DE20314002U1 - Mischwagen - Google Patents
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Abstract
Mischwagen
(1) mit einer Mischkammer (5), die einen Boden (6), eine Einfüllöffnung (8),
die größer als
der Boden (6) ist, und eine Wandung (7) aufweist, wobei in der Mischkammer
(5) ein Arbeitswerkzeug (9) vorgesehen ist, das eine Arbeitsfläche (A)
auf dem Boden (6) überstreicht,
wobei die Wandung (7) an ihrer Seite eine von gekrümmten Bereichen
(11a, 11b) begrenzte Abflachung (10) aufweist, wobei der Abflachung
(10) eine Austragsöffnung
(12) zugeordnet ist, die durch einen mit Hilfe eines Betätigungsmittels
(17) in einem Öffnungs-
und Schließweg
(P) bewegbaren Schieber (13) verschließbar ist, und wobei die Abflachung
(10) mit dem Boden (6) einen ersten Neigungswinkel (α) einschließt, der
kleiner ist als ein zweiter, größerer Neigungswinkel
(β), den
der gekrümmte Bereich
(11a, 11b) mit dem Boden (6) einschließt, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Nähe
des Bodens (6) der Schieber (13) und der gekrümmte Bereich (11a, 11b) der Wandung
(7) an der Austragsöffnung
(12) der Form...
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Mischwagen der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
- Derartige Mischwagen werden in der Landwirtschaft zum Mischen, Transportieren und Ausgeben von Viehfutter verwendet und sind in großer Zahl auf dem Markt. So zeigt beispielsweise das
DE 298 20 836 U1 einen Mischwagen der gattungsgemäßen Art, der ein von einem Schlepper zu ziehendes Fahrgestell aufweist, auf dem ein Behälter mit einer Mischkammer angeordnet ist. Die Mischkammer enthält einen auf dem Fahrgestell ruhenden Boden, eine obere Einfüllöffnung und eine Wandung, die sich vom Boden nach oben erstreckt. Im Inneren der Mischkammer ist ein Arbeitswerkzeug, meist eine um eine senkrechte Achse rotierende, sich von unten nach oben verjüngende Mischschnecke angeordnet. Die Mischschnecke überstreicht einen kreisförmigen Arbeitsbereich am Boden, der in den meisten Fällen relativ klein ist. Um jedoch trotzdem das Fassungsvermögen so weit wie möglich vergrößern zu können, erstreckt sich die Wandung schräg nach oben, so dass die Einfüllöffnung größer als der Boden ist. Andererseits darf jedoch ein Mischwagen quer zur Fahrtrichtung nicht zu ausladend sein, damit er ohne hängenzubleiben durch die Stallgasse oder den Futtergang passt. Es hat sich deshalb bewährt, die Wandung der Mischkammer an den Seiten mit einer senkrecht verlaufenden Abflachung zu versehen, so dass im Wesentlichen nur die vorderen und rückwärtigen Bereiche der Wandung konisch verlaufen. Die Abflachung ist beim bekannten Mischwagen in Fahrtrichtung so breit, dass sie die gesamte Austragsöffnung zum seitlichen Austragen des Futters aufnehmen kann. Die Austragsöffnung wird durch einen Schieber verschlossen, der parallel zur Fahrtrichtung über ein Betätigungsmittel bewegbar ist. Das Betätigungsmittel enthält eine waagrecht angeordnete Kolben-Zylinder-Einheit, die an der seitlichen Kante des Schiebers angreift. Da die Wandung an dieser Stelle jedoch bereits gekrümmt verläuft, steht die Kolben-Zylinder-Einheit nach vorne vor, was die Gefahr von Beschädigungen oder Unfällen heraufbeschwört. Darüber hinaus muss eine derart breite Abflachung, die in der Lage ist, die gesamte Austragsöffnung aufzunehmen, notgedrungen tangential zum Umfang der Arbeitsfläche verlaufen. Dies erfordert einen Boden, der zumindest beidseitig der Austragsöffnung größer ist als die Arbeitsfläche, was zwangsläufig zu sogenannten "toten" Ecken, d.h. zu Bereichen außerhalb des Arbeitskreises der Mischschnecke führt, in denen Futter liegen bleibt. - Aus der
EP 1 084 612 A ist ein Mischwagen mit senkrechten, gekrümmten Seitenwänden und einer seitlichen Austragsöffnung bekannt, die jedoch durch eine Schürze abgedeckt werden muss. DieUS 5 456 416 zeigt einen Mischwagen mit konischen, gekrümmten Seitenwänden, bei dem die Austragsöffnung schräg nach vom weist. - Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Mischwagen zu schaffen, der die im Stand der Technik vorhandenen Nachteile überwindet und insbesondere eine bequeme seitliche Ausgabe des Futters mit einer guten Durchmischung verbindet.
- Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
- Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung können die Vorteile von seitlich abgeflachten Wandungen und einer seitlich angeordneten Austragsöffnung kombiniert werden, ohne dass Verletzungs- bzw. Beschädigungsgefahr besteht und ohne dass das Mischergebnis durch die konstruktiven Gegebenheiten nachteilig beeinflusst wird. Indem man den Schieber und die sich seitlich von ihm erstreckenden Bereiche der Wandung an die Form des Arbeitsbereiches des Arbeitswerkzeuges anpasst, werden tote Ecken vermieden. Trotzdem kann der Schieber ohne zu klemmen geöffnet werden, wenn man seinen Öffnungs- und Schließweg im Wesentlichen unter dem Neigungswinkel verlaufen lässt, unter dem die Wandungsbereiche neben der Abflachung bzw. der Auftragsöffnung verlaufen.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Ordnet man die Betätigungsmittel so an, dass die Betätigungsrichtung ebenfalls der größeren Neigung folgt, so können problemlos lineare Betätigungsmittel, wie beispielsweise Kolben-Zylinder-Einheiten verwendet werden.
- Zweckmäßigerweise wird die Kolben-Zylinder-Einheit an einer Stelle der Wandung angeordnet, die unter dem größeren Neigungswinkel verläuft, so dass sich der Öff nungs- und Schließweg von selbst ergibt, ohne dass Vorkehrungen getroffen werden müssen, den sich beim Hochschieben des Schiebers mehr und mehr öffnenden Spalt zwischen der Oberkante des Schiebers und der Abflachung der Wandung zu überbrücken.
- Gemeinsam zu betätigende Kolben-Zylinder-Einheiten, beispielsweise in Form eines Master-Slave-Zylindersatzes, sind besonders bevorzugt, da damit nicht die Gefahr besteht, dass sich der Schieber verkantet.
- Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Betätigungsmittels enthält eine einzige Kolben-Zylinder-Einheit, die über ein Übertragungsmittel, bevorzugt einen doppelarmigen Schwenkhebel, auf den Schieber wirkt.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine schematische, perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Mischwagens, -
2 die Seitenansicht des Mischwagens nach1 , -
3 die Vorderansicht des Mischwagens nach1 , gesehen entgegen Fahrtrichtung, -
4 eine herausvergrößerte Einzelheit des Mischwagens gemäß3 , -
5 die Draufsicht auf den Mischwagen gemäß1 in geschnittener und vergrößerter Teildarstellung, und -
6 eine schematische, perspektivische Teildarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Mischwagens. - Die
1 bis5 zeigen in schematischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel eines Mischwagens1 für Viehfutter, der in üblicher Weise ein Fahrgestell2 aufweist, das über eine Kupplung3 an einem Schlepper oder einem ähnlichen Zugfahrzeug angehängt werden kann und mit dessen Hilfe in der Stallgasse oder entlang eines Futterganges in Fahrtrichtung F verfahren werden kann. - Der Mischwagen
1 umfasst einen Mischbehälter4 , der eine Mischkammer5 umschließt. Der Mischbehälter4 enthält einen Boden6 und eine Wandung7 , die sich vom Boden6 nach oben erstreckt und eine Einfüllöffnung8 freilässt, durch die das Futter in die Mischkammer5 eingefüllt wird. - Im Inneren der Mischkammer
