DE20304901U1 - Offendachanordnung für ein Fahrzeug - Google Patents
Offendachanordnung für ein FahrzeugInfo
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Description
Offendachanordnung für ein Fahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Offendachanordnung für ein Fahrzeug, die ein Festdach, eine in dem Festdach ausgebildete Dachöffnung und ein paneelförmiges Verschlussmittel aufweist, welches, in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs gesehen, mindestens einen vorderen und einen hinteren Rand aufweist, wobei das Verschlussmittel nahe an dem vorderen und/oder dem hinteren Rand mittels eines Anschlusselements am Festdach so angeschlossen ist, dass der Rand zum Bewegen des Verschlussmittels von einer Schließstellung zu einer Offenstellung hin und umgekehrt im Wesentlichen senkrecht zum Festdach bewegbar ist.
Mehrere Anschlusselement-Typen, die für eine solche Offendachanordnung vorgesehene sind, sind bekannt. Meistens weisen diese Anschlusselemente zur Sicherstellung einer genauen Betätigung der Offendachanordnung eine große Anzahl von Teilen auf.
Gemäß DE 71 44 371 weist die Offendachanordnung für ein Fahrzeug mit einem Festdach vier paarig oder doppelpaarig wirkende, über einen Totpunkt eines Verschlussmittels in der Schließ- und in der Offenstellung gespannte Druckmittel in Form von Bandfedern auf, wobei die Enden der Bandfedern zum Ausbilden einer Hülse eingerollt sind, die mit Zapfen an einen Rahmen im Festdach bzw. am Verschlussmittel befestigt ist. Zum Festlegen der Endstellung des Verschlussmittels ist für jede Bandfeder ein Anschlag vorgesehen, der im Abstand von den Enden der Bandfeder angeordnet ist.
Es ist ein Ziel der Erfindung eine Offendachanordnung mit einer vereinfachten Konstruktion und einer verbesserten Betätigung bereitzustellen.
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Daher ist eine erfindungsgemäße Offendachanordnung für ein Fahrzeug vorgesehen, die ein Festdach, eine in dem-Festdach
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ausgebildete Dachöffnung und ein paneelförmiges Verschlussmittel aufweist, welches, in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs gesehen, mindestens einen vorderen und einen hinteren Rand aufweist, wobei das Verschlussmittel nahe dem vorderen und/oder dem hinteren Rand mittels eines Anschlusselements an dem Festdach so angeschlossen ist, dass der Rand zum Bewegen des Verschlussmittels von einer Schließstellung zu einer Offenstellung hin und umgekehrt im Wesentlichen senkrecht zum Festdach bewegbar ist, wobei das Anschlusselement ein Druckglied zum Erzeugen einer Druckkraft aufweist, wobei das Druckglied mindestens ein am Festdach so
angeschlossene erstes Ende, und ein am Verschlussmittel so angeschlossenes zweites Ende aufweist, dass der Abstand zwischen beiden Enden des Druckglieds in der Schließ- und Offenstellung des Verschlussmittels größer, und folglich die Druckkraft kleiner, als in einer Zwischenstellung des Verschlussmittels ist.
Das Druckglied, welches in der erfindungsgemäßen Offendachanordnung vorgesehen ist, bildet einen sogenannten "Totpunkt-Mechanismus" aus. Das Druckglied tendiert dazu sich immer zu einer Expansions-Stellung hin zu bewegen. Das bedeutet, dass Zwischenstellungen des Verschlussmittels nicht stabil sind, in welchen das Druckglied komprimierter als in der Offen- oder Schließstellung des Verschlussmittels ist, und dass das Verschlussmittel sich abhängig von der speziellen Zwischenstellung in die Offen- oder Schließstellung bewegt. Die Offen- und Schließstellung des Verschlussmittels sind jedoch stabil. Wenn beispielsweise das Verschlussmittel in der Schließstellung ist, ist das Verschlussmittel gegen die Druckkraft des Druckglieds bewegbar. Solange, wie noch nicht die Stellung des Druckglieds mit der größten Druckkraft erreicht worden ist, tendiert das Druckglied dazu, das Verschlussmittel zurück zu der Schließstellung hin zu bewegen. Falls jedoch die Stellung des Druckglieds mit der größten Druckkraft passiert worden ist, wird das Druckglied das Verschlussmittel zu der Offenstellung hin bewegen. Der entsprechende Ablauf tritt auf, wenn das Verschlussmittel von der Offenstellung zu der Schließstellung hin bewegt wird.
