DE20305503U1 - Regalsystem - Google Patents
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-
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Description
TIEDTKE:- BÜHLtNÖ·- MNNE & PARTNER(GbR)'"
TBK-Patent POB 20 19 18 80019 München
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Reinhard Kinne Dipl.-Ing. Hans-Bernd Pellmann Dipl.-Ing. Klaus Grams Dipl.-Ing. Aurel Vollnhals Dipl.-Ing. Thomas J.A. Leson Dipl.-Ing. Dr. Georgi Chivarov Dipl.-Ing. Matthias Grill Dipl.-Ing. Alexander Kühn Dipl.-Ing. Rainer Böckelen Dipl.-Ing. Stefan Klingele Dipl.-Chem. Stefan Bühling Dipl.-Ing. Ronald Roth Dipl.-Ing. Jürgen Faller Rechtsanwälte
Michael Zöbisch
4. April 2003 DE 38027
IREGA AG
8808 Pfäffikon, Schweiz
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Mizuho Corp. Bank UFJ Bank Limited /LN235
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München Kto. 3939 844 BLZ 700 800 00 Telefon: +49 89 544690
München Kto. Ö86 «1O60 BbZ 7&THgr;&THgr; 7&THgr;&THgr; &Iacgr;&Ogr; ; · · · . · ·. · · ·: 3"elefa* J[G3): +49 89 532611
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Die Erfindung betrifft ein Regalsystem im Wesentlichen bestehend aus mindestens einem Regal mit rechteckigem Querschnitt, an dessen Eckpunkten vertikale Längspfosten angeordnet sind, zwischen denen horizontale Traversen in Tiefenrichtung des Regals sowie ggf. horizontale Längsstreben in Breitenrichtung des Regals verlaufen und die Längspfosten miteinander verbinden.
Es ist eine Vielzahl von Regalen bzw. Regalsystemen bekannt, deren Einzelteile wie Längspfosten, Seitenleitern bzw. Traversen sowie Fachböden durch unterschiedliche Befestigungsarten miteinander verbunden sind. Solche Regale weisen in der Regel mehrere Längspfosten an den Regaleckpunkten auf, an denen in bestimmten vertikalen Abständen ein oder mehrere waagrechte Auflagerböden bzw. Fachböden befestigt sind, auf denen Gegenstände gelagert werden. Die Fachböden werden mit den Längspfosten verklebt, verschweißt oder verschraubt, wobei die Art der Befestigung meist vom Material abhängt, aus dem das Regal gefertigt ist. Solche Regale oder Regalsysteme haben den Nachteil, dass diese in Abhängigkeit von der Verbindungsart, wie etwa durch Schweißen oder Verkleben nicht mehr zerlegbar oder an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden können. Dadurch weisen diese Regale zwar eine hohe Stabilität auf, jedoch ist eine Variation der Größe und Anzahl bspw. von Fachböden im Regal stark begrenzt. Weiterhin sind diese Regale auch aufgrund ihres durch die feste Verbindung benötigten Platzvolumens nur schwer transportierbar.
Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Regalstecksystemen bekannt, bei denen die Regalteile, wie Fachböden, vertikal
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verlaufende Längspfosten, Traversen, Längsstreben usw. zum Beispiel durch Nut-Feder-Verbindungen verbunden werden. Bei manchen dieser Systeme werden die Fachböden einfach auf Stege oder Stifte an den Traversen aufgelegt. Dies führt aber zu einer hohen Instabilität des Regals. Verschraubte oder durch spezielle Verbindungselemente verbundene Regale sind nur mit großem Aufwand montierbar oder demontierbar, so dass die damit befassten Personen häufig Auf- bzw. Abbauprobleme damit haben. Des Weiteren sind oft kompliziert gestaltete Verbindungselemente zum Verbinden eines Fachbodens erforderlich, die fertigungstechnisch schwierig herzustellen sind und damit das Regal insgesamt verteuern.
Bei nahezu rein durch Stecken montierbare Regale werden in der Regel nur sich kreuzende Streben (Kreuzverstrebungen) an auf einer Regalseite sich gegenüberliegenden Eckpunkten befindlichen Pfosten insbesondere an der Rückseite des Regals verschraubt. Dadurch erhält man eine Stabilität des Regals in dessen Breitenrichtung. Eine gewisse Tiefenstabilität wird durch in die Längspfosten eingesetzte Traversen erreicht, die mit den Längspfosten in Art von Seitenleitern bilden. Die Verbindung erfolgt meist jedoch jedenfalls durch Verschraubungen und zusätzliche Knotenbleche.
