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DE2030242C3 - Wickeleinrichtung für konstante Bahnspannung - Google Patents

Wickeleinrichtung für konstante Bahnspannung

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DE2030242C3
DE2030242C3 DE19702030242 DE2030242A DE2030242C3 DE 2030242 C3 DE2030242 C3 DE 2030242C3 DE 19702030242 DE19702030242 DE 19702030242 DE 2030242 A DE2030242 A DE 2030242A DE 2030242 C3 DE2030242 C3 DE 2030242C3
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DE
Germany
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roller
speed
tree
winding
control
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Expired
Application number
DE19702030242
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DE2030242A1 (de
DE2030242B2 (de
Inventor
Hakumi Nagoya Kato (Japan)
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KAWAMOTO INDUSTRIAL CO Ltd NAGOYA (JAPAN)
Original Assignee
KAWAMOTO INDUSTRIAL CO Ltd NAGOYA (JAPAN)
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Publication date
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Publication of DE2030242A1 publication Critical patent/DE2030242A1/de
Publication of DE2030242B2 publication Critical patent/DE2030242B2/de
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Expired legal-status Critical Current

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  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

djgkeil in an sich bekannter Weise mit einem Pufferelied versehen ist und daß in der Wirkverbindung zwischen Walzenverstärker und Baurriverslärker ein Beschleunigungsverstärker vorgesehen ist.
Damit ist es möglich, daß auch Ge.schwindigkeit.sänderungen sofort ausgeglichen werden, die nicht (Jurch die Verstellung des Geschwindigkeiisrcgellcnopfes Zustandekommen. Außerdem ist die Steuerung viel genauer und direkter, da nur die tatsächliche Geschwindigkeitsänderung der Zugwalze auf den Baumantrieb einwirkt.
Insbesondere ist es auch möglich, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ab- und wieder aufzuwikkeln, falls das zu wickelnde Material inzwischen uereckt oder geschrumpft wurde, wobei die Zugspannung beim Ab- und Aufwickeln jeweik, konstant gehalten wird.
Weitere Vorfeile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Dar-Stellungen von Ausführungsheispick-n μ im, ie aus der folgenden Beschreibung. Es zeigt
Fig. 1 eine schemaiische Darstellung tier Wickeleinrichtung.
Fig. 2 eine grafische Darstellung der Abhängigkeit jrwischen der geschwindigkeit^steuernileii elektromagnetischen Kupplung und d-τ wicklungssteuernden elektn!magnetischen Kupplm.t! um!
Fig. 3 eine grafische DarsidUmg fur diese Beziehung, wenn die Bremse benutz: wird und sicii die Maschine im Haltczustand befindet.
Du- Wickeleinrichtung weist zwei Antriebseinrichtumv'1 zum Wickeln auf, eine mechanische Abwickelanlriehseinrichtung in Zusammenarbeit mit der Zugwalze, und eine Aufwickelnnlriebseinnehtung in Zusammenarbeit mit dem Aufwickelbaum. wobei jede Antriebseinrichtung axial gesondert mechanisch angetrieben und mittels elektrischen Stromes gesteuert wird. Die Antriebseinrichtung gibt die Kelle mit !konstanter Geschwindigkeit ab oder trag; sie aus. sie ist derart ausgeführt, daß die Geschwindigkeit sieh in gewünschter Weise ändern kann, wahrend da.·. Drehmoment konstant gehalten wird. Hei dei Aulwiekeieinrichtung nimmt der Durchmesser zu. wenn die Kctlen aufgewickelt werden, <ind umgekehrt proportional dazu nimmt die Drehgeschwindigkeit lib. die Wickelspannung sollte hierbei konstant gehalten werden, wie auch der Austrag konstant gehalle 11 wird. Auf Grund dieser Gegebenheiten hat der Baum der Aufwickclanlriebseinrichtung einen größeren) I'mfang und demgemäß eine größere Trägheit als die Zugwalze ucr mechanischen Antriebseinrichtung, unterliegt daher eine Verzögerung und kann der leichteren Zugwalze nicht folgen, wenn die Geschwindigkeit dieser Walze beschleunigt wird. Andercrst.;:. sollte sich-wegen der typischen Eigenschaften von Wickel-Ε3'ιϊ - der Baum in einer etwas weiter vorn befindlichen Drehlage als die Zugwalze befinden, mindestens in einem Ausmaß vorcilend, daß eine entsprechende Spannung zustande kommt, andernfalls ruft die Verzögerung des Baumes ein Schlaffwerdcn der Kette sowie Unregelmäßigkeit des Wickelgarns auf denn Baum hervor.
