DE20300750U1 - Zungenstruktur, insbesondere für einen Schuh oder eine Schuhkomponente - Google Patents
Zungenstruktur, insbesondere für einen Schuh oder eine SchuhkomponenteInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zungenstruktur, insbesondere die Zunge eines Innenschuhs eines Sportschuhs, oder allgemeiner die Zunge eines Schuhs.
Die heute gebräuchlichen Schuhe umfassen gewöhnlich einen weichen Oberschuh, der ein Paar Seitenteile hat, die miteinander verbunden oder einander angenähert werden können.
An dem Oberschuh ist normalerweise eine Zunge angebracht, die zwischen den Längskanten der Seitenteile und dem Fuß oder dem Bein des Trägers angeordnet und dazu geeignet ist, den vorderen Bereich des Fußes oder des Beins zu schützen und gleichzeitig den Tragekomfort für den Träger selbst zu verbessern.
Somit wird die Zunge vorzugsweise unter Verwendung weicher Materialien hergestellt, zumindest was den inneren Teil betrifft, der mit den Bereichen des Fußes und/oder des Beins in Berührung kommt.
Gewöhnlich hat die Zunge eine Polsterung aus elastisch komprimierbarem Material, die mit einem Schutzfutter überzogen ist, das vorzugsweise, jedoch nicht zwangsläufig aus dem gleichen Material besteht wie der Oberschuh.
P.O.
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Der Hauptnachteil derartiger bekannter Zungenstrukturen besteht darin, daß beim Ausüben bestimmter Sportarten, wie beispielsweise beim Skiabfahrtslauf, die Notwendigkeit besteht, einen möglichst steifen Sportschuh zu verwenden.
Das Vorhandensein einer weichen Zunge, die in der Lage ist, dem Träger guten Komfort zu bieten, hat allerdings den Nachteil, daß ein Schuh realisiert wird, der keine effiziente Kraftübertragung zwischen dem Körper des Skifahrers und dem Ski möglich ist, was wiederum bewirkt, daß die Skiführung selbst beträchtlich erschwert wird.
Als teilweise Abhilfe wurden Skistiefel hergestellt, die mit einer Zunge ausgestattet sind, die ein steifes Verstärkungselement umfaßt, welches außerhalb der Polsterung angeordnet ist.
Derartige bekannte Lösungen beseitigen jedoch nicht das Problem, das von einer Änderung der mechanischen Eigenschaften der Polsterung herrührt, die auftritt, wenn die Temperatur sinkt. Die Polsterung, die gewöhnlich aus Schaumkunststoff wie beispielsweise thermoformbarem Polyurethan-Schaumstoff besteht, wird nämlich immer steifer und unkomfortabler, wenn sie Temperaturen nahe oder unter Null Grad Celsius ausgesetzt ist.
Daraus ergibt sich der Nachteil, daß die Verwendung von Skistiefeln bekannter Art bei Umgebungstemperaturen von zirka -1O0C bis -2O0C physische Probleme erzeugen kann, und zwar insbesondere wegen der übermäßigen Steifigkeit der Zunge im Schienbeinbereich, wo sich die Kräfte zur Skiführung hauptsächlich konzentrieren.
Vor allem im Fall von Skifahrern, die diese Sportart häufig ausüben, wie beispielsweise Skirennläufern, ist dieser Nachteil besonders schwerwiegend und wird besonders stark empfunden. Um beste sportliche Leistungen zu erzielen, müssen Skirennläufer nämlich außerdem besonders steife Stiefel tragen, die eng um den Fuß geschnürt bzw. geschnallt sind.
Ein weiterer Nachteil der Sportschuhe bekannter Art liegt darin, daß die Eigenschaften ihrer Zungen nicht modifizierbar ist, wenn sich die Anforderungen seitens des Trägers ändern.
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, die aufgezeigten technischen Probleme zu lösen, indem die Nachteile des Stands der Technik beseitigt werden und eine Zungenstruktur angegeben wird, die es erlaubt, einen Sportschuh, und zwar insbesondere einen Skistiefel zu realisieren, der bequem ist und gleichzeitig optimale sportliche Leistungen gewährleistet.
Im Rahmen dieser Aufgabe ist eine Zungenstruktur zu realisieren, die ihre Komforteigenschaften auch bei Schwankungen der Umgebungstemperatur unverändert beibehält, insbesondere bei Temperaturen unter Null Grad Celsius.
Ferner ist eine Zungenstruktur zu realisieren, die dem Träger die Möglichkeit bietet, die mechanischen Eigenschaften der Zunge selbst je nach der auszuübenden Aktivität oder den Wetterbedingungen zu verändern.
