DE20309664U1 - Produktrohrleitung für geschmolzene, flüssige Kunststoffe - Google Patents
Produktrohrleitung für geschmolzene, flüssige KunststoffeInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01D1/00—Treatment of filament-forming or like material
- D01D1/06—Feeding liquid to the spinning head
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Description
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Zimmer AG 12.06.2003
Borsigallee 1
60388 Frankfurt
60388 Frankfurt
FaII-Nr.: 20030001
Die Erfindung betrifft die konstruktive Gestaltung der Produktzuführung eines Heizkastens, der in Spinnereien für die Herstellung von synthetischen Filamenten und Fasern, wie zum Beispiel aus Polyester oder Polyamid, verwendet wird.
In Spinnereien werden für die Herstellung von Filamenten und Fasern Heizkästen verwendet, in denen mittels Rohrleitung heiße flüssige Kunststoffe zu einer Pumpe und weiter zu einem Düsensystem geführt werden. Die Düsen weisen eine Vielzahl von Bohrungen auf, durch die die Schmelze zu Filamenten oder Fasern extrudiert wird. Um eine gleichmäßige Fadenqualität zu erreichen, ist es erforderlich, dass die schmelzeführenden Bauteile derart temperiert werden, dass die Polymerschmelze eine möglichst gleiche Temperatur über den gesamten Produktweg aufweist. Dazu werden der Heizkasten und die zum Heizkasten führenden Produktrohrleitung beheizt. Die Produktrohrleitung besteht üblicherweise aus einer inneren Rohrleitung, durch die der flüssige Kunststoff fließt. Diese innere Rohrleitung ist von einem Mantelrohr umgeben, durch das ein Wärmeträgermedium fließt und dabei die innere Rohrleitung umspült. Als Wärmeträgermedium können zum Beispiel heißer Dampf oder eine erhitzte Flüssigkeit dienen. Sind mehrere Heizkästen nebeneinander angeordnet, die sowohl im geheizten wie im ungeheizten Betriebszustand in ihrer Position verbleiben sollen, dann ist eine Produktrohrleitung erforderlich, die die auftretende Wärmedehnung kompensieren kann.
Hierzu wurden die innere Rohrleitung und das Mantelrohr bisher „weich" verlegt, bzw. die Mantelrohre mittels Kompensatoren an den Heizkästen befestigt.
Eine andere Variante wird in der JP-A-2002227026 beschrieben. Die Produktrohrleitung verzweigt hier mittels „Hirschgeweih" z.B. bei vier dargestellten und miteinander verbundenen Heizkästen.
Nachteilig am bisherigen Stand der Technik sind der Platzbedarf und die Kosten für die Produktrohrleitungen, insbesondere dann, wenn mehrere Heizkästen mit großen Abmessungen zu verbinden sind.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfache und preiswerte Produktrohrleitung für flüssige Kunststoffe zu schaffen, die eine ausreichende Elastizität für den Ausgleich von Wärmedehnungen aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1.
Anhand der Fig. 1 wird die Erfindung beispielhaft erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Produktrohrleitung mit drei Heizkästen. Als Produktrohrleitung wird die Kombination einer inneren Rohrleitung mit einem umgebenden Mantelrohr bezeichnet. Die innere Rohrleitung besteht dabei aus dem Zuflussrohr (2a), dem Verteilerstück (2b) und dem Anschlussrohr (2c). Das Mantelrohr besteht aus dem Zufluss-Mantelrohr (3a), dem Verteiler-Mantelrohr (3b) und dem flexiblen Mantelrohr (3c)
Flüssiger heißer Kunststoff (1) wird aus einem nicht dargestellten Vorratsbehälter über die innere Rohrleitung zu drei Heizkästen (4a, 4b, 4c) geführt.
Flüssiger heißer Kunststoff (1) wird aus einem nicht dargestellten Vorratsbehälter über die innere Rohrleitung zu drei Heizkästen (4a, 4b, 4c) geführt.
Ein Heizkasten besteht im Wesentlichen aus Rohrleitungen, Pumpe und einem Düsensystem zur Erzeugung der synthetischen Fasern und Filamenten. Der Heizkasten wird innen temperiert und ist nach außen isoliert. Die Temperierung kann z.B. elektrisch, induktiv, mit zirkulierender Wärmeträgerflüssigkeit oder heißem Dampf erfolgen.
