargestellt. Der Hocker umfasst einen Auflagebereich 2, der dazu dient, den erfindungsgemäßen Hohlkörper auf einer Oberfläche abzustellen, einen Sitzbereich 4, auf dem eine Person sitzen kann, und einen Seitenbereich 6, der Auflagebereich 2 und Sitzbereich 4 miteinander verbindet. Bevorzugt sind halbwulstförmige flache Anformungen bzw. Noppen oder Massagenoppen 10 sind im Sitzbereich 4 und (nicht gezeigt) im Auflagebereich 2 angeordnet. Die Anformungen 10 sind dazu ausgelegt, ein Rutschen des Hohlkörpers zu vermindern oder ganz zu verhindern bzw. einen Massageeffekt bereit zu stellen. Im Auflagebereich wird dabei einem Rutschen des Hockers auf der Abstellfläche entgegengewirkt, während die Anformungen auf dem Sitzbereich dem Abrutschen der darauf sitzenden Person entgegenwirken. Der Durchmesser der halbwulstförmigen rutschhindernden Anformungen liegt bevorzugt zwischen 0,001 und 0,01 m. Die Anformungen dienen ebenfalls der zusätzlichen Versteifung des Hohlkörpers, und können auch für eine ästethische Gestaltung der erfindungsgemäßen Sitzgelegenheit genutzt werden. Anformungen werden bevorzugt auf dem Auflagebereich 2 oder dem Sitzbereich 4 gebildet, können aber auch auf dem Seitenbereich 6 gebildet sein.
  • In 1b ist ein erfindungsgemäßer Hohlkörper in einer Seitenansicht dargestellt. In dieser Ausführungsform ist zwischen dem Seitenbereich und dem Auflage- und Sitzbereich ein im Querschnitt im wesentlichen viertelkreisförmiger Übergangsbereich dargestellt. Die Gesamthöhe des Hohlkörpers setzt sich dann zusammen aus der Höhe B des Seitenbereichs (ohne Übergangsbereich) sowie zweimal der Höhe A des Übergangsbereichs zwischen Seitenbereich und Auflage- bzw. Sitzbereich. Die maximale Breite des Hohlkörpers ist mit D dargestellt. Bevorzugt sind in einer solchen Ausführungsform A zwischen 0.02 und 0.05 m, bevorzugt zwischen 0,03 und 0,04 m und besonders bevorzugt etwa 0,035 m, wobei B zwischen 0,013 und 0,020 cm, besonders bevorzugt bei 0,18 m liegt. Die Gesamthöhe B+2*A liegt bevorzugt zwischen 0,2 und 0,6 m, besonders bevorzugt zwischen 0,25 und 0,47 m. Die maximale Breite D des erfindungsgemäßen Hohlkörpers liegt bevorzugt zwischen 0,25 und 0,5 m, besonders bevorzugt zwischen 0,3 und 0,45 m.
  • In den 1c, 1d, 2a und 2b sind verschiedene bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Hohlkörpers mit unterschiedlich gestalteten Seitenbereichen dargestellt. Der Seitenbereich weist bevorzugt eine oder mehrere Ausformungen auf. Die Form dieser Ausformungen kann halbrund sein wie in 1c gezeigt, oder eine dreieckige Form haben wie in 1d gezeigt, oder auch eine mehreckige Form, wie in 2a gezeigt. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist in der 2b dargestellt, hier weist der Seitenbereich eine wendelförmig umlaufende, halbrunde Ausformung auf. Abgesehen von den hier gezeigten Ausführungsbeispielen gibt es verschiedene andere zweckmäßige Gestaltungen des Seitenbereichs mit einer oder mehreren Ausformungen, oder einer einfachen zylindrischen, konvexen oder konkaven Oberfläche. Ebenso können Ausformungen sowohl horizontal (wie in 1c bis 2a) als auch vertikal verlaufen (hier nicht gezeigt).