Die erfindungsgemäße Offendachanordnung weist sehr wenige Elemente auf, d. h. im Wesentlichen das Festdach, das Verschlussmittel und das Druckglied. Deshalb ist die erfindungsgemäße Offendachanordnung sehr einfach aber dennoch 5 effektiv. Die Montage der Offendachanordnung ist sehr einfach und ihre Wartung ist auch vereinfacht. Letztendlich werden
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die Kosten derselben im Vergleich zu bisherigen Offendachanordnungs-Typen drastisch reduziert.
Obwohl es möglich ist, dass das Verschlussmittel nahe dem vorderen und/oder dem hinteren Rand des Verschlussmittels mittels eines Druckglieds an das Festdach angeschlossen ist, sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform Druckglieder nahe sowohl des vorderen als auch des hinteren Randes des Verschlussmittels vorgesehen. In einer solchen Ausführungsform ist das Verschlussmittel gänzlich gegenüber dem Festdach anhebbar.
Für den oben erwähnten "Totpunkt-Mechanismus" wird bevorzugt, dass, gesehen in einer Richtung senkrecht zu dem Festdach, das erste Ende des Druckglieds in der Schließstellung des Verschlussmittels auf einem höheren Niveau als das zweite Ende desselben angeordnet ist, und das erste Ende in der Offenstellung auf einem niedrigeren Niveau als das zweite Ende angeordnet ist. Grundsätzlich ist die indifferente, instabile Stellung, in welcher das Verschlussmittel dazu tendiert, sich zu der Offenstellung hin oder zu der Schließstellung hin zu bewegen, erreicht, wenn das erste Ende und das zweite Ende des Druckglieds auf dem gleichen Niveau angeordnet sind. In dieser Stellung wird die maximale Druckkraft vom Druckglied erzeugt.
Die Schließstellung des Verschlussmittels ist durch ein Einkuppeln des Verschlussmittels an dem Festdach (sei es direkt oder mittels dazwischen angeordneter Dichtungen) bestimmt. Vorzugsweise erzeugt das Druckglied in der Schließstellung noch eine geringe Druckkraft, wodurch die Schließstellung sehr stabil ist. Zum Sicherstellen, dass die Offenstellung des Verschlussmittels ebenfalls stabil ist, ist das Festdach und das Verschlussmittel zum Begrenzen der Offenstellung des Verschlussmittels vorzugsweise mit zusammenwirkenden Anschlagmitteln versehen. Wenn die Anschlagmittel zusammenwirken, wird das Druckglied noch eine
geringe Druckkraft erzeugen, sodass die Anschlagmittel fest miteinander in Eingriff sind. Klappern und Rütteln des Verschlussmittels wird dann effektiv verhindert.
Es ist beispielsweise möglich, dass das Festdach ein Hakenelement zum Ineingriffbringen mit dem zweiten Ende des Druckglieds aufweist. Wenn gemäß einer zusätzlichen, erfindungsgemäßen Ausführungsform der Offendachanordnung das Hakenelement zusätzlich so gestaltet ist, dass eine Führung für das zweite Ende des Druckglieds während dessen Bewegung gebildet wird, ist die Bewegung des Verschlussmittels von der Offen- zu der Schließstellung und umgekehrt sehr stabil.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform kann das Druckglied zum Erzeugen einer Druckkraft beispielsweise eine Drehfeder sein.
Wenn, gemäß noch einer zusätzlichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Offendachanordnung das erste Ende des Druckglieds an eine Leiste angeschlossen ist, welche die Offendachöffnung überbrückt, wird eine große Wahlfreiheit für die optimale Lage des Druckglieds erzielt.
In einem solchen Fall ist die Leiste auch zur Befestigung des Hakenelements anwendbar, welches sich von der Leiste aufwärts erstrecken.
