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Die Erfindung bezieht sich auf einen
Scheinwerfer mit einem Scheinwerfergehäuse, dessen Frontseite eine
Lichtaustrittsöffnung
mit einem Gehäuserahmen
zur Aufnahme mindestens eines Vorsatzteils mit einem Vorsatzteilrahmen
aufweist.
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Aus der
DE 101 20 740 A1 ist eine
Vorrichtung zum Verbinden eines Lampengehäuses eines Scheinwerfers mit
einem Lampenvorsatz bekannt, bei dem ein Verbindungsring einen ersten
Bereich aufweist, mit dem der Verbindungsring drehbar am Lampengehäuse befestigbar
ist. Mit einem vom ersten Bereich axial beabstandeten zweiten Bereich
ist der Verbindungsring mit dem Lampenvorsatz über ein als Bajonettverschluss ausgebildetes
Kopplungsmittel verbindbar.
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Diese bekannte Vorrichtung ermöglicht eine
schnelle und einfache Verbindung eines Lampenvorsatzes mit einem
Lampengehäuse
eines Scheinwerfers, benötigt
aber eine bestimmte Bautiefe zur Montage des Lampenvorsatzes an
das Lampengehäuse
und beschränkt
sich notwendigerweise auf zylinderförmige Lampengehäuse und
Lampenvorsätze.
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Aus der
DE 40 05 355 A1 ist eine
Leuchte mit einem Leuchtengehäuse,
einem Reflektor, einer Lampe und einem abnehmbaren Rahmen für Abdeckscheiben
und zwei am Gehäuse
angebrachten, an gehäusefesten
Lagerstellen einstellbar befestigten Montagestangen für Vorsatzteile
wie Linsen, Raster, Blenden und dergleichen bekannt. Zur leichteren
Montage beim Auswechseln der Lampe ist der abnehmbare Rahmen für die Abdeckscheibe
auf den Montagestangen befestigt und die gehäusefesten Lagerstellen sind
als Schiebe-Schwenklager ausgebildet, so dass die Vorsatzteile zusammen
mit dem die Abdeckscheibe und den äußeren Reflektor tragenden Rahmen
zur Öffnung
des Leuchtengehäuses
beim Auswechseln der Lampe leichter vom Leuchtengehäuse entfernt
und abgeklappt werden können.
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Die bekannte Leuchte erfordert die
zusätzliche
Anordnung von Montagestangen mit entsprechenden Lagerstellen und
benötigt
ebenfalls eine gewisse Bautiefe zum Anbringen der Vorsatzteile und
Montagestangen, wobei für
eine exakte Ausrichtung der Vorsatzteile zur Leuchte eine hohe Maßhaltigkeit
in Bezug auf die Montagestangen und Lagerstellen erforderlich ist.
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Aus der
DE 35 46 711 C2 ist eine
modular aufgebaute Leuchte mit einem Gehäuse zur Aufnahme einer Glühlampe,
Mitteln zur elektrischen Spannungsversorgung der Glühlampe und
einer die Glühlampe
teilweise umschließenden
Haube bekannt, bei der an der Vorderseite der Haube ein Sicherheitsschirm
angeordnet und vor dem Sicherheitsschirm abnehmbar eine Linsenanordnung
schwenkbar an der Haube gelagert ist. Die Linsenanordnung weist
einen Rahmen und eine Montageplatte auf, welche schwenkbar mit dem
Rahmen verbunden ist und längs
ihrer Kanten eine schlitzförmige Öffnung aufweist,
die zur Kante hin offen ist.
