DE20309677U1 - Sitz-Liege-Möbel - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Sitz-Liege-Möbel gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Solche Sitz-Liege-Möbel werden beispielsweise als Sitz-Liege-Möbel für eine Person oder auch für mehrere Personen, beispielsweise als Doppelliege oder Doppelbett ausgebildet. Bei üblichen Sitz-Liege-Möbeln dieser Art ist das Zusatzpolster in einer Höhlung unterhalb des Sitzpolsters angeordnet, sofern sich das Möbel in der Sitzposition befindet. Soll das Möbel in die Liegeposition umgewandelt werden, so kann das zusätzliche Polster mit dem entsprechenden Rahmen aus der Höhlung unterhalb des Sitzpolsters herausgezogen werden und gegebenenfalls durch entsprechende Bewegungselemente auf das Niveau des Sitzpolsters angehoben werden, so dass eine einheitliche Liegefläche gebildet ist. Zum Einschieben des Zusatzpolsters ist es
erforderlich, dieses zunächst wieder in die Nichtgebrauchsposition abzusenken, um dann dieses Element wieder unterhalb des Sitzpolsters in das entsprechende Gestell einzuschieben. Es sind auch derartige Sitz-Liege-Möbel bekannt, bei denen das Gestell, welches das Sitzpolster trägt, relativ zum Korpus des Möbels nach vorn herausziehbar ist, sofern das Sitzmöbel in die Liegestellung verbracht wird, wobei häufig auch die Rückenlehne des Sitzmöbels dann an das Gestell angekoppelt ist, so dass die Rückenlehne des Möbels in der Liegestellung abgesenkt und in eine ebene Position verlagert ist, in der auch die Rückenlehne eine Verlängerung der Liegefläche bildet. In der Sitzposition ist das Rückenlehnpolster nach schräg oben verstellt, wenn das Gestell, welches das Sitzpolster trägt, in den Korpus eingeschoben ist, so dass ein bequemes Sitzmöbel zur Verfügung gestellt ist.
Bei solchen Sitz-Liege-Möbeln ist normalerweise die Breite des Zusatzpolsters schmaler als die Breite des Sitzpolsters, weil durch Rahmenteile oder dergleichen die Breite des Einschubraumes unterhalb des Sitzpolsters eingeengt ist, so dass das Zusatzpolster nicht die gleiche Breite aufweisen kann, wie das Sitzpolster.
Aus diesem Grunde entsteht eine Abstufung zwischen der Breite des Sitzpolsters und dem Zusatzpolster. Darüber hinaus ist bei der Nebeneinanderanordnung von entsprechenden Sitz-Liege-Möbelelementen, beispielsweise bei der Anordnung zum Zwecke einer Doppelbettausbildung eine erhebliche Spaltbildung zwischen den Sitzpolstern benachbarter Sitz-Liege-Möbel vorhanden, weil auch dort Rahmenteile, Leisten oder dergleichen zu einer Spaltbildung und AbStandsbildung führen, die im Gebrauch einen Spalt zwischen dem Sitzpolster der benachbarten Elemente bildet. Eine solche Ausbildung ist nachteilig, da in diesem Falle keine spaltfreie gesamte Liegefläche gebildet ist oder aber solche Spalte aufwendig mit besonderen Mitteln verschlossen werden müssen.
