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DE2030793B - Vorrichtung zur Befestigung eines Kantendrahtes an den Randfedern eines Federkörpers - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung eines Kantendrahtes an den Randfedern eines Federkörpers

Info

Publication number
DE2030793B
DE2030793B DE2030793B DE 2030793 B DE2030793 B DE 2030793B DE 2030793 B DE2030793 B DE 2030793B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
arm
edge wire
wire
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter St. Gallen Spühl (Schweiz)
Original Assignee
Spühl AG, St. Gallen (Schweiz)

Links

Description

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In der USA.-Patentsdirift 2 885 693 ist ein Feder- F i g. 7 eine Seitenansicht zu F i g. 6,
körper beschrieben, bei welchem die oberen bzw. F i g. 8 eine Ansicht einer halben Klemmbacke,
unteren Endwindungen der Randfedern dadurch an F i g. 9 eine Draufsicht zu F i g. 7,
je einem Kantendraht befestigt sind, daß jeweils ein Fig. 10 eine Seitenansicht zu Fi g. 7,
Abschnitt der Endwindung um den Kantendraht 5 Fig. 11 eine Ansicht eines Schwenkarmes,
herumgebogen ist. In der Patentschrift selbst wird F i g. 12 eine Seitenansicht zu F i g. 11,
nicht erläutert, wie dieser Biegevorgang in der Praxis Fig. 13 eine Ansicht einer Stützplatte,
durchgeführt werden soll. In Fachkreisen ist aber be- Fig. 14 eine Seitenansicht zuFig. 13 und
kannt, daß hierzu eine Vorrichtung benützt worden Fig. 15 bis 20 die Lagen der für den Befestigungsist, bei welcher zunächst jeweils eine Endwindung der io Vorgang wesentlichen Elemente des Arbeitskopfes in Randleder am Kantendraht festgeklemmt wurde, sechs verschiedenen Phasen des Arbeitszyklus,
worauf mit einer Mehrzahl von je an einem Hebel Die in Fig-1 bis 4 dargestellte Vorrichtung weist befestigten, nacheinander zur Wirkung kommenden eine Mehrzahl von Arbeitsköpfen 1 auf, die in regel-Biegewerkzeugen der Endwindungsabschnitt um den mäßigen Abständen auf einem Träger 2 montiert Kantendraht herumgebogen wurde. 15 sind. In Fig. 4 sind die unteren Endwindungen3
Diese Vorrichtung war sehr kompliziert und be- zweier benachbarter Randfedern 4 eines Federanspruchte sehr viel Platz. Es war daher nicht mög- körpers 5 dargestellt, die mittels der gegenüberliegenlich, mehrere Vorrichtungen dieser Art nebeneinan- den Arbeitsköpfe 1 an einem Kantendraht 6 befestigt der anzuordnen, um sie gleichzeitig an die End- worden sind. Die beiden Endwindungen 3 sind mitwindungen benachbarter Randfedern anzusetzen. Die ao einander und mit nur teilweise angedeuteten End-Vorrichtung bildete daher einen einzigen Arbeits- windungen weiterer Randfedern durch Drahtkopf, zu welchem die zu befestigenden Endwindungen wendeln 7 verbunden, die in üblicher Weise auch zur g nacheinander gebracht werden mußten. Verbindung der Endwindungen von anderen, den "
Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Federkörper bildenden Federn gleicher Art dienen,
eine wesentlich einfachere Vorrichtung mit minde- 25 Wenn der Federkörper 5 und der Kantendraht 6 zu
stens einem Arbeitskopf von so gedrängter Bauweise ihrer Verbindung an die Befestigungsvorrichtung an-
zu schaffen, daß der gleichzeitige Einsatz mehrerer gesetzt werden, so geschieht dies in einer Lage, in
Arbeitsköpfe zur Befestigung aller auf einer Seite des welcher jede der angenähert kreisförmigen End-
Federkörpers befindlichen Randfedern am unteren windungen 3 einen gestrichelt gezeichneten Ab-
bzw. am oberen Kantendraht möglich ist. 30 schnitt 8 aufweist, der über den Kantendraht 6 hinaus
Ausgehend von einer Vorrichtung zur Befestigung in den zugeordneten Arbeitskopf 1 vorragt, welcher
eines Kantendrahtes an den Randfedern eines Feder- in F i g. 4 nur durch einen vom Federkörper 5 etwas
körpers mit mindestens einem Arbeitskopf, welcher weggerückt gezeichneten Block dargestellt ist. Mittels
eine Endwindung der Randfeder am Kantendraht des Arbeitskopfes 1 wird der Abschnitte dann um
festklemmt und einen über letzteren vorstehenden Ab- 35 den Draht 6 herumgebogen, wobei er — wie F i g. 15
schnitt der Endwindung um den Kantendraht herum- bis 20 zeigen -— nacheinander die Formen 8 a
biegt, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch bis 8e annimmt und in der letzten Form 8 e den
gelöst, daß der Arbeitskopf einen Biegenocken auf- Draht 6 fest umschließt.