Der dieser Erfindung am nächst kommende Stand der Technik bildet jedoch die DE 10148174 der Erfinderin selbst, aus welcher ein Regal dieser Gattung bekannt ist zur Lagerung und Archivierung von Gegenständen, welches im Wesentlichen aus vier vertikal verlaufenden Längspfosten besteht, wobei zwischen jeweils zwei Stirnseitigen Längspfosten horizontale Traversen zur Befestigung von mit je einer abwärts gerichteten Seitenlasche versehenen Fachböden angebracht sind. Die Längspfosten weisen hierfür
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Aussparungen auf, zur Aufnahme von vertikal beabstandeten sowie abwärts gerichteten Paaren von Haken, die an den beiden Endabschnitten der Traversen ausgeformt sind. Um die nötige Stabilität insbesondere in Tiefenrichtung des Regals zu erreichen, sind die abwärts gerichteten Stirnseitenlaschen des Fachbodens zwischen der Traverse sowie den diese tragenden, vertikal verlaufenden Längspfosten des Regals verklemmt.
Sämtliche Bauteile des vorstehend beschriebenen Regals werden insbesondere aus Kostengründen aus Stahlblechen gefertigt, welche vorzugsweise einem Biege- und Stanzverfahren unterzogen werden. Darüber hinaus werden aus Festigkeitsgründen die bspw. die Traversen bildenden Stahlbleche gefaltet, wodurch sich im Wesentlichen rechteckige Platten mit doppelter Stahlblechdicke ausbilden.
Angesichts dieses Stands der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannte Traverse derart weiterzubilden, dass eine höhere Sicherheit bei gleichzeitig gesteigerter Funktionalität erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Traverse für ein Regal mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demzufolge besteht die erfindungsgemäße Traverse aus einem blechförmigen sowie im wesentlichen rechteckigen Grundbauteil, das an seiner unteren Längskante gekantet ist, wodurch sich eine am zur oberen Längskante des Grundbauteils sich erstreckende Wand ausbildet, deren obere freie Kante vom Grundbauteil weg umgekantet ist und dabei eine im wesentlichen senkrecht zur Wand ausgerichtete Längsleiste bildet. Die freie Längskante dieser Längsleiste ist erfindungsgemäß nach unten sowie zurück zur Wand
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umgekantet und verstärkt bzw. verdoppelt somit die Wandstärke der Längsleiste zumindest über einen vorbestimmten Abschnitt. Durch die Umkantung der freien Kante der Längsleiste die Scharfkantigkeit des Blechbauteils, d.h. der Traverse eliminiert und gleichzeitig die Wandstärke der Längsleiste gedoppelt und somit ausgesteift.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Perspektivansicht eines Regals in der Grundform gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 zeigt eine Teilvorderansicht II eines Längspfosten des Regals gemäß Fig. 1,
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Längspfostens gemäß Fig. 2,
Fig. 4 zeigt eine Rückansicht des Längspfostens gemäß Fig. 2,
Fig. 5 zeigt eine Querschnittsansicht gemäß der Linie IV IV des Längspfostens nach Fig. 4,
Fig. 6 zeigt eine Perspektivenansicht eines Fachbodens für ein Regal gemäß Fig. 1,
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Fig. 7 zeigt eine schematische Seitenschnittansicht einer Traverse für ein Regal nach Fig. 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht der Traverse gemäß Fig. 7.
Fig. 1 zeigt ein Regal 1 vorzugsweise eines Regalsystems der Modulbauart, welches einen rechteckigen Grundriss aufweist und vorzugsweise vollständig aus einem metallischen Stahlblechmaterial besteht. An jedem der Eckpunkte des Regals 1 befindet sich ein sich vertikal erstreckender Längspfosten 2 mit einem Fuß 3 an dessen unterem Ende. Die hinteren beiden Längspfosten 2 sind durch zwei sich kreuzende, diagonal verlaufende Streben 4 (Kreuzverstrebung) miteinander verbunden, so dass das Regal 1 eine Stabilität in Breitenrichtung erhält. An dieser Stelle sei jedoch darauf hingewiesen, dass an Stelle oder ergänzend zu der Kreuzverstrebung auch andere Stabilisierungsmaßnahmen vorgesehen sein können.
