DE20312205U1 - Manometer für eine Spielzeug-Wasserpistole - Google Patents
Manometer für eine Spielzeug-WasserpistoleInfo
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Description
Bezeichnung: Manometer für eine Spielzeug-Wasserpistole
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Manometer. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft die Erfindung ein Manometer für eine Spielzeug-Wasserpistole.
Einige (Hochdruck-)Spielzeug-Wasserpistolen haben eine druckbeaufschlagte Wasserkammer. Ein einmaliges Betätigen und Gedrückthalten eines Abzuges führt zu einem kontinuierlichen Wasserstrom, der aus der Austrittsdüse der Pistole so lange heraustritt, bis die Wasserkammer geleert ist oder der Luftdruck in der Wasserkammer sich dem äußeren Atmosphärendruck angeglichen hat. Der Luftdruck in der Kammer wird durch manuelles wechselseitiges Betätigen einer Pumpvorrichtung erhöht.
Es ist bereits bekannt, ein geeignetes Manometer an einer derartigen Wasserpistole vorzusehen, um den Luftdruck innerhalb der Kammer anzuzeigen. Die bekannte Vorrichtung weist einen drehbar angeordneten Zeiger mit einem Ziffernblatt oder einer Scheibe auf. Die Welle, von der sich der Zeiger erstreckt, hat ein Ritzel, das in Eingriff mit einer bewegbaren Zahnstange steht, die wiederum mit einem federbeaufschlagten Kolben in Verbindung steht, der pneumatisch mit der Kammer verbunden ist.
Obwohl solche Druckmanometer tagsüber brauchbar sind, sind sie nachts, wenn Kinder möglicherweise „Kriegsspiele" im Dunkeln spielen, von geringem Nutzen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile zu überwinden oder grundsätzlich zu verbessern und/oder allgemein ein alternatives Manometer zur Verfügung zu stellen, das brauchbar in Spielzeug-Wasserpistolen oder anderen Anwendungen für Spielzeuge eingesetzt werden kann.
Es wird eine Manometervorrichtung für Spielzeuge mit einer Druckkammer beschrieben, wobei die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
ein Gehäuse,
eine an dem Gehäuse angeordnete Lichtquelle, eine farbige Folie, welche beweglich an dem Gehäuse angeordnet ist,
einen pneumatischen Aktuator, der mit der Kammer in Verbindung steht und die Folie bewegt und eine Anzeige, welche Licht von der Lichtquelle empfängt, das durch die Folie hindurchgetreten ist.
Vorzugsweise ist die Folie eine vielfarbige Scheibe. Vorzugsweise ist die Scheibe an einer Welle angeordnet.
Vorzugsweise ist an der Welle ein Ritzel angeordnet und der pneumatische Aktuator weist einen federbelasteten Kolben auf mit einer durch den Kolben bewegbaren Zahnstange, die in Eingriff mit dem Ritzel steht.
Vorzugsweise weist das Display eine Anzahl von lichtdurchlässigen Leitern auf, die sich längsseits von der Folie erstrecken. Vorzugsweise umfasst das Gehäuse ein hinteres Teil, an dem die Lichtquelle und die Scheibe angeordnet sind, ein Mittelteil, das an die Folie angrenzt und ein Vorderteil, welches das Display enthält.
Vorzugsweise ist der pneumatische Aktuator außen an dem Hinterteil der Vorrichtung angeordnet.
Vorliegend soll der Begriff „Folie" etwa im Sinne von das Licht transmittierend und in irgendeiner Weise beeinflussend verstanden werden. Sie muß nicht notwendigerweise transparent sein, sondern ist eher wenigstens zum Teil lichtdurchlässig.
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im folgenden auch ein Beispiel anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt
Figur 1 eine schematische teilweise im Querschnitt dargestellte Seitenansicht einer Spielzeug-Wasserpistole,
Figur 2 eine schematische perspektivische Darstellung eines Manometers,
Figur 3 eine schematische Querschnittsdarstellung des Manometers von Figur 2 entlang der Schnittlinie III-III der Figur 2,
Figur 4 eine schematische perspektivische Darstellung eines pneumatischen Aktuators,
Figur 5 eine schematische Querschnittsdarstellung des pneumatischen Aktuators von Figur 4 entlang der Schnittlinie V-V der Figur 4,
Figur 6 eine schematische Darstellung des Manometers von Figur 2 in einer Explosionsdarstellung,
Figur 7 eine schematische Rückansicht des Manometers von Figur 2 in einer teilweisen Explosionsdarstellung und
Figur 8 eine schematische Rückansicht des Manometers von Figur 7.
