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DE20315515U1 - Flächiges Material - Google Patents

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DE20315515U1
DE20315515U1 DE20315515U DE20315515U DE20315515U1 DE 20315515 U1 DE20315515 U1 DE 20315515U1 DE 20315515 U DE20315515 U DE 20315515U DE 20315515 U DE20315515 U DE 20315515U DE 20315515 U1 DE20315515 U1 DE 20315515U1
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acrylic resin
flat material
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • B32B27/12Layered products comprising a layer of synthetic resin next to a fibrous or filamentary layer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B7/00Layered products characterised by the relation between layers; Layered products characterised by the relative orientation of features between layers, or by the relative values of a measurable parameter between layers, i.e. products comprising layers having different physical, chemical or physicochemical properties; Layered products characterised by the interconnection of layers
    • B32B7/04Interconnection of layers
    • B32B7/12Interconnection of layers using interposed adhesives or interposed materials with bonding properties

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Flächiges Material aus einer porösen und/oder oberflächenstrukturierten Unterlage (1) und einer durchsichtigen oder zumindest durchscheinenden textilen Auflage (2), wie einem Gazegewebe, Organza, Tüll oder dgl. netzartigen Gewebe, Gewirke oder Gelege, wobei die Unterlage (1) und die Auflage (2) durch eine getrocknete Acrylharzdispersion miteinander verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein flächiges Material auf der Basis einer porösen und/oder oberflächenstrukturierten Unterlage.
  • Zur Herstellung von Bekleidung, Schuhwerk, Taschen, Decken o. ä. werden in der Regel flächige Materialien aus Textil, Leder, Kunststoff oder dgl. verwandt. Um den Wünschen an Mode und Ästhetik zu entsprechen, werden diese Materialien oft mit Bildern, Texten, Schriftzeichen o. ä. Dekoren versehen. Das Aufbringen bzw. Einarbeiten dieser Dekore ist bei den erwähnten Materialien z. T. aufwändig. Deshalb werden vereinzelt andere Materialien wie z. B. Papier als flächiges Material für die Herstellung solcher Waren benutzt, auf welchen wegen ihrer größeren Porosität Dekore leichter aufgebracht werden können. Allerdings sind die aus diesen porösen Materialien hergestellten Waren für den täglichen Gebrauch oft nicht ausreichend widerstandsfähig.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein neues, mit Dekoren versehbares flächiges Material zur Verfügung zu stellen, welches auch auf der Basis einer empfindlichen porösen Unterlage wie z. B. Papier hergestellt werden kann und welches dennoch stabil, widerstandsfähig und gleichzeitig flexibel genug ist, um sich zur Herstellung von Bekleidung, Schuhwerk, Taschen, Decken o. ä. Gebrauchsgegenständen zu eignen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß z. B. im Wesentlichen dadurch gelöst, dass das flächige Material aus einer porösen oder oberflächenstrukturierten Unterlage und einer durchsichtigen oder zumindest durchscheinenden textilen Auflage, wie einem Gazegewebe, Organza, Tüll oder dgl. netzartigen Gewebe, Gewirke oder Gelege besteht, wobei die Unterlage und die Auflage durch eine getrocknete Acrylharzdispersion miteinander verbunden sind.
  • Die durchsichtige oder zumindest durchscheinende textile Auflage verleiht der porösen bzw. oberflächenstrukturierten Unterlage Stabilität ohne die ihr zugewandte Oberfläche der Unterlage und deren Dekor nennenswert zu verdecken. Die Acrylharzdispersion sorgt für eine feste Verbindung zwischen der Unterlage und der Auflage und erhöht zusätzlich die Reißfestigkeit des flächigen Materials, ohne die Durchsichtigkeit der Auflage zu beeinträchtigen.
  • Vorzugsweise ist die Auflage mit der Acrylharzdispersion getränkt oder die Acrylharzdispersion auf die Auflage aufgetragen und als durchsichtiger, vorzugsweise glasklarer, wasserunlöslicher Film aufgetrocknet.
  • Um die Auf- und Unterlage besonders fest miteinander zu verbinden, sollte die Acrylharzdispersion in beide Lagen eingezogen sein, wozu die Porosität bzw. Oberflächenstruktur der Unterlage und die textile Beschaffenheit der Auflage beitragen.
  • Es ist weiterhin von besonderem Vorteil, wenn der von der Acrylharzdispersion gebildete, die Unterlage und Auflage verbindende Film elastisch ist. Dadurch ist das flächige Material ausreichend flexibel und gut formbar.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Unterlage auf der der Auflage zugewandten Oberfläche ein Dekor tragen.
  • Es ist außerdem von Vorteil, wenn die Auflage nur einen Bruchteil der Stärke der Unterlage hat. So bleibt das erfindungsgemäße Material dünn und flexibel.