Ans den oben erwähnten Gründen wird zu der Zeit der Beschleunigung der Geschwindigkeit der Zugwalze der elektrische Strom zur wicklungssteuernden elektromagnetischen Kupplung verstärkt, die aus der Antriebsquelle zum Baum Leistung überträgt, um hierdurch die Verzögeuing der Drehung des Baumes vorübergehend auszugleichen.
Die Einrichtung liefert einen elektrischen Strom proportional dem Verhältnis der Durchmesser der zwei Ketlenlagen (der Keltenlage zu Beginn und am Ende des Aufwickeins) an die wicklungssteuernde elektromagnetische Kupplung während des Zeitintervalls, proportional der erhöhten Geschwindigkeit der Zugvvalze, als geschwindigkeiissteigernden Strom.
Der Grund, weshalb die bremssteuernde elektromagnetische Kupplung benutzt wird, ist folgender: Wenn bei kleiner Baumspulenanzahl die Stärke der Wickelgarnspannung kleiner ist als diejenige des mechanischen Drehverlustes, bestehen keine Probleme; wenn aber viele Spulen vorhanden sind, wird die Stärke der Wickelgarnspannung größer als diejenige des mechanischen Dreh verlustes, und demgemäß wird die mechanische Antriebseinrichtung von der Wickelgarnspannung getrieben und Steuerung der Spannung wird unmöglich-, die geschwindigkeitssteuernde elektromagnetische Kupplung kann wegen der baulichen Gegebenheiten nicht dazu gebracht werden, die Antriebseinrichtung in umgekehrter Richtung zu drehen, was wiederum die urngekehrte Drehkraft erfordert, oder daß die Bremse die Drehung anhält. DI^ bremssteuernde elektromagnetische Kupplung ist also vorgesehe·.·, damit die Spannung entsprechend der Stärke der Wicklungsgarnspannung, die fur die elektromagnetische Kupplung der Wicklungsvorrichtung (dtm Baum) vorbestimmt ist, so gestaltet werden kann, daß sie im bremssteuerndcn Verstärker wirksam wird, damit auf diese Weise verhindert wird, daß die mechanische Antriebseinrichtung durch die Wickelgarnspannung angetrieben wird.
Ein wesentliches Merkmal der Wickeleinrichtung ist. daß durch die geschwindigkeitssteuernde elektromagnetische Kupplung und die wicklungssteuernde elektromagnetische Kupplung an die Zugwalze und den Baum Leistung übertragen wird, wobei ein Tachometergenerator unmittelbar an jedes von ihnen und außerdem an den Differenzverstärker angeschlossen ist. Die Höhe der Differenzspannung wirJ an den Wicklungssteuerverstärker gelegt, der seinerseits von der Zugspannungsvoreinstellcinrichtung gesteuert wird, und eine Spannung proportional der voreingestelllen Zugspannung wird übei den Bremssteuorverstärker der bremssteuerndcn elektromagnetischen Kupplung zugeführt. Außerdem ist an der Welle tier Zugvvalze eine mechanische Bremseinrichtung angeordnet.
