DE20303262U1 - Drehband - Google Patents
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Abstract
Verdeckt liegendes Drehband (10) mit mindestens einem Rahmenband (12) und mindestens einem Flügelband (14), die gegenseitig verschwenkbar über mindestens einen ersten und mindestens einen zweiten Lenker (16,18) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (16,18) und Drehgelenke (20,22,24,26) der Lenker (16,18) im geschlossenen Betriebszustand übereinander bzw. nebeneinander angeordnet sind und zumindest drei Drehgelenke (20,22,26) in etwa in einer Ebene liegen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein verdeckt liegendes Drehband mit mindestens einem Rahmenband und mindestens einem Flügelband, die gegenseitig verschwenkbar über mindestens einen ersten und mindestens einen zweiten Lenker miteinander verbunden sind.
- Derartige Drehbänder sind bekannt. Allgemein dienen Drehbänder als Verbindungselemente zwischen dem Flügel und dem Blendrahmen. Sie ermöglichen das Verschwenken des Flügels am Blendrahmen. Außerdem sollten sie dazu geeignet sein, das Türblatt im Verhältnis zum Blendrahmen justieren zu können. Herkömmliche und allgemein bekannte Drehbänder mit den eingangs genannten Merkmalen sind so ausgebildet, daß die Rahmenbänder im Rahmenprofil einliegen. Beispielsweise müssen das Rahmenprofil sowie die Armierung ausgefräst werden, damit dieses Einsetzen des Bandes möglich wird. Das ist in mehrfacher Hinsicht nachteilig, da einerseits die Ausfräsung zeitaufwendig ist und andererseits diese eine Schwächung für den Tür- oder Fensterrahmen darstellt. Wenn dann noch das Drehband genau einjustiert werden muß, ist die Stabilität der ausgefrästen Profile dadurch noch geringer.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein verdeckt liegendes Drehband der eingangs genannten Art anzugeben, das mit technisch einfachen Mitteln stets ein sicheres Ver schwenken ermöglicht, die Stabilität der Rahmenprofile nicht vermindert und gleichzeitig auch noch kostengünstig herstellbar ist.
- Diese Aufgabe wird bei einem verdeckt liegenden Band der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Lenker und Drehgelenke der Lenker im geschlossenen Betriebszustand übereinander bzw. nebeneinander angeordnet sind und zumindest drei Drehgelenke in etwa in einer Ebene liegen.
- Der Kern der Erfindung besteht darin, die ersten und zweiten Lenker sowie die entsprechenden Drehgelenke derart anzuordnen, daß eine Verbindung der Gelenkmittelpunkte aus dem geschlossenen Zustand heraus, in welchem mindestens drei dieser Punkte im wesentlichen in einer Ebene bzw. einer Linie liegen, während des Öffnungsvorgangs bzw. Schließvorgangs ein sich stets änderndes Parallelogramm bilden. Dadurch entsteht im geschlossenen Zustand eine äußerst dichte Anordnung, die vollständig im Falzraum untergebracht werden kann.
- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß die ersten und zweiten Lenker mit den vier Drehgelenken ein Getriebe bilden, wobei ein Ende des ersten Lenkers am Flügelband im geschlossenen Betriebszustand einem ersten äußeren Falzüberschlag zugewandt und das andere Ende des ersten Lenkers am Rahmenband im geschlossenen Betriebszustand einem Falzraum zugewandt verschwenkbar befestigt ist, während ein Ende des zweiten Lenkers am Flügelband im geschlossenen Betriebszustand dem Falzraum zugewandt und das andere Ende des zweiten Lenkers im geschlossenen Betriebszustand einem zweiten äußeren Überschlag, der dem ersten äußeren Falzüberschlag abgewandt ist, zugewandt verschwenkbar befestigt ist.
- Dadurch wird die Packungsdichte weiter erhöht, der Öffnungsvorgang des Drehbandes noch mehr erleichtert.
