DE2029927A1 - Elektrischer Verschluss - Google Patents
Elektrischer VerschlussInfo
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- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Verschluß
für eine die Objekthelligkeit Über das optische System messenden Kamera und insbesondere auf einen Verschluß,
welcher eine der Objekthelligkeit entsprechende Zeit, von der nachfolgend von Einstellzeit oder nur Zeit
im■Gegensatz, zu der Belichtungszeit gesprochen wird,
vor der Belichtung ermittelt und die" Spannung des mit konstanter Geschwindigkeit in dieser Zeit aufgeladenen
oder entladenen Kondensators mit der Spannung eines anderen mit konstanter Geschwindigkeit geladenen oder entladenen
Kondensators vergleicht, während ein Verschluß-/ öffnungs- und Schließglied zur Belichtung geöffnet ist
und wodurch die Schließbewegung des vorgenannten Gliedes beginnt.
Bei den bekannten elektrischen Verschlüssen der vorgenannten
Art kann deren Betätigung nicht einfach durch die leistung des fotoelektrischen Elementes
während der Belichtung durchgefuhrtwerden, sondern es
wird im voraus die Belichtungsspannung eines elektrischen Verzögerungsatromkreises· mit einem fotoelektrischen
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BAD ORJOlNAL
Element, die der Objekthelligkeit entspricht gespeichert und dann der Verschluß durch die gespeicherte Spannung
gesteuert. Dabei ist es schwierig, die Spannung mit großer
Genauigkeit über den v/eiten Bereich möglicher Objekthelligkeiten zu speichern.
Es ist bereits ein elektrischer Verschluß vorgeschlagen v/orden, bei dein ohne eine Spannungsspeicherung entsprechend
der Objekthelligkeit die Belichtung durch die Betätigung zweier Zeitmeßstroir.kreise nach der Ermittlung
der richtigen Belichtungszeit mittels eines fotoelektrisch vor der Belichtung gemessenen Viertes gesteuert
wird. Ss wird hierzu auf die deutsche Patentanmeldung
P 2028164.5 verwiesen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es nicht nötig , die der Objekthelligkeit entsprechendeSpannung zu speichern,
sondern es ist nur erforderlich, den zweiten Zeitme£- stromkreis zu betätigen, mn de£ Schließbewegung des den
Verschluß öffnenden und schließenden Gliedes zu dem Zeitpunkt zu bewirken, zu den die entsprechende Beiich-.:
tungszeit vollständig durch den Lichtmeßstromkreis vor
der Belichtung gemäß der Objekthelligkeit ermittelt ermittelt ist. Dabei entsteht die Schwierigkeit bei
dunklen Objekten, den zweiten Zeitmeßatromkreis vor Ermittlung
der der Objekthelligkeit entsprechenden richtigen Belichtungszeit durch den Lichtmeßstromkreis zu
betätigen, weil es Zeit braucht, das den Verschluß
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öffnende und schließende Glied zu starten.
Gemäß der Erfindung wird ein elektrischer Verschluß
für eine die Clrekthelligkeii über das optische System
messender. Kamera" vorgeschlagen, die aus einem Lichtr.e.:
Stromkreis zur fotometrischen Ermittlung der Belichtungszeit
vor der Belichtung und einem ersten Kondensator lestoM, der mit konstanter Geschwindigkeit während
der Eins teil zeit'geladen cder entladen wird und der die
Eewcrur.g. des den Verschluß öffnenden oder schließenden
Glier.es steuert, wenn die Spannung des zweitenKondensatcrs
die Spannung der ersten Kondensators erreicht, v/cbei
der zweite Kondensator mit konstanter Geschwindigkeit
mit Öffnung des den Verschluß öffnenden oder schließenden Gliedes gesteuert wird.
Der erfir.äur.gsgc-r.äße Vorschlag macht es möglich, eine
geeignete Zeit cvisehen der Betätigung-des Auslösers
und der des der. Verschluß öffnenden und schließenden Gliedes zu Kühlen, wobei diese Zeit zur Ermittlung der
richtigen Belichtungszeit durch den Lichtmeßstromkreis
entsprechend der Objekthelligkeit verlängert oder verkürzt
wird«
Außerdem ist der elektrische Verschluß nach der Erfindung jeder Geschwindigkeit der Verschlußauslcsebewegung
anpeßbar.