  • Die Aufgabe kann erfindungsgemäß z. B. im Wesentlichen auch dadurch gelöst werden, dass das flächige Material aus einer porösen und/oder oberflächenstrukturierten Unterlage mit einem von dieser aufgenommenen Film aus einer Acrylharzdispersion besteht, wobei an wenigstens einer Oberfläche bzw: in der Oberflächenschicht des Films ein Dekormaterial an- und/oder eingelagert ist.
  • Durch die Verwendung des Acrylharzfilmes zur An- bzw. Einlagerung des Dekormaterials ist das entsprechende Dekor einfach, sicher und fest mit der Unterlage verbunden. Das Dekor bildet über das Acrylharz mit der Unterlage ein festen Verbund. Wegen der besonderen Eigenschaften des Acrylharzfilmes wird das Dekor selbst bei einer eventuellen Wäsche oder Reinigung des flächigen Materials nicht beschädigt. Das erfindungsgemäß dekorierte flächige Material ist also auch wasch-, insbesondere waschmaschinenfest.
  • Dabei kann die Unterlage mit der Acrylharzdispersion getränkt oder die Acrylharzdispersion auf die Unterlage aufgetragen sein.
  • Insbesondere kann die Acrylharzdispersion wenigstens teilweise in die Unterlage eingezogen sein. So erhöht sich die Stärke des Verbundes aus Dekormaterial, Acrylharz und Unterlage.
  • Um die Verbundstärke noch weiter zu verbessern, kann das Dekormaterial wenigstens teilweise in die Acrylharzdispersion und ggf. in die Unterlage eingezogen sein.
  • Vorzugsweise ist das Dekormaterial von z.B. einem wieder ablösbaren Bildträger auf die Oberfläche des Films übertragen worden. So lässt sich das Dekormaterial besonders einfach an- bzw. einlagern. Es sind aber auch andere Arten denkbar, mit denen das Dekormaterial auf den Film übertragen wird.
  • Das Dekormaterial selber kann als weiteren Schutz zusätzlich von einer durchsichtigen, vorzugsweise glasklaren wasserunlöslichen Acrylharzdispersionsschicht abgedeckt sein.
  • Durch das Verwenden ausgewählter Acrylharzdispersionen kann das flächige Material außerdem feuchtigkeitsabweisend gemacht sein.
  • Die Unterlage kann aus Textil, insbesondere Gazegewebe, Organza, Tüll oder dgl. netzartigem Gewebe, Gewirke oder Gelege, Papier, Leder, Kunststoff, Metall und/oder Holz bestehen, soweit die erforderliche Porosität vorhanden ist.
  • Um die Trocknungszeit der Acrylharzdispersion zu optimieren, kann diese einen Verdicken und/oder Verzögerer enthalten.
  • Es ist besonders vorteilhaft, wenn eine Acrylharzdispersion verwendet wird, deren Mindesttemperatur zur Filmbildung nicht über 10°C liegt. Dann lässt sich das erfindungsgemäße Material "kalt", d. h. bei Raumtemperatur herstellen.
  • Das erfindungsgemäße flächige Material kann insbesondere als Bestandteil von Bekleidungsstücken, Kopfbedeckungen, Schuhen, Taschen, Koffern, Schirmen, Markisen, Decken, Gardinen, und/oder Zelten und/oder als Dekormaterial, Wandbelag und/oder Fußbodenbelag ausgebildet sein.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele und der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen flächigen Materials, und
  • 2 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen flächigen Materials.
  • Das Material gemäß der ersten Ausführungsform gemäß 1 besteht im Wesentlichen aus einer porösen und/oder oberflächenstrukturierten Unterlage 1 und einer durchsichtigen textilen Auflage 2. Die Unterlage 1 besteht aus bedrucktem oder anderweitig dekoriertem Papier, sie kann aber auch aus anderen Materialien, wie z. B. ggf. dekoriertem Textil, Leder, Kunststoff oder Holz bestehen, solange diese porös oder oberflächenstrukturiert sind. Um dem Material ein ansprechendes Aussehen zu verleihen, weist die Oberfläche 3 der Unterlage 1 z. B. das Dekor auf. Das kann ein Bild, ein Text oder eine sonstige künstlerische Gestaltung sein. Das Dekor der Unterlage 1 kann z. B. von einem Zeitungsausschnitt, einer Landkarte, einem Stadtplan oder von einem Foto gebildet sein, wenn die Unterlage 1 entsprechend aus einem Zeitungsausschnitt, einer Landkarte, einem Stadtplan oder Photopapier besteht. Derartige Flächengebilde können auch als solche verwendet werden, also z. B. als widerstandsfähige Landkarte oder Stadtplan.
