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DE20312325U1 - Schubkasten für ein Schrankmöbel - Google Patents

Schubkasten für ein Schrankmöbel Download PDF

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Publication number
DE20312325U1
DE20312325U1 DE20312325U DE20312325U DE20312325U1 DE 20312325 U1 DE20312325 U1 DE 20312325U1 DE 20312325 U DE20312325 U DE 20312325U DE 20312325 U DE20312325 U DE 20312325U DE 20312325 U1 DE20312325 U1 DE 20312325U1
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DE
Germany
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drawer
locking
cabinet body
locking slide
handle
Prior art date
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DE20312325U
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English (en)
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Paul Hettich GmbH and Co KG
Original Assignee
Paul Hettich GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Paul Hettich GmbH and Co KG filed Critical Paul Hettich GmbH and Co KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/90Constructional details of drawers
    • A47B88/944Drawers characterised by the front panel
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/403Drawer slides being extractable on two or more sides of the cabinet

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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Abstract

Schubkasten (3) für ein Schrankmöbel (1), wobei der Schubkasten (3) sowohl in Richtung der Vorderseite wie auch in Richtung der Rückseite eines Schrankmöbels (1) aus diesem herausziehbar ist und entsprechend an seiner Vorderseite- und Rückseite Schubkastenblenden (4) aufweist, die wechselweise mit dem Schubkasten (3) bzw. dem Schrankkorpus (2) kuppelbar sind und jeweils eine Handhabe (5) zur Schubkastenbetätigung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubkastenblenden (4) Verriegelungsschieber (6) aufweisen, welche in einer möglichen Schiebe-Endstellung in korpusseitige Verriegelungsmittel (7) eingreifen und dabei vom Schubkasten (3) entkuppelt sind und welche in einer anderen Schiebe-Endstellung aus dem korpusseitigen Verriegelungsmittel (7) herausgezogen und mit dem Schubkasten (3) gekuppelt sind, wobei die Verschiebung der Verriegelungsschieber (6) über die Handhabe (5) der jeweiligen Schubkastenblende (4) erfolgt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schubkasten für ein Schrankmöbel, wobei der Schubkasten sowohl in Richtung der Vorderseite wie auch Richtung der Rückseite eines Schrankmöbels aus diesem herausziehbar ist und entsprechend an seiner Vorder- und Rückseite Schubkastenblenden aufweist, die wechselweise mit dem Schubkasten bzw. dem Schrankkorpus kuppelbar sind und jeweils eine Handhabe zur Schubkastenbetätigung aufweisen.
  • Schubkästen für Schrankmöbel der gattungsgemäßen Art sind an sich bekannt.
  • Insbesondere bei Büromöbeln, bei Raumteilern, bei Krankenhausmöbeln oder dergleichen sind Konstruktionen sinnvoll, bei denen ein Schubkasten beidseitig aus einem Schrankkorpus herausziehbar ist.
  • Um eine derartige Möglichkeit zu schaffen, ist es erforderlich, dass die beidseitigen Schubkastenblenden einerseits gegenüber dem Schrankkorpus und andererseits gegenüber dem Schubkasten kuppelbar sind derart, dass die Schubkastenblende auf derjenigen Seite des Schrankmöbels, zu der der Schubkasten herausgezogen wer den soll, mit dem Schubkasten gekuppelt ist und die gegenüberliegende ausschließlich mit dem Schrankkorpus gekuppelt und vom Schubkasten getrennt ist.
