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DE20311024U1 - Brillengestell - Google Patents

Brillengestell

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DE20311024U1
DE20311024U1 DE20311024U DE20311024U DE20311024U1 DE 20311024 U1 DE20311024 U1 DE 20311024U1 DE 20311024 U DE20311024 U DE 20311024U DE 20311024 U DE20311024 U DE 20311024U DE 20311024 U1 DE20311024 U1 DE 20311024U1
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DE
Germany
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front part
frame
lens holder
part serving
clamp
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DE20311024U
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English (en)
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Foval Srl
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Foval Srl
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Publication date
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    • GPHYSICS
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    • G02OPTICS
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Description

BRILLENGESTELL
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand ein Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil, wobei dieses zum Typ gehört, der ausgetauscht werden kann.
ANWENDUNGSBEREICH
Die beantragte Erfindung findet ihre besondere - wenn auch nicht ausschließliche Anwendung im Bereich der Herstellung und Vermarktung von leichten, multifunktionalen Brillen.
Es sind Brillengestelle bekannt, die hauptsächlich aus einem Teil oder einem Rahmen, der als Halterung für die Linsen geeignet ist, beziehungsweise aus dem Vorderteil bestehen, der durch zwei ringförmige Gläserfassungen der Brille gegeben ist, wobei diese miteinander durch einen dazwischenliegenden Steg verbunden ist; weiterhin umfassen diese Brillengestelle hauptsächlich Padstege, die manchmal aus einem Stück mit diesen ringförmigen Gläserfassungen hergestellt werden; und schließlich Stützbügel.
Es gibt unterschiedliche Lösungen, die von dem Markt vorgeschlagen worden sind. Unter den wichtigsten Lösungen sei zum Beispiel auf das Patent EP546589 (Lindberg) verwiesen, das als Gegenstand Mittel zur Halterung der Linsen in den Brillen, und zwar insbesondere des Typs mit einem Drahtgestell hat. Es werden in dem vorliegenden Fall ebenfalls Varianten in Bezug auf die primäre Lösung beschrieben, und zwar vor allem im Hinblick auf das Gestell zur Halterung der Linsen, wobei die Bearbeitung des Drahts in solch einer Weise vorgesehen wird, dass er den Rand jeder Linse in einer ersten Lösung nur im oberen Bereich oder alternativ nur im unteren Bereich berührt. Demzufolge erhält man durch zweckmäßige Biegungen und Knicke dieses Drahts ein einziges, bogenförmiges
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Gestell, welches die Funktion des Gelenks an den Seiten der Brille durch die Einbeziehung von Bügeln in Scharnieren und die Funktion der Verbindung der zwei Linsen in der Mitte durch einen Steg übernimmt sowie Mittel zur Befestigung für die jeweiligen Padstege bereitstellt.
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Es sind auch andere Brillen bekannt, die aus einem bogenförmigen Gestell bestehen, wobei zur Halterung der Linsen nur der obere Bogen verwendet wird.
Ein herkömmlicher Typ besteht zum Beispiel darin, dass eine leichte Fassung mit einem bogenförmigen Rahmen aus Kunststoff oder Metall vorgesehen wird, welches in zweckmäßiger Weise geformt sich von einer Seite zur anderen Seite nur längs des oberen Stücks verläuft. Auf diese Weise werden die Linsen auf der Rückseite des bogenförmigen Teils der Brille befestigt. Noch genauer gesagt werden die Linsen längs des oberen Rands mit Bohrungen versehen, durch die so genannte Marken senkrecht zu dem Gestell eingeführt werden. Diese Marken sind nichts anderes als kleine Stifte mit einem mit Gewinde versehenen Ende, auf das, nachdem es durch die entsprechenden Bohrungen der Linse eingeführt worden ist, eine kleine sternförmige oder anders geformte Mutter aufgeschraubt wird. Eine Weiterentwicklung des oben erwähnten Vorschlags, die in dem Patent WO02/10840 (Tabacchi) beschrieben ist, besteht aus einer gebogenen Form für die Halterung des austauschbaren als Linsenträger dienenden Vorderteils, das für die Befestigung der Linsen oder der Schutzabdeckung an der gebogenen Form / dem Vorderteil die Hilfe von Schrauben oder Muttern zur Befestigung des Vorderteils nicht benötigt.
