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DE20302709U1 - Stator mit Wickelspulenkühlung - Google Patents

Stator mit Wickelspulenkühlung Download PDF

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DE20302709U1
DE20302709U1 DE20302709U DE20302709U DE20302709U1 DE 20302709 U1 DE20302709 U1 DE 20302709U1 DE 20302709 U DE20302709 U DE 20302709U DE 20302709 U DE20302709 U DE 20302709U DE 20302709 U1 DE20302709 U1 DE 20302709U1
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DE20302709U
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Intrasys GmbH Innovative Transportsysteme
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Intrasys GmbH Innovative Transportsysteme
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Abstract

Stator für einen Linearmotor oder Lineargenerator mit einem Statorgehäuse (14; 114) und einer darin aufgenommenen Baueinheit (20; 120) umfassend:
einen Kern (48; 148),
eine Mehrzahl von Wickelspulen (22; 122), welche mit jeweils wenigstens einem Wickelspulenabschnitt im Wesentlichen entlang wenigstens einer Seite des Kerns (48; 148) verlaufen, und wobei die ausgehärtete Gießmasse (56; 156) die Baueinheit (20; 120) zumindest abschnittsweise mit Innenwandbereichen (14c, 14e) des Statorgehäuses (12; 112) verbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass das von der Baueinheit (20; 120) und der ausgehärteten Gießmasse (56; 156) eingenommene Raumvolumen kleiner als das von dem Statorgehäuse (12; 112) begrenzte Innenraumvolumen ist, so dass im Inneren des Statorgehäuses (12; 112) ein Freiraum (42, 42a, 42b, 42c; 142) als Durchflussraum (42, 42a, 42b, 42c; 142) für ein Kühlmittel verbleibt, durch welchen ein Kühlmittel durchleitbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stator für einen Linearmotor oder Lineargenerator mit einem Statorgehäuse und einer darin aufgenommenen Baueinheit, umfassend:
    • – einen Kern und
    • – eine Mehrzahl von Wickelspulen, welche mit jeweils wenigstens einem Wickelspulenabschnitt im Wesentlichen entlang wenigstens einer Seite des Kerns verlaufen,
    wobei die ausgehärtete Gießmasse die Baueinheit zumindest abschnittsweise mit Innenwandbereichen des Statorgehäuses verbindet.
  • Derartige Statoren sind in der Technik allgemein bekannt und werden in einer Vielzahl von Fällen als Antrieb bewegter Vorrichtungen oder als Generator eingesetzt.
  • Nachteilig an den bekannten Statoren ist, dass sie sich im Betrieb erwärmen, was zu einer Verminderung des Wirkungsgrads des Stators führt, etwa durch eine Zunahme des Widerstands der elektrischen Leitungen mit einem Anstieg der Temperatur. Auch besteht oft die Gefahr einer Überhitzung des Stators, so dass seine zulässige Einschaltdauer dementsprechend verkürzt ist oder die für Dauerbetrieb zulässige Leistung dementsprechend niedriger ist.
  • Eine Quelle dieser Erwärmung sind im Stator auftretende Verluste. Dort treten genauer im Kern Wirbelstromverluste (sog. "Eisenverluste") und in den elektrischen Leitungen der Wickelspulen Verluste auf Grund elektrischen Widerstands (sog. "Kupferverluste") auf.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen Stator anzugeben, bei welchem durch verstärkte Kühlung eine Erwärmung im Betrieb reduziert ist.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Stator, bei welchem das von der Baueinheit und der ausgehärteten Gießmasse eingenommene Raumvolumen kleiner als das von dem Statorgehäuse begrenzte Innenraumvolumen ist, so dass im Inneren des Statorgehäuses ein Freiraum als Durchflussraum für ein Kühlmittel verbleibt, durch welchen ein Kühlmittel durchleitbar ist.
  • Bisher ist es üblich, die Statorschale vollständig, d.h. bis zum Öffnungsrand der Statorschale mit Gießmasse aufzufüllen und dann mit dem Statorschalendeckel abzudecken. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es ohne eine funktionsbeeinträchtigende Einbuße an Steifigkeit und Stabilität des Stators möglich ist, im Inneren des Statorgehäuses einen Freiraum als Durchflussraum für ein Kühlmittel zu belassen. Durch diesen ist ein Kühlmittel durchleitbar, welches Wärme konvektiv aus dem Statorgehäuse abführt und den Stator dadurch kühlt.
