DE2031337C - Synchronisiersystem für Filmapparate - Google Patents
Synchronisiersystem für FilmapparateInfo
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Description
jeder Impuls eine Impulsbreite und -amplitude besitzt,
die ausreicht, den Thyristor ί während einer Periodendauer einzuschalten, und daß der Zungenschalter
3, wenn er infolge des Startens des Motors Mp geöffnet wird, eine Reihe von rechteckigen Ausschaltimpuisen
erzeugt, wie in Fig. 2B gezeigt ist,
wobei jeder Impuls eine Impulsbreite und -amplitude besitzt, die ausreicht, den Thyristor 1 während einer
Periodenciauer auszuschalten.
Außerdem ist eine geeignete Spannungsquelle £2
in Reihe mit dem Motor Mp und dem Thyristor 1 vorgesehen, um dem Projektormotor Mp einen Antriebsmotor
zuzuführen.
Wenn im Betrieb das Bandgerät T durch elektrisches
Verbinden eines Steckers S mit einer geeigneter (nicht dargestellten) Stromquelle eingeschaltet wird,
wird der Elektromotor Mt eingeschaltet und demzufolge der Zungenschalter 2 mit einer Folgefrequenz
proportional der Arbeitsgeschwindigkeit des MotorsM/
geschaltet, und es werden dadurch Zünd- oder Einschaltsignale
zum Zünden des Thyristors 1 erzeugt, wodurch letzterer leitend und der Motor Mp des Filmprojektors
P in Drehung versetzt wird. Selbstverständlich wird nach Verlauf einer kurzen Zeit, gerechnet
vom ersten Einschalten des Thyristors 1 infolge des von dem Zungenschalter! abgeleiteten ersten Zündimpulses,
der Motor Mp zeitweilig ausgeschaltet, weil ein von dem Zungenschalter 3 abgeleiteter Ausschaltinipuls
dem Thyristor 1 zugeleitet wird und bewirkt, daß dieser ausgeschaltet wird. Der Ausschaltimpuls
wird mit einer Zeitverzögerung abgeleitet, die der genannten kurzen Zeit entspricht. Obgleich der
Thyristor 1 zeitweilig ausgeschaltet worden ist, wird er unmittelbar nach seinem ersten Ausschalten durch
einen nächsten von dem Zungenschalter 2 abgeleiteten Zünrtimpuls wieder eingeschaltet. Auf diese Weise
wird der Thyristor 1 durch die abwechselnden Ein- und Ausschaltimpulse wiederholt ein- und ausgeschaltet
mit einer Zunahme der Geschwindigkeit des r Motor? Mt des Bandgerätes T und daraus resultierender
Zunahme der Geschwindigkeit des Motors Mp des Tiimprojektors P.
Wenn die Geschwindigkeit des Motors Mt des Bandgerätes 7" bis zur Normalgeschwindigkeit zugenommen
hat, die der Bandgeschwindigkeit von 4,8 cm/sec entspricht, erzeugt der Zungenschalter 2
die obenerwähnte Reihe von rechteckigen Einschaltimpulsen mit eir.ür Folgefrequenz von 18 Impulsen
pro Sekunde, die die gleiche Folgefrequenz haben, wie in Fig. 2A zu sehen ist. Als Folge des wiederholten
Ein- und Ausschaltvorganges des Thyristors 1 nimmt der Motor Mp in seiner Geschwindigkeit fortlaufend
zu, und seine Geschwindigkeit nähert sich fortlaufend einer Synchrongeschwindigkeit, bei
welcher der Filmprojektor P synchron mit dem als Bezugsgerät dienenden Bandgerät T angetrieben wird.
In diesem Zeitpunkt sei angenommen, daß der Zungenschalter 3 den in F i g. 2 B mit dem Buchstaben b
bezeichneten Impuls erzeugt, dessen Phase um einen Wert Θ gegenüber dem Einschakimpuls α verzögert
ist, der einer aus der Reihe von Einschaltimpulscn ist, die mit einer Folgefrequenz von 18 pro Sekunde erzeugt
werden.
Bekanntlich hat ein Motor, wie auch der Motor Mp, von Natur aus die Tendenz, seine Geschwindigkeil
über die Synchrongcschwindigkeit hinaus zu erhöhen, wenn er eine Antriebsenergiereserve besitzt,
t'ie au;'.eicht, eine Änderung der angelegten Last und/
oder der Spannung der Spannungsquelle £2 zu verkraften.