Der Verschluß nach der Erfindung besitzt ferner einen
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veränderlichen Vergrößerungskoeffizienten zwischen der richtigen Belichtungszeit und der Zeit, die
durch den LichtmeBstromkreis gemäß' der Helligkeit des
Objektes vor der Belichtung ermittelt worden ist.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und v/erden anhand
dieser in allen Einzelheiten erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Zeitdiagrann, das die Betätigung des elektrischen'
Verschlusses gemäß der Erfindung in Abhängigkeit von der Kondensorladung darstellt,
elektrischen Steuerstromkreises des elektrischen Verschlusses gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt einer Kamera mit ;
Schlitzverschluß, der von dem Stromkreis gemäß Fig. 2 gesteuert wird,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Kamera mit einem Linsenverschluß,
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des Auslösers bei Kameras mit Schlitzverschluß,
iJ des dritten Ausführungsbeispiels
de-s~~elekirrrsehe£ Steuerstromkreises,
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Fig. 8, ein Zeitdiagramm eines elektrischen Verschlusses,
der von einem Stromkreis gemäß Fig. 6 und 7 gesteuert ist,
Fig. 9 ein Schaltbild des vierten Ausführungsbeispiels
des elektrischen Steuerstromkreises,
Fig. 10 ein Zeitdiagramm bei Verwendung eines Steuerstromkreises gemäß Fig. 9,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer Kamera mit dem Steuerstromkreis gemäß Fig. 9,
Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung der Auslöseeinrichtung
gemäß Fig. 11,
Fig. 13 ein Detail der Fig. 12,
Fig. 14 ein Schaltbild des fünften Ausführungsbeispiels
des elektrischen Steuerstrqmkreises gemäß der Erfindung,
Fig. 15 ein weiteres Diagramm. ' '
In der feilenden Beschreibung sind korrespondierende
Teile in den verschiedenen Zeichnungen mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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Fig. 1 zeigt ein Zeitdiagramm, das die Bewegung eines elektrischen
Verschlusses darstellt, wenn der Schlitzverschluß gemäß Fig. 3 durch einen elektrischen Steuerstromkreis bei Verwendung
eines Ladekondensators nach Fig. 2 gemäß der Erfindung gesteuert wird. In diesem Diagramm sind auf der Abzisse die Zeit t, im
oberen Bereich der Ordinate die Spannung des Kondensators V und im unteren Bereich der Öffnungsstand des Verschlusses Q aufgetragen.
Am Punkt A beginnt die Betätigung des Verschlußauslöseknopfes, bei 0 wird der Hauptschalter geschlossen, während a den Zeitpunkt
anzeigt, an welchem der Lichtmeßstrom die Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Objekthelligkeit ermittelt, b den der Freigabe
des Spiegels bei weiterer Betätigung de3 Auslöseknopfes, c den der Freigabe des Haltegliedes des ersten Vorhanges und d den der
Freigabe des Haltegliedes des zweiten Vorhanges.
Wird gemäß Fig. 3 der Auslöseknopf 5 betätigt, d.h. heruntergedrückt,
so wird zuerst der Hauptschalter S^ zum Zeitpunkt 0 geschlossen. Daraufhin beginnt der Ladevorgang des Kondensators
2 gemäß Fig. 2 mit durch den Fotowiderstand 1 fließenden Strom. Der Fotowiderstand ist an dem Pentaprisma 20 angeordnet. Gleichzeitig
beginnt der Ladevorgang des Kondensators~~3"mit dem durch
den Widerstand H1 über den im leiteiidea^ustand befindlichen
Transistor T^ fließenden^^rmlTionstanter Geschwindigkeit.
Zum ZeJJp^ikt~aV^weRn.'der Kondensator 2 auf die vorbestimmte
Spannung aufgeladen ist, werden die Transistoren T-j und T^» die
einen Sohmidt'sehen Stromkreis darstellen, umgekehrt und desgleichen
der Transistor T^, der somit nichtleitend wird.
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Damit endet der Aufladevorgang des Kondensators 3» der zu dieser
Zeit die Spannung Vx gespeichert hat.
Bei weiterer Betätigung des Auslöseknopfes 5 schlägt dieser zum Zeitpunkt b an einen Sperrhebel 7, der mit dem Spiegel 6 in·Eingriff
steht, wodurch der Spiegel 6 im Uhrzeigersinn nach Freigabe
des Spiegelrahmens 6a aus der 45° Stellung gegenüber der optischen
Achse des Aufnahmeobjektivs 16 schwenkt und an einen Haltehebel 9
für den ersten Vorhang anschlägt. Bei gespanntem Verschluß ist, wie in Fig. 3 gezeigt", der Haltehebel 9 für den ersten Vorhang
in Kingriff mit einem Haltearm 11, der das Laufen des auf die
Aufwickelspule gewickelten Vorhanges sperrt, während er unter Zugwirkung einer fiückzugspule 13 steht. Bei Anschlag des Spiegels an den Hebel 9 wird dieser verschwenkt und gibt den Haltearm
11 frei, so daß der erste Vorhang am Zeitpunkt c zu laufen
beginnt und die Belichtung durch das Fenster PQ vorgenommen wird. Gleichzeitig wird der Schalter S3 durch die Schwenkung des Haltehebels
9 geöffnet, wodurch der zweite Kondensator 4, der bis dahin kurzgeschlossen ist, seine Aufladung beginnt und zwar mit
dem Strom, der durch den ?/iderstand ^ fließt.
