DE2030827C - Digitalubertragungsanordnung, bei der die effektive binare Bit Frequenz ein nicht ganzzahhges Vielfaches der Kanalsymbol frequenz ist - Google Patents
Digitalubertragungsanordnung, bei der die effektive binare Bit Frequenz ein nicht ganzzahhges Vielfaches der Kanalsymbol frequenz istInfo
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Description
2030
827
Die Erfindung betrifft eine Digitalübertragungsanordiuing,
bei der die effektive binäre Bit-Frequenz ein nicht-ganzzahliges Vielfaches der Kanal-Symbolfrequenz
ist.
In der USA.-Patentschrift 3 388 330 wird der s
Grundgedanke zur Nachrichtenkanalformung zwecks Erzielung einer gesteuerten Korrelation zwischen
empfangenen Signalabtastwerten beschrieben. Eine solche gesteuerte Signalformung wird Teilansprache-Formung
genannt, da das Impulsansprechen auf jedes Eingangssignal so zu dem Signalgabe-Intervall
in Beziehung steht, daß das Ansprechen innerhalb eines Signalgabe-Intervalls nur teilweise erfolgt.
Daraus ergibt sich, daß Zwischensymbolstörungen auftreten können, die aber so beschaffen sind, daß
die binäre Bedeutung individueller Abtastwerte des; empfangenen Signals nicht verlorengeht. Symbolgeschwindigkeiten
mit der theoretisch maximalen Frequenz von zwei Symbolen je Sekunde pro Hertz Bandbreite und die entsprechende binäre Bit-Fre-Huenz
von 7wei Bits je Sekunde pro Hertz lassen
lieh auf diese Weise leicht bei Nachrichtenübertragungskanälen
erreichen.
Es ist weiterhin bekannt, daß sich durch eine Kombination einer vielstufigen (mehr als zwei Stufen
je Symbol) Signalübertragung mit einer Teilansprache-Codierung eine äquivalente binäre Signalübertragungsgeschwindigkeit
oberhalb von zwei Bits je Sekunde pro Hertz Kanalbandbreite erreichen läßt. Genauer gesagt ist eine Geschwindigkeit von
|og2 N Bits je Kanalsymbol für N Eingangsstufen je
Symbol mög,.öi. Mit der maximalen Teilansprache-Symbolfrequenz
von ?wei Symbolen je Sekunde pro
Hertz ergibt dies eine Bit-Frequenz von 2 Iog2 N Bits
je Sekunde pro Hertz.
Im praktischen Fall dürfte N auf Potenzen vc.i
zwei beschränkt sein, so daß eine ganzzahlige Anzahl m
(m = log2 N) binärer Eingangsziffern auf jeder Stufe
codiert wäre und eine direkte Entsprechung zwischen den N Stufen des vielstufigen Signals und den N
möglichen Kombinationen der m Binärziffern vorhanden
wäre. Bei einer Teilansprache-Codicrung führen jedoch die N Basisbandstufen zu (2 /V-I)
Kanalstufen. Für jede Vergrößerung der Anzahl von Kanalstufen ergibt sich jedoch eine Verschlechterung
des Signal rtauschverhältnisses, die in der Praxis für
viele Nachrichtenübertragungskänäle einen vierstufigen
Basisbandbetrieb verhindert.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, dieses Problem zu lösen. Sie geht dazu aus von einer Digital-Übertragungsanordnung
der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite
ein Block-Synchronisationsmonitor zur überwachung von Gruppen serieller vielstufiger Ziffern
vorgesehen ist, die durch eine Zusammenfassung binärer Datensignale zu ersten Gruppen von jeweils
wi parallelen Binärziffern und Umwandlung der ersten
Gruppen in zweite Gruppen mit /1 im voraus zugeordneten vielstufigen Ziffen abgeleitet sind, wobei
wenigstens eine nicht zugeordnete Kombination von Signalen in der zweiten Oruppe vorhanden ist, ferner
eine Rahmensteuertchaltung, die ein Rahmensignal
von dem Block-Synchronisationsmonitor aufnimmt, wenn die nicht zugeordnete Kombination von Signalen
in der zweiten Oruppe festgestellt worden ist, 6j daß die vielstufigen Ziffern in Abhängigkeit von dem
Rahmensignal zu gültigen zweiten Gruppen zusammenaefaOt
werden, derart, daß das Auftreten der nicht ^.'geordneten Kombination von Signalen innerhalb
der zweiten Gruppe im wesentlichen ausgeschlossen ist, und daß ein Vielstufen-Biniirwandler
vorgesehen ist, der die Binärdaten aus den aufgeteilten zweiten Gruppen wiedergewinnt.
Es wird also das Prinzip des Teilansprechens zur Erzielung von Datenübertragungsgeschwindigkeiten
mit Wi Bits je Symbol derart abgewandelt, daß «1
nicht mehr eine positive ganze Zahl sein muß, d. h., daß die binäre Signalgabefrequenz ein nicht-ganzzahliges
Vielfaches der Kanal-Symbol^equenz ist.
AußerHsm wird die äquivalente binäre Datenübertragungsfrequenz
einer synchronen Digital-TJbertragungsanlage ohne Änderung der synchronen Kanal-Symbolfrequenz
selbst erhöht.
Es werden binäre Digital-Datensignale, die mit einer größeren Geschwindigkeit als die Symbol-Frequenz
eines synchron betriebenen, in seiner Bandbreite begrenzten TJbertragungskanals erzeugt werden,
für die übertragung über dew Kanal ohne
Änderung ihrer synchronen zeitlichen Ordnung verarbeitet. Die sich ergebende äquivalente Binär-Ubertragungsfrequenz
wird ein nicht-ganzzahliges Vielfaches der Kanal-Ubertragungsfrequenz.
Im allgemeinen werden Binärsignale, die mit einer Frequenz kleiner als log2 N mal der Symbolfrequenz
eines Nachrichtenkanals erzeugt worden sind, in A/-stufige Sigrale transformiert, indem erste Blöcke
binärer oder zweistufiger Ziffern mit der Länge m in zweite Blöcke /V-stufiger Ziffern mit der Länge η zusammengefaßt
werden. Die Werte für m, N und /1 sind derart gewählt, daß 2m kleiner ist als N", wobei
N eine ganze Zahl ist, die keine Potenz von zwei darstellt, und daß wenigstens ein nicht zugeordneter
/V-stufiger zweiter Block \orrunden ist. Die iV-stufigen
Ziffern des zweiten Blocks werden an den Kanal mit der Bandbreite W mit dem maximalen theoretischen
Baud-Wert von 2 H' Symbolen je Sekunde gegeben,
so daß ein (IN - D-stungfis Kanalsignal mit einer
Informationsfreqnenz von ^2 N Bits je Symbol gebildet
wird, das entsprechend dem Kehrwert des Kanal-Impulsansprechens vorcodiert ist und wobei
die übertragenen N-stufigen Ziffern durch eine modulo-A/-Ableitung aus einzelnen Abtastwerten
wiedergewonnen werden können. Das Auftreten eines nicht zugeordneten N-stufigen zweiten Blocks der
Länge η am Empfänger wird als Grundlage für die
richtige Synchronisation der zweiten Blöcke vor der Decodierung der ursprunglichen Binärsignale benutzt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden binäre Eingangssignale in ternäre Signale transformiert,
unter Anpassung an eine Teilansprache-Signalformung vorcodiert und an einen Teilansprache-Kanal
gegeben. Genauer gesagt, werden für m und iV gleich drei und η gleich zwei binäre Eingangssignal
in erste Gruppen mit d;ei zweistufigen Ziffern
unterteilt, und jede dieser ersten Gruppen wird in
eine im voraus zugeordnete zweite Gruppe mit
Paaren von dreistufigen Ziffern umgesetzt. Die zweiten Gruppen von dreistufigen Ziffern treten mit der
gewählten synchronen Symbol-Frequenz des Teilansprache-Kanals auf. Da mehr Permutationen von
je zwei dreistufigen oder ternären Ziffern, nämlich 3J = 9, vorhanden »ind als Permutationen von je
drei zweistufigen Ziffern, nämlich 23 = 8, kann ein dreistufiges Ziffernpaar zur Markierung der erforderlichen
Unterteilung empfangener Paare zwecks Decodierung bei minimaler Redundanz reserviert
/erden. Hei dem Ausführungsbeispiel übertrug' ein
ainiil mit einer Bandbreite W gleich 36 Kilohertz
linärsignule von 108 Kilohertz mit 72 Kilobaud.
