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DE20308997U1 - System zum Befestigen bahn- oder plattenförmiger Dämmmaterialeinheiten auf einem Untergrund - Google Patents

System zum Befestigen bahn- oder plattenförmiger Dämmmaterialeinheiten auf einem Untergrund

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DE20308997U1
DE20308997U1 DE20308997U DE20308997U DE20308997U1 DE 20308997 U1 DE20308997 U1 DE 20308997U1 DE 20308997 U DE20308997 U DE 20308997U DE 20308997 U DE20308997 U DE 20308997U DE 20308997 U1 DE20308997 U1 DE 20308997U1
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Germany
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insulation material
section
fastening element
material unit
fastening
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DE20308997U
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WOLFSBURGER BEDACHUNGSGESELLSC
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WOLFSBURGER BEDACHUNGSGESELLSC
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/3601Connecting; Fastening of roof covering supported by the roof structure with interposition of a insulating layer
    • E04D3/3602The fastening means comprising elongated profiles installed in or on the insulation layer
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • E04D13/1606Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure
    • E04D13/1612Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure the roof structure comprising a supporting framework of roof purlins or rafters
    • E04D13/1618Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure the roof structure comprising a supporting framework of roof purlins or rafters with means for fixing the insulating material between the roof covering and the upper surface of the roof purlins or rafters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/90Passive houses; Double facade technology

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

System zum Befestigen bahn- oder plattenförmiger Dämmmaterialeinheiten auf einem Untergrund
Die Erfindung betrifft ein System zum Befestigen bahn- oder plattenförmiger Dämmmaterialeinheiten auf einem Untergrund. Das System ist insbesondere geeignet, um Dämmstoffplatten im Rahmen einer Dacheindeckung, insbesondere bei Rundsheddächern, auf dem betreffenden Untergrund zu verankern.
5
Bei der bisher üblichen Befestigung von Dämmmaterialbahnen oder- platten trat das Problem der Kältebrückenbildung auf. Diese Kältebrücken entstehen immer dann, wenn die Isolierung unterbrochen wird und ein guter Wärmeleiter, beispielsweise eine durchgängige Metallschiene, durch das Dämmmaterial hindurch 10 ragt und somit eine wärmeleitende Verbindung mit der Dachaußenseite herstellt.
Vorhandene Befestigungssysteme sind zudem auf eine bestimmte Dämmmaterialstärke ausgerichtet, so dass bei einer Verwendung unterschiedlicher Dämmmaterialien bzw. Dämmmaterialstärken verschiedene Befestigungssysteme ange-15 wendet werden müssen. Aufgrund der bei Rundsheddächern nur einschränkt zur Verfügung stehenden Eindringtiefe der Dübel oder Befestigungsmittel ist eine sichere Befestigung der Dämmmaterialien bisher nur eingeschränkt möglich.
Hannover:
Freundallee 13 D-30173 Hannover
Antwort bitte nach / please reply to:
Braunschweig: Theodor-Heuss-Straße 1 .D-38132 Braunschweig
&igr;'ßtiraäelrepublik· Deutschland ; '.'..' I Il I ·* !BuÄde'srepublik Deutschland
'. Telefon 051 W*9^8 f§ OJ J ;: : '*: "I I irelefo.rr9531 / 28 140 - 0
Aus der DE 85 25 573 U1 ist ein Bausatz zur Montage von Dämmplatten auf einem mit Wellplatten gedecktem Dach bekannt, bei der eine Montageleiste für die Festlegung von Dämmplatten Z-förmig ausgebildet ist, wobei der obere Schenkel der Montageleiste sich auf einen stufenförmigen Absatz einer ersten Dämmplatte auflegt, während sich ein entsprechend gestalteter Vorsprung der zweiten Dämmplatte auf der Oberseite des oberen Schenkels der Montageseite auflegt. Nachteilig an einer solchen Montageleiste ist, dass sie nur auf einem geraden Untergrund befestigt werden kann, da eine Z-förmige Montageleiste keine Biegung um eine Achse senkrecht zur Längserstreckung zuläßt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein System zu schaffen, mit dem Dämmmaterialeinheiten beliebiger Materialstärken auf einem unebenen Untergrund befestigt werden können, wobei gleichzeitig die Bildung von Kältebrücken