DE20309312U1 - Fahrzeugrahmen eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Rasentraktors - Google Patents
Fahrzeugrahmen eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines RasentraktorsInfo
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Fahrzeugrahmen eines Kraftfahrzeugs,
insbesondere eines Rasentraktors
insbesondere eines Rasentraktors
Die Neuerung betrifft einen Fahrzeugrahmen gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Aus der Praxis sind Fahrzeugrahmen für Rasentraktoren bekannt, die das tragende, konstruktive Element des Rasentraktors bilden. Dieser Fahrzeugrahmen ist auf Rädern fahrbar abgestützt und trägt alle Komponenten des Rasentraktors, einschließlich einer Hydraulikanlage, die zu dessen Betrieb erforderlich ist. Auf diesem Fahrzeugrahmen ist in der Regel ein gesonderter Hydrauliköl-Vorratsbehälter abgestützt, der sich unter einem Fahrersitz befindet. Da Rasentraktoren in der Regel relativ kleinbauend ausgebildet sind, ist der Platz für den Vorratsbehälter relativ klein und er besitzt zudem eine ge-
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ringe Oberfläche, was sich negativ auf die Kühlwirkung für das Hydrauliköl auswirkt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugrahmen der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich durch eine erhöhte Funktionalität auszeichnet.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Der Fahrzeugrahmen gemäß Anspruch 1 bildet das tragende Teil eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Rasentraktors. Der Fahrzeugrahmen ist auf Rädern fahrbar abgestützt und trägt alle Bauteile des Fahrzeugs, insbesondere eine Hydraulikpumpe. Der Fahrzeugrahmen ist aus einem öldichten Hohlprofil gebildet, so daß das vom Fahrzeugrahmen eingeschlossene Volumen direkt als Vorratsbehälter für das Hydrauliköl· genutzt werden kann. Dieser Vorratsbehälter ist damit im Fahrzeug besonders piatzsparend untergebracht, da er neben dem Rahmen keinen zusätzlichen Platz beansprucht. Außerdem erstreckt sich in diesem Fall· der Vorratsbehälter für das Hydrauliköl· nahezu über die gesamte Fahrzeugiänge und besitzt damit eine erhebiiche Oberfiäche. Über diese Oberfläche wird das Hydrauiiköl· innerhaib des Rahmens effektiv gekühit, so daß auf zusätzliche Kühlmaßnahmen verzichtet werden kann. Zur Verbindung des Fahrzeugrahmens mit den übrigen Komponenten der Hydraulikaniage weist er mindestens einen Öl·zul·auf und einen Öl·abl·auf auf. Grundsätzlich ist daran gedacht, das Hydrauiiköi im Fahrzeugrahmen druckios zu speichern,
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so daß keinerlei hochdruckdichte Ausbildung des Fahrzeugrahmens erforderlich ist.
Zur Abstützung der Achsen oder Wellen am Fahrzeugrahmen ist es zweckmäßig, wenn gemäß Anspruch 2 diese den Fahrzeugrahmen durchsetzt. Auf diese Weise ergibt sich eine stabile Lagerung der Achse bzw. Welle am Fahrzeugrahmen. Zur Erzielung eines dichten Abschlusses des Fahrzeugrahmens ist es in diesem Fall günstig, wenn der Fahrzeugrahmen im Bereich der Achse bzw. Welle von einem Rohrstutzen durchsetzt ist, der beidendig dichtend mit dem Fahrzeugrahmen verbunden, vorzugsweise verschweißt ist. Auf diese Weise ergibt sich ein hermetischer Abschluß des Fahrzeugrahmens nach außen, so daß im Bereich der durchsetzenden Achse oder Welle keinerlei Hydrauliköl aus dem Rahmen austreten kann.
Zur Erzielung einer möglichst effektiven Kühlung des Hyrauliköls ist es gemäß Anspruch 3 vorteilhaft, wenn der Fahrzeugrahmen im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist. Im Bereich seiner Enden weist der Fahrzeugrahmen den Ölzulauf und den Ölablauf auf, so daß das Hydrauliköl den gesamten Fahrzeugrahmen durchfließen muß, bevor es zum Ölablauf gelangt. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders effektive Kühlung des Hydrauliköls, da die gesamte Oberfläche des Fahrzeugrahmens zur Kühlung genutzt wird.
Um auch bei Temperaturänderungen des Hydrauliköls dessen Druckschwankungen klein zu halten, ist es gemäß Anspruch 4 vorteilhaft, wenn der Fahrzeugrahmen an mindestens einer Stelle nach oben gezogen ist. In diesem Bereich ist
ein Luftpolster für das Hydrauliköl ausgebildet, welches Volumenschwankungen des Hydrauliköls zuverlässig ausgleicht. Ggf. kann im nach oben gezogenen Bereich des Fahrzeugrahmens ein Belüftungsventil vorgesehen sein, welches luftdurchlässig aber öldicht ausgebildet ist. Auf diese Weise ergibt sich eine praktisch druckfreie Lagerung des Hydrauliköls im Fahrzeugrahmen.
Gemäß Anspruch 5 ist es günstig, wenn der Fahrzeugrahmen im Bereich eines Querschenkels des U-förmigen Aufbaus nach oben gezogen ist. Auf diese Weise stört der nach oben gezogene Bereich des Fahrzeugrahmens die Fahrzeugaufbauten in keiner Weise.