  • Dafür sind bisher aufwendige Übertragungsmechanismen mit komplizierten und störanfälligen Übertragungshebeln eingesetzt worden. Darüber hinaus ist es bei den bekannten Konstruktionen erforderlich, die Handhabe in einer bestimmten Art und Weise zu betätigen, um einen Kupplungs- oder Entkupplungsvorgang durchzuführen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schubkasten der gattungsgemäßen Art zu schaffen, der einen aus wenigen Einzelteilen und platzsparend montierbaren Übertragungsmechanismus aufweist und der sich durch eine äußerst einfache Bedienung auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Schubkastenblenden Verriegelungsschieber aufweisen, welche in einer möglichen Schiebe-Endstellung in korpusseitige Verriegelungsmittel eingreifen und dabei vom Schubkasten entkuppelt sind und welche in einer anderen Schiebe-Endstellung aus den korpusseitigen Verriegelungsmittel herausgezogen und mit dem Schubkasten gekuppelt sind, wobei die Verschiebung der Verriegelungsschieber über die Handhabe der jeweiligen Schubkastenblende erfolgt.
  • Die Verriegelungsschieber sind bei eingeschobenen Schubkasten mit dem Schrankkorpus gekuppelt, und zwar gilt dies für die Verriegelungsschieber beider Schubkastenblenden auf den beiden einander gegenüberliegenden Stirnseiten des Schubkastens.
  • Soll nun der Schubkasten in einer Richtung aus dem Schrankkorpus herausgezogen werden, so wird durch Betätigung der Handhabe zunächst einmal die Kupplung der Verriegelungsschieber mit dem Schrankkorpus auf der Auszugsseite aufgehoben. Gleichzeitig wird hiermit eine Kupplung zwischen den Verriegelungsschiebern und dem Schubkasten auf der Auszugsseite herbeigeführt. Nun kann der Schubkasten in die entsprechende gewünschte Richtung aus dem Schrankkorpus herausgezogen werden, wobei in diesem Falle die Schubkastenblende auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Schrankkorpus gekuppelt bleibt.
  • Wird der Schubkasten nach einer Auszugsbewegung wieder in den Schrankkorpus eingeschoben, so wird im letzten Einschubbereich durch die Handhabe auch wieder die Kupplung zwischen der betreffenden Schubkastenblende und dem Schrankkorpus bewirkt.
  • Für die ordnungsgemäße Funktion des erfindungsgemäßen Schubkastens sind somit lediglich nur einfach und preiswert herstellbare Verriegelungsschieber einerseits sowie ein Übertragungsmechanismus andererseits erforderlich, der eine Relativbewegung der Handhabe gegenüber der Schubkastenblende in eine Verschiebung der Verriegelungsschieber umsetzt.
  • Auch ein derartiger Übertragungsmechanismus kann extrem einfach aufgebaut sein, da es lediglich darum geht, die Relativbewegung einer Handhabe (Ziehen, Drücken, Verdrehen oder Schwenken) über einfachste Getriebemittel in eine Schiebebewegung der Verriegelungsschieber umzusetzen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines teilweise aus einem Möbelkorpus herausgezogenen erfindungsgemäßen Schubkastens;
  • 2 einen Horizontalschnitt durch die Schubkastenblende des Schubkastens gemäß 1 in einem gegenüber dem Möbelkorpus entriegelten Zustand;
  • 3 eine der 2 entsprechende Darstellung bei gegenüber der Möbelkorpus verriegelter Schubkastenblende;
  • 4 die linke Seite des Schubkastens in einer gegenüber 3 vergrößerten Darstellung;
  • 5 die linke Seite des Schubkastens in einer gegenüber 2 vergrößerten Darstellung;
  • 6a bis 6c gegenüber den 2 bis 5 vergrößerte Schnittdarstellungen im Bereich einer Handhabe zur Betätigung des Schubkastens, wobei unterschiedliche Funktionsstellungen gezeigt sind;
  • 7 eine von einer Schubkastenblende aus gesehene Stirnansicht des Schubkastens;
  • 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in 7.
  • In 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt ein Schrankmöbel bezeichnet, bei dem innerhalb eines Schrankkorpus 2 ein Schubkasten 3 beidseitig herausziehbar gelagert ist.
  • Dem Schubkasten 3 sind in beiden Auszugsrichtungen jeweils Schubkastenblenden 4 zugeordnet, welche wechselweise mit dem Schrankkorpus 2 und dem Schubkasten 3 kuppelbar sind.
  • Ist der Schubkasten 3 vollständig in den Schrankkorpus 2 eingefahren, sind beide Schubkastenblenden gegenüber dem Schrankkorpus 2 verriegelt und somit mit dem Schrankkorpus 2 gekuppelt.
  • Die Schubkastenblenden 4 sind jeweils mit Handhaben 5 ausgestattet und über diese Handhaben 5 beim Herausziehen aus dem Schrankkorpus 2 oder beim Zurückschieben in den Schrankkorpus 2 betätigbar.