Ein zweiter herkömmlicher Vorschlag sieht ebenfalls eine gebogene Form vor, bei der seitlich zwei spiegelbildlich geformte Stücke hergestellt werden und jede bogenförmig ist, um das gekrümmte Profil der entsprechenden, zu montierenden Linse zu stützen. Der ebenfalls gebogene Steg, der die zwei Stücke verbindet, wird aus einem Stück zusammen mit diesen hergestellt, wobei der Abschnitt des Verbindungsdrahts in zweckmäßiger Weise geformt wird. Die äußeren Enden von jedem der zwei bogenförmigen Abschnitte beziehungsweise die Enden der
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gebogenen Form werden um etwa 90° in Bezug auf den hinteren Teil der Brille gebogen und sehen mit einer gelöteten Auskragung das Gelenk vor, in dem das entsprechende Scharnier des Bügels eingeführt wird. Jeder Abschnitt umfasst Häkchen oder Klämmerchen, die auskragend in Bezug auf den oberen Teil des Metalldrahts verlötet sind und die Funktion haben, die Linse auf der Rückseite der gebogenen Form festzuhalten.
Es ist ebenfalls bekannt, dass in einigen Fällen, die nutznießende Person wie zum Beispiel der Träger von korrigierenden Brillen die Augen vor dem Sonnenlicht schützen muss, ohne damit jedoch auf eine ästhetische Form zu verzichten. Man hat daher festgestellt, dass eine solche Person in der Auswahl der Brille immer eingeschränkt ist, weil die Auswahl zweifellos schwierig ist und durch einige Faktoren wie die Abstufung der Fehlsichtigkeit und die Umgebung der vorwiegenden Verwendung der Brille bestimmt wird. Unter den Lösungen, die für den Verbraucher derzeit in Frage kommen, besteht daher eine in der Verwendung einer Art von Schutzabdeckung, die über die vorhandenen Linsen einer montierten Brille zu schieben ist und auf der Vorderseite mittels Klemmen, die in der Regel nur Kontakt mit dem oberen Bogen des Gestells der Brille und dem Steg haben, zu befestigen ist.
Erste Vorschläge des Typs mit einer Klemme, die den oben erwähnten ähnlich sind und es möglich machen, dass die Brille ein zweites Vorderteil, das mit Schutzlinsen versehen ist, festhält, sind zum Beispiel in dem Patent WO93/24856 (SaIk) oder auch in dem Patent US6257718 (Spencer) angegeben.
NÄCHSTER STAND DER TECHNIK IN BEZUG AUF DIE ERFINDUNG
In dem Patent US6382787 (Xie) ist eine Brille beschrieben, bei der eine Klemme mitwirkt, welche in dem vorliegenden Fall in Übereinstimmung mit dem Steg einer Schutzabdeckung positioniert und zu dem unteren Teil der Brille ausgerichtet ist.
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Diese Klemme, welche die Schutzabdeckung mit dem entsprechenden Rahmen verbindet, wird übergeschoben und hakt sich in den entsprechenden Steg des Halterungsrahmens ein, mit dem die jeweiligen Bügel verbunden sind. Schließlich stabilisieren Magnete, die mit der Schutzabdeckung entsprechend den Padstegen verbunden sind, die Verbindung des Ganzen.
Auch das Patent US6283591 (Chen) beschreibt eine Schutzabdeckung, die aber in diesem Fall mit einem Vorderteil der Brille verbunden und über diese geschoben werden kann, und zwar des Typs, der ein herkömmliches Gestell aus zwei ringförmigen Gläserfassungen umfasst, die oben durch einen Steg verbunden sind.
