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DE20309966U1 - Vorrichtung zur Durchführung von Leitungen durch zumindest einen Durchbruch in einem Karosserieteil - Google Patents

Vorrichtung zur Durchführung von Leitungen durch zumindest einen Durchbruch in einem Karosserieteil

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Publication number
DE20309966U1
DE20309966U1 DE20309966U DE20309966U DE20309966U1 DE 20309966 U1 DE20309966 U1 DE 20309966U1 DE 20309966 U DE20309966 U DE 20309966U DE 20309966 U DE20309966 U DE 20309966U DE 20309966 U1 DE20309966 U1 DE 20309966U1
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DE
Germany
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cover plate
sealing
edge
opening
lines
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Expired - Lifetime
Application number
DE20309966U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vorwerk Autotec GmbH and Co KG
Original Assignee
Vorwerk Autotec GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Vorwerk Autotec GmbH and Co KG filed Critical Vorwerk Autotec GmbH and Co KG
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Publication of DE20309966U1 publication Critical patent/DE20309966U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/0207Wire harnesses
    • B60R16/0215Protecting, fastening and routing means therefor
    • B60R16/0222Grommets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anwaltsakte:
97 057/yf:Bo
Diplom-Physiker
DR. WALTER ANDREJEWSKI (-1996)
Diplom-Ingenieur
DR.-ING. MANFRED HONKE
Diplom-Physiker
DR. KARL GERHARD MASCH
Diplom-Ingenieur
DR.-ING. RAINER ALBRECHT
Diplom-Physiker
DR. JÖRG NUNNENKAMP
Diplom-Chemiker
DR. MICHAEL ROHMANN
Diplom-Physiker
DR. ANDREAS VON DEM BORNE
D 45127 Essen, Theaterplatz 3 D 45002 Essen, P.O. Box IO 02 54
08. Mai 2003
Gebrauchsmusteranmeldung
VORWERK AUTOTEC GmbH & Co. KG
Obere Lichtenplatzer Str. 336
422 87 Wuppertal
Vorrichtung zur Durchführung von Leitungen durch zumindest einen Durchbruch in einem Karosserieteil
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Andrej ewski, Honke & Sozien, Patentanwälte in Essen
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung von Leitungen durch zumindest einen Durchbruch in einem Karosserieteil, insbesondere eines Kraftfahrzeuges.
Leitungen umfasst im Rahmen der Erfindung Rohre, Kabel oder andere Medienführungen, beispielsweise für Heizungs- oder Klimageräte. Karosserieteil meint im Rahmen der Erfindung insbesondere einen Teil bzw. Bereich (z. B. ein Blech) einer Kraftfahrzeugkarosserie. Dabei werden Karosserieteile bzw. Bauteile von Nutz- und Baufahrzeugen umfasst. Die Erfindung umfasst aber auch Durchbrüche in Teilen anderer Maschinengehäuse bzw. -karosserien, z. B. in Haushaltsgeraten bzw. Weißgeräten.
In der Praxis werden Leitungen von z. B. Heizungs- und Klimageräten bei Kraftfahrzeugen im Wesentlichen separat durch entsprechende Karosseriedurchbrüche hindurchgeführt, wobei die Abdichtung regelmäßig mit einer Mehrzahl von Dichtungselementen erfolgt. Die insoweit bekannten Maßnahmen sind in montagetechnischer Hinsicht aufwendig, da die Durchmesser der Durchbrechungen regelmäßig erheblich größer als die Leitungsdurchmesser sind und die Abdichtung einzeln mit Elastomerdichtungen erfolgt. Im Übrigen ist häufig nur eine unzureichende Abdichtung der verhältnismäßig großen Karosseriedurchbrüche möglich, was insbesondere bei Karosserieteilen, welche den Motorraum von dem Fahrgastraum trennen, nachteilig ist. - Hier setzt die 0 Erfindung ein.
