DE20302151U1 - Klapphebelverschluß - Google Patents
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Abstract
In einer dünnen Wand (10) montierbarer Klapphebelverschluß (12), mit becherförmigem Gehäuse (14), dessen Becherrand in einen Flansch (18) ausläuft und welches in einer langgestreckten, wie rechteckigen Öffnung (20) in der dünnen Wand (10) bis zum Flansch (18) einschiebbar und in dieser Stellung mittels Klemmeinrichtungen (22, 24, 26) fixierbar ist, und in dessen Längswänden (30, 32) ein Klapphebel (34) einklappbar gelagert ist, dessen Griffende (36) in eingeklappter Stellung von einem im becherförmigen Gehäuse (14) angeordneten lösbaren Arretierhebel (38) gehalten ist, wobei das andere Ende des Klapphebels (34) einen Rahmen (42) oder dgl. hintergreift, dadurch gekennzeichnet, daß Gehäuse (14), optional auch Klapphebel (34) und Arretierhebel (38) aus Kunststoff, wie Polyamid gespritzte Teile mit zu diesen Teilen jeweils einstückigen, nachgiebig ausgestalteten Vor- und/oder Rücksprüngen sind, die in Rück- und/oder Vorsprünge des jeweils anderen Teils, in dem sie gelagert und/oder gehalten sind, bzw. in die Rückseite (28) der dünnen Wand (10) eingreifen.
Description
- Die Erfindung betrifft einen in einer dünnen Wand montierbaren Klapphebelverschluß, mit becherförmigem Gehäuse, dessen Becherrand in einen Flansch ausläuft und welches in eine langgestreckte, wie rechteckige Öffnung in der dünnen Wand bis zum Flansch einschiebbar und in dieser Stellung mittels Klemmeinrichtungen fixierbar ist, und in dessen Längswänden ein Klapphebel einklappbar gelagert ist, dessen Griffende in eingeklappter Stellung von einem im becherförmigen Gehäuse angeordneten lösbaren Arretierhebel gehalten ist, wobei das andere Ende einen Rahmen oder dgl. hintergreift.
- Ein derartiger Verschluß ist aus der WO 00/73605 A1 in Form eines Ausführungsbeispiels, siehe dort die Fig. 11 mit zugehöriger Beschreibung, bereits bekannt.
- Des weiteren sei in diesem Zusammenhang auf die
US 4,693,503 verwiesen. In beiden Fällen wird der Verschluß dadurch in einem in einer dünnen Wand angeordneten rechteckigen Durchbruch montiert, daß ein Bügel mit einer Schraube von hinten auf das Verschlußgehäuse aufgesetzt und festgeschraubt wird, welcher Bügel mit seinen Stirnenden sich gegen die Hinterfläche der Wand abstützt. - Ein Verschluß ganz anderer Art wird in der
EP 0 992 644 A2 beschrieben, der ebenfalls ein becherförmiges Gehäuse aufweist, dessen Becherrand in einen Flansch ausläuft und das in einer langgestreckten, wie rechteckigen Öffnung in einer dünnen Wand bis zum Flansch einschiebbar ist, wobei der Verschluß jedoch auf anzuschraubende Klammereinrichtungen verzichtet und statt dessen in die Öffnung einrastbar ist, indem von den Becherwänden federnde Zungen ausgehen, deren Stirnflächen sich an der Rückseite der dünnen Wand im Randbereich der Öffnung abstützen. - Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verschluß der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß er ohne besondere, anzuschraubende Klammereinrichtungen montierbar ist, wobei sich die Vereinfachungen der Montage auch auf den Verschluß selbst beziehen sollen, d. h., daß mit möglichst wenig Einzelteilen ausgekommen werden soll, die zudem mit möglichst wenig und unkomplizierten Montageschritten zusammengebaut werden können.
- Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß Gehäuse, optional auch Klapphebel und Arretierhebel aus Kunststoff gespritzte Teile mit zu diesen Teilen jeweils einstöckigen, nachgiebig ausgestalteten Vor- und/oder Rücksprüngen sind, die in Rück- und/oder Vorsprünge des jeweils anderen Teils, in dem sie gelagert und/oder gehalten sind, bzw. in die Rückseite der dünnen Wand eingreifen.
