DE2031245B1 - Fadenführungsvorrichtung an Aufwärtszwirnmaschinen - Google Patents
Fadenführungsvorrichtung an AufwärtszwirnmaschinenInfo
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Description
3 4
gcndc Übertragungsglied unter möglichster Vcrmci- in Dämpfungsorgane 38 unverdrehbar eingesetzt, die
dung von Massenteilen, welche die Dämpfung im aus inneren und äußeren Metallbüchsen 40 und 42
Betrieb beanspruchen, auf die Fadenführerstangen bestehen, zwischen die ein elastisches Dämpfungswirken soll. mittel 44 eingebracht ist. Die Längsarretierung der
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 5 Führungszapfen 30 wird einerseits durch die Naben
löst, daß der die Exzenterrolle tragende Führungs- 32 und andererseits durch Sicherungsringe 46 sicherzapfen
in einem Dämpfungsorgan gelagert ist, wel- gestellt.
ches in einer axial beweglichen Gleitführung befestigt Die Dämpfungsorgane 38 sind mit ihren äußeren
ist, die über einen Mitnehmer mit der Fadenführer- Metallbüchsen 42 in Gleitführungen 48 eingesetzt, die
stange verbunden ist. io auf der einen Seite von einem angedrehten Bund 50
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorge- und auf der anderen Seite von einem Sicherungsring
sehen, daß in dem von der Gleitführung getragenen 52 axial begrenzt werden. Die Gleitführungen 48
Mitnehmer zwei axial wirkende, mit Flanschen ver- gleiten auf je zwei Führungsstäben 54, die in verti-
sehene Dämpfungselemente angeordnet sind. kaier Ebene parallel zueinander in den Gehäusewan-
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird 15 düngen 10 und 10' fest angeordnet sind, von denen
ferner dadurch erreicht, daß in der Gleitführung zwei jedoch nur der oberste Führungsstab sichtbar ist. An
Dämpfungsorgane parallel nebeneinander und in den Gleitführungen 48 sind Mitnehmer 56 angebracht,
gleicher Ebene angeordnet sind, die je einen Füh- in denen die Fadenführerstangen 58 und 58' be-
rungszapfen zweier Exzenterrollen aufnehmen, welche festigt sind.
beidseitig einer auf dem Exzenter erhaben ausgebil- 20 Auf der linken Seite der in F i g. 1 dargestellten
deten Exzenterführung zur Anlage kommen. Fadenführungsvorrichtung ist die Fadenführerstange
Durch diese Ausführungen wird erreicht, daß sich 58 ohne zusätzliche Dämpfung in dem Mitnehmer 56
die an den Umkehrpunkten auftretenden Stöße und festgeschraubt und durch je zwei Kontermuttern 60
Schwingungen nicht auf weitere Bewegungsorgane arretiert.
übertragen können und daß die Beanspruchung der 25 Auf der rechten Seite der in Fig. 1 dargestellten
Exzenternut-Wandungen durch die Exzenterrolle auf Fadenführungsvorrichtung wird die Fadenführer-
ein Minimum reduziert wird. stange 58' von zwei flanschartigen Dämpfungselemen-
Da der Exzenter in einem Getriebegehäuse gelagert ten 62 aufgenommen, die entgegengesetzt zueinander
ist und in ein Ölbad eintaucht, ist vorgesehen, die zur im Mitnehmer 56 angeordnet sind, sich an Scheiben 64
Anwendung kommenden Dämpfungsmittel aus einem 30 abstützen und durch einen Spannstift 66 vorgespannt
ölbeständigen Material herzustellen. werden. Zu diesem Zweck ist die Fadenführerstange
In den Zeichnungen wird die Erfindung an einem 58' beim Durchgang durch die Scheiben 64 und den
Ausführungsbeispiel beschrieben und im folgenden Dämpfungsbüchsen 62 im Durchmesser kleiner
näher erläutert. Es zeigt gewählt.
Fig. 1 die Draufsicht einer schematisch dargestell- 35 In der Ausführungsform der Fig. 2 sind ent-
ten Fadenführungsvorrichtung mit innenliegender sprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen ver-
Exzenterkurve und den erfindungsgemäßen Dämp- sehen, wie in der Ausführung der Fig. 1, unter Hin-
fungsanordnungen, zufügung der Zahl 100.
F i g. 2 die Draufsicht einer weiteren Fadenfüh- Folgende Abweichungen sind festzustellen: In den
rungsvorrichtung mit außenliegender Exzenterfüh- 40 Gleitführungen 148 sind je zwei Dämpfungsorgane 138
rung und einer weiteren Ausführungsform der erfin- parallel und in gleicher Ebene nebeneinander ange-
dungsgemäßen Dämpfungsanordnung. ' ordnet und in der wie unter F i g. 1 beschriebenen Art
In der F i g. 1 werden die angedeuteten Wandungen befestigt. Diese Dämpfungsorgane tragen je einen
des Getriebegehäuses mit 10 und 10' bezeichnet. An Führungszapfen 130, die an ihren freien Enden die
diesen gegenüberliegenden Wandungen sind je ein La- 45 Exzenterrollen 128 drehbar aufnehmen. Der Exzenter
ger 12 und 12' befestigt, beispielsweise angeschraubt, 120, der mit der Exzenterwelle 114 drehfest verbun-
in denen die Exzenterwelle 14 drehbar gelagert ist den ist und durch zwei Anschlagringe 124 und 124'
und über Stirnräder 16 und 16' und einer Welle 18 axial begrenzt wird, hat eine am äußeren Umfang des
an einen nicht weiter dargestellten Antrieb ange- Exzenters 120 erhaben ausgebildete Exzenterführung
schlossen ist. Auf der Exzenterwelle 14 ist ein Exzen- 50 68, an der die beiden Exzenterrollen 128 zur Anlage
ter 20 drehfest angeordnet und durch zwei Anschlag- kommen.
ringe 24 und 24' axial begrenzt. In die Exzenternut Durch Drehung des Exzenters 20,120 werden die
26 tauchen an gegenüberliegenden Seiten Exzenter- beiden gegenüberliegenden Fadenführerstangen 58,
rollen 28 ein, die auf Führungszapfen 30 drehbar ge- 58', 158,158' mit ihren Halte- und Führungselemen-
lagert sind. An den Führungszapfen 30 sind Naben 55 ten horizontal hin- und herbewegt, und die an den
32 vorgesehen, die die Exzenterrollen 28 einseitig in Umkehrpunkten auftretenden Stöße und Schwingun-
Achsrichtung begrenzen. Auf der anderen Seite wer- gen werden durch Anordnung der erfindungsgemäßen
den die Exzenterrollen 28 durch Scheiben 34 und Dämpfungsorgane 38,138, 62,162 aufgenommen und
Spannstifte 36 begrenzt. Die Führungszapfen 30 sind unwirksam gemacht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Fadenführungsvorrichtung an Aufwärts- und Bewegungsorgane starke Schwingungen auf, und
zwirnmaschinen mit mindestens einer durch 5 an den Umkehrpunkten des Exzenters entstehen stöeinen
Exzenter hin- und herbewegten Faden- rende Stöße oder Schläge. Diese Schwingungen oder
fuhrerstange, an der an jeder Spulstelle ein den Stöße sind um so größer, je schneller die Maschine
Faden der Spule zuführender Fadenführer be- läuft. Der Exzenter und besonders dessen Umkehrfestigt
ist, und mit einer auf die Fadenführerstange punkte werden stark beansprucht und unterliegen
einwirkenden, am Ende eines jeden Hubes wirk- io einem hohen Verschleiß.
sam werdenden Dämpfungseinrichtung, da- Durch die USA.-Patentschrift 2 301 699 und durch
durch gekennzeichnet, daß der die die britische Patentschrift 165 202 ist es bereits be-Exzenterrolle
tragende Führungszapfen (30) in kannt, die an den Umkehrpunkten des Fadenführers
einem Dämpfungsorgan (38) gelagert ist, welches bzw. des Exzenters auftretenden Stöße mittels auf
in einer axial beweglichen Gleitführung (48) be- 15 den Fadenführer bzw. dessen Haltestange einwirkenfestigt
ist, die über einen Mitnehmer (56) mit der den Spiralfedern aus Metall zu dämpfen. Diese
Fadenführerstange (58) verbunden ist. Federn haben die Aufgabe, die Verzögerungsenergie
2. Fadenführungsvorrichtung nach Anspruch 1, aufzunehmen und als Beschleunigungsenergie wieder
dadurch gekennzeichnet, daß in dem von der abzugeben. Durch die harten Schläge im Bereich der
Gleitführung (48) getragenen Mitnehmer (56) 20 Umkehrpunkte des Fadenführers kommt es jedoch
zwei axial wirkende, mit Flanschen versehene sehr häufig zum Federbruch, so daß diese Federn
Dämpfungselemente (62) angeordnet sind. einem sehr hohen Verschleiß ausgesetzt sind.