Aiilkr der Unterteilung binärer Eingangssignale
ind ihrer Umsetzung in ternäre Ziffern werden ogische Operationen mit den ternüren Ziffern durchgeführt,
um diese Pur eine Teilansprache-Übertragung vorzucodieren, derart, daß fiinfstufige Kanalsignale in
einzelnen Abtastzeitpunkten modulo-drei decodiert werden können. Die tünfstufigen Kanalsignale ergeben
sich durch das Anlegen aufeinanderfolgender ternärer Ziffern an einen als Beispiel gewählten Teilansprache-Kanal
mit der Symbol-Frequenz 2 W.
Im Empfänger für das ankommende Teilansprache-Signal werden die ternären Ziffern durch Analog-Digital-,
Begrenzungs- und logische Operationen wiedergewonnen. Aufeinanderfolgende ternäre Ziffern
werden paarweise auf das Auftreten des nicht zugeordneten Paares in einer Block-Synchronisiercinrichtung
überwacht. Eine mit der Blockfrequenz, d. h. der halben Kanalfrequenz für das Ausführungsheispiel
erzeugte Zeitsteuerungswelle wird so lange ungeärsdert gelassen, als das verbotene Paar als letzte
Ziffer eines Blocks und als erste Ziffer des darauffolgenden Blocks auftritt. Es ist jedoch ein Uberlaufzählcr
vorgesehen, der feststellt, wie oft das nicht zugeordnete Paar in der Mitte eines Blocks von zwei
ternären Ziffern auftritt. Bei einem überlauf wird die Block-Zeitsteuerungswelie um einen halben Zyklus
verzögert, um die richtige Block-Synchronisation wiederherzustellen. Die Regenerierung der binären Triplets
aus den ternären Paaren geht dann auf logische Weise weiter.
Um die Verarbeitung ternärer Ziffern zu vereinfachen, wird durchweg eine binäre Codierung verwendet.
Zwei binäre Ziffern stellen also jede ternäre Ziffer codiert so dar, daß die Summe der binären Ziffern
jeder ternären Stufe äquivalent ist. Dann können üb!ic'.;e logische Binärelemente verwendet werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß eine binäre Datenfolge mit einer Frequenz, die in keiner gan/-zahligcn
Beziehung zu der Kanalfrequenz steht, ohne Änderung der Kanalfrequenz übertragen werden kann,
und daß sich gleichzeitig eine GesamtÜbertragungsfrequenz
erzielen läßt, dk mit dem Signal-Rauschverhältnis praktisch ausgeführter Kanäle vtrträglich
ist. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild einer Teilansprache-Datenübcrtragungsanlage,
bei der eine äquivalente binäre Gesamt-Bit-Ubertragungsfrequenz gleich dem
Dreifachen der Kanalbandbreite erzielt wird,
F i g. 2 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Binär-Ternär-Signalumsetzung,
Fig. 3 ein logisches Blockschaltbild eines Ausführungsbcispicls
für einen Binär-Ternär-Wandler,
F i g. 4 ein logisches Blockschaltbild eines ternären Teilansprache-Vorcodierers in Kombination mit einem
Digital-Analog-Wandler,
F i g. 5 ein vereinfachtes Diagramm eines fünfstufigen Fenstermusters zur Erläuterung der Decodier·
Operation bei der DatenUbertragungsanlage,
F i g. 6 das Blockschaltbild einer terniren Block-Synchron isiereinrichtung,
Fi g. 7 ein logisches Blockschaltbild eines AusfUhrungsbeisp;ils für einen Ternär-Binär-Decodierer,
F i g. 8 Kurvenformen, die in der beschriebenen DatenUbertragungsanlage auf Grund einer repräsentativen Uinganiis-Binär-Dalenfolge erzeugt werden.
Entsprechend dem in der obengenannten USA.-PatentschriflerlüulerlenTeilansprache-Verfuhrenwird
ein Kanal mit einer Bandbreite W mit der theoretisch
maximalen Signalfrequen/. von 2 W Symbolen je Sekunde
gespeist. Falls der Kanal keine ideale Formung besitzt, d.h. eine flache Amplituden-Frequenzkennlinie
mit plötzlichem Abfall an der oberen und unteren Bandgrenze, sowie eine lineare Phasen-Frequcnz-
IQ kennlinie1 aufweist, tritt notwendigerweise eine Zwischensymbol-Störung
auf. Dabei erstreckt sich das Ansprechen des Kanals auf jeden Impuls über mehr als
ein Signalintervall mit der Dauer von 1/(2 W) Sekunden, und es muß im Normalfall eine Vielzahl von
is empfangenen Abtust werten zueinander in Beziehung
gebracht werden, um die ursprünglich übertragene Folge wiederzugewinnen. Im Rahmen des Teilansprache-Verfahrens
lassen sich die Kanalkennwerte im voraus bestimmen und so steuern, daß die Kanalimpulsausdehnung
vor der übertragung durch eine Vorcodierung ausgeglichen werden kann. Bei derjenigen
Art von Teilansprache-Signalformung, die in der obengenannten US/V Patentschrift als Klasse IV
bezeichnet ist, ist der Kanal so geformt, daß sein Ansprechen auf jeden Impuls zwei symmetrische von
Null abweichende Komponenten entgegengesetzter Polarität aufweist, die über drei Signal-Intervalle ausgebreitet
sind, wobei das mittlere Intervall ein Ansprechen Null besitzt. Diese Klasse der Teilansprache-Signalformung
hat sich als günstig erwiesen, da ihr Gleichstrom-Mittelwert Null ist und da das Signalspcktrum
an beiden Bandgrenzen ohne scharfe, schwer zu verwirklichende Abfälle einen übertragungswert
Null besitzt.
Wenn das Kanalsignal mit Sn zu einem willkürlichen
Abtastzeitpunkt η bezeichnet wird und sich durch das Anlegen eines Impulses Cn an den Kanal ergibt,
dann erhält man für die Teilansprache-Signalformung der Klasse IV
Sn = Cn - c_2.
Die Komponenten Cn sind in typischer Weise vielstufig
mit N Stufen, und die Komponenten Sn haben
dann (2 /V-I) Stufen. Der Empfänger für das Signal Sn
würde normalerweise Abtastwc/tc zueinander in Beziehung
setzen, die in abwechselnden Signalintervallen entnommen werden. Cn kann jedoch zweckmäßig
aus einem anderen vielstufigen Signal Bn durch Addition
der Komponente C„_2 vorcodiert werden. Dann erhält man
Cn = (Bn+ C.-2) mod N .