In Figur 1 der beiliegenden Zeichnungen ist eine Spielzeug-Wasserpistole 10 schematisch dargestellt. Die Wasserpistole 10 umfasst eine Kammer 11, die über einen Deckel 12 mit Wasser befüllt werden kann. Die Kammer 11 kann mittels einer Hin- und
«4 ·
Herbewegung eines Pumpkolbens 13 in bekannter Art und Weise druckbeaufschlagt werden. Ein Abzug 14 kann gedrückt und in gedrückter Stellung gehalten werden, was zu einem Ausstoß eines Wasserstrahls über eine Düse 15 führt. Der Abzug 14 öffnet ein Ventil, so dass der Druck in der Kammer 11 Wasser durch die Düse 15 in bekannter Art und Weise herausdrückt.
Ein Manometer 16 ist an der Seite der Spielzeugpistole 10 vor dem Abzug 14 angeordnet. Teile des Manometers sind in den weiteren Figuren dargestellt.
Das Manometer 16 umfasst ein Gehäuse bestehend aus einem Hinterteil 17, einem Mittelteil 18 und einem Vorderteil 19, welche alle üblicherweise aus Kunststoff-Spritzgußmaterial hergestellt sind.
Das Hinterteil nimmt einen Lampenkörper 20, die Strom von einer Batterie (nicht dargestellt) über ein Paar elektrischer Leiter 21 und einen Schalter (ebenfalls nicht dargestellt) erhält. Die Batterie ist irgendwo in der Spielzeug-Pistole und der Schalter irgendwo an der Spielzeug-Pistole außerhalb oder an dem Manometer selbst aufgenommen.
Das Hinterteil weist eine integrierte Lagerbuchse 22 auf, durch welche sich eine Welle 23 erstreckt. Ein Ritzel 24 ist an einem nach außen sich erstreckendem Endteil der Welle befestigt, wobei eine transparente Scheibe 2 5 an dem anderen Endteil der Welle hinter dem Mittelteil 18 des Gehäuses angeordnet ist. Eine Wand 26 des Mittelteils umfasst ein Sackloch 27 zur Aufnahme eines Endes der Welle 23. Das
Mittelteil 26 umfasst auch eine Anzahl von Blenden 28, wie in Figur 6 gezeigt.
Das Fronteil 19 umfasst eine Anzeigefläche 50, in welcher ebenfalls eine Anzahl von Blenden 29 vorgesehen ist. Innerhalb oder hinter dem Frontteil 19 sind eine Anzahl von Lichtleiter 30, entweder individuell geformt, wie gezeigt, oder als ein integriertes Formteil angeordnet. Jeder Leiter ist i. w. aus durchsichtigem Kunststoff-Spritzgußmaterial oder aus durchscheinendem oder anderweitig lichtdurchlässigem Material hergestellt. Schmale rückwärtige Enden 31 der Lichtleiter 30 werden von den Blenden 28 des Mittelteils 18 aufgenommen, wobei breitere Frontabschnitte 32 in die Blenden 2 9 des Vorderteils 19 hineinragen, angrenzen oder vollständig hindurchgehen. Die transparente Scheibe 25 ist in eine Anzahl von Segmenten 33, 34 und 35 unterteilt. Diese können typischerweise rot, grün und gelb im Uhrzeigersinn gefärbt sein. Die Scheibe 25 ist an der Welle 23 befestigt, wie auch das Ritzel 24.
Die Gehäuseteile 17, 18 und 19 sind üblicherweise zusammengeklebt oder in anderer Weise im wesentlichen abgedichtet.