Außerdem ist eine Zungenstruktur zu realisieren, deren mechanischen Eigenschaften leicht und sofort bestimmbar sind.
Schließlich ist eine Zungenstruktur mit einfachem Aufbau und gemäßigten Herstellungskosten zu realisieren.
Die oben genannten und andere Aufgaben, die im folgenden deutlicher werden, löst eine Zungenstruktur, insbesondere für einen Schuh oder eine Schuhkomponente, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie zumindest einen inneren Sitz hat, der dazu geeignet ist, einen komplementär geformten entfernbaren Einsatz aus elastisch komprimierbarem Material anzubringen.
Diese Zungenstruktur enthält vorzugsweise Mittel zum Befestigen des Einsatzes in dem Sitz und/oder Mittel, die zumindest einen Teil des Einsatzes von außen sichtbar machen.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich größtenteils aus der ausführlichen Beschreibung eines speziellen Ausführungsbeispiels, das als nicht einschränkendes Beispiel in den beigefügten Figuren dargestellt ist, in denen zeigen:
Figur 1 einen mit der erfindungsgemäßen Zunge ausgestatteten In
nenschuh in einer Ansicht schräg von vorne;
4-
Figuren 2 und 3 Details der Zunge ohne bzw. mit Einsatz, jeweils in einer Ansicht schräg von vorne;
Figur 4 den Einsatz in einer Ansicht schräg von vorne.
In den oben erwähnten Zeichnungen ist eine Zungenstruktur allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Bei dem speziellen Ausführungsbeispiel bildet die Zunge 1 einen Teil eines weichen Innenschuhs 2, beispielsweise eines nicht dargestellten Skistiefels.
Die Zunge 1 ist hinter einem Paar Seitenteilen 3a und 3b angeordnet, die unter Verwendung bekannter Mittel, wie beispielsweise eines oder mehrerer Hebel, die im wesentlichen quer zu dem Stiefelschaft angebracht sind, fest miteinander verbunden werden können.
Die Zunge 1 ist dazu geeignet, so an dem vorderen Bereich des Beins sowie des Fußgelenks und des Fußrückens anzuliegen, daß sie den Tragekomfort für den Träger verbessert.
Genauer gesagt hat die Zunge vorteilhafterweise eine Polsterung 4 aus elastisch komprimierbarem Material, die zwischen einer steifen äußeren Verstärkung 5 und einem innen befestigten Futter 6 angeordnet ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel hat die erfindungsgemäße Zunge einen Sitz, der in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 7 bezeichnet und vorzugsweise entsprechend einer Längssymmetrieachse in der Polsterung 4 ausgebildet ist.
Dieser Sitz 7, der in dem oberen Bereich der Zunge 1 und damit der Polsterung 4 ausgebildet ist, ist für den Träger durch vorübergehendes und teilweises Entfernen des Futters 6 von der Polsterung 4 zugänglich.
Genauer gesagt kann ein derartiges teilweises Entfernen vorteilhafterweise dank einer Klappe oder Kappe 8 ausgeführt werden, die an dem mit dem Bezugszeichen 9 bezeichneten oberen Ende des Futters 6 ausgebildet ist.
-5-
Diese Kappe 8 besteht vorzugsweise aus elastisch verformbarem Material 8 und ist dazu geeignet, sich in lösbarer Art und Weise über das erste und das zweite freie Ende 10 bzw. 11 der Polsterung 4 und der Verstärkung 5 zu legen, so daß sie den Zugang zu dem Sitz 7 versperrt.
Der Sitz 7 ist dazu geeignet, einen komplementär geformten, im wesentlichen flachen einlagigen oder mehrlagigen Einsatz 12 aufzunehmen, der aus elastisch verformbarem Material, wie beispielsweise einem Kunststoff besteht, dessen mechanische Eigenschaften sich z.B. bei sinkenden Temperaturen nicht ändern.
In Fig. 2 ist der Einsatz 12 entfernbar in dem Sitz 7 aufgenommen dargestellt. Sobald der Einsatz 12 positioniert ist, kann er unter Verwendung der Befestigungsmittel, nämlich der Kappe 8, befestigt werden, die über dem ersten und dem zweiten freien Ende 10 und 11 angeordnet wird.
Der Einsatz 12, der in Fig. 4 in einer seiner möglichen Formen dargestellt ist, kann vorteilhafterweise eine flache, nahezu rechteckige oder trapezförmige Form haben, die eine erste, vordere Seite 13a und eine zweite, hintere Seite 13b definiert.
An der vorderen Seite 13a des Einsatzes 12 kann vorteilhafterweise ein Plättchen oder ein Vorsprung 14 mit beliebiger Form, wie beispielsweise der in Fig. 4 dargestellten ovalen Form abstehen.