Andrej ewski, Honke & Sozien, Patentanwälte in Essen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Durchführung von Leitungen durch zumindest einen Durchbruch in einem Karosserieteil, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, zu schaffen, welche sich durch eine einfache Montage und hohe Funktionssicherheit sowie niedrige (Montage-) Kosten auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung bzw. zum Hindurchführen von Leitungen durch zumindest einen Durchbruch in einem Karosserieteil, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, gekennzeichnet durch eine den Durchbruch (bzw. die Durchbrüche) abdeckenden Abdeckplatte, welche auf den Durchbruch aufsetzbar und/oder in den Durchbruch einsetzbar und an dem Karosserieteil befestigbar ist, wobei die Abdeckplatte mehrere Leitungsdurchführungen aufweist, durch welche die Leitungen, vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer oder mehrerer Dichtungen, hindurchführbar sind. Die Leitungsdurchführungen für die Leitungen sind vorzugsweise 0 als Durchbrechungen in der Abdeckplatte ausgebildet, in welche ggf. jeweils eine Dichtung eingesetzt ist, welche in montiertem Zustand gegen die Leitungen anliegt. - Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass eine besonders einfache Montage möglich ist, wenn die Leitungen nicht einzeln unmittelbar durch die Karosseriedurchbrüche geführt bzw. einzeln abgedichtet werden, sondern wenn eine (verhältnismäßig große) Abdeckplatte verwendet wird, welche den Durchbruch bzw. die Durchbrüche als Ganzes bzw.
vollständig abdeckt und verschließt, wobei die Leitungen 0 dann durch entsprechende Durchbrechungen in der Abdeckplatte hindurchgeführt werden. Die erfindungsgemäße Abdeck-
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und Abdichtplatte kann folglich ein Vielzahl von Leitungen aufnehmen, abdichten und zur Karosserie hin gas- und wasserdicht verschließen. Die Verwendung einer Vielzahl einzelner Dichtungen, welche aufwendig an den Karosserieverlauf angepasst werden müssen, entfällt. Es versteht sich, dass die Abdeckplatte in ihrer Form und/oder Größe im Wesentlichen an die Form und/oder Größe des zu verschließenden Durchbruchs angepasst werden kann, wobei von besonderer Bedeutung ist, dass Größe und Form der Abdeckplatte so gewählt sind, dass eine vollständig oder im Wesentlichen vollständige Abdeckung des Durchbruches möglich ist. Dabei besteht die Möglichkeit, für jeden Durchbruch in dem Karosserieteil eine einzige Abdeckplatte zu verwenden, so dass bei mehreren Durchbrüchen in der Karosserie mehrere Abdeckplatten verwendet werden, die jeweils einem Durchbruch zugeordnet sind. Die Erfindung umfasst aber auch solche Abdeckplatten, die eine Mehrzahl von Durchbrüchen in dem Karosserieteil zugleich abdecken, d. h. einen Karosseriebereich überspannen, der eine Mehrzahl, z. B. zwei Durchbrüche für Leitungen aufweist. Insgesamt gelingt eine einfache Anpassung verschiedenster Abdeckplatten selbst an komplizierte bzw. aufwendige Karosserieverläufe oder Karosserieausgestaltungen. Die Abdeckplatten können dabei im Zuge der Fertigung auf einfache Weise an verschiedenste Karosserieverläufe und folglich Fahrzeugtypen angepasst werden.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weist die Abdeckplatte karosserieseitig eine zumindest bereichsweise 0 umlaufende Dichtkante auf, welche in montiertem Zustand gegen das Karosserieteil anliegt. Karosserieseitig meint
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hier rückseitig, d. h. die in montiertem Zustand dem Karosserieteil zugewandte Seite der Abdeckplatte. Der Verlauf der Dichtkante an der Abdeckplatte ist dabei vorzugsweise so an die Form des Durchbruchs angepasst, dass die Dichtkante den Durchbruch in montiertem Zustand vollständig umgibt und folglich außerhalb des Durchbruchs auf dem Karosserieteil aufliegt. Bei der Dichtkante kann es sich z. B. um einen in bzw. an die Abdeckplatte angeformten bzw. eingeformten Steg o. d. gl. handeln.
