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DE20313626U1 - Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer für die Belange der Veranstaltungs- und Bühnentechnik - Google Patents

Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer für die Belange der Veranstaltungs- und Bühnentechnik Download PDF

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DE20313626U1 DE20313626U DE20313626U DE20313626U1 DE 20313626 U1 DE20313626 U1 DE 20313626U1 DE 20313626 U DE20313626 U DE 20313626U DE 20313626 U DE20313626 U DE 20313626U DE 20313626 U1 DE20313626 U1 DE 20313626U1
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Abstract

Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer für die Belange der Veranstaltungs – und Bühnentechnik, der die Unzulänglichkeiten eines mechanischen Effektsystems im Strahlengang durch ein digital – elektronisches System beseitigt und darüber hinaus eine Vielzahl von neuen Effekten und Funktionen bietet. Die Effektsektion versteht sich als Durchlichteinheit (18), die mittels LCD (TFT) – Panel nicht nur über die Möglichkeiten verfügt, sondern diese auch jederzeit durch ein eigenes, autarkes Mikrocomputersystem (15) mit entsprechend angelegten Programmsequenzen sowie Datensätzen nutzen kann, welches hier durch einen herkömmlichen Scheinwerfer in seinen Effekten ersetzt und übertrifft. Genannte Programmsequenzen und Datensätze lassen sich durch Vergabe normaler Adressierungen und Kanalnummern voll in bestehende Infrastrukturen herkömmlicher Beleuchtungssysteme und der dafür eingesetzten Lichtstellpulte integrieren und wie übliche Effekte einsetzen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrachsig, motorisch beweglichen Scheinwerfer, der auf Grund seiner integrierten Lichtquelle, einer entsprechenden Optik – und Durchlichteinheit verschiedenste, bewegte Licht- und Projektionseffekte für die Belange der Veranstaltungs- und Bühnentechnik erzeugen kann.
  • Herkömmliche derartige, bewegliche Scheinwerfer und Projektoren in der Veranstaltungs- und Bühnentechnik, ausgeführt als kopfbewegte Multieffektscheinwerfer (sog. Moving-Lights oder Moving-Heads) erzeugen ihre Lichteffekte mittels einer starken Lichtquelle, die verschiedenartigste Farben mittels sogenannten Farbfiltern aus Glas oder Folie, die auf motorisierte Scheiben montiert sind und sich damit durchwechseln lassen, bzw. durch verschieben mehrer Farben, auf zum Beispiel zwei Scheiben gegeneinander, mischen lassen. Ebenso werden Muster bzw. Projektionseffekte durch ausgestanzte Metallblenden bzw. Gläser mit aufgebrachten Lackierungen (sog. Gobos) die auf bestimmte, ein Muster ergebende Flächen, Schatten werfen oder bei transparent beschichteten Glasscheiben auch diaähnliche Projektionen ergeben, die sich oftmals auch noch drehen lassen. Als seltene Spezialvariariten gibt es noch motorisch bewegliche Montageplatten, die einen herkömmlichen Videoprojektor aufnehmen können und durch Einspielung von entsprechenden Signalen über geeignete Videozuspielgeräte in einem gewissen Umfang vorhergend genannte Effekte, mittels Vorbereitung entsprechender „elektronicher Dias" und abfahren der selben per Hand, an genannten Zuspielgeräten erzeugen können.