Im Falle einer solchen weiteren Zunahme der Geschwindigkeit des Motors Mp rückt der Ausschaltimpuls
b in eine Lage nahe dem Zündimpuls a. Der vorverschobene Impuls ist in Fig.2B mit gestrichelten
Linien dargestellt und mit dem Buchstaben b' bezeichnet. Dementsprechend ändert sich
die Phasendifferenz zwischen dem Einschaltimpuls α und dem Ausschaltimpuls b von θ auf θ', so daß,
wie aus F i g. 2C ersichtlich, der durch den Motor Mp fließende oder ihm zugeführte Strom in seiner Dauer
von c auf c' verringert wird, mit der Folge, daß die Geschwindigkeit des Motors Mp verringert und dieser
mit der Synchrongeschwindigkeit angetrieben wird.
Tm Gegensatz zu obigem Fall wird in dem Fall, daß die Geschwindigkeit de·: Motors Mp aus irgendeinem
Grunde, wie z. B. Sinken der Spannung, unter die Synchrongeschwindigkeit aosinkt, der Ausschaltimpuls
b verzögert und erreicht eine von dem Einschaltimpuls α entferntere Lage — üer verzögerte
I~npu!s ist in Fig. 2B mit gestrichelten Linien dargestellt
und mit dem Buchstaben b" bezeichnet —, so daß der durch den Mo.orWp fließende oder ihm
zugoführte Strom in seiner Dauer von c auf c" ansteigt, wodurch sich der Synchronbetrieb des Motors
Mp mit dem Motor Mt ergibt.
Im Hinblick auf das Vorstehende ist es klar, daß mit der vorliegenden Erfindung eine ideale Synchronisierung
zwischen dem Bandgerät T und dem Filmprojektor P auch dann erzielt werden könnte, wenn
irgendeine Änderung der Geschwindigkeit des Motors Mt auftreten würde. Beispielsweise wird beim Auftreten
von Geschwindigkeitsänderungen des Motors infolge derartiger Änderungen, wie z. B. Änderungen
der angelegten Last und der Spannung der Spannungsquelle E 2, die Phase (-) des Ausschaltimpulses b
entsprechend der Geschwindigkeitsänderung des Motors Mp vorverschoben oder veizögert, worauf der
dem MotorMp zugefüh.te Strom automatisch in der
oben beschriebenen Weise gesteuert wird, um die Synchronisierung zwischen den Motoren Mp und Mt
zu bewirken. Es ist selbstverständlich, daß Geschwindigkeitsänderungen des Motors Mt in ähnlicher Weise
durch entsprechende Geschwindigkeitsänderungen des Motors Mp ausgeglichen werden können, mit dem
Ergebnis völliger Synchronisierung zwischen den Moioren Mp und Mt.
Be! einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung kann ein Zungenschalter 3' elektrisch parallel
zu dem Thyristor 1 anstatt in Reihe mit dem Thyristor 1 geschaltet werden, wie in F i g. 1 strichpunktiert
gezeigt ist. Es ist klar, daß das System einer solchen weitergebi'ideten Form die gleichen Effekte aufweist
wie das vorherbeschriebene.
In Fig. 3 ist eine andere Weiterbildung der vorliegenden
Erfindung mit einem konventionellen Verstärker A gezeigt. Dieser Verstärker soll einen geeigneten
Vcrstjrkungsgrad haben und ist elektrisch so mit der Schaltung verbunden, daß er die Ausganuscnergie
des Thyristors! verstärkt, wie für Fachleute
aus der Fig. 3 leicht ers; htlieh ist. U.mil ist klar,
daß durch die Verstärkung des Verstärkers A in der oben erläuterten Art und Weise eine optimale Synchronisierung
zwischen Motoren beliebiger Leistung erzielt werden kann. Aus Gründen der Vereinfachung
der Beschreibung werden andere Bauelemente, die einen Teil der Schaltung des weitergcbikleten Systems
bilden, nicht beschrieben, weil angenommen wiiJ,
daß ihre Funktionen und Aufgaben von Fachleuten der Elektronik leicht verstanden werden können.