Eine modulo-N-(mod /V>Addition bedeutet die Ausschaltung
vom Vielfachen von N aus der Summe und eine Aufzeichnung nur des Uberscnusses. Dies entspricht
der Feststellung, daß 3 Uhr nachmittags
4 Stunden nach 11 Uhr vormittags ist, indem man N = Λ von der Summe aus 11 und 4 abzieht.
Wenn die Komponenten Cn aus irgendeinem Basissignal Bn entsprechend Gleichung (2) abgeleitet werden, dann ergibt sich
Wenn die Komponenten Cn aus irgendeinem Basissignal Bn entsprechend Gleichung (2) abgeleitet werden, dann ergibt sich
Bn = Sn mod N .
Folglich kann Bn empfangsseitig durch einen speicherfreien Detektor aus einzelnen Abtastwerten de!
empfangenen Signals Sn decodiert werden.
In der obengenannten USA.-Patentschrift wird beschrieben, auf welche Weise die Gleichungen (I), (2)
und (3) für N = 2 verwirklicht werden können,
in welchem Fall S, drei Stufen hätte. Es ist bekannt, wie diese Gleichungen für JV = 2" verwirklicht werden
können, wobei m eine ganze Zahl ist. Solange m eine ganze Zahl ist, ergibt sich eine Eins-zu-Eins-Entsprechung zwischen den JV Signalstufen und der Anzahl möglicher Kombinationen von m Binärziffern.
Leider sind für JV = 4 sieben Stufen auf dem Kanal erforderlich, und für viele praktisch ausgeführte Kanäle
ist das Signal-Rauschverhaitnis nicht niedrig genug,
um eine zuverlässige Unterscheidung zwischen so vielen Stufen zu ermöglichen. Es wurde jedoch festgestellt, daß fünf Kanalstufen sich bei in großem
Umfang verfügbaren Sprech -Trägerkanälen zuverlässig unterscheiden lassen. Fünf Teilansprache-Kanalstufen belegen drei Codierstufen, die im folgenden als
ternär bezeichnet werden. Eine ternärc Codierung setzt weiterhin im Mittel 1,5 binäre Signal-Bits je
Codierstufe voraus.
Die Erfindung bezieht sich auf die Verwirklichung der Gleichungen (I), (2) und (3) im allgemeinen für
den Fall, daß N eine ganze Zahl ist, die keine Potenz von zwei darstellt, und als spezielles Beispiel auf
N = 3. Da keine direkte Entsprechung zwischen den Codierstufen und den binären Eingangssignalen vorhanden ist, wird, wie dies in Verbindung mit F i g. 2
erläutert werden soil, eine Aufteilung einer binären Signalfolge erforderlich.
Zeile M in F i g. 2 zeigt sdiematisch einen Scricn-Bitstrom a„ von Daten, die sich von rechts nach links
bewegen (die Zeit läuft nach rechts). In jedem gleichen Signalintervall 0 bis m wird ein Impuls mit einer
von zwei logischen Stufen I oder 0 erzeugt, die zweckmäßig ein entsprechendes positives und negatives
Potential darstellen können. Diese Intervalle sind in it Gruppen von drei Impulsen unterteilt. Für A- = I
gelten die Binärintervalle 1. 2 und 3; für ic = 2 die
Intervalle 4. 5 und 6; tür k = k die Intervalle »1 2
= 3 k - 2. m - I = 3 k - 1 und mi = 3 A-.
Zeile {h) in Fi g. 2 zeigt eine Gruppe von gleichen
Signalintervalle!- 0 bis 11. deren Dauer genau gleich
dem l,5ffifhen der Dauer für dir Intervalle in Zeile («l
ist. beispielsweise ist das Intervall I in Zeile (b) l.5mal so lang wie das Intervall 1 in Zeile (a). Diese Intervalle
sind in k Gruppen zu je zwei Intervallen unterteilt. die genau den ic Gruppen von je drei Intervallen in
Zeile (ti) entsprechen. Für ic = I treten die Intervalle I und 2 auf; für ic = 2 die Intervalle 3 und 4; für k = k
die Intervalle η - I = 2 ic - 1 und n = 2 A. In
jedem Intervall wird ein ternäres Signal mit einer von drei logischen Stufen 0. 1 und 2 erzeugt, die zweckmäßig entsprechend durch ein negatives Potential,
das Potential 0, und ein positives Potential dargestellt werden.
Als spezielles Beispiel sind die Triplets der Z'.eile (<») mit den Paaren der Zeile (/>) entsprechend der Tabelle A
zusammengestellt.
| 0 | 0 | "j 1-1 | B,t | 0' | 1 | *]. | 0 | |
| 0 | 0 | 1 | I | 0 | C1 | I | 0 | 1 |
| 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | I |
| 0 | I | I | 2 | 1 | Oi | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | ! | 1 | 0 | 0 |
| 1 | 0 | 1 | 2 | 0 | 01 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | Ol | 0 | 1 | 1 |
| 1 | X | X | 0 | 2 | Cl | 1 | 1 | I |
| X | i | 2 | 1 | |||||
Die ersten drei Spalten stellen die acht möglichen Permutationen von binären Triplets dar, und die
nächsten beiden Spalten geben die umgesetzten ternären Paare wieder. Es zeigt sich, daß neun mögliche
ternäre Paare und- nur acht mögliche binäre Triplets
vorhanden sind. Das ternäre Paar 1 -2 in der letzten Zeile entspricht (wie durch die X-Werte angedeutet)
keinem binären Triplet und stellt demgemäß eine Verletzung der gewählten Codierung dar. Dieses Paar
kann gültig nur zwischen ternären Gruppen auftreten, ein Umstand, der empfangsseitig mit Vorteil ausgenutzt
wird, um die richtige paarweise Zuordnung von ternären Paaren beizubehalten. Die Codierung ist
völlig willkürlich, aber so gewählt, daß die Fehlergüte der Übertragungsanlage ein Optimum wird.
Da Bauteile und Schaltungen zur Verarbeitung von Binärziffern leichter verfügbar sind als Schaltungen
zur Verarbeitung von ternären Ziffern, sind die ternären Ziffern entsprechend der Darstellung in denletzten vier Spalten binär codiert. Die Spalten mit
der Überschrift b]t_, und fc$*-i s>nd die binären
Äquivalente der ternären Ziffern B2l_,, wobei die
Indizes 1 und 0 die höchststellige bzw. niedrigststelligc BinärziffeT darstellen. Entsprechend enthalten die
Spalten mit den Überschriften b\k und b\k die binären
Äquivalente der ternären Ziffern in der Spalte B2 k.
Die folgenden logischen Gleichungen fassen die binäre Codierung der ternären Ziffern zusammen:
α31_2),
= a3k-l
Β, — '
0 for h\ = b° = 0
1 for b\ = 0: ΠΙ=]
2
for b\ = y\ = 1
1982
<0
Die Gleichungen (4) bis (7) sind dutch Induktion mis der Tabelle Λ abgeleitet. Die Gleichung |8) gibt
an. auf welche Weise die ternäre Ziffer die Summe ihrer
binär-codicrtcn Stufen darstellt.
Die Vorcodierung wird durch die Verwendung binär-codierte· ternärc: Ziffern erleichtert. Dies soll
genauer in Verbindung mit F i g. 4 erläutert werden.
