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DE2031158A1 - Ventilscheibenanordnung für hydraulische Stossdämpfer - Google Patents

Ventilscheibenanordnung für hydraulische Stossdämpfer

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Publication number
DE2031158A1
DE2031158A1 DE19702031158 DE2031158A DE2031158A1 DE 2031158 A1 DE2031158 A1 DE 2031158A1 DE 19702031158 DE19702031158 DE 19702031158 DE 2031158 A DE2031158 A DE 2031158A DE 2031158 A1 DE2031158 A1 DE 2031158A1
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DE
Germany
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piston
shock absorber
valve
stop
openings
Prior art date
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DE19702031158
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder. P F16f 15-03 ist
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REMENSPERGER W
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REMENSPERGER W
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/34Special valve constructions; Shape or construction of throttling passages
    • F16F9/348Throttling passages in the form of annular discs or other plate-like elements which may or may not have a spring action, operating in opposite directions or singly, e.g. annular discs positioned on top of the valve or piston body
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/3207Constructional features
    • F16F9/3214Constructional features of pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Ventilscheibenanordnung für hydraulische Stossdämpfer Die Erfindung betrifft eine Ventilscheibenanordnung für hydratlische Stossdämpfer mit mehreren übereinander gelagerten Ventilscheiben beiderseits der Ventildurchtrittsöffnungen im Kolben.
  • Bei den bisherigen hydraulischen Stossdämpfern dieser Art wurde an den gegenüberliegenden Ventilsitzflächen des Stossdämpferkolbens gegenüber den Ventilscheiben Vertiefungen oder Ausbuchtungen vorgesehen, welche die Herstellung der Stossdämpfer schwierig und kostspielig machten oder die Anwendung von Zinkiruckguss oder Sintereisenteilen erforderlich machten. Soll zur billigen Herstellung Eiefziehblech für den Kolben verwendet werden, so lassen sich die Vertiefungen oder Ausbuchtungen in der nur wenige Millimeter dicken Kolbenbodenwand nicht mehr anbringen, Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Schwierigkeiten una die Schaffung einer leicht und billig herstellbaren Ventilscheibenanordnung, bei der die Vertiefungen im Kolbenboden nicht mehr erforuerlich sind und bei der durch günstige Ausbildung und Anordnung aer Ventilscheiben die Herstellung vereinfacht und verbilligt wird una der Stossdampfer den jeweiliä;en unterschiedlichen Anforderungen leichter und besser angepasst werden kann.
  • Erreicht wird dies dadurch, dass bei einem hydraulischen Stossdämpfer der vorerwähnten Art bei Verwendung eines Kolbens aus Giefziehblecht mit ununterbrochenen stirnseitigen Ventilscheibenanschlagflächen die Ventilscheiben als sich gegenseitig beeinflussende Federscheiben, Anschlagscheiben für diese, mit Öffnungen oder Durchtrittsschlitzen in beiden, -sowie als starre Abstands- oder Stützscheiben zwischen Federscheiben und Anschlagscheiben ausgebildet sind. Dabei werden die Anschlagscheiben vorzugsweise als federnde Anschlagscheiben mit grösserer Dicke als die Federscheiben ausgebildet.
  • Im weiteren Verfolg der Erfindung werden die Ventilscheiben an unterschiedlichen Stellen derart mit Durchtrittsöffnungen und Durchtrittsschlitzen versehen, dass für den Zughub des Stossdämpfers weniger, zoBe halb so viel Durchtrittsöffnungen und -schlitze wirksam werden, als beim Druckhub des Stossdampfers.