weist, der in einer zum Kantendraht senkrechten Um erläutern zu können, wie das Herumbiegen des Ebene so bewegbar ist, daß aufeinanderfolgende, ver- 40 Endwindungsabschnittes 8 bewirkt wird, soll nun zuschieden gerichtete Teile seiner Profilkante nach- nächst die Konstruktion des Arbeitskopfes 1 näher einander auf den äußersten Punkt des vorstehenden beschrieben werden.
Abschnittes der Endwindung drücken und dadurch Der Arbeitskopf 1 gemäß F i g. 1 umfaßt einen
diesen Abschnitt um den Kantendraht herumbiegen. z.B. aus Grauguß bestehenden Support9, der eine (
Durch die erfindungsgemäße Ausführung wird er- 45 rechteckige Aussparung 10 aufweist, in welche der reicht, daß der Arbeitskopf einen äußerst gedrängten Träger 2 eingreift. Ein Klemmstück 11, das mittels Aufbau aufweist, der ohne Schwierigkeiten den gleich- Schrauben 12 an der unteren Seite des Supports 9 bezeitigen Einsatz mehrerer Arbeitsköpfe an den neben- festigt ist, klemmt denselben am Träger 2 fest. Am einanderliegenden Randfedern ermöglicht. Durch die oberen Ende des Supports 9 ist in demselben ein zum Verwendung jeweils nur eines Biegenockens zum 50 Träger 2 paralleler Schwenkzapfen 13 gelagert, auf Biegen der Endwindung um den Kantendraht wird dessen beiden, zum Support vorstehenden Enden eine die Vorrichtung insgesamt im Aufbau und in der aus zwei zueinander parallelen und einander gleichen Funktion vereinfacht. Hebern 14 bzw. 14' bestehender Doppelhebel 14, 14'
Weitere Merkmale im Rahmen der Erfindung sind befestigt ist. An dem in Fig. 1 rechteckigen, kürzeren
in den Unteransprüchen gekennzeichnet. 55 Hebelarm des Doppelhebels 14, 14' ist eine aus zwei
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des symmetrischen Hälften bestehende Klemmbacke 15
Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt befestigt. Der längereHebelarm wird durch zweipar-
F i g. 1 eine Ansicht eines auf einem Träger mon- allele, am Support 9 angreifende Zugfeder 16 nach
tierten Arbeitskopfes einer Befestigungsvorrichtung, unten gezogen. In einem z. B. mittels nicht dargestell-
F ig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, 60 ten Klemmstücken und Schrauben am Support 9 be-
Fig. 3 einen Teilschnitt gemäß LinieΙΙΙ-ΠΙ von festigten, vertikalachsigen, pneumatischen Zylinder
Fig. 1, 17 ist ein mit einer Kolbenstange 18 versehener KoI-
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf die Be- ben verschiebbar. Am oberen Ende der Kolbenstange festigungsvorrichtung und einen Federkörper mit 18 ist ein Druckstück 19 angebracht, das sich unter
bereits an den Randfedern befestigtem Kantendraht, 65 den linksseitigen Enden der beiden Hebel 14 bzw.