- Aus Gewichtsgründen kann es vorteilhaft sein, wenn die Lenker im Bereich der Drehgelenke eine größere Stärke aufweisen als im übrigen Verbindungsbereich. Außerdem wird dadurch die sogenannte Packungsdichte noch weiter verbessert.
- Zur Übertragung mittlerer bis kleiner Kräfte ist es ausreichend, wenn die Lenker stabförmig ausgebildet sind.
- Zur Übertragung größerer Kräfte ist es aber vorteilhaft, wenn die Lenker plattenförmig ausgebildet sind.
- Um auch extrem schwere Flügel sicher bewegen zu können ist es vorteilhaft, wenn zwei Rahmenbänder und zwei Flügelbänder vorhanden und die ersten und zweiten Lenker zwischen zwei Rahmenbändern bzw. zwischen zwei Flügelbändern angeordnet sind.
- Dabei kann aber auch noch vorgesehen werden, daß der erste Lenker zwischen den Flügelbändern und der zweite Lenker zwischen den Rahmenbändern angeordnet ist und daß der zweite Lenker und das dem einen Flügelband zugewandte Rahmenband jeweils einen zu der aus zwei Flügelbändern und dem ersten Lenker bestehenden Kombination gewandten Achsstift aufweisen, auf die Kombination aufsteckbar ist.
- Diese Ausführungsformen der Drehbänder gewährleisten daher auch das sichere Verschwenken schwerer Türen oder Fensterflügel, wobei bei dem zweiten Ausführungsbeispiel auch noch das Anbringen des beweglichen Teiles sehr stark vereinfacht ist.
- Die Sicherheit zur Übertragung großer Kräfte kann dadurch noch weiter gesteigert werden, daß drei Rahmenbänder und drei Flügelbänder vorhanden sind und daß die beiden Lenker jeweils zwischen zwei Flügelbändern und zwei Rahmenbändern angeordnet sind.
- Da insbesondere große und schwere Türen bzw. Flügelelemente nicht immer auf Anhieb in die entsprechenden Blendrahmen passen, ist es vorteilhaft, wenn das Drehband justierbar ist.
- Dazu ist es voreilhaft, wenn entsprechende Exzenterbuchsen zur Andruckverstellung vorhanden sind und/oder die Bänder mit Justierverschraubungen versehen sind, und zwar zur Höhenverstellung und ggf. Seitenverstellung.
- Es ist eine Vielzahl von Materialarten für dieses Drehband denkbar, vorteilhaft ist es aber, wenn es ein Spritzgußteil aus Metall und/oder Kunststoff ist.
- Eine noch sicherere Verbindung mit den entsprechenden Profilen ist dann gegeben, wenn das Rahmenband und/oder das Flügelband an das Profil des Flügels bzw. des Blendrahmens angepaßt sind.
- Das verdeckt liegende Drehband ist also leicht auf das Rahmen- oder Flügelprofil aufschraubbar. Die profilangepaßte Form ermöglicht immer einen genauen Sitz, es ist daher kein Abkippen der Bänder mehr möglich. Das Flügelband kann eine Seitenverstellung aufweisen, die mit Justierschrauben gesichert werden kann. Die Drehgelenke können auch noch mit Exzenterbuchsen versehen werden, die den Andruck des Flügels ermöglichen.
- Im Rahmenband können sich in den Anschraublöchern Verlängerungen befinden, so daß eine Höhenverstellung dadurch ermöglicht wird.
- Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß die Bandteile und die Lenker übereinander angeordnet sind, so daß man den Falzraum für jedes Bandteil nutzen kann.
- Wie oben bereits bemerkt, wird in besonders vorteilhafter Weise das Drehband so ausgebildet, daß es nach der Montage sich ein- und aushängen läßt.