  • Grundsätzlich ist es möglich, das Kühlmittel lediglich über eine Oberfläche der im Statorgehäuse ausgehärteten Gießmasse strömen zu lassen. In diesem Falle können die Wickelspulen vollständig von Gießmasse bedeckt sein. Zwar wird hier eine besonders hohe Stabilität des Stators erreicht, jedoch muss Wärme von den Wickelspulen durch die in der Regel schlecht Wärme leitende Gießmasse (dabei handelt es sich gewöhnlich um gießbare Kunststoffe mit entsprechend niedriger Wärmeleitfähigkeit) zum Kühlmittel geleitet werden. Im Hinblick auf die pro Zeiteinheit abführbare Wärmemenge ist es daher vorteilhafter, wenn Kühlabschnitte der Wickelspulen derart in den Durchflussraum ragen oder diesen durchsetzen, dass sie in Kontakt mit dem Kühlmittel bringbar sind.
  • Zwar können die Wickelspulen in beliebliger Art und Weise am Kern angeordnet sein, solange wenigstens ein Wickelspulenabschnitt einer Wickelspule wenigstens einer Seite des Kerns zugewandt ist. Eine gute Ausnutzung des Kernmaterials zur Verstärkung des von den Wickelspulen erzeugten Magnetfelds kann erreicht werden, wenn die Wickelspulen den Kern umgeben. Bevorzugt umgeben die Wickelspulen den Kern jedoch derart, dass ihre jeweiligen Wicklungsebenen zur Kernlängsrichtung im Wesentlichen orthogonal orientiert sind. Diese Anordnung ist kostengünstiger in der Herstellung insbesondere auf Grund der Möglichkeit des Einsatzes vorgewickelter Spulen. Vorzugsweise sind zwischen benachbarten Wickelspulen Polzahnscheiben angeordnet. Durch die Polzahnscheiben kann darüber hinaus auch der magnetische Streufluss zwischen zwei benachbarten Wickelspulen verstärkt und nutzbar gemacht werden.
  • Zum Zwecke einer einfachen Montage kann das Statorgehäuse durch eine Statorschale und eine diese bedeckenden Statorschalendeckel gebildet sein. Die Baueinheit kann dann einfach in die Statorschale eingelegt und durch anschließendes Einfüllen von Gießmasse an der Statorschale festgelegt werden. Bei einem aus Statorschale und Statorschalendeckel gebildeten Statorgehäuse bildet aus Gründen einer einfachen Montierbarkeit des Stators an einem Untergrund in der Regel der Boden der Statorschale die läufernahe Seite des Stators.
  • Durch ein Einfüllen der Gießmasse vom Boden der Statorschale bis zu einer Höhe unterhalb der Statorschalenöffnung derart, dass jeweils ein Teil der um die läuferferne Seite des Kerns herumgeführten Wickelspulenabschnitte nicht eingegossen ist und diese somit in dem zwischen Gießmassenoberfläche und Statorschalendeckel gebildeten Durchflussraum liegende Kühlabschnitte bilden, können einerseits die einer Statorschaleninnenwand gegenüberliegenden Wickelspulenabschnitte sicher an dieser durch Gießmasse festgelegt und ein Stator mit großer Steifigkeit erzeugt werden. In diesem Falle können an den seitlichen Innenwänden und am Boden der Statorschale Wickelspulenabschnitte anliegen und durch Gießmasse mit diesen verbunden sein. Andererseits kann ein nicht oder nur wenig zur Stabilität und Steifigkeit des Stators beitragender Wickelspulenabschnitt zur Wärmeabgabe an das Kühlmittel genutzt werden.
  • Der Kern kann zu Verlängerung seiner Standzeit sicher dadurch vor Umwelteinflüssen geschützt sein, dass er an allen seinen Längsseiten, vorzugsweise auch an seinen Stirnflächen, von Gießmasse umgeben ist.