Obgleich oben drei spezielle Ausführungsformen beschrieben worden sind, in denen das System verwendet
wird, um die Synchronisierung zwischen einem Bandgerät T und einem Filmprojektor P zu erzielen,
sei darauf hingewiesen, daß das System gemäß der Erfindung auf viele andere Fälle, wie z. B. folgende
anwendbar ist:
1. Zur Erzielung stereoskopischer Effekte im Film durch synchronen Betrieb zweier Filmprojektoren.
2. Zur Projektion auf mehrere Bildwände durch Parallelschalten von Systemen gemäß der Erfindung,
um mehrere Filmprojektoren zu synchronisieren, und
3. Zum gleichzeitigen Betrieb eines Bandgerätes, eines Filmprojektors und einer Filmkamera.
Weiterhin ist für Fachleute folgendes klar: Während zur Erzeugung der Einschaltsignale mit einer
Folgefrequenz proportional der Arbeitsgeschwindigkeit des Bezugsgerätes oder Bandgerätes T der erste
Zungenschalter 2 verwendet worden ist, kann die Erzeugung der Einschaltsignale auch durch Verwendung
eines durch einen Antriebsmotor einer Bezugseinrichtung angetriebenen Geschwindigkeilsgcnerators
erzeugt werden, der dadurch mit einer Bezugsgeschwindigkeit betrieben wird, und andererseits
durch die Verwendung von Mitteln, die ermöglichen, daß eine Reihe von Synchronisiersignalen, die mit der
gleichen Folgefrequenz auf einem Tonband aufgezeichnet sind, durch einen geeigneten Magnetkopf
eines Magnetbandgerätes wiedergegeben und danach verstärkt werden, wobei die Synchronisiersignale dazu
dienen, auf dem Tonspurteil des Magnetbandes aufgezeichnete Töne synchron mit dem Ablauf der
Bilder auf einem Film wiederzugeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zum Erzielen eines synchronen Bei einer abgewandelten Form der Erfindung entBetriebs
von Filmapparaten, gekenn ze ich- 5 hält das System mit den obengenannten Eigenschafnet
durch eine erste Signalerzsugungseinrich- ten weiterhin einen konventionellen Verstärker zum
tung (2) zum Erzeugen einer Reihe von Einschalt- Verstärken des Ausgangssignals des Thyristors, um
Signalen mit einer Folgefrequenz proportional der auf diese Weise Elektromotoren irgendeiner geArbeitsgeschwindigkeit
eines der Apparate, einen wünschten Leistung in den Apparaten verwenden zu
Thyristor (1), zwischen dessert Steuerelektrode 10 können, die synchron miteinander angetrieben wer-
und Kathode die Einschaltsignale angelegt wer- den sollen.
den, eine zweite Signalerzeugungseinrichtung (3) Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erzürn
Erzeugen einer Reihe von Ausschaltsignalen findung an Hand der Zeichnung beschrieben,
mit einer Folgefrequenz proportional der Arbeits- F i g. 1 ist eine schematische Ansicht, eines die vor-
geschwindigkeit eines anderen Apparates, und da- i5 liegende Erfindung verwendenden Synchronisierdurch,
daß die Ausschaltimpulse zwischen Anode systems;
und Kathode des Thyristors angelegt werden und Fig. 2 A und 2B sind Impulsdiagramme, die durch
daß das Ausgangssignal des Thyristors dem an- die erste bzw. die zweite Signalerzeugungseinrichderen
Apparat zugeführt wird, um die Arbeits- tung des Synchronisiersystems von F i g. 1 erzeugt
geschwindigkeit desselben zu steuern, wodurch ao sind;
der zweite Apparat synchron mit dem ersten F i g. 2 C ist der Verlauf des Stromes, der einem
Apparat angetrieben werden kann. mit einem Bezugsmotor zu synchronisierenden Elek-
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- tromotor zugeführt wird, und
kennzeichnet, daß die zweite Signalerzeugung^- F i g. 3 ist ein schematisches Schaltbild einer Wei-
einrichtung (3) ein Zungenschalter ist, der mit 25 terbildung dei Erfindung, bei der ein Verstärker verdem
Thyristor Ci) in Reihe geschaltet ist. wendet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Fig. 1 ist eine zur Erläuterung des Prinzips der
kennzeichnet, daß die zweite Signalerzeugungs- vorliegenden Erfindung geeignete Darstellung, in der,
einrichtung (3) ein Zungenschalter ist, der mit nur als Beispiel, ein System gezeigt ist, mit dessen
dem Thyristor parallel geschaltet ist 3„ Hilfe ein Elektromotor Mp, der in einem Filmprojek-
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, ge- tor P verwendet ist, völlig synchron mit einem sepakennzeichnet
durch eine Verstärkereinrichtung (A) raten Elektromotor Mt in einem Bandgerät T betriezum
Verstärken des Ausgangssignals des Thy- ben werden kann. In diesem Beispiel ist der Motor
listors (1). Mt der Bezugsmotor und der andere Motor Mp, ist
35 ein M^tor, der mit dem Bezugsmotor synchronisiert
werden soll.