- Dadurch wird erreicht, daß statt mit einer Klemmschraubmontage mit einer Rastmontage gearbeitet wird, was die Montage des Verschlusses durch den Endverbraucher erleichtert, aber auch, daß die Montage des Verschlusses selbst sowie dessen Aufbau vereinfacht wird, indem auch bei dieser Montage mit Klipsvorgängen ausgekommen wird.
- Wie auch bei der
EP 0 992 644 A2 gehen bei einer Ausführungsform der Erfindung von der Außenfläche des Gehäuses Nasen aus, die sich an die Rückfläche der dünnen Wand klemmend anlegen. Insbesondere sind zwei Nasen an der der Klapphebellagerung gegenüberliegenden Quer- oder Schmalwand des Gehäuses vorgesehen, die eine besonders stabile Lagerung in diesem Bereich ergeben. - Von der Außenfläche der beiden Längswände kann aber auch jeweils zumindest eine Nase ausgehen, die von einer durch Wandeinschnitte gebildeten Zunge getragen wird. Auch dies ist an sich aus der
EP 0 992 644 A2 bereits bekannt, allerdings in einem anderen Zusammenhang. - Die insoweit geschilderten Ausführungsformen betreffen die Montage des zusammengebauten Klapphebelverschlusses in einer dünnen Wand, die folgenden beziehen sich auf den Zusammenbau der Verschlußeinzelteile zum fertigen, in der dünnen Wand montierbaren Verschluß.
- So geht von der inneren Fläche der beiden Längswände jeweils ein kreisförmiger Vorsprung aus, auf den jeweils eine das Klapphebellager bildende Einsenkung mit nach außen verengtem Bereich aufklipsbar ist. Dies erleichtert das Einbringen des Hebels und dessen Montage innerhalb des Bechers.
- Gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Arretierung durch einen im Gehäuse schwenkbar gelagerten Hebel, dessen eines Ende eine Betätigungsfläche zur Lösung der Arretierung bildet, wobei gemäß einer weiteren Ausführungsform in der inneren Fläche der beiden Längswände jeweils eine Nut oder Schlitz zur Aufnahme jeweils eines von dem Arretierhebel ausgehenden Wellenstumpfes umfaßt. Auch dies dient einem erleichterten Zusammenbau der einzelnen Teile des Verschlusses.
- Die Nut oder der Schlitz kann in Becherrandnähe beginnend zum Becherboden verlaufen und dort sich dem Schmalende des Bechers zuwenden, das von der Klapphebellagerung abgewandt ist, um in einem Lagerbereich zu enden, an dessen Eingang eine verengte Stelle angeordnet ist. Auch dies dient der Erleichterung des Zusammenbaus.
- In einer noch anderen Ausführungsform ist in dem Schlitz eine federnde Zunge vorgesehen, deren Stirnfläche zusammen mit dem Schlitzende eine Lagerung des Wellenstumpfes bildet. Sie stellt eine andere Ausführungsform der klipsartigen Montage des Hebels in dem becherförmigen Gehäuse dar.
- Wie beim Stand der Technik kann in der Betätigungsfläche ein Zylinderschloß untergebracht sein.
- Gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Arretierhebel in der Nähe der Wellenstümpfe mit einer Zunge ausgestattet, die bei der Montage des Hebels in dem becherförmigen Gehäuse sich hinter einen vom Boden des Gehäuses ausgehenden Vorsprung legt.
- Um ein automatisches Aufklappen des Klappverschlusses zu ermöglichen, wird günstigerweise eine Feder vorgesehen. In diesem Fall ist es günstig, wenn im von der Betätigungsfläche abgewandten Arretierhebelende eine Aufnahme für eine Blatt- oder Drahtfeder vorgesehen ist, deren anderes Ende im Klapphebel gelagert ist.
- Die Aufnahme kann eine Hakeneinrichtung zur Vorfixierung der Feder umfassen, was wiederum die Montage der einzelnen Teile des Verschlusses in der Fabrik erleichtert.
- Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
- Es zeigt:
-
1A in einer Seitenansicht eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen in einer Blechschranktür montierten Klapphebelverschlusses; -
1B eine Draufsicht auf den Klapphebelverschluß gemäß1A ; -
1C eine Gegenansicht; -
1D eine axiale Schnittansicht; -
1E eine Stirnansicht von links gemäß1B ; -
1F eine perspektivische Ansicht auf die Unterseite des erfindungsgemäßen Klapphebelverschlusses; -
1G eine entsprechende perspektivische Darstellung auf die Oberseite des Klapphebels; -
2 eine Darstellung einer für den in1A bis1G dargestellten Klapphebel geeignete rechteckige Öffnung in einem Türblatt aus Blech oder einer sonstigen dünnen Wand; -
3A bis3F in verschiedenen Ansichten das becherförmige Gehäuse des in den1A bis1G dargestellten Klapphebelverschlusses; -
4A bis4E verschiedene Ansichten des Klapphebels des in den1A bis1G dargestellten Klapphebelverschlusses; -
5A bis5G verschiedene Ansichten des Arretierhebels des in den1A bis1G dargestellten Klapphebelverschlusses; -
6 in perspektivischer auseinander gezogener, teilweise geschnittener Darstellung die wesentlichen Bauteile des in den1A bis1G dargestellten Klapphebelverschlusses; -
7 in perspektivischer Darstellung die in6 dargestellten Teile nach Zusammenbau; und -
8 in perspektivischer Darstellung eine alternative Form des becherförmigen Gehäuses. -
1A zeigt in einer Seitenansicht einen in einer dünnen Wand, wie Türblatt10 montierten Klapphebelverschluß12 mit, wie im einzelnen noch dargestellt wird, becherförmigem Gehäuse14 , dessen Becherrand in einen Flansch18 ausläuft und welches Gehäuse in einer langgestreckten, wie rechteckigen Öffnung20 (siehe2 ) in einer dünnen Wand10 bis zum Flansch18 einschiebbar und in dieser Stellung mittels Klemmeinrichtungen fixierbar ist, wie hier mittels von der Außenfläche des Gehäuses14 ausgehenden Nasen22 einerseits und von Stirnflächen24 von Zungen26 andererseits, die sich auf die Rückfläche28 der dünnen Wand10 legen. Zwischen den Längswänden30 ,32 des becherförmigen Gehäuses14 ist ein Klapphebel34 einklappbar gelagert, dessen Betätigungsende oder Griffende36 in eingeklappter Stellung, siehe1D , von einer im Becher angeordneten lösbaren Arretierhebel38 gehalten ist, während das andere Ende40 einen Abkantungsbereich eines Rahmens42 oder dgl. hintergreift. - Gehäuse
14 , optional auch Klapphebel34 und Arretierhebel38 sind aus Kunststoff gespritzte Teile und diese Teilen mit jeweils einstückigen, nachgiebig ausgestalteten Vor- und/oder Rücksprüngen ausgestattet, wie beispielsweise hinsichtlich des Gehäuses14 mit den bereits erwähnten Nasen22 und Zungen26 , die in Rück- und/oder Vorsprünge des jeweils anderen Teils, in dem sie gelagert und/oder gehalten sind, eingreifen. Hinsichtlich des Gehäuses14 greifen Nasen22 bzw. Zungen26 in die Rückfläche28 der dünnen Wand10 ein, wie die1A erkennen läßt. - Die Zungen