Ferner kann die Abdeckplatte karosserieseitig eine in den Durchbruch eingreifende Schließkante aufweisen, welche ggf. zumindest bereichsweise gegen die Stirnkante des Durchbruchs anliegt. Durch die in den Durchbruch eingreifende Schließkante besteht die Möglichkeit einer gleichsam doppelten Abdichtung, durch einerseits die (außen aufliegende) Dichtkante und andererseits die (innen eingreifende) Schließkante. Das gelingt insbesondere wenn der Verlauf der Schließkante im Wesentlichen an die Form des Durchbruchs angepasst ist.
Ferner besteht die Möglichkeit, dass die Dichtkante einen Einbautoleranzen bzw. Fertigungstoleranzen ausgleichenden Abstand von der Schließkante aufweist. Das bedeutet, dass die Dichtkante im eingebauten Zustand auch einen Einbautoleranzen ausgleichenden Abstand von dem Durchbruch aufweist. Dieser Abstand kann z. B. einige Millimeter (z. B. 2 mm) bis einige Zentimeter (z. B. 2 cm) betragen. Damit ermöglicht die erfindungsgemäße Abdeckplatte bzw. Abdichtplatte den Ausgleich selbst großer Produktionstoleranzen der Karosserie.
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In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Dichtungen als Einbautoleranzen bzw. Fertigungstoleranzen ausgleichende, flexible Dichtungstüllen bzw. Dichtungsmanschetten ausgebildet. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, wenn die Dichtungstüllen einen sich (in Richtung von der Karosserie weg) verjüngenden Querschnitt aufweisen. Dabei kann im Zuge der Montage ggf. eine Anpassung der Tüllen an den Leitungsdurchmesser durch entsprechende Bearbeitung der Tüllen erfolgen. Dazu kann ein entsprechend verjüngter Bereich abgetrennt werden, um eine Leitung mit größerem Durchmesser aufzunehmen. Die Tüllen können dabei gleichsam stufenförmig aufgebaut sein und ggf. entsprechende vorbereitete Trennstelle bzw. Sollbruchstellen aufweisen.
Ferner können die Dichtungstüllen randseitig (d. h. in dem der Durchbrechung zugewandten Außenbereich) einen Ausgleichsbereich aufweisen, welcher im Querschnitt z. B.
S-förmig, U-förmig oder C-förmig ausgebildet ist. Die erfindungsgemäßen Leitungsdichtungen ermöglichen folglich ebenfalls den Ausgleich von Produktionstoleranzen, da die Position der Leitungen relativ zu der Abdeckplatte nicht fest vorgegeben ist, sondern in Grenzen variieren kann.
Dabei bilden die Dichtungen mit den beispielsweise S-förmigen Randbereichen gleichsam einen Dichtungsbalg, welcher Relativbewegungen zwischen den Leitungen und der Abdeckplatte ausgleichen kann. Insgesamt kann ein gleichsam ziehharmonikaartiger Ausgleichsbereich verwirklicht sein.
Es versteht sich, dass die Dichtungen aus einem hinreichend flexiblen Material, verzugsweise einem Elastomer, gefertigt
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sind, beispielsweise aus Gummi oder dergleichen. In fertigungstechnischer Hinsicht besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher die Dichtungen an die Durchbrechungen einstückig angeformt sind. Es besteht auch die Möglichkeit, die Dichtungen durch Formschluss oder Kraftschluss an der Abdeckplatte zu befestigen. Schließlich können die Dichtungen auch adhäsiv an der Abdeckplatte befestigt sein, beispielsweise eingeklebt oder verschweißt.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist die umlaufende Schließkante zumindest bereichsweise als Rastkante mit einem oder mehreren das Karosserieteil hintergreifenden Rastvorsprüngen ausgebildet.
Eine besonders wirksame Abdichtung der Abdeckplatte gegen das Karosserieteil gelingt, wenn innenseitig oder außenseitig an die Dichtkante der Abdeckplatte ein Dichtmittel, z. B. Dichtring, anliegt. Innenseitig meint hier die dem Zentrum der Abdeckplatte zugewandte Seite der Dichtkante.