Des Weiteren sind die jeweiligen stirnseitigen Paare von Längspfosten 2 durch mehrere vertikal voneinander beabstandete Fachböden 5 miteinander verbunden, auf denen nicht gezeigte Gegenstände aller Art gelagert werden können. Der obere Fachboden 5 bildet eine Art Dachboard, während der untere Fachboden 5 unter Einhaltung eines bestimmten Bodenfreiraums ein sogenanntes Bodenboard bildet.
Die Figuren 2 bis 5 zeigen eine vergrößerte Ansicht des Bereichs II gemäß Fig. 1 eines Längspfostens 2. Dieser weist an seiner Vorderseite gemäß der Fig. 2 zueinander beabstandete Paare von Ausnehmungen 6 auf, die als Schlitze 7 ausgebildet sind. In die Schlitze 7 können nicht weiter dargestellte Einhängeteile eingebracht werden, bspw.
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Verkleidungsbleche oder spezielle Halterungen für nicht gezeigte Lagergegenstände. Weiterhin sind zueinander in Längsrichtung des Pfostens beabstandete Bohrungen 8 vorgesehen. An der Rückseite des Längspfostens 2 gemäß der Fig. 4 sind weitere Bohrungen 9 vorgesehen, die zu den Bohrungen 8 an der Vorderseite des Längspfostens 2 jeweils fluchten. Diese Bohrungen 8 und 9 können zur Schraubenbefestigung von beliebigen Teilen und/oder zur Befestigung des Längspfostens 2 an einer Wand verwendet werden.
Ferner ist, wie aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich ist, der Längspfosten 2 als aus einem Flachbandmaterial gewalztes Hohlprofil ausgebildet, so dass der fertige Längspfosten 2 an seiner Rückseite einen Spalt 11 bildet. Der Längspfosten 2 weist somit im Querschnitt gemäß der Fig. 5 eine im Wesentlichen T-Form auf. Dabei hat der Längspfosten 2 an seinen Seitenwänden d.h. an dem durch die T-Form gebildeten Mittelsteg gemäß Fig. 3 eine Vielzahl von zueinander in Höhenrichtung beabstandeter Durchgangs-Aussparungen 10 vorzugsweise in Rechteckform, die zum Einen dafür vorgesehen sind, das Gewicht des Längspfostens 2 durch Materialreduzierung zu verringern, zum Anderen jedoch um einzelne Traversen einzuhängen, wie nachfolgen noch näher beschrieben wird. Die Abstände zwischen den Durchgangs-Aussparungen 10 betragen dabei in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ca. 6 cm.
Die Fig. 6 zeigt nunmehr eine Perspektivenansicht eines Fachbodens 5. Insbesondere ist bei diesem Fachboden zu erwähnen, dass an den schmalen Stirnseiten des Fachbodens jeweils eine nach unten ragende Stirnseitenlaschen 15 ausgebildet ist, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als ein zu einem den Fachboden 5 stabilisierenden Seitenrand 12 externes Bauteil vorgesehen ist. Alternativ
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zu dieser Ausgestaltung ist es selbstverständlich auch möglich, den Seitenrand 12 selbst zu einer derartigen Stirnseitenlasche auszubilden, indem der Seitenrand 12 an den jeweiligen Eckpunkten jedes Fachbodens 5 eingekerbt wird und dadurch die schmalen Stirnseitenränder von den breiten Längsseitenrändern separiert werden. Der so ausgebildete Fachboden 5 ist für eine klemmende Befestigung seiner Stirnseitenlaschen 15 zwischen den in Tiefenrichtung beabstandeten Längspfosten 2 des Regals 1 ausgerichteten Traversen vorgesehen, die nachfolgend beschrieben werden.
Die Figuren 7 und 8 zeigen verschiedene Ansichten einer solchen Traverse 16 für ein Regal 1 in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die zwischen zwei in Tiefenrichtung des Regals beabstandete Längspfosten 2 eingesetzt wird.