F-' i g. I zeigt das Blockschaltbild einer vollständigen
TcilanspraehcDatcnübcriragungsanlage unter Vcrvcndimg
einer tertiären Codierung. Zur genaueren to Darstellung wird angenommen, daß die Bandbreite
des Kanals 22 36 Kilohertz beträgt, daß der Kanal von der in Fcrnsprcch-Trägcrsystcmen verwendeten
Art ist. daß die Kanal-Signalfrequenz 72 Kilobaud beträgt und daß die binäre Signalfrcqucni' 108 Kilobits
ic Sekunda ist.
Die F^atenünertragungsanlagc weist einen Sender
mit den !-!lementen zehn bis zwanzig und einer Zcitsteuerungsquclle
37 sowie einen Hbertragungskanal 22 und einen Fimpfänger mit den Filementen 24 bis 36
auf.
Der Sendeteil umfaßt eine Serien-Binärdatenquelle 10. einen Serien-Parallelwandler 12, einen Binär-Ternärwandler
14. einen Vorcodicrcr 16. einen Digital-Analoguandler
18 und ein Teilansprache-Filter 20. Die Datenquelle 10 erzeugt serielle Binärdaten unter
zeitlicher Steuerung der Quelle 37 über die Leitung 38 mit der als Beispiel gewählten F'rcquenz von 108 Kilohertz.
Kin Beispiel für einen Scrien-Oatenstrom «,,, ist in Zeile (</) des Kurvenformdiagramms in F i g. 8
gezeigt. Zeile ((/) in F-" i g. 8 gibt den Scrien-Taktsignalstroin
(SCI" von serial clock timing stream) der Zeitsteuerungsquclle 37 wieder Die seriellen Daten
aus der Quelle 10 werden als Dreiergruppen im Wandler 12 in Parallelform umgesetzt, und die parallelen
Ausgangssignalc erscheinen auf den entsprechend bezeichneten Leitungen 13. Die Zeilen Ui). [b]
und W) in F-" i g. 8 geben die entsprechenden Ausgangssignale
für den als Beispiel gewählten Datenstrom an.
Der Binär-Ternärwandler 14 verarbeitet die parallelen
Ausgangssignale auf den Leitungen 13 entsprechend den Gleichungen (4) bis (7) und erzeugt
binär-codicrte ternärc Ziffern auf den Ausgangslcitungen
15 Die binär-codierten Äquivalente des als Beispiel gewählten Datenstroms erscheinen auf
den Leitungen (g) bis (/') in F i g. 8. Die Zeilen (e) und (/) in F" i g. 8 zeigen die Baud-(Symbol-)Taktzeitgabcwellen
BCT bzw. BCT/2. die auf übliche Weise in der Zeilstcuerungsquelle 37 erzeugt werden. Die Zeitstcuerungsquellc
37 enthält zweckmäßig einen Quarz-Oszillator mit 432 Kilohertz, der eine 1:4- bzv.
1 : 6-Zählkette zur Erzeugung der erforderlichen Zeitstcucrungswcllen
SCT bzw. BCT ansteuert.
Der Vorcodierer 16 verarbeitet die binär-codierten ternären Ziffern auf den Leitungen 15 entsprechend
Gleichung (2) für N — 3. Die vorcodierten ternären Ziffern Cn, die durch Paare von vorcodierten Binärziffern
rj, und (Pn auf den parallelen Ausgangsleitungen
17 in den Zeilen (») und (o) der Fig. 8 dargestellt
sind, werden im Wandler 18 auf übliche Weise in serielle Analogform umgewandelt. Die auf diese
Weise auf der Leitung 19 dargestellten vorcodierten, binär-codierten ternären Ziffern Cn werden an das
Teiiansprache-Filter 20 gegeben, in weichem auf Grund
des Impulsausbreitungseffektes lunfstufige Leitungslignale Sn gebildet werden. Das Teiiansprache-Filter 20
ist so ausgebildet, daß es dem Ubertragungskanal 22 entsprechend den Lehren in der obengenannten USA-Patentschrift
eine Speklralformung gibt, die entsprechend I'ig. 23b der genannten USA-Patent
schrift domförmig ist.
Signale Cn und Sn für die als Beispiel gewählte
Datcnfolge sind in den Zeilen (/>) und (</) in F-" i g. ί
gezeigt. Die Welle Cn ist eine Stimulierung von c„ und
«'„ und weist folglich drei Stufen auf. die mil 0. 1 und 2
bezeichnet sind. Die Welle Sn ergibt sich, indem man
entsprechend Gleichung (2) die Differenz der äugen blicklichen C„-Stufc und der zweimal verzögerten
Cn.rStufe bildet.
Vor einer Erläuterung des Empfängers und de; Blockrahmcn-Problcms werden spezielle Verwirk
lichungcn der Schallungsblöcke 12. 14. 16 und 18 it
F i g. I besprochen.
F i g 3 zeigt ein genaues logisches Schaltbild fiii
ein Ausführungsbeispiel eines Serien-Parallelwandler» 12 und eines Binär-Tcrnär-Wandlers 14 Der Serien
Parallel wandler 12 weist ein dreistufiges Schieberegister
auf, d 11 als Eingangssignal über die Leitung 11
die serielle Binärdatenfolgc <i,„ zugeführt wird, ferner
eine F-'ortschaltclcitung 38. an der die SC'PZcitsteuerungswelle
mit der F'requcnz von 108 Kilohertz liegt, sowie Ausgangslcilungcn 13 der einzelnen Stufen de.1
Schieberegisters. Zu jedem gegebenen Zeitpunkt sine! drei aufeinanderfolgende Scricn-Dalenbits in der
entsprechenden Schieberegisterstufen SRi. SR-2 und SR-3 gespeichert. Das in der Stufe SR-i gespeicherte
Bit wird entsprechend Zeile (<;) in F' i g. 8 als da?
augenblickliche Bit am angesehen. Die Stufen SR-I
und SR-3 speichern die übrigen Bits <;,„ , und o„, ,
entsprechend den Zeilen (/>) und W) in F- i g. 8. Diese
Zeilen sind identisch mit Ausnahme des Zeitunterschiedes, so daß zu den Zeitpunkten m — 3. 6 ... 3 A
drei aufeinanderfolgende Eingangsziffcrn zeitlich parallel zur Abgabe an den Binär-Ternär-Wandler 14
zur Verfügung stehen. Die SCT-WeIIe ist in Zeile (Jl
der F-" i g. 8 gezeigt.
Am Eingang des Wandlers 14 sind die Leitungen 13 über UND-Gatter 40 mit einer logischen Matrix
verbunden. Eine Zeitstcuerungswelle BCT 2 mit 36 Kilohertz weist entsprechend Zeile (/") in Fig. 8
einen positiven übergang für jedes dritte Bit der a„.-Datcnwclle
auf. Wenn diese Zeitsteuerungswellc an die UND-Gatter 40 über die Leitung 39 angelegt ist. so
läßt sie Abtastwerte der Signale auf den parallelen Leitungen 13 zu der logischen Matrix in dem gestrichelt
umrandeten Kästchen 14 durch. Diese Matrix verwirklicht die Gleichungen (4) bis (7) sowie die
Tabelle A. Folglich sind die Ausgangssignale der UND-Gatler4O/4.
40 fl und 4OC entsprechend mit aJ4_2.
«3t-, und a}k bezeichnet.