Fig. 5 eine Ansicht eines Biege- und Ausricht- 14' erstreckt, so daß bei Beaufschlagung des pneuwerkzeuges, matischen Zylinders 17 mit Druckluft der Doppelbi g. 6 eine Draufsicht zu F i g. 5, hebel 14,14' im Sinne des Pfeiles 20 verschwenkt wird.
3 4
Zwei auf beiden Seiten des Supports 9 mittels nicht Die Arbeitsweise des Arbeitskopfes 1 wird nun an dargestellter Schrauben befestigte Abstüizplatten 21 Hand der Fig. 15 bis 20 näher erläutert,
sind oben je mit einer Abstützung21 α für den Fig. 15 entspricht der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Kantendraht 6 versehen. Der Support 9 weist gemäß Ausgangslage, in welcher sich die Kolbenstange 18 Fig. 3 eine große, rechteckige Nut 22 auf, die in der 5 ganz unten und die Kolbenstange 37 ganz links beMitte seiner rechtsseitigen Schmalseite 23 verläuft findet. Der Anschlagarm 31 liegt unter der Ein- und in deren unterem Teil eine Rippe 24 eines Hilfs- wirkung einer nicht gezeichneten Feder am Anschlag Supportes 25 eingreift, der mittels nicht dargestellter 39 an. Zwischen der zweiteiligen Klemmbacke 15 Schrauben am Support 9 befestigt ist. Durch die und den beiden supportfesten Stützplatten 21 ist ge-Rippe 24 wird in der Nut 22 eine kurze prismatische io nügend Abstand vorhanden, um den Kantendraht 6 Führung 26 für einen Schieber 27 abgegrenzt, dessen auf die Abstützungen 21 α und eine Endwindung 3 oberes, gegabeltes Ende 28 mittels eines Zapfens 29 einer Randfeder 4 des Federkörpers 5 auf den am unteren Ende eines Schwenkarmes 31 angelenkt Kantendraht 6 zu legen, so daß der Abschnitt 8 über ist. Der Schieber 27 ist am oberen Ende einer verti- letzteren vorsteht. Durch Bewegen der Kolbenstange kalen Kolbenstange 32 angebracht, die mittels eines 15 18 nach oben wird nun der Hebel 14 im Uhrzeigernicht dargestellten, doppeltwirkenden pneumatischen drehsinn verschwenkt, so daß zwischen den unteren Zylinders, der am Hilfssupport 25 befestigt ist, ge- Endflächen der beiden Klemmplättchen 54 und den maß dem Doppelpfeil 33 verschoben werden kann. Abstützungen 21 α die Endwindung 3 auf dem Der Support 9 weist rechts eine Schulter 34 auf, auf Kantendraht 6 festgeklemmt wird, wie Fig. 16 zeigt, deren gegenüberliegenden Kanten sich je ein Absatz 20 Dabei bewirken die Biegeansätze 57 unmittelbar 35 (s. Fig. 13 und 14) der Stützplatten21 abstützt, neben dem Kantendraht6 ein leichtes Abbiegen des deren unter diesem Absatz liegende Teile die Haupt- Abschnittes 8 relativ zum Hauptteil der Endflächen des Supports 9 überlappen. windung 3 (Form 8 ä). Noch vor dem Festklemmen
Der Schwenkarm 31, der infolge seiner Anlenkung gelangen die Ausrichtansätze 58 zwischen den Kantenan den Schieber 27 vertikal bewegbar ist, kann mittels 35 draht 6 und den Abschnitt 8 und verschieben mittels einer im Sinne des Doppelpfeiles 36 horizontal ver- ihrer abgerundeten Seiten 59 den Abschnitt 8 nach schiebbaren Kolbenstange 37 um den Zapfen 29 ge- links gegen die beiden Ausrichtnocken 53 des Werkschwenkt werden. Hierzu ist ein zweiter, nicht dar- zeuges 47. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß gestellter, doppeltwirkender pneumatischer Zylinder der Abschnitt 8 stets genau die für die weiteren Biegeam Hilfssupport 25 befestigt. Die Kolbenstange 37 30 operationen erforderliche Größe und Lage hat.
