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DE20311137U1 - Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display - Google Patents

Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display

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Publication number
DE20311137U1
DE20311137U1 DE20311137U DE20311137U DE20311137U1 DE 20311137 U1 DE20311137 U1 DE 20311137U1 DE 20311137 U DE20311137 U DE 20311137U DE 20311137 U DE20311137 U DE 20311137U DE 20311137 U1 DE20311137 U1 DE 20311137U1
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DE
Germany
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self
luminous
capacitive
capacitive touch
sensitive display
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Expired - Lifetime
Application number
DE20311137U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richard Woehr GmbH
Original Assignee
Richard Woehr GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Richard Woehr GmbH filed Critical Richard Woehr GmbH
Priority to DE20311137U priority Critical patent/DE20311137U1/de
Publication of DE20311137U1 publication Critical patent/DE20311137U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/03Arrangements for converting the position or the displacement of a member into a coded form
    • G06F3/041Digitisers, e.g. for touch screens or touch pads, characterised by the transducing means
    • G06F3/0412Digitisers structurally integrated in a display
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    • G06F3/044Digitisers, e.g. for touch screens or touch pads, characterised by the transducing means by capacitive means
    • G06F3/0445Digitisers, e.g. for touch screens or touch pads, characterised by the transducing means by capacitive means using two or more layers of sensing electrodes, e.g. using two layers of electrodes separated by a dielectric layer
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10KORGANIC ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES
    • H10K59/00Integrated devices, or assemblies of multiple devices, comprising at least one organic light-emitting element covered by group H10K50/00
    • H10K59/40OLEDs integrated with touch screens

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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electroluminescent Light Sources (AREA)

Description

Richard Wöhr GmbH
Gräfenau 58 - 60
75339 Höfen
05.06.03 Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display
Die Erfindung betrifft ein selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display mit Eingabe- und Ausgabemöglichkeit bei Computersystemen und/oder computerähnlichen Systemen und/oder elektronischen Geräten und/oder Steuerungen.
Bisher werden hauptsächlich berührungssensitive Bildschirme und Touch-Displays zur Eingabe- und Ausgabe verwendet. Dabei bestehen die berührungssensitive Bildschirme aus einem Anzeigeteil und einem Bedienteil, wobei als Anzeigeteil ein Monitor zum Einsatz kommt und als Bedienteil ein gekrümmter resistiver Touchscreen und diese beiden Komponenten mittels eines Rahmens und/oder Gehäuses und/oder ähnlicher Systeme miteinander verbunden werden, so dass eine gleichzeitige Eingabe- und Ausgabe möglich ist. Nachteilig bei dieser Lösung ist die enorme Bautiefe der Monitore, die ein großes Gehäuse erfordert. Ein weiterer Nachteil ist, dass zwei Teile mittels eines mechanischen Teiles miteinander verbunden werden, was sehr zeitaufwändig ist und somit auch sehr teuer.
Bei berührungssensitiven Touch-Displays wird als Anzeigeeinheit ein TFT-Display eingesetzt und als Bedienteil ein resistiver Touchscreen. Auch hier werden die beiden Komponenten mittels eines Rahmens und/oder Gehäuses miteinander verbunden. Auch hier ist die Bautiefe von Nachteil, wobei sie jedoch nicht so tief ist wie bei den Monitoren. Außerdem werden auch zwei Teile mittels eines mechanischen Teiles miteinander verbunden, was sehr zeitaufwändig ist und somit auch sehr teuer. Nachteilig ist hier auch der geringe Kontrast, der langsame Bildaufbau, der schlechte Betrachtungswinkel und die hohe Leistungsaufnahme der LCD-Anzeigen.
Weiter sind Lösungen bekannt, bei denen die Touchscreens direkt auf dem TFT-Display aufgeklebt sind. Auch diese Lösungen weisen eine große Bautiefe aus und benötigen eine große Treiberspannung.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung ein selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display der eingangs genannten Art herzustellen, das nur aus einer Komponente besteht und das einen höheren Kontrast aufweist, selbstleuchtend ist, sowie beste Betrachtungswinkel aufweist, sowie eine hohe Schaltgeschwindigkeit hat und eine geringe Treiberspannung benötigt, sowie unangreifbar für Schadstoffe und widerstandsfähig und versiegelbar ist..
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass auf ein Glas-Substrat, das als Träger-Substrat dient, rückseitig ein Anzeigeelement mit Leuchtdioden auf Basis organischer Halbleiter aufgebracht wird und frontseitig ein kapazitives Touchscreen-System aufgebracht wird, wobei als organischeSchichten für das Anzeigeelement niedermolekulare Substanzen (OLED) und/oder langkettigen Polymeren (PLED) eingesetzt werden und der Touchscreen als kapazitives Mehrlagen-System ausgebildet ist, bei dem das Glas-Substrat mit einem transparenten Metallfilm beschichtet ist, der mittels einer aufgeschmolzenen Glasschicht geschützt wird.
Die erfindungsgemäße Lösung besitzt den Vorteil, dass auf nur einem durchsichtigen und/oder durchscheinenden Träger-Substrat eine äußerst flache, selbstleuchtende und kapazitiv berührungssensitive Anzeige- und Bedienvorrichtung geschaffen wird, die sehr gut als Eingabe- und Ausgabemöglichkeit für elektronische Geräte eingesetzt werden kann, sowie auch als Anzeigevorrichtung für Computer und für Fernseher u. ä. zur Anwendung kommen kann. Das Display zeichnet sich weiter durch einen hohen Kontrast, guten Betrachtungswinkel, geringe Leistungsaufnahme, große Helligkeit sowie schnellen Bildaufbau ohne Schlieren und Schatten aus.
Eine bevorzugte Ausführung des selbstleuchtenden berührungssensitiven Displays weist als Trägersubstrat eine Glasplatte aus auf der im Bereich der Anzeigevorrichtung auf der Rückseite ein OLED-Display (Organic Light Emitting Diode) aufgebracht wird, wobei das OLED-Display so aufgebaut ist, dass zwischen zwei Metallisierungen, einer durchsichtigen Anode aus transparentem leitendem Indiumzinnoxid (ITO) und einer Metallkathode, eine dünne, organische Schichtfolge eingebettet wird, die aus Löcher transportierendem Material, emittierendem Material, und Elektronen
transportierendem Material besteht. Frontseitig wird auf dem Trägersubstrat ein kapazitives Mehrlagen-Touchscreensystem aufgebracht, wobei die Glasscheibe frontseitig mit einer dünnen leitenden Schicht aus Indiumzinnoxid überzogen ist, die mittels einer aufgeschmolzenen Glasschicht geschützt wird.
Eine Weiterentwicklung weist ein PLED-Display (Polymer Light Emitting Diode) auf. Dabei kommt anstelle der Schichtfolgen aus niedermolekularen Substanzen eine Schichtfolge aus langkettigen Polymeren zum Einsatz.
Eine vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung sieht vor, dass als Glas-Substrat eine Sicherheitsglasscheibe zum Einsatz kommt, so dass eine robuste und extrem widerstandsfähige Lösung geschaffen wird.
Ein weiterer vorteilhafter Einsatz sieht als Glas-Substrat eine Sicherheitsglasscheibe einlaminierter Sicherheitsfolie vor. Dadurch kein Splittern möglich.
Eine weitere vorteilhafte Gestaltung der Erfindung wird durch Integrieren von mehreren Eingabe- und/oder Ausgabemöglichkeiten auf einer Trägersubstrat-Platte erreicht, wobei die Eingabe- und/oder Ausgabemöglichkeiten gleicher und/oder unterschiedlicher Art sein können und auch in gleiche und/oder unterschiedliche Anzeigerichtungen weisen.
Da die OLED-Fläche emissiv (ausstrahlend) ist, liegt der Betrachtungswinkel bei 180°.
Weitere vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: Schnitt durch ein selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display
Fig. 2: Einbau von einem selbstleuchtenden, kapazitiv berührungssensitivem Display in einer Frontblende
In Figur 1 ist Schnitt durch das selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display dargestellt. Auf einem Glas - Substrat 1 ist rückseitig zwischen zwei Metallisierungen, einer durchsichtigen Anode aus transparentem leitendem Indiumzinnoxid (ITO) 2 und einer Metallkathode 3, eine dünne, organische Schichtfolge eingebettet, die aus Löcher transportierendem Material 4, emittierendem Material 5, und Elektronen transportierendem Material 6 besteht. Frontseitig ist auf dem Glas-Substrat 1 ebenfalls eine transparente leitende Indiumzinnoxid (ITO) 2 aufgebracht, die mittels einer Glas-Schutzschicht 7 geschützt wird. An den vier Eckpunkten der leitenden Schicht wird eine niedrige Wechselspannung angelegt, die sich über spezielle Elektrodenraster, die an jedem Eckpunkt angebracht sind, gleichmäßig auf die Oberfläche verteilt.
In Figur 2 ist der Einbau von einem selbstleuchtenden, kapazitiv berührungssensitivem Display in einer Frontblende mit Blendrahmen dargestellt. Diese Einbauvariante bietet eine hohe Stabilität, wobei das Display auf einer Stufenfräsung aufliegt und befestigt wird.