0 In diesem Zusammenhang zeichnet sich eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dadurch aus, dass die Abdeckplatte im Bereich der Dichtkante einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei der eine U-Schenkel die Dichtkante bildet und der andere U-Schenkel ggf. die Rastkante bildet oder an die Rastkante angeschlossen ist. Zwischen den U-Schenkeln kann dann ein Dichtmittel, z. B. ein Dichtring eingesetzt sein oder eine Dichtmasse eingebracht werden. Dabei gelingt die zuverlässige Abdichtung zugleich bei einwandfreiem Toleranzausgleich, denn sowohl die Dichtkante als auch das daneben angeordnete Dichtmittel liegen gegen die Karosserie an.
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Zur Befestigung der Abdeckplatte an der Karosserie bzw. dem Gehäuse schlägt die Erfindung vor, dass die Abdeckplatte Befestigungsausnehmungen aufweist, durch welche Befestigungsmittel hindurchgeführt werden und ggf. in das Karosserieteil eingetrieben werden können. Bei den Befestigungsmitteln kann es sich beispielsweise um Schrauben, Nieten oder Bolzen handeln. In zweckmäßiger Weise sind die Bef estigungsausnehmungen mit der Maßgabe in der Abdeckplatte angeordnet, dass sie im Wesentlichen mit korrespondierenden Befestigungsausnehmungen in dem Karosserieteil fluchten. Die Abdeckplatte wird dann im Zuge der Montage so in Position gebracht, dass die Befestigungsausnehmungen der Abdeckplatte im Wesentlichen deckungsgleich mit den Befestigungsausnehmungen in dem Karosserieteil sind. In diesem Zusammenhang gelingt ein besonders einfacher und funktionsgerechter Ausgleich von Produktionstoleranzen, wenn auf die Befestigungsausnehmungen der Abdeckplatte Montagescheiben mit z. B. Langlöchern auf-0 gesetzt sind, welche drehbar und/oder verschiebbar gegenüber den Befestigungsausnehmungen angeordnet sind. Die Montagescheiben können beispielsweise rund ausgebildet und entsprechende Betätigungsausnehmungen oder -kanten aufweisen. Dabei ist der Durchmesser der Montagescheiben größer als der Durchmesser der Befestigungsausnehmungen der Abdeckplatte. Zugleich ist die Breite des Langloches kleiner als der Durchmesser der Befestigungsausnehmung der Abdeckplatte. Sind beispielsweise drei Befestigungsausnehmungen mit Montagescheiben vorgesehen, so kann durch 0 Drehen und/oder Verschieben der Montagescheibe ein erheblicher Toleranzausgleich erfolgen. Besonders zweck-
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mäßig ist in diesem Zusammenhang, wenn die Montagescheiben in gleichsam topfartigen Montagevertiefungen der Abdeckplatte angeordnet sind.
Insgesamt zeichnet sich die Erfindung durch eine besonders einfache Montage und eine zuverlässige Abdichtung selbst bei großen Produktionstoleranzen aus. Denn durch die erfindungsgemäße Dichtkante, die erfindungsgemäßen Leitungsdichtungen und darüber hinaus die erfindungsgemäßen Befestigungsausnehmungen mit Montagescheiben werden eine Vielzahl von Ausgleichsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.
Alternativ oder ergänzend besteht die Möglichkeit, die Abdeckplatte adhäsiv und/oder mittels einer Rastverbindung bzw. Klemmverbindung an der Karosserie zu befestigen.
