DE2031015A1 - Kontroll-, insbesondere Alarmanlage - Google Patents
Kontroll-, insbesondere AlarmanlageInfo
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Description
PH 3200-22/Fo
The Bunker-Ramo Corporation Oakbrook North, Oak Brook, 111. 60521, USA
. Kontroll-, insbesondere Alarmanlage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontroll-, insbesondere Alarmanlage, vorzugsweise zur Sicherung von Fenstern
oder Türen, mit einem elektrischen, wenigstens einen berührungsfreien Schalter, insbesondere einen Reedkontakt,
umfassenden Schaltkreis, durch den ein zu steuerndes Element betätigbar ist, und einem mit dem berührungsfreien
Schalter über ein Energiefeld zusammenwirkenden Betätigungselement, insbesondere einem Permanentmagneten, wobei der
Schaltkreis und das Betätigungselement jeweils an einem von zwei relativ zueinander beweglichen Bauteilen so angebracht
sind, daß das Betätigungselement nur bei bestimmter Zuordnung der beiden Bauteile den Schalter in einer das zu steuernde
Element in Ruhelage lassenden Stellung hält.
Ein Reedkontakt ist ein elektrisches Schaltelement mit
in ein Glasrohr dicht eingeschmolzenen Kontaktzungen. Das Glasrohr ist entweder evakuiert oder mit inertem Gas gefüllt.
Durch ein äußeres Magnetfeld werden die Kontakte geschaltet. Es gibt sowohl Reedkontakte, die bei Anlegen eines
Magnetfeldes einen Stromkreis schließen als auch solche, die durch die Einwirkung eines Magnetfeldes vom geschlossenen
Zustand in den geöffneten übergehen. Letztere
sind Umschaltekontakte.
109853/1571 ■
_ ρ —
In Alarmanlagen werden Reedkontakte bisher in der Weise
benutzt, daß "beispielsweise im Fall der Einbruchsicherung einer Türe in der Türe selbst ein Permanentmagnet und
im Türstock ein einziger Reedkontakt derart eingebaut sind, daß in geschlossenem Zustand der Türe das Magnetfeld des
Permanentmagneten auf den Reedkontakt wirken kann und diesen in eine bestimmte Schaltstellung bringt. Der Re.edkontakt
steht über einen elektrischen Schaltkreis mit dem als Alarmgeber
ausgebildeten, zu steuerenden Element in Verbindung» Beim öffnen der Türe geht der Reedkontakt, da er aus dem
Wirkungsbereich des Permanentmagneten gerät, in.seine ursprüngliche
Schaltstellung über, wodurch der Alarmgeber in Tätigkeit gesetzt wird.
Eine derartige Einrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß der Reedkontakt durch Anlegen eines weiteren genügend
starken Magnetfeldes leicht in der Schaltstellung gehalten
werden kann, die er im Fall der geschlossenen Tür einnimmt. Wer unbefugt die Tür öffnen will, braucht also lediglich den
Einfaauort des Permanentmagneten festzustellen, um dann an
diese Stelle einen mitgebrachten Magneten zu halten. Die· Türe kann nun geöffnet werden, ohne daß der Alarmgeber betätigt
wird. Das Aufsuchen des Permanentmagneten einer derartigen Alarmanlage bereitet keine großen Schwierigkeiten,
da das stets vorhandene Magnetfeld des Permanentmagneten leicht mit Hilfe einer Kompaßnadel festgestellt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kontroll-,
insbesondere Alarmanlage anzugeben, die sich in der bestimmten Zuordnung der beiden Bauteile durch Anlegen eines äußeren
Energiefeldes in die Schaltstellung überführen läßt, die sie einnimmt, wenn die beiden Bauteile voneinander getrennt
sind c
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Schaltkreis zwei benachbart angeordnete, berührungsfreie
Schalter enthält, die bei Anlegen eines beide Schalter erfassenden Fremdenergiefeldes unterschiedliche Schaltstellungen
einnehmen und durch Parallel- oder Reihenschaltung verbunden sind, daß bei der bestimmten Zuordnung
des Betätigungselements zu den beiden Schaltern dieses
nur einen der Schalter mit seinem Energiefeld erfaßt, und daß bei der bestimmten Zuordnung der durch die beiden
Schalter gebildete Stromzweig im Fall der Reihenschaltung leitend und im Fall der Parallelschaltung nicht leitend
ist.
