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DE20303434U1 - Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide - Google Patents

Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide

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DE20303434U1
DE20303434U1 DE20303434U DE20303434U DE20303434U1 DE 20303434 U1 DE20303434 U1 DE 20303434U1 DE 20303434 U DE20303434 U DE 20303434U DE 20303434 U DE20303434 U DE 20303434U DE 20303434 U1 DE20303434 U1 DE 20303434U1
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grain
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screw
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DE20303434U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/04Stacks, ricks or the like
    • A01F25/08Ventilating means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/04Stacks, ricks or the like
    • A01F25/045Distributing arrangements in haystacks

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Beschreibung 19.02.2003
Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide
Die Erfindung bezieht sich auf ein Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Raupenfahrzeuge werden bei der Lagerung von Getreide, insbesondere in Flachlagern zum Planieren von Schüttkegeln eingesetzt.
Getreide stellt eine der wichtigsten Nahrungsgrundlagen dar und kann durch unsachgemäße Behandlung während der Lagerung sehr leicht verderben. Die dadurch entstehenden Wertverluste sind entsprechend hoch.
Getreide wird zur Lagerung entweder in Lager mit einem kreisförmigen Querschnitt (Silo) oder in Lager mit einem rechteckigen Querschnitt (Flachlager) gefüllt. Diese Lager sind mit einem externen Gebläse und einer externen Kühlung ausgerüstet und verfügen über ein Rohrsystem. Dabei wird in einem permanenten Prozess auf eine bestimmte Temperatur gekühlte Luft mittels des Gebläses über das Rohrsystem in die unterste Schicht des Getreides eingeblasen. Dadurch wird die durch die natürliche Atmung des Getreides erzeugte Wärme und Feuchtigkeit in die oberen Schichten und aus dem Getreide heraus gedrückt. Bedingt durch uneinheitliche Ware und unterschiedliche Atmungsaktivität entstehen innerhalb des Getreidestapels Wärmenester. Aus diesen Bereichen kann die Wärme durch die von unten anliegende Luftströmung nicht herausgedrückt werden, so dass die Temperatur in dem Bereich ansteigt. Temperaturen über 16 0C führen zur Ansiedlung von Kornkäfern und anderer Insekten, so dass das Getreide in kürzester Zeit unbrauchbar wird. Mittels flächendeckender regelmäßiger Temperaturmessungen wird versucht, Wärmenester frühzeitig zu erkennen.
-2-
Den Wärmenestern wird dann mit einem erhöhten Lufteintrag begegnet, wobei dies nur eine geringe Verbesserung erbringt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Energie stark an, so dass die Wirtschaftlichkeit in Frage steht. In den Flachlagern wird zusätzlich versucht, das Getreide gegebenenfalls von Hand mittels Schaufeln oder unter Zuhilfenahme handgeführter Raupenfahrzeuge, sogenannter Kornkulis, umzuwälzen. Solche Raupenfahrzeuge sind jedoch nur zum Planieren konzipiert. Solche handgeführten Raupenfahrzeuge bestehen aus einem Rahmen mit Handgriff, einer Antriebseinheit für ein Kettenfahrwerk und einem Planierschild. Dabei lässt sich das Raupenfahrzeug durch eine Bedienperson vorwärts und rückwärts verfahren und das Planierschild heben und senken. Die Bemühungen, Getreide umzuwälzen, um das Wärmenest zu bekämpfen, scheitern jedoch daran, dass sich die Wärmenester deutlich unterhalb der Oberfläche des Getreidestapels, in einem Bereich von etwa 2 bis 3 Metern Tiefe befinden. Durch das permanente Nachrutschen von Getreide von den Seiten ist ein Umwälzen mittels der Raupenfahrzeuge nur schwierig möglich und wenig effektiv.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein gattungsmäßiges Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide so weiter zu entwickeln, dass auch tieferliegende Wärmenester innerhalb des Getreidestapels erreicht werden können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckdienliche Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 6.
Das erfindungsgemäße Gerät beseitigt die genannten Nachteile des Standes der Technik. Vorteilhaft bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Raupenfahrzeugs für die Bewegung von Getreide ist es, dass mit der einfachen Ausrüstung neuer oder der Nachrüstung vorhandener Raupenfahrzeuge eine kostengünstige Möglichkeit zur gezielten Bekämpfung von Wärmenestern in Getreidelagern geschaffen ist. Mit dem erfindungsgemäßen Gerät lässt sich an zuvor detektierten Stellen Getreide aus mehreren Metern Tiefe an die Oberfläche fördern. Dabei bietet der zweckmäßige Kettenantrieb neben
einer guten Haftung nur einen geringen Bodendruck, so dass zusätzliche Verdichtungen in dem Getreidestapel weitgehend vermieden werden. Dabei kann eine Anpassung an die Arbeitsaufgabe in einfacher Weise durch Auswahl eines bestimmten Förderelementes erfolgen.
Einerseits kann der Einsatz handelsüblicher Förderschnecken vorteilhaft sein, weil sich in einfacher Weise durch die Auswahl einer bestimmten Länge, eines Durchmessers und einer Steigung der Förderschnecke sowie der Einstellung der Drehzahl der Förderschnecke eine genaue Anpassung an unterschiedliche Anforderungen durchführen lässt. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn zwei Förderschnecken parallel zur Längsachse des Raupenfahrzeugs und in je einer, parallel zueinander ausgerichteten vertikalen Arbeitsebene mittels je einer Aufnahme um einen Drehpunkt schwenkbar und an einem Rahmen fixierbar sind, weil dadurch neben einer ausgewogenen Balance des Raupenfahrzeugs eine hohe Förderleistung realisierbar ist. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Förderschnecke eine Hohlwelle ist und der Hohlraum der Hohlwelle als ein Luftführungskanal mit einer oberen Lufteintrittsöffnung und einer unteren Luftaustrittsöffnung ausgebildet ist, weil durch die innenliegende Bohrung Luft von oben in mindestens eine tieferliegende Schicht transportierbar ist. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn der Luftführungskanal der Förderschnecke mit einer Temperaturregeleinrichtung verbunden ist, weil dadurch bei der Bekämpfung von Wärmenestern in die betroffenen Getreideschichten abgekühlter Luft eingelassen werden kann, die eine schnellere Abkühlung des Getreides ermöglicht. Dadurch könnte dem getreidevernichtenden Kornkäfer die Lebensgrundlage besonders schnell entzogen werden.
