DE20302762U1 - Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes Handstück - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes HandstückInfo
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- G05G1/00—Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
- G05G1/08—Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
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Description
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50168/ri/no
Muss Dental GmbH, Am Weingarten 7, 30974 Wennigsen
Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes Handstück
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes Handstück, mit wenigstens einem Bedienfeld, das wenigstens ein Bedienelement und wenigstens ein dem Bedienelement zugeordnetes Anzeigenfeld aufweist.
Zur stufenlosen Regulierung der Drehzahl ist es bekannt, derartigen Vorrichtungen ein Pedal, insbesondere ein kniebetätigtes Pedal, zuzuordnen. Um lange Übertragungswege vom Pedal auf die Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl zu vermeiden und um die Arbeitsfläche einer Arbeitsplatte voll nutzen zu können, hat es sich bewährt, die Vorrichtung unter der Arbeitsplatte zu positionieren.
Ein wesentlicher Nachteil derartig positionierter Vorrichtungen besteht darin, daß ihr Bedienfeld von einer die Vorrichtung bedienenden Person, die vor der Arbeitsplatte
sitzt, nur erschwert einzusehen ist. Insbesondere beim manuellen Betätigen des Bedienelementes behindert eine die Vorrichtung bedienende Hand maßgeblich die freie Sicht auf das Bedienfeld und das in diesem angeordnete Anzeigenfeld.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung aufzuzeigen, die unterhalb einer Arbeitsplatte von Hand einstellbar ist, ohne daß mit der Hand die freie Sicht auf das Bedienfeld maßgeblich beeinträchtigt ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 6 angegeben.
Erfindungsgemäß wird vorgesehen, daß auf dem Bedienfeld wenigstens ein Schriftzeichen und/oder wenigstens ein Symbol derart aufgebracht bzw. aufbringbar ist, daß mittels seiner Ausprägung und Ausrichtung das Bedienelement unter dem Anzeigenfeld angeordnet bzw. anordbar ist. Die Sicht auf das Anzeigenfeld kann somit weder von dem Bedienelement selbst noch von einer das Bedienelement berührenden Hand behindert sein. Das Schriftzeichen bzw. das Symbol dient bevorzugt dazu, die Funktion und die Wirkweise des Bedienelementes anzugeben bzw. zu symbolisieren. Auf dem Bedienfeld kann das Schriftzeichen bzw. das Symbol neben, über, unter oder auf dem Bedienelement angeordnet sein. Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung,
das Schriftzeichen bzw. das Symbol in digitaler sowie analoger Form in das Anzeigenfeld zu integrieren. Je nach Ausprägung und Ausrichtung des Schriftzeichens bzw. des Symbols definiert sich für das Bedienfeld eine Ober- und eine Unterseite. Lediglich symmetrisch ausgebildete Schriftzeichen und Symbole, beispielsweise ein Kreis, ein Stern, der Großdruckbuchstabe „H" , die Ziffer „0" oder die römische Ziffer „J" geben bezüglich ihrer Ausrichtung keinen Hinweis auf eine Ober- bzw. Unterseite. Bei einigen Symbolen und der Mehrzahl aller Schriftzeichen, insbesondere bei Kombinationen von Schriftzeichen, beispielsweise „Min" und „Max" , definiert sich für das Bedienfeld eindeutig eine Oberseite bzw. eine Unterseite.
Nach einer ersten im Rahmen der Erfindung liegenden Möglichkeit zeichnet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch aus, daß das Bedienelement unter dem Anzeigenfeld angeordnet ist, ohne daß das Schriftzeichen bzw. das Symbol auf dem Kopf steht. Nach einer zweiten im Rahmen der Erfindung liegenden Möglichkeit, ist das Bedienelement unter dem Anzeigenfeld anordbar, indem das Schriftzeichen bzw. das Symbol auf einer der erfindungsgemäßen Vorrichtung separat beiliegenden Folie angeordnet ist, die bedarfsweise und entsprechend ausgerichtet auf das Bedienfeld aufbringbar ist. Dabei ist es durchaus möglich, die Folie einschließlich ihres Schriftzeichens bzw. ihres Symbols derart auszubilden, daß das
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Bedienelement sowohl unter wie auch über dem Anzeigenfeld anordbar ist. Bei asymmetrischen Schriftzeichen bzw. Symbolen können der erfindungsgemäßen Vorrichtung dann auch zwei separate Folien beigelegt sein, wobei das Bedienelement durch Verwendung der einen Folie unter dem Anzeigenfeld angeordnet ist und durch Verwendung der anderen Folie über dem Anzeigenfeld angeordnet ist.
Eine dritte Möglichkeit besteht darin, das Bedienelement bzw. das Anzeigenfeld umsteckbar auszubilden, so daß das darauf angeordnete Schriftzeichen bzw. das Symbol durch Umstecken umgedreht werden kann und damit die Oberseite und Unterseite, auf das Bedienfeld bezogen, vertauschbar sind.
Sämtliche Möglichkeiten bieten den gemeinsamen Vorteil, daß das Bedienelement manuell betätigbar ist, ohne daß dabei die freie Sicht auf das Anzeigenfeld von der die Vorrichtung bedienenden Hand behindert wird.
