DE20311524U1 - Teleskopsäule - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract
Teleskopsäule (1)
mit mindestens zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Rohren (2,
3) mit unterschiedlich großen
Querschnitten, wobei das den kleineren Querschnitt aufweisende Rohr
als Innenrohr (3) innerhalb des größeren Außenrohr (2) längsverschiebbar
geführt
ist und zwischen dem Innenrohr (3) und dem Außenrohr (2) Wälzkörper (4)
als Führungsmittel
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem auch bei maximal ausgefahrener
Teleskopsäule
im Außenrohr
(2) verbleibendem Endbereich des Innenrohres (3) mehrere Halter
(5) mit darin gehaltenen Wälzkörpern (4)
befestigt sind.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Teleskopsäule mit mindestens zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Rohren mit unterschiedlich großen Querschnitten, wobei das den kleineren Querschnitt aufweisende Rohr als Innenrohr innerhalb des den größeren Querschnitt aufweisenden Außenrohres längsverschiebbar geführt und zwischen dem Innenrohr und dem Außenrohr Wälzkörper als Führungsmittel vorgesehen sind.
- Teleskopsäulen der vorerwähnten Art sind in vielerlei Ausführungsformen zu verschiedensten Anwendungszwecken allgemein bekannt.
- Häufig werden derartige Teleskopsäulen als höhenverstellbare Tischbeine verwendet.
- Bei den bekannten Teleskopsäulen ist zwischen dem Innenrohr und dem Außenrohr ein Führungselement, bestehend aus einer Vielzahl von in einem Käfig gehalterten Wälzkörpern, angeordnet, wobei dieses Führungselement sowohl gegenüber dem Innenrohr wie auch gegenüber dem Außenrohr frei beweglich ist.
- Dadurch ergibt sich, daß die Wälzkörper auch auf demjenigen Bereich des Innenrohres laufen, der beim Ausziehen der Teleskopsäule aus dem Außenrohr herausgezogen und somit sichtbar wird. Die Laufspuren, die die Wälzkörper im Laufe der Zeit hinerlassen, sind somit bei bekannten Teleskopsäulen ohne weiteres sichtbar.
- Insbesondere beim Einsatz derartiger Teleskopsäulen im Möbelbereich ist dies ein sehr unerwünschter Nebeneffekt, weshalb der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde liegt, eine Teleskopsäule der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß trotz guter Führung zwischen Innenrohr und Außenrohr Laufspuren der Wälzkörper im sichtbaren Bereich des Innenrohres vermieden sind.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem auch bei maximal ausgefahrener Teleskopsäule im Außenrohr verbleibenden Endbereich des Innenrohres mehrere Halter mir darin gehaltenen Wälzkörpern befestigt sind.
- Die Erfindung basiert somit letztendlich auf dem Gedanken, die Wälzkörper relativ zum Innenrohr ortsfest zu montieren, so daß die Wälzkörper nicht auf dem Innenrohr ablaufen oder abrollen können, sondern lediglich auf den Innenseiten des Außenrohres.
- Die Wälzkörper rollen also nicht mehr auf dem Innenrohr ab und können insoweit auch keine Laufspuren oder Verunreinigungen in demjenigen Bereich des Innenrohres bewirken, der bei Ausfahren der Teleskopsäule sichtbar wird.
- Die beim Ausfahren der Teleskopsäule sichtbar werdende Außenfläche des Innenrohres verändert sich insoweit auch bei langjähriger Nutzung der Teleskopsäule nicht und behält stets ein sauberes und gefälliges Aussehen.