26 werden dadurch gebildet, daß von der Außenfläche der beiden Längswände30 ,32 Wandeinschnitte44 gebildet sind. Die Form der Nase22 ist so gewählt, daß ähnlich wie bei derEP 0992644 gemäß der dortigen1A bei zunächst schräg bezüglich der dünnen Wand gehaltenem Gehäuse dieses auf das eine Schmalende A der Öffnung20 in der dünnen Wand10 aufgesteckt wird, woraufhin das gegenüberliegende Teil des Gehäuses so weit zur dünnen Wand herangeschwenkt wird, bis die Breitseiten B der Wandöffnung unter Zurückschieben der Zungen26 deren Stirnfläche24 vorbeilassend bis zum Flansch18 gelangt sind. Durch Zurückspringen der Zungen26 wird dann das Gehäuse14 in der Öffnung20 arretiert. Die in3E erkennbare Schrägung der Stirnseiten24 der Zunge26 ergibt eine Anpassung an unterschiedliche Wandstärken der dünnen Wand10 . - Von der inneren Wandfläche
46 der beiden Längswände30 ,32 des Gehäuses14 geht jeweils ein kreisförmiger Vorsprung50 aus, auf den jeweils eine das Lager des Klapphebels34 bildende Einsenkung52 mit nach außen verengtem Bereich54 aufklipsbar ist, siehe die3F , die in perspektivischer Ansicht das Gehäuse14 zeigt, wie die4A , die in Seitenansicht den Klapphebel34 darstellt. - Der verengte Bereich
54 verhindert, daß ungewollt der Klapphebel aus seiner Lagerung wieder austritt. - Die Kräfte, die im Betrieb auf den Klapphebel
34 ausgeübt werden, siehe in1A den Pfeil56 , neigen dazu, den als Lagerungswellenstumpf dienenden Vorsprung50 in das geschlossene Ende des Lagers52 hineinzudrücken, so daß auch auf diese Weise sichergestellt ist, daß der Klapphebel in seiner Arbeitsstellung verbleibt. - Andererseits ist die zur Einsenkung
52 führende Öffnung etwas trichterförmig ausgebildet, wie4A erkennen läßt, und die eine Trichterwand durch einen hinter ihr angeordneten Einschnitt58 so weit federnd gestaltet, daß das Einbringen des vom Gehäuse14 ausgehenden Wellenstumpfes50 in die Einsenkung52 keine Probleme bereitet. - Der in
1D erkennbare Arretierhebel38 besteht aus einem im Gehäuse14 schwenkbar gelagerten Hebel, dessen eines Ende eine Bedienungsfläche60 bildet oder trägt, auf die mit dem Finger gedrückt werden kann, um die Arretierung zu lösen, und dessen anderes Ende64 unter Federdruck einer Feder66 steht, die den Arretierhebel38 in eine arretierende Stellung zu drücken sucht. - Um diesen Arretierhebel
38 schwenkbar zu lagern, sind in der inneren Fläche der beiden Längswände30 ,32 gemäß den Darstellungen der1A bis7 jeweils eine Nut oder ein Schlitz68 ,70 vorgesehen, in die jeweils ein von dem Arretierhebel38 ausgehender Wellenstumpf72 aufgenommen werden kann. Die Nut70 bzw. der Schlitz68 , letzterer ist nur deswegen schlitzförmig, weil dies spritzgußtechnisch leichter ausführbar ist, so daß er auch als Nutform arbeiten würde, beginnt am Becherrand und verläuft zunächst in Richtung des Becherbodens74 , wendet sich dort zu dem von dem Klapphebellager50 abgewandten schmalen Ende62 des becherförmigen Gehäuses14 und verläuft im wesentlichen parallel zum Becherboden, um in einem Lagerbereich76 zu enden, an dessen Eingang eine verengte Stelle78 angeordnet ist, wiederum, um eine klipsartige Festlegung zu gewährleisten. - Bei der in
8 dargestellten alternativen Ausführungsform eines becherförmigen Gehäuses114 ist dagegen in den Schlitz170 eine federnde Zunge80 angeordnet, deren Stirnfläche82 zur mit dem Schlitzende84 ein Lager für den Wellenstumpf des Arretierhebels38 bildet. - Wie die
1A bis1G zeigen kann in den Arretierhebel38 ein Zylinderschloß86 angeordnet werden, dessen Stirnfläche mit dem Schlüsseleintrittsloch, die Betätigungsfläche bilden könnte. - Der Daumen