Die Transistoren T^ und Tc des Vergleichsstromkreises sind entgegengesetzt mit der Stromquelle verbunden und bilden einen Differentialverstärker.
Die in dem ersten Kondensator 3 gespeicherte Spannung Vx wird der Basis des^Transistors T* zugeführt und die
des zweiten Kondensators 4 zu der deV Transistors Tc. Beide
Spannungen werden miteinander verglichen uni wenn■ die
des zweiten Kondensators zum Zeitpunkt d gleich Vx wird, so
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kehrt der Differentialverstärker den Transistor Tg um und macht
ihn leitend bzw. durchgängig, wodurch die Spule.des Elektromagneten M des Transistorstromkreises stromdurchflossen wird. Der erregte
Elektromagnet M in Fig. 3 zieht den Anker, der an dem Haltehebel
14 befestigt ist, an. Als Folge davon wird der Haltearm 1:6
von dem Eingriff mit dem Haltehebel 14 gelöst und die Abwickelspule
15 des zweiten Vorhanges 17 freigegeben. Damit wird die
Aufwickelspule 18 wirksam und der zweite Vorhang beginnt zu laufen, wonach die Belichtung beendet ist.
Die Zeitspanne A-br während welcher der Auslöseknopf 5 heruntergedrückt
wird, beträgt annähernd gewöhnlich 1/50 see. bei Handbetätigung und der Lichtstrommeßkreis muß die Einstellzeit ■■ \ in
Abhängigkeit von der Objekthelligkeit in dem Zeitintervall 0-a veranschlagen, das kürzer ist als die Zeitspanne A-b. Wenn also
die Belichtungszeit c-d, die der Objekthelligkeit entspricht, länger als 1/50 see. ist, so ist es erforderlich, diese veranschlagte
Zeit kürzer als die tatsächliche Belichtungszeit c-d zu machen. Dieses Erfordernis kann gemäß der vorliegenden Erfindung
durch entsprechende Wahl der Kapazität des Kondensators 4 und der Werte der Widerstände Ej und !*£ realisiert werden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführung einer Spiegelreflexkamera mit einer Linse, deren Linsenverschluß mit einem Steuerstromkreis entsprechend
Fig. 2 ausgestattet ist, wobei zum besseren Verständnis der Verschlußmechanismus in Vorderansicht und die Anordnung des
Spiegels und des Suchers in Seitenansicht gezeigt ist.
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Der Verschlußring 21 ist frei drehbar auf einem nicht gezeigten Rotor gelagert und besitzt eine Drehneigung im Uhrzeigersinn
durch die Feder 22 . Von den Verschlußlamellen ist der Übersichtlichkeit
halber nur eine Lamelle 25 dargestellt. Diese ist auf der Achse 25a schwenkbar gelagert, die auf der nicht
gezeigten Grundplatte befestigt ist. Ein Stift 25b der Verschlußlamelle greift in ein zugehöriges Langloch 24 des Ringes
21 ein, wodurch die Lamelle durch Verdrehung des Ringes 21 geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Zahl der Langlöcher
in dem Ring 21 entspricht der der Lamellen. Der Verschlußring besitzt an seinem Umfang einen Absatz 23, der mit dem Auslösehebel 29 in Eingriff steht, wenn der Verschluß, wie in Fig. 4
gezeigt, gespannt ist und ist in der weitesten Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn mit geöffneten Verschlußlamellen gegen die
Wirkung der Feder 22 angehalten, um die Lichtmessung und die Bildeinstellung im Sucher zu ermöglichen. Auf der Stirnseite
des Verschlußringes 21 ist ein die Freigabe des Spiegels bewirkender
Stift 28 befestigt, ein Antriebsstift 26 zum Öffnen und einer 27 zum Schließen.
Der eine Arm des Auslösehebels 29 steht mit dem Anhalteabsatz
des Verschlußringes 21 in Eingriff, während sich der andere Arm im Wirkungsbereich des Auslöseknopfes befindet. Bei Herunterdrücken
des Knopfes 5 wird zum Zeitpunkt 0 zuerst der Hauptschalter geschlossen und anschließend bei tieferem Eindrücken
ein Auslösehebel entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, um dessen Eingriff mit dem Verschlußring zu lösen, der dadurch im Uhrzeigersinn
durch die Wirkung der Feder 22 schwenkt und die Verschlußlamelle für eine Weile schließt'.