Der Einsatz 12 kann derart in dem Sitz 7 positioniert werden, daß das Plättchen 14 in einem ersten Fenster 15 angeordnet ist, das zweckmäßigerweise in der Polsterung 4 und der Verstärkung 5 ausgebildet ist.
Ein zweites Fenster 16 ist an der Klappe oder Kappe 8 ausgebildet, so daß das Plättchen 14, sobald die Kappe 8 selbst über der Verstärkung 5 angeordnet ist, über das zweite Fenster 16 hervorsteht oder zumindest sichtbar ist (siehe Fig. 1).
Auf diese Weise ist das Plättchen 14 als Mittel geeignet, das den Einsatz 12 von außen sichtbar oder erkennbar macht.
Die Realisierung unterschiedlicher Arten des Einsatzes 12, von denen jede durch vorbestimmte mechanische Eigenschaften gekennzeichnet ist, denen entspre-
chende Farben zugeordnet sind, erlaubt es somit dem Träger, schnell zu erkennen, welche Art von Einsatz verwendet wird.
Die erfindungsgemäße Zunge wird demnach folgendermaßen eingesetzt: Wie in Fig. 1 zu sehen, kann der Skifahrer leicht die Farbe des Plättchens 14 erkennen, das aus dem zweiten Fenster 16 hervorsteht, und kann folglich die Steifigkeit, die elastische Verformbarkeit, den Absorptionsgrad und die anderen mechanischen Eigenschaften des Einsatzes bestimmen, da die Einsätze, wie erwähnt, unter eindeutiger Zuordnung einer Farbe zu einer Art von Einsatz hergestellt werden.
Wenn der Träger der Meinung ist, daß es für eine bestimmte sportliche Aktivität vorteilhaft wäre, einen anderen Einsatz 12 zu verwenden, kann er den Einsatz einfach austauschen, indem er die Kappe 8 von dem ersten Ende 10 der Polsterung und dem zweiten Ende 11 der Verstärkung anhebt und den auszutauschenden Einsatz aus dem Sitz 7 herauszieht.
Dann kann der Träger den neuen Einsatz so in dem Sitz 7 positionieren, daß die vordere Seite 13a in der Polsterung 4 anliegt. Danach schließt er den Sitz 7 wieder, was dadurch erfolgt, daß die Kappe 8 wieder über dem ersten und dem zweiten Ende 10 und 11 angeordnet wird.
So hat sich gezeigt, daß die Erfindung die gestellten Aufgaben löst, indem eine Zunge angegeben wird, die es dem Träger ermöglicht, einen Sportschuh zu tragen, der bei jeder Wettersituation sehr komfortabel ist.
Ein derartiger Schuh ist so aufgebaut, daß er immer optimale sportliche Leistungen gewährleistet, da es möglich ist, die mechanischen Eigenschaften der Zunge in Abhängigkeit der auszuübenden Aktivität zu variieren.
Dank des aus dem Fenster der Kappe hervorstehenden Plättchens oder Vorsprungs, ist es zudem möglich, die Farbe des Einsatzes zu erkennen und so anhand einer vorher definierten Farbskala die mechanischen Eigenschaften des Einsatzes zu bestimmen.
Selbstverständlich sind zahlreiche Modifikationen und Variationen der Erfindung mögliche, die alle im Rahmen des gleichen Erfindungsgedankens liegen.
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So können zum Beispiel zwei oder mehr Sitze nebeneinander und/oder nacheinander auf der Mittelachse der Zunge angeordnet sein, von denen jeder einen entfernbaren Einsatz mit den gewünschten mechanischen Eigenschaften aufnehmen kann.
Die Form und die Anzahl der Sitze und der Einsätze kann die für die Art des Schuhs und die Bedürfnisse des Trägers jeweils am besten geeignete sein.
Zudem kann die erfindungsgemäße Zungenstruktur nicht nur bei der Herstellung von Innenschuhen für Skistiefel eingesetzt werden, sondern auch für jeden anderen Schuh, der eine Änderung der mechanischen Eigenschaften in Abhängigkeit des ausgeübten Sports oder das Beibehalten der mechanischen Eigenschaften, wie beispielsweise der Weichheit, bei Änderung der Wetterbedingungen erfordert.
So können beispielsweise Bergstiefel oder Schlittschuhe, Snowboard- oder Telemarkstiefel und andere Sportschuhe leicht hergestellt werden.
Selbstverständlich können die eingesetzten Materialien und die Abmessungen der einzelnen Komponenten der erfindungsgemäßen Zungenstruktur die für die speziellen Anforderungen jeweils am besten passenden sein.