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Zur Befestigung des Rahmens an der
Haube ist zusätzlich
zu einer Steckvorrichtung die Montageplatte erforderlich, die mittels
einer Schraube an der Haube befestigt wird.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, bei einem Scheinwerfer der eingangs genannten Art eine einfache,
sichere und bei geringem Platzbedarf kostengünstig herstellbare Verbindung
zwischen mindestens einem Vorsatzteil und dem Scheinwerfergehäuse anzugeben,
die eine Integration des Vorsatzteils in das Scheinwerfergehäuse bei
Erhalt eines leichten Zugangs zum Scheinwerfergehäuse ohne
Demontage des Vorsatzteils ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch
die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
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Die erfindungsgemäße Lösung schafft eine Verbindung
zwischen mindestens einem Vorsatzteil und einem Scheinwerfergehäuse, die
ein sicheres Anbringen und Verbinden des Vorsatzteils am und mit
dem Scheinwerfergehäuse
bei geringem Platzbedarf sowie eine einfache und kostengünstige Herstellung
und Integration des Vorsatzteils in das Scheinwerfergehäuse bei
Erhalt eines leichten Zugangs in das Innere des Scheinwerfergehäuses ohne
Demontage des Vorsatzteils ermöglicht.
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Die erfindungsgemäße Lösung geht von der Überlegung
aus, einen Gehäuserahmen
am Scheinwerfergehäuse
auszubilden und das mindestens eine Vorsatzteil mit einem auf den
Gehäuserahmen
abgestimmten Vorsatzteilrahmen zu versehen sowie Verriegelungselemente
am Gehäuserahmen
und Vorsatzteilrahmen vorzusehen, die eine zumindest formschlüssige Verbindung
zwischen dem Vorsatzteilrahmen und dem Gehäuserahmen durch Einsetzen des
Vorsatzteilrahmens senkrecht zur Ebene des Gehäuserahmens und anschließendes Verschieben
des Vorsatzteilrahmens in einer parallel zur Ebene des Gehäuserahmens
verlaufenden Ebene herstellen.
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Während
ein Teil der Verbindungselemente als Formschlusselemente ausgebildet
ist, stellt mindestens ein weiterer Teil der Verbindungselemente
als Verriegelungselemente eine form- oder kraftschlüssige oder
form- und kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Gehäuserahmen
und dem Vorsatzteilrahmen her, die nach der ersten Phase der Verbindung
der Formschlusselemente des Gehäuserahmens
und des Vorsatzteilrahmens in einer zweiten Phase der Verbindung
des Vorsatzteilrahmens mit dem Gehäuserahmen miteinander verbunden
werden.
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Vorzugsweise enthalten die Verriegelungselemente
Schnapp-, Bajonett- oder Schraubverbindungen, die bei zumindest
eines Teils der Vorsatzteile direkt miteinander verbindbar sind.
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In einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung sind die Verbindungselemente des Gehäuserahmens
und des Vorsatzteilrahmens derart aufeinander abgestimmt, dass die
Formschlusselemente ihre formschlüssige Verbindung auch bei einer
Trennung der Verriegelungselemente behalten, so dass der bzw. die
Vorsatzteilrahmen um die Verriegelungselemente des bzw. der Vorsatzteilrahmen
schwenkbar ist bzw. sind, wobei die Formschlusselemente des Vorsatzteilrahmens
eine Schwenkachse des Vorsatzteilrahmens bilden.
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Die Formschlusselemente des Gehäuserahmens
bestehen insbesondere aus an einander gegenüber liegenden Gehäuserahmenseiten
angeordneten Aussparungen oder Öffnungen
und von den Aussparungen oder Öffnungen
ausgehenden und sich parallel zur Ebene des Gehäuserahmens erstreckenden Aufnahmekanälen, in
die nach einem weiteren Merkmal die Formschlusselemente des mindestens
einen Vorsatzteilrahmens, die aus von der Außenkontur des Vorsatzteilrahmens
abstehenden Vorsprüngen
bestehen, einsetzbar sind.
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Diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ermöglicht eine
einfache Herstellung des Gehäuserahmens
und des Vorsatzteilrahmens beispielsweise in Gießtechnik und eine variable
Konfiguration des Profils des Gehäuserahmens und Vorsatzteilrahmens.
