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DE20313083U1 - Vorrichtung zum Detektieren, Visualisieren und Dokumentieren magnetischer Beeinflussung - Google Patents

Vorrichtung zum Detektieren, Visualisieren und Dokumentieren magnetischer Beeinflussung

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DE20313083U1
DE20313083U1 DE20313083U DE20313083U DE20313083U1 DE 20313083 U1 DE20313083 U1 DE 20313083U1 DE 20313083 U DE20313083 U DE 20313083U DE 20313083 U DE20313083 U DE 20313083U DE 20313083 U1 DE20313083 U1 DE 20313083U1
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DE
Germany
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magnetically
magnetic
magnetic field
component
examined
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DE20313083U
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Welter Peter & Co KG GmbH
Original Assignee
Welter Peter & Co KG GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/24Arrangements for avoiding or indicating fraudulent use

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description

Anmelderin:
Peter Welter GmbH & Co. KG
Vorrichtung zum Detektieren. Visualisieren und Dokumentieren magnetischer Beeinflussung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Detektieren, Visualisieren und Dokumentieren magnetischer Beeinflussung eines metallischen oder magnetischen durch ein Magnetfeld beeinflußbaren Bauteils oder von magnetfeldsensitiven Sensoren. Unter einem metallischen Bauteil wird zum Beispiel der Zähler eines Verbrauchsgutes verstanden. Unter einem magnetischen Bauteil wird zum Beispiel ein Datenträger wie ein Magnetband verstanden. Unter einem magentfeldsensitiven Sensor wird zum Beispiel ein Hall-Sensor zur Steuerung von Prozessen verstanden.
Elektrische, elektronische, magnetische, magnetisierbare und magnetfeldsensitive Bauteile werden in zunehmendem Maß in der Industrie, im Gewerbe, in der Computer- und Medizintechnik und auch im privaten Leben der Menschen verwendet.
Soweit diese Bauteile, insbesondere die zuletzt genannten, auch zum Speichern von Daten oder zum Messen, zum Beispiel zum Messen des Verbrauchs von elektrischem Strom oder auch Wasser, verwendet werden, steigt die Möglichkeit und auch die Versuchung, diese Bauteile mit Hilfe von Permanent- und Elektromagneten zu beeinflussen, um damit gespeicherte Daten zu verfälschen, zu löschen oder um die Messung des Verbrauchs von Strom oder Wasser zu Lasten des Lieferanten und zu Gunsten des Verbrauchers zu beeinflussen.
In hochempfindliche Sicherheitssysteme eingebaute magnetfeldsensitive Sensoren können mit Permanent- oder Elektromagneten mutwillig beeinflusst werden. So kann ein Airbag mut- und böswillig ausgelöst und damit ein Versicherungsfall verursacht werden.
In jedem Haushalt und in jedem Gewerbebetrieb befindet sich mindestens ein Stromzähler. Ein Stromzähler enthält unter anderem eine sich bei Stromabnahme drehende und von außen durch ein Fenster sichtbare Zählerscheibe. Im allgemeinen besteht diese aus Aluminium. Er enthält weiter mindestens eine von außen nicht sichtbare Antriebsscheibe. Zu ihrem Antrieb sind an ihrem Umfang Elektromagnete angeordnet. Bei Messen von Dreiphasenstrom sind drei in den Phasen liegende Elektromagnete vorgesehen. Bei Stromfluß erzeugen sie elektromagnetische Felder. Diese wirken auf die Antriebsscheibe ein und versetzen sie in Drehung. Die Zählerscheibe steht unter der Einwirkung eines an ihrem Umfang angeordneten Permanentmagneten. Er dient zum Justieren des Stromzählers. Bei Annähern eines Permanentmagneten an den Stromzähler wirkt dieser auf die Elektromagnete und die Antriebsscheibe ein. Das von ihm induzierte Magnetfeld überlagert sich mehr oder weniger, abhängig von der Sättigung des Jochs, den von den Elektromagneten erzeugten elektromagnetischen Wechselfeldern und mindert hierdurch den Anrieb der Zählerscheibe. Für den zum Justieren verwandten Permanentmagneten gilt, daß die Antriebsscheibe abhängig von seiner Polung schneller oder langsamer läuft.
Ein Stromverbraucher, der seinen Stromverbrauch scheinbar herabsetzen möchte, bewegt und verschiebt mindestens einen Permanentmagneten solange auf dem Gehäuse, bis er ein Absinken der Drehgeschwindigkeit der Zählerscheibe feststellt und der Stromzähler damit einen geringeren Stromverbrauch anzeigt.