5 ist ein Arbeitswerkzeug9 zum Mischen und Austragen des Futters vorgesehen. Das Arbeitswerkzeug9 ist bevorzugt eine Mischschnecke, die beim Verfahren des Mischwagens1 um eine senkrechte Achse drehend angetrieben wird und einen nach oben hin schmaler werdenden Schneckengang aufweist. Das Arbeitswerkzeug9 überstreicht demzufolge eine kreisförmige Arbeitsfläche A auf dem Boden6 . Damit im Wesentlichen das gesamte Futter durchgemischt werden kann, ist auch der Boden6 in seiner Größe und Form an die Arbeitsfläche angepasst, d.h. der Boden6 ist im Wesentlichen kreisförmig und gleich bzw. nur geringfügig größer als die Arbeitsfläche A. Da die Arbeitswerkzeuge9 nur so groß sein müssen, dass sie ein optimales Mischungsergebnis bieten, wird das Fassungsvermögen der Mischkammer5 dadurch vergrößert, dass man die Wandung7 konisch nach oben außen laufen lässt, so dass die Einfüllöffnung8 größer ist als der Boden6 . Um dadurch jedoch die Breite des Mischbehälters4 und des Mischwagens1 nicht übermäßig zu erhöhen, enthält die Wandung7 eine Abflachung10 , symmetrisch an beiden Seiten des Behälters4 und sich quer zur Fahrtrichtung F diametral gegenüberliegend. Die Abflachung10 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein im Wesentlichen dreieckförmiges flaches bzw. flach gekrümmtes Teil, das sich von der Einfüllöffnung8 bis zum Boden6 erstreckt, den Boden6 jedoch nur im Wesentlichen punktförmig und tangential berührt. Beidseitig der Abflachung10 befinden sich gekrümmte Bereiche11a und11b der Wandung7 . Die Abflachung10 kann sowohl vollständig eben oder gekrümmt sein, dann jedoch mit einem Krümmungsradius der wesentlich größer ist als der Krümmungsradius der gekrümmten Bereiche10a ,10b . - Die Abflachung
10 weist, wie insbesondere aus3 zu sehen, mit dem Boden6 einen Neigungswinkel α auf, der kleiner ist als ein zweiter, größerer Neigungswinkel β, den die gekrümmten Bereiche11a ,11b mit dem Boden6 einschließen, wobei der zweite Neigungswinkel β sich mit zunehmendem Abstand von der Abflachung10 in Umfangsrichtung stetig oder in Stufen vergrößern kann. Bevorzugt beträgt der Neigungswinkel α etwa 90°, d.h. die Abflachung10 steht etwa senkrecht zum Boden6 ; der Neigungswinkel α kann jedoch auch bis 98° betragen, ist jedoch immer kleiner als der Neigungswinkel β. - Die Wandung
7 des Mischwagens1 ist an wenigstens einer, bevorzugt an beiden Seiten mit einer Austragsöffnung12 versehen. Die Austragsöffnung12 ist im unteren Bereich der Wandung7 vorgesehen und schließt sich bevorzugt schwellenlos an den Boden6 an. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Austragsöffnung12 rechtwinklig und erstreckt sich symmetrisch beiderseits der Abflachung10 in die gekrümmten Bereiche11a ,11b . Die Austragsöffnung12 ist durch einen Schieber13 verschließbar, der in Form und Größe an die Austragsöffnung12 angepasst ist und der im Wesentlichen in Form und Größe demjenigen Stück der Wandung7 entspricht, das zum Ausbilden der Austragsöffnung12 entfernt wurde. Der Schieber13 enthält somit ein Teilstück10' der Abflachung10 und Teilstücke11'a bzw.11'b der gekrümmten Bereiche11a ,11b . - Der Schieber
13 weist eine Unterkante14 auf, an der der Schieber13 an die Form des Umfangs des Arbeitskreises des Arbeitswerkzeuges9 angepasst ist, d.h. die Unterkante14 ist kreisbogenförmig um die Drehachse des Arbeitswerkzeuges9 gekrümmt. In gleicher Weise sind die sich beidseitig der Austragsöffnung12 befindenden gekrümmten Bereiche11a ,11b in der Nähe des Bodens6 an den Umfang der Arbeitsfläche angepasst. Mit zunehmendem Abstand zum Boden6 bzw. zur Austragsöffnung12 ist eine derartige Anpassung an die Form der Arbeitsfläche nicht mehr notwendig, so dass der Krümmungsradius bzw. die Neigung der Wandung im Hinblick auf ein größeres Fassungsvermögen optimiert, insbesondere vergrößert, werden können, wie dies5 beispielhaft zeigt. - Der Schieber