weitestgehend vermieden werden soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein System mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Das erfindungsgemäße System sieht vor, dass ein an dem Untergrund festlegbares Befestigungselement mit einem ersten Abschnitt versehen ist, der über einen im wesentlichen rechtwinklig dazu ausgerichteten Steg mit einem zweiten Abschnitt verbunden ist, wobei der zweite Abschnitt im wesentlichen rechtwinklig zu dem Steg und im wesentlichen parallel zu dem ersten Abschnitt ausgerichtet ist. Vorzugsweise ist das Befestigungselement einstückig ausgebildet und in Gestalt eines Blechbiegeteils hergestellt. Die Dämmmaterialeinheiten sind vorteilhafterweise ebenfalls einstückig ausgebildet. Der erste Abschnitt des Befestigungselementes ist im wesentlichen parallel zu dem Untergrund ausgerichtet und liegt
auf diesem auf. Ein zweiter Abschnitt verläuft parallel zu dem ersten Abschnitt und ist über einen rechtwinklig zu den ersten und zweiten Abschnitten angeordneten Steg mit dem ersten Abschnitt verbunden und legt eine erste Dämmmaterialeinheit formschlüssig an dem Untergrund fest, indem es auf der Dämmmaterialeinheit abschnittsweise aufliegt und eine Bewegung senkrecht zum Untergrund verhindert. Weiterhin weist das System ein Befestigungsmittel zum Festlegen einer zweiten Dämmmaterialeinheit an dem zweiten, auf der ersten Dämmmaterialeinheit aufliegenden Abschnitt auf. Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass der zweite Abschnitt und der Steg mit durchgehenden Schlitzen versehen sind, so dass das Befestigungselement unter Biegung des ersten Abschnittes an einem gekrümmten Untergrund festlegbar ist. Die Schlitze sind durchgehend durch den zweiten Abschnitt und den Steg ausgeführt und verlaufen im wesentlichen senkrecht zur Längserstreckung des Befestigungselements. Dadurch ist es möglich, dass bei konvexen Dachformen unter Aufbiegung der Schlitze die Befestigungselemente entlang der Krümmung des Daches befestigt werden können, so dass die Dämmmaterialeinheiten in Längsrichtung entlang der Krümmung verlegt werden können.
Eine Weiterbildung des Systems sieht vor, dass in der ersten Dämmmaterialeinheit ein Absatz an einer ersten Kante mit einer unter der ersten Dämmmaterialeinheit verringerten Höhe und mit einer nach unter gerichteten Ausnehmung an einer zweiten, der ersten Kante gegenüberliegenden Kante der ersten Materialeinheit ausgebildet ist, wobei der zweite Abschnitt auf einer im wesentlichen parallel zum Untergrund ausgerichteten Seite des Absatzes aufliegt. Das heißt., dass spiegelbildlich zu dem Absatz auf der gegenüberliegenden Kante der Dämmmaterialeinheit eine Ausnehmung ausgebildet ist, wobei die Abmessungen des Absatzes und der Ausnehmung vorteilhafterweise miteinander korrespondieren, so dass die Dämmmaterialeinheit in beliebiger Ausrichtung der Ober- bzw. Unterseite verwendet werden kann. Durch die Auflage des zweiten Abschnittes auf dem Absatz wird formschlüssig die Bewegung senkrecht zum Untergrund verhindert und die erste Dämmmaterialeinheit festgelegt. Durch das Befesti
gungsmittel kann das in der Regel fehlende Material der zweiten Dämmmaterialeinheit längenausgleichend an dem zweiten Abschnitt festgelegt werden und dadurch eine gleichmäßige Isolierung bzw. Wärmedämmung erzielen, wobei unterschiedliche Materialstärken lediglich durch die Veränderung der Länge des Befestigungsmittels ausgeglichen werden müssen. Durch die korrespondierende Ausbildung der Ausnehmung und des Absatzes wird erreicht, dass der Absatz die Ausnehmung vollständig ausfüllt und eine gleichmäßige Abdeckung des Untergrundes erfolgen kann.
Eine Weiterbildung des Systems sieht vor, dass das Befestigungselement im Querschnitt ein Z-förmiges Profil aufweist, d.h., dass sich der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt in entgegengesetzte Richtungen von dem Steg erstrekken, wodurch die Festlegung der jeweiligen Dämmmaterialeinheiten zueinander erleichtert wird. Alternativ dazu ist vorgesehen, dass das Befestigungselement ein U-förmiges Profil ausbildet.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn sich der aufliegende Abschnitt des Befestigungselementes über die gesamte Länge des Absatzes erstreckt, um eine möglichst sichere Festlegung und gleichmäßige Kraftverteilung beim Festlegen der Dämmmaterialeinheit ausüben zu können.