Im cinzeinen lassen die Zeichnungen folgendes erkennen:
Nach Fig. 1 sind mit Ml und M2 elektrische Molorc bezeichnet, MC, W- C und B ■ C lassen die gcsehwindigkeitssi.euernde elektrische Kupplung bzw. die wicklungssteuernde elektromagnetische K>. ^p Iu ng bzw. die brenisstcuernde elektromagnetische Kupplung erkennen. M, W und B sind entsprechend der geschwindigkeitssteuernde Verstärker, der wicklungssteuernde Verstärker und der bremssteuernde Verstärker. Wr7 zeig; einen Differentialverstärker, T- Gl und T-GI geben Tachometorgencratoren wieder. Vorgesehen sind weiter eine Zugwalze 1, ein Baum 2, eine Zugspannung vorbestimmende Einrichtung 3, eine geschwindigkeitsvorbcstimmende Einrichtung 4, ein PuffersteuerblockS, ein Beschleunigungsverstärkcr ιδ, ein Wechselventil 7, ein Kolben 8, eine luftgetriebene Bremseinrichtung 9, und z. B. textile Ketten 10. Die elektromagnetischen Kupplungen
MC, W- C und B-C sind mil elektrischen Stromverstärkern M, Wund Bausgerüstet, damit jeder von ihnen entsprechend gespeist wird. Der Generator T- CI ist an der Ausgangswcllenseite der Zug- oder Aufnahmerolle 1 angeordnet, während der Generator T- G2an der Ausgangswellenseite des Baumes 2 vorgesehen ist, wodurch die Differenz der Spannungen, die proportional zu den entsprechenden Umdrehungszahlen der Ausgangswellen der Generatoren erzeugt werden, an den Differentialverstärker Wr2 gelegt wird, während die Höhe der Spannung proportional der vorbestimmten Zugspannung, wie sie durch die am wicklungssteuernden Verstärker angeordnete zugspannungsvorbeslimmende Einrichtung verwirklicht ist, an den bremssteuernden Verstärker B gelegt wird. Dadurch wird die Größe des Ausgangs der bremssteuernden elektromagnetischen Kupplung B ■ C zugegeben. Außerdem befindet sich ein Beschleunigungsverstärker 6 zwischen dem Wicklungssteuerverstärker Wund der geschwindigkeitssteuernden elektromagnetischen Kupplung M C; des weiteren ist an der Welle der Zugwalzc 1 eine mit einem Wechselventil ausgerüstete Luftbremscinrkhtung 9 vorgesehen.
Die Arbeitsweise der Wickeleinrichtung ist folgende:
Die geschwindigkeitssteuernde elektromagnetische Kupplung M- C treibt die Zugwalze 1 und gestattet, daß ein gewisser Betrag von elektrischem Strom entsprechend der mittels der geschwindigkeitsvorbestimmenden Einrichtung vorbestimmten Geschwindigkeit in den Motor fließt. Die Steuerung der Geschwindigkeit wird mit Hilfe einer Art »Rückkopplung« des Tachometergenerators T- Gl verwirklicht, der mit der Ausgangswellc von M- C verbunden ist, wodurch eine stabilisierte Geschwindigkeit gehalten wird. In der bremssteuernden elektromagnetischen Kupplung B C fließt der elektrische Strom in der Richtung entgegengesetzt zum Strom in der geschwindigkeitssteuernden elektromagnetischen Kupplung M C, wodurch die Bremskraft ausgeübt wird, deren Stärke sich mit der Arbeitsgeschwindigkeit von M- C in Übereinstimmung befindet. Arbeitet der Generator T-Cl derart, daß die Geschwindigkeit der Zugwalze 1 höher ansteigt als diejenige, welche von der Zugspannung der wicklungssteuernden elektromagnetischen Kupplung W- C vorbestimmt wird, nimmt die Stärke des elektrischen Stromes in den MC ab, ebenso auch die Geschwindigkeit; zur selben Zeit steigt die Stärke des in der bremssteueniden elektromagnetischen Kupplung B ■ C fließenden elektrischen Stromes in der entgegengesetzten Richtung, was zu einem Ansteigen des Bremsniomentes und zu einem Absinken der Geschwindigkeit der Zugwalze 1 fuhrt.
Demgemäß steigt, wenn die Zugspannung groß ist, das Bremsmoment, und dieses nimmt ab, wenn die Zugspannung kleiner ist, wodurch Anstieg oder Abfall der Geschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Wicklungsgarnspannung verhindert werden. Zur selben Zeit arbeitet die geschwindigkeitssteuernde Kupplung M ■ C, die sich selbst steuert, und sie verhindert bei großer Wicklungsspannung eine von der Zugspannung verursachte Versetzung des Garnes. Die bremssteuemde elektromagnetische Kupplung B ■ C wirkt ' derart, daß sie den mechanischen Verlust an Drehung der Baumantriebseinrichtung ausgleicht. In der wicklungssteuernden elektromagnetischen Kupplung W- C fließt der elektrische Strom gemäß der vorbestimmten Stärke der Zugspannung, dreht den Baum und hält die Zugspannung zwischen der Zugwalze und dem Baum aufrecht. Beginnt die Zugwalzc sich zu drehen, dreht sich auch W- C, bis sich hier eine vorbc stimmte Zugspannung zwischen Zugwalze und Baum entwickelt. Die vorbestimmte Stärke wird zwischen beiden konstant gehalten. Werden die auf dem Baum 2 aufgewundenen Ketten 10 dicker und wird der Durchmesser der Garnlage größer, nimmt die
ίο Stärke des Drehmoments entsprechend ab. Um jedoch die Zugspannung konstant zu halten, sollte das Drehmoment ebenfalls konstant gehalten werden, wofür die Drehmomentabnahme ausgeglichen werden sollte. Zu diesem Zweck wird die Stärke des in W ■ C fließenden elektrischen Stromes erhöht, um hierdurch das Drehmoment zu erhöhen und die Zugspannung konstant zu halten, und zwar mit Hilfe des Diffcrcntialverstärkers Wr2; es besteht hierbei ein Trennkreis zwischen dem an die geschwindigkeitssteuernde elek-
ao tromagnctischc Kupplung M ■ C angeschlossenen Generator T ■ GX und dem an die wicklungssteucrndc elektromagnetische Kupplung M · C angeschlossenen Generator T G2. In diesem Falle steigt die Starke des elektrischen Stromes proportional zum Verhältnis der Durchmesser von Garnlagen, und zwar ohne Rücksicht auf d!s Geschwindigkeit der Zugwalzc 1. Steigt die Geschwindigkeit der Ketten 10, braucht der Baum 2 für seine Gcschwindigkeitsbeschleunigung einen höheren elektrischen Strom, da dort nur der Strom gemäß der vorbestimmten Wickhjngszugspannung fließt.