  • Die Wärmemenge, die von dem Kühlmittel pro Zeiteinheit von den Wickelspulen abgeführt werden kann, ist von der Fläche der Wickelspulen abhängig, die in Kontakt mit dem Kühlmittel bringbar ist. Diese kann dadurch wesentlich erhöht werden, dass Giesmasse lediglich in einem wandnahen Bereich von Innenwänden des Statorgehäuses aufgetragen ist, so dass zumindest ein Teil von zu Innenwänden des Statorgehäuses hinweisenden Wickelspulenabschnitten von Gießmasse benetzt ist und zumindest ein Teil von zum Kern hinweisenden Wickelspulenabschnitten oder/und von zwischen Innenwänden des Statorgehäuses verlaufenden Wickelspulenabschnitten als Kühlabschnitte in den Durchflussraum ragt oder diesen durchsetzt. Der Auftrag von Gießmasse lediglich in Wandnähe der Statorschaleninnenwände führt zu einem ausreichend steifen und robusten Stator. Der resultierende Stator bietet ein sehr großes Durchflußraumvolumen zur Kühlung des Stators durch ein den Durchflussraum durchströmendes Kühlmittel.
  • Zur Befestigung des Stators an einem Untergrund kann an den Kern wenigstens ein Statorfuß montiert sein. Dabei ist es hinsichtlich einer niedrigen Anzahl von zur Bildung des Stators benötigten Bauteilen vorteilhaft, wenn das Spannmittel von einer den Kern im Wesentlichen in Stapelrichtung durchsetzenden Kopfschraube und dem Statorfuß gebildet ist, in welchen die Kopfschraube eingedreht ist.
  • Weiterhin ist es wichtig, das Kühlmittel mit einem möglichst geringen Strömungswiderstand durch den Stator an dem wenigstens einen Kühlabschnitt der Wickelspulen vorbei zu leiten. Der Strömungswiderstand kann zumindest im Bereich des wenigstens einen Statorfußes dadurch reduziert sein, dass dieser im Bereich des Durchflussraums einen Abschnitt verringerten Querschnitts aufweist.
  • Wie bereits beschrieben wurde, sind Statoren zur Ausnutzung des magnetischen Flusses in der Regel mit Polzahnscheiben zwischen entlang der Kernlängsrichtung benachbarten Wickelspulen versehen. Diese können ebenfalls durch Verringerung des Strömungsquerschnitts im Inneren des Statorgehäuses ein erhebliches Strömungshindernis für das Kühlmittel darstellen. Um diese Behinderung der Kühlmittelströmung möglichst gering zu halten, können die Polzahnscheiben Durchtrittsöffnungen aufweisen. Alternativ oder zusätzlich können die Polzahnscheiben zur Vereinfachung ihrer Herstellung auch derart gestaltet sein, dass sie Durchtrittsöffnungen mit dem Gehäuse oder/und mit dem Kern bilden.
  • Eine solche Durchtrittsöffnung kann mit dem Gehäuse besonders einfach dadurch gebildet sein, dass wenigstens ein Durchtritts-Außenrandabschnitt der Polzahnscheiben einem Durchtritts-Innenwandabschnitt des Statorgehäuses mit Abstand gegenüberliegt, wobei der Durchtritts-Außenrandabschnitt bezüglich diesem benachbarter Außenrandabschnitte zurückgesetzt ist oder/und ein Krümmungsradius des Durchtritts-Außenrandabschnitts einen anderen Wert aufweist als ein Krümmungsradius des Durchtritts-Innenwandabschnitts. Die unterschiedlichen Krümmungsradien von Innenwandabschnitten der Statorschale und diesen gegenüberliegenden Außenrandabschnitten der Polzahnscheiben führen zu Spalten, durch die Kühlmittel strömen kann.
  • Eine Durchtrittsöffnung mit dem Kern kann dagegen einfach dadurch gebildet sein, dass wenigstens ein Durchtritts-Innenrandabschnitt der Polzahnscheiben Durchtritts-Außenwandabschnitten des Kerns mit Abstand gegenüberliegen, wobei der Durchtritts-Innenrandabschnitt bezüglich diesem benachbarten Außenrandabschnitten zurückgesetzt ist oder/und ein Krümmungsradius des Durchtritts-Außenrandabschnitts einen anderen Wert aufweist als ein Krümmungsradius des Durchtritts-Innenwandabschnitts. Ein leicht zu transportierender Stator, welcher überdies gut gegen äußere Einflüsse geschützt ist, kann dadurch erhalten werden, dass eine Baueinheit aus Kern, Wickelspulen, vorzugsweise wenigstens einem Statorfuß, wenigstens einer Kühlmittelzufuhrleitung und wenigstens einer Kühlmittelabfuhrleitung, vorzugsweise einschließlich von Polzahnscheiben, von einem Statorgehäuse umgeben und in diesem durch ausgehärtete Gießmasse festgelegt ist.