  • Die Erfindung verbessert und erweitert die vorgenannten Beleuchtungsgeräte insoweit, als das sie mittels eines vom Videoprojektor her bekannten LCD (TFT) – Panels in der Projektionsebene der Lampenoptik, die ebenfalls oben erwähnten Effekte erzeugt. Wichtig dabei aber ist, daß das Beleuchtungsgerät über ein eigenständiges Mikrocomputersystem verfügt, das auf Grund der darin ablegbaren Datensätze und Programmsequenzen, jederzeit wie einer normaler, mechanischer Effektscheinwerfer über ein einziges, ohnehin für die Bedienung der Bewegungsabläufe bzw. Dimmung normaler, vorhandener Scheinwerter notwendiges, Lichtstellpult steuerbar ist. Die Effekte sind jederzeit und kostengünstig durch einfaches Austauschen der Datensätze (und keiner mechanischen, selbst schwer herzustellenden Gobos oder Farbscheiben) beliebig veränderbar; jede Farbe ist direkt und beispielsweise nach RAL – Farbcode sofort und mit verschwindent geringer Zugriffszeit darstellbar. Durch das Wegfallen von externen Videoeinspielern und der Möglichkeit Effekte über normale Adressen abzurufen, wird es möglich die üblicherweise in einer Vielzahl verwendeten bewegten Multieffektscheinwerfer durch eine Lampe mit dieser Technologie jederzeit zu ersetzen und in ihren Möglichkeiten jederzeit zu übertreffen. Dies ist auch besonders im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit eines solchen Gerätes hervorzuheben, daß dann auch kein teures Spezialgerät mehr ist, das selten zum Einsatz kommt und obendrein noch Zusatzgeräte oder gar zusätzliches Bedienpersonal für die Erzeugung neuartiger Effekte benötigt. Die Funktionen eines kopfbewegten Multieffektscheinwerfers in Verbindung mit den Möglichkeiten der Videoprojektionstechnik sind damit nicht nur vorhanden, sondern können in gewohnter Weise in all ihren Facetten genutzt werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß wie in der beiliegenden Zeichnung 1 (2 dient lediglich der instruktiven Darstellung) gelöst. Ein innen möglichst lichtreflektionsarmes Gehäuse (12) [Kopf] wird beweglich, wie üblich in einem durch Motoren (11, 17) beweglichen Bügel (14) auf einem Grundgehäuse (13) [Basement] montiert, das auch alle Netzteile für Motoren (7, 11, 17), Zoom (9), Mikrocomputereinheit (15), Lichtquelle (2) und Lüftermotoren (3, 10) beherbergt. Ähnlich einem Videoprojektor wird Licht mittels einer Lichtquelle (2) erzeugt, die von einem Reflektor (1) umgeben ist und um die Abwärmeleistung pro Lichtleistung möglichst gering zu halten eine hohe Farbtemperatur aufweisen muß. Zweckmäßiger Weise kommt hier eine Entladungslampe (Lichtbogen) mit entsprechendem Zünd- und Vorschaltgerät (16) zum Einsatz. Um die zur Erzeugung von gut sichtbaren Lichteffekten nötigen, überdurchschnittlichen Lichtleistung und der damit einhergehenden hohen Abwärme gerecht zu werden, ist es nötig direkt nach dem Leuchtmittel Filtergläser zum Abfangen der UV- und Infrarotstrahlung (nicht sichtbarer Bereich) und der von ihr transportierten Wärme, zu positionieren. Durch geeignete Linsen (6) wird das Licht auf eine brauchbare Fläche zusammengeführt und in Richtung der Durchlichteinheit, ausgeführt als LCD (TFT) – Panel (18), geleitet. Da bauartbedingt solche Panels nur einer geringen Wärmeleistung ausgesetzt werden dürfen, ist es zum Einen nötig die Fläche pro Lichtdurchsatz möglichst groß zu gestalten (was auch der „Bild – bzw. Farbauflösung" zu Gute kommt), zum anderen ist dieses Problem zu