Genauer gesagt sieht die Schutzabdeckung, die ebenfalls aus zwei ringförmigen Gläserfassungen besteht, welche miteinander durch einen Steg verbunden sind, auf einer Seite eine Befestigungsvorrichtung vor, die im Wesentlichen aus einer Klemme oder Spange mit einem elastisch nachgebenden Hebel vor, dessen Drehpunkt in Übereinstimmung mit einem Ende angeordnet ist. Genauer gesagt wird diese Klemme, welche die Schutzabdeckung mit dem Vorderteil der Brille verbindet, rittlings auf dem Steg angeordnet, um dann nachzugeben, solange im Inneren des Sitzes, der längs der Innenseite des Hebels vorgesehen ist, der Steg des Vorderteils sich nicht einfügt, der dann gegen eine Anschlagfläche, die mit diesem Hebel zusammenwirkt, festgehalten wird.
Schließlich ist ein System für die Austauschbarkeit der Linsen, das für ein Brillengestell angewendet wird, auch in dem Patent US6325506 (Cooper) beschrieben. Es handelt sich in diesem Fall um eine gebogene Form, welche sowohl die Schutzabdeckung als auch die korrigierende Brille festhält. Genauer gesagt sieht diese gebogene Form in Verbindung mit dem Steg eine Spange mit Hebel vor, und zwar wiederum von dem elastisch nachgebenden Typ, der im Gegensatz zu der Wirkungsweise einer Feder steht. Diese gebogene Form wird auf einer Seite mit einer Schutzabdeckung so verbunden, dass diese entsprechende männlich-weibliche Steckverbindungen verwendet, welche längs des Rückens der gebogenen Form vorgesehen sind. Darüber hinaus wird diese Spange, welche mit ihren Enden die so
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angeordneten Linsen des Vorderteils der Brille einklemmen und festhalten kann, rittlings auf der Schutzabdeckung in Übereinstimmung mit der dazwischenliegenden Vertiefung zwischen den zwei Schutzoberflächen positioniert.
Unter diesen Voraussetzungen kann man zusammenfassen, dass es also ein bekannter Stand der Technik ist, Folgendes vorzusehen:
- eine gebogene Form komplett mit Bügeln zur Halterung eines Vorderteils, das als Linsenträger dient;
- ein Vorderteil, das als Linsenträger dient und aus Draht hergestellt wird,
wobei der Draht wenigstens zum Teil den peripheren Rand der Linse umgibt;
- eine Vorrichtung des elastisch nachgebenden Typs, die nicht die Verwendung von irgendwelchen Schrauben für die Verbindung des Vorderteils, das als Linsenträger dient, mit der gebogenen Form vorsieht;
- die Positionierung der elastischen Vorrichtung, die sich auf dem
Verbindungssteg zwischen den zwei bogenförmigen Stücken befindet, aus
denen diese gebogene Form besteht.
NACHTEILE
Die Nachteile, die man zu Lasten der oben erwähnten Lösungen häufig antreffen kann, sind unterschiedlicher Natur.
Für die Lösungen, die aus der Verbindung von primärem Rahmen oder primärer Fassung und der Schutzabdeckung bestehen, liegt eine objektive Schwierigkeit darin, die Linsen in effizienter Weise zu befestigen. Diese behalten, auch wenn sie durch die Wirkungsweise der Klämmerchen, die längs des Rückens angeordnet sind, gehalten werden, ein verhältnismäßig großes Spiel in Bezug auf den Rahmen. Es kommt vor, dass, wenn die Brille belastet wird, zum Beispiel indem man sie längs der vorderseitigen Achse der Brille verdreht, dies zu einer Ablösung der Linsen führt.
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Dieser Umstand führt zu dem Verlust der Linsen oder kann zumindest den Bruch nach sich ziehen, und zwar aufgrund der Auswirkung der - wenn auch unfreiwilligen - Reibung gegen raue Oberflächen, wenn sie auf diese fallen. 5
Was die ähnlichen Lösungen betrifft, so handelt es sich um Anwendungen, die komplexe Bearbeitungsvorgänge erfordern und die manchmal die vorherige Herstellung von Bohrungen, Lötungen und die Verwendung von Klebstoffen notwendig machen. Nichtsdestoweniger handelt es sich auch in diesem Fall um empfindliche Gestelle, die eine extreme Umsicht in der Verwendung erfordern.
