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DE20301578U1 - Spannvorrichtung zur Befestigung von Gegenständen auf bzw. an flächigen Teilen - Google Patents

Spannvorrichtung zur Befestigung von Gegenständen auf bzw. an flächigen Teilen

Info

Publication number
DE20301578U1
DE20301578U1 DE20301578U DE20301578U DE20301578U1 DE 20301578 U1 DE20301578 U1 DE 20301578U1 DE 20301578 U DE20301578 U DE 20301578U DE 20301578 U DE20301578 U DE 20301578U DE 20301578 U1 DE20301578 U1 DE 20301578U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
flat
threaded part
leg
clamping device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20301578U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bachmann & Co KG GmbH
Original Assignee
Bachmann & Co KG GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Bachmann & Co KG GmbH filed Critical Bachmann & Co KG GmbH
Priority to DE20301578U priority Critical patent/DE20301578U1/de
Publication of DE20301578U1 publication Critical patent/DE20301578U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/08Arrangements for positively actuating jaws using cams
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B2/00Friction-grip releasable fastenings
    • F16B2/02Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
    • F16B2/18Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening using cams, levers, eccentrics, or toggles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

G 5271
29. Dezember 2002 Hz/Pa
BACHMANN GmbH & Co., 70499 Stuttgart
Spannvorrichtung zur Befestigung von Gegenständen auf bzw. an flächigen Teilen
Stand der Technik
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung zur Befestigung von Gegenständen auf bzw. an flächigen Teilen nach der Gattung des Hauptanspruches, beispielsweise an Möbelplatten, wie Tischplatten u. a.
Die lösbare Befestigung von verschiedensten Gegenständen an ebenen Möbelplatten, wie z. B. Tischplatten oder anderen flächigen Teilen von Einrichtungen erfolgt überwiegend mittels Spannwinkeln. Derartige Spannwinkel weisen einen Klemm- oder Spannschenkel und ein im rechten Winkel zu diesem angeordnetes Gewindeteil auf. Beide Teile können fest, oder im Fall der Spannzwinge über eine starre oder parallel geführte Winkelverbindung miteinander
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verbunden sein. Im erstgenannten Fall greift der Spannschenkel an dem zu befestigenden Gegenstand an, und auf das abgewinkelte Gewindeteil wird ein längs des Gewindeteils verschiebbares Spannteil aufgesteckt und mit einer Mutter gegen die Möbelplatte gedrückt und gesichert. Das Spannteil besitzt eine parallel zum Spannschenkel wirkende Spannfläche, die beim Anziehen der Mutter gegen eine Seite des flächigen Teil, beispielsweise die Unterseite einer Tischplatte, oder den zu befestigenden Gegenstand drückt und dabei diesen an dem flächigen Teil arretiert. Auf diese Weise werden beispielsweise Tischleuchten, Tischsteckdosen oder Bleistiftanspitzmaschinen auf Tischplatten befestigt.
Beim Prinzip der Spannzwinge ist der Gewindeteil als Gewindespindel ausgeführt, die in einem parallel zum Spannschenkel angeordneten Schenkel geführt ist.
Das beschriebene Spannprinzip versagt immer dann, wenn die Flächen, an denen der Gegenstand befestigt werden soll, nicht den Verlauf zueinander aufweisen, den die Spannwirkung der Spannvorrichtung erfordert. Zum Ausgleich kleiner Unparallelitäten hat man bereits bei Schraubzwingen die auf der Gewindespindel angeordnete Spannfläche in einem Kugelgelenk gelagert, so dass sich die Spannfläche dem Verlauf der Fläche, gegen die sie drücken soll, anpasst. Das ist jedoch nur in begrenztem Maße möglich. Bei zu großer Abweichung von der Parallelität der Flächen kann die Spannkraft nicht mehr aufgebracht und damit keine sichere Befestigung hergestellt werden. Durch die gelenkige Lagerung beider Spannflächen einer Schraubzwinge ist es darüber hinaus gelungen, bei einer Vielzahl von Winkel- und Gehrungseinstellungen zu spannen (DE 39 11 334 Al). Das ist allerdings nur bei diesem Spannprinzip, nicht jedoch bei dem in der Möbelbranche häufig angewendeten oben beschriebenen Spannprinzip mittels Spannwinkeln anwendbar. Die Möbelbranche unterliegt entwicklungsbedingt immer wieder gestalterischen Veränderungen,
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so beispielsweise dem Trend, sichtbare Möbelplatten, insbesondere Tischplatten, mit fliehenden Kanten zu versehen. Die Kanten sind aber genau der Bereich, an dem Tischleuchten, Tischsteckdosen u. a. befestigt werden. Mit der herkömmlichen Befestigungstechnik ist das allerdings nicht möglich.