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Zum Zeitpunkt 0, wenn der Hauptschalter S-j geschlossen ist, beginnt
die Aufladung des Kondensators 2 des Lichtmeßkreises und
dem ersten Kondensator 3, gezeigt in Fig. 2, während zu dem Zeitpunkt a, wenn der Kondensator 2 auf die vorbestimmte Spannung
V0 aufgeladen ist, der Transistor T* nicht leitend ist und
dadurch die Aufladung des ersten Kondensators gestoppt wird und die Spannung Vx ist zu diesem Zeitpunkt gespeichert. Die Situation
ist die gleiche wie im Fall des zuvor beschriebenen Schlitzverschlusses.
Durch eine Drehung des Verschlußringes 21 stößt der Stift 28 gegen den Haltehebel 36 des Spiegels, so daß dieser entgegen
dem Uhrzeigersinn schwenkt und ebenso nach Freigabe der Antriebshebel 37 des Spiegels durch die Wirkung der Antriebsfeder 38.
Der Antriebshebel 37 stößt gegen einen Stift 39 des beweglichen Rahmens des Spiegels 6, wodurch der Spiegel 6 in die horizontale
Stellung aus der 45° Stellung gegenüber der optischen Achse des Aufnähmeobjektivs.
Zum Zeitpunkt ο wird bei Verschwenkung dea Spiegels 6 der Haltehebel
30, der den Verschluß geöffnet hält, gegen den Uhrzeigersinn geschwenkt und folglich wird der Antriebshebel 31, der durch
die starke Feder 32 im Uhrzeigersinn beeinflußt ist, freigegeben. Der Öffnungshebel 31 stößt den Antriebsstift 26 des Verschlußringes
21 entgegen dem Uhrzeigersinn und zwar gegen die Wirkung der Feder 22 und öffnet die Verschlußlamellen 25, die für einen Augenblick
geschlossen waren. Gleichzeitig öffnet die Drehung des Öffnungshebels im Uhrzeigersinn den Schalter S^ und der zweite Kondensator
beginnt sich aufzuladen* wie in Fig. 2 gezeigt«.
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— ι ι —
Die Spannung dieses Kondensators wird in dem Differentialverstärker
verglichen mit der im ersten Kondensator gespeicherten Spannung und zum Zeitpunkt d, wenn beide Spannungen gleich werden, wird
durch die Leistung des Differentialverstärkers der Transistor 6 leitend und erregt den Elektromagneten U1 wodurch der Anker des
Schließhebels 33 angezogen wird und letzterer im Uhrzeigersinn schwenkt und die Sperre für den Schließantriebshebel, der unter
der Wirkung der starken Feder 35 steht, freigibt.
Genau zu diesem Zeitpunkt wird der Antriebsstift 27 von dem
Schließantriebshebel 34 erfaßt und im Uhrzeigersinn bewegt, wodurch der Schließvorgang der Lamellen beginnt und die Belichtung
beendet ist. Die Schalter S2 und-S2.1 sind Entladeschalter für die
Kondensatoren 2 und 3, die zur Steuerung des Aufladebeginns zum Zeitpunkt 0 gebraucht werden.
Im Fall der Ausführungen gemäß Fig. 2 und Fig. 3 ist das zeitliche
Intervall von 0 bis b abhängig von der Geschwindigkeit, mit der der Knopf 5 heruntergedrückt wird. Um jedoch dieses
Zeitintervall konstant zu machen, kann die Ausführung gemäß Fig. 5 getroffen werden. Dabei ist die Spule eines Elektromagneten M1, in Fig. 2 gestrichelt eingezeichnet, an den Kollektor des Transistors T-j angeschlossen, der leitend wird, wenn der
Kondensator 2'die vorbestiiante Spannung VQ erreicht und dann den
Spiegelanhaltehebel 7 betätigt.
In den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen werden die
Ladespannungen der Kondensatoren 3 und 4 verglichen und der
Schließvorgang des Verschlußöffnungs- bzw. -schließgiiedes beginnt bei d, wenn die genannten Spannungen miteinander übereinstimmen.
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Bei der Ausführung des elektrischen Stromkreises gemäß Fig. 6
und Fig. 7 beginnt der Schließvorgang des Verschlußöffnungs-
bzw. -schließgliedes bei Entladung des ersten und des zweiten
Kondensators zu dem Zeitpunkt, wenn die genannten Entladespannungen miteinander übereinstimmen.
In Fig. 6 hat der Hauptschalter S^ zwei Kontaktstellen S^ und
S-jk und befindet sich in Kontakt mit S^ vor der Auslösebetätigung,
so daß der Kondensator 5 vorher durch die Stromquelle E aufgeladen wird, während der Schalter Sy bei Öffnen des Schalters
S* zum Kurzschließen des Kondensators 4 geschlossen wird.