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Der Gehäuserahmen kann mit Formschlusselementen
zur Aufnahme eines einzelnen Vorsatzteilrahmens ausgestattet werden,
weist aber vorzugsweise Formschlusselemente für mehrere Vorsatzteilrahmen
auf. Sowohl zur Aufnahme eines einzelnen Vorsatzteils als auch zur
Aufnahme mehrere Vorsatzteile bestehen die Formschlusselemente des
Gehäuserahmens
aus in der Ebene des Gehäuserahmens
versetzt zueinander angeordneten Aussparungen oder Öffnungen
und von den Aussparungen oder Öffnungen
ausgehenden, in zur Ebene des Gehäuserahmens hintereinander liegenden
Ebenen angeordneten Aufnahmekanälen,
die sich insbesondere beidseitig der Aussparungen oder Öffnungen
erstrecken.
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Als Verriegelungselemente des Gehäuserahmens
sind an der Oberseite des Gehäuserahmens
angeordnete obere Aufnahmeöffnungen
vorgesehen, während
die Verriegelungselemente des Vorsatzteilrahmens aus Hinterschneidungen
gebildet werden, die an der Oberseite des Vorsatzteilrahmens angeordnet
und von der Oberseite des Gehäuserahmens
in die oberen Aufnahmeöffnungen
einsetzbar sind.
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Durch die Anordnung voneinander beabstandeter
Verbindungselemente des Gehäuserahmens
und des Vorsatzteilrahmens wird eine Mehrpunktverbindung geschaffen,
die eine gezielte und sichere Verbindung zwischen Vorsatzteilrahmen
und Gehäuserahmen und
damit zwischen dem Vorsatzteil oder den Vorsatzteilen und dem Scheinwerfer
gewährleistet.
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Die Verriegelungselemente können neben
den reinen Formschlusselementen mindestens eine gegenüber der
Ebene des Gehäuserahmens
versetzte Verriegelungsbuchse in mindestens einer oberen Aufnahmeöffnung des
Gehäuserahmens
und einen mit der Verriegelungsbuchse verbindbaren Verriegelungszapfen
des Vorsatzteilrahmens enthalten.
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Eine bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Lösung ist
gekennzeichnet durch einen rechteckförmigen Gehäuserahmen mit in den Seitenteilen
des Gehäuserahmens
vorgesehenen Aufnahmekanälen,
in die die Aussparungen oder Öffnungen
der Formschlusselemente einmünden
sowie an der Oberseite des Gehäuserahmens
angeordneten oberen Aufnahmeöffnungen,
und einen rechteckförmigen
Vorsatzteilrahmen mit in die oberen Aufnahmeöffnungen von der Oberseite
des Gehäuserahmens
einsetzbaren Hinterschneidungen am oberen Ende der seitlichen Rahmenstege
des Vorsatzteilrahmens und im unteren Bereich der seitlichen Rahmenstege
des Vorsatzteilrahmens angeordneten Nasen des Vorsatzteilrahmens,
die über die
Aussparungen oder Öffnungen
in die Aufnahmekanäle
des Gehäuserahmens
einsetzbar sind.
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Vorzugsweise sind die Hinterschneidungen
und Nasen in der Verlängerung
des Oberseitensteges und Unterseitensteges des rechteckförmigen Vorsatzteilrahmens
angeordnet, wobei zur Sicherung der Verbindung des Vorsatzteilrahmens
mit dem Gehäuserahmen
die Hinterschneidungen des Vorsatzteilrahmens in der Einfügerichtung
des Vorsatzteilrahmens in den Gehäuserahmen etwa doppelt so lang
wie die Nasen des Vorsatzteilrahmens sind.