Im Vergleich zu allen diesen Lösungen sei hervorgehoben, dass es sich im Wesentlichen um komplizierte Fassungen handelt, welche eine beträchtliche Anzahl von Komponenten und Kleinteilen erfordern, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht nur das Gestell schwerer machen, sondern es auch nicht gestatten, die Herstellungsphase zu rationalisieren und damit nicht vernachlässigbare Produktionskosten verursachen. Schließlich machen sie die Montage und die Lagerhaltung der unzähligen Schlüssel besonders schwierig.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht also darin, eine optimale Lösung für die Brillenfassung zu ermitteln.
ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Diese und andere Ziele werden mit der vorliegenden Innovation gemäß den charakteristischen Merkmalen der beigefügten Ansprüche erreicht, wobei die dargestellten Probleme mittels eines Brillengestells mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil, wobei dieses zum Typ gehört, der ausgetauscht werden kann, gelöst werden, umfassend:
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- eine gebogene Form komplett mit Bügeln zum Halten eines als Linsenhalter dienenden Vorderteils;
- ein als Linsenhalter dienendes Vorderteil, das aus einem Profil hergestellt wird, wobei dieses Profil zumindest teilweise den peripheren Rand der Linse umgibt;
- eine Vorrichtung des Typs, die elastisch nachgibt, um das als Linsenhalter dienende Vorderteil mit der gebogenen Form zu verbinden;
- diese elastisch nachgebende Vorrichtung, die in Übereinstimmung mit dem Verbindungssteg zwischen den zwei bogenförmigen Teilen, aus der diese gebogene Form besteht, hergestellt wird;
wobei das als Linsenhalter dienende Vorderteil, das ringförmig geschlossen ist, einen Verbindungssteg für die peripheren Halterungen der Linsen vorsieht und dieser Steg in einer Klemme, die aus einem Stück mit der gebogenen Form hergestellt worden ist, eingehakt wird.
VORTEILE
Auf diese Weise wird durch den beträchtlichen kreativen Aufwand, dessen Effekt in einem unmittelbaren technischen Fortschritt besteht, eine Reihe von Zielen erreicht.
Ein beabsichtigtes Ziel ist es gewesen, Verbesserungen für das bogenförmige Gestell vorzuschlagen, wobei das System zur Befestigung der Linsen optimiert wird. Genauer gesagt werden diese in stabiler Weise mit der gebogenen Form verbunden.
Dieser Umstand verhindert so die zufällige Ablösung der Linsen, wenn das Gestell in unzweckmäßiger Weise beansprucht wird.
Ein zweites Ziel besteht ebenfalls darin, eine gute Kompaktheit des Brillengestells zu erreichen, und zwar vor allem hinsichtlich der Verformungen, die aufgrund des auch
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teilweisen Nachgebens in Bezug auf die Vorrichtungen zur Befestigung der Linsen, einzutreten pflegen.
Ein drittes Ziel liegt darin, ein Gestell ohne Muttern oder Schrauben für die Verbindung der Stange mit dem als Linsenhalter dienenden Vorderteil herzustellen.
Ein viertes Ziel liegt darin, ein als Linsenhalter dienendes Vorderteil zu erhalten, das in der Mitte aufgehängt wird und eine optimale optische Stabilität der Linsen selbst gewährleistet.
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Ein fünftes Ziel liegt darin, die Herstellung der Stange sowie des als Linsenhalter dienenden Vorderteils auch aus Materialien zu ermöglichen, die sich voneinander unterscheiden, und damit neue Färb- und / oder Designkombinationen zu gestatten.
Ein sechstes Ziel liegt darin, im Fall eines Bruchs, einen effizienten und wirtschaftlichen Eingriff an dem beschädigten Teil zu garantieren, wobei das unbeschädigte Teil wieder verwendet wird.