Die Erfindung wird anhand einer bevorzugten Ausführungsform mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen: 30
Figur 1 eine Explosionsdarstellung eines Teils einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Offendachanordnung,
Figur 2 einen Längsschnitt der Offendachanordnung in der vollständigen Schließstellung,
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Figur 3 die Offendachanordnung in einer ihrer Zwischenstellungen, und
Figur 4 die Offendachanordnung in der vollständigen Offenstellung.
Bezugnehmend auf Figuren 2 und 3, weist die erfindungsgemäße Offendachanordnung für ein Fahrzeug ein Festdach 1 auf, in welchem eine Dachöffnung 2 gebildet ist. Die Dachöffnung wird von einer Leiste 3 überbrückt, welche an deren Enden (von denen nur ein Ende dargestellt ist) an das Festdach 1 angeschlossen ist.
Die in dem Festdach 1 ausgebildete Dachöffnung 2 ist mit einem paneelförmigen Verschlussmittel 4 verschließbar, welches in der Fahrrichtung V des Fahrzeugs gesehen, einen vorderen Rand 5 und einen hinteren Rand (der in den Figuren nicht gezeigt ist) aufweist.
Nahe des vorderen Randes ist als ein Druckglied eine Drehfeder 6 mit einem ersten Ende 7 und einem zweiten Ende 8 vorgesehen. Das erste Ende 7 ist schwenkbar an der Leiste 3 angeschlossen, wohingegen das zweite Ende 8 in einer ähnlich schwenkbaren Weise an das Ende 14 eines Armes 9 angeschlossen ist, der an dem Verschlussmittel 4 befestigt ist.
Die Leiste 3 trägt ferner zwei sich aufwärts erstreckende Hakenelemente 10, die zu einer in der Leiste 3 ausgebildeten Öffnung 12 angrenzend angeordnet sind.
Gemäß Figur 1 ist die Offendachanordnung so eingebaut, dass das zweite Ende 8 der Drehfeder 6 in einer korrespondierenden Öffnung angeordnet ist, die in dem Arm 9 vorgesehen ist, wohingegen das erste Ende 7 der Drehfeder 6 in einer 5 korrespondierenden Öffnung angeordnet ist, die in der Leiste 3 (oder in einem geeigneten Vorsprung 13 der Leiste 3) vorgesehenen ist. Der Arm 9 ist dann mit seinem Ende 14
zwischen den Hakenelementen 10 in der Stellung angeordnet, in der das zweite Ende 8 der Drehfeder 6 in die Führungsflächen 11 der Hakenelemente 10 eingreift.
Die Leiste 3 ist an das Festdach 1 mittels jedem geeigneten Mittel befestigbar, wie beispielsweise mittels Klebstoff, mittels Schweißen und/oder mittels Annietens. Die Leiste kann jedoch auch ein einstückiges Teil des Festdachs 1 sein.
In der Schließstellung des Verschlussmittels 4 ( Figur 2 ) in der beispielsweise ein an das Verschlussmittel 4 befestigtes Dichtmittel 15 an das Festdach 1 angreift, ist das erste Ende 7 der Drehfeder 6 auf einem höheren Niveau als das zweite Ende 8 der Drehfeder 6 angeordnet. Die Abmessungen der Drehfeder 6 sind derart, dass in der vollständigen Schließstellung des Verschlussmittels 4 die Drehfeder 6 noch eine geringe Druckkraft erzeugt, die das zweite Ende 8 gegen die Führungsflächen 11 drückt und so eine Kraft erzeugt, die dazu tendiert das Verschlussmittel 4 abwärts zu bewegen. Als Ergebnis ist das Verschlussmittel 4 in einer stabilen Schließstellung. In der Schließstellung ist der Zentralteil der Drehfeder in der Öffnung 12 der Leiste 3 angeordnet. Der an das Verschlussmittel 4 befestigte Arm 9 ist teilweise (hauptsächlich mit seinem Ende 14) so zwischen den 5 Hakenelementen 10 angeordnet, dass eine Seitwärtsbewegung des Verschlussmittels 4 gegenüber dem Festdach 1 verhindert wird. Eine Längsbewegung des Verschlussmittels 4 gegenüber dem Festdach 1 wird durch das Zusammenwirken zwischen den Führungsflächen 11 und dem zweiten Ende 8 der Drehfeder 6 unter Einfluss der von der Drehfeder 6 erzeugten Druckkraft verhindert.