Es werden direkte Datenabtast werte sowie durch Fnverter 41 invertierte Datenabtastwerte an weitere
UND-Gatter 43 bis 46 sowie ODER-Gatter42,48und
49 angelegt. Darüber hinaus werden die Ausganessignale der UND-Gatter 46 sowie des ODER-Gattcrs
48 im UND-Gatter 47 kombiniert. Die sich schließlich
ergebenden A'isgangssignale auf den Leitungspaaren ISA und 15 B sind zwei binär-codierte ternäre Ziffern
B2k-, und B24. Diese Ziffern sind in ihrer binärcodierten
Form in den Zeilen (g) bis (/) der F i g. 8 gezeigt. Die Arbeitsweise der logischen Matrix ist
ohne Schwierigkeiten zu überblicken. Beispielsweise ergibt sich die höherstellige Binär-Komponente b\k
der Tcrnärziffer B2 k entsprechend Gleichung (6) aus
der logischen Summe der binären DatenzifTern a3t_2
und ί73λ_, im UND-Gatter43. Entsprechend ergibt
T09 684/343
sich die zugehörige Binär-Komponente h"k der TernärzifTerfljj
am Ausgang des ODER-Gatters 49 entweder als die Datenzifter a} »_, (wenn diese cine I ist)
oder als logische Summe der invertierten DatenzifFer ttSk-2 und der direkten Datenzifferu3k entsprechend
Gleichung (7). Die Ziffern O2,_, werden entsprechend
Gleichung (4) und (5) auf die gleiche Weise abgeleitet.
F i g. 4 stellt ein logisches Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
für den Vorcodierer 16 und den Digital-Analogwandler 18 gemäß F i g. 1 dar.
Die folgende Tabelle B läßt sich durch eine Verwirklichung der Gleichung (2) sowie der üblichen
Übereinkunft hinsichtlich der binären Codierung von Ternärziiurn entwickeln, daß nämlich eine ternäre Cl
durch das binäre ZifTcrnpaar 00 dargestellt wird, daß eine ternäre 1 durch die Binärziffern 01 oder IO und
eine ternäre 2 durch die Binärziffern 11 angegeben wird. Läßt man zu, daß eine ternäre I in den vorcodierten
Ziffern Cn durch beide Binärpaare 01 und 10
ίο dargestellt wird, so vereinfacht sich die logische Anordnung.
| Ternäre Ziffern | c„ | |
| ?„ | Cl | 0 |
| 0 | 0 | I |
| 0 | 1 | 1 |
| 0 | 1 | 2 |
| 0 | 2 | I |
| I | 0 | 2 |
| 1 | I | 2 |
| 1 | I | 0 |
| I | 2 | 2 |
| 2 | 0 | 0 |
| 2 | 1 | 0 |
| 2 | 1 | I |
| 2 | 2 | |
0 0 0
Dieser Ausdruck bedeutet, daß sich c\ = 1
= bib°y._,
0
0
I)
I)
I)
I)
I)
I)
I
I
I
I
Die ersten drei Spalten Bn, Cn 2 und Cn stellen
Ternärziffem dar. Der Index /ι gibt die augenblickliche Ziffer und der Index n-2 die vorcodierk Ziffer an,
die zwei Signalintervalle vorher aufgetret;n ist. Die Spalten h„ und />" geben die höchstsuilige bzw.
nicdrigststclligc Binärziffer an, die die Codierung der
Ternärziffer Bn darstellen. Entsprechend enthalten die
Spalten cn_2 und i'n_2 die Binärziffern, die die Ternärziffer
Cn_2 codieren, und die Spalten cj, und c^ die
Binärziffern zur Codierung der Ternärziffern C11. Man beachte, daß die Zeilen 2 und 3,6 und 7 sowie 10 und 11
mit Ausnahme der abwechselnden binären Codierung für die Ternärziffer 1 übereinstimmen.
Mit HiIfe üblicher Verfahren lassen sich logische
Gleichungen Zeile für Zeile für die binären Eintragungen in der Tabelle B immer dann schreiben,
wenn eine 1 in den Spalten <J„ oder i^ auftritt. Die
Zeile 2 läßt sich schreiben als
aus
der logischen UND-Zusammenführung der Komplemen
te von fcj,, fcP und cj,_2 mit dem nicht komplementierten
Wert (^_j ergeben kann. Die übrigen Zeilen
lassen sich auf ähnliche Weise wiedergeben. Für alle Zeilen, in denen cj, = 1 ist, kann also die folgende
logische Gleichung geschrieben werden:
| Dinare | Ziffern | 0 | <■; |
| >■'. , | 1 | 0 | |
| 0 | '!) | I | |
| 0 | 1 | 0 | |
| i | 0 | 1 | |
| 1 | 1 | 0 | |
| 0 | 0 | I | |
| 0 | I | 1 | |
| 1 | 0 | 0 | |
| I | ! | I | |
| 0 | Ό | 0 | |
| 0 | 1 | 0 | |
| 1 | 1 | ||
| 1 |
0
0
0
0
0
Mit Hilfe üblicher Verfahren reduziert sich die Gleichung (9) zu
Das eingekreiste Pluszeichen gibt die Exklusiv-ODER-Funktion an. durch die ein Ausgangssignal 1
für Eingangssignale 01 und 10 sowie im anderer Fall ein Ausgangssigrial 0 erzeugt wird.
Eine entsprechende logische Gleichung läßt sich schreiben zur Gewinnung von
,.O _ IJl1O,.!
1 ODC
Die Gleichung (!O) läßt sich ebenfalls vereinfacher
zu ..O _ I1IJ1O 1
(9)
Die Gleichungen (J0[ und (12) werden auf leichi
zu übersehende Weise entsprechend F i g. 4 ver wirklicht, wobei die viergleisigen (4 parallele Lei
1982
tungen) binären Eingangssignale in zweigleisige Signale umgewandelt, werden. Die Gleichungen (4) bis
(7) erhält man durch die gleiche Art einer induktiven Analyse. /
Die paarweise binär-codierten TernätzifTern B2*-i
und ß2» auf den Leitungspaaren 15/1 und 15fl entsprechend
Zeilen (g) bis (/') in F i g. 8 vom Ternär-Wandler
in F i g. 3 werden an UND-Gatter 51A bis 51D angelegt, die abwechselnd und paarweise
durch die BCT/2-Zeitsteuerungswelle auf der Leitung 39 entsprechend Zeile (/) in F i g. 8 betätigt werden.
Die UND-Gatter 51Λ und 51B werden durch
die abfallende Flanke der Zeitsteuerungswellc über den Inverter 53G und die Gatter 51C und 51D durch
die ansteigende Flanke erregt. Die Ausgangssignale der UND-Gatter 51 A und 51 C, die abwechselnd die
Ziffern 624_, und b\k enthalten, werden im ODER-Catter
52 A zur Bildung der ^-Ziffern mit der Signalfrequenz
der Anlage kombiniert. Entsprechend werden die Ausgangssignale der UND-Gatter 51B und
SlD, uie die Ziffern />"*_, und b°k enthalten, im
OCER-Gatter 52 B zur Bildung der Ziffern/?" mit
der Signalfrequenz der Anlage kombiniert. Die Aus-
tangssignale der ODER-Gatter 51A und 52 ß entalten
;-'so entsprechend Zeilen (k) und (O in Fig. 8
die binar-codierten Ternärziffern zweigleisig und leriell.