  • Wird nun der Schubkasten 3 in einer Richtung aus dem Schrankkorpus 2 herausgezogen, so wird in noch zu beschreibender Weise die betreffende Schubkastenblen de gegenüber dem Schrankkorpus 2 entriegelt und mit dem Schubkasten 3 gekuppelt. Damit bilden Schubkasten 3 und die betreffende Schubkastenblende 4 eine Baueinheit, welche gemeinsam gegenüber dem Schrankkorpus 2 verschoben wird.
  • Die auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Schubkastenblende 4 bleibt nach wie vor mit dem Schrankkorpus 2 gekuppelt und gegenüber diesem verriegelt.
  • Nach dem Wiedereinschieben des Schubkastens 3 in den Schrankkorpus 2 wird bei Erreichen des völligen Einschubzustandes auch die zunächst mit dem Schubkasten 3 gekuppelte Blende 4 wieder vom Schubkasten 3 entkuppelt und gegenüber dem Schrankkorpus 2 verriegelt.
  • Die bei diesen Vorgängen ablaufenden Kupplungs- und Entkupplungsbewegungen sowie die hierfür erforderlichen Mittel ergeben sich aus der nun folgenden, detaillierten Beschreibung der 2 bis 8.
  • Vorab sei hervorgehoben, dass die zu beiden Seiten des Schubkastens 3 liegenden Schubkastenblenden 4 in ihrem funktionalen Aufbau untereinander gleich sind.
  • Insoweit gelten die nachfolgenden Ausführungen jeweils für beide Schubkastenblenden 4.
  • Wesentlicher Bestandteil der Schubkastenblenden 4 sind jeweils zwei Verriegelungsschieber 6, die in der Ebene der Schubkastenblende 4 parallel zu dieser verschiebbar sind. Diese Verriegelungsschieber 6 greifen mit ihren stirnseitigen Enden in einer möglichen Schiebe-Endstellung in dafür vorgesehene Aussparungen 7 des Schrankkorpus 2 ein, wobei in dieser möglichen Position dann die Schubkastenblende 4 mit dem Schrankkorpus 2 gekuppelt ist. Diese Kupplungsstellung zeigen die 3 und 4.
  • Die die Verriegelung bewirkenden Aussparungen 7 können natürlich auch durch am Schrankkorpus angebrachte Verriegelungsmittel ersetzt werden, die von den Verriegelungsschiebern 6 hintergriffen werden bzw. in welche die Verriegelungsschieber 6 eingreifen.
  • In einer anderen Verschiebe-Endstellung, gezeigt in den 2 und 5, sind die Verriegelungsschieber 6 mit dem Schubkasten 3 gekuppelt, und zwar durch Verriegelungsnasen 6a, welche einen Wandungsabschnitt 8 des Schubkastens 3 hintergreifen, sowie in 5 besonders deutlich erkennbar.
  • Die besagten Verriegelungsnasen 6a durchtreten den Wandungsabschnitt 8 im Bereich von Durchbrüchen 8a innerhalb des Wandungsabschnittes 8 und hintergreifen, wie vorstehend beschrieben, in einer Schiebe-Endstellung der Verriegelungsschieber 6 den besagten Wandungsabschnitt 8 und in der anderen möglichen Schiebe-Endstellung der Verriegelungsschieber 6 liegen die Verriegelungsnasen 6a ausschließlich im Bereich der Durchbrechungen 8a der besagten Wandungsabschnitte 8. Somit kann der Schubkasten 3 gegenüber einer am Schrankkorpus 2 verriegelten Schubkastenblende 4 behinderungsfrei verschoben werden.
  • Die Bewegung der Verriegelungsschieber 6 wird durch die Handhabe 5 der jeweiligen Schubkastenblende 4 gesteuert. Die Handhabe 5 ist lotrecht zur Schubkastenblende 4 verschiebbar. Jede Handhabe 5 ist mit zwei lotrecht zur Schubkastenblende 4 verlaufenden und die Schubkastenblende 4 durchtretenden Betätigungsstößeln 5a ausgestattet. Diese Betätigungsstößel 5a tragen an ihrem freien, stirnseitigen Enden jeweils einen Betätigungsstift 5b. Jeder dieser Betätigungsstifte 5b liegt innerhalb eines Längsschlitzes 6b der Verriegelungsschieber 6, wobei der besagte Längsschlitz 6b gegenüber der Verschieberichtung der Verriegelungsschieber 6 geneigt verläuft.
  • Durch eine lotrechte Bewegung der Handhabe 5 relativ zur Schubkastenblende 4 wird also über die Stift-Schlitz-Verbindung 5b, 6b eine Verschiebung der Verriegelungsschieber 6 verursacht.
  • Die dabei möglichen Schiebe-Endstellungen werden über ein halbkugelförmiges und durch eine Feder 8 beaufschlagtes Rastelement 9 fixiert.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird also die Verschiebebewegung der Verriegelungsschieber 6 abgeleitet aus einer Bewegung der Handhabe 5 lotrecht zur Schubkastenblende 4.
