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DE20313552U1 - Reithose - Google Patents

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Publication number
DE20313552U1
DE20313552U1 DE20313552U DE20313552U DE20313552U1 DE 20313552 U1 DE20313552 U1 DE 20313552U1 DE 20313552 U DE20313552 U DE 20313552U DE 20313552 U DE20313552 U DE 20313552U DE 20313552 U1 DE20313552 U1 DE 20313552U1
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DE
Germany
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breeches
cushion
padding
rider
abrasion protection
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20313552U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cavallo Albert Sahle & Co GmbH
Cavallo Albert Sahle & Co KG GmbH
Original Assignee
Cavallo Albert Sahle & Co GmbH
Cavallo Albert Sahle & Co KG GmbH
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Publication date
Application filed by Cavallo Albert Sahle & Co GmbH, Cavallo Albert Sahle & Co KG GmbH filed Critical Cavallo Albert Sahle & Co GmbH
Priority to DE20313552U priority Critical patent/DE20313552U1/de
Publication of DE20313552U1 publication Critical patent/DE20313552U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D1/00Garments
    • A41D1/06Trousers
    • A41D1/08Trousers specially adapted for sporting purposes
    • A41D1/086Trousers specially adapted for sporting purposes for horse riding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Abstract

Reithose (01) bestehend aus vorzugsweise elastischem Stoff (02) zum Gebrauch im Reitsport, dadurch gekennzeichnet, dass an der Reithose (01) zumindest ein Polsterelement (04) vorgesehen ist, durch das der Druck zwischen Reitsattel und/oder Pferd einerseits und Reiter anderseits abgefedert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Reithose nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Gattungsgemäße Reithosen finden im Reitsport Verwendung und werden vorzugsweise aus einem elastischen Stoff gefertigt. Der Begriff „Reitsport" soll dabei alle Varianten des Umgangs mit Pferden, insbesondere den Freizeitbereich und auch den Profisportbereich, umfassen.
  • Bei den bekannten Reithosen kann es bei intensiver Nutzung zu Verletzungen der Haut des Reiters kommen, die als sogenanntes „Wundreiten" bezeichnet werden. Dieses Wundreiten wird durch das Scheuern des Stoffes der Reithose an der Haut des Reiters unter relativ hohem Druck verursacht.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reithose vorzuschlagen, mit der die Gefahr des Wundreitens verringert bzw. vermieden wird.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Reithose nach der Lehre des Anspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Reithose beruht auf dem Grundgedanken, an der Reithose ein Polsterelement vorzusehen, durch das der Druck zwischen dem Reitsattel und/oder Pferd einerseits und und der Haut des Reiters anderseits abgefedert wird. Insbesondere kann durch das Polsterelement der auftretende Druck größerflächig verteilt werden, so dass auf diese Weise Druckspitzen in hoch belasteten Bereichen vermieden werden.
  • An welcher Stelle der Reithose das Polsterelement angeordnet ist, ist grundsätzlich beliebig. Die größten Probleme mit Verletzungen durch Wundreiten treten jedoch im Gesäßbereich des Reiters auf, der insbesondere auch den Schritt zwischen den Beinen des Reiters umfassen kann. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist das Polsterelement deshalb in der Gestalt eines Gesäßeinsatzes ausgebildet und im Bereich des Gesäßes bzw. im Bereich des Schrittes zwischen den Beinen angeordnet.
  • Eine weitere Problemzone im Hinblick auf das Wundreiten stellt der Bereich der Knie dar, da in diesem Bereich ebenfalls relativ hohe Drücke beim Reiten auftreten. Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform überdeckt das Polsterelement deshalb auch den Kontaktbereich der Knie, um den Druck in diesem Bereich abzufedern bzw. großflächiger zu verteilen.
  • Um eine Verschmutzung des Polsterelements weitgehend ausschließen zu können, ist es besonders vorteilhaft, wenn das Polsterelement an der Innenseite der Reithose angeordnet wird. Auf diese Weise wird das Polsterelement vor Verschmutzungen durch den Stoff der Reithose geschützt.
  • Zur Befestigung des Polsterelements an der Reithose sind verschiedene Fertigungsverfahren denkbar. Um eine unerwünschte Scheuerwirkung durch die zur Befestigung des Polsterelements vorgesehenen Befestigungselemente auszuschließen, ist es besonders vorteilhaft, wenn das Polsterelement am Stoff der Reithose angenäht wird. Derartige Befestigungsnähte können mit so dünnen Fäden gefertigt werden, so dass eine Scheuerwirkung an der Haut des Reiters nicht auftritt.