  • Bei der Auflage 2 handelt es sich z. B. um ein Gazegewebe (Organza), welches netzartig auf der Oberfläche 3 der Unterlage 1 aufliegt. Durch die Netzform bleibt das auf der Oberfläche 3 befindliche Dekor gut sichtbar. Es ist auch möglich, anstelle eines Gazegewebes ein anderes netzartiges Material zu verwenden, welches die selbe Funktion erfüllt.
  • Eine Acrylharzdispersion ist in den Bereich B des Materials eingezogen, verschweißt so die Unterlage 1 mit der Auflage 2. Die Acrylharzdispersion bildet auf der Oberfläche O, um diese zu schützen, einen glasklaren, trockenen und wasserunlöslichen Film 4. Der Film 4 macht das erfindungsgemäße Material je nach Auftragsstärke auch feuchtigkeitsabweisend.
  • Bei der zweiten Ausführungsform gemäß 2 ist die Unterlage 11 wie bei der ersten Ausführungsform porös und/oder oberflächenstrukturiert. Sie besteht z.B. aus Papier, Tüll/Organza, Leinwand, Textilien, Kunststoff, Holz oder aus aufgerautem Metall. In und über der Unterlage 11 befindet sich ein Film 12 aus einer Acrylharzdispersion. Der Film 12 ist im Bereich C in die Unterlage 11 eingezogen. Der restliche Teil des Films 12 liegt auf der Oberfläche O der Unterlage 11. In und über dem Film 12 befindet sich ein Dekormaterial 15. Das Dekormaterial 15 ist im Bereich D in den Film 12 eingezogen. Der andere Bereich E des Dekormaterials 15 liegt auf der Oberfläche O' des Filmes 12 auf. Das Dekormaterial 15 bildet ein Dekor. Das Dekor besteht aus einem Bild, Text oder einer sonstigen z. B. künstlerischen Gestaltung und verleiht so dem flächigen Material ein ansprechendes Aussehen. Das Dekormaterial 15 enthält Pigmente, welche an und in dem Film 12 gelagert sind. Dabei kann die Dichte der Pigmente innerhalb des Films 12 von der Oberfläche O' des Films 12 zur Oberfläche O der Unterlage 11 hin abnehmen. Das Dekormaterial 15 kann noch einmal durch einen zusätzlichen (nicht dargestellten) Filmüberzug, welcher in seiner Materialeigenschaft dem Film 12 entspricht, geschützt sein.
  • Das flächige Material gemäß der zweiten Ausführungsform kann wie folgt hergestellt werden. Zunächst wird auf die Unterlage 11 eine Acrylharzdispersion aufgetragen. Anschließend wird ein Bildträger, dessen Bild auf die Unterlage 11 übergehen soll, mit seiner Bildseite auf die mit der Acrylharzdispersion präparierte Unterlage 11 gelegt. Acrylharzdispersion kann auch auf die Bildseite des Bildträgers aufgetragen werden. Der Bildträger wird gleichmäßig an die Unterla ge 11 gepresst, damit keine Luftblasen zwischen dem Bildträger und der Unterlage 11 entstehen. Es wird abgewartet, bis die Emulsion getrocknet ist. Beim Trocknen wandelt sich die Acrylharzdispersion in den Film 12 um. Dabei nimmt dieser das Bild des Bildträgers auf. Das so aufgenommene Bild entspricht dem Dekormaterial 15. Die mit dem Bildträger versehene Unterlage 11 wird anschließend so lange in Wasser getaucht, bis der Bildträger, der in der Regel aus Papier oder einem ähnlichen Zellulose-Material besteht, leicht z. B. durch Abreiben oder Ablösen von der Unterlage 11 entfernt werden kann. Auf der Unterlage 11 verbleibt lediglich das als Bild gestaltete Dekormaterial 15, welches in den Film 12 eingezogen ist bzw. sich auf diesem angelagert hat.
  • Die Eigenschaften der Acrylharzdispersion und damit des flächigen Materials sind bei einfacher Herstellbarkeit z. B. durch die Zugabe von Verdickern, Verdünnern oder Verzögerern optimal an die verwendete Auf- und/oder Unterlage anpassbar. Insbesondere kann die Dispersion so zusammengestellt sein, dass ihre Mindesttemperatur zur Filmbildung nicht über 10°C liegt. Dadurch kann das flächige Material bei Zimmertemperatur hergestellt werden, was die Herstellung vereinfacht und verbilligt und außerdem die Auf- und/oder Unterlage schont.
  • Durch die Acrylharzdispersion und ggf. die besondere Auflage ist das vorgeschlagene flächige Material widerstandsfähig und feuchtigkeitsabweisend. Durch die Wahl einer entsprechenden porösen Unterlage wie bspw. Papier ist das Material dennoch formbar und flexibel. Bei der ersten Ausführungsform gemäß 1 kann das Material außerdem durch Bedrucken, Bemalen, etc. auf einfache Weise künstlerisch ausgestaltet werden. Das Material eignet sich besonders gut zur Herstellung von modischer Bekleidung (insbesondere auch Regen- und Outdoorbekleidung), Tüchern, Taschen und Schuhen. Das vorgeschlagene Material kann aber auch zur einfachen und schnellen Herstellung von Plakaten dienen. Es sind auch vielfältige weitere Einsatzmöglichkeiten wie z. B. als Decken oder Gardinen denkbar.
  • Bezugszeichenliste:
  • 1
    Unterlage
    2
    Auflage
    3
    Oberfläche
    4
    Film
    11
    Unterlage
    12
    Film
    15
    Dekormaterial
    B
    Bereich der Acrylharzdispersion
    C
    eingezogener Bereich des Acrylharzfilmes 12
    D
    eingezogener Bereich des Dekormaterials 15
    E
    auf der Oberfläche liegender Bereich des Dekormaterials 15
    O, O'
    Oberflächen

Claims (18)

  1. Flächiges Material aus einer porösen und/oder oberflächenstrukturierten Unterlage (1) und einer durchsichtigen oder zumindest durchscheinenden textilen Auflage (2), wie einem Gazegewebe, Organza, Tüll oder dgl. netzartigen Gewebe, Gewirke oder Gelege, wobei die Unterlage (1) und die Auflage (2) durch eine getrocknete Acrylharzdispersion miteinander verbunden sind.
  2. Flächiges Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (2) mit der Acrylharzdispersion getränkt oder die Acrylharzdispersion auf die Auflage (2) aufgetragen ist.
  3. Flächiges Material nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Acrylharzdispersion als durchsichtiger, vorzugsweise glasklarer, wasserunlöslicher Film (4) aufgetrocknet ist.
  4. Flächiges Material nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Acrylharzdispersion in die Unterlage (1) und in die Auflage (2) eingezogen ist.
  5. Flächiges Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Acrylharzdispersion gebildete, die Unterlage (1) und Auflage (2) verbindende Film (4) elastisch ist.
  6. Flächiges Material nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (1) auf der der Auflage (2) zugewandten Oberfläche (3) ein Dekor trägt.
  7. Flächiges Material nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (2) nur einen Bruchteil der Stärke der Unterlage (1) hat.
  8. Flächiges Material aus einer porösen und/oder oberflächenstrukturierten Unterlage (11) mit einem von dieser aufgenommenen Film (12) aus einer Acrylharzdispersion, wobei an wenigstens einer Oberfläche (17) bzw. in der Oberflächenschicht (16) des Films (12) ein Dekormaterial (15) an- und/oder eingelagert ist.
  9. Flächiges Material nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (11) mit der Acrylharzdispersion getränkt oder die Acrylharzdispersion auf die Unterlage (11) aufgetragen ist.
  10. Flächiges Material nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass Acrylharzdispersion wenigstens teilweise in die Unterlage (11) eingezogen ist.
  11. Flächiges Material nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekormaterial (15) wenigstens teilweise in die Acrylharzdispersion und ggf. in die Unterlage (11) eingezogen ist.
  12. Flächiges Material nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekormaterial (15) von z.B. einem wieder ablösbaren Bildträger auf die Oberfläche (O') des Films (12) übertragen worden ist.
  13. Flächiges Material nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekormaterial (15) zusätzlich von einer durchsichtigen, vorzugsweise glasklaren wasserunlöslichen Acrylharzdispersionsschicht abgedeckt ist.
  14. Flächiges Material nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es feuchtigkeitsabweisend ist.
  15. Flächiges Material nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (1, 11) aus Textil, insbesondere Gazegewebe, Organza, Tüll oder dgl. netzartigem Gewebe, Gewirke oder Gelege, Papier, Leder, Kunststoff, Metall und/oder Holz besteht, oder solches aufweist.
  16. Flächiges Material nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Acrylharzdispersion z. B. auf der Basis von Wasser verwendet ist, welche einen Verdicker und/oder einen Verzögerer enthält.
  17. Flächiges Material nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Acrylharzdispersion verwendet ist, deren Mindesttemperatur zur Filmbildung nicht über 10°C liegt.
  18. Flächiges Material nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Bestandteil von Bekleidungsstücken, Kopfbedeckungen, Schuhen, Taschen, Koffern, Schirmen, Markisen, Decken, Gardinen und/oder Zelten und/oder als Dekormaterial, Wandbelag und/oder Fußbodenbelag ausgebildet ist.
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