13 ist mit seinen Seitenkanten in Führungen in Form von Führungsleisten15a, 15b aufgenommen, die beidseitig der Austragsöffnung12 an den gekrümmten Bereichen11a ,11b angeordnet sind, die sich unter dem größeren Neigungswinkel β erstrecken, so dass auch die Führungsleisten15a ,15b unter diesem beidseitig der Austragsöffnung12 vorhandenen, bzw. den Seitenkanten des Schiebers13 gegenüberliegenden, größeren Neigungswinkel β verlaufen. Dadurch wird ein im Wesentlichen unter dem größeren Neigungswinkel β verlaufender Öffnungs- und Schließweg P geschaffen, über den der Schieber ungehindert zum Öffnen und Schließen der Austragsöffnung12 bewegt werden kann. Dabei bewegt sich seine Oberkante16 in einen zunehmend größer werdenden, seitlichen Abstand zur Abflachung10 , ohne dass jedoch die seitliche Ausladung des Mischwagens1 unangemessen vergrößert wird, wie dies4 beispielhaft zeigt. - Der Schieber
13 wird durch ein Betätigungsmittel17 bewegt, das bevorzugt wenigstens eine Kolben-Zylinder-Einheit enthält. Im ersten Ausführungsbeispiel gemäß den1 bis5 enthält das Betätigungsmittel17 zwei gemeinsam betätigbare Kolben-Zylinder-Einheiten18a und18b , die parallel zu den Führungen15a und15b angeordnet sind, d.h. eine Betätigungsrichtung aufweisen, die ebenfalls unter dem Neigungswinkel β verläuft. Die Kolben-Zylinder-Einheiten18a ,18b befinden sich mit ihren Zylindern neben der Austragsöffnung12 und greifen mit ihren Kolbenstangen an der Oberkante16 des Schiebers13 an. - Bevorzugt wird ein Master-Slave-Zylindersatz eingesetzt, der, wie
2 zeigt, in Abhängigkeit voneinander betätigt wird, wobei die Kolben-Zylinder-Einheit18a die Betätigung der Kolben-Zylinder-Einheit18b übernimmt. Auf diese Weise wird verhindert, dass z.B. der Schieber13 beim Schließen schräg gedrückt wird, wenn beispielsweise Futter in die Führungsleiste bzw. unter den Schieber gelangt. -
6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mischwagens1 , das bis auf die Ausgestaltung der Betätigungsmittel17 für die Bewegung des Schiebers13 dem Ausführungsbeispiel der1 bis5 entspricht, so dass gleiche bzw. vergleichbare Bauteile mit den gleichen Bezugszeichens gekennzeichnet und nicht nochmals erläutert sind. - Die Betätigungsmittel der
6 weisen eine einzige Kolben-Zylinder-Einheit19 auf, die ebenfalls so angeordnet ist, dass ihre Betätigungsrichtung dem größeren Neigungswinkel β folgt. Auch die Kolben-Zylinder-Einheit19 ist neben dem Schieber13 und im Wesentlichen parallel zur Führung15b bzw.15a angeordnet. Die Einheit19 beaufschlagt ein Hebelgestänge mit einer Schwenkstange20 , die um eine sich senkrecht zum gekrümmten Bereich11b erstreckende Schwenkachse21 so schwenkbar gelagert ist, dass an einem ihrer Arme20a die Einheit19 eingreifen kann und ihr anderer Arm20b , über ein schwenkbares Zwischenstück22 an oder in der Nähe der Unterkante14 des Schiebers13 angreift. Es ist jedoch auch ein Angriff an oder in der Nähe der Oberkante16 denkbar. Wird die Einheit19 eingefahren, so wird der Schieber13 in den Führungen15a ,15b nach oben entlang des Öffnungs- und Schließweges P verschoben, der auch bei diesem Ausführungsbeispiel unter dem Neigungswinkel β verläuft. - In Abwandlung des beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiels können andere, geeignete Betätigungsmittel vorgesehen sein, die sich zum Hochschieben des Schiebers eignen. Die Form der Abflachung kann ebenso verändert werden, wie die Form des Behälters. Schließlich kann der Öffnungs- und Schließweg auch unter einem größeren Neigungswinkel verlaufen als die Wandung an der Austragsöffnung; auch ein geringfügig kleinerer Winkel ist denkbar, solange sich der Schieber noch vollständig öffnen lässt.
