DE20307019U1 - Lösewerkzeug - Google Patents
LösewerkzeugInfo
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Description
TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Oipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkle, Dipl.-Ing. (FH) Mauerkircherstrasse 45 0-81679 MÜNCHEN Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse 51 D-3361 7 BIELEFELD
ATGPOl / 03
Pr/Wi/sc
6.5.2003
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 34
47877 Willich
PMA-ToolsiDiviSon AG .. ... ..·*..*
ATG POl/03 6.5.2003
Die Erfindung betrifft ein Lösewerkzeug zum Lösen eines auf eine Scheibe aufgeklebten optischen oder elektrooptischen Bauteils.
Kraftfahrzeuge der Oberklasse sind vermehrt mit von innen auf die Windschutzscheibe aufgeklebten Regensensoren ausgestattet. Ein solcher Sensor ist üblicherweise ein elektrooptisches Bauteil, bei dem über einen optischen Körper Licht in die Windschutzscheibe eingekoppelt wird und nach Reflektion an der Außenseite der Windschutzscheibe wieder detektiert wird. Eine Auswerteelektronik reagiert auf Intensitätsveränderungen des reflektierten Lichtes, die durch auf der Scheibe sitzende Wassertropfen verursacht werden.
Beim Auswechseln einer Windschutzscheibe muß das elektrooptische Bauteil mit dem optischen Körper von der Windschutzscheibe gelöst werden und auf eine neue Windschutzscheibe geklebt werden. Dabei sind Beschädigungen zu vermeiden, die die optische Einkopplung des Lichtes beim Übergang vom elektrooptischen Bauteil in die Windschutzscheibe beeinträchtigen könnten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Werkzeug zu schaffen, das zum Lösen eines auf eine Scheibe aufgeklebten elektrooptischen Bauteils geeignet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daj3 ein Lösewerkzeug der genannten Art eine flach an die Scheibe anlegbare Schablone aufweist, deren Form paßgenau zum Umriß des zu lösenden Bauteils ausgebildet ist. Durch Drehen des mit der Schablone auf das Bauteil aufgesetzten Lösewerkzeugs kann das Bauteil von der Scheibe abgeschert werden, sofern das Bauteil nicht rund ist. Vorteilhaft ist dabei, daJ3 auf das Bauteil, bei dem es sich beispielsweise um einen Regensensor mit einem optischen Körper handeln kann, im wesentlichen seitliche Scherkräfte wirken, die aufgrund der paj3genauen Form der Schablone über den Rand des Bauteils verteilt ansetzen. Im Falle eines runden Bauteils ist das Lösewerkzeug zum seitlichen Abziehen des Bauteils einsetzbar.
Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Bevorzugt weist das Lösewerkzeug mindestens einen Griff auf, der im wesentlichen seitlich von der Schablone angeordnet ist. Der Griff ist bevorzugt seitlich
PMA-ToolSOiviSonAG·· ... '..* ..· ATGPOl/03 6.5.2003
von der Schablone weg gerichtet. Dies hat den Vorteil, daß sich besonders gut ein Drehmoment auf die Schablone ausüben läßt.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der der Griff annähernd in einer Ebene verläuft, die zur Ebene der Schablone parallel mit einem Abstand angeordnet ist, der auch bei an die Scheibe angelegter Schablone ein Umfassen des Griffes mit der Hand erlaubt.
Die Schablone kann annähernd die Form eines rechteckigen Rahmens mit abgerundeten Außenecken aufweisen. Sie ist bevorzugt aus Stahlblech geformt, insbesondere aus 2mm starkem V2A-Stahlblech.
Bevorzugt weisen die Oberfläche und die Kanten des Lösewerkzeuges mindestens im Bereich der Schablone eine die Scheibe vor Verkratzen schützende Bearbeitung und/oder Beschichtung auf.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Lösewerkzeug;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Lösewerkzeugs beim Aufsetzen auf ein elektrooptisches Bauteil; und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das aufgesetzte Lösewerkzeug.
Die Figuren 1 und 2 zeigen schematisch eine Draufsicht bzw. Seitenansicht eines Lösewerkzeugs 10. Es weist eine Schablone 12 auf, die annähernd die Form eines rechteckigen Rahmens mit abgerundeten Außenecken 14 hat. Zusammen mit einem Griff 16 ist das Lösewerkzeug 10 in einem Stück aus 2mm starkem V2A-Stahlblech geformt. Dies ermöglicht eine einfache Herstellung.
Der Griff 16 ist am Ende abgerundet und weist ein Loch 18 auf, an dem das Lösewerkzeug 10 aufgehängt werden kann. Die Kanten des Lösewerkzeugs 10 sind verrundet, und das Lösewerkzeug weist eine geglättete Oberfläche auf, so daß
• «ft B Ä - "» W W V &phgr; &Lgr;
PMA-Tools?Divi5on AG ·· »«. ..·*..* ATGPOI/03
ein Verkratzen der Scheibe 20 (Figur 2) verhindert wird. Zu diesem Zweck kann das Lösewerkzeug 10 außerdem lackiert sein.