Zum Zeitpunkt 0 der Fig. 8 wechselt der Schalter S^ zu der Kontaktstelle
S-jk über und folglich der Kondensator 2 mit einer zur
Objekthelligkeit proportionalen Geschwindigkeit aufgeladen (Kurve I der Fig. 8). Gleichzeitig entlädt sich der erste Kondensator 3 über den Widerstand Ej (Kurve II der Fig. 8), da der
Transistor Tp zuerst leitend im Schmidt'sehen Stromkreis aus den
Transistoren T^ und T2 ist, während zu dem Zeitpunkt, an dem die
Spannung des Kondensators VQ erreicht, der Schmidt'sehe Stromkreis
umgekehrt wird und der Transistor 2 sperrt» Der erste Kondensator hört dann mit der Entladung auf und spei- ■
chert die Spannung dieses Augenblickes.
Anderseits zun Zeitpunkt c, wenn die Verschlußöffnung beginnt,
öffnet sich der Schalter S,, während der Schalter Sy schließt
und die Aufladung des zweiten Kondensators 4 über den Widerstand i?2 beginnt. In diesem Fall ist die Ausgangsklemme m des zweiten
Kondensators 4 negativ und negative Ladung ist in dem zweiten Kondensator gespeichert.
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Die Spannung der Klemme m vermindert sich annähernd linear von der Spannung E, wie in der Kurve III der Fig. 8 gezeigt und wird
über eine die Spannungshöhe anzeigende Einrichtung aus den Transistoren T4 und Tc mit der Endspannung Vx des ersten Kondensators
5 verglichen, der vorher die Ladespannung gespeichert hat. Wenn zum Zeitpunkt d die Spannung der Klemme m des zweiten Kondensators 4 Vx erreicht, wird der Transistor Tg leitend und elektrischer
Strom fließt durch den Elektromagneten M und es beginnt der Schließvorgang des Verschlusses.
In der in Pig. 7 gezeigten Ausführung ist der zweite Kondensator
4 bereits auf die Spannung E aufgeladen, wenn der Hauptschalter S1 auf die Kontaktstelle S^ zum Zeitpunkt O (vgl. Fig. 8) umschaltet.
Öffnet der Schalter S* zum Zeitpunkt c, beginnt der.
Kondensator 4 seine Entladung über den Widerstand J^, wodurch
sich die Spannung der Klemme m entlang der Kurve II in Fig. 8 ändert. Wenn die Spannung mit der gespeicherten Spannung des
ersten Kondensators 3 übereinstimmt, kehrt der Differentialverstarker
den Transistor 6 um, so daß dieser leitend und der
Elektromagnet erregt wird. Dadurch wird der SchließVorgang
des Verschlusses eingeleitet.
Die oben genannte Ausführung ist besonders wirksam im Fall hoher der Objekthelligkeit entsprechender Belichtungszeit. Es ist. jedoch
schwierig, mit solchen Steuerstromkreisen .Belichtungszeiten
von großer Genauigkeit zu erhalten, wenn die Objekthelligkeit
groß ist, z.B. die entsprechende Belichtungszeit«i.1/2oo see. beträgt.
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-K-
Eine der Möglichkeiten, die diese Schwierigkeit überwinden, ist der Steuerstromkreis entsprechend Fig. 9.
Fig. 10 zeigt ein Zeitdiagramm und Fig, 11 einen SohlitzTerschluß
mit dem elektrischen Steuerstromkreis gmäB Figo 9*
Bei einem Stromkreis gemäß Fig. 9 wird der Inslöselraopf zum Zeitpunkt
A heruntergedrückt und sum Zeitpunkt 0 der Hauptschalter S^
geschlossen. Daraufhin wird die Objekthelligkeit durch den Fotowiderstand 1 und den vorbeschriebenen Widerstand S_ ermittelt.
Die ermittelte Spannung wird auf die Basis des Transistors T^ gegeben.
Ist die Objekthelligkeit größer als die ¥©rlb@ stimmte Höhe,
so wird der Transistor T1 leitend und der Elektromagnet M^ erregt,
Der Elektromagnet M8 bewirkt dadurch eine farscshwemknag der
Steuerplatte 45 gegen die Wirkung Ton deren F@i@r und versucht
gleichzeitig den Spiegelanhaltehebel 7 eatgegea des Uhrzeigersinn
zu drehen, aber dessen Drehung ist behiad@rt9 weil dessen
Arm 7a an einem Anschlag 41a des Auslösehebels '41 anlegt» der
sich zusammen mit dem Auslöseknopf verschiebt.
Wie im einzelnen in Fig., 12 gezeigt, ist
mit dem Auslösehebel 41 verbunden und folgt dessen Bewegung über
eine Feder 42. Wenn die Steuerplatte 45 geseliueakt ist, ist die
Schaltplatte 43 an einer weiteren Bewegung m©h rechte zusammen
mit dem Auslösehebel- 41 gehindert,,
Die Stromkreisumschalterplatte 43 besitzt Ansitz®, zur Bildung
des Wechselschalters Sc und Sg, wie in. Fig» 13 g©^©igt„ wobei
in Abhängigkeit von der Stellung der Umschaltplatte 45 der Wecfa-
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selschalter Sc mit einem der Kontakte Sc3 und Sc^ in Verbindung
steht und der Wechselschalter Sg mit Sg3 und Sg^
Folglich, wenn die Objekthelligkeit größer ist als die vorbestimmte
Höhe werden die Wechselschalter Sc und Sg mit den Kontakten
Sca und Sg3 verbunden, weil eine Verschiebung der Umschaltplatte 45 durch die Steuerplatte 45 behindert ist.