  • In 2c ist ein Auflagebereich eines erfindungsgemäßen Hohlkörpers dargestellt. Drei Stützfüße 12 sind in dieser bevorzugten Ausführungsform im Auflagebereich angeordnet. Die Füße können eine zusätzliche Stabilisierung des erfindungsgemäßen Hockers bewirken, z.B. um ein Umkippen zu verhindern, und auch eine zusätzliche Rutschhemmung bilden. Dazu sind mindestens 3 solcher Füße erforderlich, es können aber auch mehr als 3 vorhanden sein, um den Effekt noch zu vergrößern. Bei einem Hocker, der speziell für Kinder gedacht wäre, ist es auch möglich, solche Füße als Ergänzung der Gestaltung des Hockers z.B. als Tier (Ente, Elefant oder dergleichen) als Nachahmungen von entsprechenden Tierfüßen oder dergleichen (Schwanz, Rüssel etc.) auszubilden.
  • In 2d ist eine alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hohlkörpers dargestellt. Während eine runde oder ovale Form, wie sie in den vorhergehenden Figuren dargestellt ist, in vielen Fällen eine sinnvolle Gestaltung des erfindungsgemäßen Hockers ist, sind natürlich für bestimmte Zwecke auch eckige Formen der Sitzgelegenheit möglich und angemessen. Als Beispiel ist daher in dieser Figur eine 6-eckige Gestaltung des Hohlkörpers gezeigt. Beliebige andere n-eckige Formen mit n ≥ 3 sind ebenso möglich und können je nach speziellem Einsatz des Hockers als Grundform gewählt werden. Ein Ventil 14 ist hier ebenfalls dargestellt, durch welches ein Fluid in den Hohlkörper bzw. die dafür vorgesehene Kammer innerhalb des Hohlkörpers eingefüllt werden kann.
  • In den 3a und 3b sind zwei alternative Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Sitzvorrichtung dargestellt, mit im Querschnitt konkaver bzw. konvexer Ausgestaltung des Seitenbereichs 6.
  • Der erfindungsgemäße Hohlkörper kann mit einem Fluid gefüllt werden, um die Elastizität des Hockers den Erfordernissen eines speziellen Einsatzes anzupassen. Dafür bildet zweckmäßigerweise das Innere des Hohlkörpers eine entsprechende Kammer. Bevorzugt ist dieses Fluid Luft, da somit der Hocker relativ leicht bleibt. Ebenso ist Luft leicht zu handhaben, entsprechende Geräte wie Luftpumpen und dergleichen sind in den meisten Haushalten bereits vorhanden.
  • Um es dem Benutzer zu ermöglichen, die Elastizität und in geringerem Umfang auch die Form des Hockers anzupassen, kann der erfindungsgemäße Hohlkörper mit einem Ventil zum Einfüllen eines Fluids versehen sein. Das Ventil kann als Einwegventil oder als Zweiwegventil ausgeführt sein, d.h. mit und ohne Möglichkeit, Fluid wieder aus dem Hohlkörper abzulassen. Durch die Verwendung eines Fluids als die Elastizität wesentlich mitbestimmender Faktor wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, die Elastizität des Hockers leicht den Erfordernissen anzupassen.
  • Wenn der Hohlkörper mit dem Auflagebereich 2 auf einer Unterlage, in der Regel einem Fußboden, aufliegt, passt sich die Form des Auflagebereichs 2 und des Seitenbereichs 6 eventuellen Unregelmäßigkeiten der Unterlage an. Auf ähnliche Weise passt sich der Sitzbereich 4 der Anatomie einer Person an, die darauf sitzt. Die auftretende Belastung durch das Gewicht der Person wird durch den Seitenbereich 6 über den Auflagebereich 2 auf die Unterlage geleitet.