Aus dem DE 2 95 15 477 Ul ist aufgrund der obigen Nachteile eine konstruktive Lösung bekannt, bei der eine solche Spaltbildung vermieden werden soll. Dabei ist das Sitzpolster auf einem dünnwandigen Rahmen montiert, der den Roll- oder Gleitrahmen für das zusätzliche Liegepolster seitlich parallel zur Auszugsrichtung umschließt, wobei die Breite des zusätzlichen Liegepolsters im Wesentlichen der Breite des Sitzpolsters entspricht. Um dabei die notwendige Stabilität zu schaffen, besteht der dünnwandige Rahmen aus Flach- oder Bandstahlstützen, die an den vier Ecken
des Sitzpolsters angeordnet sind, wobei diese U-förmig ausgebildeten Stützen den Roll- oder Gleitrahmen für das zusätzliche Liegepolster seitlich umschließen. Diese Lösung ist relativ aufwendig, insbesondere wegen der Anzahl der anzubringenden Stützen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sitz-Liege-Möbel gattungsgemäßer Art zu schaffen, welches unter Verminderung des konstruktiven Aufwandes und insbesondere unter Verminderung der Anzahl von Stützen eine entsprechende Ausbildung eines Sitz-Liege-Möbels erlaubt, die eine spaltfreie Anordnung des Polsters nebeneinander befindlicher dermaßen ausgestatteter Elemente ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass der das Sitzpolster tragende Rahmen ein bodennah angeordnetes, erstes, stabiles Rahmenteil aufweist, an dessen hinterem, einer Rückenlehne des Sitz-Liegemöbels zugewandtem Ende dünnwandige, vertikal gerichtete Seitenwangen vorgesehen sind, an deren freien Enden ein bodenfern angeordnetes zweites Rahmenelement angeschlossen ist, dass das Sitzpolster trägt, wobei das Rahmenelement als Längsrandteile hochkant gerichtete
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schmale, dünnwandige Wandteile aufweist, von denen das Sitzpolster seitlich eingefasst ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird ein Sitz-Liege-Möbel zur Verfügung gestellt, welches hinsichtlich der Breite des Sitzpolsters und des Zusatzpolsters identische Abmessungen aufweisen kann und welches eine spaltfreie Anordnung mehrerer Elemente nebeneinander ermöglicht, um beispielsweise eine Doppelliege mit spaltfreier Anordnung der Sitzpolster zu ermöglichen. Der konstruktive Aufwand für diese Lösung ist sehr gering, da als wesentliches Element die dünnwandigen, vertikal gerichteten Seitenwangen am hinteren Ende des das Sitzpolster tragenden Rahmens angeordnet sind. Lediglich in diesem Bereich wirkt sich die Blechstärke von wenigen Millimetern hinsichtlich der Breite des Zusatzpolsters geringfügig aus, wobei das Zusatzpolster beim Einschieben des entsprechenden Rahmenteils in die Sitzposition zwängungsfrei an den Seitenwangen vorbeigeführt werden kann. Prinzipiell stellt die konstruktive Lösung eine Ausbildung zur Verfügung, bei der an dem unteren stabilen Rahmenteil das obere Rahmenelement, welches das eigentliche Sitzpolster trägt, frei nach vorn kragend angeordnet ist und lediglich im hinteren Endbereich durch die vertikal gerichteten schlanken Seitenwangen abgestützt und
verbunden ist. Erstaunlicherweise ist die Stabilität dieser Konstruktion hervorragend, so dass Verformungen oder Verbiegungen bei bestimmungsgemäßer Belastung nicht auftreten.
Besonders bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass das erste Rahmenteil aus Profilrohren, insbesondere Vierkantrohren, bestehende Längsseitenträger aufweist, die endseitig durch stabile Holzstreben oder Metallstreben zu einem formstabilen Rahmenteil verbunden
Weiterhin ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die dünnwandigen, vertikalen Seitenwangen aus schmalen hochkant angeordneten Blechstreifen bestehen, die an den hinteren Endbereichen der Längsseitenträger des ersten Rahmenteils fixiert, insbesondere angeschweißt sind.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass die Breite der Seitenwangen, in Richtung parallel zur Verstellrichtung des zusätzlichen Polsters gesehen, maximal 2 0 % der Länge der Längsseitenträger bemisst, wobei die Endkante der Seitenwangen mit der hinteren Endkante der Längsseitenträger abschließt.