Der so gebildete Schaltkreis kann wie ein gewöhnlicher Schalter bezüglich seines Ein- und Ausgangsanschlusses zwei
Schaltstellungen einnehmen» Die Betätigung des Schaltkreises kann jedoch auf unterschiedliche Weise, d.h. mit dem
Energiefeld des Betätigungselementes oder mit einem äußeren Energiefeld und mit unterschiedlicher Wirkung erfolgen. Da
der Schaltkreis sowohl mit der Parallel- als auch mit der
Reihenschaltung der beiden in ihm enthaltenen Schalter ausgestattet
sein kann, sei im Folgenden von einer ersten Schaltstellung, die im Fall der Parallelschaltung den geschlossenen
und im Fall der Reihenschaltung den offenen Zustand bezeichnet und einer zweiten Schaltstellung gesprochen, die im Fall der Reihenschaltung den offenen Zustand
und im Fall der Parallelschaltung den geschlossenen Zustand bezeichnet. Ohne Einwirkung eines äußeren oder aus dem Betätigungselement
stammenden Energiefeldes nimmt der Schaltkreis den ersten Schaltzustand ein. Durch die Einwirkung des
Betätigungselements geht dieser in den zweiten Schaltzustand über. Durch die Einwirkung eines äußeren Energiefeldes nimmt
er in jedem Fall, d.h., mit und ohne Einwirkung eines äußeren
Energiefeldes, den ersten Schaltzustand ein.
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Das Element, welches das äußere Energiefeld aufbringt, kann also als übergeordnetes Betätigungselement
mit umgekehrter Wirkung betrachtet werden.
Für den Fall der Verwendung der Anlage als ..
Alarmanlage bedeutet das, daß bei Anlegen eines äußeren Energiefeldes
zum Zweck, die Alarmanlage außer Kraft zu setzen, stets der zweite, normalerweise nicht vom Energiefeld erfaßte Schalter betätigt wird und der Alarmgeber sofort ausgelöst
wird.
Vorteilhafterweise sind die Schalter durch Reedkontakte und das Betätigungselement durch einen Permanentmagneten gebildet.
Um eine gegen Witterungseinflüsse und mechanische Beeinflussungen robuste Anordnung zu erhalten, die auch die Möglichkeit
bietet, die dem Schaltkreis zugeführten elektrischen Anschlußleitungen anzuklemmen oder anzuschrauben, ist
es günstig, die beiden Schalter zusammen mit ihren elektrischen Anschluß- und Verbindungsleitungen in Kunstharz ein-.
zugießen. Dasselbe kann auch mit dem Betätigungselement geschehen.
Um eine einfache Montage in den zu überwachenden, relativ zueinander beweglichen Bauteilen zu erhalten, ist es vorteilhaft,
wenn das die Schalter und/oder das Betätigungselement einschließende Kunstharz die Form eines langgestreckten
Körpers mit rechteckigem Querschnitt aufweist, dessen schmale Endflächen abgerundet sind. Durch diese Formgebung kann
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eine entsprechende, den Körper aufnehmende Vertiefung in den zueinander beweglichen Bauteilen mit einem einfachen
Fingerfräser erzeugt werden.
Zur Befestigung der aus Kunstharz "bestehenden Körper ist es günstig, wenn diese wenigstens eine den Körper durchsetzende
Bohrung zur Aufnahme eines Befestigungsmitfrels aufweisen.
Die Bohrungen werden dabei vorteilhafterweise gleich beim Gießen des Körpers berücksichtigt.
Zur Befestigung des Körpers in zwei zueinander um 90° gedrehten Lagen ist es günstig, wenn dieser wenigstens zwei
zueinander parallele Seitenfli
versetzte Bohrungen aufweist.
versetzte Bohrungen aufweist.
zueinander parallele Seitenflächen durchsetzende ., um 90°
Um ein einwandfreies Zusammenwirken der Schalter zu gewährleisten,
hat sich eine benachbarte Anordnung der beiden Schalter bezüglich ihrer Längsseiten mit einem gegenseitigen
Abstand in der Größenordnung von 5 mm als brauchbar erwiesen.