88 dieses Zylinderschlosses86 legt sich in Verschließstellung an eine von dem Gehäuse14 gebildete Schulter90 und verhindert so ein Niederdrücken und Betätigen des Arretierhebels38 , wodurch eine Nase92 , die von der Betätigungsfläche60 gebildet wird, den Klapphebel34 in der1D erkennbar eingeklappten Stellung festhält. - Wird dagegen der Zylinder
86 soweit betätigt, daß der Daumen88 freikommt, kann der Hebel38 um einen bestimmten Winkel niedergedrückt werden, wodurch die Nase92 den Hebel36 freigibt, so daß dieser aufgrund der Kraft der Feder66 aufklappt und seinerseits den Rahmen42 freigibt, so daß die Tür oder dgl., siehe Bezugszahl10 , von dem Rahmen42 weg geschwenkt werden kann. - Im von der Betätigungsfläche abgewandten Hebelende des Arretierhebels
38 ist eine Aufnahme94 für das eine Ende einer Blatt-oder Drahtfeder66 vorgesehen, deren anderes Ende96 mit den dargestellten Umbiegungen in entsprechenden Öffnungen98 des Klapphebels34 gelagert ist. - Wiederum zur Erleichterung der Montage der Teile des Verschlusses umfaßt der Hebel
38 bei94 eine Hakeneinrichtung100 zur Vorfixierung der Feder66 in dem Arretierhebel38 . - Zur Einstellung der Strammheit des Verschlusses kann der Klapphebel
34 noch eine Einstellschraube102 umfassen, die in ein im Hebelende gebildetes Gewinde104 soweit ein- und ausgeschraubt werden kann, bis die gewünschte Strammheit zwischen Türblatt10 und Türrahmen43 erreicht ist. - Wie in
7 der perspektivischen Darstellung der Gesamtanordnung zu erkennen ist, kann der Gehäuseboden74 noch einen Vorsprung105 aufweisen, an der eine Zunge106 , die von dem Arretierhebel38 ausgeht, hinterrasten kann, um so die Montage weiter zu erleichtern. Dadurch wird erreicht, daß beim Einführen des Arretierhebels38 die Unterseite der Zunge106 auf den Vorsprung105 aufliegt, so daß beim anschließenden Verschieben des Hebels38 in Gehäuselängsrichtung die Zunge hinter den Vorsprung105 schnappt, siehe7 . - Damit ergibt sich folgender Zusammenbauvorgang: Zunächst wird gemäß
6 das Ende97 der Feder66 in die Hakeneinrichtung100 des Arretierhebels62 eingehakt und für die Montage des Arretierhebels vorfixiert. Anschließend kann das andere Ende96 der Feder66 mit seinen nach außen gebogenen Teilen in die Bohrungen98 des Klapphebels34 von innen her durch Zusammendrücken eingehakt werden. Nunmehr können die Lagerzapfen72 in die Nutanordnung70 eingeführt werden, und dann in Richtung des Bodens74 des Gehäuses14 verschoben werden. Dabei legt sich, wie bereits beschrieben, die Zunge106 des Arretierhebels38 auf den Hinterrastvorsprung105 . Wenn jetzt anschließend der Lagerzapfen72 parallel zur Bodenfläche des Bodens74 des Gehäuses14 in Richtung der Nut- oder Schlitzanordnung68 verschoben wird, rastet die Zunge106 hinter den Vorsprung105 und legt die Anordnung des Arretierhebels38 in dem Gehäuse14 fest. Nunmehr kann unter Spannen der Feder66 der Klapphebel34 mit seiner Aufnahmelageröffnung52 auf den Lagerzapfen50 aufgesteckt werden. Es sei noch ergänzt, daß eine Auflagefläche107 mit einer Auflagefläche108 des Klapphebels34 zur weiteren Erleichterung der Montage zusammenwirkt. Diese Auflagefläche107 entlastet außerdem den Stumpf50 von der vom Klapphebel34 aufzunehmenden Anpresskraft des Türblatts10 an dem Türrahmen42 .