  • Als Kühlmittel kann bevorzugt ein flüssiges Kühlmittel, wie etwa ein Kühlöl verwendet werden, welches besonders gute konvektive Wärmetransporteigenschaften aufweist. Es kann jedoch auch daran gedacht sein, ein Gas als Kühlmittel zu verwenden, welches bei der Durchströmung von geringen Strömungsquerschnitten einen geringeren Strömungswiderstand zu überwinden hat als ein flüssiges Kühlmittel.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es stellt dar:
  • 1 einen schematischen Längschnitt durch eine erste Ausführungsform eines Stators gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Ansicht eines Schnitts entlang Linie II–II in 1;
  • 3 eine Ansicht eines Schnitts entlang Linie III–III in 1;
  • 4 eine Ansicht eines Schnitts längs Linie IV-IV in 1;
  • 5 einen schematischen Längschnitt durch eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 eine Ansicht eines Schnitts entlag Linie VI-VI in 5;
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßer Stator allgemein mit 10 bezeichnet. Der Stator weist ein Statorgehäuse 12 mit einer Statorschale 14 und einem eine der Öffnung 15 der Statorschale 14 abdeckenden Statorschalendeckel 16 auf. Der Statorschalendeckel 16 ist mit der Statorschale 14 durch eine um die Statorschale 14 nahe ihrer Öffnung 15 umlaufende Kleberaupe 18 verklebt.
  • In dem Statorgehäuse befindet sich eine Baueinheit 20, welche einen in 1 nicht sichtbaren Kern, den Kern umgebende Wickelspulen 22, zwischen benachbarten Wickelspulen angeordnete Polzahnscheiben 24 und mit dem Kern verschraubte, zur Statorschalenöffnung 15 hin verlaufende Statorfüße 26 umfasst.
  • An dem Statorschalendeckel 16 sind zwei Zugentlastungsvorrichtungen 28 und 30 vorgesehen, durch die nicht dargestellte elektrische Leitungen zu den Wickelspulen 22 der Baueinheit 20 geführt sind.
  • Weiter sind an dem Statorschalendeckel 16 ein zwischen den Zugentlastungsvorrichtungen 28 und 30 vorgesehener Kühlmitteleinlaß 36 und zwei in je einem Längsendbereich des Statorschalendeckels 16 Kühlmittelauslässe 38 und 40 vorgesehen. Durch den Kühlmitteleinlaß 36 wird in einen Freiraum 42 im Inneren des Statorgehäuses 12 ein Kühlmittel eingeleitet, welches den Freiraum 42 durchströmt, dabei Wärme aufnimmt und schließlich bei den Kühlmittelauslässen 38 und 40 den Stator 10 wieder verlässt. In 1 geben schwarze Pfeile beispielhaft eine mögliche Strömungsführung des Kühlmittels in dem Freiraum 42 des Statorgehäuses 12 an.
  • In 1 ist die läufernahe bzw. einem nicht dargestellten Läufer zugewandte Seite der Statorschale 14 mit 14a bezeichnet. Diese wird von dem orthogonal zur Zeichenebene der 1 liegenden Boden 14d der Statorschale 14 gebildet. Die im Inneren des Statorgehäuses 12 nahe der läufernahen Seite 14a der Statorschale 14 dargestellte Strömung kann dabei dergestalt sein, dass eine Kühlmittelströmung von links nach rechts, wie sie auf der linken Seite des Stators 10 von 1 eingezeichnet ist, sich in einer vor der Zeichenebene der 1 liegenden Ebene ausbildet, während sich die auf der rechten Seite des Stators 10 eingezeichnete Strömung von rechts nach links in einer hinter der Zeichenebene liegenden Ebene ausbilden kann. Alternativ kann in einem der Pakete aus Polzahnscheiben 24 ein Kanal 44 vorgesehen sein, durch welchen das Kühlmittel von der läufernahen zur läuferfernen Seite der Baueinheit 20 zurückströmen kann. Ein derartiger Kanal ist in 1 strichliniert dargestellt.
  • Die Wickelspulen 22 umgeben den Kern, wobei ihre zur Zeichenebene der 1 orthogonale Wicklungsebene WE orthogonal zur Längsrichtung L des Kerns orientiert ist.
  • 2 zeigt einen Querschnitt durch den Stator 10 von 1 längs der in 1 gezeigten Linie II–II.