Aus der Stellung, die in Figur 2 gezeigt ist, ist es möglich das Verschlussmittel 4 (vorzugsweise manuell) aufwärts zu drücken. Das zweite Ende 8 der Drehfeder 6 wird dann aufwärts entlang der Führungsflächen 11 der Hakenelemente 10 gefahren, wodurch der Abstand zwischen dem ersten Ende 7 und dem
zweiten Ende 8 der Drehfeder 6 abnimmt. Demzufolge wird die von der Drehfeder 6 erzeugte Druckkraft ansteigen.
Figur 3 zeigt das Verschlussmittel 4 in einer Zwischenstellung zwischen der Schließstellung (Figur 2) und einer vollständigen Offenstellung (Figur 4, die später beschrieben wird). In der Zwischenstellung ist das zweite Ende 8 der Drehfeder 6 im Wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie das erste Ende 7 angeordnet. In dieser Stellung ist der Abstand zwischen dem ersten Ende 7 und dem zweiten Ende 8 minimal und die Druckkraft ist maximal. Theoretisch ist eine solche Stellung indifferent instabil, das bedeutet, dass das Verschlussmittel 4 startend von der Zwischenstellung dazu tendiert, sich entweder aufwärts oder abwärts zu bewegen.
Kurz nach dem die Stellung gemäß Figur 3 eingenommen ist, wird das zweite Ende 8 der Drehfeder 6 eine Stellung einnehmen, in welcher es auf einem höheren Niveau als das erste Ende 7 der Drehfeder 6 ist. Dann wird durch die von der Drehfeder 6 erzeugte Druckkraft das zweite Ende 8 entlang der Führungsflächen 11 aufwärtsbewegt, bis die bogenförmigen oberen Enden der Hakenelemente 10 mit dem zweiten Ende 8 in Eingriff sind, und zusätzlich eine weitere Aufwärtsbewegung des zweiten Endes 8, und demzufolge des Arms 9 mit dem Verschlussmittel 4, verhindert. Demzufolge begrenzt das Zusammenwirken zwischen dem zweiten Ende 8, der Drehfeder 6 und den Hakenelementen 11 die vollständige Offenstellung des Verschlussmittels 4. Vorzugsweise erzeugt in einer solchen Stellung die Drehfeder 6 noch eine Druckkraft, welche die Offenstellungen des Verschlussmittels 4 stabil hält.
Es ist möglich, obwohl in den Figuren nicht gezeigt, dass ein korrespondierendes Anschlusselement (Druckglied) auch nahe des hinteren Randes des Verschlussmittels 4 angeordnet ist.
Anstatt der Drehfeder 6 sind auch andere Druckglieder, wie beispielsweise eine Druckfeder, verwendbar.
In der dargestellten Ausführungsform bilden zum Begrenzen der Offenstellungen die Hakenelemente 10 und das zweite Ende der Drehfeder 6 des Verschlussmittels 4 zusammenwirkende Anschlagmittel aus. Jedoch sind auch andere Ausführungsformen der Anschlagmittel möglich. Die Hakenelemente 10 könnten auch in den Arm 9, oder andere Strukturen, die an dem Verschlussmittel 4 ausgebildet sind, eingreifen. Ähnlich könnten Hakenelementen 10 am Verschlussmittel 4 zum Ineinandergreifen mit dem ersten Ende 7 der Drehfeder 6 oder anderen geeigneten am Festdach 1 oder der Leiste 3 vorgesehene Strukturen vorgesehen sein. Zusätzlich ist es nicht notwendig eine Leiste 3 vorzusehen, da die Drehfeder (oder andere Druckglieder) direkt an dem Festdach 1 befestigt sein könnte, sowie dort auch die Anschlagmittel befestigt sein könnten.