Claims (14)
- Mischwagen (
1 ) mit einer Mischkammer (5 ), die einen Boden (6 ), eine Einfüllöffnung (8 ), die größer als der Boden (6 ) ist, und eine Wandung (7 ) aufweist, wobei in der Mischkammer (5 ) ein Arbeitswerkzeug (9 ) vorgesehen ist, das eine Arbeitsfläche (A) auf dem Boden (6 ) überstreicht, wobei die Wandung (7 ) an ihrer Seite eine von gekrümmten Bereichen (11a ,11b ) begrenzte Abflachung (10 ) aufweist, wobei der Abflachung (10 ) eine Austragsöffnung (12 ) zugeordnet ist, die durch einen mit Hilfe eines Betätigungsmittels (17 ) in einem Öffnungs- und Schließweg (P) bewegbaren Schieber (13 ) verschließbar ist, und wobei die Abflachung (10 ) mit dem Boden (6 ) einen ersten Neigungswinkel (α) einschließt, der kleiner ist als ein zweiter, größerer Neigungswinkel (β), den der gekrümmte Bereich (11a ,11b ) mit dem Boden (6 ) einschließt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Bodens (6 ) der Schieber (13 ) und der gekrümmte Bereich (11a ,11b ) der Wandung (7 ) an der Austragsöffnung (12 ) der Form des Umfangs der Arbeitsfläche (A) folgen und dass der Öffnungs- und Schließweg (P) unter einem Winkel verläuft, der im Wesentlichen gleich oder größer als der größere Neigungswinkel (β) ist. - Mischwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (
17 ) wenigstens eine Kolben-Zylinder-Einheit (18 ,19 ) aufweist, deren Betätigungsrichtung entlang des größeren Neigungswinkels (β) verläuft. - Mischwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben-Zylinder-Einheit (
18 ,19 ) neben der Austragsöffnung (12 ) am gekrümmten Bereich (11a ,11b ) der Wandung (7 ) angeordnet ist. - Mischwagen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gemeinsam betätigbare, am Schieber (
13 ) angreifende Kolben-Zylinder-Einheiten (18a ,18b ) vorgesehen sind. - Mischwagen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Master-Slave-Zylindersatz.
- Mischwagen nach Anspruch
2 oder3 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Kolben- Zylinder-Einheit (19 ) vorgesehen ist, die über ein Übertragungsmittel (20 ) am Schieber (13 ) angreift. - Mischwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel (
20 ) eine um eine Achse (21 ) schwenkbare Stange mit zwei Armen (20a ,20b ) enthält, wobei ein Arm (20b ) am Schieber (13 ) angreift und der andere Arm (20a ) mit der Kolben-Zylinder-Einheit (19 ) verbunden ist. - Mischwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachung (
10 ) zum Boden (6 ) im Wesentlichen rechtwinklig verläuft. - Mischwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflachung (
10 ) am Boden (6 ) im wesentlichen punktförmig beginnt und sich in Richtung der Einfüllöffnung (8 ) verbreitert. - Mischwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
13 ) einen Teil (10' ,11'a ,11'b ) der Abflachung (10 ) und des gekrümmten Bereichs (11a ,11b ) besitzt. - Mischwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
13 ) im Wesentlichen der Form der Wandung (7 ) folgt. - Mischwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
13 ) symmetrisch bezüglich der Abflachung (10 ) ausgebildet ist. - Mischwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
13 ) parallel zum Öffnungs- und Schließweg (P) verlaufende Seitenkanten aufweist, die in Führungen (15a ,15b ) aufgenommen sind. - Mischwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungs- und Schließweg (P) im Wesentlichen von oben nach unten verläuft.
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