Die Schaltung für ein solches System umfaßt eine gesteuerte Schalteinrichtung 1, a'n. aus einem ge-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung steuerten Siliziumgleichrichter oder einem Thyristor
zum Erzielen eines synchronen Betriebes von Film- 40 bestehen kann, einen normalerweise offenen Zungenapparaten,
wie z. B. einen Filmprojektor, einer Film- schalter 2, der mit seiner einen Klemme elektrisch an
kamera, einem Bandgerät, einem Tomfilmaufnahme- die Zündelektrode des Thyristors 1 und mit seiner
gerät, einem Tonfilm wiedergabegerät usw. anderen Klemme an eine Hilfsspannungsquelle El
Um zwei oder mehr derartige Apparate synchron zum Einschalten des Thyristors 1 angeschlossen ist,
miteinander arbeiten :<u lassen, ist es bisher üblich 45 die als Batterie dargestellt ist, und einen normalergewesen,
einen speziellen Elektromotor, wie einen w.ise geschlossenen Zungenschalter 3, der mit dem
Synchronmotor oder einen Drehstrommotor, oder ein Thyristor 1 elektrisch in Reihe geschaltet ist. Die
spezielles System zu verwenden, was jedoch Nach- Zungenschalter 2 und 3 sind von üblicher Konstrukteile
wie komplizierten Betrieb und Kostspieligkeit tion und dazu vorgesehen, mit Folgefrequenzen geder
Herstellung der Apparate ergab. 5o schaltet zu werden, die proportional den Arbeitsge-
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine schwindigkeiten des Bandgeräts Γ bzw. des Projek-Einrichtung
zu schaffen, bei der die Synchronisierung tors P sind, und zwar in einer den Fachleuten bemit
einfachen Mitteln erzielt wird. kannten Art. Beispielsweise kann der erste Zungen-
Gemäß der Ei-findung wird diese Aufgabe gelöst schalter2 durch die Wirkungeines (nicht dargesteM-durch
eine erste Signalerzeugungseinrichtung zum 55 ten) Magneten geschaltet werden, der zusammen mit
Erzeugen einer Reihe von Einschaltsii;nalen mit einer einer (nicht dargestellten) Antriebswelle rotiert, die
Folgefrequenz, die der Arbeitsgeschwindigkeit des durch den Elektromotor Mt des Bandgerätes Γ ancincn
Apparates proportional ist, durch einen Thy- getrieben wird. Außerdem werden die beiden Zunristor,
zwischen dessen Steuerelektrode und Kathode genschalter 2 und 3 mu der gleichen Frequenz, von
die erzeugten Einschaltsignalc angelegt werden, durch 60 beispielsweise achtzehnmal pro Sekunde, geschaltet,
eine zweite Signulcrzcugungseinrichtung zum Erzcu- wenn das Bandgerät T und der Projektor P mit ihrer
gen einer Reihe von Ausschaltsignalen mit einer Normalgcschwindigkeit von z. B. 4,8 Zentimeter pro
Folgefrcquenz, die der Arbeitsgeschwindigkeit eines Sekunde bzw. 18 Bildern pro Sekunde synchron mitanderen
Apparates entspricht, und dadurch, daß die einander angetrieben werden.
erzeugten Ausschaitsignale zwischen Anode und Ka- 65 Es ist klar, daß der Zungenschalter 2, wenn er inlln/d';
des Thyristors angelegt werden. Das Ausgangs- folge des Startens des Motors Mt geschlossen wird,
signal des Thyristors wird dem anderen Apparat zu- eine Reihe von rechteckigen Zünd- oder Einschaltueführt,
um die Arbeitsgeschwindigkeit 'les letzteren impulsen erzeugt, wie in Fig. 2A gezeigt ist, wobei
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