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Ist die Länge der Nasen größer oder
gleich der Breite der Aufnahmekanäle, so kann der Vorsatzteilrahmen
durch Anheben aus einer oberen Verbindung der Hinterschneidungen
mit den Aufnahmekanälen
herausgehoben und der Vorsatzteilrahmen um die Achse der in den
Aufnahmekanälen
verbleibenden Nasen geschwenkt werden, so dass ein Zugang in den
Innenraum des Scheinwerfergehäuses
ohne vollständiges
Abnehmen des Vorsatzteils möglich
ist.
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Um beim Anheben des Vorsatzteilrahmens
zu dessen Abschwenken vom Gehäuserahmen
eine unbeabsichtigte Trennung des Vorsatzteilrahmens vom Gehäuserahmen
zu verhindern, sind in den Aufnahmekanälen des Gehäuserahmens oberhalb der Nuten
quer zur Längserstreckung
der Aufnahmekanäle
verlaufende Sperren angeordnet.
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Als Vorsatzteile können Filterrahmen,
Schutzscheibenhalter oder Flügeltore
eingesetzt werden.
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Anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles
soll der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke näher erläutert werden.
Es zeigen:
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1 eine
Frontseitenansicht eines Scheinwerfers mit erfindungsgemäß ausgebildetem
Scheinwerfergehäuse;
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2 eine
Seitenansicht des Scheinwerfergehäuses aus der Blickrichtung
II gemäß 1;
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3 eine
Seitenansicht des Scheinwerfergehäuses gemäß 1 in Blickrichtung III gemäß 1 mit symbolischer Darstellung
der Montagebewegung bei der Verbindung eines Vorsatzteils mit dem
Gehäuserahmen;
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4 eine
Seitenansicht eines Vorsatzteilrahmens;
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5 eine
Draufsicht auf den Vorsatzteilrahmen in Blickrichtung V gemäß 4;
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6 eine
Seitenansicht der Verbindung des Gehäuserahmens mit dem Vorsatzteilrahmen;
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7 eine
Seitenansicht des vom Gehäuserahmen
abgeschwenkten Vorsatzteilrahmens;
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8 bis 21 verschiedene Ansichten
und Schnitte von Vorsatzteilen und eines Scheinwerfergehäuses zur
Aufnahme von zwei Vorsatzteilen sowie verschiedene Montagephasen
bei der Verbindung der Vorsatzteile mit dem Scheinwerfergehäuse und
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22 und 23 eine schematische Darstellung
der Verbindung eines dritten Vorsatzteils mit dem Gehäuserahmens
eines Scheinwerfers.
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Die in 1 dargestellte
Vorderseitenansicht eines Scheinwerfers zeigt ein Scheinwerfergehäuse 1 mit
darin angeordneter Lampe 23 und einem an der Rückseite
des Scheinwerfergehäuses 1 angeordnetem Reflektor 21 sowie
einer im Frontseitenbereich angeordneten Schutzscheibe 22.
Die Frontseite des Scheinwerfergehäuses 1 in der Abstrahlrichtung
S des Scheinwerfers wird durch einen Gehäuserahmen 10 mit Seitenteilen 11, 12,
einer Oberseite 13 und einer Unterseite 14 gebildet.
In den Seitenteilen 11, 12 sind gemäß den 1 und 2 als Aufnahmekanäle 32 mit oberer Aufnahmeöffnung 33 und
im unteren Bereich der Aufnahmekanäle 33 angeordneten
Aussparungen 31 ausgebildete Verbindungselemente des Gehäuserahmens 10 angeordnet.
Die Aussparungen 31 sind an der Innenseite der Seitenteile 11, 12 in
den Aufnahmekanälen 32 angebracht.
Oberhalb der Ausnehmungen 31 sind quer zu den Aufnahmekanälen 32 vorgesehene
Sperrwände 34 angeordnet.
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Das in 4 in
einer Seitenar sicht und in 5 in
einer Draufsicht dargestellte Vorsatzteil 5 besteht aus
einem Vorsatzteilrahmen 50 mit Seitenstegen 51, 52,
einem Oberseitensteg 53 und einem Unterseitensteg 54.