  • In 2 ist ein aus Lamellen 66 aufgebauter Kern 48 zu sehen. Die Lamellen 66 weisen Durchgangslöcher 50 auf, durch die eine Kopfschraube 52 hindurchgeführt und in eine Gewindebohrung 54 des Statorfußes 26 eingedreht ist. Die Kopfschraube 52 und der Stator 26 bilden ein Spannmittel, durch das die Lamellen 66 zusammengehalten werden. Der Freiraum 42 ist in drei strömungstechnisch miteinander kommunizierende Teil-Freiräume unterteilt: ein erster Teil-Freiraum 42a ist begrenzt durch den Statorschalendeckel 16 und die läuferferne Seite der Baueinheit 20. Ein zweiter Teil-Freiraum 42b ist begrenzt durch läufernahe Innenwandabschnitte der Statorschale 14 und läufernahe Randabschnitte 24e der Polzahnscheiben 24 bzw. läufernahe Randabschnitte 22b der Wickelspulen 22 (siehe auch 4). Ein dritter Teil-Freiraum 42c ist gebildet durch einen Durchtritts-Innenrandabschnitt 24a der Polzahnscheiben 24 und einem Außenwandabschnitt 48a des Kerns 48. In dem Freiraum 42c ist auch der Kopf 52a der Schraube 52 aufgenommen.
  • Zur Festlegung der Baueinheit 20 in dem Gehäuse 12 ist an den Innenwänden der Statorschale 14 eine Gießmasse 56 aufgetragen. Die Gießmasse 56 ist nur in einem wandnahen Bereich der Innenwände und des Bodens der Statorschale 14 vorgesehen, wobei die Gießmasse 56 sowohl an den Wickelspulen 22 als auch an den Außenrandabschnitten 24b, 24c und 24d der Polzahnscheiben 24, welche an Innenwänden 14c, 14d und 14e der Statorschale 14 anliegen, anhaftet und diese somit an den Innenwänden 14c, 14d und 14e der Statorschale 14 festlegt. Beispielsweise liegt die Polzahnscheibe 24 von 2 mit ihren geraden Außenrandabschnitten 24b und 24c an den Innenseitenwänden 14c und 14e der Statorschale 14 an und liegt mit ihrem geraden Außenrandabschnitt 24d am Boden 14d der Statorschale 14 an.
  • Ein erster Durchtritts-Außenrandabschnitt 24e der Polzahnscheibe 24 liegt einem ersten gekrümmten Durchtritts-Innenwandabschnitt 14b der Statorschale 14 gegenüber. Auf Grund der unterschiedlichen Krümmung der beiden Abschnitte – der Durchtritts-Außenrandabschnitt weist einen sehr kleinen Krümmungsradius auf, der gerade Durchtritts-Außenrandabschnitt 24e dagegen einen unendlich großen Krümmungsradius – ist im Teil-Freiraum 42b eine Durchtrittsöffnung 25 geschaffen.
  • Alternativ kann der Druchtritts-Außenrandabschnitt der Polzahnscheibe 24 entsprechend dem Durchtritts-Außenrandabschnitt 24e' (siehe in 2 rechts) mit einem größeren, jedoch endlich großen, Krümmungsradius als der ihm gegenüberliegende Durchtritts-Innenwandabschnitt 14b' der Statorschale 14 ausgebildet sein.
  • Anzumerken ist, dass der Statorfuß 26 im Bereich seines Schaftes 26a einen Abschnitt 58 geringeren Querschnitts aufweist, um für das Kühlmittel einen möglichst großen Strömungsquerschnitt im Teil-Freiraum 42a bereitzustellen.
  • In 3 ist im Wesentlichen eine zur Polzahnscheibe 24 von 2 alternative Polzahnscheibe 24" dargestellt. Anstelle von Durchtritts-Außenrandabschnitten, welche, wie in 1 gezeigt ist, zusammen mit der Innenwandabschnitten der Statorschale 14 bzw. einer darauf aufgetragenen ausgehärteten Schicht an Gießmasse 56 eine Durchtrittsöffnung bilden, sind in der Polzahnscheibe 24" Durchtrittsöffnungen 25" vorgesehen, durch die Kühlmedium hindurch treten kann.