Die Traverse 16 besitzt gemäß der Fig. 7 ein Grundbauteil 17 mit einer unterseitig daran angelenkten sowie am Grundbauteil 17 anliegenden Wand 18. Vorzugsweise ist die Traverse 16 aus einem Stahlblechmaterial gebildet, wobei das Grundbauteil 17 sowie die daran anliegende Wand 18 einstückig durch Umkanten des Blechmaterials an der Unterkante des Grundbauteils 17 ausgebildet ist. Dadurch wird eine Art Aufnahmetasche oder Klemmspalt zwischen dem Grundbauteil 17 und der Wand 18 gebildet, in der im montierten Zustand des Regals 1 die Stirnseitenlasche 15 des Fachbodens 5 eingreift und darin quasi eingespannt wird. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass durch das Einsetzen der Stirnseitenlasche 15 in die Aufnahmetasche sich die Traverse 16 aufspreitzt. D.h. das Grundbauteil 17 sowie die daran anliegende Wand 18 werden V-fömig voneinander beabstandet, was sich ggf. negativ auf den Halt des Fachbodens 5 in der Aufnahmetasche auswirken kann. Aus diesem Grund kann die anliegende Wand 18 etwa auf
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halber Höhe einen Längsabsatz (nicht weiter gezeigt) aufweisen, wodurch deren freie Längskante bzw. Kantenbereich geringfügig vom Grundbauteil 17 unter Ausbildung eines schmalen Spalts beabstandet wird, in den die Stirnseitenlasche 15 unter geringer Spannung einsetzbar ist.
Die anliegende Wand 18 besitzt ferner an ihren sich gegenüberliegenden Endabschnitten eckseitige Aussparungen (nicht gezeigt), wobei das Grundbauteil 17 im Bereich dieser Aussparungen mit einem zur unteren Umbiegkante des Grundbauteils 17 geöffneten Haken 19 versehen ist. Diese werden vorzugsweise durch Ausstanzen einer Blechlasche am Grundbauteil 17 und Ausbiegen der Blechlasche in Richtung zur anliegenden Wand 18 zu einem hakenförmigen Profil gebildet. Diese Haken 19 sind derart dimensioniert, dass sie in zwei im Höhenabstand zueinander beabstandeten, vorzugsweise unmittelbar benachbarten Öffnungen bzw. Aussparungen 10 an dem Längspfosten 2 einhakbar sind.
Alternativ zu dieser Ausgestaltung ist es natürlich auch möglich, auf die eckseitigen Ausnehmungen an der Wand 18 zu verzichten und die Hacken 19 durch Umbiegen von Laschen auszuformen, die sowohl von dem Grundbauteil 17 als auch von der Wand 18 gebildet werden und somit doppelte Wandstärke besitzen. Diese Variante ist beispielsweise in der Fig. 7 dargestellt.
An der der unteren Umkantung gegenüberliegenden freien Längskante der anliegenden Wand 18 ist diese ebenfalls zweifach abgekantet. Das heißt, die freie Längskante der anliegenden Wand 18 ist in etwa auf Höhe der freien Endkante des Grundbauteils 17 um ca. 90° vom Grundbauteil 17 weg abgekantet, wodurch sich eine schmale Leiste 20 ausbildet, deren freier Endkantenabschnitt erneut um ca.
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180° nach unten sowie zurück zur anliegenden Wand 18 umgekantet ist. Durch diese zweifache Abkantung ergeben sich abgerundete Außenkanten 21 an der anliegenden Wand, die eine Verletzung einer Person beim Ein- und Aushaken der Traverse 16 verhindern. Die Länge dieser oberen Leiste 20 ist dabei vorzugsweise derart gewählt, dass sich diese zwischen zwei in Tiefenrichtung beabstandete sowie mittels der Traverse 16 verbundene Pfosten 2 anordnet und dabei die Traverse 16 gegen ein seitliches Ausbeulen unter Last stabilisiert.
Auch die obere freie Längskante des Grundbauteils 17 ist in diesem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 7 von der Wand 18 um ca 180° weg umgekantet und bildet somit einen längs der Traverse 16 verlaufenden Verstärkungsrand 23. Unterhalb dieses Rands 23 ist das Grundbauteil 17 mit ebenfalls längsverlaufenden Auswölbungen oder Wülsten 24 versehen, welche insbesondere in der Fig. 8 gezeigt sind und die zur Aussteifung des blechartigen Grundbauteils 17 dienen.