Claims (7)

1. Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display ausgebildet als Eingabe- und Ausgabemöglichkeit bei Computersystemen und/oder computerähnlichen Systemen und/oder elektronischen Geräten und/oder Steuerungen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Substrat-Trägerplatte rückseitig eine Ausgabeeinheit in Form eines selbstleuchtenden Displays aufgebracht ist, und frontseitig eine kapazitiv berührungssensitive Eingabemöglichkeit angeordnet ist.
2. Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgabemöglichkeit ein Anzeigeelement mit Leuchtdioden auf Basis organischer Halbleiter zum Einsatz kommt, wobei als organischen Schichten niedermolekulare Substanzen (OLED) und/oder langkettigen Polymeren (PLED) eingesetzt werden.
3. Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als berührungssensitive Eingabemöglichkeit ein kapazitiver Mehrschichten-Touchscreen zum Einsatz kommt.
4. Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Substrat-Trägerplatte sowohl die Trägerplatte für die Eingabe- und Ausgabemöglichkeit ist.
5. Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Substrat-Trägerplatte eine Sicherheitsglasscheibe und/oder Glasscheibe und/oder Polymerfolie zum Einsatz kommt.
6. Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabemöglichkeit auf der Substrat-Schicht zwei Metallisierungen aufweist, eine durchsichtigen Anode aus transparentem leitendem Indiumzinnoxid (ITO) und einer Metallkathode, wobei zwischen diesen beiden Metallisierungen eine dünne, organische Schichtfolge eingebettet ist, die aus Löcher transportierendem Material, emittierendem Material, und Elektronen transportierendem Material besteht.
7. Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kapazitive Touchscreen auf dem Glas- Substrat ebenfalls eine transparente leitende Indiumzinnoxid (ITO) aufweist, die durch eine aufgeschmolzene Glasschicht geschützt wird.
DE20311137U 2003-07-18 2003-07-18 Selbstleuchtendes, kapazitiv berührungssensitives Display Expired - Lifetime DE20311137U1 (de)

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R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
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