Claims (14)
- In einer dünnen Wand (
10 ) montierbarer Klapphebelverschluß (12 ), mit becherförmigem Gehäuse (14 ), dessen Becherrand in einen Flansch (18 ) ausläuft und welches in einer langgestreckten, wie rechteckigen Öffnung (20 ) in der dünnen Wand (10 ) bis zum Flansch (18 ) einschiebbar und in dieser Stellung mittels Klemmeinrichtungen (22 ,24 ,26 ) fixierbar ist, und in dessen Längswänden (30 ,32 ) ein Klapphebel (34 ) einklappbar gelagert ist, dessen Griffende (36 ) in eingeklappter Stellung von einem im becherförmigen Gehäuse (14 ) angeordneten lösbaren Arretierhebel (38 ) gehalten ist, wobei das andere Ende des Klapphebels (34 ) einen Rahmen (42 ) oder dgl. hintergreift, dadurch gekennzeichnet, daß Gehäuse (14 ), optional auch Klapphebel (34 ) und Arretierhebel (38 ) aus Kunststoff, wie Polyamid gespritzte Teile mit zu diesen Teilen jeweils einstückigen, nachgiebig ausgestalteten Vor- und/oder Rücksprüngen sind, die in Rück- und/oder Vorsprünge des jeweils anderen Teils, in dem sie gelagert und/oder gehalten sind, bzw. in die Rückseite (28 ) der dünnen Wand (10 ) eingreifen. - Klapphebelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Außenfläche des Gehäuses (
14 ) Nasen (22 ,24 ,26 ) ausgehen. die sich an die Rückseite (28 ) der dünnen Wand (10 ) klemmend anlegen. - Klapphebelverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Nasen (
22 ) von der der Klapphebelanordnung gegenüberliegenden Schmalwand (Querwand) des Gehäuses ausgehen. - Klapphebelverschluß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß von der Außenfläche der beiden Längswände (
30 ,32 ) jeweils zumindest eine Nase (24 ,26 ) ausgeht, die von einer durch Wandeinschnitte (44 ) gebildeten Zunge (26 ) getragen wird. - Klapphebelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von der inneren Fläche der beiden Längswände (
30 ,32 ) jeweils ein kreisförmiger Vorsprung (50 ) ausgeht, auf den jeweils eine das Lager für den Klapphebel (34 ) bildende Einsenkung (52 ) mit nach außen verengtem Bereich (54 ) aufklipsbar ist. - Klapphebelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierhebel einen im Gehäuse (
14 ) schwenkbar gelagerten Hebel (38 ) darstellt, dessen eines Ende eine Betätigungsfläche (60 ) zur Lösung der Arretierung bildet, und dessen anderes Ende unter Federdruck (66 ) steht. - Klapphebelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der inneren Fläche der beiden Längswände (
30 ,32 ) jeweils eine Nut oder Schlitz (68 ,70 ) zur Aufnahme jeweils eines von dem Arretierhebel (38 ) ausgehenden Wellenstumpfes (72 ) umfaßt. - Klapphebelverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut oder der Schlitz (
68 ,70 ) in Becherrandnähe (16 ) beginnend zum Becherboden (74 ) verläuft und dort sich zu der Schmalwand (62 ) des becherförmigen Gehäuses (14 ) wendet, die der Klapphebellagerung abgewandt ist, und in einem Lagerbereich (76 ) endet, an dessen Eingang eine verengte Stelle (78 ) angeordnet ist. - Klapphebelverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schlitz (
68 ) eine federnde Zunge (80 ) reicht, deren Stirnfläche (82 ) zusammen mit dem Schlitzende (84 ) eine Lagerung für den Wellenstumpf bildet. - Klapphebelverschluß nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei in der Betätigungsfläche (
60 ) ein Zylinderschloß (86 ) untergebracht ist. - Klapphebelverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierhebel (
38 ) in der Nähe seiner Wellenstümpfe eine Zunge (106 ) bildet, die bei der Montage des Arretierhebels (38 ) in dem becherförmigen Gehäuse (14 ) sich hinter einen vom Boden (74 ) des becherförmigen Gehäuses (14 ) ausgehenden Vorsprung (105 ) legt. - Klapphebelverschluß nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im von der Betätigungsfläche (
60 ) abgewandten Ende des Arretierhebels (38 ) eine Aufnahme (94 ) für eine Blatt- oder Drahtfeder (66 ) vorgesehen ist, deren anderes Ende im Klapphebel (34 ) gelagert ist. - Klapphebelverschluß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (
34 ) eine Hakeneinrichtung (100 ) zur Vorfixierung der Feder (66 ) umfaßt. - Klapphebelverschluß nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß von der inneren Fläche der beiden Längswände (
30 ;32 ) nahe dem kreisförmigen Vorsprung (50 ) jeweils eine Auflage (107 ) zur zusätzlichen Abstützung des Klapphebels (34 ) vorgesehen ist, wenn sich der Klapphebel in eingeschwenkter Stellung befindet.
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