  • In 4 ist ein Schnitt entlang Linie IV–IV von 1 durch eine Wickelspule 22 gezeigt. Die dort dargestellte Polzahnscheibe 24 entspricht der in 2 gezeigten, wobei die Polzahnscheibe 24 von 4 Durchtritts-Außenrandabschnitte 24e' aufweist, welche einen größeren Krümmungsradius als die ihnen gegenüberliegenden Durchtritts-Innenwandabschnitte 14b aufweisen.
  • In 4 bildet der läuferferne Abschnitt 22a der Wickelspule 22 einen ersten Kühlabschnitt derselben, welcher im Teil-Freiraum 42a von Kühlmittel umströmt und dadurch gekühlt wird. Ein zweiter Kühlabschnitt 22b der Wickelspule 22 ist gebildet durch die zu den zweiten Teil-Freiräumen 42b hinweisenden Wickelspulenabschnitte 22b. Ein dritter Kühlabschnitt 22c der Wickelspule 22 ist im Bereich des dritten Freiraums 42c gebildet. Es handelt sich dabei um einen zur läufernahen Seite des Kerns 48 hinweisenden Wickelspulenabschnitt 22c.
  • In 5 ist eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stators im Längschnitt schematisch abgebildet. In 5 sind gleiche Bauteile wie in 1 mit gleichen Bezugszeichen versehen, jedoch vermehrt um die Zahl 100. Die in 5 gezeigte Ausführungsform wird im Folgenden nur insoweit beschrieben werden, als sie sich von der in 1 gezeigten unterscheidet. Im Übrigen wird auf die Beschreibung der 1 bis 4 verwiesen.
  • Der wesentliche Unterschied zwischen der Ausführungsform von 5 zu der in 1 Gezeigten besteht darin, dass bei dem Stator 110 der zweiten Ausführungsform Gießmasse vom Boden 114a der Statorschale 114 bis zu einer Höhe H in die Statorschale 114 eingefüllt wurde. Dadurch ist lediglich ein einziger Freiraum 142 nahe des Statorschalendeckels 116 auf der läuferfernen Seite des Kerns vorhanden. Der Statorschalendeckel 116 weist nahe seines einen Längsendes einen Kühlmitteleinlaß 136 auf, durch den Kühlmittel in den Freiraum 142 eingeleitet wird. Nahe des anderen Längsendes des Statorschalendeckels 116 ist ein Kühlmittelauslaß 140 vorgesehen, durch den Kühlmittel aus dem Freiraum 142 abgeführt wird. Durch diese Anordnung von Kühlmitteleinlaß 136 und Kühlmittelauslaß 140 kann sicher gestellt werden, dass das Kühlmittel den Freiraum 142 möglichst über seine gesamte Länge durchströmt und dabei Wärme von den Wicklungen aufnimmt.
  • In 6 ist ein Querschnitt längs der Linie VI-VI von 5 dargestellt. Dort ist zu erkennen, dass der strichliniert angedeutete, den Freiraum 142 durchsetzende Wickelspulenabschnitt 122a der einzige Kühlabschnitt der Wickelspule 122 ist. Dieser wird rundum von Kühlmittel umströmt und gibt dabei Wärme an dieses ab.
  • Es ist weiter zu erkennen, dass die Einfüllhöhe H derart gewählt ist, dass der Kern 148 vollständig von Gießmasse 156 umgeben ist. Dadurch ist der Kern 148 gut gegen Umwelteinflüsse, wie z. B. Feuchtigkeit, geschützt.

Claims (13)

  1. Stator für einen Linearmotor oder Lineargenerator mit einem Statorgehäuse (14; 114) und einer darin aufgenommenen Baueinheit (20; 120) umfassend: einen Kern (48; 148), eine Mehrzahl von Wickelspulen (22; 122), welche mit jeweils wenigstens einem Wickelspulenabschnitt im Wesentlichen entlang wenigstens einer Seite des Kerns (48; 148) verlaufen, und wobei die ausgehärtete Gießmasse (56; 156) die Baueinheit (20; 120) zumindest abschnittsweise mit Innenwandbereichen (14c, 14e) des Statorgehäuses (12; 112) verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Baueinheit (20; 120) und der ausgehärteten Gießmasse (56; 156) eingenommene Raumvolumen kleiner als das von dem Statorgehäuse (12; 112) begrenzte Innenraumvolumen ist, so dass im Inneren des Statorgehäuses (12; 112) ein Freiraum (42, 42a, 42b, 42c; 142) als Durchflussraum (42, 42a, 42b, 42c; 142) für ein Kühlmittel verbleibt, durch welchen ein Kühlmittel durchleitbar ist.