Ist hingegen die Objekthelligkeit geringer als die vorbestimmte
Höhe, so sind die Wechselschalter Sc und Sg mit den Kontakten
Sr-D und Sgk verbunden, weil die Verschiebung der Umschaltplatte
43 nach rechts nicht weiter behindert ist. Mit dem Kontakt Sc18
ist ein Kondensator 2a von relativ großer Kapazität verbunden, der mit den Fotowiderstand 1 in Reihe geschaltet ist und desgleichen
ist der Kontakt Sc^ mit einem Kondensator 2b mit relativ
geringer Kapazität verbunden. In gleicher Weise sind zwei Kondensatoren 3a und 3b in Reihe mit des Transistor T* und dem
Widerstand R< geschaltet, wobei die Kapazität des Kondensators 3a
größer als die des 3b ist und der Kondensator 3a ist mit dem Kontakt
Sg und der Kondensator 3b mit dem Kontakt Sg, verbunden.
Me Aufladekurven für die Kondensatoren 2a, 2b, 3a und 3b sind
durch die Kurven I, I1, II, II1 in Fig. 1o gegeben.
Ein V-fömiger Hebel 40 mit Anhalteansätzen 40a und 40b verhindert
ein Umschalten der Wechselschalter Sc und Sg, wenn das Auslöseverfahren
während der Belichtungssteuerung unterbrochen wird.
109808/1282 BAD ORIGINAL
Wenn die Umschaltplatte in die Auslöserichtung verstellt wird, kommt einer der Ansätze 40a oder 40b in Eingriff mit dem Anhaltestift
44 und verhindern dessen Rückkehr. ■ Ist die Belichtung beendet, so beginnt die Aufwicklung des zweiten Vorhangs auf die
Spule 18, wobei der Stift 18a von dem V-förmigen Hebel 40 erfaßt und gegen die Wirkung der Feder im Uhrzeigersinn geschwenkt wird.
Dadurch wird der Anhaltestift freigegeben und die Umschaltplatte kann sich nach links bewegen.
Bei weiterem Herunterdrücken des Auslöseknopfes 5 wird ein Schalter S/, nicht in der Fig. 11 gezeigt, geschlossen und zum
Zeitpunkt 0, wenn die kurz schließenden Schalter S2 und Sp1 geöffnet
sind, beginnt der Aufladevorgang des Kondensators 2a oder 2b des Lichtmeßstromkreises und des ersten Kondensators 3a oder
3b, während der Elektromagnet M1 seine Tätigkeit für eine Weile
einstellt. Sobald die Spannung des Kondensators 2a oder 2b des Lichtmeßstromkreises Vo erreicht, (vgl. Fig. 10), wird der Transistor
T1 leitend und erregt erneut den Elektromagnet M' , während
die Transistoren T2 und T* sperren und der erste Kondensator
3a oder 3b seine Aufladung unterbricht und die zu diesem Zeitpunkt aufgeladene Spannung speichert. Diese Zeitspanne ist
durch 0 - a1 gezeigt.
Wird endlich der Auslöseknopf bis zum Ende heruntergedrückt, so wird die Anlage des Armes 7a des Spiegelanhaltehebels 7 an der
Anschlagfläche 41a des Auslösehebels 41 beendet und der Hebel 7 durch die Anziehung des Elektromagneten M! entgegen dem Uhrzeigersinn
geschwenkt.
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Danach beginnt der Abspulvorgang des ersten Vorhangs zum Zeitpunkt
c. Gleichzeitig wird der Kurzschlußschalter S^ geöffnet
und der zweite Kondensator 4 beginnt mit der Aufladung. Die Spannung der Klemme m wird auf den Transistor Tc des Differentialverstärkers
gegeben, während dem anderen Transistor T* die von dem ersten Kondensator 3a oder 3b gespeicherte Spannung Vx zugeführt
wird. Diese beiden Spannungen werden miteinander verglichen, und wenn sie übereinstimmen, wird der Elektromagnet M erreicht
und der den zweiten Vorhang anhaltende Hebel wird zur Zeit freigegeben. Diese Wirkungsweise ist ähnlich der der ersten Ausführung.