Seit einigen Jahren sind Permanentmagnete mit hoher Remanenz im Handel. Sie bestehen aus einem hochenergetischen Magnetwerkstoff. Hierbei handelt es sich um Neodymeisenborverbindungen. Aus diesen Verbindungen bestehende Permanentmagnete sind zu niedrigen Preisen im Handel erhältlich.
Die Stromversorger sind an Mitteln interessiert, mit denen eine Manipulation ihrer Stromzähler verhindert oder bei Ablesen des Verbrauchs am Stromzähler eine Manipulation beziehungsweise ein Betrug erkannt werden kann. Sie bevorzugen ein Prüfmittel, das kostengünstig und ohne hohen technischen Aufwand herzustel-
len und einfach anzuwenden ist und einen sicheren Nachweis erbringt.
Hiervon ausgehend stellt sich für die Erfindung die Aufgabe, einen Weg zu finden, mit dem Manipulation oder Betrug unterbunden oder eine stattgefundene Manipulation beziehungsweise ein vorgenommener Betrug erkannt werden können.
Bei der Lösung dieser Aufgabe macht die Erfindung von im Handel erhältlichen Mitteln Gebrauch. Ein Mittel ist ein Permanentmagnetwerkstoff, der als Magnetfolie oder Magnetformteil in den Handel kommt. Unter einer Magnetfolie versteht man ein Platten- oder Bandmaterial auf der Grundlage einer Elastomerkunststoffmatrix mit einem ausreichend hohen Füllgrad von eingelagerten Permanentmagnetpartikeln. Die Magnetfolien kommen magnetisiert oder nichtmagnetisiert in den Handel. Magnetisierte Magnetfolien weisen im allgemeinen eine typische oder gerichtete Magnetisierung auf. Die Magnetisierung verläuft zum Beispiel entlang gerader und paralleler Linien. Ein weiteres Mittel ist die sogenannte Polsichtfolie. Dies ist eine Kunststoffolie mit beweglich eingelagerten und von außen sichtbaren Metallpartikeln, im allgemeinen Nickelpartikeln. Bei Lage einer Polsichtfolie in einem Magnetfeld richten sich die Metallpartikel nach diesem aus. Sie zeigen den Verlauf der magnetischen Feldlinien. Damit läßt sich der Verlauf und gegebenenfalls auch eine Änderung des Verlaufs der magnetischen Feldlinien mit dem Auge erkennen.
Die Lösung für die genannte Aufgabe ergibt sich nach der Erfindung bei einer Vorrichtung der zu Beginn genannten Gattung durch ein auf dem zu untersuchenden metallischen Bauteil aufliegendes, magnetisch beeinflußbares permanentmagnetische Eigenschaften aufweisendes Element (Magnetfolie). Dieses wird, wenn eine Person mit der Absicht, zu stören oder zu betrügen, einen Permanentmagneten an das Bauteil heranführt, magnetisiert oder ummagnetisiert.
Der manipulierte magnetische Zustand läßt sich später mit einer Polsichtfolie erkennen. Diese Polsichtfolie liegt erfindungsgemäß auf der Magnetfolie auf. Die Polsichtfolie kann abnehmbar oder auch fest auf der Magnetfolie angebracht sein.
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Will der Besitzer des zu untersuchenden und zu schützenden Bauteils, zum Beispiel eines Rechners, oder ein Stromableser an einem Stromzähler feststellen, ob sich eine Person dem Rechner oder dem Stromzähler mit einem Permanentmagneten in einem zur Manipulation ausreichendem Maß genähert hat, kann er mit der Polsichtfolie feststellen, ob sich der ursprüngliche magnetische Zustand der Magnetfolie geändert hat oder nicht.
Für einen Stromversorger bedeutet dies, daß der Stromableser nicht nur den Stand des Zählers erkennt und aufzeichnet, sondern daß er zusätzlich mit der Polsichtfolie erkennt, ob der Kunde mit einem Permanentmagneten manipuliert hat. Dabei bleibt es dem Stromversorger überlassen, ob er dem Stromableser eine Polsichtfolie in die Hand gibt, die er auf den Zähler beziehungsweise das magnetisch beeinflußbare Element auflegt, oder ob die Polsichtfolie für immer auf oder im Stromzähler angeordnet wird. Der Stromableser muß nur wissen, ob und welche Art der Magnetisierung das magnetisch beeinflußbare Element beim letzten Stromablesen aufwies. Hierzu bietet die Erfindung an, daß das magnetisch beeinflußbare Element unmagnetisiert oder nach Magnetisierung mit einem wiedererkennbaren Muster in den Stromzähler ein- oder angebaut wird. Beim Stromablesen erkennt der Ableser bei Betrachten der Polsichtfolie, ob manipuliert wurde.