  2. Stator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kühlabschnitte (22a, 22b, 22c; 122a) der Wickelspulen (22; 122) derart in den Durchflussraum (42, 42a, 42b, 42c; 142) ragen oder diesen durchsetzen, dass sie in Kontakt mit dem Kühlmittel bringbar sind.
  3. Stator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelspulen (22; 122) den Kern (48; 148) umgeben, vorzugsweise derart, dass ihre jeweiligen Wicklungsebenen (WE) zur Kernlängsrichtung (L) im Wesentlichen orthogonal orientiert sind, wobei vorzugsweise zwischen benachbarten Wickelspulen (22; 122) Polzahnscheiben (24; 124) angeordnet sind.
  4. Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Statorgehäuse (12; 112) durch eine Statorschale (14; 114) und eine diese bedeckenden Statorschalendeckel (16; 116) gebildet ist.
  5. Stator nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine läufernahe Seite des Kerns dem Boden (114d) der Statorschale (114) und eine läuferferne Seite des Kerns der Statorschalenöffnung (15; 115) zugewandt sind, wobei Gießmasse (56; 156) vom Boden (114d ) der Statorschale (1 14) aus bis zu einer Höhe (H) unterhalb der Statorschalenöffnung (115) derart eingefüllt ist, dass jeweils wenigstens ein Teil der um die läuferferne Seite des Kerns (148 ) herumgeführten Wickelspulenabschnitte (122a) die Kühlabschnitte (122a) bilden.
  6. Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (148) an allen seinen Längsseiten, vorzugsweise auch an seinen Stirnflächen, von Gießmasse (156) umgeben ist.
  7. Stator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Gießmasse (56) lediglich in einem wandnahen Bereich von Innenwänden (14c, 14e) des Statorgehäuses (12) aufgetragen ist, so dass zumindest ein Teil von zu Innenwänden (14c, 14e) des Statorgehäuses (12) hinweisenden Wickelspulenabschnitten von Gießmasse (56) benetzt ist und zumindest ein Teil von zum Kern (48) hinweisenden Wickelspulenabschnitten (22c) oder/und von zwischen Innenwänden (14c, 14e) des Statorgehäuses (12) verlaufenden Wickelspulenabschnitten (22a) als Kühlabschnitte (22a, 22c) in den Durchflussraum (42c) ragt oder diesen durchsetzt.
  8. Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit (20; 120) wenigstens einen Statorfuß (26; 126) zur Anbringung des Stators an einen Untergrund umfasst.
  9. Stator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Statorfuß (26) einen Abschnitt (58) verringerten Querschnitts im Bereich des Durchflussraums (42a) aufweist.
  10. Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen entlang dem Kern verlaufenden Wickelspulenabschnitten benachbarter Wickelspulen (22; 122) Polzahnscheiben (24; 124) angeordnet sind, welche Durchtrittsöffnungen (25") aufweisen oder/und Durchtrittsöffnungen (25, 25') mit dem Statorgehäuse (12) oder/und mit dem Kern (48) bilden.
  11. Stator nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Durchtritts-Außenrandabschnitt (24e, 24e') der Polzahnscheiben (24) einem Durchtritts-Inneriwandabschnitt (14b, 14b') des Statorgehäuses (12) mit Abstand gegenüberliegt, wobei der Durchtritts-Außenrandabschnitt (24e, 24e') bezüglich diesem benachbarter Außenrandabschnitte zurückgesetzt ist oder/und ein Krümmungsradius des Durchtritts-Außenrandabschnitts (24e, 24e') einen anderen Wert aufweist als ein Krümmungsradius des Durchtritts-Innenwandabschnitts (14b, 14b').
  12. Stator nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Durchtritts-Innenrandabschnitt (24a) der Polzahnscheiben (24) Durchtritts-Außenwandabschnitten des Kerns (48) mit Abstand gegenüberliegen, wobei der Durchtritts-Innenrandabschnitt (24a) bezüglich diesem benachbarter Außenrandabschnitte zurückgesetzt ist oder/und ein Krümmungsradius des Durchtritts-Außenrandabschnitts einen anderen Wert aufweist als ein Krümmungsradius des Durchtritts-Innenwandabschnitts.
  13. Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel flüssig, vorzugsweise ein Kühlöl, ist.
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