Schließlich sind sowohl durch das Grundbauteil 17 als auch die daran anliegende Wand 18 in Längsrichtung gleichmäßig beabstandete durchgehende Ausnehmungen 22 ausgebildet, wie dies in der Fig. 8 dargestellt ist, die absolut deckungsgleich zueinander sind. Vorzugsweise weisen diese Ausnehmungen 22 eine Rechtecksform auf. Zum Einen dienen die Ausnehmungen 22 als Einhängmöglichkeit für zusätzliche, an dem Regal 1 zu lagernde Bauteile. Zum Anderen können in diese Ausnehmungen 22 nicht weiter gezeigte Abstützsockel eingehakt werden, welche sich in Richtung zur freien Oberkante des Grundbauteils 17 nach oben, sowie senkrecht hierzu erstrecken. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass in die Traverse 16 nicht notwendigerweise nur einen einzigen Fachboden sondern auch zwei schmale Fachböden eingelegt werden können, welche an ihren Längsseiten
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aneinanderstoßen. Exakt auf dieser Stoßlinie kann nunmehr der in Rede stehende Abstützsockel in einem oder zwei parallel beabstandeten Ausnehmungen 10 eingehakt werden und beide anexnanderliegenden Fachböden an deren jeweiligen, sich berührenden Längskanten abstützen. Auf diese Weise wird die Belastbarkeit jedes Fachbodens erhöht.
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Claims (5)
1. Traverse (16) zur Verbindung zweier in Tiefenrichtung eines Regals (1) beabstandeter Pfosten (2) sowie zur Anbringung eines Fachbodens (5), mit
einem blechförmigen sowie im wesentlichen rechteckigen Grundbauteil (17), das an einer unteren Längskante gekantet ist, wodurch sich eine am zur oberen Längskante des Grundbauteils (17) sich erstreckende Wand (18) ausbildet, deren obere freie Kante vom Grundbauteil weg umgekantet ist, wodurch sich eine im wesentlichen senkrecht zur Wand ausgerichtete Längsleiste (20) ergibt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die freie Längskante der Längsleiste (20) nach unten sowie zurück zur Wand (18) umgekantet ist und somit die Wandstärke der Längsleiste (20) zumindest abschnittsweise verstärkt.
einem blechförmigen sowie im wesentlichen rechteckigen Grundbauteil (17), das an einer unteren Längskante gekantet ist, wodurch sich eine am zur oberen Längskante des Grundbauteils (17) sich erstreckende Wand (18) ausbildet, deren obere freie Kante vom Grundbauteil weg umgekantet ist, wodurch sich eine im wesentlichen senkrecht zur Wand ausgerichtete Längsleiste (20) ergibt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die freie Längskante der Längsleiste (20) nach unten sowie zurück zur Wand (18) umgekantet ist und somit die Wandstärke der Längsleiste (20) zumindest abschnittsweise verstärkt.
2. Traverse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Oberkante des Grundbauteils (17) von der Wand (18) weg sowie nach unten umgekantet ist und dabei den oberen freien Kantenabschnitt des Grundbauteils (17) unter ausbildung eines Rands (23) verstärkt.
3. Traverse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Grundbauteil (17) als auch die Wand (18) mit in Längsrichtung der Traverse (16) beabstandeten Ausnehmungen (22) ausgebildet sind, die sich im wesentlichen decken.
4. Traverse nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Konsole, die als externes Bauteil ausgebildet und in die Ausnehmungen (22) wahlweise einhängbar ist, um einen Fachboden (5) von dessen randseitiger Unterseite her abzustützen.
5. Traverse nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Grundbauteil (17) profiliert ist, indem es vorzugsweise mit Längskanten oder Längswülsten (24) ausgeformt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20305503U DE20305503U1 (de) | 2003-04-04 | 2003-04-04 | Regalsystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20305503U DE20305503U1 (de) | 2003-04-04 | 2003-04-04 | Regalsystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20305503U1 true DE20305503U1 (de) | 2003-06-18 |
Family
ID=7981355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20305503U Expired - Lifetime DE20305503U1 (de) | 2003-04-04 | 2003-04-04 | Regalsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20305503U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2515717B1 (de) | 2009-12-21 | 2015-09-23 | Hmy | Zubehör mit dickenoptimierung |
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2003
- 2003-04-04 DE DE20305503U patent/DE20305503U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2515717B1 (de) | 2009-12-21 | 2015-09-23 | Hmy | Zubehör mit dickenoptimierung |
| EP2515717B2 (de) † | 2009-12-21 | 2018-10-10 | Hmy | Zubehör mit dickenoptimierung |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030724 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060614 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090518 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110517 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |