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DE20310361U1 - Einrichtung zur Kurzschluss-Richtungserfassung in Energieverteilnetzen - Google Patents

Einrichtung zur Kurzschluss-Richtungserfassung in Energieverteilnetzen

Info

Publication number
DE20310361U1
DE20310361U1 DE20310361U DE20310361U DE20310361U1 DE 20310361 U1 DE20310361 U1 DE 20310361U1 DE 20310361 U DE20310361 U DE 20310361U DE 20310361 U DE20310361 U DE 20310361U DE 20310361 U1 DE20310361 U1 DE 20310361U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
short
overcurrent
circuit
short circuit
power distribution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20310361U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kries Energietechnik & Co GmbH
Original Assignee
Kries Energietechnik & Co GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Kries Energietechnik & Co GmbH filed Critical Kries Energietechnik & Co GmbH
Priority to DE20310361U priority Critical patent/DE20310361U1/de
Publication of DE20310361U1 publication Critical patent/DE20310361U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks
    • G01R31/081Locating faults in cables, transmission lines, or networks according to type of conductors
    • G01R31/085Locating faults in cables, transmission lines, or networks according to type of conductors in power transmission or distribution lines, e.g. overhead
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/52Testing for short-circuits, leakage current or ground faults
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/165Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values
    • G01R19/17Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values giving an indication of the number of times this occurs, i.e. multi-channel analysers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

Gebrauchsmusteranmeldung Einrichtung zur Kurzschlussrichtungserfassung in Energieverteilnetzen
Allgemeine Beschreibung / Stand der Technik
In Energieverteilnetzen, insbesondere im Mittel- und Hochspannungsbereich, sind sog. Kurzschluss- und Erdkurzschlussanzeiger (im folgenden Kurzschlussanzeiger genannt) bekannt, die im Falle eines auftretenden Über- oder Kurzschlussstroms (im folgenden nur Überstrom genannt) diesen anzeigen. Die Kurzschlussanzeiger können dabei sowohl dreiphasig (vgl. beispielhaftes Bild 1) als auch ein- oder zweiphasig ausgeführt sein. La. werden Überströme ab einer bestimmten Größe wenige ms nach ihrem Auftreten durch eine übergeordnete Schutzeinrichtung abgeschaltet. Damit erhält der Messeingang des Kurzschlussanzeigers nur einen kurzzeitigen Überstromimpuls. Die Anzeige bleibt bei den bekannten Kurzschlussanzeigern auch dann erhalten, wenn der Überstromimpuls bereits abgeklungen ist. Damit ist es möglich auch mehrere Stunden nach Fehlereintritt, den Fehler anhand der Anzeigen zu lokalisieren.
Die Energierichtung des Überstroms wird üblicherweise in den Kurzschlussanzeigern nicht erfasst. Dies ist in sog. Strahlennetzen oder in Netzen, die nicht von zwei Seiten gespeist werden auch nicht erforderlich, da die Energierichtung dem Betreiber ohnehin bekannt ist.
Aufgabenstellung
Speziell bei der Anwendung in geschlossenen oder zeitweise geschlossenen Ringnetzen oder in Netzen mit zweiseitiger Einspeisung ist es gewünscht, im Falle eines Überstromes die Richtung desselben zu ermitteln, um den Fehlerort möglichst rasch einzugrenzen.
Eine für die Richtungsentscheidung erforderliche Referenzgröße (z.B. die Spannung) steht an den üblichen Einbauorten für Kurzschlussanzeiger nicht zur Verfügung.
Wird das Netz zu einem späteren Zeitpunkt wieder als offener Ring betrieben oder nur von einer Seite gespeist, soll derselbe Kurzschlussanzeiger, nach Möglichkeit ohne Umstellung ebenso in der Lage sein, einen Überstrom oder Kurzschluss zu erkennen und anzuzeigen.
Erfinderische Lösung
Die Aufgabenstellung wird dadurch erfüllt, dass der Kurzschlussanzeiger (1.x) einen Überstromzähler erhält, mit dem er die Anzahl der aufgetretenen Überstromimpulse innerhalb einer vorgegebenen Zeit ermittelt. Der Überstromzähler kann z.B. mittels einer dem Fachmann bekannten Digitalschaltung oder über einen Mikroprozessor ausgeführt sein. Wird nun nach Auftreten eines Überstroms derselbe mittels der übergeordneten Schutzeinrichtungen (2), (3) abgeschaltet, so wird dieser Zustand von allen Kurzschlussanzeigern (1.x) auf der Leitung (4) als erster Überstromimpuls ausgewertet und angezeigt. Wird von einer Einspeisestelle (2) innerhalb einer vordefinierten Zeit (tza) nochmals auf die fehlerhafte Leitung (4) zugeschaltet, so wird von allen Kurzschlussanzeigern (1.1), (1.2) zwischen wiederzugeschalteter Einspeisestelle (2) und Fehlerstelle (5) ein zweiter Überstromimpuls gemessen. Die Wiederzuschaltung der zweiten Einspeisung (3) wird, sofern sie überhaupt ein zweites Mal auf die fehlerhafte Leitung (4) aufgeschaltet wird, so gewählt, dass die Pausenzeit (tzb) zwischen erstem Überstromimpuls und Wiederzuschaltung deutlich größer ist als die Torzeit (ta) der Kurzschlussanzeiger (Lx).
Der zweite oder weitere Uberstromimpulse wird nun vom Kurzschlussanzeiger mittels zusätzlicher oder anderer, optisch von der ersten Anzeige differenzierbaren Anzeigen dargestellt (z.B. blinkendes und permanentes optisches Signal oder zweierlei Farben o.a.). Hiermit kann der Betreiber an jedem Kurzschlussanzeiger erkennen, ob er keinen, einen, zwei oder mehr Uberstromimpulse gemessen hat. Abhängig von der realisierten Netzform ergeben sich folgende Fehleranzeigen:
Bei einseitiger Speisung (z.B. nur von (2)) oder offen betriebenen Ringnetzen wird nur von den Kurzschlussanzeigern zwischen Einspeisestelle und Fehlerstelle ein einzelner Überstromimpuls gemessen und angezeigt, d.h. der Fehlerort befindet sich hinter dem letzten anzeigenden Kurzschlussanzeiger (1.2).
Bei zweiseitiger Speisung oder geschlossenen Ringnetzen werden nur von den Kurzschlussanzeigern (1.1 u. 1.2) zwischen der innerhalb der Torzeit ta wiederzugeschalteten Einspeisestelle (2) und der Fehlerstelle (5) zwei Uberstromimpulse gemessen und angezeigt, während die anderen Kurzschlussanzeiger (1.3 u. 1.4) nur einen Überstromimpuls erkennen. Daraus folgt, dass, der Fehlerort sich hinter dem letzten Kurzschlussanzeiger mit der Anzeige für zwei Uberstromimpulse befindet.

Claims (3)

1. Einrichtung zur Kurzschlusserfassung (1.x) in Energieverteilnetzen insbesondere in der Mittel- oder Hochspannungsebene dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Anzeige (6) aufweist, die das Auftreten eines ersten Überstromimpulses darstellt und darüber hinaus mindestens eine zusätzliche oder zumindest optisch von der Anzeige (6) differenzierbare Anzeige (7) aufweist, die das Auftreten von weiteren Überstromimpulsen innerhalb einer vorgegebenen Torzeit (ta) anzeigen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese in Verbindung mit einer Wiederzuschaltungsvorrichtung an den Einspeisestellen (2), (3) so eingestellt wird, dass sie den zweiten oder weitere Überstromimpulse, die durch die Wiederzuschaltung einer einzelnen Speiseseite (2) nach einer Überstromabschaltung erzeugt werden innerhalb einer einstellbaren Torzeit (ta) sicher erkennt und mittels der zusätzlichen Anzeige (7) anzeigt, während die andere Speiseseite (3) gar nicht mehr zugeschaltet wird oder die Wiederzuschaltung nach einer Pausenzeit (tzb) erfolgt, die deutlich größer gewählt wird als die Torzeit (ta) der Kurzschlussanzeiger (1.x).
3. Einrichtung nach einer der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussanzeiger einphasig, zweiphasig oder dreiphasig ausgeführt sein können und jeweils mehr als eine Anzeige aufweisen.
DE20310361U 2003-07-02 2003-07-02 Einrichtung zur Kurzschluss-Richtungserfassung in Energieverteilnetzen Expired - Lifetime DE20310361U1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4351013A (en) 1980-04-15 1982-09-21 Westinghouse Electric Corp. Circuit interrupter with multiple display and parameter entry means
WO1989001254A1 (en) 1987-07-27 1989-02-09 Sundstrand Corporation I2t MONITORING CIRCUIT
US6373671B1 (en) 1998-10-16 2002-04-16 Hitachi, Ltd. Apparatus with an over-current shutdown means and an over-temperature shutdown means

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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