Der Oberseitensteg 53 weist einen abgewinkelten Teilbereich 530 auf,
der mit einem Verriegelungszapfen 91 verbunden ist. Der
Verriegelungszapfen 91 wird zur kraftschlüssigen Verbindung
des Vorsatzteilrahmesn mit dem Gehäuserahmen gemäß 3 mit einer Verriegelungsbuchse 92 des
Scheinwerfergehäuses 1 verbunden.
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Das Vorsatzteil 5 kann beispielsweise
aus einem Filterrahmen, einem Schutzscheibenhalter, einer Vorsatzlinse
oder einem Flügeltor
zur Lichtsteuerung des Schweinwerfers bestehen.
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Der Vorsatzteilrahmen 50 weist
in seitlichen Verlängerungen
des Oberseitensteges 53 ausgebildete Hinterschneidungen 55 sowie
als Teilverlängerungen
des Unterseitensteges 54 ausgebildete Nasen 56 auf. Die
Länge der
Nasen 56 in Richtung der Seitenstege 51, 52 des
Vorsatzteilrahmens 50 ist dabei etwa halb so groß wie die
der Hinterschneidungen 55 in der Verlängerung des Oberseitensteges 53.
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Zur Verbindung des Vorsatzteilrahmens 50 mit
dem Gehäuserahmen 10 wird
der Vorsatzteilrahmen 50 entsprechend dem Pfeil M in der
Höhe versetzt
gegen den Gehäuserahmen 10 angelegt
und die Nasen 56 des Vorsatzteilrahmens 50 werden
auf die Aufnahmekanäle 32 im
Gehäuserahmen 10 ausgerichtet.
Da die Aussparungen 31 in der Längsrichtung etwas breiter sind
als die Länge
der Nasen 56, können
die Nasen 56 des Vorsatzteilrahmens 50 problemlos
in die im Gehäuserahmen 10 ausgebildeten
Aufnahmekanäle 32 eingesetzt
werden. Die schematische Darstellung gemäß den 3 und 4 verdeutlicht,
dass eine nur minimale Einschubhöhe
zur Verbindung des Vorsatzteilrahmes 50 mit dem Gehäuserahmen 10 erforderlich
ist.
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Mit einer in Richtung des Pfeiles
M darauffolgenden Abwärtsbewegung
werden die Nasen 56 formschlüssig mit den Aufnahmekanälen 32 des
Gehäuserahmens 10 verbunden
und die Hinterschneidungen 55 des Vorsatzteilrahmens 50 in
die oberen Aufnahmeöffnungen 33 des
Gehäuserahmens 10 eingefügt, so dass sowohl
die Nasen 56 als auch die Hinterschneidungen 55 eine
formschlüssige
Verbindung mit den Aufnahmekanälen 32 des
Gehäuserahmens 10 herstellen.
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Zur zusätzlichen Verriegelung des Vorsatzteils 5 mit
dem Scheinwerfergehäuse 1 wird
der Verriegelungszapfen 91 in die Verriegelungsbuchse 92 eingeschraubt
oder beispielsweise nach Art eines Schwenkriegels mit einer Schlüssellochöffnung der
Verriegelungsbuchse 92 verbunden.
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6 zeigt
den in die Aufnahmekanäle 32 des
Gehäuserahmens 10 eingesetzten
Vorsatzteilrahmen 50 vor der Verbindung des Verriegelungszapfens 91 mit
der Verriegelungsbuchse 92 in einer Position, in der die
Nasen 56 des Vorsatzteilrahmens 50 bereits in
die Aufnahmekanäle 32 eingefügt, die
Hinterschneidungen 55 sich aber noch außerhalb der oberen Aufnahmeöffnungen 33 befinden.