Nach einer Weiterbildung weist die erfindungsgemäße Vorrichtung wenigstens eine Anbauhilfe zum ortsfesten Anbringen des Bedienfeldes auf. Diese Anbauhilfe ist mit Vorteil im Bereich der Oberseite des Bedienfeldes angeordnet. Es ist jedoch ebenso denkbar, die Anbauhilfe im Seitenbereich des Bedienfeldes anzuordnen, so daß die Vorrichtung zwar unter einer Arbeitsplatte anordbar ist, jedoch an einem die Arbeitsplatte tragenden Seitenelement bzw. Bein befestigt werden kann.
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Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Bedienelement als Drehknopf eines Potentiometers ausgebildet ist. Die Vorteile bestehen in der stufenlosen Regelung der Drehzahl sowie in der platzsparend kreisförmigen Anordnung einer möglichst langen Widerstandsbahn bzw. Widerstandsschicht des Potentiometers.
Weiterhin ist vorgesehen, daß das Bedienfeld einen über seinem Anzeigenfeld angeordneten Betriebsschalter zum In- bzw. Außerbetriebsetzen des Bedienfeldes aufweist. Der Betriebsschalter ist vorzugsweise am oberen Rand des Bedienfeldes angeordnet, so daß er bei unter einer Arbeitsplatte montierter Vorrichtung möglichst nahe an der Unterseite der Arbeitsplatte liegt. Damit ergibt sich für den Betriebsschalter ein optimaler Schutz gegen versehentliches Auslösen.
Außerdem weist das Bedienfeld einen Schalter zum Wechseln der Drehrichtung und einen Schalter zur Vorauswahl eines Drehzahlbereiches auf. Dazu sind vorzugsweise zwei Drehzahlbereiche vorgesehen, wobei ein erster Drehzahlbereich die Drehzahlen bis etwa 30.000 Umdrehungen pro Minute zuläßt, und der zweite Drehzahlbereich Drehzahlen über 30.000 Umdrehungen pro Minute zuläßt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt.
Die Figur zeigt ein Anwendungsbeispiel, bei dem eine erfindungsgemäße Vorrichtung unter einer Arbeitsplatte 1 montiert ist. Die Vorrichtung hat ein etwa lotrecht zur Arbeitsplatte 1 ausgerichtetes Bedienfeld 2, das am unteren freien Ende ein als Drehknopf eines Potentiometers ausgebildetes Bedienelement 3 und ein dem Bedienelement 3 zugeordnetes Anzeigenfeld 4 aufweist. Auf dem Bedienfeld 2 sind Schriftzeichen 5, 6 aufgebracht, mit dessen Ausprägung und Ausrichtung das Bedienelement 3, unabhängig von der Arbeitsplatte 1, unter dem Anzeigenfeld 4 angeordnet ist. Außerdem sind auf dem Bedienfeld zwei Symbole 7, 8, 9 aufgebracht. Über dem Anzeigenfeld 4 und unmittelbar unter der Arbeitsplatte 1 weist das Bedienfeld 2 einen Betriebsschalter 10 zum In- bzw. Außerbetriebsetzen des Bedienfeldes 2 auf. Zwischen dem Anzeigenfeld 4 und dem Betriebsschalter 10 sind ein Schalter 11 zum Wechseln der Drehrichtung und ein Schalter 12 zur Vorauswahl eines Drehzahlbereiches angeordnet.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes Handstück, mit wenigstens einem Bedienfeld, das wenigstens ein Bedienelement und wenigstens ein dem Bedienelement zugeordnetes Anzeigenfeld aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bedienfeld wenigstens ein Schriftzeichen und/oder wenigstens ein Symbol derart aufgebracht bzw. aufbringbar ist, daß mittels seiner Ausprägung und Ausrichtung das Bedienelement unter dem Anzeigenfeld angeordnet bzw. anordbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens eine Anbauhilfe zum ortsfesten Anbringen des Bedienfeldes aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienelement als Drehknopf eines Potentiometers ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienfeld einen über seinem Anzeigenfeld angeordneten Betriebsschalter zum In- bzw. Außerbetriebsetzen des Bedienfeldes aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienfeld einen Schalter zum Wechseln der Drehrichtung aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienfeld wenigstens einen Schalter zur Vorauswahl eines Drehzahlbereiches aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20302762U DE20302762U1 (de) | 2003-02-20 | 2003-02-20 | Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes Handstück |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20302762U DE20302762U1 (de) | 2003-02-20 | 2003-02-20 | Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes Handstück |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20302762U1 true DE20302762U1 (de) | 2003-05-08 |
Family
ID=7980210
Family Applications (1)
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| DE20302762U Expired - Lifetime DE20302762U1 (de) | 2003-02-20 | 2003-02-20 | Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl für ein motorbetriebenes Handstück |
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| Country | Link |
|---|---|
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- 2003-02-20 DE DE20302762U patent/DE20302762U1/de not_active Expired - Lifetime
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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