  • Erfindungsgemäß wird der Druck zwischen dem Pferd und dem Reiter durch das Polsterelement abgefedert. Dieser Abfederungseffekt darf jedoch nicht zu groß werden, da beim Reiten viele Kommandos vom Reiter durch entsprechenden Schenkeldruck an das Pferd weitergegeben werden müssen. Versuche haben ergeben, dass Polsterelemente mit einer Stärke im Bereich von 2 mm bis 6 mm, insbesondere mit einer Stärke von ca. 4 mm, zum einen einen ausreichenden Polsterungseffekt ergeben, durch den ein Wundreiten verhindert wird, und andererseits eine ausreichend feinfühlige Kommandogebung durch Schenkeldruck ermöglichen. Das Polsterelement sollte deshalb vorzugsweise eine Stärke in diesem Bereich aufweisen.
  • Aus welchem Material das Polsterelement hergestellt ist, ist grundsätzlich beliebig, soweit es durch das Polsterelement ermöglicht wird, den Druck zwischen Reitsattel und Reiter ausreichend abzufedern bzw. großflächig zu verteilen. Besonders kostengünstig kann das Polsterelement aus einem Schaumstoffabschnitt hergestellt werden.
  • Um die Reibung zwischen der Haut des Reiters und dem Polsterelement möglichst gering zu halten, sollte der Schaumstoffabschnitt zumindest auf der Innenseite der Reithose mit einem Bezugsmaterial überzogen sein. Als Bezugsmaterialien eignen sich dabei insbesondere Polyesterstoffe.
  • Um eine unerwünschte Faltenbildung zwischen Schaumstoffabschnitt und Bezugsmaterial zu vermeiden, kann das Bezugsmaterial flächig mit dem Schaumstoffabschnitt verbunden werden. Dazu kann das Bezugsmaterial beispielsweise vollflächig oder bereichsweise mit der Schaumstoffoberfläche verklebt sein.
  • Um Beschädigungen der Reithose durch Aufscheuern zu vermeiden, kann an der erfindungsgemäßen Reithose ein an sich bekannter Scheuerschutz, der beispielsweise aus Leder hergestellt ist, vorgesehen werden.
  • Die Herstellung der Reithose wird dabei erheblich vereinfacht, wenn das verwendete Scheuerschutzelement und das verwendete Polsterelement im Wesentlichen gleiche Abmaße und Gestalt aufweisen. Dadurch wird es insbesondere möglich, dass das Scheuerschutzelement auf der Außenseite des Stoffes der Reithose und das Polsterelement auf der Innenseite des Stoffes der Reithose durch Anbringung einer durchgehenden Befestigungsnaht gemeinsam befestigt werden. Im Ergebnis wird dadurch zum einen der Herstellungsaufwand verringert und andererseits eine übermäßige Anzahl von Befestigungsnähten an der Reithose vermieden.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Reithose ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt und wird nachfolgend beispielhaft erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Reithose in perspektivischer Ansicht von vorne;
  • 2 die Reithose gemäß 1 in perspektivischer Ansicht von hinten;
  • 3 einen Querschnitt durch die Reithose gemäß 2 entlang der Schnittlinie I-I.
  • In 1 ist die Vorderseite einer Reithose 01 perspektivisch dargestellt. Die Reithose 01 ist aus einem elastischen Stoff 02 zusammengenäht. Im Schrittbereich der Reithose 01 ist unter gleichzeitiger Überdeckung der Knie ein Scheuerschutzelement 03 auf der Außenseite des Stoffes 02 aufgenäht.
  • Wie aus 2 ersichtlich, ist das Scheuerschutzelement 03 in der Art eines Gesäßeinsatzes ausgebildet. Zur Bildung des Scheuerschutzelementes 03 finden zwei Hälften 03a und 03b Verwendung, deren Zuschnitt spiegelsymmetrisch ist und die jeweils am linken bzw. rechten Hosenbein der Reithose 01 befestigt werden. Auf der Innenseite des Stoffes 02 ist ein Polsterelement 04 eingenäht, dessen Abmaße und Gestalt exakt den Abmaßen und der Gestalt des Scheuerschutzelementes 03 entsprechen. Auch das Polsterelement 04 besteht aus zwei Hälften 04a, 04b, wobei die Hälften eine spiegelsymmetrische Gestaltung aufweisen.
  • Der Aufbau und die Befestigung des Polsterelements 04 am Stoff 02 der Reithose 01 sind aus 3 ersichtlich, in der die Reithose 01 im Schnitt entlang der Schnittlinie I-I dargestellt ist. Das Polsterelement 04 besteht aus einem Schaumstoffabschnitt 05, der beidseitig mit einem Bezugsmaterial 06 aus Polyester überzogen ist. Das Bezugsmaterial 06 ist vollflächig mit dem Schaumstoffabschnitt 05 verbunden, um Faltenbildung zu vermeiden. Die Ränder des Bezugsmaterials 06 sind mit einer Naht 07 miteinander vernäht und schließen auf diese Weise den Schaumstoffabschnitt 05 allseitig ein.
  • Zur Befestigung des Polsterelements 04 am Stoff 02 ist eine lediglich schematisch dargestellte Befestigungsnaht 08 vorgesehen, die zugleich das Scheuerschutzelement 03, den Stoff 02 und das Polsterelement 04 durchgreift. Außerdem wird der Rand des Scheuerschutzelementes 03 noch mit einer Säumnaht 09 am Stoff 02 fixiert.
  • 01
    Reithose
    02
    Elastischer Stoff
    03
    Scheuerschutzelement
    04
    Polsterelement
    05
    Schaumstoffabschnitt
    06
    Bezugsmaterial
    07
    Naht
    08
    Befestigungsnaht
    09
    Säumnaht