Weiterhin ist besonders bevorzugt, dass das zweite Rahmenelement aus im Querschnitt L-förmigen Blechprofilen besteht, deren eine Schenkel die Längsseitenränder bilden, zwischen die das Sitzpolster eingesetzt ist, und deren andere Schenkel zueinander hin gerichtet sind und eine Auflage für das Sitzpolster oder Teile des Sitzpolsters bilden.
Auch kann vorgesehen sein, dass das zweite Rahmenelement als Querrandteile Stützleisten aufweist, die die Längsrandteile verbinden.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das zweite Rahmenelement einen rechteckigen Holzrahmen aufweist, der mit den Längsrandteilen verbunden ist, insbesondere auf den zueinander hin gerichteten Schenkeln der Blechprofile aufliegt.
In an sich bekannter Weise kann vorgesehen sein, dass das Gestell, welches das Sitzpolster trägt, gegenüber einem Korpus des Sitz-Liegemöbels verschieblich ist, so dass es in der Sitzposition in den Korpus eingeschoben und in der Liegeposition aus dem Korpus mindestens über den wesentlichen Teil seiner Länge heraus geschoben ist.
Eine konstruktiv besonders einfache und kostengünstige Weiterbildung wird darin gesehen, dass der Rahmen, der das Zusatzpolster trägt, aus einem bodennah angeordneten Rahmenteil besteht, an dem ein das Zusatzpolster aufnehmendes weiteres Rahmenteil höhenverstellbar gehalten ist, wobei das weitere Rahmenteil eine Breite aufweist, die der Breite des Sitzpolsters gleicht.
Ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt ein erfindungsgemäßes Sitz-Liege-Möbel in Seitenansicht in der Liegeposition.
In der Zeichnung ist ein Sitz-Liege-Möbel mit einem Gestell 1, einem Sitzpolster 2, einem Zusatzpolster 3, welches von einem Roll-, Gleit- oder Schieberahmen 4 gehalten ist, gezeigt. Das Zusatzpolster 3 kann über entsprechende Funktionsbeschläge 5 in die hochgestellte Position verstellt werden, die in der Zeichnungsfigur gezeigt ist oder aber es kann gegenüber dem unteren Rahmenteil (bei 4) heruntergeschwenkt werden, so dass es in der Höhe verkleinert ist und in einen Hohlraum 6 unterhalb des Sitzpolsters 2 einschiebbar ist. In der eingeschobenen Position bildet das Teil 7 eine Blende Ui:: :::u·;: &ugr; ^ b
für die Vorderkante des Sitz-Liege-Möbels. Das Gestell 1 ist an dem Korpus 7 des Sitz-Liege-Möbels ebenfalls in Richtung des Bewegungspfeiles 8 verschiebbar, so dass es in die Liegeposition gemäß Darstellung in der Zeichnung verstellbar ist oder in eine Sitzposition, in der es in den Korpus 7 verschoben ist, also in der Zeichnung nach rechts. An das Gestell 1 ist über Beschlagteile 9 ein Rückenlehnteil 10 angeschlossen, welches in der Liegeposition gemäß Zeichnungsdarstellung eine weitere Verlängerung der Liegefläche bildet. In der Sitzposition, in der das Gestell 1 in den Korpus zurückverlagert ist, ist die Rückenlehne nach oben verschoben, so dass sie schräg geneigte Rückenlehne bildet.
Das Sitzpolster 2 ist auf einem Rahmen des Gestells 1 angeordnet, so dass die Breite des zusätzlichen Polsters 3 im wesentlichen 3 der Breite des Sitzpolsters 2 entspricht, wobei zudem bei der Nebeneinanderanordnung mehrerer solcher Elemente eine Doppelliege oder dergleichen gebildet ist, bei der auch der Spaltabstand zwischen benachbarten Sitzpolstern und Zusatzpolstern 2, 3 minimiert ist und nahezu vollständig durch die Polster überbrückt ist.