  • Die stirnseitigen Anschlagsflächen für die Ventilscheiben am Kolben köirnen zur weiteren leichten Anpassungsmöglichkeit an jeweilige Fälle der Praxis beiderseitig als flache konkave Flächen ausgebildet werden. Es empfiehlt sich, die Ventilscheibenanornung so auszubilden, dass beim Zughub des Stossdämpfers auf der in Richtung der SughubströmungttoF~dem Kolben liegende Seite desselben in Hintereinanderfolge eine federnde Anschlagscneibe mit zwei Durchtrittsöffnungen für den Zughub, eine Abstands- oder Stützscheibe und eine Federscheibe mit zwei Durchtrittsöffnungen für den Saughub des Stossdämpfers und hinter dem Kolbenboden eine Vorlaufsoneibe mit zwei Durchtrittsrandschlitzen für den Saughub und vier Durchtrittsöffnungen fur den Druckhub des Stossdänipfers eine Abstand- und Stützscheibe und eine federnde Anschlagscheibe mit vier Durchtrittsrandschlitzen für den Druckhub des Stossdämpfers anzuordnen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung an einem Kolbenstossdämfer schematisch dargestellt.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine Ausführungsform des Stossdämpferkolbensomit der erfindungsgemässen Ventilscheibenanordnung im Längsmittelschnitt, Fig. 2 die gleiche Ausführung mit dem Kolben während des Saughubes des Stossdämpfers, Fig. 3 eine Ausführungsform des Kolbens des Stossdämpfers in Draufsicht, Fig. 4 eine Ausführungsform der in den Fig. 1 und 2 obersten federnden Anschlagscheibe, in Draufsicht, Fig. 5 die in Fig. 1 unterhalb der obersten Scheibe liegende Abstands- oder Stützscheibe, in Draufsicht, Fig. 6 die zwischen der Abstandsscheibe nach Fig. 5 und dem Kolbenboden liegende Federscheibe, in Draufsicht, Fig. 7 die zwischen dem Kolbenboden und der unteren Ventilseneibenanordnung liegende Feaerscheibe, in Draufsicht, Fig. 8 die an der Federscheibe nach Fig. 6 anliegende erste federnde Anschlagscheibe, in Draufsicht, Fig. 9 die an der federnden Anschlagscheibe nach Fig. 8 anliegende Abstands- oder Stützscheibe, in Draufsicht, Fig. 1o die an die Abstandsscheibe nach Fig. 9 anliegende zweite federnde Anschlagscheibe, in Draufsicht.
  • In Fig. 1 und 2 ist 1 der Stossdämpferzylinder, in welchem der Stossdämpferkolben 2 mit der Kolbenstange 3 und dem Dichtungsring 4 eingebaut ist. Beiderseits des Kolbenbodens 5 sind gegenüber ebenen Ventilstirnflächen 6 und 7 und Kolbendurchtrittsöffnungen 8,9 für den Zughub des Stossdämpfers und 10 bis 13 für den Druckhub des Stossdämpfers (Fig. 3) Ventilscheiben 14 bis 20 mit zentralen Durchstecköffnungen für die Kolbens tange 3 angeordnet. Die als federnde Anschlagscheibe 14 ausgebildbte oberste Vehtilscheibe besitzt nach Fig. 4 ausser der zentralen Durchtrittsöffnung für die Kolbenstange 3 zwei diametral gegenüberliegende Durchtrittsschlitze 21, 22.Die anschliessende Abstands- oder Stützscheibe 15 (Fig. 5) beeinflusst durch ihre Dicke den Abstand der federnden Anschlagscheibe von der nachfolgenden Federscheibe 16, die zwei, mi.t den Randschlitzen 21, 22 der federnden Anschlagscheibe 14 übereinstiininende Durchtrittsöffnungen 23, 24 aufweist. Von den auf der ent0'egengesetzten Seite des Kolbenbodens 5 befindliche Ventilscheioen besitzt die an der ebenen Ventilsitzfläche 9 anliegende-Vorlautscheibe 17 zwei mit den Durchtrittsöffnungen 23, 24 der Federscheibe 16 übereinstimmende Randschiitze 25,26 und vier zusammen mit den Durchtrittsschlitzen 25, 26 gleichmässig über den Umfang der Ventilscheibe 17 verteilte Durchtrittsöffnungen 27 bis S0.