- Bei einer Teleskopsäule mit drei oder mehreren, gegeneinander verschiebbaren Rohren werden im Sinne der vorliegenden Erfindung die Halter mit den darin gehaltenen Wälzkörpern jeweils in dem von außen nicht sichtbaren Endbereich derjenigen Rohre angebracht, die im Vergleich zum umhüllenden weiteren Rohr einen kleineren Querschnitt aufweisen. Insoweit wäre dann bei einer mehrstufigen Tele skopsäule jedes Rohr, welches in sich noch einmal ein kleineres Rohr aufnimmt, als Außenrohr zu betrachten, während das jeweils darin angeordnete Rohr mit kleinerem Querschnitt als Innenrohr zu betrachten ist.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 eine stark schematisierte, perspektivische Darstellung einer Teleskopsäule mit einem Außenrohr und einem Innenrohr in auseinandergezogenem Zustand, -
2 eine Stirnansicht der Teleskopsäule gemäß1 , -
3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in2 , -
4 verschiedene Ansichten eines Halters mit darin gehaltenen Wälzkörpern sowohl im demontierten wie auch im montierten Zustand. - In den
1 –3 ist mit dem Bezugszeichen1 insgesamt eine Teleskopsäule bezeichnet, welche im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Außenrohr2 und einem Innenrohr3 besteht. Das Außenrohr2 und das Innenrohr3 weisen prinzipiell die gleiche Querschnittsform, aber unterschiedlich große Querschnitte auf. Somit kann das im Querschnitt kleinere Innenrohr3 in das im Querschnitt größere Außenrohr2 eingeschoben bzw. aus diesem Außenrohr2 auch wieder herausbewegt werden. - Die Unterschiede bezüglich der Querschnittsgrößen sind so gewählt, daß zwischen dem Außenrohr
2 und dem Innenrohr3 der Führung dienende Wälzkörper in noch zu beschreibender Weise angeordnet werden können. - Wie aus den
3 und4 hervorgeht, sind die schon angesprochenen Wälzkörper, welche mit dem Bezugszeichen4 bezeichnet sind, in Haltern5 gelagert, die ihrerseits am Innenrohr3 festgelegt sind. - Die Festlegung der Halter
5 mit den darin gehaltenen Wälzkörpern4 erfolgt innerhalb desjenigen Endbereiches des Innenrohres3 , der auch bei maximal ausgefahrener Teleskopsäule1 innerhalb des Außenrohres2 verbleibt. - Um eine gute Führung und eine ebenso gute Stabilisierung der beiden relativ zueinander verschiebbaren Rohre
2 und3 zu erreichen, sind am Innenrohr3 in verschiedenen Höhenlagen, d. h., in Richtung der Längsachse des Innenrohres3 zueinander beabstandet, zwei Reihen mit Wälzkörper4 aufnehmenden Haltern5 angeordnet. Dies ergibt sich sehr anschaulich aus3 . - Dabei nimmt jeder Halter
5 bevorzugt zwei Wälzkörper4 auf, so daß sich insgesamt eine sehr stabile Abstützung und Führung der beiden Rohre2 und3 zueinander ergibt. - Die Halter
5 können, wie in4 gezeigt, mehrteilig ausgebildet sein und aus einem Rahmen6 sowie einem Käfig7 bestehen. Dabei nimmt der Käfig7 die Wälzkörper4 direkt auf und wird innerhalb des Rahmens6 festgelegt. Der Rahmen6 seinerseits wird am Innenrohr3 in beliebiger Weise befestigt. - Abweichend hiervon ist es allerdings auch denkbar, den die Wälzkörper aufnehmenden Käfig
6 selbst unmittelbar am Innenrohr3 festzulegen. Bei dieser Konstruktionsweise, die besonders montagefreundlich ist, wäre dann der Käfig6 im weitesten Sinne auch allgemein als Halter zu bezeichnen. - Bevorzugt werden Wälzkörper
4 in Form von Rollen oder Zylinderstiften. Selbstverständlich könnten aber auch Kugeln als Wälzkörper Verwendung finden, wobei es dann von Vorteil ist, wenn innerhalb eines Halters eine Vielzahl von Kugeln angeordnet ist. - Im Hinblick auf die zumindest theoretisch betrachtete Punktberührung zwischen den Kugeln einerseits und dem Außenrohr