Der das Sitzpolster tragende Rahmen weist ein bodennah angeordnetes erstes stabiles Rahmenteil 11 auf, an dessen hinterem, der Rückenlehne 10 des Sitz-Liege-Möbels zugewandten Ende dünnwandige, vertikal gerichtete Seitenwangen 12 vorgesehen sind. An den oberen freien Enden der Seitenwangen 12 ist ein bodenfern angeordnetes zweites Rahmenelement 13 angeschlossen, welches das Sitzpolster 2 trägt. Das Rahmenelement 13 weist als Längsrandteile, die in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen 13 versehen sind, hochkant gerichtete, schmale dünnwandige Wandteile auf, von denen das Sitzpolster 2 seitlich eingefasst ist. Die Wandstärke der dünnwandigen Wandteile (13) und der Seitenwangen beträgt vorzugsweise 1 bis 2 mm.
Das erste Rahmenteil 11 weist vorzugsweise aus Vierkantrohren bestehende Längsseitenträger auf, die endseitig durch stabile Holzstreben oder auch durch Metallstreben zu einem formstabilen Rahmenteil verbunden sind. Es ist somit ein quasi rechteckiges Rahmenteil gebildet.
Die dünnwandigen, vertikalen Seitenwangen 12 bestehen aus schmalen, hochkant angeordneten Blechstreiben, die an den hinteren Endbereichen der Längsseitenträger des ersten Rahmenteils 11 angeschweißt sind. Die Breite der
Seitenwangen 12 in Richtung parallel zur Verstellrichtung 8 beträgt maximal 20 % der Länge der Längsseitenträger (11), wobei die der Rückenlehne zugewandte Endkante der Seitenwangen 12 mit der hinteren Endkante der Längsseitenträger (11) abschließt. Je nach Belastungszustand kann die Breite der Seitenwangen 12 in Bewegungsrichtung 8 verändert werden.
Das zweite Rahmenelement 13 besteht aus im Querschnitt L-förmigen Blechprofilen, deren eine Schenkel die Längsseitenränder (parallel zur Verstellrichtung 8) bilden, zwischen die das Sitzpolster eingesetzt ist, und deren andere Schenkel zueinander hingerichtet sind, eine Auflagefläche für das Sitzpolster 2 oder Teile des Sitzpolsters 2 bilden. Auch hierbei sind die L-förmigen Blechprofile mit den Seitenwangen 12 fest verbunden, beispielsweise durch Verschweißung oder in anderer geeigneter Weise. Zusätzlich weist das zweite Rahmenelement 13 als Querrandteile im vorderen und hinteren Bereich Stützleisten auf, die die Längsrandteile verbinden.
Vorzugsweise weist das Rahmenelement 13 einen eingelegten und fixierten Holzrahmen auf, der mit den Längsrandteilen 11 verbunden sind. Die Teile 11, 12, bilden quasi ein Gestellelement, bei welchem das
Rahmenelement 13 nach vorn frei vorkragend angeordnet ist, wobei die Teile, die bezüglich der Polsterteile 2 bzw. 3 relevant sind, äußerst dünnwandig ausgebildet sind, um eine spaltfreie oder nahezu spaltfreie und eine versatzfreie Anordnung von Polstern zu ermöglichen.