Die Erfindung und ihre Vorteile
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung mit ihren kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches hat demgegenüber den Vorteil, dass mit ihr, ohne sie konstruktiv zu verändern, Gegenstände auch an flächigen Teilen mit nicht parallel zueinander verlaufender Unter- und Oberseite dauerhaft sicher befestigt werden können. Hierzu dient das scheibenförmige Klemmstück, das mit seiner gekrümmten Mantelfläche an dem Spannschenkel bzw. Spannelement angelegt wird und sich beim Festziehen automatisch mit dem ebenen Teil seiner Mantelfläche an die Fläche des ebenen Einrichtungsteils anpasst, die nicht parallel zu dem Spannschenkel bzw. Spannelement verläuft. Dabei gleitet das Klemmstück mit seiner gekrümmten Mantelfläche an dem Spannschenkel bzw. Spannelement entlang bis beide ebenen Flächen parallel zueinander liegen und die Spannkräfte aufnehmen. Auf diese Weise können Gegenstände mittels herkömmlicher Spannvorrichtungen an Möbelkanten jeder beliebigen Schräge befestigt werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Klemmstückes sieht vor, dieses als halbkreisförmige Scheibe auszubilden.
Eine vorteilhafte Gestaltung des Profils der gekrümmten Mantelfläche ist eine Nut. In der Regel bestehen die Spannwinkel herkömmlicher Spannvorrichtungen aus Rundmaterial, das sich beim Festschrauben in die Nut einzieht, so dass das Klemmstück
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dadurch seitlich gesichert ist. Natürlich sind auch andere Profilierungen der gekrümmten Mantelfläche denkbar, beispielsweise zur Aufnahme der Spannelemente von Schraubzwingen. Andererseits können auch die Spannelemente ohne großen Aufwand, beispielsweise durch eine U-förmige Gestaltung, so verändert werden, dass sie das Klemmstück sicher aufnehmen. In diesem Fall kann die Profilierung der gekrümmten Mantelfläche des Klemmstückes entfallen.
Eine zusätzliche Haftsicherheit wird dadurch erreicht, dass der ebene Bereich der Mantelfläche angeraut ist oder mit einer Rutschsicherung, beispielsweise einer Gummiauflage, versehen ist.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beispielbeschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 das Klemmstück in räumlicher Darstellung und
Fig. 2 die erfindungsgemäße Spannvorrichtung an
abgeschrägten Tischkante.
Wie aus Fig. 1 zu erkennen, ist das Klemmstück 1 als eine halbkreisförmige Scheibe ausgebildet, in deren gekrümmte Mantelfläche eine umlaufenden Nut 2 eingearbeitet ist. Dadurch bilden ihre sich gegenüberliegenden Seitenflächen in diesem Bereich Seitenwangen 3, die ein zwischen ihnen liegendes beliebiges Teil einer Spannvorrichtung gegen ein seitliches Weggleiten sichern. Die
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Fläche, in der der Durchmesser der Scheibe liegt, bildet eine ebene Anlagefläche 4. Fig. 2 zeigt ein Seitenteil 5 einer Steckdose, die auf einer Tischplatte 6, die an ihrer Unterseite eine fliehende Kante 7 aufweist, befestigt wurde. Die dazu verwendete Spannvorrichtung besteht aus einem Spannwinkel 8, der von unten durch das Seitenteil 5 durchgesteckt wurde. Der lange Schenkel des Spannwinkels 8 ist an seinem freien Ende hohl ausgebildet und mit einem Innengewinde versehen, in das eine Schraube 9 einschraubbar ist. Das Seitenteil 5 dient somit als Lager für den Spannwinkel 8 sowie die Schraube 9. Damit das Seitenteil 5 beim Einschrauben dieser Schraube 9 in den Spannwinkel 8 gegen die Oberseite der Tischplatte 6 gedrückt und so an dieser arretiert werden kann, muss der kurze abgewinkelte Teil des Spannwinkels 8 gegen die Unterkante Tischplatte 6 als Widerlager drücken. Da diese als fliehende Kante 7 jedoch nicht parallel zu dem kurzen abgewinkelten Teil des Spannwinkels 8 verläuft, wird das Klemmstück 1 zwischen Spannwinkel 8 und fliehender Kante 7 der Tischplatte 6 so angeordnet, dass sich die beiden Schenkel des Spannwinkels 8 in dessen Nut 2 befinden. Beim Festziehen der Schraube 9 passt sich das Klemmstück 1 automatisch der Schräge der fliehenden Kante 7 an, so dass seine ebene Anlagefläche 4 exakt an der fliehenden Kante 7 zur Anlage kommt.
Alle hier dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
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BACHMANN GmbH & Co., 70499 Stuttgart
Spannvorrichtung zur Befestigung von Gegenständen auf bzw. an flächigen Teilen
Bezugszahlenliste
1 Klemmstück
2 Nut
3 Seitenwangen
4 Anlagefläche
5 Seitenteil
6 Tischplatte
7 Fliehende Kante
8 Spannwinkel
9 Schraube