lösen, indem das LCD (TFT) – Panel (18) zwischen zwei Glasscheiben (8) montiert wird, die zur Durchlichtfläche des Panels beiderseitig einen ausreichend großen Luftspalt aufweisen, der es ermöglicht, das Panel mittels Luftstrom zwangszukühlen. Dies kann mittels forcierter Luftkühlung durch Lüftermotoren geschehen, die zum Einen kalte Luft in den so enstandenen Luftschacht einblasen (3) und zum anderen erwärmte Luft aus eben diesem Schacht ansaugen (10). Eine solche Zwangskühlung empfiehlt sich auch für das Leuchtmittel (2) und gegebenenfalls auch die Filtergläser (4, 5), was auch durch Lüftermotoren die evtl. in ihrer Drehzahl und somit in der Kühlluftfördermenge geregelt sind, erfolgen kann. Mittels dem Panel (18) lassen sich zwar schnelle Blitzlichteffekte [Strobe], also schnelle Abfolgen von undurchlässig und volldurchlässig, erzeugen. Da aber vorhergehend genannte Entladungslampen (2) nicht beliebig ein – und ausschaltbar sind (nicht heiß wiederzündbar) und das Panel den Lichtstrom weder vollständig abschotten noch eine zwar bedingt mögliche Abschottung einer in der Videotechnik selten vorkommenden Lichtleistung auf Grund der enormen Erwärmung durch Absorbtion über einen längeren Zeitraum standhalten kann, wie es in der Pause einer Show nötig wäre, muß diese Aufgabe, durch wie bei herkömmlichen Multieffektscheinwerfern für Blitzeffekte benutzte, auf einander zulaufende und damit den Lichtstrahl verdeckende Blechplatten, die mittels zwei Motoren als Einheit betrieben werden (7) [Shutter – Funktion] bewerkstelligt werden. Eine ausreichende Wärmeabschottung ist somit gewährleistet; der austretende Lichtstrahl läßt sich völlig abdunkeln. Auf Grund der Trägheit der mechanischen Shutter – Funktion und der nicht zwingend benötigten völligen Abdunkelung, lassen sich Blitzeffekte direkt mit dem Panel in viel höherer Geschwindigkeit realisieren. Wie üblich sind nach der Durchlichteinheit noch Optiken zum Zoomen, auch ausführbar als Autofocus, optische Prismeneffekte und sonstige Endlinsen (6), anzuordnen. Da sich durch die mögliche ständige Bewegung permanent die Abstände zum oberen und unteren Projektionsrand, des aufgetroffenen Lichtes auf einer Wand oder Ähnlichem ändern, ist es sinnvoll eine aus der Viedotechnik bekannte Keystone – Korrektur anzugliedern, die das Projektionsmuster zusätzlich über eine entsprechende Messung am besten digital entzerrt, also über die eingespielten Bilddaten ausführt und eine mechanische Lösung mittels Drehen des Panels in der Durchlichtebene auf Grund der nötigen Kühlluftführung und statischer Gründe als unvorteilhaft erscheint. Um aber all diese Funktionen nutzen zu können und nicht nur einen besseren, bewegten Videoprojektor zu haben, der zwar über herkömmliche Lichtstellpulte in der Bewegung steuerbar ist und um normale Lichteffekte in um ein Vielfaches verbesserter Ausführung, was aber natürlich auch bewegte Videosequenzen mit einbeziehen kann, ist es notwendig in einem jeden einzelnen Multieffektscheinwerfer dieser neuen Machart ein speziell auf die Anforderungen solcher Geräte zugeschnittenes Mikrocomputersystem (15) mit entsprechenden Videotreibern und Speichern, die ein Ablegen von Effektdatensätzen und Programmsequenzen, die beispielsweise die „Rotation" eines Effektmusters möglich machen, zu installieren. Das Mikrocomputersystem ist so auszuführen, daß es über ein herkömmliches Adress– Signal [DMX 512] wie es ohnehin für die Bewegungsabläufe