Schließlich gestattet ein letztes Ziel, eine Herstellung zu erreichen, die keine speziellen und komplexen Bearbeitungsvorgänge für die Montage er Linsen erfordert, wobei diese sich außerdem durch einen guten Gehalt an technologischem Know-how und angemessenen Produktionskosten auszeichnet.
Diese und andere Vorteile werden offensichtlich in der folgenden ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, und zwar mit Hilfe der beigefügten, schematischen Zeichnungen, deren Einzelheiten bezüglich der Ausführungsform nicht als einschränkend, sondern als beispielhaft zu verstehen sind.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Abbildung 1 ist eine Vorderansicht des bogenförmigen Rahmens.
Abbildung 2 ist eine Seitenansicht des bogenförmigen Rahmens gemäß der Abbildung 1.
Abbildung 3 ist eine Vorderansicht einer Variante des bogenförmigen Rahmens gemäß der Abbildung 1.
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Abbildung 4 ist eine Seitenansicht des bogenförmigen Rahmens gemäß der Abbildung 2.
Abbildung 5 ist eine Vorderansicht, die nur das als Linsenträger dienende Vorderteil zeigt.
Abbildung 6 ist eine Vorderansicht einer Variante des als Linsenträger dienenden Vorderteils gemäß der Abbildung 5.
Abbildung 7 ist schließlich die Gesamtansicht des als Linsenträger dienenden Vorderteils, das mit der entsprechenden gebogenen Form verbunden ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG EINIGER AUSFÜHRUNGSFORMEN
In einer möglichen, bevorzugten Lösung und unter Verweis auf die Abbildungen gemäß den beigefügten Bildern wird hervorgehoben, dass ein Brillengestell, das zu dem leichten Typ gehört, gegeben ist durch ein als Linsenträger dienendes Vorderteil 1, welches - in der Mitte aufgehängt - mit einer gebogenen Form 2 verbunden wird.
In einem ersten Fall besteht das als Linsenträger dienende Vorderteil 1 aus einem geformten, kontinuierlich verlaufenden, flexiblen, ringförmig geschlossenen
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Metallprofil, das sich nahezu über den gesamten Umfang an den Rand von jeder der zwei Linsen der Brille anschmiegt und diese an der Peripherie umgibt. Die Form, die dem Vorderteil 1 gegeben wird, ist daher so beschaffen, dass zwei ringförmige Fassungen 11 rechts beziehungsweise links hergestellt werden, die durch ein Zwischenstück 10 verbunden sind, welches den Verbindungssteg zwischen diesen bildet. In dieser Ausfuhrungsform wird folglich jede der zwei Linsen, wiederum rechts und links, von demselben Vorderteil 1 gehalten. Schließlich sei hervorgehoben, dass man in dem Zwischenstück 10 des Vorderteils 1, das dem Verbindungssteg zwischen den zwei ringförmigen Fassungen dieses als Linsenträger dienenden Vorderteils entspricht, eine Annäherung des Profils aufgrund des notwendigen Abstands zwischen den so gehaltenen Linsen herstellt, so dass man eine nahezu parallele Anordnung des Profils auf dem Hinlauf oben 100 und auf dem Rücklauf unten 101 erhält. Daraus folgt, dass die Belastung, die in Bezug auf den Steg 10 mit dem Ziel ausgeübt wird, die zwei Abschnitte des Profils 100 und 101 noch weiter anzunähern, in der Weise kalibriert ist, dass sie - effizient und an der Peripherie - die beiden Linsen festhält, wobei deren eventuelle Lockerung die Möglichkeit zum Austausch dieser Linsen entspricht.