Zu der Zeit des Anstiegs der Geschwindigkeit des Garnes herrscht in der geschwindigkeitssteucrndcn elektromagnetischen Kupplung M · C momentan eine große Stromstärke. Nimmt die Dreheeschwindigkeit zu, nimmt der Strom infolge der »Rückkopplung« des Tachometergenerators T ■ Cl ab. Indem somit der Stromanteil zum Beschleunigungskreis 6 und sodann zur wicklungssteuernden elcktromagncti sehen Kupplung W ■ C gegeben wird, steigen sowohl der Antrieb der Zugwalze 1 durch die elektromagnetische Kupplung für die Geschwindigkeitssteuerung M · C, als auch der Antrieb des Baumes 2 durch die elektromagnetische Kupplung für die Wicklungs steuerung W ■ C mit derselben kreisförmigen Ge schwindigkeit ihres Garnes an.
Nimmt die Geschwindigkeit des Garnes ab, nimmt auch diejenige des Baumes 2 von selbst ab, und zwar durch Zunahme ihres eigenen Gewichts und der me chanischen Verluste. Die für die Erniedrigung der Geschwindigkeit zu dieser Zeit erforderliche Zeitspanne kann (in angemessener Weise) mit Hilfe des Dämpfungssteuerblocks 5 an der Seite yon M · C eingestellt werden. Zur Zeit des Anstiegs der Geschwin- digkeit ist auch der Dämpfungssteuerblock wirksam, indem er, wie sich versteht, den plötzlichen Schock absorbiert. Hält das Garn an, wird eine mechanische Luftbremse an die Ausgangswelle der geschwindigkeitssteuernden elektromagnetischen Kupplung AfC gelegt. Die bremssteuernde elektromagnetische Kupplung B ■ C erzeugt ein Bremsmoment proportional der Anzahl der Umdrehungen; besteht keine Drehung, nimmt die Stärke des Bremsmomentes in einem Ausmaß ab, daß dieses Moment kein Gleichgewicht mit dem Moment der wicklungssteuernden elektromagnetischen Kupplung W - C halten kann.
Insbesondere ist, wenn der Wicklungsbaum allein
arbeitet, d. h., wenn die Ruher.ugsparmung ausgeübt wird, ein vollständiges Anhalten von M · C erforderlich, was die Anwendung der Luftbremse nötig macht. Beginnt der Arbeitsvorgang, stellt die bremssteuernde elektromagnetische Kupplung ß ■ C den Austritt der Luft mit Hilfe des Oeschwindigkcitssteuerorgans ein, welches die Geschwindigkeit in nur einer Richtung •feuert, bis dns Moment eine bestimmte Stärke erfeichi und genügend groß ist. Demzufolge nimmt, wie es Fig. 3 erkennen läßt, das Moment längs der dort veranschaulichten Kurve ab, wobei es das Bremsmofticnt der bremssteuernden elektromagnetischen Kupplung /B · C ausgleicht und anpaßt.