- Das Drehband ist sehr stabil in Scharnierform zusammengesetzt. Die einzelnen Bandlängen können beliebig zusammengestellt werden. Durch Demontage der Stifte, die entweder im Flügel oder im Rahmen angeordnet sind, kann der Flügel herausgenommen und wieder eingesetzt werden.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele sowie aus den Figuren, auf die Bezug genommen wird. Es zeigen:
-
1 eine Perspektivansicht eines Drehbandes gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels; -
2 eine Seitenansicht des Drehbandes gemäß1 ; -
3 eine Perspektivansicht eines Drehbandes gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels; -
4 eine perspektivische Explosionsansicht eines Drehbandes gemäß eines dritten Ausführungsbeispiels; -
5 eine Perspektivansicht eines Drehbandes gemäß eines vierten Ausführungsbeispiels; und -
6a bise Seitenansichten eines Drehbandes gemäß eines fünften Ausführungsbeispiels in unterschiedlichen Öffnungsstellungen. - Anhand der
1 bis6 werden nunmehr verschiedene Ausführungsbeispiele eines verdeckt liegenden Drehbandes10 näher erläutert. Dabei bedeuten gleiche Bezugszeichen gleiche, zumindest verwandte Merkmale, soweit nichts anderes ausgesagt ist. - Das Drehband
10 gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels besteht aus einem Rahmenband12 , einem Flügelband14 sowie einem ersten Lenker16 und einem zweiten Lenker18 , die die beiden Bänder12 und14 zur gegenseitigen Verschwenkbarkeit miteinander verbinden. - Dabei sind die ersten und zweiten Lenker
16 und18 über Drehgelenke22 ,23 ,24 und26 der einzelnen Lenker16 und18 ver bunden. Im in1 dargestellten Fall verbindet der erste Lenker16 das Rahmenband12 mit dem Flügelband14 an der gemäß1 vorderen Stirnseite. Der zweite Lenker18 ist an dem entgegengesetzten Ende bzw. der entgegengesetzten Stirnseite dieses Drehbandes10 mit dem Rahmenband12 und dem Flügelband14 verbunden. - Wie sich aus
1 ergibt, sind die ersten und zweiten Lenker16 und18 mit den vier Drehgelenken20 ,22 ,24 und26 verbunden, um dadurch ein Getriebe zu bilden. Dabei ist ein Ende des ersten Lenkers16 an dem Flügelband14 im geschlossenen Betriebszustand einem ersten äußeren Falzüberschlag28 , der am besten in6 zu erkennen ist, zugewandt bei dem ersten Gelenk20 angeschlossen. Das andere Ende des ersten Lenkers18 ist dabei an dem Rahmenband12 im geschlossenen Betriebszustand einem Falzraum30 , der auch wiederum am besten in6 erkennbar ist, zugewandt verschwenkbar um das zweite Drehgelenk22 befestigt. - Ein erstes Ende des zweiten Lenkers
18 ist an dem Flügelband14 im geschlossenen Betriebszustand dem Falzraum30 zugewandt angeschlossen, während das andere bzw. zweite Ende des zweiten Lenkers18 im geschlossenen Betriebszustand einem zweiten äußeren Falzüberschlag32 , der dem ersten äußeren Falzüberschlag28 abgewandt und am besten in6 erkennbar ist, zugewandt verschwenkbar befestigt. - In dem in
1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel sind bei der dargestellten Öffnungsposition die ersten und zweiten Lenker16 und18 so angeordnet, daß die ersten und zweiten Drehgelenke20 und22 , die der erste Lenker16 von dem Blendrahmen12 zum Flügelrahmen14 überbrückt, unterhalb der dritten und vierten Drehgelenke24 und26 angeordnet, die der zweite Lenker18 von dem Blendrahmen12 zu dem Flügelrahmen14 überbrückt. Dabei ist das erste Ende des zweiten Lenkers18 bezüglich des Verbindungsteils quer dazu versetzt angeordnet, in dem in1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel nach oben. Dadurch ist eine noch bessere Übertragung der Aufschwenkbewegung sichergestellt. - Wie insbesondere aus