Der Rahmen, der das Zusatzpolster 3 trägt, besteht aus einem bodennah angeordneten Rahmenteil (4), an dem ein das Zusatzpolster 3 aufnehmendes weiteres Rahmenteil höhenverstellbar (über die Funktionsbeschläge 5) gehalten ist. Das weitere Rahmenteil 14 weist samt Zusatzpolster 3 eine Breite auf, die der Breite des Sitzpolsters 2 entspricht. Das Element, welches das Zusatzpolster 3 trägt, ist ohne Seitenwangen ausgebildet, wobei vorzugsweise das weitere Rahmenteil 14 in einer Position, in der dieses zum unteren Rahmenteil (4) abgesenkt ist und auf diesem aufliegt, geringfügig über die Rahmenteile (4) ragt und auf diesen aufliegt.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (9)
1. Sitz-Liege-Möbel mit einem Gestell (1) mit einem Sitzpolster (2), mindestens einem Polster (3), das von einem Roll-, Gleit- oder Schieberahmen (4) gehalten ist, der sich in der Sitzstellung unter dem Sitzpolster (2) im Gestell (1) befindet und in der Liegeposition vor dem Sitzpolster (2) angeordnet ist, so dass das Sitzpolster (2) und das Polster (3) gemeinsam eine Liegefläche bilden, wobei das Sitzpolster (2) auf einem Rahmen des Gestells (1) angeordnet ist, so dass die Breite des zusätzlichen Polsters (2) im wesentlichen der Breite des Sitzpolsters (2) entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass der das Sitzpolster (2) tragende Rahmen ein bodennah angeordnetes, erstes, stabiles Rahmenteil (11) aufweist, an dessen hinterem, einer Rückenlehne (10) des Sitz-Liegemöbels zugewandtem Ende dünnwandige, vertikal gerichtete Seitenwangen (12) vorgesehen sind, an deren freien Enden ein bodenfern angeordnetes zweites Rahmenelement (13) angeschlossen ist, das das Sitzpolster trägt, wobei das Rahmenelement (13) als Längsrandteile hochkant gerichtete schmale, dünnwandige Wandteile aufweist, von denen das Sitzpolster (2) seitlich eingefasst ist.
2. Sitz-Liege-Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rahmenteil (11) aus Profilrohren, insbesondere Vierkantrohren, bestehende Längsseitenträger aufweist, die endseitig durch stabile Holzstreben oder Metallstreben zu einem formstabilen Rahmenteil verbunden sind.
3. Sitz-Liege-Möbel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dünnwandigen, vertikalen Seitenwangen (12) aus schmalen hochkant angeordneten Blechstreifen bestehen, die an den hinteren Endbereichen der Längsseitenträger des ersten Rahmenteils (11) fixiert, insbesondere angeschweißt sind.
4. Sitz-Liege-Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Seitenwangen (12), in Richtung parallel zur Verstellrichtung (8) des zusätzlichen Polsters (3) gesehen, maximal 20% der Länge der Längsseitenträger bemisst, wobei die Endkante der Seitenwangen (12) mit der hinteren Endkante der Längsseitenträger abschließt.
5. Sitz-Liege-Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rahmenelement (13) aus im Querschnitt L-förmigen Blechprofilen besteht, deren eine Schenkel die Längsseitenränder bilden, zwischen die das Sitzpolster (2) eingesetzt ist, und deren andere Schenkel zueinander hin gerichtet sind und eine Auflage für das Sitzpolster (2) oder Teile des Sitzpolsters bilden.
6. Sitz-Liege-Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rahmenelement (13) als Querrandteile Stützleisten aufweist, die die Längsrandteile verbinden.
7. Sitz-Liege-Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rahmenelement (13) einen rechteckigen Holzrahmen aufweist, der mit den Längsrandteilen verbunden ist, insbesondere auf den zueinander hin gerichteten Schenkeln der Blechprofile aufliegt.
8. Sitz-Liege-Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (1), welches das Sitzpolster (2) trägt, gegenüber einem Korpus (7) des Sitz-Liegemöbels verschieblich ist, so dass es in der Sitzposition in den Korpus (7) eingeschoben und in der Liegeposition aus dem Korpus (7) mindestens über den wesentlichen Teil seiner Länge heraus geschoben ist.
9. Sitz-Liege-Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen, der das Zusatzpolster (3) trägt, aus einem bodennah angeordneten Rahmenteil besteht, an dem ein das Zusatzpolster (3) aufnehmendes weiteres Rahmenteil höhenverstellbar gehalten ist, wobei das weitere Rahmenteil eine Breite aufweist, die der Breite des Sitzpolsters (2) gleicht.
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