Unabhängig von der Anwendung der Erfindung bei einem Rechner, einem Stromzähler oder einem anderen zu untersuchenden magnetisch beeinflußbaren Bauteil schlägt die Erfindung in einer besonderen Ausführungsform vor, daß das zu untersuchende Bauteil sich aus Abschnitten unterschiedlicher Remanenz zusammensetzt, aus einem Fe-Stahl besteht oder dieser zum Abschirmen verwendet wird.
Bei einem zu untersuchenden Bauteil, das sich aus Abschnitten unterschiedlicher Remananz zusammensetzt, wirkt sich die Manipulation oder das Beeinflussen mit einem Permanentmagneten in jedem Abschnitt anders aus. Damit zeigt die Polsichtfolie unterschiedliche Abweichungen von der ursprünglichen Magnetisierung. Damit kann auf die Stärke des vom Störer oder Betrüger verwendeten Permanentmagneten und auf das Ausmaß des Betruges geschlossen werden.
Bei der genannten besonderen Anwendung der Erfindung bei einem Stromzähler sieht diese vor, daß das zu untersuchende Bauteil der elektrische Antrieb eines Stromzählers in Kombination mit einer vor diesem angebrachten Magnetfolie ist. Nach der Erfindung kann die Magnetfolie auf der Außenseite oder auch auf der Innenseite des Fensters des Stromzählers aufliegen und an diesem befestigt sein.
Das Anbringen an der Außenseite ist einfacher. Jeder jedoch kann die Magnetfolie entfernen. Zu den erfindungsgemäßen Möglichkeiten gehört, daß eine Magnetfolie mit einer Polsichtfolie gemeinsam auf der Innenseite des Fensters aufliegt. Ebenso kann die Magnetfolie auch allein fest am Gehäuse angebracht sein. Es ist dem Stromversorger überlassen, die Polsichtfolie für immer im Zähler unterzubringen oder sie dem Stromableser in die Hand zu geben. Im ersten Fall wird der Stromverbraucher stärker vor einer Manipulation abgeschreckt. Die von ihm bewirkte Veränderung der Magnetisierung der Magnetfolie erkennt er dann nämlich sofort an der sich ergebenden Veränderung der Polsichtfolie.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsformen wird die Erfindung weiter beschrieben. In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht der Grundform der Erfindung mit dem zu untersuchenden Bauteil und einem aufliegenden, magnetisch beeinflußbaren Element, im gezeigten Beispiel einer magnetisierten Magnetfolie,
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 mit Darstellung eines aufgelegten Störmagneten,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 mit zusätzlich aufliegender Polsichtfolie und Darstellung der Störung der Magnetisierung der Magnetfolie durch den
Störmagneten,
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 der Ausführungsform mit ständig aufliegender Polsichtfolie, wobei die durchgezogenen Linien andeuten, daß die Polsichtfolie die Magnetisierung der Magnetfolie anzeigt,
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 4 mit Darstellung der Störung der Magnetisierung der Magnetfolie durch einen Störmagneten,
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 5 mit einem in drei Abschnitte unterschiedlicher Remanenz und Koerzitivfeldstärke unterteilten zu untersuchenden Bauteil,
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 mit einer nichtmagnetisierten Magnetfolie, das heißt ohne die eine Magnetisierung anzeigenden Linien,
Fig. 8 eine Ansicht der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform nach der Magnetisierung der Magnetfolie mit dem Störmagneten und mit aufliegender, diese Magnetisierung anzeigenden Polsichtfolie,
Fig. 9 ein schematischer Schnitt durch eine Ausführungsform mit einem Bauteil aus Fe-Stahl,
Fig. 10 eine Ansicht des zu untersuchenden Bauteils mit aufliegendem, magnetisch beeinflußbarem Element aus einer Metallelastomerfolie mit permanentmagnetischer Beschichtung,
Fig. 11 eine Ansicht des zu untersuchenden Bauteils mit aufliegendem, magnetisch beeinflußbarem Element aus einer Stahlfolie,
Fig. 12 eine Ansicht des zu untersuchenden Bauteils mit einem aus Stahlformteilen bestehenden, magnetisch beeinflußbaren Element,
Fig. 13 eine Ansicht des zu untersuchenden Bauteils mit einem magnetisch beeinflußbaren Element mit bedruckter Oberfläche,
Fig. 14 eine Ansicht des zu untersuchenden Bauteils mit einem Aussparungen aufweisenden, magnetisch beeinflußbaren Element,
Fig. 15 eine Ansicht des zu untersuchenden Bauteils mit einem magnetisch beeinflußbaren Element aus Abschnitten verschiedener Remanenz,
Fig. 16 eine schematische Vorderansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Stromzählers mit besonderer Darstellung der Antriebsscheibe und eines Störmagneten,
Fig. 17 ein Blick in das Innere des Gehäuses des Stromzählers, gesehen im wesentlichen entlang der Schnittlinie XVII - XVII in Fig. 16,
Fig. 18 eine Teilaufansicht im wesentlichen auf die Polsichtfolie in Blickrichtung der Pfeile XVIII- XVIII in Fig. 17 und
Fig. 19 eine Ansicht ähnlich Fig. 18 bei einer Störung des Magnetfeldes.