Andererseits kann es vorteilhaft sein, wenn das Förderelement der Fördereinrichtung ein Saugrohr mit mindestens einer oberen Austrittsöffnung ist und das Saugrohr einen Saugantrieb besitzt, weil damit in einfacher Weise, nur über Länge und Durchmesser des Saugrohres sowie des anliegenden Saugdrucks die Förderleistung an unterschiedliche Arbeitsaufgaben anpassbar ist.
-A-
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Dazu zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen handgeführten Raupenfahrzeugs in einer Seitenansicht.
Gemäß der Fig. 1 besteht das erfindungsgemäße Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide aus einem prismatischen Rahmengestell 1, an dem ein unteres Kettenfahrwerk 2, eine vordere Hub- und Senkeinrichtung 3 für ein Planierschild 4, ein hinterer Handgriff 5, eine zentrale Antriebseinheit 6 und zu beiden Seiten je eine erfindungsgemäße Fördereinrichtung 7 befestigt sind. Dabei ist die zentrale Antriebseinheit 6 als eine Verbrennungskraftmaschine ausgelegt, die sowohl das Kettenfahrwerk 2 als auch die Hub- und Senkeinrichtung 3 für das Planierschild 4 mit der erforderlichen Antriebsenergie versorgt. Diese Antriebsenergie kann üblicherweise elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch sein. Der Handgriff 5 des handgeführten Raupenfahrzeugs umfasst eine in der Höhe verstellbare, nicht dargestellte waagerechte Griffstange, die ihrerseits über ein Bedienpult verfügt. Mittels mehrerer das Bedienpult umfassende Betätigungseinrichtungen lässt sich das Raupenfahrzeug starten, abstellen und entsprechend steuern sowie die Hub- und Senkeinrichtung 3 für das Planierschild 4 von einer, gleichfalls nicht dargestellten Bedienperson bedienen.
Die Fördereinrichtungen 7 sind an je einem Drehpunkt 8 mittels je einer Aufnahme 9 mit dem prismatischen Rahmenelement 1 verbunden. Die Fördereinrichtungen 7 sind dabei innerhalb parallel zur Fahrzeuglängsachse und parallel zueinander ausgerichteter vertikaler Arbeitsebenen schwenkbar und fixierbar. Die Drehpunkte 8 der Aufnahmen 9, um die die Fördereinrichtungen 7 schwenkbar sind, sind in dem vorderen Drittel des prismatischen Rahmenelements 1 des Raupenfahrzeugs, jedoch in Fahrtrichtung hinter dem Planierschild 4 angeordnet. Jede der Fördereinrichtungen 7 besteht aus einer Antriebseinheit 10, die abtriebsseitig über eine Schnellkupplung 11 drehfest mit der Förderschnecke 12 verbunden ist. Die Antriebseinheit 10 der Förderschnecke 12 ist als ein Elektroantrieb gestaltet, wobei Verbrennungskraftmaschinen, hydraulische oder pneu-
-5-
matische Antriebe gleichfalls einsetzbar sind. Abtriebsseitig dreht die Antriebseinheit 10 der Fördereinrichtung 7 die Förderschnecke 12 mit einer Drehzahl von 250 bis 750 min"1. Die Förderschnecke 12 ist handelsüblich und weist einen Schneckendurchmesser von etwa 50 bis 100 mm auf. Sowohl der Durchmesser und die Steigung der Schnecke als auch die Drehzahl der Förderschnecke 12 sind auf die Menge des zu fördernden Getreides abstimmbar. Die Länge der Förderschnecke 12 ist gleichfalls variabel und beträgt etwa zwischen 1.000 bis 4.000 mm. Das vordere Ende der Förderschnecke 12 ist in einen Getreidestapel absenkbar.
Neben einem Absenken von Hand durch die Bedienperson ist gemäß einer figürlich nicht dargestellten Variante gleichfalls ein motorisches Schwenken der Fördereinrichtung 7 mitsamt der Förderschnecke 12, gesteuert von dem Bedienpult aus, vorstellbar. Dazu verfügt die Aufnahme 9 der Fördereinrichtung 7 zusätzlich über einen entsprechenden Stellantrieb, der gegebenenfalls von der zentralen Antriebseinheit 6 mit Energie versorgt und von dem Bedienpult aus gesteuert wird.
In einer figürlich gleichfalls nicht dargestellten Ausführung kann die Förderschnecke 12 als Hohlwelle gestaltet sein. Durch die innere Bohrung der Förderschnecke 12 wird dann zusätzlich Luft von oben nach unten durch die Förderschnecke 12 geführt. Dazu weist die Förderschnecke 12 entsprechende umfangsseitig angeordnete Lufteinlass- und Luftauslassöffnungen auf. Die einzulassende Luft dient der Temperaturanpassung des Getreides und kann daher entsprechend erwärmt oder gekühlt aufbereitet sein.
Beispielhaft soll die Funktion des erfindungsgemäßen Raupenfahrzeugs für die Bewegung von Getreide in einem mit Getreide gefüllten Flachlager während der Schneckenförderung beschrieben werden. Dazu wird das handgeführte Raupenfahrzeug von einer Bedienperson auf der Oberfläche des Getreidestapels an die zuvor detektierte Stelle verbracht, an der sich in 2 Meter Tiefe unterhalb der Oberfläche das Wärmenest befindet. Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Raupenfahrzeug selbst und die Förderschnecke 12 auf Grund ihrer Länge separat transportiert werden. Danach wird das obere Ende der Förderschnecke 12 mittels der Schnellverschlusskupplung 11 drehfest mit der Abtriebs-
-6-
seite der Antriebseinheit 10 der Fördereinrichtung 7 verbunden. Die Antriebseinheit 10 wird eingeschaltet und die Förderschnecke 12 in den Getreidestapel aus der horizontalen in die vertikale Lage abgesenkt. Die Förderschnecke 12 fördert, entsprechend der Drehzahl, des Durchmessers und der Steigung der Schnecke Getreide aus dem Wärmenest zur Abkühlung an die Oberfläche. Dabei sinkt in entsprechender Weise auch Getreide aus oberen Schichten in die Tiefe nach. Das Raupenfahrzeug kann dabei, von der Bedienperson gesteuert sowohl vorwärts als auch rückwärts verfahren werden.
-7-
Liste der Bezugszeichen
1 Rahmengestell
2 Kettenfahrwerk
3 Hub- und Senkeinrichtung
4 Planierschild
5 Handgriff
6 zentrale Antriebseinheit
7 Fördereinrichtung
8 Drehpunkt
9 Aufnahme der Fördereinrichtung
10 Antriebseinheit der Fördereinrichtung
11 Schnellverschlusskupplung
12 Förderschnecke