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Wird die Länge LNase der
Nasen 56 größer oder
gleich der Breite BE der Aufnahmekanäle 32 bemessen, so
kann gemäß 7 der Vorsatzteilrahmen 50 bis
etwa zur Position gemäß 6 aus den Aufnahmekanälen 32 herausgezogen
und um einen Winkel α um
die Achse der Nasen 56 in Abstrahlrichtung S des Scheinwerfers vom
Gehäuserahmen 10 abgeschwenkt
werden. Das Abschwenken des Vorsatzteilrahmens 50 vom Gehäuserahmen 10 ist
bis zu einem Winkel α =
0°, d.h.
bis zu einem senkrecht vom Gehäuserahmen 10 abstehenden Vorsatzteilrahmen 50,
oder darüber
hinaus möglich.
Bei abge schwenktem Vorsatzteilrahmen 50 ist ein leichter Zugang
in das Innere des Scheinwerfergehäuses 1 beispielsweise
zum Auswechseln der Lampe 23 gemäß 1 möglich.
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Zur Verbindung mehrerer Vorsatzteile
mit dem Gehäuserahmen
eines Scheinwerfergehäuses
sind in den 8 bis 23 Ansichten und Schnitte
eines Scheinwerfergehäuses
zur Aufnahme von zwei bzw. drei Vorsatzteilen sowie Draufsichten
und Seitenansichten von Vorsatzteilen in verschiedenen Montagephasen
bei der Verbindung der Vorsatzteile mit dem Gehäuserahmen dargestellt.
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Die in 8 dargestellte
Vorderseitenansicht eines Scheinwerfers zeigt in Übereinstimmung
mit der Darstellung gemäß 1 ein Scheinwerfergehäuse 1 mit
darin angeordneter Lampe 23 und einem an der Rückseite
des Scheinwerfergehäuses 1 angeordnetem
Reflektor 21 sowie einer im Frontseitenbereich angeordneten
Schutzscheibe 22. Die Frontseite des Scheinwerfergehäuses 1 in
der Abstrahlrichtung S des Scheinwerfers wird durch einen Gehäuserahmen 10 mit
Seitenteilen 11, 12, einer Oberseite 13 und
einer Unterseite 14 gebildet.
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Zur Aufnahme mehrerer Vorsatzteile
weist die Oberseite 13 des Gehäuserahmens 10 gemäß den 8 bis 10 obere Aufnahmeöffnungen 33, 43 zur
Herstellung einer form- oder
kraftschlüssigen
Verbindung mit entsprechenden Verbindungselementen eines oder mehrerer
Vorsatzteile auf. Im unteren Bereich der Seitenteile 11, 12 des
Gehäuserahmens 10 sind
an den einander gegenüber
liegenden Seitenteilen 11, 12 in der Höhe versetzt
zueinander Ausnehmungen 31 sowie Öffnungen 41 vorgesehen,
die in Aufnahmekanäle 32 bzw. 42 einmünden.
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Die Aufnahmekanäle 32, 42 in
Verbindung mit den Ausnehmungen 31 bzw. Öffnungen 41 bilden
als Formschlusselemente ausgebildete Verbindungselemente des Gehäuserahmens 10 zur
formschlüssigen
Verbindung mit Formschlusselementen eines oder mehrerer Vorsatzteile
aus. Oberhalb der Ausnehmung 31 bzw. Öffnung 41 sind in
den Aufnahmekanälen 32, 42 Sperrwände 34, 44 vorgesehen,
wobei die Sperrwand 34 gleichzeitig eine Wand der Öffnung 41 bildet.