Um ein sicheres Ansprechen bei Anlegen eines auch schwachen äußeren Energiefeldes zu gewährleisten, besteht eine vorteilhafte
Anordnung darin, daß bei der bestimmten Zuordnung der Schalter zu dem Betätigungselement die Schalter mit dem
Betätigungselement in einer Ebene liegen.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung im Folgenden noch näher erläutert
werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht des die Schalter enthaltenden
Teils der Anlage gemäß der Erfindung;
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FigB 2 eine Draufsicht der Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 5 eine" Vorderansicht des das Betätigungselement enthaltenden
Teils der Anlage gemäß der Erfindung,
Mg. 4 eine Draufsicht der Anordnung nach Fig. 3>
Fig. 5 eine Anordnung der Schalter und des Betäti-)
gungselements in einer Türe als Alarmanla
ge,
Fig. 6 ein elektrisches Schaltbild der Alarmanlage,
Fig. 7 ein weiteres elektrisches Schaltbild der Alarmanlage und
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer Kontrollanlage.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Körper 1 aus Gießharz, beik
spielsweise Phenolharz, dargestellt, der in Reihenschaltung mittels einer Verbindungsleitung 2 verbundene Schalter 3 und
4 enthält. Die beiden Schalter sind durch Reedkontakte gebildet. Diese bestehen aus in Glasgehäuse 5 und 6 eingeschmolzenen
Kontaktzugen 7 und 8 mit zugehörigen Gegenkontakten 7a
und 8a. Die Kontaktzugen können durch ein von außen angelegtes Magnetfeld bewegt werden. Die in Fig. 1 gezeichnete Stellung
der Kontaktzungen 7 und 8 in den Schaltern 3 und 4 ist
die ohne Anliegen eines äußeren Magnetfeldes. Dabei ist der Schalter 3 geöffnet, der Schalter 4 geschlossen.
Der Körper 1 enthält außerdem zwei jeweils mit einem Schraubengewinde versehene Anschlußstücke 9 und 10.
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Die Anschlußstücke sind jeweils mit einer aus den Schaltern
3 bzw. 4 herausragenden Kontaktzunge 7 oder 8 bzw. einem Gegenkontakt 7a oder 8a elektrisch leitend verbunden. Der
Anschluß des die Schalter 3 und 4 enthaltenden Körpers 1
an einen äußeren Stromkreis erfolgt durch Verschrauben der Anschlüsse dieses Stromkreises mit den Anschlußstücken 9 bzw. 10. Die beiden Schalter 3 und 4 sind bezüglich
ihrer Längsseiten parallel zueinander in einer Ebene, in Fig. 1 der Zeichnungsebene, angead.net. An einander
gegenüberliegenden Enden des Körpers 1 sind zwei Bohrungen 13 und 14 angebracht. Die Achsen der Bohrungen liegen
besüglich der Fig. 1 in der Zeichnungsebene. Die Öffnung
der Bohrungen ist auf einer Seite zur Aufnahme von Senkkopfholzschrauben,
beispielsweise aus Messing, der Größe 2,7 χ 15 DIN 97 erweitert. Wie aus Fig. 2 ersichtlich,
ist, ist der Körper 1 an seinen schmalen Endflächen 15
und 16 abgerundet, so daß er leicht in eine mit einem
Fingerfräser hergestellte Vertiefung in einen beweglichen Bauteil der zu sichernden Anlage eingepaßt werden kann.
Ein in den Fig. 3 und 4 dargestellter Körper 17 besteht
ebenfalls aus Gießharz und enthält als Betätigungselement für die Schalter 3, 4 einen Permanentmagneten 18. Der
Körper 17 ist;ebenf alls mit rechteckigem Querschnitt hergestellt
und an seinen schmalen Endflächen 19 und 20 abgerundet. Im Bereich dieser Endflächen sind, wie in dem
in Fig. 1 und 2 dargestellten Körper 1, Bohrungen 21 und 22 zur Aufnahme von Senkkopfholζschrauben der Größe
2,7 χ 15 angebracht. Löcher 23 und 24 sind gußtechnisch
bedingt. Sie rühren von zwei Stiften her, die in die Gießform eingelassen sind, damit der Permanentmagnet 18
völlig von Gießharzmassen umschlossen wird.