Und es ist insbesondere in Übereinstimmung mit dem Steg 10 des Vorderteils 1, dass der entsprechende bogenförmige Rahmen 2 einhängbar ist. Genauer gesagt besteht der bogenförmige Rahmen 2 aus einer einzigen Stange, die im vorliegenden Fall aus Metall ist und in solcher Weise geformt ist, dass sie zwei bogenförmige Brillenteile rechts 20 beziehungsweise links 21 bildet und jedem dieser zwei eine darunter angeordnete und eigenständige Linse entspricht, die von dem Vorderteil 1 gehalten wird. Die beiden Teile 20 und 21 sind durch ein Verbindungsstück 22A, 22B verbunden, das wiederum aus einem Stück hergestellt wird, wobei der betreffende Abschnitt des Drahts örtlich so gebogen und zurückgebogen wird, dass eine Klemme in der Form einer Wiege entsteht. Die wiegenförmige Klemme 22A, 22B, die so geformt ist und dem Verlauf des Endes einer der zwei bogenförmigen Brillenteile 20, 21 folgt, wird folglich hergestellt, indem man den bogenförmigen Rahmen 2 in der Mitte biegt, wobei ein erster Abschnitt 220 nach unten gekrümmt ist und darauf
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zunächst ein zweiter Abschnitt 221 folgt, der zum Inneren der Brille gerichtet und nahezu senkrecht zu dem ersten Abschnitt ist, und darauf ein dritter Abschnitt 222 folgt, der näherungsweise in umgekehrter Richtung und abgesetzt von dem ersten Abschnitt verläuft, um dann die wiegenförmige Klemme mit einem vierten Abschnitt 223 abzuschließen, der im rechten Winkel zu dem dritten Abschnitt 222 steht.
In einem ersten Fall der wiegenförmigen Klemme 22A ist das Hakenstück, das aus den Abschnitten 221, 222 und 223 besteht, zum Inneren des Brillengestells gerichtet, wie aus den Abbildungen 1 und 2 besser hervorgeht. Umgekehrt ist in einer zweiten Lösung der wiegenförmigen Klemme 22B, wie aus den Abbildungen 3 und 4 ersichtlich ist, die Orientierung des gleichen Hakenstücks stattdessen nach außen gerichtet.
In beiden Fällen ist es notwendig, wenn man das Vorderteil 1 und den gebogenen Rahmen 2 zusammenrückt, sicherzustellen, dass die wiegenförmige Klemme 22A, 22B in Übereinstimmung mit dem Verbindungssteg 10 des Vorderteils 1 anliegt und zunächst mit den Teilen 222 und 223 elastisch nachgibt, um die Einführung von beiden parallelen Abschnitten des Profils, 100 und 101 des Stegs 10, in die Wiege zu gestatten, und dann, wenn einmal der Sitz eingenommen ist, die ursprüngliche Form wiederherzustellen, welche das Vorderteil unter Spannung festhält und diese parallelen Abschnitte des Profils, 100 und 101, näher aneinander rückt.
In einer bevorzugten Lösung wird die Verbindung des bogenförmigen Rahmens 2 mit dem Vorderteil 1 weiter verbessert, indem man nur in Übereinstimmung mit dem oberen Abschnitt des Profils 100 des Stegs 10 eine Nase 12 vorsieht. Es handelt sich in diesem Fall um einen kurzes Stück des oberen Profils, das oben an das Hauptstück des oberen Profils 100 gelötet ist. Unter der jetzt beschriebenen Annahme bezüglich der Ankopplung des Vorderteils 1 an den bogenförmigen Rahmen 2 ist es folglich das Stück 223, das gegen die Nase 12 stößt.
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In einer weiteren bevorzugten Lösung kann die Klemme 220, 221, 222, 223, die aus der geformten Stange 2 hergestellt ist, mit einer solchen Gestalt erzeugt werden, dass sie sich von unten nach oben oder in umgekehrter Weise in das kontinuierlich verlaufende Profil des als Linsenträger dienenden Vorderteils 1 einhängt, und zwar immer in Übereinstimmung mit dem verbindenden Zwischenstück zwischen den zwei ringförmigen Stützfassungen der Linsen.
Unter der oben angegebenen Annahme kann das Material, aus dem sowohl die aus einer Stange bestehende, gebogene Form 2 als auch das als Linsenträger dienende Vorderteil 1 aus unterschiedlichem Material, also aus Metall oder Kunststoff, sein, und diese können durch Stanzen, Fräsen, Laserschneiden und andere Bearbeitungsgänge hergestellt werden.