Der Vorcodierer 16 kombiniert die Ziffern bl„ und
h'l auf logische Weise entsprechend Gleichungen (10)
land (12) mit seinen eigenen Ausgangssignalen, die lim zwei Signalintervalle T verzögert sind, um die
augenblicklichen vorcodierten Ziffern cj, und t„ entsprechend
Zeilen (/i) und (o) in F i g. 8 zu bilden.
Der Vorcodierer 16 weist als Beispiel eine Vielzahl von UND-Gattern 57 und 59, ODER-Gattern 61,
Invertern 53 und 58, Verzögerungseinheiten 55 und
56 sowie Exklusiv-ODER-Gatter 54 auf, wie in F i g. 4 gezeigt ist. Die wirksamen Eingangssignale
ties Vorcodierers 16 sind die Ziffern b„, b°, cj,_2 und
ίη_2. Seine Ausgangssignale sind cj, und c° an den
ODER-Gattern 61A und 61B. Das UND-Gatter
57 A kombiniert die invertierte Ziffer bl„ mit der
invertierten Ziffer fon. Die invertierten Ziffern erhält
man von den Invertern 53A und 53B. Das UND-Gatter
57 B kombiniert die Ziffern b\ und b° wie
gezeigt. Die UND-Gatter 57C und 57D kombinieren
auf ähnliche Weise b£ b° und b°, <:"_,. Das Ausgangssignal
fcj^J des Gatters 57/1 wird mit der Ziffer c°_2
im UND-Gatter 59 A kombiniert. Die Exklusiv-ODER-Gatter 54/1 und 34 ß bilden die Kombinationen
b\ © c»_2 bzw. ci_a © cj_j. Die UND-Gatter
590 bis 59 F verarbeiten ihre Eingangssignale zur Bildung der Gruppen
cS-2).
b\b°A-3 bzw.
auf übliche Weise zu bilden.
Das ODER-Gatter 61A kombiniert die jeweiligen
Ausgangssignale der UND-Gatter 59 A, 59 B und 59 C zur Bildung der binär-vorcodierten Ziffer Cn.
Das' ODER-Gatter 61B kombiniert auf entsprechende
Weise die jeweiligen Ausgangssignale der UND-Gatter 59 D, 59E und 59F zur Bildung der binärvorcodierten
Ziffer c°. Die Ausgangssignaie Cn und
el laufen über Leitungen 62 und 63 zu Verzögerungscinheiten
55 und 56 zur Lieferung der Eingangssignale c„_2 und c°_2 an den Vorcodierer selbst.
Die binär-codierten Ziffern c„ und c°„ vom Vorcodierer 16 werden weiter im linearen Addierer 60 zur Bildung der ternären Ausgangsziffer Cn auf der Leitung 19 kombiniert. Eine entsprechende Cn-WeI1S ist in Zeile (ρ) der F i (?. 8 dargestellt.
Die binär-codierten Ziffern c„ und c°„ vom Vorcodierer 16 werden weiter im linearen Addierer 60 zur Bildung der ternären Ausgangsziffer Cn auf der Leitung 19 kombiniert. Eine entsprechende Cn-WeI1S ist in Zeile (ρ) der F i (?. 8 dargestellt.
Die dreistufige Cn-WeIIe am Ausgang des Addierers
ίο 60 wird "durch die Einwirkung des Teilansprache-Filters
20 des Kanals 22 entsprechend (j>ichung(l)
die fünfstufige Welle Sn auf der Leitung 21 in F i g. 1.
Außerdem wird bei der übertragung über den Kanal 22 das Ausgangssignal auf der Leitung 23 mit Rausehen
und Verzerrungen versehen. Eine beispielhafte Sn-WeIIe ist in Zeile (q) der F i g. 8 gezeigt. Diese
Welle läßt sich entsprechend Zeile (r) in F i g. 8 modulo-drei interpretieren. Die Wellen Sn und
Sn (mod 3) sind äquivalent.
Positive Stufen 0, 1 und 2 sind in beiden Wellen identisch. Die Stufen (-1) und (-2) in der Sn-WeIIe
werden zu Modulo-drei-Stufen (2) bzw. (I) in der Sn(mod 3)-Welle.
Der Empfänger für die ternäre Ubertragungsanlage
stellt auf Grund der empfangenen Sn-WeIIe
die binäre Codierung wieder her, teilt die paarweisen Blöcke richtig auf und decodiert die binäre Nachricht
Entsprechend F i g. 1 weist der Empfänger einen Analog-Digital-Wandler 24, einen Ternär-Wandler 26,
einen Block-Synchronisationsmonitor 28, eine Rahmensteuerung 36, einen Vielstufen-Binärwandler 29,
eine Zeitsteuerungswiedergewinnungsschaltung34 und einen binären Datenverbraucher 30 auf.
Das empfangene Signal Sn läßt sich an Hand eines
in F i g. 5 gezeigten Abschnittes eines idealisierten Fenstermusters betrachten. Das Fenstermuster wird
durch einen Oszillographer, geschrieben, der mit der
Ubertragungsfrequenz von 72 Kilobaud synchronisiert ist, wenn einer beliebigen Nachrichtenwelle
aufeinanderfolgende Perioden überlagert werden. Die auf der Spitze stehenden Quadrate 71 und 72 stellen
Fensteröffnungen dar, in welchen die vertikalen Abmessungen Grenzen für die Amplitudenentscheidung
und die horizontalen Abmessungen Grenzen für die Abiastzeit angeben. Für die gezeigte idealisierte
Welle sollen die Abtastzeitpunkte in der Mitte der auf der Spitze stehenden Quadrate auftreten. Für
einen individuellen Abtastwert wird die Amplitude nur auf einer der ganzzahlig numeriert'= * Stufen
auftreten. Begrenzungs-Entscheidungsstufeu stellen die mit Dezimalbrüchen bezeichneten Stufen dar.
Der Analog-Digital-Wandler 24 stellt unter Steue rung einer Abtastwelle mi; 72 Kilohertz auf der vor
der Zeitwiedergewiiinungsschaltung34 kommender
Leitung 33 einen vielstufigen Begrenzer dar. Die Ein gangswelle Sn auf der Leitung 23 wird parallel ar
den Wandler 24 und über die Leitung 32 an dii Zeitwiedergewinnungsschaltung 34 angelegt. De
Wandler 24 begrenzt zunächst das ankommend« Signal im Bereich der in F i g. 5 mit L0 bezeich
neten O-Stufe, um die Polarität des Abtastwerte
festzustellen. Die Welle wird dann durch eine Voll weg-Gleichrichtung beispielsweise um die O-Stufi
umgeklappt, so daß die Stufen -2 und -1 dei
«5 Stufen +2 und +1 überlagert sind, und dam
wiederum auf den Stufen L1 und L3 begrenzt. Fu
jeden Signalwert oberhalb der jeweiligen Stufen i Ii und L3 ergeben sich positive oder negative Aus
1982
gangssignale in Abhängigkeit davon, ob der Signalabtastwerl
oberhalb oder unlerhalb der jeweiligen
Begrenzungsslufen liegt. Es zeigt sich, daß, wenn alle drei Begrenzer einen logischen 1-Ausgangswert
liefern, die Stufe +2 empfangen worden ist, und daß, wenn alle drei Begrenzer einen logischen O-Ausgangswert
liefern, die Stufe 0 empfangen worden ist. Eine -Weilerfiihrung dieser Analyse fuhrt zu der folgenden
Tabelle C.