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Me Anordnung der beiden Körper 1 und 17 ist in Fig. am Beispiel einer Türsicherung dargestellt. Der die Schalter
3 und 4 beinhaltende Körper 1, ist dabei vorteilhafterweise
in dem ortsfesten Teil der Türe, dem Türstock 25
angeordnet, da er mit einer noch näher dargestellten elektrischen Schaltung in Verbindung stehen muß. Der den
Permanentmagneten 18 beinhaltende Körper 17 ist im beweglichen
Teil 26 der Türe selbst angeordnet. Im geschlossenen Zustand der Türe kommt der Permanentmagnet 18 des Körpers
in unmittelbare Nachbarschaft zu der dem Schalter 3 benachbarten Fläche 1a des Körpers 1. Die Feldstärke des ·
Permanentmagneten ist so bemessen, daß bei richtiger Abstandswahl zwischen den Körpern 1 und 17 nur der Schalter
3 durch das Magnetfeld des Permanentmagneten 18 erfaßt und dieser geschlossen wird. Dadurch wird bei ordnungs- .
gemäßer Zuordnung der Körper 1 und 17 eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den beiden Anschlußstücken 9
und 10 hergestellt.
Das in Fig. 6 dargestellte Schaltbild zur Steuerung eines Alarmgebers 27 enthält die Schalter 3 und 4, ein Relais A
mit zugehörigem Relaiskontakt a, einem Hauptschalter S und
den Alarmgeber 27, der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Klingel abgebildet ist. Die dargestellte Schaltung
arbeitet nach dem Ruhestromprinzip. Die beiden Schalter '3 und 4- sind zusammen mit dem Relais A über Anschlußklemmen
28 zu einem Stromkreis geschlossen. Im Fall der geschlossenen Schalter 3 und 4 befindet sich das Relais A im angezogenen
Zustand und vder zugehörige Relaiskontakt a im zweiten
Stromkreis, der den Alarmgeber 27 und eine Batterie 29 enthält, ist geöffnet. Wird einer der beiden Schalter
geöffnet, so fällt das Relais A ab und der Relaiskontakt a schließt sich, wodurch der Alarmgeber 27 in Tätigkeit
gesetzt wird.
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Der Schalter 3» auf den bei geschlossener !Türe 26 das Magnetfeld des Permanentmagneten 18 wirkt, unterbricht den Stromkreis bei öffnen der Türe. Der Alarmgeber
27 wird also einmal bei unbefugtem Öffnen der Türe
in Tätigkeit gesetzt. Die zweite Möglichkeit, den Alarmgeber 27 zu betätigen, besteht darin, den Schalter
4 zu öffnen, der ohne Anliegen eines Magnetfeldes geschlossen ist. Dies geschieht dann, wenn ein Eindringling
versucht, den Schalter 3 durch Anlegen eines äußeren, fremden Magnetfeldes in seiner geschlossenen Lage zu halten, um
die Alarmanlage außer Betrieb zu setzen. Durch die geschilderte räumliche Anordnung der beiden Schälter 3 und 4 ist
es bei noch geschlossenem Zustand der Türe 26 nämlich nicht möglich, nur den Schalter 3 mit-einem Magnetfeld zu erfassen,
ohne den Schalter 4 zu öffnen.
In einem weiteren in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Schalter 4a und 4b parallel
geschaltet. In diesem Fall müssen die beiden Schalter 4a
und 4b im gesicherten Zustand der Türe, bei dem das Magnetfeld des Permanentmagneten 18 wiederum nur auf den Schalter
3 einwirkt, geöffnet sein. Da in diesem Fall das Ruhestromprinzip nicht anwendbar ist, liegt der Alarmgeber
27 unmittelbar in dem durch die beiden Schalter 4a und 4b gebildeten Stromkreis. Bezüglich der hier parallel liegenden
Schalter 4a und 4b' arbeitet die in Fig. 7 dargestellte Schaltung analog zu der in Fig. 6 dargestellten Serienschal tung der beiden Schalter 3 und 4. Der Alarmgeber 27
wird immer dann in Tätigkeit gesetzt, wenn einer der beiden Schalter 4a oder 4b geschlossen wird. Der Schalter 4a
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wird geschlossen, wenn am Beispiel der Türsicherung die
Türe geöffnet und dem Schalter 4a das Magnetfeld genommen
wird. Der Schalter 4) wird geschlossen» wenn ein Eindringling
versucht, durch ein von außen angelegtes Magnetfeld den Schäter%L in seinem geöffneten Zustand zu halten, um
den Alarmgeber außer Betrieb zu setzen.
