DE20307318U1 - Informationsträger - Google Patents
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Description
RICHTER, WERDERM4NNVGERBAULET & HOFMANN
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS0 · PATENTANWÄLTE
EUROPEAN TRADEMARK & DESIGN ATTORNEYS
FUMBURG · BERLIN · MÜNCHEN
DIPL-ING-JOACHIM RICHTER" DIPL.-ING. HANNES GERBAULET0 DIPL-ING. FRANZ WERDERMANN0 DIPL.-GEOL MATTHIAS RICHTER DIPL-PHYS. DR. ANDREAS HOFMANN0
BERLIN
HAMBURG
- 1
MÜNCHEN MÜNCHEN
Neuer Wall 10/11 · 20354 HAMBURG © +49/(0)40/34 00 45 / 34 00 56 Telefax +49/(0)40/35 2415 eMail: ham@rwgh.de URL: http://www.rwgh.de
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HAMBURG |
| R 03174 III 6651 | 09.05.2003 | |
| Anmelder: |
Oliver Richter GmbH & Co.
Düsternstraße 3 DE-20355 Hamburg |
KG |
Titel:
Die Erfindung betrifft einen Informationsträger, insbesondere eine Postkarte, mit einem Elektronikmodul, mit dem akustische Informationen speicherbar und abrufbar sind.
Karten, mit denen Sprachennachrichten, Musik oder andersartige akustische Informationen abgerufen oder speicherbar sind, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Derartige „Voice-Cards" werden beispielsweise als Telegrammkarten oder Postkarten verwendet. Bei diesen kann eine akustische Information fest gespeichert sein, die der Benutzer durch einen Tastendruck auf dem Informationsträger abrufen kann.
Des Weiteren ist aus dem Stand der Technik bekannt, dass das Elektronikmodul derart ausgebildet ist, dass zusätzlich akustische Signale aufgezeichnet werden können, die anschließend wieder abgespielt und wieder durch die Speicherung von neueren Informationen überspielt beziehungsweise gelöscht werden können.
Der Nachteil derartiger Informationsträger ist, dass diese in ihrem Verwendungszweck stark limitiert sind. Akustische Informationen enthaltende Informationsträger werden hierbei versendet, wobei der Empfänger die Informationen abhören kann. Anschließend ist der in der Regel rechteckige, die Form einer Postkarte aufweisende Informationsträger für andere Zwecke unbrauchbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Informationsträger der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, der einfach aufgebaut ist und für zusätzliche Zwecke weiterverwendet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Informationsträger mit den Merkmalen des Anspruches 1 vorgeschlagen.
Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Informationsträger mindestens ein Inselelement aufweist, das aus dem Informationsträger herauslösbar gestaltet ist. Der Informationsträger ist somit mindestens zweiteilig, kann jedoch je nach Verwendungszweck mehrteilig ausgestaltet sein. Das Inselelement stellt einen Bereich dar, der vom Benutzer aus dem Informationsträger entnommen werden kann und für weitere Zwecke beispielsweise zur Dekoration benutzbar ist. Bei der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Elektronikmodul innerhalb des Inselelementes enthalten ist. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass im Information-
sträger das ElektromöduLverbleibt. In der vorliegenden Erfindung wird jedoch davon ausgegangen, dass das Elektronikmodul innerhalb des Inselelementes integriert ist. Je nachdem, welche Gestaltungsformen der Informationsträger beziehungsweise das Inselelement aufweisen, bieten sich eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten an. Der Informationsträger kann beispielsweise als Postkarte ausgestaltet sein. In diesem Fall kann der Absender eine Sprachennachricht, eine Melodie oder eine wie auch immer geartete akustische Information auf der Postkarte speichern. Ferner kann die Oberfläche der „akustischen" Postkarte beschriftet werden und somit ebenfalls als „normale" Postkarte verwendet werden. Der Empfänger dieser erfindungsgemäßen Postkarte kann die vom Absender gespeicherte Information abrufen, wobei er das Inselelement herauslösen kann. Besonders vorteilhaft ist, dass der Empfänger das Inselelement separat weiter verwenden kann, in dem er beispielsweise das herausgelöste Inselelement leichter mit sich führen kann und zu jeder Gelegenheit die akustische Information abrufen oder mit neuen Informationen versehen kann. In Abhängigkeit von der Form des Inselelementes ist dieses zum Beispiel als dekoratives Element verwendbar. Des Weiteren sieht die vorliegende Erfindung vor, dass das Inselelement wieder an den Informationsträger angeordnet werden kann. Der erfindungsgemäße Informationsträger kann jedoch alternativ als Postkarte ebenfalls als Eintrittskarte für Veranstaltungen oder auch als Werbekarte ausgestaltet sein, wobei andere Verwendungsmöglichkeiten ebenfalls denkbar sind.