Ferner schlägt die Erfindung vor, dass die Abdeckplatte im Wesentlichen aus Kunststoff gefertigt ist. Es besteht auch 0 die Möglichkeit, mit Abdeckplatten aus einem anderen Material z. B. aus Metall oder auch Verbundwerkstoffen, zu arbeiten. Insbesondere bei einer Ausführungsform aus Kunststoff empfiehlt die Erfindung in vorteilhafter Weiterbildung dass in die Abdeckplatte bereichsweise 5 Bewehrungselemente, z. B. aus Metal, integriert, z. B. eingeformt sind. Im Übrigen kann die Abdichtplatte die Karosserieöffnungen bzw. Karosserie auch verstärken, d. h. die Abdeckplatte bildet zugleich ein Bewehrungselement.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Abdeckplatte für einen Durchbruch in einem Karosserieteil in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den Gegenstand nach Figur 1 im Querschnitt und
Fig. 3 ausschnittsweise eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1.
In den Figuren ist eine Vorrichtung zur Durchführung bzw. zum Hindurchführen von Leitungen 1 durch einen Durchbruch 2 in einem Kfz-Karosserieteil 3 dargestellt. Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einer den Durchbruch 2 abdeckenden Abdeckplatte 4, welche auf den Durchbruch 2 aufgesetzt und an dem Karosserieteil 3 befestigt wird. Das Karosserieteil 3 bzw. der Durchbruch 2 sind in den Figuren 0 lediglich angedeutet. Die Abdeckplatte 4 weist mehrere Leitungsdurchführungen 5 auf, durch welche die Leitungen 1 unter Zwischenschaltung jeweils einer Dichtung 6 hindurchgeführt werden. Die Leitungsdurchführungen 5 sind dabei jeweils als Durchbrechungen 5 in der Abdeckplatte 4 ausgebildet, wobei jeder Durchbrechung 5 eine Dichtung 6 zugeordnet ist, welche in montiertem Zustand gegen die jeweils hindurchgeführte Leitung 1 anliegt.
Die Abdeckplatte 4 weist karosserieseitig eine umlaufende Dichtkante 7 (d. h. einen Dichtsteg) auf, welche in montiertem Zustand mit ihrer stirnseitigen Dichtfläche 8
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gegen das Karosserieteil 3 anliegt. Dieses ist in Fig. 2 angedeutet. Ferner weist die Abdeckplatte 4 karosserieseitig eine in den Durchbruch 2 eingreifende Schließkante 9 auf, welche mit ihrer Seitenfläche 10 bereichsweise gegen die Stirnkante 11 des Durchbruchs 2 anliegen kann. In Figur 2 ist gezeigt, dass die Dichtkante 7 einen vorgegebenen Abstand A von der Schließkante 9 aufweist, so dass Einbautoleranzen ausgeglichen werden können. Denn in montiertem Zustand weist die Dichtkante 7 folglich einen vorgegebenen Abstand von dem Durchbruch 2 auf.
Eine weitere Möglichkeit, Produktionstoleranzen auszugleichen gelingt im Rahmen der Erfindung dadurch, dass die Dichtungen 6 als Einbautoleranzen ausgleichende, flexible Dichtungstüllen 6 bzw. Dichtungsmanschetten ausgebildet sind. Diese Dichtungstüllen 6 weisen beispielsweise in Richtung von der Karosserie 3 weg einen sich verjüngenden Querschnitt auf. Ferner ist in den Figuren erkennbar, dass die Dichtungstüllen 6 randseitig einen Ausgleichsbereich 12 aufweisen, welcher im Querschnitt S-förmig ausgebildet ist. Insofern bilden die Dichtungstüllen 6 mit dem randseitigen Ausgleichsbereich 12 gleichsam einen Dichtungsbalg, welcher Relativbewegungen zwischen der Leitung 1 und der Abdeckplatte 4 ausgleicht. Im Ausführungsbeispiel sind die Dichtungen 6 an die Durchbrechungen 5 einstückig angeformt.
Ferner besteht die Möglichkeit, dass die umlaufende Schließkante 9 zumindest bereichsweise als Rastkante mit einem oder mehreren das Karosserieteil hintergreifenden Rastvorsprüngen ausgebildet ist.