geht durch einen Schlitz 38 (s. Fig. 11 und 12) des Nun folgt eine Abwärtsbewegung der vertikalen Schwenkarmes 31 hindurch und ist mit zwei An- Kolbenstange 32, also auch des Schiebers 27 und des schlagen 39 und 40 versehen, wobei der Anschlag Schwenkarmes 31 mit dem daran befestigten Werk-40 mittels Mutter 41 und Kontermutter 42 in seiner zeug 47. Dabei gleitet der äußerste Punkt 60 des Ab-Lage gesichert ist. Eine im Support 9 vorgesehene 35 schnittes 8 zuerst an einem rechts aufwärts geneigten Ausnehmung 43 schafft Platz für das linke Kolben- Teil α und dann an einem vertikalen Teil b der Stangenende mit den Teilen 40, 41 und 42. Auf der Profilkante 52 des Biegenockens 51, und durch den vorderen Seite eines oberen, vom Support 9 diver- daher von diesen Profilkantenteilen α und b auf den gierenden Endteiles 44 des Hilfssupportes 25 sind Abschnitt 8 ausgeübten Druck erhält derselbe die in übereinander zwei Anschläge 45 und 46 ange- 40 Fig. 17 gezeigte Form8b. Bei einer nun folgenden bracht. Bewegung der horizontalen Kolbenstange 37 wird der
Auf dem oberen Ende des Schwenkarmes 31 ist ein Schwenkarm 31 durch den Anschlag 40 mit-Biege- und Ausrichtwerkzeug 47 mittels zweier in genommen und im Uhrzeigerdrehsinn bis zum Gewindelöcher 48 (s. Fig. 11 und 12) eingreifender supportfesten Anschlag45 verschwenkt. Eine in Schrauben befestigt. Für die Köpfe dieser Schrauben 45 F i g. 1 angedeutete Öffnung 45 α im Endteil 44 des sind in einer Grundplatte 49 des Werkzeuges 47 zwei Hilfssupports 25 und des Anschlages 45 gestattet Sitze 50 ausgespart. In der Mittelebene der Grund- dabei dem Anschlag 39 die erforderliche Bewegung platte 49 ist mit derselben ein Nocken 51 fest ver- nach rechts. Bei der Verschwenkung des Armes 31 bunden, der als Biegenocken bezeichnet wird, weil gleitet der Punkt 60 zuerst auf einen links aufwärts seine Profilkante 52 am Endwindungsabschnitt 8 an- 50 geneigten Teil c und dann an einem in der Ausgangsgreift, um denselben um den Kantendraht 6 herum- lage horizontalen Teil d der Profilkante 52, der durch zubiegen. Auf der unteren Seite der Grundplatte 49 die Verschwenkung des Armes 31 nun ebenfalls leicht sind zwei vorstehende, symmetrisch sich auf die links aufwärts geneigt wird. Dadurch erhält der Ab-Mittelebene hin erstreckende Ausrichtnocken 53 vor- schnitt 8 die in F i g. 18 gezeigte Form 8 c.