In der fünften Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung, in
Fig. 14 gezeigt, wird sowohl der Kondensator des Lichtmeßstromkreises
als auch der erste Kondensator in mehreren Stufen umgeschaltet, wobei der Kondensator des Lichtmeßstromkreises aus vier
Kondensatoren 2a, 2b, 2c und 2d zusammengesetzt und der erste Kondensator aus einer Gruppe von vier Kondensatoren 3a, 3b, 3c
und 3d besteht. Die Umschaltung in jede Gruppe der Kondensatoren erfolgt durch einen Belichtungsmesser D, der in Beihe mit der
Stromquelle und dem Fotowiderstand vor Betätigung des Auslösers geschaltet ist. Der Hauptschalter S^ mit den beiden Kontakten
S1 a und S.|k befindet sich in Berührung mit dem Kontakt S^3 vor
Betätigung des Verschlußknopfes und der der Objekthelligkeit entsprechende Strom wird durch den Belichtungsmesser D gemessen.
Der Zeiger d.es Belichtungsmessers wirkt mit dem Wechselschalter Sc
zusammen, der: mit einem der Kontakte der Kondensatorgruppe des
0 9808/12
lichtmeßstromkreises verbunden ist und- desgleichen mit dem Wechselschalter
Sg, der mit einem der Kontakte der ersten Kondensatorgruppe
in Verbindung steht. Gemäß der Objekthelligkeit sind die Wechselschalter S^ und Sg mit einem der Kondensatoren 2a bis 2d
bzw. 3a bis 3d verbunden. In der vorbeschriebenen Ausführung
fällt der Widerstand H0 fort, der in Heihe mit dem Fotowiderstand
1 zur Ermittlung der Helligkeit geschaltet war.
Bei weiterer Betätigung des Auslösers tritt der Hauptschalter
in Berührung mit dem Kontakt S^ und das Verfahren läuft in der
gleichen Weise wie bei dem vierten Ausführungsbeispiel ab» Der Auslösehebel gemäß vorliegender Erfindung benötigt keine Uraschaltplatte.
Es ist ausreichend, venn ein Elektromagnet M° lediglich
den Spiegelanhaltehebel 7 freigibt»
In der weiteren und fünften Ausführung ist das Verhältnis der
Belichtungszeit , die der Objekthelligkeit entspricht,, und der
Zeit, die von dem Lichtmeßstromkreis , kann verschieden gewählt
werden durch entsprechende fahl der Kapazität der Kondensatoren,
aber das genannte Verhältnis kann auch alternativ durch Einstellung der vorbestimmten Spannung von V0 der Fig. 10 geändert werden.
Dies kann dadurch realisiert werden, daß der Gitterableitwiderstand
Rx der Transistoren T1 und T2» die den Schmidt'sehen
Stromkreis in Fig. 9 und Fig. 10 bilden, variabel gemacht wird und zwar zusammen mit den Widerständen zum Aufladen oder Entladen
der ersten Kondensatorgruppe und wobei der aweit© Kondensator 4
umgeschaltet wird. Das Zeitdiagramm ist in Fig. 15 dargestellt.
109808/1292
- 19 -
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß in Fig. 9 der Widerstand RQ zur Ermittlung der Objekthelligkeit veränderlich gemacht
ist und durch einen Motor reguliert wird, der vorwärts oder rückwärts rund um die Stellung rotiert, die durch die Gleichgewichtsbedingung des Lichtmeßbrückenstromkreises vorbestimmt ist, wobei
die Y/echselschalter Sc und Sg durch den Lauf des Motors eingestellt werden und der Stromkreis durch die Stellung» an der der
Met or anhält, Aimgeschaltet wird.
Patentansprüche:
109808/1282
Claims (7)
1.. Elektrischer Verschluß für eine die Objekthelligkeit über
das optische System messenden Kamera.mit einem elektrischen
Steuerstromkreis für die Belichtung, gekennzeichnet durch
einen Lichtnefistromkreis zur fotometrischen Ermittlung der
Belichtungszeit vor der Belichtung und einem ersten Kondensator, der mit konstanter Geschwindigkeit während der Einstellzeit
geladen oder entladen wird und der die Bewegung
des Verschlußschaltgliedes steuert, wenn die Spannung des ' zweiten Kondensators die Spannung des ersten Kondensators erreicht,
wobei der zweite Kondensator mit konstanter Geschwindigkeit mit Öffnung des Verschlußschaltgliedes gesteuert
wird.