Zuflussrohr (2a), Verteilerstück (2b) und Anschlussrohre (2c) sind von einem Mantelrohr (3a, 3b, 3c) umgeben, in dem eine Wärmeträgerflüssigkeit oder heißer Dampf zirkuliert und dabei die inneren Rohre (2a, 2b, 2c) umspült und temperiert. Die Anschlussrohre (2c) zu den Heizkästen (4a, 4b, 4c) sind „weich" verlegt, so dass bei stationärer Lage der Heizkästen (4a, 4b, 4c) und einer thermischen Dehnung der inneren Rohre (2a, 2b, 2c) eine definierte Beweglichkeit gegeben ist. Da nach dem Stand der Technik auch alle Mantelrohre (3a, 3b, 3c) und insbesondere das Mantelrohr (3c) zwischen Verteiler-Mantelrohr (3b) und Heizkasten (4) aus einem starrem Material mit weicher Rohrverlegung (Hirschgeweih) oder flexibler Befestigung durch z.B. einen Kompensator am Heizkasten (4) befestigt ist, gibt es große Spannungen aus dem Rohrleitungssystem, da zwei mehr oder weniger starre Rohrleitungssysteme gleichzeitig auf den Einbindepunkt im Heizkasten einwirken. Durch die Anordnung eines flexiblen Mantelrohres (3c) zwischen dem Verteiler-Mantelrohr (3b) und
Zuflussrohr (2a), Verteilerstück (2b) und Anschlussrohre (2c) sind von einem Mantelrohr (3a, 3b, 3c) umgeben, in dem eine Wärmeträgerflüssigkeit oder heißer Dampf zirkuliert und dabei die inneren Rohre (2a, 2b, 2c) umspült und temperiert. Die Anschlussrohre (2c) zu den Heizkästen (4a, 4b, 4c) sind „weich" verlegt, so dass bei stationärer Lage der Heizkästen (4a, 4b, 4c) und einer thermischen Dehnung der inneren Rohre (2a, 2b, 2c) eine definierte Beweglichkeit gegeben ist. Da nach dem Stand der Technik auch alle Mantelrohre (3a, 3b, 3c) und insbesondere das Mantelrohr (3c) zwischen Verteiler-Mantelrohr (3b) und Heizkasten (4) aus einem starrem Material mit weicher Rohrverlegung (Hirschgeweih) oder flexibler Befestigung durch z.B. einen Kompensator am Heizkasten (4) befestigt ist, gibt es große Spannungen aus dem Rohrleitungssystem, da zwei mehr oder weniger starre Rohrleitungssysteme gleichzeitig auf den Einbindepunkt im Heizkasten einwirken. Durch die Anordnung eines flexiblen Mantelrohres (3c) zwischen dem Verteiler-Mantelrohr (3b) und
den Heizkästen (4a, 4b, 4c) können die thermischen Spannungen besser kompensiert werden, da das flexible Mantelrohr (3c) eine größere Beweglichkeit in allen Richtungen aufweist. Als flexibles Mantelrohr (3c) wird ein Rohr bezeichnet, das gleichzeitig Längenänderungen und Winkeländerungen über im Wesentlichen die gesamte Rohrleitungslänge (3b) ermöglicht. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu sogenannten „weichen" Anschlüssen von an sich starren Rohren oder zu Kompensatoren. Die flexiblen Mantelrohre (3c) bestehen aus temperaturbeständigem Metall, wie z.B. Stahl, Aluminium, Edelstahl oder aus Kunststoffen. Bevorzugt werden hierfür Wellschläuche verwendet. Besonders bevorzugt bestehen diese Wellschläuche aus Edelstahl. Die Verwendung von flexiblen Mantelrohren (3c) zwischen Verteiler-Mantelrohr (3b) und Heizkasten (4) ist bei mindestens zwei oder mehr Heizkästen (4a, 4b ...4n) sinnvoll.
Claims (2)
1. Produktrohrleitung zur Versorgung von mindestens zwei Heizkästen mit heißem flüssigen Kunststoff mit einer inneren Rohrleitung, durch die der heiße flüssige Kunststoff geleitet wird, und einem die innere Rohrleitung umgebenden Mantelrohr, wobei zwischen innerer Rohrleitung und Mantelrohr ein Wärmeträgermedium fließt, wobei die innere Rohrleitung aus einem Zuflussrohr (2a), einem Verteilerstück (2b) und mindestens zwei Anschlussrohren (2c) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Anschlussrohr (2c) von einem flexiblen Mantelrohr (3c) umgeben ist.
2. Produktrohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flexibles Mantelrohr (3c) ein Wellschlauch verwendet wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20309664U DE20309664U1 (de) | 2003-06-24 | 2003-06-24 | Produktrohrleitung für geschmolzene, flüssige Kunststoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE20309664U DE20309664U1 (de) | 2003-06-24 | 2003-06-24 | Produktrohrleitung für geschmolzene, flüssige Kunststoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20309664U1 true DE20309664U1 (de) | 2003-09-18 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE20309664U Expired - Lifetime DE20309664U1 (de) | 2003-06-24 | 2003-06-24 | Produktrohrleitung für geschmolzene, flüssige Kunststoffe |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE20309664U1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4326914C1 (de) | 1993-08-11 | 1995-01-12 | Witzenmann Metallschlauchfab | Verbindungsanordnung zwischen einer Kunststoffmantelrohrleitung und einer Abzweigleitung |
| DE19540908A1 (de) | 1994-11-23 | 1996-05-30 | Barmag Barmer Maschf | Schmelzeleitung und damit ausgerüsteter Spinnbalken sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
| DE19749252C1 (de) | 1997-11-07 | 1999-01-21 | Witzenmann Metallschlauchfab | Flexible Verbundleitung |
| DE69704863T2 (de) | 1996-06-21 | 2001-11-15 | Lattice Intellectual Property Ltd., London | Mantelrohr |
-
2003
- 2003-06-24 DE DE20309664U patent/DE20309664U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| FOURNE,Franz: Synthetische Fasern, Carl Hanser Verlag, München, Wien, 1995, ISBN: 3-446-16058-2, S.299-304;$S.304,2.Absatz;Bild 4.90$ |
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