Bei einer Ausbildung des Befestigungselementes als ein stufenförmiger Winkel, vorzugsweise ein Metallwinkel, ist es vorgesehen, dass der Winkel an der vertikalen Seite des Absatzes anliegt, um so eine Bewegung der Dämmmaterialeinheit parallel zur Oberfläche des Untergrundes zu verhindern.
Der Einfachheit halber ist das Befestigungselement mit dem Untergrund verschraubt, denkbar sind jedoch auch andere Befestigungsmöglichkeiten, wie das Vernageln oder das Einstecken in vorbereitete Laschen. Ebenfalls ist es vorgesehen, dass die zweite Dämmmaterialeinheit mit dem Befestigungselement ver-
schraubt ist, wobei die Verschraubung in den Abschnitt des Befestigungselementes hinein erfolgt, der auf dem Absatz der ersten Dämmmaterialeinheit aufliegt.
Um eine sichere Festlegung der zweiten Dämmmaterialeinheit bewirken zu können, ist diese durch eine Oberlage, beispielsweise eine Dachfolie, Bleche oder eine andere biegesteife Auflagen abgedeckt, wobei das Befestigungsmittel vorteilhafterweise die Oberlage durchdringt und dadurch eine vergrößerte Krafteinleitungsfläche für die Befestigung der zweiten Dämmmaterialeinheit bereitstellt.
Eine Ausbildung des Systems sieht vor, dass sowohl der Absatz als auch die Ausnehmung eine Höhe von 30 mm bis 70 mm, vorzugsweise jeweils 50 mm aufweisen. Dadurch wird sowohl genug Material für die Befestigung an dem Untergrund als auch für die Befestigung an dem Befestigungselement bereitgestellt, wobei die marktgängigen Dimensionierungen des Dämmmaterials verwendet werden können.
Vorteilhafterweise durchdringt das Befestigungsmittel zur Festlegung der zweiten Dämmmaterialeinheit an dem Befestigungselement die zweite Dämmmaterialeinheit und das Befestigungselement vollständig und die erste Dämmmaterialeinheit zumindest teilweise, so dass eine wirksame Zuordnung zweier Dämmmaterialeinheiten gewährleistet ist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 - eine Schnittdarstellung einer Dämmmaterialeinheit;
5
Figur 2 - das montierte System im Querschnitt;
Figur 3 - ein Befestigungselement in perspektivischer Ansicht; sowie
Figur 4 ein auf einem Rundsheddach montiertes Befestigungselement in
Seitenansicht.
In der Figur 1 ist eine Dämmmaterialeinheit 1 in Gestalt einer Dämmplatte im Querschnitt dargestellt. An der linken Kante der Dämmmaterialeinheit 1 ist ein Absatz 2 mit einer Höhe h und einer Länge I ausgebildet, an der gegenüberliegenden Kante der Dämmmaterialeinheit 1 ist eine entsprechende Ausnehmung 3 ausgebildet, die zu dem Absatz 2 korrespondierende Abmessungen aufweist. Sowohl der Absatz 2 als auch die Ausnehmung 3 erstrecken sich über die gesamte Tiefe der Dämmmaterialeinheit 1 und durch die korrespondierenden Abmessungen des Absatzes 2 und der Ausnehmung 3 ist ein Übereinanderlegen und ein Überlappen zweier Dämmmaterialeinheiten problemlos möglich.
In der dargestellten Ausführungsform weist der Absatz 2 eine im wesentlichen parallel zu einem Untergrund bzw. der Unterseite der Dämmmaterialeinheit 1 ausgerichtete Seite 20 und eine im wesentlichen vertikal ausgerichtete Abschlussseite 21 auf. Die Höhe h beträgt vorzugsweise 50 mm und wird auch bei unterschiedlicher Dämmmaterialstärke stets beibehalten, so dass immer gleiche Befestigungselemente gewählt werden können, ohne auf eine Variation der Dämmmaterialstärke verzichten zu müssen. Die Länge I der Seite 20 des Absatzes 2 ist variabel, so dass insbesondere bei größeren Dämmmaterialeinheiten
durch eine Verlängerung der Länge I ein größerer Überlappungsbereich bereitgestellt werden kann.