benuzt wird und welches sonst die herkömmlichen Motoren für Effektscheiben und Farbwechsler steuert, angesteuert werden kann. Hierdurch ist es möglich im Gerät vorhandene Effekte direkt, wie mit einem Motor, anzufahren ohne sich während der Show Gedanken über etwaige Einstellungen machen zu müßen, da ein externes Videosystem (womöglich noch für Dutzende von Einzelgeräten) nicht mit herkömmlichen Lichtstellpulten anfahrbar ist, geschweige denn wie üblich zu bedienen. Erst dadurch hebt sich das System von einem normalen Videoprojektor jeglicher Art ab, der so ohne weiteres in der Veranstaltungs – und Bühnentechnik nicht standardmäßig einsetzbar ist. Einzigartig daran ist , daß der Lichttechniker in die Lage versetzt wird, vor einer Show beliebige Projektionsmuster oder Schriftzüge selbst und frei zu erstellen, diese beispielsweise durch mobile Datenübertragungsmittel (z. B. wechselbare elektronische Speicher) oder eine Datenleitung zu einem handelsüblichen Computer übertragen und auf selbigem jederzeit frei erstellt und designed werden können, woraufhin ihnen eine Adresse bzw. Adressposition zugewiesen wird, was sie zu einem beliebigen und äußerst wirtschaftlichen, wie gewohnt einsetzbaren Effekt werden läßt. Natürlich ist auch über eine, separat zu der normalen Steuerleitung gezogenen Datenleitung, wie bisher bekannt zusätzlich ein Signal direkt einspielbar, was aus Zeitgründen während der Show eher ein Sonderfall bleiben dürfte. Interessant ist auch, daß es hiermit richtig möglich ist Farben, bei entsprechend abgelegten Datensätzen im Gerät direkt nach zum Beispiel RAL – Farbcode festzulegen und somit nicht mehr auf das Mischen per CMY – oder RGB – Farbmischung per Hand angewiesen zu sein. Über die sonst dazu genutzten Kanäle ist es bei entsprechender Datenvorbereitung denkbar, die vorab angeführten RAL – Farbcodes direkt via Adresse abzurufen. Darüberhinaus hat dies den Vorteil, daß keine Überblend – oder Farbmischzeiten entstehen, die eventuell durch kurzes Abdunkeln des Lichtstrahls vertuscht werden müßten, sondern Zugriffszeiten hat, die nicht mehr wahrnehmbar sind. Das Mikrocomputersystem ist so auszulegen, daß es in seiner Leistungsfähigkeit es ermöglicht in Muster – bzw. Projektionsvorlagen (Gobos) auch unterschiedliche Bewegungen und punktuelle Farbveränderungen zu bewerkstelligen, die über eine Drehbewegung oder sonst übliche Mehrfachfärbung hinausgehen. Dies würde auch bedeuten, daß über einen einzigen Kanal des Adressiersystems ein von sich aus animierter Effekt kanalsparend ablaufen würde. Empfehlenswert wäre es, das Gerät mit einem DCF Zeitfunksignalempfänger auszustatten, da über den ohnehin schon eingebauten Mikrocomputer dieser kopfbewegte Multieffektscheinwerfer sogar in der Lage wäre für periodisch ablaufende Effektprogramme, die vorher einprogrammiert bzw. Bewegungsabläufe zu speichern die über Lichtstellpult angefahren wurden, im Einzelbetrieb ohne irgendwelche externen Steuerungen oder Bedienpersonal ablaufen zu fassen, die beispielsweise auf Messen über den Funkuhrempfänger eigenständig im Rahmen der Öffnungszeiten ablaufen würden. Da herkömmliche bewegte Effektscheinwerfer wie auch bewegte Videoprojektoren über keinerlei Speicher bzw. Datenverarbeitungsfunktionen zur Erzeugung von Lichteffekten verfügen, wären sie schon allein dazu nicht in der Lage, wobei in Videoprojektoren nicht einmal irgendwelche Farben oder Effekte physikalisch vorhanden wären.