Zusammenfassend ist eine Offendachanordnung für ein Fahrzeug vorgesehen, die ein Festdach, eine im Festdach ausgebildete Dachöffnung, und ein paneelförmiges Verschlussmittel aufweist, welches, in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs gesehen, mindestens einen vorderen und einen hinteren Rand aufweist, wobei das Verschlussmittel nahe dem vorderen und/oder dem hinteren Rand an dem Festdach mittels einem Anschlusselement so angeschlossen ist, dass der Rand zum Bewegen des Verschlussmittels von einer Schließstellung zu einer Offenstellung hin und umgekehrt zum Festdach im Wesentlichen senkrecht bewegbar ist. Das Anschlusselement weist ein Druckglied zum Erzeugen einer Druckkraft auf, wobei das Druckglied ein so am Festdach angeschlossenes erstes Ende und ein so am Verschlussmittel angeschlossenes zweites Ende aufweist, dass der Abstand zwischen beiden Enden des Druckglieds in der Schließ- und Offenstellung des Verschlussmittels größer, und demzufolge die Druckkraft
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kleiner, als in einer Zwischenstellung des Verschlussmittels ist.
Claims (7)
1. Offendachanordnung für ein Fahrzeug, die ein Festdach (1), eine in dem Festdach (1) ausgebildete Dachöffnung (2) und ein paneelförmiges Verschlussmittel (4) aufweist, welches in der Bewegungsrichtung (V) des Fahrzeugs gesehen mindestens einen vorderen Rand (5) und einen hinteren Rand aufweist, wobei das Verschlussmittel (4) nahe dem vorderen und/oder dem hintern Rand mittels eines Anschlusselements an dem Festdach (1) so angeschlossen ist, dass der Rand zum Bewegen des Verschlussmittels (4) von einer Schließstellung zu einer Offenstellung hin und umgekehrt im Wesentlichen senkrecht zu dem Festdach (1) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement ein Druckglied zum Erzeugen einer Druckkraft aufweist, wobei das Druckglied ein so an das Festdach (1) angeschlossenes erstes Ende (7) und ein so an das Verschlussmittel (4) angeschlossenes zweites Ende (8) aufweist, dass der Abstand zwischen beiden Enden des Druckglieds in der Schließ- und Offenstellung des Verschlussmittels größer, und demzufolge die Druckkraft kleiner, als in der Zwischenstellung des Verschlussmittels ist, wobei das Festdach (1) und das Verschlussmittel (4) zum Begrenzen der Offenstellung des Verschlussmittels mit zusammenwirkenden Anschlagmitteln versehen sind und das Festdach (1) ein Hakenelement (10) zum Ineingriffbringen mit dem zweiten Ende (8) des Druckglieds aufweist.
2. Offendachanordnung gemäß Anspruch 1, wobei Druckglieder nahe sowohl an dem vorderen als auch dem hinteren Rand des Verschlussmittels vorgesehen sind.
3. Offendachanordnung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei, in Senkrecht-Richtung des Festdachs (1) gesehen, das erste Ende (7) des Druckglieds in der Schließstellung des Verschlussmittels (4) auf einem höheren Niveau als das zweite Ende (8) desselben angeordnet ist, und in der Offenstellung das erste Ende (7) auf einem niedrigeren Niveau als das zweite Ende angeordnet ist.
4. Offendachanordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Hakenelement (10) ferner so geformt ist, dass eine Führung für das zweite Ende (8) des Druckglieds während dessen Bewegung gebildet ist.
5. Offendachanordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Druckglied eine Drehfeder (6) ist.
6. Offendachanordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Ende (7) des Druckglieds an eine Leiste (3) angeschlossen ist, welche die Offendachanordnung überbrückt.
7. Offendachanordnung gemäß einem der Ansprüche 8, 1 oder 6, wobei das Hakenelement (10) an der Leiste (3) befestigt ist und sich von derselben aufwärts erstreckt.
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2003
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Legal Events
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Owner name: INALFA ROOF SYSTEMS GROUP B.V., NL Free format text: FORMER OWNER: INALFA INDUSTRIES B.V., AM VENRAY, NL Effective date: 20040130 |
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Effective date: 20091001 |