2 entnehmbar, sind die ersten und zweiten Lenker16 und18 im Bereich der Drehgelenke20 ,22 ,24 und26 stärker ausgebildet als in dem übrigen sogenannten Verbindungsbereich. Dies stellt eine gewisse Gewichtsreduzierung durch kostengünstige Materialeinsparung sicher, ohne sich nachteilig auf die Festigkeit auszuwirken. - Je nach Anwendungsfall können dann die ersten und zweiten Lenker
16 und18 entweder stabförmig, wie in1 und2 gezeigt, oder auch plattenförmig ausgebildet sein, was in den3 bis5 gezeigt ist. - Das in
3 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von demjenigen in den1 und2 lediglich darin, daß die ersten und zweiten Lenker16 und18 nicht stabförmig sondern plattenförmig ausgebildet sind. - Das dritte Ausführungsbeispiel gemäß
4 eines Drehbandes10 weist zwei Rahmenbänder12 und zwei Flügelbänder14 auf. In diesem Fall sind im Vergleich zu dem Ausführungsbeispiel gemäß3 bei dem in4 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel zusätzlich an den jeweiligen Stirnseiten der Drehgelenke20 ,22 ,24 und26 jeweils ein Rahmenband12 bzw. ein Flügelband14 angeschlossen. Um das in4 gezeigte Drehband10 als Drehband zum Einhängen auszugestalten, ist folgendes vorzusehen. Da der erste Lenker16 zwischen den Flügelbändern14 und der zweite Lenker18 zwischen den Rahmenbändern12 angeordnet ist und der zweite Lenker18 und das dem einen Flügelband14 zugewandte Rahmenband12 jeweils einen zu der aus zwei Flügelbändern14 und dem ersten Lenker16 bestehenden Kombination gewandten Achsstift34 aufweisen, kann auf diese Kombination der übrige Teil des Drehbandes10 aufgesteckt und wieder abgenommen werden. - Das in
5 dargestellte vierte Ausführungsbeispiel eines Drehbandes10 ist als sogenanntes Scharnierband ausgelegt. Dieses Drehband10 weist nunmehr drei Rahmenbänder12 und auch drei Flügelbänder14 auf. Auch in diesem Fall sind die beiden Lenker16 und18 jeweils zwischen zwei Flügelbändern14 und zwei Rahmenbändern12 angeordnet. Allerdings sind noch, verglichen mit4 , den gemäß4 jeweils an den Stirnseiten alleine vorhandenen Rahmen- bzw. Flügelbändern12 bzw.14 die entsprechend anderen Flügel- bzw. Rahmenbänder14 bzw.12 zugeordnet angeordnet. Dadurch ist es möglich, viel größere Kräfte von einem Flügel auf einen Blendrahmen zu übertragen. Wie sich aus5 ergibt, kann nämlich jedes Band12 oder14 mit mehreren Schrauben an den entsprechenden Rahmen angeschlossen werden. Auch können mit diesem sogenannten Scharnierband wesentlich größere Kippmomente aufgenommen bzw. abgefangen werden. - Damit die entsprechenden Drehbänder an eventuell vorhandene Maßtoleranzen der Blendrahmen oder Flügelrahmen angepaßt werden können, ist es vorgesehen, die entsprechenden Drehbänder
10 einstellbar auszugestalten. Dazu ist, wie beispielsweise in5 gezeigt, für eine Andruckverstellung bei den ersten und zweiten Drehgelenken24 und26 des zweiten Lenkers18 eine Exzenterbuchse36 vorgesehen. Des weiteren ist in dem mittleren Rahmenband12 eine Höhenverstellung in Form von Langlöchern38 vorhanden. Selbstverständlich kann auch noch eine Seitenverstellung vorgesehen sein, die allerdings in den Figuren nicht dargestellt ist. - Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Rahmenband