Die Figuren 1 bis 3 zeigen die gleiche Ausführungsform mit dem zu untersuchenden Bauteil 22, mit dem magnetisch beeinflußbaren Element, einer magnetisierten Magnetfolie 24, mit den strichliert dargestellten, nicht sichtbaren Magnetisierungslinien 26, mit dem Störmagneten 28 und mit der Polsichtfolie 30 mit einem in Fig. 3 erkennbaren, magnetisch gestörten Gebiet 32. Es sei angenommen, daß das zu untersuchende Bauteil 22 eine metallische Platte, zum Beispiel der Gehäuseboden eines Computer-Festplattenspeichers, ist. Die auf ihr aufliegende Magnetfolie 24 ist unter Ausbilden der zueinander parallelen Linien 26 magnetisiert. Bei Auflegen des Störmagneten 28 und dessen Hin- und Herschieben entlang der in Fig. 2 gezeigten Pfeile wird die Magnetisierung der Magnetfolie 24 gestört. Die Polsichtfolie 30 zeigt das hierbei entstehende gestörte Gebiet 32. In der Praxis laufen die Vorgänge so ab, daß eine fremde Person den Störmagneten 28
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über dem zu untersuchenden Bauteil 22 und damit über der Magnetfolie 24 bewegt. Diese Störung oder Beeinträchtigung der Wirkungsweise des Bauteils 22 kann dessen Inhaber beziehungsweise der Inhaber eines PC später durch Auflegen der Polsichtfolie 30 und Darstellung des gestörten Gebietes 32 erkennen.
Die Figuren 4 und 5 zeigen die Ausführungsform mit fest auf der Magnetfolie 24 aufgebrachter Polsichtfolie 30. In dieser sind die Magnetisierungslinien 34 sichtbar. Sie zeigen die Vormagnetisierung der Magnetfolie 24 an. Fig. 4 zeigt deren ungestörte Magnetisierung. Fig. 5 zeigt die Magnetisierung nach einer magnetischen Störung mit dem Entstehen des magnetisch gestörten Gebietes 32. Fig. 6 zeigt eine aus der Ausführungsform nach den Figuren 4 und 5 abgeleitete Ausführungsform, bei der das zu untersuchende Bauteil 22 aus drei Abschnitten 36, 38 und 40 unterschiedlicher Remanenz besteht. Fig. 6 zeigt auch ein magnetisch gestörtes Gebiet 32. Dieses entsteht nach Bewegen des nicht gezeigten Störmagneten über der Polsichtfolie 30 in Richtung der strichliert eingezeichneten Pfeile.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform mit dem zu untersuchenden Bauteil 22 und der aufliegenden Magnetfolie 24. Diese ist nicht magnetisiert. Deshalb sind Magnetisierungslinien nicht eingezeichnet. Fig. 7 zeigt einen Störmagneten 28. Eine Person bewegt diesen in Richtung der Pfeile hin und her. Damit wird die Magnetfolie 24 magnetisiert. Die in Fig. 8 aufgelegte Polsichtfolie 30 zeigt diese Magnetisierung als gestörtes Gebiet 32.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform aus einem Fe-Stahl 44, einer aufliegenden Magnetfolie 24 und einer auf dieser aufliegenden Polsichtfolie 30.