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In Figur 2 ist dargestellt, dass innenseitig an die Dichtkante 7 ein Dichtmittel, z. B. Dichtring 13, anliegt. Dabei weist die Abdeckplatte 4 im Bereich der Dichtkante 7 einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf, wobei der eine U-Schenkel 14 die Dichtkante bzw. den Dichtsteg 7 bildet und der andere U-Schenkel 15 die Schließkante 9 bildet bzw. an die Schließkante 9 angeschlossen ist. Zwischen den beiden U-Schenkeln 14, 15 ist dann der Dichtring 13 eingelegt oder eine Dichtmasse eingebracht. Dieses ist ebenfalls angedeutet. In montiertem Zustand liegt dieser Dichtring 13 dann zumindest bereichsweise an der Karosserieoberfläche an.
Zur Befestigung der Abdeckplatte 4 an der Karosserie 3 weist die Abdeckplatte 4 Befestigungsausnehmungen 16a, 16b auf, durch welche Befestigungsmittel, z. B. Schrauben, Nieten oder Bolzen hindurchgeführt werden können. Die Bef estigungsausnehmungen 16a, 16b sind mit der Maßgabe in der Abdeckplatte 4 angeordnet, dass sie im Wesentlichen mit 0 korrespondierenden Befestigungsausnehmungen in den Karosserieteil fluchten. Dieses ist in den Figuren nicht im Einzelnen dargestellt. Im Ausführungsbeispiel sind in der Abdeckplatte 4 vier Befestigungsausnehmungen 16a, 16b vorgesehen. Drei dieser Befestigungsausnehmungen 16a sind als geschlossene Durchbrechungen 16a in der Abdeckplatte 4 ausgebildet. Darüber hinaus ist eine vierte Befestigungsausnehmung 16b vorgesehen, welche als einseitig offene Ausnehmung 16b ausgebildet ist. Den drei geschlossenen Befestigungsausnehmungen 16a sind jeweils Montagescheiben 17 mit Langlöchern 18 zugeordnet, welche drehbar und ggf. verschiebbar gegenüber den Befestigungsausnehmungen 16a
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angeordnet sind. Dazu wird insbesondere auch auf Figur 3 verwiesen. In Figur 1 ist darüber hinaus erkennbar, dass die Montagescheiben 17 in topfartigen Montagevertiefungen 19 der Abdeckplatte 4 angeordnet sind, so dass die Montage erheblich vereinfacht wird. Zum Manipulieren der Montagescheiben 17, d. h. zum Drehen bzw. Verschieben der Montagescheiben 17 in den Montagevertiefungen 19 sind entsprechende Betätigungsausnehmungen 20 an den Montagescheiben 17 vorgesehen, in welche beispielsweise ein geeignetes (nicht dargestelltes) Werkzeug, z. B. ein Schraubendreher, eingeführt werden kann. Die Befestigungsausnehmungen 16a, b können dabei im Bereich von ohrenartigen Ansätzen der Abdeckplatte 4 angeordnet sein (vgl. Fig. 1).
Im Ausführungsbeispiel ist die Abdeckplatte 4 im Wesentlichen aus Kunststoff gefertigt, wobei die Leitungsdichtungen 6 aus einem flexiblen Material, z. B. Gummi, bestehen. In die Abdeckplatte sind Bewehrungselemente 21 0 aus z. B. Metall eingeformt, welche die gesamte Konstruktion versteifen. Die Montagescheiben 17 können aus Kunststoff oder auch aus Metall gefertigt sein.
Schließlich kann sich zumindest bereichsweise außenseitig noch eine weitere zweite Dichtfläche 22 oder Dichtkante an die Abdeckplatte 4 anschließen, welche auch stufenförmig von der ersten Dichtkante 7 abgesetzt sein kann, um z. B.
komplizierte, stufenartige Konturen der Karosserie
auszugleichen.