12 und/ oder das Flügelband14 an das jeweilige Profil des Flügels- bzw. des Blendrahmens angepaßt sind. Selbstverständlich wird üblicherweise sowohl der Blendrahmen als auch der Flügelrahmen von einem Hersteller zur Verfügung gestellt, so daß sowohl das Rahmenband12 als auch das Flügelband14 dann vorteilhafterweise an das entsprechende Profil angepaßt sein sollten. Allerdings ist es auch möglich, Profile unterschiedlicher Lieferanten zu verwenden und das entsprechende Drehband10 daran paßgenau anzupas sen, wenn sichergestellt ist, daß zumindest die Außenabmessungen der entsprechenden Blend- und Flügelrahmen zueinander passen. - Anhand der
6a bise wird nunmehr kurz der Bewegungsablauf beim Öffnen eines Fensters, das mit dem erfindungsgemäßen Drehband10 ausgestattet ist, kurz beschrieben. - Gemäß
6a wird in diesem Fall bereits von einem leicht geöffneten Zustand ausgegangen. Dabei fluchten die Verbindungsbereiche der ersten und zweiten Lenker16 und18 im wesentlichen noch miteinander. - Dabei ist deutlich entnehmbar, daß die Drehgelenke
20 ,22 und26 im wesentlichen in einer Ebene liegen, während das Drehgelenk24 des zweiten Lenkers18 etwas außerhalb dieser Ebene angeordnet ist. - Das in
6 dargestellte fünfte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von demjenigen der1 lediglich in der Vertauschung der Position der ersten und zweiten Lenker16 und18 . - Des weiteren ist aus
6 der jeweilige Drehkreis der Drehgelenke20 und24 der ersten und zweiten Lenker an den flügelrahmenseitigen Enden mit I und II gekennzeichnet. Dabei fällt auf, daß aufgrund des Versatzes der einzelnen Drehgelenke20 bis26 die beiden Drehkreise I und II nicht konzentrisch verlaufen. Des weiteren ist erkennbar, das diese beiden Drehkreise I und II auch nur zwei Schnittpunkte miteinander haben, wobei diese Schnittpunkte selbstverständlich nicht gleichzeitig von den einzelnen Drehgelenken durchlaufen werden können. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der erste Schnittpunkt, der übrigens in diesem Fall auch der einzig durchlaufbare ist, so angeordnet, daß die beiden Lenker16 und18 aus ihrer Ruheposition sich um etwa 90° verschwenkt haben, während der Fensterflügel sich lediglich um etwa 45° geöffnet hat. Die ersten und zweiten Lenker16 und18 sind daher so angeordnet, daß das Getriebe ein Übersetzungsverhältnis von 2:1 hat. Anhand der6b bise ist ein weiteres Öffnen des Flügels dargestellt. Dabei ist erkennbar, daß die beiden Verbindungsbereiche der ersten und zweiten Lenker16 und18 sich immer mehr voneinander trennen, das heißt nicht mehr in einer Ebene liegen. Ihr Abstand zueinander vergrößert sich zunehmened bis zu einem Öffnungsbereich von 90° der ersten und zweiten Lenker16 und18 , nimmt anschließend wieder ab, um bei einer Öffnung von in etwa 180° wieder zu fluchten. Letzeres ist insbesondere aus6e erkennbar. - Mit Hilfe der Erfindung bzw. des erfindungsgemäßen Drehbandes ist es möglich, derartige Drehbänder ohne Ausfräsungen in den entsprechenden Rahmen zu montieren. Außerdem gewährleistet die Erfindung stets ein sicheres Öffnen und Schließen des entsprechenden Flügels. Hinzu kommt, eine hohe Stabilität und auch ein hohes Vermögen der entsprechenden Kraftübertragung.