Schließlich sei in Bezug auf die Padstege 3 und 4 angemerkt, dass diese zum Beispiel mittels Löten auf dem Rücken der wiegenförmigen Klemme 22 A, 22B angebracht oder alternativ mit dem Vorderteil 1 in einer herkömmlichen Position verbunden werden können.
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Claims (7)

1. Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil, wobei dieses zum Typ gehört, der ausgetauscht werden kann, umfassend:
- eine gebogene Form, mit eventuellen Bügeln, zum Halten eines als Linsenhalter dienenden Vorderteils;
- ein als Linsenhalter dienendes Vorderteil, das zumindest teilweise den peripheren Rand der Linse umgibt;
- eine Vorrichtung des Typs, die elastisch nachgibt, um das als Linsenhalter dienende Vorderteil mit der gebogenen Form zu verbinden;
- diese elastisch nachgebende Vorrichtung, die zusammen mit dem Verbindungssteg zwischen den zwei bogenförmigen Stücken, aus der diese gebogene Form besteht, hergestellt wird, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass das als Linsenhalter dienende Vorderteil einen Steg zur Verbindung der peripheren Halterungen der Linsen vorsieht, der in eine Klemme eingehängt wird, welche zusammen mit der gebogenen Form aus einem Stück hergestellt wird.
2. Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass das als Linsenhalter dienende Vorderteil aus einem geformten, kontinuierlich verlaufenden, flexiblen und ringförmig geschlossenen Profil besteht, das sich an den zwei entgegengesetzten Enden nahezu längs des gesamten Umfangs an den Rand jeder der zwei Linsen der Brille anschmiegt und diese umgibt, wobei die Form zwei ringförmige Stücke rechts beziehungsweise links bildet, die durch ein Zwischenstück verbunden sind, welches den Verbindungssteg zwischen diesen zwei ringförmigen Stücken bildet.
3. Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil gemäß Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass in dem Vorderteil, dass aus dem ringförmig geschlossenen und in der Mitte offenen Profil besteht, der Verbindungssteg zwischen den zwei ringförmigen Stücken eine Annäherung des Profils umfasst, so dass eine nahezu parallele Anordnung des Profils auf dem Hinlauf und dem Rücklauf resultiert.
4. Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil gemäß den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass in dem Vorderteil der Verbindungssteg in einen bogenförmigen Rahmen einhängbar ist, der aus einer einzigen Stange besteht, die in solcher Weise geformt ist, dass sie zwei bogenförmige Brillenstücke rechts und links bildet, die durch einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sind, welches die Klemme ist, die wiederum aus einem Stück hergestellt ist und örtlich die Form einer Wiege aufweist.
5. Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil gemäß den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass die wiegenförmige Klemme, die dem Verlauf in Übereinstimmung mit dem Ende von einem der zwei bogenförmigen Brillenstücke folgt, deswegen mit einem ersten Abschnitt hergestellt wird, der nach unten gekrümmt ist und darauf zunächst ein zweiter Abschnitt folgt, der zum Inneren der Brille gerichtet und nahezu senkrecht zu dem ersten Abschnitt ist, und darauf ein dritter Abschnitt folgt, der näherungsweise in umgekehrter Richtung und abgesetzt von dem ersten Abschnitt verläuft, um dann die wiegenförmige Klemme mit einem vierten Abschnitt abzuschließen, der im rechten Winkel zu dem dritten Abschnitt steht und in Längsrichtung in Bezug auf den bogenförmigen Rahmen verläuft.
6. Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil gemäß den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass die wiegenförmige Klemme vorsieht, dass das Hakenstück indifferent nach innen oder nach außen gerichtet ist und von oben nach unten oder von unten nach oben in Bezug auf das Brillengestell hergestellt wird.
7. Brillengestell mit bogenförmigem Rahmen und Trägerklemme für das als Linsenhalter dienende Vorderteil gemäß den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch die Tatsache, dass nur in Übereinstimmung mit dem Abschnitt des oberen Profils des Stegs des Vorderteils eine Nase vorgesehen wird.
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