Zur Erzielung einer möglichst effektiven Kühlwirkung für das Hydrauliköl ist es gemäß Anspruch 6 vorteilhaft, wenn der Fahrzeugrahmen aus Metallrohren erstellt ist. Diese zeichnen sich durch eine besonders gute Wärmeleitfähigkeit aus, so daß die Wärme sehr effektiv vom Hydrauliköl durch den Fahrzeugrahmen hindurch nach außen dringen kann. Vorzugsweise ist der Fahrzeugrahmen aus einem Eisenwerkstoff erstellt, um zusätzlich zur guten Wärmeleitung eine ausreichend hohe Festigkeit des Fahrzeugrahmens zu gewährleisten.
Schließlich ist es gemäß Anspruch 7 günstig, wenn die Metallrohre miteinander verschweißt sind. Auf diese Weise ergibt sich eine ausreichende Festigkeit der Verbindung zwischen den einzelnen Metallrohren. Zudem ist es relativ einfach, die Verbindungen zwischen den einzelnen Metallrohren öldicht herzustellen.
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Der Neuerungsgegenstand wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert, ohne den Schutzumfang zu beschränken.
Die einzige Figur zeigt eine räumliche Darstellung eines Fahrzeugrahmens 1 für einen nicht dargestellten Rasentraktor. Der Fahrzeugrahmen 1 ist im wesentlichen U-förmig aufgebaut und besitzt zwei Längsschenkel 2 und einen Querschenkel 3, die miteinander verschweißt sind. Die Längsschenkel 2 und der Querschenkel 3 sind von Rohren mit rechteckigem Querschnitt gebildet und schließen einen Hohlraum 4 ein. Dieser Hohlraum 4 ist mit einem Hydrauliköl 5 teilweise gefüllt.
Der Querschenkel 3 des Fahrzeugrahmens 1 ist nach oben gezogen. Im Bereich dieses nach oben gezogenen Querschenkels 3 ist im Fahrzeugrahmen 1 ein Luftpolster 6 ausgebildet, um bei einer Wärmeausdehnung des Hydrauliköls 5 konstante Öldruckverhältnisse im Fahrzeugrahmen 1 sicherzustellen. Am oberen Ende 7 ist der Querschenkel 3 mit einem Belüftungsventil 8 ausgerüstet, welches für einen ausreichenden Luftaustausch und damit für eine Konstanthaltung des Öldrucks im Fahrzeugrahmen 1 sorgt.
Im Bereich der Enden 9 ist ein Ölzulauf 10 bzw. ein Ölablauf 11 vorgesehen. Diese werden von entsprechenden Muffen 12 gebildet, die mit den Längsschenkeln 2 verschweißt sind. Durch diese Anordnung des Ölzulaufs 10 bzw. Ölablaufs 11 ist gewährleistet, daß das Hydrauliköl 5 den gesamten Fahrzeugrahmen 1 durchfließen muß, bevor es diesen wieder verläßt.
-6-
An den Längsschenkeln 2 des Fahrzeugrahmens 1 sind Rohrstutzen 13 vorgesehen, die die Längsschenkel 2 durchsetzen. Diese Rohrstutzen 13 sind jeweils endseitig mit dem jeweiligen Längsschenkel 2 verschweißt, um eine öldichte Verbindung zu ergeben. Am jeweils gegenüberliegenden Längsschenkel 2 sind rahmenaußenseitig Muffen 14 vorgesehen, die mit dem jeweiligen Rohrstutzen 13 fluchten und diesen zugewandt sind. In diesen Muffen 14 ist eine nicht dargestellte Fahrbetätigungswelle bzw. Bremswelle abgelagert, die den fluchtenden Rohrstutzen 13 durchsetzt.
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| 1 | Fahrzeugrahmen |
| 2 | Längsschenkel |
| 3 | Querschenkel |
| 4 | Hohlraum |
| 5 | Hydrauliköl |
| 6 | Luftpolster |
| 7 | oberes Ende |
| 8 | Belüftungsventil |
| 9 | Ende des Längsschenkels |
| 10 | Ölzulauf |
| 11 | Ölablauf |
| 12 | Muffe |
| 13 | Rohrstutzen |
| 14 | Muffe |
Claims (7)
1. Fahrzeugrahmen als tragendes Teil eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Rasentraktors, wobei der Fahrzeugrahmen (1) auf Rädern fahrbar abgestützt ist und am Kraftfahrzeug eine Hydraulikanlage vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeugrahmen (1) aus öldichtem Hohlprofil gebildet und mit Hydrauliköl (5) gefüllt ist, mindestens einen Ölzu-(10) und -ablauf (11) aufweist und einen Vorratsbehälter für das Hydrauliköl (5) bildet.
2. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er von mindestens einem Rohrstutzen (13) durchsetzt ist, der beidendig dichtend mit dem Fahrzeugrahmen (1) verbunden und von einer Achse oder Welle durchsetzt ist.
3. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeugrahmen (1) im wesentlichen U- förmig ausgebildet ist und im Bereich seiner Enden (9) den Ölzu-(10) und -ablauf (11) aufweist.
4. Fahrzeugrahmen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeugrahmen (1) an mindestens einer Stelle nach oben gezogen ist, um ein Luftpolster (6) für das Hydrauliköl (5) auszubilden.
5. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeugrahmen (1) im Bereich eines Querschenkels (3) nach oben gezogen ist.
6. Fahrzeugrahmen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeugrahmen (1) aus Metallrohren erstellt ist.
7. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallrohre miteinander verschweißt sind.
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Publications (1)
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