  • Danach folgt die an der Vorlaufscheibe 17 anliegende federnde Anschlagscheibe 18, die vier mit den Durchtrittsöffnungen 2« bis AB der Vorlaufscheibe 17.-.j (Fig. 7) übereinstimmende Durchtrittsöffnungen 31 bis 3 aufweist. Die folgende Abstands- oder Stützscheibe 19 beeinflusst mit ihrer Dicke den Abstand der zweiten federnden Anschlagscheibe 20 von der ersten federnden Anschlagscheibe 18 und durch ihren Durchmesser den Grad der Randumbiegung der ersten federnden Anschlagscheibe 18. Die folgende federnde Anschlagscheibe 20 besitzt vier mit den Durchtrittsöffnungen 3> bis 34 in der. Vorlaufscheibe 17 übereinstimmende Randschlitze 33 bis 37.
  • Die Wirkungsweise des Stossdämpfers mit der erfindungsgemässen Ventilanordnung ist wie folgt: Beim Zughub des Stossdämpfers bewegt sich der Kolben 2 in den Fig. 1 und 2 von unten nach oben, wobei das Dämpfungsöl zunächst bei anfänglicher geringer Geschwindigkeit der Stossdämpferzugbewegung aus dem Raum oberhalb des Kolbens 2 durch die zwei Randschlitze 21, 22 der federnden Anschlagscheibe 14, die Durchtrittsöffnungen 23, 24 der Bederscheibe 16, die Kolbendurchtrittsbohrungen 8,9. die Randschlitze 25,26 der Vorlaufscheibe 17 mit eingestelltem Vorlaufquerschnitt in den Raum unterhalb des Kolbens 2 fliesst. Mit zunetender Durchflussgeschwindigkeit entsprechend der Steigerung der Zugbewegungsgeschwindigkeit des Stossdämpfers wird, wie in Fig. 1 linke Hälfte durch eingezeichnete Pfeile dargestellt, dietrste federnde Anschlagscheibe 18 gegen die zweite federnde Anschlagscheibe 20 am Rand durchgebogen und zwischen Vorlaufscheibe 17 und erster federnder Anschlagscheibe 18 ein Durchströmspalt gebildet, der mehr Dämpfungsflüssigkeit durchlässt.
  • Bewegt sich der Kolben 2 beim Druckhub des Stossdämpfers von oben nach unten, so fliesst anfangs Dämpfungsöl aus dem Raum unterhalb des -Kolbens 2 durch vier Randschlitze 35 bis 36 der zweiten federnden Anschlagscheibe 20, die Durchtrittsöffnungen 29 bis 38 der ersten federnden Anschlagscheibe 18, die Durchtrittsöffnungen 4 bis 28 der Vorlaufscheibe 17, die Durchtrittsöffna1nÖen 1o bis 13 im Kolbenboden 5 bis zur oberen Federscheibe 16. Mit zunenemendem Strömungsdruck beim Druckhub des Stossdämpfers hebt sich Federscheibe 16 mehr und mehr vom Ventilsitz am Kolben 2 ab und bildet einen Durchlassspalt, der durch die Anlage der Federscheibe 16 am Rand der federnden Anschlagscheibe 14 begrenzt wird, wie diew in Fig. 2 rechte Seite durch eingezeichnete Strömungspfeile angedeutet wird.
  • Die Ventilscheiben werden auf der KolDenstange.3 ebenso wiF der Kolben 2 durch starkes Anziehen der Kolbenstangenmutter 4o fest aneinander gepresst und in der eingestellten Lage gehalten.
  • Beim Normalfall ist die Zugkraft des Stossdämpfers etwa viermal so gross wie die Druckkraft beim Druckhub des Stossdämpfers. Daher sind bei dem Ausführun0sbeispiel für den Zughub des Stossdämpfers (Fig. 1) in den Ventilscheiben unlim Kolbenboden 5 je zwei Durchtrittsöffnungen oder -schlitze vorgesehenO Die Federscheibe 16 und die Vorlaufscheibe 17 sind verhältnissmässig ciünn ausgeführt.