Claims (18)

  1. Reithose (01) bestehend aus vorzugsweise elastischem Stoff (02) zum Gebrauch im Reitsport, dadurch gekennzeichnet, dass an der Reithose (01) zumindest ein Polsterelement (04) vorgesehen ist, durch das der Druck zwischen Reitsattel und/oder Pferd einerseits und Reiter anderseits abgefedert wird.
  2. Reithose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (04) in der Gestalt eines Gesäßeinsatzes ausgebildet ist.
  3. Reithose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (04) den Kontaktbereich der Knie und/oder im Schritt überdeckt.
  4. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement als Knieeinsatz ausgebildet ist.
  5. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (04) an der Innenseite des Stoffs (02) der Reithose (01) angeordnet ist.
  6. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (04) am Stoff (02) der Reithose (01) angenäht ist.
  7. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsnaht (08) des Polsterelements (04) mit kurzem Abstand zum Rand des Polsterelements (04) verläuft.
  8. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (04) aus zwei Hälften (04a, 04b) besteht, wobei die Hälften eine spiegelsymmetrische Gestaltung aufweisen, und wobei die eine Hälfte (04a, 04b) am rechten Hosenbein und die andere Hälfte am linken Hosenbein der Reithose (01) befestigt ist.
  9. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (04) eine Stärke im Bereich von 2 mm bis 6 mm, insbesondere circa 4 mm, aufweist.
  10. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Polsterelements (04) zumindest ein Schaumstoffabschnitt (05) verwendet wird.
  11. Reithose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffabschnitt (05) zumindest auf der Innenseite der Reithose (01) mit einem Bezugsmaterial (06) überzogen ist.
  12. Reithose nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Bezugsmaterial (06) ein Polyesterstoff verwendet wird.
  13. Reithose nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Bezugsmaterial (06) flächig mit dem Schaumstoffabschnitt (05) verbunden, insbesondere verklebt, ist.
  14. Reithose nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite der Reithose (01) zumindest ein Scheuerschutzelement (03) vorgesehen ist.
  15. Reithose nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheuerschutzelement (03) aus Leder hergestellt ist.
  16. Reithose nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass Abmaß und Gestalt des Scheuerschutzelements (03) im Wesentlichen Abmaß und Gestalt des Polsterelements (04) entspricht.
  17. Reithose nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Scheuerschutzelement (03) und Polsterelement (04) zumindest abschnittsweise mit einer durchgehenden Befestigungsnaht (08) gemeinsam befestigt sind.
  18. Reithose nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Scheuerschutzelements (03) mit einer Säumnaht (09) unter Einfassung des Stoffs (02) der Reithose (01) umsäumt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1874143A4 (de) * 2005-04-15 2010-11-17 Fun In The Saddle Inc Reithose und herstellungsverfahren dafür

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US8146176B2 (en) 2005-08-05 2012-04-03 Fun In The Saddle, Inc. Equestrian riding breeches garment and method for its manufacture

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