  • Selbstverständlich sind hier auch andere Übertragungsmechanismen vorstellbar, insbesondere kann beispielsweise auch die Schwenkbewegung eines Klappgriffes oder die Drehbewegung eines Drehgriffes über einschlägige Übertragungsmechanismen in eine Verschiebebewegung der Verriegelungsschieber 6 umgesetzt werden.
  • Solche Kraft- und Bewegungsrichtung umlenkende Getriebemittel können beispielsweise sein: Zahnrad-, Kegelrad-, Kronenrad-, Schraubenrad-, Schneckenradoder Zahnstangengetriebe oder auch entsprechende Reibradgetriebe. Auch Zugmittelgetriebe (Seil, Kette, Band) können Anwendung finden, ebenso Keil-, Schrauben-, Hebelgetriebe oder Kurbel-, Kurven- oder Kurvenscheibengetriebe (Exzenter) usw.
  • Die Wahl des Getriebemittels wird auch mit davon abhängigen, für welche Art von Handhabe (5) man sich entscheidet, etwa für Klappgriffe, Drehgriffe, Zug- oder Druckgriffe oder Schiebegriffe.
  • Die Längsschlitze 6b innerhalb der Verriegelungsschieber 6 sind so angeordnet, dass sich bei Ausübung einer Zugkraft auf die Handhabe 5, wie dies beim Öffnen eines Schubkastens der Fall ist, eine aufeinanderzugerichtete Bewegung der beiden Verriegelungsschieber 6 ergibt, das heißt, in diesem Falle werden die Verriegelungsschieber 6 außer Eingriff mit dem Schrankkorpus 2 und in Kupplungsposition zum Schubkasten 3 gebracht.
  • Wird umgekehrt ein Druck auf die Handhabe 5 ausgeübt, wie dies beim Schließen eines Schubkastens 3 der Fall ist, wird bei völlig eingeschobenem Schubkasten 3 eine Bewegung der Verriegelungsschieber 6 in Richtung des Schrankkorpus 2 mit der damit verbundenen Verriegelung gegenüber dem Schrankkorpus 2 erreicht.
  • Insbesondere unter Bezugnahme auf die 6a bis 6c wird im folgenden erläutert, wie die jeweils nicht benutzte Schubkastenblende 4 blockiert bzw. gegen unbeabsichtigtes Lösen oder Trennen vom Schrankkorpus 2 gesichert ist.
  • Die erwähnten 6a bis 6c zeigen, dass am Schubkasten 3 in Richtung der Verriegelungsschieber 6 vorstehende Nasen 3a angeformt sind. Diese Nasen 3a wirken mit an den Verriegelungsschiebern 6 vorgesehenen Rastfedern 6c zusammen. Diese Rastfedern 6c sind, wie 6a deutlich zeigt, bei eingeschobenen Schubkasten 3 und bei gegenüber dem Schrankkorpus 2 verriegelten Verriegelungsschiebern 6 aus einer blendenseitigen Ausnehmung 4a herausgedrückt, so wie dies die 6a und 6b zeigen. Dadurch kann bei Betätigung der Handhabe 5 eine Verschiebung der Verriegelungsschieber 6 in beide möglichen Richtungen erfolgen.
  • Wird nun der Schubkasten 3 mit einer der Schubkastenblenden 4 gekuppelt und aus dem Schrankkorpus 2 herausgezogen, so wird damit auch die auf der gegenüberliegenden Seite des Schubkastens 3 befindliche Nase 3a von der dort befindlichen Rastzunge 6c des jeweiligen Verriegelungsschiebers 6 entfernt. Diese Rastzunge 6c legt sich nun aufgrund ihrer Federwirkung in die Ausnehmung 4a der Schubkastenblende 4, so wie in 6c deutlich gezeigt. Ein Verschieben der Verriegelungsschieber 6 ist nunmehr mechanisch blockiert und erst dann wieder möglich, wenn der Schubkasten 3 in seine vollständig eingeschobene Lage zurückbewegt worden ist, da dann die jeweilige Nase 3 die ihr gegenüberliegende Rastzunge 6c wieder in eine Freigabeposition gemäß den 6a und 6b zurückschiebt.
  • Die obigen Ausführungen machen deutlich, dass der gesamte Mechanismus zum Kuppeln und Entkuppeln einer Schubkastenblende 4 mit dem Schubkasten 3 aus relativ wenigen, unkomplizierten Bauteilen besteht. Auch die Handhabung dieses Mechanismus ist sehr einfach und muss einem Benutzer im Grunde nicht erläutert werden, da die entsprechenden Bewegungen beim Öffnen und Schließen des Schubkastens 3 gewissermaßen zwangsweise ablaufen. Ebenfalls ist mit einfachsten Mitteln eine Blockierung und Sicherung der jeweils nicht benutzten und gegenüber der einem Schrankkorpus 2 fixierten Schubkastenblende 4 verwirklicht.
  • Der Schubkasten 3 kann beliebig über Gleitführungen, Rollen- oder Kugelführungen oder Kombinationen hiervon im Schrankkorpus 2 verschiebbar gelagert sein. Wesentlich ist, dass die Führungen so gestaltet sind, dass sie ein Ausziehen des Schubkastens 3 sowohl zur einen als auch zur anderen Seite des Schrankkorpus 2 zulassen.