30

Claims (19)

1. Vorrichtung zur Durchführung von Leitungen (1) durch zumindest einen Durchbruch (2) in einem Karosserieteil (3), insbesondere eines Kraftfahrzeuges, gekennzeichnet durch zumindest eine den Durchbruch (2) abdeckenden Abdeckplatte (4), welche auf den Durchbruch (2) aufsetzbar und/oder in den Durchbruch (2) einsetzbar ist und an dem Karosserieteil (3) befestigbar ist, wobei die Abdeckplatte (4) mehrere Leitungsdurchführungen (5) aufweist, durch welche die Leitungen (1), vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer oder mehrer Dichtungen (6), hindurchführbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Leitungsdurchführungen (5) für die Leitungen (1) als Durchbrechungen (5) in der Abdeckplatte (4) ausgebildet sind, in welche ggf. eine Dichtung (6) eingesetzt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Abdeckplatte (4) karosserieseitig eine zumindest bereichsweise umlaufende Dichtkante (7) aufweist, welche im montierten Zustand gegen das Karosserieteil (3) anliegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Abdeckplatte (4) karosserieseitig eine in den Durchbruch (2) eingreifenden Schließkante (9) aufweist, welche ggf. zumindest bereichsweise gegen die Stirnkante (11) des Durchbruchs (2) anliegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Dichtkante (7) einen z. B. Einbautoleranzen bzw. Produktionstoleranzen ausgleichenden Abstand (A) von der Schließkante (9) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Dichtungen (6) als z. B. Einbautoleranzen bzw. Produktionstoleranzen ausgleichende, flexible Dichtungstüllen bzw. Dichtungsmanschetten (6) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Dichtungstüllen (6) einen sich verjüngenden Querschnitt aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Dichtungstüllen (6) einen Ausgleichsbereich (12) aufweisen, welcher im Querschnitt z. B. S-förmig, U-förmig oder C- förmig ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Dichtungen (6) einstückig an die Leitungsdurchführungen bzw. -durchbrechungen (5) angeformt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, wobei die umlaufenden Schließkante (9) zumindest bereichsweise als Rastkante mit einem oder mehreren das Karosserieteil (3) hintergreifenden Rastvorsprüngen ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, wobei innenseitig und/oder außenseitig an die Dichtkante (7) zumindest ein Dichtmittel (13), z. B. Dichtring, anliegt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, wobei die Abdeckplatte (4) im Bereich der Dichtkante (7) einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei der eine U-Schenkel (14) die Dichtkante (7) bildet und der andere U-Schenkel (15) ggf. die Schließkante (9) bildet oder an die Schließkante (9) angeschlossen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei zwischen den U- Schenkeln (14, 15) ein Dichtmittel, z. B. ein Dichtring (13) eingesetzt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Abdeckplatte (4) Befestigungsausnehmungen (16a, 16b) zur Durchführung von Befestigungsmitteln, z. B. Schrauben, Nieten oder Bolzen, aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Befestigungsausnehmungen (16a, 16b) mit der Maßgabe in der Abdeckplatte (4) angeordnet sind, dass sie im Wesentlichen mit korrespondierenden Befestigungsausnehmungen in dem Karosserieteil (3) fluchten.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, wobei auf die Befestigungsausnehmungen (16a) der Abdeckplatte (17) Montagescheiben mit vorzugsweise Langlöchern oder dgl. Öffnungen (18) aufgesetzt sind, welche drehbar und/oder verschiebbar gegenüber den Befestigungsausnehmungen (16a) angeordnet sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Montagescheiben (17) in Montagevertiefungen (19) der Abdeckplatte (4) angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei die Abdeckplatte (4) im Wesentlichen aus Kunststoff gefertigt ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei an die Abdeckplatte (4) oder in die Abdeckplatte bereichsweise Bewehrungselemente (21), z. B. aus Metall, angeschlossen bzw. integriert sind.
DE20309966U 2003-06-27 2003-06-27 Vorrichtung zur Durchführung von Leitungen durch zumindest einen Durchbruch in einem Karosserieteil Expired - Lifetime DE20309966U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202011106907U1 (de) * 2011-10-19 2012-10-22 Hellermanntyton Gmbh Tüllenvorrichtung
DE202023107627U1 (de) * 2023-12-22 2025-03-26 Zumtobel Lighting Gmbh Durchführungstülle, Durchführungstüllenanordnung und Bauteil mit denselben

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