Besondere wird bei niedriger Wicklungsspannung die Wirkung» des mechanischen Verlustes größer, was es erschwert, die Zugspannung konstant zu halten. Um die Wicklungsspannung stabil zu halten, ist zwischen der Zugwalze 1 und dem Baum 2 eine Tastrollc 11 angeordnet, die mit einem Zugspannungsfühler 12 ausgestattet ist. Die von diesem Fühler abgeleitete Abweichspannung wird verstärkt, der Strom entsprechend zum wicklungssteuerndien Verstärker W geschickt.
Durch Anwendung dieser Einrichtung läßt sich eine Wicklungsvorrichtung größerer Leistungsfähigkeit gewinnen, die bei konstanter Wicklungsgarnspannung betrieben werden kann, abgesehen von einer Wicklungsvorrichtung, die bei einer Wicklungsspanniing betrieben wird, die niedriger als die Größe der mechanischen Verluste ist.
Die vorliegende Erfindung verwirklicht daher gemäß den veranschaulichten und geschilderten Ausführungen eine günstige und änderbare Wicklungsgeschwindigkcit unter konstanter Zugspannung zu erlangen. Hält die Zugwalze an, läßt sich das Schlaffwcrden oder Durchhängen der Ketten durch eine Art Bauch der Stillstandzugspannung verhindern. Demzufolge besteht keine Notwendigkeit der Anwendung der Tänzerrolle zur Aufnahme des Durchhangs oder einer Fülilrolle zur Feststellung der Stärke der Zugspannung, wodurch die Wickelzugspannungen im Bc reich von minimal 10 kg bis zu maximal etwa 300 k^ eingestellt und angepaßt werden können. Wird atiüer-
ao dem der Wicklungsbaum in Form des Doppelbaumc^ benutzt, läßt sich entsprechend eine Wicklungsspannung von etwa 600 kg Höchstwert einstellen und anpassen; die Leistungsfähigkeit ist jedenfalls sehr erheblich.
Hierzu I Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wickeleinrichtung für konstante Bahnspannung, mit einem Aufwickelbaum und einer Zugwalze, mit einer elektromagnetischen, steuerbaren Baumantriebskupplung und einem Baumtachogenerator in Wirkverbindung mit dem Aufwickelbaum, mit einer elektromagnetischen, steuerbaren Walzenantriebskupplung, einer elektromagnetischen, steuerbaren Bremskupplung und einem Walzentachogenerator in Wirkverbindung mit der Zugwalze, mit einem Differenzverstärker zur Aufnahme der Tachogeneratorensignale und Abgabe eines Differenzsteuersignals, einem steuerbaren Baumverstärker zur Differenzsignalverstärkung zur Steuerung der Baumantriebskupplung derart, daß eine konstante, einstellbare Bahnspannung gewährleistet wird, mit einem steuerbaren Walzenverstärker zur Aufnahme des Walzentachogeneratorsignals und Abgabe eines Steuersignals an die Walzenantriebs- und Bremskupplung derart, daß eine konstante, einstellbare Bahngeschwindigkeit gewährleistet wird, gekennzeichnet dadurch, daß eine Einstellvorrichtung (4) für die Baumgeschwindigkeit in an sich bekannter Weise mit einem Pufferglied (5) versehen ist, und da·"1 in der Werkverbindung zwischen Walzenverstärker (M) und Baumverstärker (W) ein Beschleum^ungsverrtärker <6) vorgesehen ist.
    Die vorliegende Erfindung hetrifft eine Wickeleinrichtung für konstante Bahnspannung, mit einem Aufwickelbaum und einer Zugwalze, mit einer elektromagnetischen, steuerbaren Baumantriebskupplung und einem Baumtachogeneralor in Wirkverbindung mit dem Aufwickclbaum, mit einer elektromagnetischen, steuerbaren Walzenantriebskupplung, einer elektromagnetischen, steuerbaren Bremskupplung und einem Walzentachogenerator in Wirkverbindung mit der Zugwalze, mit einem Differenzverstärker zur Aufnahme der Tachogeneratorensignale und Abgabe eines Differenzsteuersignals, einem steuerbaren Baumverstärkcr zur Differcnzsignalverstärkung zur Steuerung der Baurnantricbskupplung derart, daß eine konstante, einstellbare Bahnspannung gewährleistet wird, mit einem steuerbaren Walzenverstärker zur Aufnahme des Walzcntachogeneratorsignais und Abgabe eines Steuersignals an die Walzenantriebsund Bremskupplung derart, daß eine konstante, einstellbare Bahngeschwindigkeit gewährleistet wird.