  • Die übrigen Ventilscheiben sind ebenfalls federnd (Federbanstahl) ausgebildet und je nach der Aufgabe inrer Dämpfungswirkung entsprechend dicker ausgebildet. Durch Durchmesser, Dicke, Anordnung der sich gegenseitig beeinflussenden Ventilscheiben kann leicht jede jeweils gevanschte Dämpfungscharakteristik hergestellt, eingestellt und auch durch Austausch der Ventilscheiben verändert werden. Die Vorlaufscheibe 17 bildet aurch ihre Dicke und die Breite ihrer Durchtrittsschlitze einen Vorlaufquerschnitt, durch den auch bei geschlossener Ventilanordnung, bei kleinen Kolbengeschwindigkeiten Dänpfungsöl aurchfliessen kann. Der aus gezogenem Blech hergestellte Kolben 2 ermöglicht ebenso wie die Ventilscheiben eine billige Fertigung und weniger Verschleiss, genaue Einstellung der Dämpfungscharakteristik und lange Aufrechterhaltung derselben.
  • Das c£argestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel kann in Anpassung an die jeweiligen Fälle der Praxis in den Einzelheiten zahlreiche Abänderungen erfahren, ohne dass der Bereich der Brfindung verlassen wird. Diese kann überall da zur Anwendung kommen, wo Bewegungen gedämpft oder gebremst werden sollen und eine leicht herstellbare Dämpfungscharakteristik gewünscht wird.
  • Die Wirkungsweise des Stossdämpfers mit der erfindungsgemässen Ventilsch-e£oenanordnung ist wie folgt: Beim Zughub des Stossdämpfers bewegt sich der Kolben 2 in den Fig. 1 und 2 von unten nach oben, wobei das Dämpfungsöl zunächst bei anfänglicher geringer Gesciiwindigkeit der Stossdämpferzugbewegung aus uem Raum obernalb des Kolbens 2 durch die zwei Randschlitze 21, 22 der federnden Anschlagscheibe 14, die Durchtrittsöffnungen 23, 24 der- Federscheibe 16 die Kolbendurchtrittsbohrungen 8, 9, die Randschlitze 25,26 der Vorlaufscheibe 17 mit eingestellten Vorlaufquerschnitt -in den Raum unterhalb des Kolbens 2 fliesst. Mit zunanmender Durchflussgeschwindigkeit entsprechend der Steigerung der Zugsbewegungsgeschwindigkeit des Stossdämpfers wird, wie in Fig. 1 linke Hälfte durch gezeichnete Pfeile dargestellt, die erste federnde Anschlagscheibe 18 gegen die zweite federnde Anschlagscheibe 20 am Rand durchgebogen und zwischen Vorlaufscheibe 17 uird erster federnder Anschlagscheibe 18 ein Durch strömspalt gebildet, der mehr Dämpfungsflüssigkeit durchlässt.
  • Bewegt sich der Kolben 2 beim ##### Druckhub des Stossdämpfers von oben nach unten, so fliesst anfangs Dämpfungsöl aus dem Raum unterhalb des Kolbens 2 durch vier Randschlitze 3§ bis 38 der zweiten federnden Anschlagscheibe 20, die Durchtrittsöffnungen ag bis oder ersten federnden Anschlagscheibe 18, die Durch trittsöffnungen 2 bis 28 der Vorlaufscheibe 17, die Durchtrittslöcher 1o bis 13 im Kolbenboden 5 bis zur oberen Federscheibe 16.
  • Mit zunehmendem Strömungsdruck beim Druckhub des Stossdämpfers hebt sich Federscheibe 1-6 meist und mehr vom Ventilsitz am Kolben 2 ab und bildet einen Durchlassspalts der durch die Anlage der Federscheibe 16 am Rand der federnden Anschlagscheibe 14 beÒrenst wird, wie dies in Fig. 2 rechte Seite durch eingezeichnete Strömungspfeile angedeutet ist. Die Ventilscheiben werden auf der Kolbenstange 3 ebenso wie der Kolben 2 durch starkes Anziehen der Kolbenstangenmutter 4o fest aneinander gepresst und in der eingestellten Lage gehalten.
  • Beim Normalfall ist die Zugkraft des Stossdämpfers etwa viermal so gross wie die Druckkraft beim Druckhub des Stossdämpfers.
  • Daher t . . sind bei dem Ausführungsbeispiel für den Zughub des Stossdämpfers (Fig. 1) in den Ventilscheiben und im Kolbenboden 5 je zwei Durchtrittsöffnungen oder -schlitze9 für den Druckhub dagegen vier Durchtrittöffnungen oder schlitze vorgesehen.