Claims (6)

1. Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide, dadurch gekennzeichnet, dass das Raupenfahrzeug als Träger mindestens einer Fördereinrichtung (7) ausgeführt ist und die Fördereinrichtung (7) ein in das Getreide hineinragendes Förderelement und einen Antrieb für das Förderelement besitzt.
2. Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderelement der Fördereinrichtung (7) eine Förderschnecke (12) ist und der Förderschnecke (12) ein Drehantrieb zugeordnet ist.
3. Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Förderschnecken (12) parallel zur Längsachse des Raupenfahrzeugs und in je einer, parallel zueinander ausgerichteten vertikalen Arbeitsebene mittels je einer Aufnahme (9) um je einen Drehpunkt (8) schwenkbar und an einem Rahmen (1) fixierbar sind.
4. Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschnecke (12) eine Hohlwelle ist und der Hohlraum der Hohlwelle als ein Luftführungskanal mit einer oberen Lufteintrittsöffnung und einer unteren Luftaustrittsöffnung ausgebildet ist.
5. Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskanal der Förderschnecke (12) mit einer Temperaturregeleinrichtung verbunden ist.
6. Raupenfahrzeug für die Bewegung von Getreide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderelement der Fördereinrichtung (7) ein Saugrohr mit mindestens einer oberen Austrittsöffnung ist und das Saugrohr einen Saugantrieb besitzt.
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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

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Effective date: 20090610

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20111112

R071 Expiry of right
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