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Das in 11 in
einer Seitenansicht und in 12 in
einer Draufsicht dargestellte, als Schutzscheibenhalter ausgebildete
Vorsatzteil 6 besteht aus einem Vorsatzteilrahmen 60 mit
Seitenstegen 61, 62, einem Oberseitensteg 63 und
einem Unterseitensteg 64. Der Oberseitensteg 63 ist
mit Verriegelungselementen 65, 67 versehen, wobei
mindestens eins der beiden Verriegelungselemente 65, 67 mit
einem Verriegelungszapfen 93 verbunden ist. Der Verriegelungszapfen 93 wirkt
mit einer Verriegelungsbuchse 94 gemäß 10 zusammen, die im Bereich der oberen
Aufnahmeöffnung 43 des
Gehäuserahmens 10 angeordnet
ist.
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Der Vorsatzteilrahmen 60 weist
als Verlängerungen
des Unterseitensteges 64 ausgebildete Verbindungsbolzen 66 als
Formschlusselemente des Vorsatzteils 6 auf, die von den
Seitenstegen 61, 62 seitlich abstehen.
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Zur Verbindung des Vorsatzteilrahmens 60 mit
dem Gehäuserahmen 10 wird
der Vorsatzteilrahmen 60 entsprechend den an den Verriegelungszapfen 93 sowie
an den Verbindungsbolzen 66 angetragenen Pfeilen in der
Höhe versetzt
gegen den Gehäuserahmen 10 angelegt,
wobei die Verbindungsbolzen 66 auf die Öffnungen 41 im Gehäuserahmen 10 ausgerichtet
werden. Nach dem Einstecken der Verbindungsbolzen 66 in die Öffnungen 41 wird
der Vorsatzteilrahmen 60 entgegen der Pfeilrichtung X gemäß 10, das heißt senkrecht
zur Ebene des Gehäuserahmens 10 bewegt,
bis die Verbindungsbolzen 66 in die in Bewegungsrichtung hinter
der Öffnung 41 liegenden
Aufnahmekanäle 42 gelangen
und dort in der Ebene des Gehäuserahmens 10 auf-
und abwärts
bewegt werden können.
Durch Absenken des Vorsatzteilrahmens 60 greifen die Verriegelungselemente 65, 67 des
Vorsatzteilrahmens 60 in die Aufnahmeöffnungen 43 des Gehäuserahmens 10 ein, so
dass gemäß 13 der bzw. die Verriegelungszapfen 93 mit
der bzw. den Verriegelungsbuchsen 94 form- oder kraftschlüssig verbunden
werden können.
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Durch Lösen der Verbindungselemente 43, 65, 67, 93, 94 kann
der Vorsatzteilrahmen 60 wieder in der zur Ebene des Gehäuserahmens 10 versetzten
Ebene auf- und abwärts
bewegt werden und insbesondere gemäß 14 durch Anheben und Lösen der
Verriegelungselemente 65, 67 aus den Aufnahmeöffnungen 43 herausgezogen
und um die Verriegelungsbolzen 66 als Drehachse verschwenkt
werden.
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Analog zu der Verbindung eines als
Schutzscheibenhalter ausgebildeten Vorsatzteils 6 gemäß den 10 bis 14 kann entsprechend den 15 bis 19 zusätzlich ein
als Filterrahmen ausgebildetes Vorsatzteil 7 in einer vorderen
Ebene mit dem Gehäuserahmen 10 verbunden
werden, wobei der in 15 dargestellte Längsschnitt
durch das Scheinwerfergehäuse 1 mit
dem in 10 dargestellten
Längsschnitt
durch das Scheinwerferge häuse 1 mit
Ausnahme der in der oberen Aufnahmeöffnung 33 angeordneten
Verriegelungsbuchse 96 übereinstimmt.
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Das in 16 in
einer Seitenansicht und in 17 in
einer Draufsicht dargestellte, als Filterrahmen ausgebildete Vorsatzteil 7 besteht
aus einem Vorsatzteilrahmen 70 mit Seitenstegen 71, 72,
einem Oberseitensteg 73 und einem Unterseitensteg 74.