O 1 1 -201
0
I I
I I
Eine logische Analyse der Tabelle C führt zu den folgenden Gleichungen:
| Begrenzer Li |
L'. | Emp fangene Stufe |
Bins K |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 0 | -1 | 1 |
| 1 | 1 | _ ^ | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 0 | + 1 | 0 |
| 1 | 1 | + 2 | 1 |
außerdem zur Erzeugung der SCR-WeIIe mil K)K Kilohertz.
Die Phasensleuerung des Hauptoszillators kann jedoch mil Hilfe bekannter Schaltungen erfolgen.
Der binär-codierle Ternär-Wandler 26 in F i g. 6
weist ein Exklusiv-ODER-Gattcr 75, einen Inverter
76 und ein UND-Gatter 77 auf, die zusammen auf leicht zu übersehende Weise die Gleichungen (13)
und (14) verwirklichen.
ίο Auf den Leitungen 27 erscheinen nacheinander
binär-codierte Ternär-Ziffern, die an binäre Schieberegisterpaare
80 und 81 angelegt werden. Diese Paare, die jeweils getrennte Speicherzellen für die höchststelligen
und niedrigststelligen Binäranteile der codier-
ten Tcrnär-Ziffern enthalten, machen die augenblicklichen
und die unmittelbar vorhergehenden Ziffern gleichzeitig verfügbar. Diese Ziffern werden unter
zeitlicher Steuerung durch die Welle BCR (Leitung 95) auf den Ausgangsleitungen 90 geliefert.
jo Eine richtige Daten wiedergewinnung erfordert eine
richtige paarweise Zuordnung der empfangenen Ternär-Ziffern. Das Vcrletzungspaar 12 ist binär-codiert
als r>(„'_, = b\ = 1, />!,_, = 0. Daher kann das Auftreten
dieses Paares logisch durch das Block-Synehronisations-Informationssignal
(13) (14)
Die Gleichungen (13) und (14) sind in dem binärcodierten
Ternär-Wandler 26 verwirklicht.
Die Binärziffern auf den Leitungen 27 werden im Block-Synchronisationsmonitor 28 überwacht und
ebenfalls im Vielstufen-Binärwandler 29 zur Gewinnung der ursprünglichen Binär-Dalenfolgc am mit der
Ubertragungsfrequenz von 108 Kilobits je Sekunde zwecks Abgabe an den Datenverbrauchcr 30 decodiert.
Der Block-Synchronisalionsmonitor 28 stellt
das Vorhandensein des tcrnärcn Paares 12 fest und sendet ein entsprechendes Signal zur Rahmenslcuerung
36 Diese liefert die Zeitsteucrungswclle SCR und die Rahmenwelle BCR/2 zum Binär-Wandler 29
mit der richtigen Phase, um die tcrnären Zifftrnpaarc
?.u decodieren. Es wird das Auftreten des Vcrletzungspaares 12 mit der Phase der BCR/2-Wellc
(36 Kilohertz) verglichen. Immer dan'i, wenn dieses Paar mit der falschen Phase auftritt, d h. inncrhalh
eine's unterteilten Paares, wird ein Zähler weitcrgcschaltet.
Wenn der Zähler überläuft, wird die Phase sowohl der BCR/2- als auch der SCR-WeIIc vcrschoben
und das tcrnäre Paar erneut aufgeteilt. Der Zähler vermeidet,eine Änderung der Zeitsteuerung
bei jedem Auftreten des Vcrlclzungspaarcs. da ein
einzelnes Auftreten lediglich auf einem K anflanschen
beruhen kann. ss
Fig. 6 zeigt ein genaueres Blockschaltbild eines
Ausführungsbcispicls für die Schaltungseinhcitcn 26.
28 und 36 in Fig. 1. Die empfangene Welle S, auf
der Leitung 23 wird im Analog-Digital-Wandler 24 begrenzt, um, wie oben erläutert, die Ausgangssignale
L", L\ und Un auf den Leitungen 25 zu gewinnen. Die
BCR-WcIIe mit 72 Kilohertz wird in der Zeitsteucrungswicdcrgewinnungssclialtung 34 aus der Eingangswelle auf der Leitung 32 auf übliche Weise wiedergewonnen, indem in Abhängigkeil von einem Haupt- fi5
oszillator mil beispielsweise 432 Kilohertz rückwärts
gezählt wird. Eine RUckwärlszihlung (Frequenzteilung) des Ausgangssignals dieses Oszillators erfolgt
BSI = h[
(15)
dargestellt werden.
Die Gleichung (15) wird auf leicht zu übersehende Weise mit Hilfe des gestrichelt umrandeten Blocks 28
verwiiklichl, der einen Inverter 82 und ein UND-Gatter
83 enthält. Das Gatter 83 kombiniert dje Ziffern /j"_, und b[ mit der invertierten Ziffer !>[,..,.
Zeile (s) in Fig 8 zeigt das Auftreten des BSI-Signals für das gewählte Beispiel.
Das BSI-Aii yangssignal auf der Leitung 84 wird
an die Rahmenstcucrung 36 angelegt, die als Beispiel entsprechend F i g. 6 einen Vorwärts-Rückwärts-Zähler
88. einen Teiler 85. eine Verzögerungseinheit 89 und eine Phasensteuerung 91 enthält Zusätzlich
zu dem BSI-Signal auf der Leitung 84 werden dem Block 36 die BCR- und SCR-Zeitstcuerungswcllcn
auf den Leitungen 33 und 35 zugeführt.
Der /ühlcr 88 isi so ausgelegt, daß er bei jedem
Auftreten des BSI-Signals am Eingang T zählt Die
Zähltichlung wird durch die BCR/2-Welle bestimmt,
die aus der I 2-Teilerschaltung 85 stammt. Wenn
das BSI-F'ingangssignal während der positiven HaIbwcllc
der BCR'2-Wclle auftritt, wird rückwärts gezählt. Tritt es dagegen während der ncpativcn Halb
v.elle auf. so erfolgt die Zählung in VorwiiMsrichtung
Der Zähler 88 läuft nach einer gcwähllcn Anzahl von
Zählvorgängen in Vorwärtsrichtung ohne zwischen zeilüchc Zählvnrgiiiigc in Rückwäitsiichtunp über
Der T'bcrfluU-Ziihlwcrt witd unter Berücksichtigung
der RauscheigcnschiUtcn des Kanals gewählt und
kann bcispielsweii>c acht beiragen. Heim Auftreten
des UbcrfluD-Zählwertes erscheint ein Ausgangssignal
auf der Leitung 72, das tiem Teiler185 einen
zusätzlichen Zählwert zuführt, so daß die Phase der BCR/2-Welle um 180" verschoben wird. Durch die
Phasensteucrung 91 wird die Phase der SCR-WeIIc
so geändert, daß sie der neuen Phase der BCR/2-Welle
entspricht. Zum Schluß wird der Zähler über die Verzögcrungseinheil
89 in einen Bezugszustand zurlickgeslclll. Die phasengeänderten SCR- und BCR/2-Wcllen
stehen auf den Leitungen 37 und 93 zur Verfügung.