Wie in Figur 8 gezeigt, besitzt das Hinterteil 17 des Gehäuses ein Paar Montagehalter 36, an denen ein pneumatischer Aktuator 37 angeordnet ist. Diese Montage kann durch Schrauben (nicht dargestellt), die sich durch Löcher 42 nach außen erstrecken, erfolgen. Der pneumatische Aktuator 37 ist ein bekanntes Bauteil und umfasst eine Zahnstange 38, die mit einem inneren Kolben 39 verbunden ist. Der Kolben 39 ist durch eine
Druckfeder 40 beaufschlagt. Eine Druckluftleitung 43 (Figur 1) erstreckt sich von einem Anschluß 41 an der Vorderseite des Aktuators zu der Kammer 11. Die Druckluftleitung kann über eine O-Ring-Dichtung 44 befestigt sein.
Wenn die Kammer 11 durch wechselseitiges Betätigen des Pumpkolbens 13 duckbeaufschlagt wird, steigt der Druck in der Kammer 11 an und dadurch auch in der Druckluftleitung 43 und drückt den Aktuatorkolben 3 9 entgegen der Kraft der Feder 44 zurück. Demzufolge bewegt sich die Zugstange 3 8 zurück und verursacht die Rotation des Ritzels 24 und der transparenten Scheibe 25. Falls die Lampe 2 0 angeschaltet ist, ändert das Licht, das durch die Lichtleiter 3 0 geht, seine Farbe aufgrund der Rotation der Scheibe 25, so dass die Farbe, welche an der Vorderseite der verschiedenen Lichtleiter mit der Anzeigefläche 50 auftrifft, sich von Blende zu Blende 28 verändert. Wenn der Druck innerhalb der Kammer 11 sich aufgrund der Abnahme des Wassers in der Kammer vermindert, so wird dies dem Benutzer durch die in der Anzeige 28 angezeigte Farbe sichtbar.
Es sollte erwähnt werden, dass für den Fachmann naheliegende Modifikationen und Änderungen nicht als außerhalb des Schutzumfanges der vorliegenden Erfindung betrachtet werden sollen. Zum Beispiel könnte anstelle einer rotierbaren Scheibe 25 ein gerader transparenter Streifen direkt an einem Kolben 39 befestigt sein anstelle einer Zugstange und eines Ritzels.
Claims (7)
1. Manometer-Vorrichtung für ein mit einer Druckkammer (11) versehenes Spielzeug (10), wobei die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
ein Gehäuse,
eine an dem Gehäuse angeordnete Lichtquelle (10),
eine farbige Folie, welche bewegbar zu dem Gehäuse angeordnet ist,
einen pneumatischen Aktuator (37), der mit der Kammer kommuniziert (11) und die Folie bewegt, und
eine Anzeige, welche Licht von der Lichtquelle empfängt, das durch die Folie hindurchgetreten ist.
ein Gehäuse,
eine an dem Gehäuse angeordnete Lichtquelle (10),
eine farbige Folie, welche bewegbar zu dem Gehäuse angeordnet ist,
einen pneumatischen Aktuator (37), der mit der Kammer kommuniziert (11) und die Folie bewegt, und
eine Anzeige, welche Licht von der Lichtquelle empfängt, das durch die Folie hindurchgetreten ist.
2. Manometer nach Anspruch ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie eine mehrfarbige Scheibe (25) ist.
3. Manometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (25) auf einer Welle (23) angeordnet ist.
4. Manometer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Welle (23) ein Ritzel (24) angeordnet ist und der pneumatische Aktuator (37) einen federbeaufschlagten Kolben (39) mit einer durch den Kolben (39) bewegbaren Zahnstange (38) besitzt, die in Eingriff mit dem Ritzel (24) steht.
5. Manometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige (50) mit einer Anzahl von lichtdurchlässigen Leitern (30) verbunden ist, die sich längsseits von der Folie (25) erstrecken.
6. Manometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse ein Hinterteil (17) aufweist, an dem die Lichtquelle (20) und die Scheibe (25) angeordnet sind, sowie ein Mittelteil (18), das benachbart zu der Folie ist, und ein Vorderteil (19), das die Anzeige (50) aufweist.
7. Manometer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der pneumatische Aktuator (37) an dem Hinterteil (17) außerhalb der Vorrichtung angeordnet ist.
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