    In der einschlägigen Technik war es lange Zeit nicht möglich, die Ketten auf dem Baum mit konstanter Spannung aufzuwickeln, wenn das Verhältnis der Durchmesser der Garnlagcn zu Beginn und am Ende des Aufroiiei.s groß wird, insbesondere wenn, wie neuerdings, die Garne zu großen Spulen und entsprechenden Packungen aufgewickelt werden und demzufolge der Durchmesser der Garnlagen größer wird und somit auch das Verhältnis der Durchmesser am Beginn und Ende des Wickeins größer wird; in solchen Fällen war es bisher sehr schwierig, mit konstanter ~Sr«c'hwindiekcit und konstanter Spannung aufzuwik-
    kcln.
    Aus der USA.-Patentschrift 2 943 809 ist eine Wikkcleinrichtung mit einer Bahnzugregelung bekannt. Die Einrichtung besitzt eine Zugwalze, die über eine
    elektromagnetische Antriebskupplung von einem Motor angetrieben und über eine elektromagnetische Bremskupplung abgebremst werden kann. Auch der Aufwickelbaum wird über eine elektromagnetische Antriebskupplung von einem Motor angetrieben. Mit
    ίο Zugwalze und Baum ist jeweils ein Tachogenerator verbunden, die Wechselspannungen mit der Drehzahl entsprechender Amplitude und Frequenz erzeugen. Gleichrichtete Generatorspannungen von Walze und Baum werden gegeneinander geschaltet, die Dif-
    ferenzspannung wird zur Steuerung von Thyratrons verwendet, die die Baumkupplungsspeisespannung liefern.
    An der Zugwaize ist ein zweiter Tachogenerator angeordnet, dessen gleichgerichtete Spannung zur
    Steuerung der Antriebs- und Bremskuppiungen der Zugwalze dient.
    Eine schnelle Veränderung der Geschwindigkeit einstellung verursacht einen positiven oder negativen Stromstoß, der der Baumsteuerung ebenfalls züge
    *5 führt wird.
    Nachteilig ist bei der Anordnung, daß eine Beschleunigung oder Verzögerung des Baumantriebs nur auf Grund von einer Änderung in der Stellung de*. Potentiometers erfolgt, das zur Einstellung der Zuuwalzengeschwindigkeit dient. Das ist nachteilig, da auch auf andere Weise kurzfristig Änderungen in der Zugwalzengeschwindigkeit auftreten können, z.B. durch Belastungsänderung oder Netzspannungsändcruiigen beim Antrieb des Motors Ml. Die träge Regelung des Aufwickelbaumantriebs könnte diese Geschwindigkeitsänderung der Zugwalze nicht sofort durch entsprechende Drehgeschwindif Keitsänderung ausgleichen und das aufzuwickelnde Gut könnte zu stork gedehnt werden oder zu schlaff werden, so daß die Wicklung ungleichmäßig wird.
    Die deutsche Offcnlcgungsschrift 1 462 752 zeig! eine elektromagnetisch wirkende Bremseinrichtung, die von der Bahnspannung mittels einer Fühlrolle gesteuert wird. Es können mit der beschriebenen Einrichtung jedoch Spannungen nur in einem engen Bereich eingestellt werden.
    Die USA.-Patentschrift 3 506 863 lehrt die Verwendung einer Fühlrolle zur Steuerung einer elektromagnetischen Antriebskupplung. Auch hier ist der Einstellbereich sehr eng.
    Die Zeitschrift APR 42/1969, Seite 1492 offenbart verschiedene Bremsvorrichtungen, u.a. auch eine mechanische Friktionsbremse, die durch Federdruck oder pneumatisch zusammengedrückt wird.
    Aus der deutschen Auslegeschrift 1 252448 ist es bekannt, eine Einstellvorrichtung für eine Drehgeschwindigkeit mit einem Puffergliecl dcji.it zu versehen, daß die Einstellsignale eine Verzögerung erhalten. Dadurch wird eine genaue Steuerung geliefert weil schnelle Veränderungen def Gesehwindigkeits· einstellung nur gedämpft weitergegeben werden.
    Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Wickelvoi richtung zu schaffen, die eine genauere Wickelgut steuerung liefert, ohne daß die Möglichkeit der Ein stellung sehr unterschiedlicher V/iekelspannunger und -geschwindigkcitcn verlorenginge.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst ' daß eine Einstellvorrichtung für di<: Baumgeschwin
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