  • Die Elastizität der Haut des Hohlkörpers, die insbesondere aus weichgemachtem Polyvinylchlorid (PVC) hergestellt ist, bewirkt, dass – ebenso wie bei den Sitzbällen – ein Teil der Kräfte, die durch Belastung mit einer Person entstehen, in Scherkräfte bzw. Kräfte umgesetzt wird, die im wesentlichen parallel zu dem Auflagebereich sind. Die Scherkräfte verursachen leichte Kipp- und Wippbewegungen der Person, die auf dem Hocker sitzt. Der Hohlkörper kann sich unter dieser Belastung verformen und folgt somit den Bewegungen der darauf sitzenden Person. Dieses auch "dynamisches Sitzen" genannte Verhalten führt zu den bereits erwähnten orthopädischen und ergonomischen Vorteilen in Bezug auf die Gesundheit des Benutzers, und erzeugt dadurch auch ein Wohlbefinden einer Person, die auf dem erfindungsgemäßen Hocker sitzt.

Claims (23)

  1. Hocker, aufweisend einen Hohlkörper, umfassend einen durch eine Hohlkörperhaut gebildeten Auflagebereich (2), einen Sitzbereich (4), und einen Seitenbereich (6), der durch Übergangsbereiche mit dem Auflagebereich (2) und dem Sitzbereich (4) verbunden ist und sich zwischen Auflagebereich (2) und Sitzbereich (4) erstreckt, wobei der Auflagebereich (2) und der Sitzbereich (4) im wesentlichen eben und parallel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die den Auflagebereich (2), Sitzbereich (4) und Seitenbereich (6) bildende Hohlkörperhaut einstöckig aus Kunststoff gebildet ist und eine durchgehende, ununterbrochene fluid-befüllbare Kammer definiert, die mit Luft gefüllt ist, und dass der Hocker eine maximale Breite zwischen 0,25 und 0,5 m und eine Höhe zwischen 0,2 und 0,6 m aufweist.
  2. Hocker gemäß Anspruch 1, wobei die maximale Breite zwischen 0,3 und 0,45 m beträgt.
  3. Hocker gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Höhe zwischen 0,25 und 0,45 m beträgt.
  4. Hocker gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff weichgemachtes Polyvinylchlorid (PVC) enthält.
  5. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hocker im Rotationsgussverfahren hergestellt ist.
  6. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hocker in der Aufsicht eine im wesentlichen runde oder ovale Form aufweist.
  7. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hocker in der Aufsicht eine n-eckige Foren mit n ≥ 3 aufweist.
  8. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörperhaut rutschhindernde Anformungen (10) aufweist, die im Auflagebereich (2) und/oder im Sitzbereich (4) gebildet sind.
  9. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörperhaut Noppen (10) aufweist, die im Auflagebereich (2) und/oder im Sitzbereich (4) gebildet sind
  10. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anformungen (10) einen Durchmesser von 0,001 bis 0,01 m aufweisen.
  11. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs (6) im wesentlichen konkav gekrümmt ist.
  12. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs (6) im wesentlichen konvex gekrümmt ist.
  13. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs (6) im wesentlichen zylinderförmig ist.
  14. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörperhaut des Seitenbereichs (6) im wesentlichen kreiszylinderförmig ist.
  15. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsbereiche im Querschnitt im wesentlichen viertelkreisförmig sind.
  16. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenbereich (6) mindestens eine vorbestimmte Ausformung aufweist.
  17. Hocker gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs (6) eine im Querschnitt im wesentlichen halbrunde Form aufweist.
  18. Hocker gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs (6) eine im Querschnitt im wesentlichen n-eckige Form mit n ≥ 3 aufweist.
  19. Hocker gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs (6) wendelförmig um den Seitenbereich verläuft.
  20. Hocker gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs (6) im wesentlichen vertikal verläuft.
  21. Hocker gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausformung des Seitenbereichs (6) im wesentlichen horizontal verläuft.
  22. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagebereich (2) drei oder mehr Stützfüße (12) aufweist.
  23. Hocker gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hocker mindestens ein Ventil (14) aufweist, durch welches Fluid in die Kammer des Hockers gefüllt werden kann.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2008139234A1 (en) * 2007-05-09 2008-11-20 Ivo Popovic Massage stool
DE202017006254U1 (de) 2017-12-06 2019-03-07 Kristof Hock Sitzeinrichtung

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