Der Oberseitensteg 73 ist mit Verriegelungselementen 75 und
mit einem Verriegelungszapfen 95 versehen, der mit der
Verriegelungsbuchse 96 gemäß 15 zusammenwirkt, die im Bereich der
oberen Aufnahmeöffnung 43 des
Gehäuserahmens 10 angeordnet
ist.
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Der Vorsatzteilrahmen 70 weist
als Verlängerungen
des Unterseitensteges 74 ausgebildete Verbindungsbolzen 76 als
Formschlusselemente des Vorsatzteils 7 auf, die von den
Seitenstegen 71, 72 seitlich abstehen.
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Zur Verbindung des Vorsatzteilrahmens 70 mit
dem Gehäuserahmen 10 wird
der Vorsatzteilrahmen 70 entsprechend den an den Verriegelungszapfen 95 sowie
an den Verbindungsbolzen 76 angetragenen Pfeilen in der
Höhe versetzt
gegen den Gehäuserahmen 10 angelegt,
wobei die Verbindungsbolzen 76 auf die Öffnungen 31 im Gehäuserahmen 10 ausgerichtet
werden. Nach dem Einstecken der Verbindungsbolzen 76 in die Öffnungen 31 wird
der Vorsatzteilrahmen 70 entgegen der Pfeilrichtung X gemäß 15, das heißt senkrecht
zur Ebene des Gehäuserahmens 10 bewegt,
bis die Verbindungsbolzen 76 in die in Bewegungsrichtung hinter
der Öffnung 31 liegenden
Aufnahmekanäle 32 gelangen
und dort in der Ebene des Gehäuserahmens 10 auf-
und abwärts
bewegt werden können.
Durch Absenken des Vorsatzteilrahmens 70 greifen die Verriegelungselemente 75 des
Vorsatzteilrahmens 70 in die oberen Aufnahmeöffnungen 33 des
Gehäuserahmens 10 ein,
so dass gemäß 18 der bzw. die Verriegelungszapfen 95 mit
der bzw. den Verriegelungsbuchsen 96 form- und/oder kraftschlüssig verbunden
werden können.
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Durch Lösen der Verbindungselemente 33, 75, 95, 96 kann
der Vorsatzteilrahmen 70 wieder in der zur Ebene des Gehäuserahmens 10 versetzten
Ebene auf- und abwärts
bewegt werden und insbesondere gemäß 17 durch Anheben und Lösen der
Verriegelungselemente 75, 95, 96 aus
den oberen Aufnahmeöffnungen 33 herausgezogen
und um die Verriegelungsbolzen 76 als Drehachse verschwenkt
werden.
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20 zeigt
in einem Längsschnitt
durch das Scheinwerfergehäuse 1 die
mit dem Gehäuserahmen 10 verbundenen
Vorsatzteile 6, 7 sowie 21 die nach Lösen der Verriegelungselemente
vom Gehäuserahmen 10 wie
vorstehend beschrieben abgeschwenkten Vorsatzteile 6, 7.
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In den 22 und 23 ist als weitere Variante
der erfindungsgemäßen Lösung die
zusätzliche
Anbringung eines als Flügeltor
ausgebildeten Vorsatzteils 8 dargestellt, das mit seinen
Formschlusselementen 86 über die Aussparung 31 in
den vorderen Aufnahmekanal 32 eingesetzt wird. Die form-
und kraftschlüssige
Verbindung des Vorsatzteils 8 mit dem Gehäuserahmen 10 wird
in dieser Ausführungsform
aber nicht durch die form- und kraftschlüssige Verbindung des Verriegelungselements 85 des
Vorsatzteilrahmens 80 mit der oberen Aufnahmeöffnung 33 des
Gehäuserahmens 10,
sondern durch einen am Verriegelungselement 85 des Vorsatzteilrahmens 80 angeordneten
Verriegelungsbolzen 97 hergestellt, der in eine Verbindungsöffnung 98 des Verbindungsbolzens 95 des
Vorsatzteils 7 eingesetzt und an diesem verriegelt wird.
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