Die Figuren 10 bis 15 zeigen ein zu schützendes Bauteil 22 mit einem aufliegenden, magnetisch beeinflußbaren Element in verschiedenen Ausführungsformen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 besteht dieses aus einer Metallelastomerfolie 46 mit einer permanentmagnetischen Beschichtung, zum Beispiel einer Magnetfolie 48. Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 besteht es aus einer Stahlfolie 50 mit einem an deren Unterseite angebrachten Kleber 52 und der auf der Oberseite angebrachten Magnetfolie 48. Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 besteht
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es aus einen geringen Abstand voneinander aufweisenden Stahlformteilen 54, wieder mit der auf der Oberseite angebrachten Magnetfolie 48. Mit einem Kleber 52 sind die Stahlformteile 54 an dem zu untersuchenden Bauteil 22 befestigt. Zwischen den Stahlformteilen 54 befinden sich Sollbruchstellen 56. Diese erschweren eine Manipulation. Ein Versuch, das magnetisch beeinflußbare Element, zum Beispiel die Magnetfolie 48, abzuziehen, wird sofort erkannt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 weist das magnetisch beeinflußbare Element, zum Beispiel wieder eine Magnetfolie 48 eine bedruckbare Oberfläche 58 auf. Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 weist das magnetisch beeinflußbare Element, die Magnetfolie 48, Aussparungen 60 auf. Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 besteht es aus Abschnitten 62 unterschiedlicher Remanenz.
Fig. 16 zeigt den Stromzähler 64 mit dem Gehäuse 66, einem in diesem vorgesehenen Fenster 68 und der im Gehäuse vertikal verlaufenden Welle 70. Diese trägt die durch das Fenster 68 sichtbare Zählerscheibe 72 und die nichtsichtbare Antriebsscheibe 74. Fig. 17 zeigt zusätzlich die beiden Lager 76 der Welle 70. Fig. 17 zeigt weiter einen der am Umfang der Zählerscheibe 72 angeordneten und diese umgreifenden Justiermagnete 78 und die in den drei Phasen liegenden Elektromagnete 80 zum Antreiben der Antriebsscheibe 74. Fig. 17 zeigt weiter eine außen auf dem Gehäuse 66 angebrachte Magnetfolie 24 und eine darüber angebrachte Polsichtfolie 30. Ein Stromverbraucher, der seinen Stromzähler 64 manipulieren will, bewegt den Störmagneten 28 solange in Richtung der in Fig. 16 eingezeichneten Pfeile hin und her, bis er feststellt, daß sich die Zählerscheibe 72 langsamer dreht. Dann überlagert sich das von dem Störmagneten 28 ausgehende magnetische Feld dem elektromagnetischen Wechselfeld der Elektromagnete 80 derart, daß sich die Antriebsscheibe 74 langsamer dreht.
Fig. 18 zeigt eine Aufsicht auf die Polsichtfolie 30 und die hinter dieser liegende Antriebsscheibe 74 vor einer Störung durch den Störmagneten 28. Fig. 19 zeigt das gleiche nach einer Störung mit dem Störmagneten 28. Die Magnetisierungslinien der Polsichtfolie 30 sind ausgebeult und zeigen eine Störung und damit Manipulation durch den Stromverbraucher an.

Claims (25)

1. Vorrichtung zum Detektieren, Visualisieren und Dokumentieren der magnetischen Beeinflussung eines metallischen oder metallischen durch ein Magnetfeld beeinflußbaren Bauteils, gekennzeichnet durch ein auf dem zu untersuchenden metallischen Bauteil (22) aufliegendes, magnetisch beeinflußbares permanentmagnetische Eigenschaften aufweisendes Element (24).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf dem Element (24) aufliegende Polsichtfolie (30).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsichtfolie (30) abnehmbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsichtfolie (30) fest angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (22) nicht magnetisiert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (22) mit einem wiedererkennbaren Muster magnetisiert ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende Bauteil (22) sich aus Abschnitten (36, 38, 40) unterschiedlicher Remanenz und Koerzitivfeldstärke zusammensetzt.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende Bauteil aus Fe-Stahl (42) besteht.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende Bauteil (22) eine Zähleinrichtung für ein Verbrauchsgut mit einem Gehäuse (66) in Kombination mit einem auf diesem aufliegenden und magnetisch beeinflußbaren Element (24) ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) eine Magnetfolie ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element eine Metallelastomerfolie (46) mit einer permanentmagnetischen Beschichtung (48) ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element eine Stahlfolie (50) mit einem auf ihrer Unterseite vorgesehenen Kleber (52) ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element aus Stahlformteilen (54) besteht.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) Sollbruchstellen (56) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) eine bedruckbare Oberfläche aufweist.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) Aussparungen (58) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) Abschnitte (62) unterschiedlicher Remanenz aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (66) ein Fenster (68) aufweist und das magnetisch beeinflußbare Element (24) auf diesem aufliegt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) auf der Innenseite des Fensters (48) aufliegt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) auf der Außenseite des Fensters (48) aufliegt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) mit einer Polsichtfolie (30) gemeinsam auf der Innenseite des Fensters (48) aufliegt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch beeinflußbare Element (24) fest auf dem Fenster (48) angebracht ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung ein Stromzähler (64) ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung ein Gaszähler ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung ein Wasserzähler ist.
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