In der Figur 2 ist das Befestigungssystem im Querschnitt dargestellt, wobei auf einem Untergrund 10 mehrere Dämmmaterialeinheiten 1, 1', 1" über Befestigungselemente 4 und Befestigungsmittel 5, 6 befestigt sind. Zwischen den Dämmmaterialeinheiten 1, Y1 1" und dem Untergrund 10 ist eine Dampfsperre 11 in Gestalt einer Folie oder Bitumenbahn angeordnet. Eine Befestigung der Dämmmaterialeinheiten 1, Y1 1" erfolgt, indem zunächst eine Dämmmaterialeinheit 1" über ein Befestigungselement 4 an dem Untergrund 10 festgelegt wird und ein sich parallel zu dem Untergrund 10 erstreckender Abschnitt 40 des Befestigungselementes 4 auf der Oberseite 20 des Abschnittes 2 aufliegt, wobei das Befestigungselement 4 über ein Befestigungsmittel 5, hier eine Schraube, auf dem Untergrund 10 befestigt ist .Anschließend wird eine weitere Dämmmaterialeinheit 1 dergestalt über das Befestigungselement 4 und den Abschnitt 2 der bereits montierten Dämmmaterialeinheit 1" gelegt, dass ein bündiger Abschluss der Dämmmaterialeinheiten 1, 1" erfolgt, Anschließend wird eine Oberlage 7 oberhalb der Dämmmaterialeinheiten 1,1" angeordnet, und durch die Oberlage 7, die Dämmmaterialeinheit 1 und das Befestigungselement 4 wird ein Befestigungsmittel 6 in Gestalt einer Schraube hindurchgeführt und durch Einschrauben des Befestigungsmittels 6 in dem waagerechten Abschnitt 40 des Befestigungselementes wird die mit der Ausnehmung 3 versehene Kante der Dämmmaterialeinheit 1 auf dem Untergrund festgelegt.
Die Oberlage 7 dient dazu, einerseits die Dämmmaterialeinheiten 1, 1', 1" vor äußeren Einflüssen zu schützen und anderseits eine gleichmäßige Krafteinleitung über eine möglichst große Fläche in die Dämmmaterialeinheiten 1, 1', 1" zu ermöglichen.
Anschließend wird die mit dem Absatz 2 versehene Kante der Dämmmaterialeinheit 1 entsprechend mit einem weiteren Befestigungselement 4 an dem Unter-
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grund festgelegt, so dass eine beliebige Anzahl an Dämmmaterialeinheiten 1,1', 1" aneinandergereiht die zu isolierende Fläche abdecken können.
Das Befestigungselement 4 ist vorteilhafterweise als ein Metallwinkel ausgebildet und dient als Weiterleiter der Lasten von dem Untergrund 10 in die Oberlage 7. Das Befestigungselement 4 weist vorteilhafterweise immer die gleichen Abmessungen auf und ist an die Dimensionen des Absatzes 2 angepasst.
Die Befestigung der Oberlage 7 an dem Befestigungselement 4 erfolgt entweder über selbstschneidende Schrauben oder Dübelsysteme aus Kunststoff oder Metall. Die Befestigung des Befestigungselementes im Untergrund 10 erfolgt über entsprechende Befestigungsmittel 5, die auf die Beschaffenheit des Untergrundes 10 angepasst sind. Bei einer Verwendung von Kunststoffdübelsystemen entstehen nahezu keine Kältebrücken, bei Metalldübelsystemen wird der wärmeleitende Bereich maximal verkleinert. Weiterhin können mit einem solchen Befestigungssystem unterschiedliche Dämmstoffstärken verbaut werden, ohne eine aufwendige Anpassung der Befestigungselemente vornehmen zu müssen. Dies bedeutet, dass die Höhe h konstant bleibt, während die sich nach außen über die Seite 20 erstreckende Materialstärke beliebig gewählt werden und variieren kann.
Eine Wärmeleitung findet nur über das Befestigungselement 4 und relativ kleindimensionierte Befestigungsmittel 6, beispielsweise Schrauben oder eine Kombination aus Kunststoffdübel und Schrauben und damit ohne Kältebrücke, statt, so dass die nach außen transportierte Wärmemenge sehr gering oder gleich null ist.
Eine solche Befestigung eignet sich insbesondere für die Dachisolierung, in besonderen Fällen auch für Fassaden.