Claims (18)

  1. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer für die Belange der Veranstaltungs – und Bühnentechnik, der die Unzulänglichkeiten eines mechanischen Effektsystems im Strahlengang durch ein digital – elektronisches System beseitigt und darüber hinaus eine Vielzahl von neuen Effekten und Funktionen bietet. Die Effektsektion versteht sich als Durchlichteinheit (18), die mittels LCD (TFT) – Panel nicht nur über die Möglichkeiten verfügt, sondern diese auch jederzeit durch ein eigenes, autarkes Mikrocomputersystem (15) mit entsprechend angelegten Programmsequenzen sowie Datensätzen nutzen kann, welches hier durch einen herkömmlichen Scheinwerfer in seinen Effekten ersetzt und übertrifft. Genannte Programmsequenzen und Datensätze lassen sich durch Vergabe normaler Adressierungen und Kanalnummern voll in bestehende Infrastrukturen herkömmlicher Beleuchtungssysteme und der dafür eingesetzten Lichtstellpulte integrieren und wie übliche Effekte einsetzen.
  2. Kopfbewegter Mulitieffektscheinwerfer nach Anspruch 1, der mittels einer Einheit, bestehend aus einern Mikrocomputersystem (15) und darin frei ablegbarer Effektdatensätze sowie einer veränderbaren Durchlichtfläche, ausgeführt als LCD (TFT) – Panel, Effekte wie sie von Geräten mit mechanischen Effektsektionen her bekannt sind, erzeugt (Dimmung bzw. Irisblende, Gobos, Farbwechsel und Mischungen, Darstellung mehrfarbiger Gobo – Effekte in Diaqualität, bewegte Projektionen, Ausgleich der alterungsbedingt nachlassenden Farbtemperatur des Leuchtmittels), sowie völlig neue Effekte möglich macht.
  3. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer nach Anspruch 1, dessen im Mikrocomputersystem abgelegte Datensätze und Programmsequenzen vom Anwender jederzeit frei und beliebig änder – bzw. anpassbar sind und denen variable Kanalnummern eines Adress – Systems der Steuerung eigenen Wünschen entsprechend zugeordnet werden können.
  4. Beleuchtungsgeräit nach Anspruch 1 bis 3, dessen austretender Lichtstrahl nicht nur durch die Bewegung des gesammten Projektionskopfes frei positionierbar ist, sondern in Abarten auch über entsprechend angeordnete und motorisch bewegte Spiegel und sonstige Ablenksysteme ebenso positionierbar ist .
  5. Kopfbewegter Multieftektscheinwerter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dessen Durchlichteinheit (18), welche die Effekte erzeugt, sowie des erfindungsgemäß dazu unbedingt erforderlichen Mikrocomputersystems, direkt durch standartmäßig vorhandene Steuersignale und Adressierungen, wie beispielsweise DMX 512 (oder vermehrt genutzter, aus dem PC – Bereich bekannter, Netzwerkverbindungen) ansteuerbar ist.
  6. Kopfbewegter Multieffektscheinwerter nach Anspruch 1 bis 5, der über eine seperate Datenleitung eingespielte Informationen verarbeiten kann und im Besonderen diese Datenleitung zum beliebigen Ändern der Effekte bzw. Startadressen und Kanalnummern nutzen kann, was direkte Zugänglichkeit des Gerätes zwecks Umprogrammierung / Umadressierung, unnötig macht.
  7. Kopfbewegter Multieftektscheinwerter nach Anspruch 1 bis 6, der eingenständig vorab programmierte Effekte und Bewegungsabläufe abfahren kann.
  8. Kopfbewegter Multieffektscheinwerter nach Anspruch 7, der darüber hinaus über einen voll integrierten DCF Zeitfunkempfänger verfügt, welcher die in Anspruch 7 genannten eigenständigen Abläufe ohne weiteres hinzutun zu vorab gewählten Start – bzw. Stoppzeiten abfährt.
  9. Beleuchtungsgeräit, nach den Ansprüchen 1 bis 8, bei dem die von einem starken Leuchtmittel (2) erzeugten Lichtstrahlen bzw. von einem parabolischen Reflektor reflektierten Lichtstrahlen durch entsprechende Vorrichtungen gebündelt bzw. von übermäßiger Abwärme befreit worden sind (4, 5, 7, 8, 3, 10) und daraufhin durch eine Durchlichteinheit (18) geführt werden um dann nach Durchquerung eines Zoom oder anderer optischer Vorkehrungen (9, 6) aus dem Beleuchtungsgerät auszutreten und die mittels Mikrocomputersystem (15) in der Durchlichteinheit (18) erzeugten Lichteffekte auf eine Fläche zu projezieren oder selbige im Bühnennebel als Strahleneffekt sichtbar zu machen.