Die verschiedenen Mittel zum Ausführen bestimmter unterschiedlicher Funktionen müssen selbstverständlich nicht zwangsweise in der dargestellten Ausführungsform bestehen, sondern können an sich in vielen Ausführungsformen vorliegen, auch solchen, die nicht dargestellt sind.
Claims (16)
1. Zungenstruktur, insbesondere für einen Schuh oder eine Schuhkomponente, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest einen inneren Sitz (7) hat, der dazu geeignet ist, einen komplementär geformten entfernbaren Einsatz (12) aus elastisch komprimierbarem Material zu positionieren.
2. Zungenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest einen inneren Sitz (7) hat, der dazu geeignet ist, einen komplementär geformten elastisch komprimierbaren Einsatz (12) zu positionieren, wobei Mittel zum Befestigen des Einsatzes (12) in dem Sitz (7) vorgesehen sind.
3. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest einen inneren Sitz (7) hat, der dazu geeignet ist, einen komplementär geformten elastisch komprimierbaren Einsatz (12) zu positionieren, wobei Mittel vorgesehen sind, die zumindest einen Teil des Einsatzes von außen sichtbar machen.
4. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (12), der eine im wesentlichen flache Form hat und einlagig oder mehrlagig ist, aus elastisch verformbaren Materialien besteht, die mechanische Eigenschaften haben, die bei Temperaturschwankungen annähernd konstant sind.
5. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Sichtbarmachen vorteilhafterweise aus einem Fenster/einer Öffnung oder mehreren Fenstern/Öffnungen (15, 16) bestehen, das/die in den äußeren Lagen der Zungenstruktur ausgebildet und dazu geeignet ist/sind, den Sitz (7) für den Einsatz (12) mit der Umgebung zu verbinden.
6. Zungenstruktur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Fenster/die eine Öffnung oder die mehreren Fenster/Öffnungen (15, 16) es erlaubt/erlauben, den in dem Sitz (7) aufgenommenen Einsatz (12) von außen sichtbar zu machen.
7. Zungenstruktur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Fenster/die eine Öffnung oder die mehreren Fenster/Öffnungen (15, 16) dazu geeignet ist/sind, zumindest ein Plättchen oder zumindest einen Vorsprung (14) des Einsatzes (12) nach außen vorstehend zu positionieren.
8. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (12) eine im flache, annähernd trapezförmige Form hat, die eine erste, vordere Seite (13a) und eine zweite, hintere Seite (13b) definiert.
9. Zungenstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Plättchen oder der zumindest eine Vorsprung (14), das/der von der vorderen Seite des Einsatzes (12) hervorsteht, in dem einen Fenster/der einen Öffnung oder den mehreren Fenstern/Öffnungen (15, 16) verläuft, das/die in der Zungenstruktur entsprechend einer Achse ausgebildet ist/sind, die ungefähr senkrecht zur Anordnungsebene derselben ist.
10. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Polsterung (4) aus elastisch verformbarem Material enthält, wobei der zumindest eine Sitz (7) für den komplementär geformten Einsatz (12) entlang der Längsachse der Polsterung (4) ausgebildet ist.
11. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterung (4) zwischen einer äußeren steifen Verstärkung (5) und einem innen angebrachten Futter (6) angeordnet ist, wobei der Sitz (7), der in der Polsterung (4) entsprechend dem Futter (6) ausgebildet ist, für den Träger durch das vorübergehende und teilweise Entfernen des Futters (6) selbst von der Polsterung (4) zugänglich ist.
12. Zungenstruktur nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (9) des Futters (6) eine Klappe oder Kappe (8) hat, welche das Mittel zum Befestigen des Einsatzes (12) in dem Sitz (7) darstellt.
13. Zungenstruktur nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe oder Kappe (8), die zumindest teilweise aus elastisch verformbarem Material besteht, dazu geeignet ist, über den freien Enden (10, 11) der Polsterung (4) und der Verstärkung (5) liegend eine lösbare Verbindung zwischen Futter (6) und Polsterung (4) zu gewährleisten.
14. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Plättchen/der zumindest eine Vorsprung (14) zum Anordnen in einem ersten Fenster (15) geeignet ist, das zweckmäßigerweise in der Polsterung (4) und in der Verstärkung (5) ausgebildet ist.
15. Zungenstruktur nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Plättchen/der zumindest eine Vorsprung (14) zum Anordnen in einem zweiten Fenster (16) geeignet ist, das zweckmäßigerweise an der Klappe oder Kappe (8) ausgebildet ist.
16. Zungenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie die wechselnde Verwendung mehrerer Einsätze (12) vorsieht, von denen jeder gewünschte mechanische Eigenschaften hat und durch eine vorgegebene Farbe eindeutig gekennzeichnet ist.
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