gesehen. 55 Nun folgt eine Aufwärtsbewegung der vertikalen
In den F i g. 8 bis 10 ist eine Hälfte der am Doppel- Kolbenstange 32, durch welche der in seiner Schwenkhebel 14, 14' befestigten Klemmbacke 15 näher dar- lage befindliche Arm 31 nach oben bewegt wird, so gestellt. Die Halbbacke weist ein Klemmplättchen 54 daß der Punkt 60 zuerst an einem links abwärts geauf, das in eine Nut 55 (s. F i g. 1) des betreffenden neigten Teil e und dann an einem kurzen, vertikalen Hebels 14 bzw. 14' eingreift und in derselben mittels 60 Teil / der Profilkante 52 gleitet und auf einem voreiner Schraube befestigt ist, die in ein auf der oberen springenden Teil g zu liegen kommt. Der Abschnitt Schmalseite des Plättchens 54 vorgesehenes Gewinde- erhält dadurch die in Fig. 19 gezeigte Form 8d, und loch 56 eingreift. Das Plättchen 54 ist unten auf einer zwar vor dem Endpunkt der Aufwärtsbewegung des Seite mit einem seitwärts vorstehenden, etwas ge- Armes 31. Im letzten, kurzen Abschnitt dieser neigten Biegeansatz 57 und auf der anderen Seite mit 65 Aufwärtsbewegung gleitet eine vorspringende Ecke einem nach unten vorstehenden Ausrichtansatz 58 61 des Armes 31 auf einer oberen, einwärts geneigten versehen, dessen Ende auf einer Seite 59 vertikal und Gleitfläche 62 des Anschlages 45, wodurch der Arm horizontal abgerundet ist. 31 eine kleine Schwenkung im Gegenuhrzeigersinn
erfährt und das Herumbiegen des Abschnittes 8 um den Kantendraht 6 vervollständigt wird (Form 8 e, Fig. 20). Die Abwärtsbewegung des Armes 31 wird durch den Anschlag 46 begrenzt, der in dessen Schlitz 38 eingreift und am Rand 63 von dessen unterem Ende anschlägt. Im Umriß des Armes 31 sind zwei in Fig. 11 mit 64 und 65 bezeichnete flache Einbuchtungen vorhanden, die lediglich bezwecken, eine Behinderung der Schiebe- und Schwenkbewegungen des Armes 31 durch den Anschlag 40 bzw. die Rippe ίο 24 des Hilf ssupportes zu vermeiden.
Es wird hervorgehoben, daß bei den verschiedenen Bewegungen des Schwenkarmes 31 der Biegenocken 51 sich stets in seiner zum Kantendraht 6 senkrechten Ebene bewegt — und ebenso der Schwenkarm 31 selbst —,so daß der Arbeitskopf 1 in der Längsrichtung des Kantendrahtes 6 nur sehr wenig Platz beansprucht.
Nachdem der Abschnitt 8 der Endwindung 3 auf die beschriebene Weise sehr schnell und sehr fest am Kantendraht 6 befestigt worden ist, wird die Druckluft aus dem Zylinder abgelassen, der den Doppelhebel 14,14' in der Klemmlage (F i g. 16 bis 20) festgehalten hat, wodurch derselbe durch die Federn 16 in die Ausgangslage (F i g. 1 und 15) zurückgebracht wird. Zugleich wird mittels der Zugstangen 32 und 37 die Ausgangslage des Schwenkarmes 31 wieder hergestellt, und der Arbeitskopf 1 ist für den nächsten Arbeitszyklus bereit.
Selbstverständlich können die entsprechenden pneumatischen Zylinder aller auf dem Träger 2 angeordneten Arbeitsköpfe durch eine gemeinsame pneumatische Steuervorrichtung jeweils gleichzeitig betätigt werden, so daß die Endwindungen 3 aller auf einer Seite des Federkörpers 5 vorhandenen Randfedern 4 gleichzeitig in einem einzigen Arbeitszyklus am Kantendraht 6 befestigt werden. Die Breite der Arbeitsköpfe 1 ist geringer als der Durchmesser der Endwindungen 3 aller praktisch in Betracht kommenden Federn 4. Eine Anpassung der Vorrichtung an Federn von verschiedenem Endwindungsdurchmesser ist ohne weiteres möglich durch Änderung des gegenseitigen Abstandes der Arbeitsköpfe 1 auf dem Träger 2, wobei allenfalls die Klemmbacken 15 und die Werkzeuge 47 dieser Arbeitsköpfe 1 ausgetauscht werden müssen, wenn die Äusrichtnocken 53 und die Ausrichtansätze 58 bei dem neuen Durchmesser nicht mehr passen sollten.
Es ist natürlich auch möglich, eine Befestigungsvorrichtung mit nur einem einzigen Arbeitskopf vor- 5p zusehen und die einzelnen Randfedern nacheinander an Kantendraht zu befestigen. Dies kommt aber nur in den seltenen Fällen in Frage, in denen die Vorrichtung nur ausnahmsweise gebraucht wird und daher die Anschaffungskosten möglichst niedrig sein sollen.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Kantendrahtes an den Randfedern eines Federkörpers mit mindestens einem Arbeitskopf, welcher eine Endwindung der Randleder am Kantendraht festklemmt und einen über letzteren vorstehenden Abschnitt der Endwindung um den Kantendraht herumbiegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (1) einen Biegenocken (51) aufweist, der in einer zum Kantendraht (6) senkrechten Ebene so bewegbar ist, daß aufeinanderfolgende, verschieden gerichtete Teile (α bis g) seiner Profilkante (52) nacheinander auf den äußersten Punkt (60) des vorstehenden Abschnittes (8) der Endwindung (3) drücken und dadurch diesen Abschnitt (87) um den Kantendraht (6) herumbiegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegenocken (51) am freien Ende eines Schwenkarmes (31) befestigt ist, dessen anderes Ende an einem vertikal beweglichen Schieber (27) angelenkt ist, und daß dieser Arm (31) mit einem horizontal beweglichen Antriebsorgan gekoppelt ist, durch dessen Bewegung der Arm (31) schwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikal bewegliche Schieber (27) durch die Kolbenstange (32) eines pneumatischen Schubkolbentriebes betätigbar ist und daß das horizontal bewegliche Antriebsorgan die Kolbenstange (37) eines weiteren pneumatischen Schubkolbentriebes ist. ^
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- I kennzeichnet, daß der Biegenocken (51) zu einem Biege- und Ausrichtwerkzeug (47) gehört, das mit zwei vorstehenden, symmetrisch sich auf die Mittelebene hin erstreckenden Ausrichtnocken (53) versehen ist, durch die vor dem Festklemmen des vorstehenden Endwindungsabschnittes (8) dieser ausgerichtet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskopf (1) einen Support (9) aufweist, auf dem ein Hebel (14) verschwenkbar gelagert ist, der an einem Arm mit einer Klemmbacke (15) versehen ist, welche durch einen am anderen Hebelarm angreifenden pneumatischen Schubkolbentrieb (17, 18) gegen eine supportfeste Abstützung (21 ä) für den Kantendraht (6) bewegbar ist, wodurch die Endwindung (3) am Kantendraht (6) festklemmbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel ein Doppelhebel (14, 14') ist und daß die Klemmbacke (15) aus ( zwei Halbbacken besteht, die je einen Ausrichtansatz(58) aufweisen, wobei durch die Ansätze (58) vor dem Festklemmen der Endwindung (3) am Kantendraht (6) der Endwindungsabschnitt
(8) gegen die Ausrichtnocken (53) andrückbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Support
(9) ein Hilfssupport (25) befestigt ist, der die beiden zur Bewegung des Schwenkarmes (31) dienenden Schubkolbentriebe trägt und der an einem oberen Endteil (44) mit einem ersten zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Schwenkarmes (31) dienenden Anschlag (45) und mit einem zweiten zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung dieses Armes (31) dienenden Anschlag (46) versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anschlag (45) eine obere Gleitfläche (62) aufweist, an welcher während der Abschlußphase des Biegevorganges ein Vorsprung (61) des Schwenkarmes (31) aufwärts gleitet und dadurch diesen Arm (31) auf den Support (9) hin schwenkt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Arbeitsköpfen (1) zur gleichzeitigen Befestigung der Endwindungen (3) mehrerer Randfedern (4) am Kantendraht (6) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Arbeitsköpfe (1) auf einem gemeinsamen Träger (2) lösbar befestigt sind, wobei ihr gegenseitiger Abstand entsprechend dem Durchmesser der Federendwindungen (3) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 548/183

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