3. Fadenführungsvorrichtung nach Anspruch 1, Es ist weiterhin bekanntgeworden (deutsche Padadurch
gekennzeichnet, daß in der Gleitführung tentschrift 1 256 124), zwischen den Stirnseiten der
(148) zwei Dämpfungsorgane (138) parallel 25 eineExzenternutaufweisendenNutentrommelundden
nebeneinander und in gleicher Ebene angeordnet die Nutentrommel an ihren Stirnseiten tragenden
sind, die je einen Führungszapfen (130) zweier Lagerscheiben eine in Achsialrichtung der Nuten-Exzenterrollen
(128) aufnehmen, welche beidsei- trommel wirkende Luftfederung anzuordnen. An den
tig einer auf dem Exzenter (20) erhaben ausge- Stirnseiten der Nutentrommel und an der der jeweibildeten
Exzenterführung (68) zur Anlage 30 ligen Stirnseite anliegenden Partie der Lagerscheiben
kommen. ist je eine im Querschnitt halbkreisförmige Ringnut
vorgesehen, in welcher ein mit Luft gefüllter Schlauch als Luftfederung eingelegt is.
Bei dieser Ausführung wird durch die Drehung
35 der beiden zusammengeschraubten Lagerscheiben
über die Reibwirkung der beiden mit Luft gefüllten
Die Erfindung betrifft eine Fadenführungsvorrich- Schläuche die Nutentrommel in Rotation versetzt,
tung an Aufwärtszwirnmaschinen mit mindestens Das Drehmoment wird also kraftschlüssig von den
einer durch einen Exzenter hin- und herbewegten beiden Lagerscheiben über den verbindenden
Fadenführerstange, an der an jeder Spulstelle ein 40 Gummischlauch auf die Nutentrommel übertragen,
den Faden der Spule zuführender Fadenführer be- Der mit Luft gefüllte Schlauch wird demnach durch
festigt ist, und mit einer auf die Fadenführerstange die Changierbewegung in radialer und durch das
einwirkenden, am Ende eines jeden Hubes wirksam auftretende Drehmoment in axialer Richtung beanwerdenden
Dämpfungseinrichtung. Spruch. Es tritt also ein hoher Verschleiß auf, wo-
Beim Aufwickeln von gezwirntem Garn in Form 45 durch die Lebensdauer der Dämpfung herabgesetzt
von zylindrischen oder konischen Kreuzspulen ist es wird. Außerdem ist keine absolute Sicherheit für die
bekannt, das Garn durch einen unmittelbar vor der Mitnahme der Nutentrommel gegeben.
Spule hin- und hergehenden Fadenführer zu leiten. Durch die deutsche Patentschrift 1 210 367 ist es
Spule hin- und hergehenden Fadenführer zu leiten. Durch die deutsche Patentschrift 1 210 367 ist es
Hierbei ist ebenfalls bekannt, die für die aufeinander- weiter bekannt, für die Umkehr der Fadenführerfolgenden
Spulstellen erforderlichen Fadenführer auf 50 stange eine Pufferfederung zu schaffen, die sich durch
einer für alle gemeinsamen Changierstange zu lagern. drehzahlabhängige Verstelleinrichtungen auf die
Beim Aufwickeln von zylindrischen und einigen be- jeweiligen Verzögerungs- und Beschleunigungskräfte
stimmten Arten von konischen Kreuzspulen ist es er- einstellt. Diese Einrichtung hat jedoch den Nachteil,
forderlich, daß die Fadenführer mit einer Geschwin- daß sie bei niedriger Hubhäufigkeit überhaupt nicht
digkeit vor der Spule changieren, die so konstant wie 55 anspricht, und außerdem verursacht der Einbau diemöglich
ist, und daß die Zeit für die Richtungsum- ser Verstelleinrichtung erhebliche zusätzliche Kosten,
kehr am Ende eines Hubes so kurz wie möglich ge- Es hat sich weiterhin herausgestellt, daß eine auf die
halten wird. Die nebeneinander auf der Changier- Changierstange wirkende Pufferfederung nur eine
stange angeordneten Fadenführer und alle an der sehr unvollkommene Dämpfung darstellt, da der die
Exzenterrolle befestigten Teile ergeben eine gewisse 60 Exzenterrolle tragende Führungszapfen nur indirekt
Kraft (Massenwirkung aller changierenden Teile), die beeinflußt wird und die Stöße an den Wänden der
eine momentane Richtungsumkehr nahezu unmög- Exzenternut nicht verhindert.
lieh macht, weil hierzu eine unendlich große Verzöge- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
rung und damit unendlich große Kräfte erforderlich Nachteile der bekannten Dämpfungsvorrichtungen zu
wären. Hinzu kommt noch eine weitere Kraft, die 65 vermeiden und die Lebensdauer der Dämpfungsglieerf
orderlich ist, um beim Aufwickeln die in Abhängig- der sowie der mit ihnen zusammenwirkenden Makeit
von Garnstärke und Wiekeldichte der Spule auf- schinenteile zu vergrößern. Dabei wird von der Ertretende
Fadenspannung beim Changieren zu korn- kenntnis ausgegangen, daß das die Dämpfung tra-
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