  10. Kopfbewegter Mialtieffektscheinwerfer nach Anspruch 9, bei dem die Durchlichteinheit (18) vorab durch Filter für das nicht sichtbare infrarote bzw. ultraviolette Licht (4, 5) (bei den für gut sichtbare Lichteffekte benötigten Lichtstärken, in erhöhtem Maße auftretend), daß eine unakzeptale Erwärmung der Durchlichteinheit (18) hervorrufen würde, geschützt wird.
  11. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer nach Anspruch 9 und 10, dessen Durchlichteinheit (18) in einem durch zwei Glasscheiben ausgebildeten Kühlluftschacht (8) eingebettet ist, was die erforderliche Abfuhr der ungewollt entstehenden Wärme auf der Durchlichteinheitsfläche mittels Zwangsluftkühlung möglich macht, welche durch motorgetriebene Lüfter (3, 10) bewerkstelligt wird.
  12. Kopfbewegter Mialtieffektscheinwerfer nach Anspruch 9 bis 11, dessen Durchlichteinheit (18) beim absoluten Abdecken des vom Leuchtmittel (2) erzeugten Lichtstrahls durch ein mechanisches Blendklappen – System, auch Shutter genannt (7), unterstützt wird, insoweit selbige einer übermäßigen Erhitzung auf Grund von Absorbtion entgegenwirken.
  13. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer der Ansprüche 1 bis 12, bei dem vorrangig als Durchlichteinheit (18) ein LCD (TFT) – Panel verwendet wird. Eine Ausführung in DLP – Technik oder artverwandten Systemen ist ebenso nutzbar.
  14. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer nach Anspruch 1 bis 13, der über ein vollintegriertes Mikrocomputersystem verfügt, das über Speichermöglichkeiten für Effekte sowie eine Ausgabeeinheit zur direkten Ansteuerung einer Durchlichteinheit nach Anspruch 13 verfügt, und in der Leistungsfähigkeit zur eigenständigen Verarbeitung vorhergehend genannter Daten in der Lage ist.
  15. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer nach Anspruch 1 bis 14, dessen Mikrocomputersystem darüberhinaus direkt in der Lage ist mit Standard – Steuerungsprotokollen der Beleuchtungstechik, wie beispielsweise DMX 512 oder sonstigen Netzwerkstandards direkt zu kommunizieren. Seine Programmieroberfläche ist so gestaltbar, daß von solchen Protokollen via Adresse direkt auf Effekte, als wären diese mechanisch vorhanden, zugegriffen werden kann. Die Darstellung kann somit in Echtzeit über die Durchlichteinheit erfolgen.
  16. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer nach Anspruch 1 bis 15, dessen Leuchtmittel (2) zweckmäßigerweise als Entladungslampe (Lichtbogen) mit entsprechendem Zünd – und Vorschaltgerät (16) auszuführen ist. Auch sind einfache Glühlampen (Halogenlampen, Kryptonlampen) und artverwandte Leuchtmittel denkbar. Eine entsprechende Luftkühlung ist dazugehörig.
  17. Kopfbewegter Multieffektscheinwerfer nach Anspruch 1 bis 16, dessen Leuchtmittel (2) von einem parabolischen oder sonstwie angepasstem Reflektor umgeben ist, der die Lichtstrahlen, der Durchlichteinheit entgegengewandten Seite zurückwirft und dadurch die Lichtausbeute erhöht.
  18. Kopfbewegter Multieffektscheinwerter nach Anspruch 1 bis 17, der über Anschlußfelder für gängige Steckersysteme üblicher Adress – Protokolle zur Steuerung verfügt und diese durch das in Anspruch 15 genannte System verarbeiten kann.
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