Claims (9)

  1. Schubkasten (3) für ein Schrankmöbel (1), wobei der Schubkasten (3) sowohl in Richtung der Vorderseite wie auch in Richtung der Rückseite eines Schrankmöbels (1) aus diesem herausziehbar ist und entsprechend an seiner Vorderseite- und Rückseite Schubkastenblenden (4) aufweist, die wechselweise mit dem Schubkasten (3) bzw. dem Schrankkorpus (2) kuppelbar sind und jeweils eine Handhabe (5) zur Schubkastenbetätigung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubkastenblenden (4) Verriegelungsschieber (6) aufweisen, welche in einer möglichen Schiebe-Endstellung in korpusseitige Verriegelungsmittel (7) eingreifen und dabei vom Schubkasten (3) entkuppelt sind und welche in einer anderen Schiebe-Endstellung aus dem korpusseitigen Verriegelungsmittel (7) herausgezogen und mit dem Schubkasten (3) gekuppelt sind, wobei die Verschiebung der Verriegelungsschieber (6) über die Handhabe (5) der jeweiligen Schubkastenblende (4) erfolgt.
  2. Schubkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsschieber (6) mit Rastnasen (6a) ausgestattet sind, welche durch Verriegelungsmittel (8a) eines Wandungsabschnittes (8) des Schubkastens (3) hindurchtreten und diesen Wandungsabschnitt (8) im gekuppelten Zustand hintergreifen.
  3. Schubkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Handhabe (5) zwei lotrecht zur Schubkastenblende (4) verlaufende und diese durchtretende Betätigungsstößel (5a) aufweist, die an ihren freien Enden mit Betätigungsstiften (5b) versehen sind, die ihrerseits in gegenüber der Verschieberichtung der Verriegelungsschieber (6) geneigt verlaufenden Schlitzen (6b) innerhalb der Verriegelungsschieber (6) geführt sind.
  4. Schubkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden möglichen Endstellungen der Betätigungsstifte (5b) innerhalb der Längsschlitze (6b) durch federbelastete Rastelemente (9) kraftschlüssig fixiert sind.
  5. Schubkasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (9) teilkugelig oder pilzartig ausgebildet sind.
  6. Schubkasten nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verriegelungsschieber (6) mit einer federnden Rastzunge (6c) ausgestattet ist, welche bei eingeschobenem Schubkasten (3) durch eine am Schubkasten (3) angeformte Nase (3a) außerhalb einer Aussparung (4a) der Schubkastenblende (4) gehalten ist und bei Abwesenheit der Nase (3a) in eine Blockierstellung in die Aussparung (4a) der Schubkastenblende (4) eingreift.
  7. Schubkasten nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die korpusseitigen Verriegelungsmittel (7) Aussparungen sind.
  8. Schubkasten nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die korpusseitigen Verriegelungsmittel (7) Nasen, Vorsprünge sind.
  9. Schubkasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (9) eine am Verriegelungsschieber (6) angeformte Federzunge ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1716778A1 (de) * 2005-04-26 2006-11-02 Peka-Metall Ag Schublade für einen freistehenden Korpus, welche beidseitig ausziehbar ist
EP1815768A1 (de) * 2006-02-03 2007-08-08 Peka-Metall Ag Einzieh- und Dämpfungseinrichtung für ein beidseitig ausziehbares Ausziehelement
NL2007549C2 (nl) * 2011-10-06 2013-04-09 Varwijk Groep B V Ladekast.
CN110965863A (zh) * 2020-01-13 2020-04-07 东莞市宇圻智能科技有限公司 一种具备拉手功能的智能柜锁
CN113854771A (zh) * 2021-09-18 2021-12-31 李秋阳 分体床

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20050120

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20060929

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20090817

R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20111027

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right