In Figur 2 ist zu erkennen, daß der Griff 16 so geformt wurde, daß er seitlich von der Schablone weg gerichtet ist und in einer Ebene verläuft, die zur Ebene der Schablone parallel mit einem Abstand D angeordnet ist. Der Abstand D erlaubt auch bei an die Scheibe 20 angelegter Schablone 12 ein Umfassen des Griffes 16 mit der Hand.
Auf der Scheibe 20 ist ein elektrooptisches Bauteil 22 aufgeklebt, bei dem es sich um einen Regensensor handelt. Das Bauteil 22 weist eine Klebeschicht 24, eine Platte 26 und zwei Elemente 28 (Figur 3) zum Aussenden und Detektieren von Licht auf, die jeweils schraffiert dargestellt sind. Die Klebeschicht 24 ist eine weiche, transparente Schicht, die an der Scheibe 20 und der Platte 26 klebt. Sie hat außerdem die Funktion eines optischen Körpers, durch den Licht in die Scheibe 20 eingekoppelt wird. Die Form der Schablone 12 ist paßgenau zum Umriß des Bauteiles 22 ausgebildet. Dies ist auch in Figur 3 zu erkennen.
Figur 3 zeigt eine Draufsicht des auf das Bauteil 22 aufgesetzten Lösewerkzeuges 10. Durch eine Drehung des Lösewerkzeuges 10 um die Schablone 12 und das Bauteil 22 in eine durch einen Pfeil 30 angegebene Richtung wird das Bauteil 22 von der Scheibe 20 (Figur 2) abgeschert und ohne Beschädigung der transparenten Klebeschicht 24 gelöst. Die Scheibe 20, bei der es sich beispielsweise um eine Windschutzscheibe aus Glas handelt, wird ebenfalls nicht beschädigt.
Claims (8)
1. Lösewerkzeug (10) zum Lösen eines auf eine Scheibe (20) aufgeklebten optischen oder elektrooptischen Bauteils (22), dadurch gekennzeichnet, daß es eine flach an die Scheibe (20) anlegbare Schablone (12) aufweist, deren Form paßgenau zum Umriß des zu lösenden Bauteils (22) ausgebildet ist.
2. Lösewerkzeug (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens einen Griff (16) aufweist, der im wesentlichen seitlich von der Schablone (12) angeordnet ist.
3. Lösewerkzeug (10) nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Griff (16) seitlich von der Schablone (12) weg gerichtet ist.
4. Lösewerkzeug (10) nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Griff (16) annähernd in einer Ebene verläuft, die zur Ebene der Schablone (12) parallel mit einem Abstand (D) angeordnet ist, der auch bei an die Scheibe (20) angelegter Schablone (12) ein Umfassen des Griffes (16) mit der Hand erlaubt.
5. Lösewerkzeug (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (12) annähernd die Form eines rechteckigen Rahmens mit abgerundeten Außenecken (14) aufweist.
6. Lösewerkzeug (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus Stahlblech geformt ist.
7. Lösewerkzeug (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es aus minestens 2 mm starkem V2A-Stahlblech geformt ist.
8. Lösewerkzeug (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß seine Oberfläche und seine Kanten mindestens im Bereich der Schablone (12) eine die Scheibe (20) vor Verkratzen schützende Bearbeitung und/oder Beschichtung aufweisen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20307019U DE20307019U1 (de) | 2003-05-07 | 2003-05-07 | Lösewerkzeug |
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| DE20307019U DE20307019U1 (de) | 2003-05-07 | 2003-05-07 | Lösewerkzeug |
Publications (1)
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| DE20307019U1 true DE20307019U1 (de) | 2003-07-10 |
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|---|---|---|---|
| DE20307019U Expired - Lifetime DE20307019U1 (de) | 2003-05-07 | 2003-05-07 | Lösewerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20307019U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8230565B2 (en) | 2007-05-30 | 2012-07-31 | Trw Automotive Electronics & Components Gmbh | Tool |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5448814A (en) | 1993-10-15 | 1995-09-12 | The Antenna Company | Hand tool for removal of adhesively mounted items, particularly cellular telephone antennas |
| DE19750095A1 (de) | 1997-11-12 | 1999-05-20 | Itt Mfg Enterprises Inc | Verfahren zum Lösen von Sensoren (und anderen geklebten Teilen) von einer Scheibe und Zange zur Durchführung dieses Verfahrens |
-
2003
- 2003-05-07 DE DE20307019U patent/DE20307019U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US5448814A (en) | 1993-10-15 | 1995-09-12 | The Antenna Company | Hand tool for removal of adhesively mounted items, particularly cellular telephone antennas |
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