Die Erfindung ist nicht auf das ausgeführte Beispiel
beschränkt. An die Stelle des als Klingel dargestellten Alarmgebers 27 kann beispielsweise auch ein Lichtsignalgeber
oder eine Schalteinrichtung treten, die z.B. über eine Telefonverbindung an einem beliebig entfernten Ort
Alarm gibt. Die Reedkontakte können durch beliebige andere berührungsfreie Schalter ersetzt werden«, Als die Schalter
steuerndes Energiefeld kommt beispielsweise auch ein elektrisches Feld in Frage. Es sind daher auch Schalter
denkbar, die auf die kapazitive oder induktive Verstimmung eines mit ihnen in Verbindung stehenden Schaltkreises durch
ein elektrisches oder magnetisches Feld reagieren«. Dabei kann das Energiefeld auch in beliebiger Weise moduliert sein«
Anstelle des Kunstharzes als Material für den die Schalter bzw. das Betätigungselement aufnehmenden Körper kann auch
ein beliebiger anderer thermo- oder duroplastischer Kunststoff treten. Es kommen im übrigen alle Materialien in Frage,
die den Schaltern bzw» dem Betätigungselement genügend mechanischen Schutz geben und darüber hinaus eine leichte
Einbaumöglichkeit gewährleisten«,
Fig. 8 zeigt schematisch den Aufbau einer Kontrollanordnung.
Diese enthält einen auf einem Schienenpaar 30 durch den Antrieb eines Motors 31 beweglichen Tisch 32« Auf dem
Tisch 32 sind zwei Schalter.4a„und b der beschriebenen"Art
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parallel geschaltet angeordnet. Der Motor 31 ist über diesen
Schaltkreis 33 an eine Spannungsquelle 34- angeschlossen.
Der Tisch 32 kann durch den Motor 31 in Richtung des Pfeiles 35 bewegt werden. Parallel zu dem Schienenpaar 30
ist eine Kontrollschiene 36 angeordnet auf der in vorgegebenen
Abständen Betätigungselemente .18 der bereits beschriebenen
Art angebracht sind. Im Bereich dieser Betätigungselemente befindet sich jeweils eine über einen Schalter 39 und
eine Spannungsquelle 38 unter Strom setzbare Spule 40.
Der Tisch 32 soll nun auf dem Schienenpaar 30 in Richtung des Pfeiles 35 bewegt werden und an den .Betätigungselementen
iß zum Anhalten kommen. Der am ^isch 32
angeordnete Schaltkreis 33 soll die bereits beschriebene Parallelschaltung zweier aus Reedkontakten bestehende Schaltung
enthalten. Ohne Einwirkung eines Magnetfeldes auf diesen Schaltkreis ist der Schalter 4a geschlossen.
_ Der Motor 31 ist also unter Strom gesetzt
und bewegt den Tisch 32 in Richtung des Pfeiles 35 bis der Schaltkreis 33 gegenüber dem Betätigungselement .1.8
zu liegen kommt. Bei geöffnetem Schalter 39» also stromloser Spule 40, wird der vorher geschlossene Schalter des
Schaltkreises 33 geöffnet und der Tisch kommt zum Stillstand,
da der Motor von der Spannungsquelle 34 getrennt wird. Durch Betätigen des Schalters 39 wird der zweite in dem Schaltkreis
33 enthaltene Schalter 4b geschlossen und der Tisch wird erneut in Bewegung gesetzt. Soll dieser einen der Anlagepunkte ohne
Anhalten passieren, so braucht lediglich die entsprechende Spule 40 unter Strom gesetzt werden.
Eine- derartige Kontrollanlage kann beispielsweise dazu
Verwendung finden, ein auf dem Tisch befindliches Werkstück
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an verschiedene Arbeitsplätze zu führen und je nach Bedarf dort zum Anhalten bringen.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann überall dort Verwendung
finden, wo zur Steuerung und Kontrolle beliebiger Schaltfunktionen ein berührungsfreier Schalter in der beschriebenen
Betriebsweise vorteilhaft ist.