Claims (5)

1. Spannvorrichtung zur Befestigung von Gegenständen auf bzw. an flächigen Teilen, deren Ober- und Unterseite zumindest in dem Befestigungsbereich nicht parallel verläuft, bestehend aus mindestens einem rechtwinklig abgewinkelten Spannschenkel sowie je Spannschenkel einem mit diesem in Wirkverbindung stehenden Gewindeteil mit einem weiteren Spannelement, dessen Abstand mittels des Gewindeteils gegenüber dem Spannschenkel veränderbar ist, wobei die Spannkraft, mit der der Gegenstand gegen das flächige Teil gedrückt wird, durch Festziehen oder Lösen des Gewindeteils variierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass beim Spannen an dem Spannschenkel bzw. Spannelement, der bzw. das nicht parallel zu der Spannfläche des flächigen Teils (6) verläuft, ein Klemmstück (1) zwischen Spannfläche (7) und Spannschenkel bzw. Spannelement angeordnet ist, dessen Mantelfläche aus einer gekrümmten und einer ebenen Anlagefläche (4) gebildet wird und die ebene Anlagefläche (4) an der Spannfläche (7) des flächigen Teils (6) anliegt.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück (1) eine halbkreisförmige Scheibe ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gekrümmte Bereich der Mantelfläche als Profil ausgebildet ist, das den Spannschenkel bzw. das Spannelement formschlüssig aufnimmt.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem gekrümmten Bereich des Klemmstückes (1) vorhandene Profil eine Nut (2) ist.
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der ebenen Anlagefläche (4) des Klemmstückes (1) ein Antirutschbelag aufgebracht ist.
DE20301578U 2003-01-31 2003-01-31 Spannvorrichtung zur Befestigung von Gegenständen auf bzw. an flächigen Teilen Expired - Lifetime DE20301578U1 (de)

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