-
- 10
- Drehband
- 12
- Rahmenband
- 14
- Flügelband
- 16
- erster Lenker
- 18
- zweiter Lenker
- 20
- erstes Drehgelenk
- 22
- zweites Drehgelenk
- 24
- drittes Drehgelenk
- 26
- viertes Drehgelenk
- 28
- erster äußerer Falzüberschlag
- 30
- Falzraum
- 32
- zweiter äußerer Falzüberschlag
- 34
- Achsstift
- 36
- Exzenterbuchse
- 38
- Langloch
Claims (12)
- Verdeckt liegendes Drehband (
10 ) mit mindestens einem Rahmenband (12 ) und mindestens einem Flügelband (14 ), die gegenseitig verschwenkbar über mindestens einen ersten und mindestens einen zweiten Lenker (16 ,18 ) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (16 ,18 ) und Drehgelenke (20 ,22 ,24 ,26 ) der Lenker (16 ,18 ) im geschlossenen Betriebszustand übereinander bzw. nebeneinander angeordnet sind und zumindest drei Drehgelenke (20 ,22 ,26 ) in etwa in einer Ebene liegen. - Verdeckt liegendes Drehband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Lenker (
16 ,18 ) mit den vier Drehgelenken (20 ,22 ,24 ,26 ) ein Getriebe bilden, wobei ein Ende des ersten Lenkers (16 ) am Flügelband (14 ) im geschlossenen Betriebszustand einem ersten äußeren Falzüberschlag (28 ) zugewandt und das andere Ende des ersten Lenkers (16 ) am Rahmenband (12 ) im geschlossenen Betriebszustand einem Falzraum (30 ) zugewandt verschwenkbar befestigt ist, während ein Ende des zweiten Lenkers (18 ) am Flügelband (14 ) im geschlossenen Betriebszustand dem Falzraum (30 ) zugewandt und das andere Ende des zweiten Lenkers (18 ) im geschlossenen Betriebszustand einem zweiten äußeren Überschlag (32 ), der dem ersten äußeren Falzüberschlag (28 ) abgewandt ist, zugewandt verschwenkbar befestigt ist. - Verdeckt liegendes Drehband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (
16 ,18 ) im Bereich der Dreh gelenke (20 ,22 ,24 ,26 ) eine größere Stärke aufweisen als im übrigen Verbindungsbereich. - Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (
16 ,18 ) stabförmig ausgebildet sind. - Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (
16 ,18 ) plattenförmig ausgebildet sind. - Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rahmenbänder (
12 ) und zwei Flügelbänder (14 ) vorhanden sind und daß die ersten und zweiten Lenker (16 ,18 ) zwischen zwei Rahmenbändern (12 ) bzw. zwischen zwei Flügelbändern (14 ) angeordnet sind. - Verdeckt liegendes Drehband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Lenker (
16 ) zwischen den Flügelbändern (14 ) und der zweite Lenker (18 ) zwischen den Rahmenbändern (12 ) angeordnet ist und daß der zweite Lenker (18 ) und das dem einen Flügelband (14 ) zugewandte Rahmenband (12 ) jeweils einen zu der aus zwei Flügelbändern (14 ) und dem ersten Lenker (16 ) bestehenden Kombination gewandten Achsstift (34 ) aufweisen, auf die die Kombination aufsteckbar ist. - Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß drei Rahmenbänder (
12 ) und drei Flügelbänder (14 ) vorhanden sind und daß die beiden Lenker (16 ,18 ) jeweils zwischen zwei Flügelbändern (14 ) und zwei Rahmenbändern (12 ) angeordnet sind. - Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechende Exzenterpunkte (
36 ) zur Andruckverstellung vorhanden sind. - Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (
12 ,14 ) mit Justierverschraubungen versehen sind. - Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Spritzgußteil aus Metall und/oder Kunststoff ist.
- Verdeckt liegendes Drehband nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenband (
12 ) und/ oder das Flügelband (14 ) an das Profil des Flügels bzw. des Blendrahmens angepaßt sind.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20303262U Expired - Lifetime DE20303262U1 (de) | 2002-12-06 | 2003-02-28 | Drehband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
2003
- 2003-02-28 DE DE20303262U patent/DE20303262U1/de not_active Expired - Lifetime
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