Vorzugsweise Weitergestaltungen des Informationsträgers sind in den Ansprüchen 2 bis 17 beschrieben.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Informationsträger eine Vertiefung auf, in der das Inselelement angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Tiefe der Vertiefung gleich der Dicke des Insele-
lementes. Das bedeutet",' dass im e i &eegr; g e se tzfe &eegr;&igr;_&Zgr;us;tancTd e s I &eegr; se Ie-;
dte^OberftäxheiT^^
lementes zueinander fluchten, so dass der Informationsträger und das Inselelement eine gemeinsame Oberfläche bilden. Das Inselelement kann vom Benutzer in der Art herausgelöst werden, in dem der Informationsträger beispielsweise an seinen Rändern ein wenig gebogen wird, wodurch das Inselelement an seiner Kontur für den Benutzer besser zugänglich ist. Das Inselelement derart zu entnehmen ist jedoch nur möglich, wenn der Informationsträger aus einem flexiblen Material - wie beispielsweise Pappe - besteht.
lementes zueinander fluchten, so dass der Informationsträger und das Inselelement eine gemeinsame Oberfläche bilden. Das Inselelement kann vom Benutzer in der Art herausgelöst werden, in dem der Informationsträger beispielsweise an seinen Rändern ein wenig gebogen wird, wodurch das Inselelement an seiner Kontur für den Benutzer besser zugänglich ist. Das Inselelement derart zu entnehmen ist jedoch nur möglich, wenn der Informationsträger aus einem flexiblen Material - wie beispielsweise Pappe - besteht.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das Inselelement eine dem Informationsträger zugewandte Oberfläche auf, die ein Haftmaterial aufweist. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass das Inselelement zuverlässig am Informationsträger angeordnet ist. Die Gefahr, dass das Inselelement beispielsweise während des Transportes verloren geht, wird hierdurch minimiert. Als Haftmaterial ist eine Klebefolie denkbar, die an beiden Seiten Klebeigenschaften aufweist. Im Kontaktbereich des Informationsträgers und des Inselelementes wird ein ausreichender Zusammenhalt beider Teile bewirkt. Von wesentlicher Bedeutung ist, dass auch beim Wiedereinsetzen des Inselelementes das Haftmaterial für den nötigen Zusammenhalt sorgt. Natürlich kann auch die Oberfläche des Informationsträgers mit dem Haftmaterial ausgestaltet sein. Auch andere Haftmaterialien sind denkbar, wie beispielsweise ein Klettverschluss.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das Inselelement formschlüssig am Informationsträger angeordnet sein. Von Vorteil ist ferner, wenn der Informationsträger eine zweite bis zur Kontur des Inselelementes verlaufende Vertiefung aufweist, die als eine Art Eingreifmulde dient, damit das Inselelement besser aus dem Infor-
hljiräll^gjilö'^^^ ,auch .das,
Ttiselelement eine derartige Eingreifmulde aufweisen.
Zweckmäßigerweise ist die Kontur des Inselelementes der Kontur der Vertiefung angepasst, so dass im eingesetzten Zustand der Informationsträger und das Inselelement einen einheitlichen Gegenstand für den Benutzer bilden. Die Kontur des Inselelementes kann beispielsweise herzförmig sein. Es sind selbstverständlich andere Konturformen denkbar, wie zum Beispiel eine eckige, kreisförmige, ellipsoidförmige oder eine andere beliebige Form.
Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist, dass das Elektronikmodul ein Mikrophon, einen Lautsprecher und eine Speichereinheit umfasst, die miteinander verbunden sind. Während des Speichervorgangs spricht der Benutzer die Sprachennachricht in das Mikrophon, von dort die Nachricht zur Speichereinheit geleitet wird. Vorzugsweise handelt es sich bei der Speichereinheit um einen RAM-Speicher - einen Schreib-Lese-Speicher - der die gesprochene Information in den Speicher schreibt. Bei der vorliegenden Erfindung ist es ebenfalls möglich einen ROM-Speicher- einen Nur-Lese-Speicher - zu verwenden. Bei diesem Speicher wird einmalig die Information durch ein Programmiergerät auf den ROM-Speicher gespeichert, welche anschließend abrufbar ist. Nachteilig ist jedoch, dass der Benutzer bei einem derartigen Speicher keine neuen Nachrichten auf den Informationsträger speichern kann. Je nach Anwendung kann jedoch ein ROM-Speicher sinnvoll sein, falls die enthaltende akustische Information aufgrund ihrer Wichtigkeit nicht gelöscht oder verändert werden darf.
Zweckmäßigerweise ist die Speichereinheit mit dem Mikrophon und mit dem Lautsprecher jeweils über einen Wandler verbunden. Hierbei kann es sich um einen Digital-Analog-Wandler beziehungsweise
einen Änalog-Digitai-Wandjej^ajidjj^ aus-
"gängsseitignrfnTclem Änalög^Digifäf-Wändrer verbunden, der wiederum ausgangseitig mit der Speichereinheit verbunden ist. Die akustischen Signale werden hierbei durch den Analog-Digital-Wandler in digitale Informationen umgewandelt und in der Speichereinheit gespeichert. Ausgangsseitig der Speichereinheit ist vorzugsweise ein weiterer Wandler - ein Digital-Analog-Wandler - angeordnet, dessen Ausgang mit dem Eingang des Lautsprechers verbunden ist. Soll die in der Speichereinheit enthaltende Information abgerufen werden, wird die digitale Information durch den Digital-Analog-Wandler in eine analoge Form umgewandelt und dem Lautsprecher zugeführt, so dass aus dem Lautsprecher die in der Speichereinheit enthaltende Nachricht ertönt.
Vorzugsweise weist das Elektronikmodul eine Energiequelle auf, die für die notwendige Versorgungsspannung sorgt. Eine Batterie beispielsweise als Knopfzelle oder auch eine Solarzelle können bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Das Elektronikmodul befindet sich hierbei innerhalb des Inselelementes, das heißt, nicht sichtbar für den Benutzer, und kann vorzugsweise durch Schaumstoff umgeben sein, um eventuelle Beschädigungen aus dem Weg zu gehen. Wird eine Solarzelle verwendet, ist es besonders wichtig, dass diese direkten Zugang zur Umgebung hat, damit genügend Lichtenergie durch die Solarzelle aufgenommen werden kann.
Bei einer weiteren Weiterbildung des Informationsträgers weist das Elektronikmodul mindestens eine Leuchtdiode auf. Vorzugsweise ist das Inselelement mit einer kleinen Öffnung ausgebildet, durch diese die Leuchtdiode für den Benutzer sichtbar ist. Diese Leuchtdiode kann für unterschiedliche Zwecke angewendet werden. Zum Beispiel kann vorgesehen sein, dass während der Aufnahme oder während des Abrufens der akustischen Information diese Diode leuch-
• 0
tet. Ebenfalls kann es von Vorteil sein, eine Vielzahl von
"beispielsweise äri "der"Kontur "des Inselelements' vorzusehen, wodurch in schwach beleuchteten Räumen ein Blinken dieser Dioden einen besonderen dekorativen Effekt hervorruft.
"beispielsweise äri "der"Kontur "des Inselelements' vorzusehen, wodurch in schwach beleuchteten Räumen ein Blinken dieser Dioden einen besonderen dekorativen Effekt hervorruft.