  • Die Federscheibe 16 und die Vorlaufscheibe 17 sind verhältnismässig dünn ausgeführt. Die übrigen Ventilscheiben sind ebenfalls federnd (Federbandstahl) ausgeführt und je nach der Aufgabe ihrer Dämpfungswirkung entsprechend dicker ausgebildet. Durch Durchmesser, Dicke, Anordnung der sich gegenseitig beeinflussenden Ventilscheiben kann leicht jede jeweils gewünschte Dämpfungscharakteristik hergestellt, eingestellt und auch durch Austausch der Ventilscheiben verändert werden. Die Vorlaufscheibe 17 bildet durch ihre Dicke und die Breite ihrer Durchtrittsschlitze einen Vorlaufquerschnitt, durch den auch bei geschlossener Ventilanordnung, bei kleinen Kolbengeschwindigkeiten Dämpfungsöl durchfliessen kann. Der aus gezogenem Blech hergestellte Kolben 2 ermöglichst ebenso wie die Ventilscheiben eine billige Fertigung und weniger Verschleiss, genaue Einstellung der Dämpfungsgharakta rig und lange Aufrechterhaltung derselben.
  • Das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel kann in Anpassung an die jeweiligen Fälle der Praxis in den Einzelheiten zahlreiche Abänderungen erfahren, ohne dass der Bereich der Erfindung verlassen wlrd. Diese kann überall da zur Anwendung kommen, wo Bewegungen gedämpft oder gebremst werden sollen und eine leicht herstellbare Dämpfungscharakteristik gewünscht wird.

Claims (5)

P a t e n ta n s p r ü c h e
1. Ventilscheibenanordnung für hydraulische Stossdämpfer mit mehreren übereiuder gelagerten Ventilscheiben beiderseits der Ventildurchtrittsöffnungen im Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Kolbens (2) aus Tiefziehblechen mit ununterbrochenen stirnseitigen Ventilscheibenanschlagflächen (6, 7) die Ventilscheiben als sich gegenseitig beeinflussende Federscheiben ( 16, 17), Anschlagscheiben (14,18,2o) für diese mit Durchtrittsöffnungen und/oder -schlitzen in beiden, sowie starre Abstands- oder Stützscheiben (15,19) zwischen Federscheiben und Anschlagscheiben ausgebildet sind.
2. Ventilscheibenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagscheiben (14,18,20) als federnde Anschlag-.
scheiben (14,18 ,20) mit grösserer Dicke ausgebildet sind.
3. Ventilscheibenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilscheiben (14,20) an unterschiedlichen Stellen derart mit Durchtrittsöffnungen und/oder -schlitsen versehen sind, dass für den Zughub des Stossdampfers weniger, vorzugsweise halb so viel Durchtrittsöffnungen und -schlitze wirksam werden, als beim Druckhub des Stossdämpfers.
4. Ventilscheibenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitigen Anschlagflächen (6,7) am Kolben (2) beiderseitig als flache konkave Flächen ausgebildet sind.
5. Ventilscheibenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zughub des Stossdämpfers auf der in Richtung der Zughubströmung vor dem Kolben (2) liegenden Seite desselben in Hintereinanaerfolge eine federnde Anschlagscheibe (14) mit zwei Durchtrittsöffnungen (21,22) für den Zughub, eine Abstands- oder Stützscheibe (15) und eine Federscheibe (16) mit zwei Durchtrittsschlitzen (23,24) für den Zughub und hinter dem Kolben (2) eine federnde Vorlaufscheibe (17) mit zwei Durchtrittsrandschlitzen (25,26) für den Zughub und vier Durchtritsbffnungen (27z3o) für den Druckhub des Stossdämpfers, eine federnde erste Anschlagscheibe (18) mit vier Durchtrittsöffnungen (31-34) für den Druckhub des Stossdämpfers, eine Abstands- und Stützscheibe (19) und eine federnde Anschlagscheibe (20) mit vier Durchtrittsschlitzen ( 3¢-38) für den Druckhub des Stossdämpfers angeordnet sind.
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