In der Figur 3 ist das Befestigungselement 4 isoliert dargestellt. Das Befestigungselement 4 weist einen stufenförmigen Querschnitt auf und ist aus einem ersten Abschnitt 14 gebildet, der über nicht dargestellte Befestigungsmittel an einem Untergrund 10 befestigt werden kann. Um eine Befestigung zu erleichtern,
sind Bohrungen 50 in dem ersten Abschnitt 14 vorgesehen. Senkrecht zu dem an dem Untergrund 10 festlegbaren ersten Abschnitt 14 ist ein Steg 24 ausgebildet, der den ersten Abschnitt 14 mit einem zweiten Abschnitt 40 verbindet, wobei der zweite Abschnitt 40 im wesentlichen parallel zu dem ersten Abschnitt 14 ausgebildet ist. In dem zweiten Abschnitt 40 und in dem Steg 24 sind durchgehende Schlitze 30 ausgebildet, die ein Aufbiegen des Befestigungselementes 4 ermöglichen, so dass sich die Schlitze 30 aufweiten und ein im wesentlichen spannungsfreies Aufliegen des ersten Abschnittes 14 auf dem Untergrund, vorzugsweise einem Rundsheddach 10, ermöglichen. Zur Befestigung von Dämmmaterialeinheiten wird eine Dämmmaterialeinheit auf dem Rundsheddach 10 entlang der Krümmung aufgelegt, und das Befestigungselement 4 wird mit dem zweiten Abschnitt 40 auf der Oberkante der Dämmmaterialeinheit oder der Oberkante 20 des Absatzes 2 der Dämmmaterialeinheit aufgelegt. Der Kontur des Untergrundes 10 folgend, wird dann der erste Abschnitt 14 an dem Dach oder Untergrund 10 über Schrauben durch die Bohrungen 50 festgelegt, und eine konturgerechte Befestigung kann auf einfache Art und Weise erfolgen. Die weiteren Dämmmaterialeinheiten werden, wie vorbeschrieben, an dem Befestigungselement 4 über Befestigungsmittel 5 festgelegt.
In der Figur 4 ist in Seitenansicht gezeigt, wie das Befestigungselement 4 im montierten Zustand auf einem Rundsheddach 10 aufliegt, indem die Schlitze 30 durch den zweiten Abschnitt 40 und den Steg 24 sich aufweiten und somit eine fächerförmige Ausbildung der durch die Schlitze 30 erzeugten Abschnitte bewirken.
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Claims (12)

1. System zum Befestigen bahn- oder plattenförmiger Dämmmaterialeinheiten (1, 1', 1") auf einem Untergrund (10), insbesondere Rundsheddächern, das ein an dem Untergrund (10) festlegbares Befestigungselement (4) mit einem ersten Abschnitt (14) aufweist, der über einen im wesentlichen rechtwinkelig dazu ausgerichteten Steg (24) mit einem zweiten Abschnitt (40) verbunden ist, wobei der zweite Abschnitt (40) im wesentlichen rechtwinkelig zu dem Steg (24) und im wesentlichen parallel zu dem ersten Abschnitt (14) ausgerichtet ist und eine erste Dämmmaterialeinheit (1) formschlüssig an dem Untergrund (10) festlegt, wobei ein Befestigungsmittel (6) zum Festlegen einer zweiten Dämmmaterialeinheit (1') an dem zweiten Abschnitt (40) des Befestigungselementes (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (40) und der Steg (24) mit durchgehenden Schlitzen (30) versehen sind, so dass das Befestigungselement (4) unter Biegung des ersten Abschnittes (14) an einem gekrümmten Untergrund (10) festlegbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der ersten Dämmmaterialeinheit (1) ein Absatz (2) an einer ersten Kante mit einer zu der ersten Dämmmaterialeinheit (1) verringerten Höhe (h) und mit einer nach unten gerichteten Ausnehmung (3) an einer zweiten, der ersten Kante gegenüberliegenden Kante der ersten Dämmmaterialeinheit (1) ausgebildet ist, wobei der zweite Abschnitt (40) auf einer im wesentlichen parallel zum Untergrund (10) ausgerichteten Seite (20) des Absatzes (2) aufliegt.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) im Querschnitt ein Z-förmiges Profil aufweist.
4. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (30) gleichmäßig zueinander beabstandet sind.
5. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der Ausnehmung (3) und des Absatzes (2) zueinander korrespondierend ausgebildet sind.
6. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (40) des Befestigungselementes (4) sich über die gesamte Länge (I) des Absatzes (2) erstreckt.
7. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) als stufenförmiger Winkel, vorzugsweise Metallwinkel, ausgebildet ist, der an der vertikalen Seite (21) des Absatzes (2) anliegt.
8. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) mit dem Untergrund (10) verschraubt ist.
9. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Dämmmaterialeinheit (1') mit dem Befestigungselement (4) verschraubt ist.
10. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Dämmmaterialeinheit (1') durch eine Oberlage (7) zumindest teilweise abgedeckt ist.
11. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz (2) und die Ausnehmung (3) eine Höhe von 30 mm bis 70 mm, vorzugsweise 50 mm aufweisen.
12. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (6) die erste Dämmmaterialeinheit (1), das Befestigungselement (4) und die zweite Dämmmaterialeinheit (1') zumindest teilweise durchdringt.
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