Für die Ausgestaltung der beiden, die Schalter bzw.. das Betätigungselement enthaltenden Körper wird selbständiger
Schutz geltend gemacht. Die Einbettung von Schaltern, vorzugsweise Reedkontakten, bietet diesen einen wirksamen
mechanischen Schutz. Außerdem wird durch diese Ausgestaltung die Möglichkeit einer einfachen, an dem Körper anbringbaren
Schraub- oder Klemmverbindung für den Anschluß an einen
äußeren Stromkreis gegeben. Der Körper kann dabei auch mit nur einem Schalter als einfaches Schaltelement ausgebildet
sein.
- Patentansprüche -
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Claims (9)
1.1 Kontroll-, insbesondere Alarmanlage, vorzugsweise zur
Sicherung von Fenstern oder Türen, mit einem elektrischen, wenigstens einen berührungsfreien Schalter, insbesondere
einen Reedkontakt umfassenden Schaltkreis, durch .den ein
zu steuerndes Element betätigbar ist, und einem mit dem
berührungsfreien Schalter über ein Energiefeld zusammenwirkenden Betätigungselement, insbesondere einem Permanentmagneten,
wobei der Schaltkreis und das Betätigungselement jeweils an einem von zwei relativ zueinander beweglichen
Bauteilen so angebracht sind, daß das Betätigungselement nur bei bestimmter Zuordnung der beiden Bauteile den Schalter
in einer das zu steuernde Element in Ruhelage lassenden Stellung hält, dadurch gekennzeichnet , daß der Schaltkreis zwei benachbart angeordnete berührungsfreie Schalter
(3> 4 bzw. 4a,4b) enthält die bei Anliegen eines beide Schalter erfassenden Fremdenergiefeldes unterschiedliche
Schaltstellungen einnehmen und durch Parallel- oder Reihenschaltung verbunden sind, daß bei der bestimmten Zuordnung
des Betätigungselementes (18) zu den beiden Schaltern
dieses nur einen der Schalter (3 bzw. 4a) mit seinem
Energiefeld erfaßt, und daß bei der bestimmten Zuordnung der durch die beiden Schalter gebildete Stromzweig im Falle
der Reihenschaltung leitend und im Fall der Parallelschaltung nicht leitend ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalter (3,4 bzw. 4a,4b) durch Reedkontakte
und das Betätigungselement (18) durch einen Permanentmagneten
gebildet sind.
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3· Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet , daß die beiden
Schalter (3, 4 bzw. 4a,4b) zusammen mit ihren elektrischen
Anschluß- und Verbindungsleitungen in Kunstharz eingegossen sind.
,
4. Anlage nach' wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3i
dadurch gekennzeichnet , daß das Betätigungselement (18) in Kunstharz eingegossen ist.
5. Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 2 oder
Ψ dadurch gekennzeichnet , daß das die Schalter
(3j 4 bzw. 4a,4b) und/oder das Betätigungselement (18)
einschließende Kunstharz die Form eines langgestreckten
Körpers (1 bzw. 17) mit rechteckigem Querschnitt aufweist,
dessen schmale Endflächen (15,16 und 19>20) abgerundet sind.
6. Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5»
dadurch gekennzeichnet , daß der aus Kunstharz gebildete Körper (1 bzw. 17) wenigstens eine den
Körper durchsetzende Bohrung (13»14S21,22) zur Aufnahme
eines Befestigungsmittels aufweist.
fc 7· Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (1 bzw. 17) wenigstens zwei parallele Seitenflächen durchsetzende, um 90 versetzte Bohrung aufweist.
8. Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7»
dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Schalter (35 4 bzw. 4a,4b) bezüglich ihrer Längsseiten
benachbart mit einem gegenseitigen Abstand in der Größenordnung von 5 mm angeordnet sind.
9. Anlage nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet , daß bei ordnungsgemäßer Zuordnung der Schalter (35 4 bzitf. 4a,4b) zu dem
109853/1571
AS
Betätigungselement (18.) die Schalter mit dem Betätigungs
element in einer Ebene liegen. .
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ID=5774728
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