2 andererseits wird durch die Verwendung einer Vielzahl von Kugeln eine entsprechende Reduzierung der Flächenpressung erreicht. - Abweichend vom in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel ist es selbstverständlich auch denkbar, am Innenrohr
3 mehr als zwei übereinander liegende Reihen von Wälzkörpern anzuordnen, was insbesondere dann vorteilhaft und sinnvoll ist, wenn besonders hohe Anforderungen an die Querstabilität des Innenrohres relativ zum Außenrohr gefordert wird. - Unabhängig davon, wie viele Wälzkörper insgesamt Verwendung finden – dies ist letztlich nur davon abhängig, welche Führungspräzision erzielt werden soll – ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Gestaltung einer Teleskopsäule
1 immer der Vorteil, daß die sichtbaren Außenflächen des Innenrohres3 stets frei bleiben von Laufspuren oder Verunreinigungen durch Abrieb, da sich die Wälzkörper4 ausschließlich auf den nicht sichtbaren Innenflächen des Außenrohres2 abwälzen. - Sofern eine Teleskopsäule
1 nicht nur aus zwei Rohren2 und3 (wie im Ausführungsbeispiel dargestellt), sondern aus weiteren Rohren besteht, wird das Erfindungsprinzip dadurch beibehalten, daß jeweils am querschnittskleineren Rohr – bezogen auf ein umhüllendes, querschnittsgrößeres Außenrohr – im ausgefahrenen oder ausgezogenen Zustand nicht sichtbaren Endbereich die entsprechenden Wälzkörper4 angeschlossen werden.
Claims (6)
- Teleskopsäule (
1 ) mit mindestens zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Rohren (2 ,3 ) mit unterschiedlich großen Querschnitten, wobei das den kleineren Querschnitt aufweisende Rohr als Innenrohr (3 ) innerhalb des größeren Außenrohr (2 ) längsverschiebbar geführt ist und zwischen dem Innenrohr (3 ) und dem Außenrohr (2 ) Wälzkörper (4 ) als Führungsmittel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem auch bei maximal ausgefahrener Teleskopsäule im Außenrohr (2 ) verbleibendem Endbereich des Innenrohres (3 ) mehrere Halter (5 ) mit darin gehaltenen Wälzkörpern (4 ) befestigt sind. - Teleskopsäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Halter (
5 ) mindestens zwei Wälzkörper (4 ) angeordnet sind. - Teleskopsäule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Innenrohr (
3 ) mehrer, in Richtung der Längsachse des Innenrohres (3 ) zueinander beabstandete Halter (5 ) mit Wälzkörpern (4 ) vorgesehen sind. - Teleskopsäule nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (
5 ) aus einem am Innenrohr (3 ) befestigten Rahmen (6 ) und einem gegenüber dem Rahmen (6 ) festgelegten Käfig (7 ) bestehen, wobei der Käfig (7 ) die Wälzkörper (4 ) aufnimmt. - Teleskopsäule nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter jeweils aus einem am Innenrohr (
3 ) befestigten und die Wälzkörper (4 ) aufnehmenden Käfig (7 ) bestehen. - Teleskopsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzkörper (
4 ) aus Rollen, Zylinderstiften, Kugeln oder dergleichen bestehen.
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2109776A4 (de) * | 2006-12-29 | 2010-11-10 | Intest Corp | Vertikales prüfkopfstützsystem |
| US8350584B2 (en) | 2006-12-29 | 2013-01-08 | Intest Corporation | Test head positioning system and method |
| CN114321176A (zh) * | 2021-12-31 | 2022-04-12 | 常州市双爱家私股份有限公司 | 一种升降桌椅用内置滑动装置 |
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2003
- 2003-07-26 DE DE20311524U patent/DE20311524U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
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| R207 | Utility model specification |
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|
| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20060821 |
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