Eine zusätzliche Variante der Erfindung sieht vor, dass das Inselelement eine Befestigungseinrichtung umfasst, insbesondere um das Inselelement, nachdem es aus dem Informationsträger herausgelöst wurde, an anderen Gegenständen beispielsweise an einem Regal, einem Computer-Monitor, einem Schlüsselbrett oder an einem Kühlschrank zu befestigen. Das Inselelement kann beispielsweise mit einer kleinen Öffnung ausgebildet sein, an der es an diversen Orten aufgehängt werden kann. Ebenfalls ist die beidseitig klebende Folie, die zuvor für den zuverlässigen Zusammenhalt am Informationsträger gesorgt hat, zur Befestigung an anderen Gegenständen verwendbar.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist der Informationsträger ein zweites, herauslösbar gestaltetes Inselelement auf, in welches das Inselelement hineinsteckbar ist. Das zweite Inselelement kann dabei als Auflager dienen, welches beispielsweise auf einen Tisch gestellt werden kann. Vorzugsweise kann das zweite Inselelement mit einer kleinen Vertiefung ausgebildet sein, in diese das eigentliche Inselelement, welches das Elektronikmodul aufweist, hineingeführt werden kann.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Informationsträgers,
• t
Fig. 3 eine Darstellung eines weiteren erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels und
Fig. 4 das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3, wobei die Inselelemente zusammengesteckt sind.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Informationsträgers 100 dargestellt. Der Informationsträger 100 ist hierbei eine Postkarte, dessen Oberfläche wie eine übliche Postkarte beschreibbar ist. Der Informationsträger 100 weist ein Inselelement 10 in Form eines Herzens auf, welches in einer Vertiefung 11 des Informationsträgers 100 angeordnet ist. Wie Fig. 2 deutlich zeigt, entspricht die Tiefe der Vertiefung 11 der Dicke des Inselelementes 10, so dass das Inselelement 10 und der Informationsträger 100 eine gemeinsame Oberfläche bilden. Die Konturen des Inselelementes 10 und der Vertiefung 11 korrespondieren miteinander, das heißt, die Kontur des Inselelementes 10 ist der der Vertiefung 11 angepasst.
Innerhalb des Inselelementes 10 ist ein Elektronikmodul mit Speichereinheit, Wandler und Batterie angeordnet, welches jedoch in den Figuren 1 bis 4 nicht explizit dargestellt ist. Das Elektronikmodul umfasst ferner ein Mikrophon 13 und eine Leuchtdiode 15, die von der Batterie die notwendige Versorgungsspannung erhält. Auf der Oberfläche des Inselelementes 10 sind zwei Tastflächen 20,21 angeordnet, wobei durch die Betätigung der einen Tastfläche 20 ein im Innern des Inselelementes 10 angeordneter Schalter aktiviert wird, wodurch die im Elektronikmodul gespeicherte Information abgerufen wird. Die Information ist in der Speichereinheit gespeichert,
14 geleitet wird und ertönt.
Die zweite Tastfläche 21 dient dazu eine neue akustische Information im Speicher aufzunehmen. Auch hier wird ein innerhalb des Inselelementes 10 angeordneter Schalter aktiviert, wodurch die Informationsspeicherung in Gang gesetzt wird. Über das Mikrophon 13 gelangen die akustischen Signale in die Speichereinheit, wobei zuvor ein Analog-Digital-Wandler die Informationen in eine digitale Form umwandelt. Während der Aufnahme leuchtet die Diode 15 sichtbar für den Benutzer auf.
Damit das herzförmige Inselelement 10 zuverlässig am Informationsträger 100 haftet, ist eine Klebefolie 12 an der dem Informationsträger 100 zugewandten Seite des Inselelementes 10 befestigt. Durch leichtes Biegen an den Rändern des im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Pappe bestehenden Informationsträgers 100 ist das Inselelement 10 leichter aus der Vertiefung 11 herauslösbar, welches anschließend separat weiter verwendbar ist und auf welches zu jeder Zeit eine Nachricht aufgesprochen werden kann. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit das herausgelöste Inselelement 10 zu dekorativen Zwecken an einem Gegenstand - beispielsweise an einem Computer - zu befestigen. Als Befestigungsmittel dient hierbei ebenfalls die Klebefolie 12. Das in Fig. 1 dargestellte Inselelement 10 weist des Weiteren eine Befestigungseinrichtung 16 in Form einer Öffnung 16 auf, welches an diversen Gegenständen aufgehängt werden kann.