In F i g. 8 wird für den linken BSI-lmpuls in Zeile |.v) angenommen, daß er das Auftreten des
Uberfließens gleichzeitig mit der negativen Halbwelle
der BCR/2-Welle in Zeile (ι) bewirkt. Man erkennt, daß die BCR/2-Welle um einen halben Zyklus verschoben
wird. Gleichzeitig wird die SCR-WeIIe entsprechend verschoben. Die übrigen BSI-Impulse fallen
mit den positiven Halbwellen der BCR/2-Welle zusammen und verursachen keine Phasenverschielen
allelen Binär-Ziffern
gleichzeitig an die
SR-S und SR-6 des
mit der BCR
Die gleichen Ziffern werden voi
unteren Ende des Schiebercgi-sl·
rung der SCR-Zeitsteuerungswi
die Ausgangsleitung 31
liehe Serien-Datenfolge
und <i.u : wcl
K)1) unter
Steuej» auf
| ".U | ι und | ".U | -i | schreiben | l). |
| «31 = | K- | 1 | \K + K- | ,)· | |
| "A | . 1 = | K- | lh | T-. + hl. | hl |
| Ux | IT — | W- | [b | '.' + />.., · | |
bung. Man erkennt, daß die wiedergewonnenen io sprechend F i g.
Daten links vom ersten BSI-lmpuls fehlerhaft sind, d.iß aber die rechts auftretenden Daten gültig sind.
Im Empfänger muß noch eine weitere Funktion durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um die
Umwandlung der richtig unterteilten, binär-codierten Ternär-Ziffern in den seriellen Binär-Zustand. Dies
kann entsprechend dem Ausführungsbeispiel in F i g. 7 erfolgen. Der Ternär-Binär-Wandler 29 entsprechend
Fig. 7 weist als Beispiel Eingangs-UND-Gatter 96, logische Schaltungen mit weiteren UND-dauern
99, 103, 104 und 106 sowie ODER-Gattcr 98. 102, 105, Inverter 97, 100, 101 und ein Schieberegister
109 auf. Zu den Eingangssignalen gehören zwei gleichzeitig verfügbare, binär-codierte Ternär-/iffern
auf der Leitung 90 von F i g. 6, die phaseneingestellte SCR-WeIIe auf der Leitung 37 und die
phasenverschobene BSR-2-Welle auf der Leitung 93.
Durch eine Analyse der Tabelle A lassen sich die folgenden logischen Gleichungen für die Binär-Ziffern
"1, .... . .... .
(16)
(18;
In den Gleichungen (16). (17) und (18) ersetzt zur
Vereinfachung der Buchstabe η die in Tabelle A
benutzten Ausdrücke 2k.
Die binären Eingangssignale auf den 'Leitungen 90 können während der ansteigenden Flanken der
IKR 2-Welle auf der Leitung 93 mit 36 Kilohertz zu den logischen Schaltungen laufen. Diese verarbeiten
die Eingangssignalc zur Erfüllung der Gleichungen (16). (17) und (18) auf leicht zu überschauende
Weise Der Klammerausdruck in Gleichung (16) ergibt
sich aus einer Kombination der im Inverter 97 invertierten Ziffer/)" mit der direkten Ziffer /»J, _, im
ODER-C latter 98. wobei das Ergebnis wiederum im UND-Gatter 103 mit der Ziffer^.., zur Bildung 5"
der gewünschten Ausgangsziffcr «u kombiniert wird.
Auf Cn(S])Ieehcndc Weise wird der Klammerausdruck
in Gleichung (17) im ODER-Gatlcr 102 durch eine Kombination der im Inverter 102 invertierten Ziffer
■//„' , mit der direkten Ziffer/;J1 , gebildet. Das Ergehnis
wird dann wiederum im UND-Gatter 106 mit der Ziffer/)1,! zur Bildung tier gewünschten Ziffer
</.u.., kombiniert. Auf entsprechende Weise wird die durch
Gleichung (I J) definierte invertierte Ziffer uik.j durch
die angegebenen logischen Operationen mit den ent- to sprechenden Eingangsziffern Wn..,, />"..,, h" und f»!, im
Inverter 100, im UND-Gatter 104. ODER-Gatter 105 und im UND-Gatter 99 gebildet. Zusätzlich werden
die direkten Ziffern «,, und </.,» 2 abgeleitet, indem
die Ausgangssignale der* UND-Gatter 103 und 99 in ft5
den Inverlern 108 und 107 inverliert werden.
Die auf diese Weise aus den beiden parallelen, binär-codierten Ternar-Ziffern übgelcilclen drei par*
ο Ige sch lie ß-Zeile
IM in
ls Beispiel
tiei
der die
-.^l wird diese DaMiI
lieh zum Datenverhraucher 30 gefühlt
Fig. 8 zeigt die wiederhergestellte
gewählte Datenfolge.
Fig. 8 zeigt die wiederhergestellte
gewählte Datenfolge.
Claims (3)
1. Digitalübertragungsanordnung
effektive binäre Bit-Frequenz ein nicht-ganzzahliges
Vielfaches der Kanal-Symbolfre^uen/ ist.
dadurch gekennzeichnet, dar: auf der
Empfangsseite ein Block-Ssnchronisatiuiismonitor
(28) zur überwachung von Gruppen serieller vielstufiger
Ziffern vorgesehen ist. die durch eine Zusammenfassung
binärer Datensignale zu ersten Gruppen von jeweils m parallelen Binar-Ziflern
und Umwandlung der ersten Gilippen in /weite Gruppen mit /1 im voraus zugeordneten vielst
ufigcn Ziffern abgeleitet sind, wobei wenig>tetis
eine nicht zugeordnete Kombination von Signalen in der zweiten Gruppe vorhanden ist. ferner eine
Rahmensteuerschaltung (36). die ein Rahmensignal von dem Block-Synchronisationsmonitor aufnimmt,
wenn die nicht zugeordnete Kombination von Signalen in der zweiten Gruppe festgestellt
worden ist. daß die vielstufigen Ziffern in Abhängigkeit von dem Kahmensignal zu gültigen
zweiten Gruppen zusammengefaßt werden. derarl. daß das Auftreten der n.chl zugeordneten Kombination
von Signalen innerhalb der zweiten Gruppe im wesentlichen ausgeschlossen ist. und daß ein
Vielstufen-Binärwandler (29) vorgesehen ist. der die Binär-Dalen aus den aufgeteilten zweiten
Gruppen wiedergewinnt.
2. Digitalübertragungsanordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Sendeschalumgen.
nämlich einen Serien-Parallelwandler (12). der das binäre Datensignal aufnimmt und in erste
Gruppen von parallelen Binar-Ziffern zusammenfaßt,
einen Bmär-Tcrnär-Wandler (14). der die
ersten Gruppen paralleler Biniir-Miffern in zweite
Gruppen viel.tuf'iger Ziffern umwandelt, einen Vorcodicrcr (16). der die viclslufigcn Ziffern entsprechend
dem Kehrwert des Impulsansprechen·' des Kanals vorcodiert, derart, daß die vorcodierten
vielslufigen Ziffern aus einzelnen Abtastwerten des l'.mpfangssignals decodicrt werden können
ein Tcilansprachc-Filter (20l zur Speisung de*
Kanals mit den vorcodierten Ziffern, derart, dal· die Kanalsignale eine vorbeslimmte Anzahl von
Stufen mit einer Signalfrei|uenz von 2 It Symbolen
je Sekunde besitzen, wobei W die Band
breite des Kanals ist. und Empfangsschallungcr (24, 26) zur Wiederherstellung der viclsiuligei
Ziffern aus den Kanalsignalcn.
3. Digitalühcnragungsanordnung nach An spruch I, dadui.h gekennzeichnet, daß m - .1
/i = 2 sind, daß die vielstuligcn Daten drei Stufet
besitzen und daß eine nicht zugeordnete zwciti Gruppe mit drei Stufen vorhanden ist.
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