Die Figuren 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Informationsträgers 100. Hierbei weist der Informationsträger 100 zwei herauslösbare Inselelemente 10,17 auf. Beide Inselelemente 10,17 sind wie im Ausführungsbeispiel der Fi-
guren 1 und 2 in jeweils einer Vertiefung 11 desinformationsträgers angeordnet. Das herzförmige Inselelement 10 weist wie das Inselelement 10 aus den Figuren 1 und 2 ein im Innern angeordnetes Elektronikmodul auf, womit akustische Nachrichten abrufbar und neue Nachrichten speicherbar sind. Der Informationsträger 100 weist ferner eine Art Ausbuchtung 19 auf, die bis zur Kontur des herzförmigen Inselelementes 10 verläuft. Diese Ausbuchtung 19 dient dazu, dass dem Benutzer die Herauslösung des Inselelementes 10 erleichtert wird. An der Kontur des Inselelementes 10 sind in regelmäßigen Abständen Leuchtdioden 15 angeordnet, die als Lichteffekte dienen. Das rechte Inselelement 17 weist mittig eine Vertiefung 18 auf, in der das herzförmige Inselelement 10 hineinsteckbar ist, welches Fig. 4 verdeutlicht. Die zusammengesteckte Einheit beider Inselelemente 10,17 kann beispielsweise auf einen Tisch gestellt werden, und durch aktivieren der Tastfläche 20 kann die innerhalb des Inselelementes 10 gespeicherte akustische Information über den Lautsprecher 14 abgerufen werden. Die Speicherung einer neuen Information erfolgt über die Tastfläche 21.
| 100 | Informationsträger |
| 10 | Inselelement |
| 11 | Vertiefung |
| 12 | Haftmaterial |
| 13 | Mikrophon |
| 14 | Lautsprecher |
| 15 | Leuchtdiode |
| 16 | Öffnung |
| 17 | zweites Inselelement |
| 18 | Vertiefung |
| 19 | Ausbuchtung |
| 20 | Tastfläche |
| 21 | Tastfläche |
Claims (17)
1. Informationsträger (100), insbesondere eine Postkarte, mit einem Elektronikmodul, mit dem akustische Informationen speicherbar und abrufbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (100) mindestens ein Inselelement (10, 17) aufweist, das aus dem Informationsträger (100) herauslösbar gestaltet ist.
2. Informationsträger (100) nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch eine Vertiefung (11), in der das Inselelement (10, 17) angeordnet ist.
3. Informationsträger (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Inselelement (10, 17) eine dem Informationsträger (100) zugewandte Oberfläche umfasst, die ein Haftmaterial (12) aufweist.
4. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inselelement (10, 17) formschlüssig am Informationsträger (100) angeordnet ist.
5. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur des Inselelementes (10) der Kontur der Vertiefung (11) angepasst ist.
6. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur des Inselelementes (10) herzförmig ist.
7. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur des Inselelementes (10) eine eckige, kreisförmige, ellipsoidförmige oder eine andere beliebige Form aufweist.
8. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Inselelementes (10) das Elektronikmodul integriert ist.
9. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikmodul ein Mikrophon (13), einen Lautsprecher (14) und eine Speichereinheit umfasst.
10. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinheit ein RAM-Speicher ist.
11. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinheit mit dem Mikrophon (13) und mit dem Lautsprecher (14) jeweils über einen Wandler verbunden ist.
12. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikmodul eine Energiequelle aufweist.
13. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiequelle eine Batterie oder eine Solarzelle ist.
14. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikmodul eine Leuchtdiode (15) aufweist.
15. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inselelement (10, 17) eine Befestigungseinrichtung (16) umfasst.
16. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inselelement (10, 17) mindestens eine Öffnung (16) aufweist.
17. Informationsträger (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (100) ein zweites, herauslösbar gestaltetes Inselelement (17) aufweist, in welches das Inselelement (10) hineinsteckbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20307318U DE20307318U1 (de) | 2003-05-09 | 2003-05-09 | Informationsträger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20307318U DE20307318U1 (de) | 2003-05-09 | 2003-05-09 | Informationsträger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20307318U1 true DE20307318U1 (de) | 2003-07-03 |
Family
ID=7981738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20307318U Expired - Lifetime DE20307318U1 (de) | 2003-05-09 | 2003-05-09 | Informationsträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20307318U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2454250A (en) * | 2007-11-03 | 2009-05-06 | Jeffrey Charles Adams | A greetings card incorporating an audio message device |
-
2003
- 2003-05-09 DE DE20307318U patent/DE20307318U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2454250A (en) * | 2007-11-03 | 2009-05-06 | Jeffrey Charles Adams | A greetings card incorporating an audio message device |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030807 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20061201 |