2. Verschluß nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
ein Verschlußschaltglied; einen Lichtmeßstrom, der ein
fotoelktrisches Element und eine Einstellzeit gemäß der
Objekthelligkeit vor der Betätigung des Verschlußschaltgliedes
ermittlt; einen ersten Kondensator, der mit kon- '
stanter Geschwindigkeit während der Einstellzeit geladen oder entladen wird, dessen Spannung am Ende der Einstellzeit
gespeichert wird; ein die Öffnung aufrechterhaltendes
Anhalteglied für das Verschlußschaltglied; einen zweiten
Kondensator, der gleichzeitig mit der Freigabe des Anhaltegliedee
mit konstanter Geschwindigkeit geladen oder entladen
wird; einen Vergleichstromkreis, der die gespeicherte
109800/1211
Spannung des ersten Kondensators mit der Spannung des
zweiten Kondensators vergleicht; und ein das Schließen aufrechterhaltendes Anhalteglied für das Verschlußglied, das
abhängig von der leistung des Vergleichsstromkreises freigegeben wird, wobei die durch den LichtStromkreis ermittelte
Einstellzeit, die Kapazitäten des ersten und zweiten
Kondensators und die Stromwerte für die Ladung und Entladung dieser Kondensatoren so vorbestimmt sind, daß der Lichtmeßstromkreis
eine geebnete Einstellzeit gemäß der Objekthelligkeit ermittelt, die von der richtigen Belichtungszeit
für die Objekthelligkeit verschieden ist und in welcher der erste Kondensator entladen oder geladen wird, und dann'
die Zeit, in welcher der zweite Kondensator geladen oder
entladen wird bis eine Spannung erreicht ist, die der Ladespannung des ersten Kondensators entspricht und die mit
der richtigen Belichtungszeit übereinstimmt.
3. Verschluß nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Erreichen der vorbestimmten Spannung innerhalb des
Lichtmeßstromkreisesin einer Zeit, die der richtigen Belichtungszeit
multipliziert mit einem definierten Verhältnis entspricht, der erste Kondensator seine Aufladung bzw.
Entladung unterbricht und die Spannung zu diesem Zeitpunkt speichert, der zweite Kondensator, welcher gleichzeitig
mit der ,.Auslösung des Verschlußgliedes von der Sperrstellung
der Öffnungsbewegung seine Ladung oder Entladung beginnt und.eine Spannung gleich der gespeicherten Spannung des
ersten Kondensators in einer Zeit erreicht,.die gleich der Einstellzeit dividiert durch das bestimmte Verhältnis
ist und die Leistung des Vergleichskreises das Anhalte-
BAD ORIGINAL
glied für den geschlossenen Verschluß zu der Zeit freigibt, v/enn die Spanung des ersten Kondensator mit der des zweiten
übereinstimmen.
4. Verschluß nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
caß das Verhältnis der ernittelten der Objekthelligkeit
entsprechenden Einstellzeit und der der Objekthelligkeit entsprechende!richtigei Belichtungszeit größer als 1 ist»
5. Verschluß nach Anspruch 2 oder 3»
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis der ermittelten der Qbejekthelligkeit
entsprechenden Einstellzeit und der der Objekthelligkeit entsprechenden richtigen Belichtungszeit kleiner als 1 ist»
6. Verschluß nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daßdaß die vorgegebene Spannung , bei der der Lichtmeßstromkreis
die Einstellzeit erhält variabel ist und gemäß der Wahl der genannten vorgegebenen Spannung die Stromladungs-
und -entladungswerte im ersten und zweiten Kondensator variabel
sind.
7. Verschluß nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch.
einen Lichtmeßstromkreis mit einer Anzahl von Verzögerungs-
gekennzeichnet durch.
einen Lichtmeßstromkreis mit einer Anzahl von Verzögerungs-
109808/1282
BAD
Stromkreisen, einen Stromkreis mit- einer Anzahl von
ersten Kondensatoren, wobei deren Anzahl der der Verzöeorjr.r?stroir.kreise
entspricht- und einer der Kondensatoren
mit den; Umschalter des LichtmeBstromkreises verbunden ist
εc-v:ie gleichzeitig mit den Lichtr.elrstroir.kreis eingeschal-1
et wird, wobei der von dem Umschalter gewählte Verzögerungs-stror.kreis
des Lichtmefistromkreises das Verhältnis der Ein-"
r-iellse.it zur richtigen Belichtungszeit variiert.
f.. Verschluß nach Ar.r^rucL "7- . ■ .
dadurch gekennzeichnet,
cai der die Cc.iekthelligkeit ermittelte Stromkreis umschaltcsr
:r.:i dem ?otceler.ent des Lichtr.eistromkreises verbunden
ist und der zuerst genannte Strcr.kreis sowohl den Umschalter
;:ur 'iv'ahl des Versögerungsstrcckreises als auch den Umschalter
der erster. KondensatcrgruprG steuert.
r\ Vcrschlui-r.ach Anspruch 7,
dedure·. gekenr.neichnet,
dedure·. gekenr.neichnet,
daiH.die leistung des öie Otjekthelligkeit ermittelnden Stromkreises den Umschalter zur *t."ahl eir.es der Verzögerungsstrc-r.kreise
steuert, so dal; bei grcirer Objekthelligkeit die
Sinstellsi;it langer und bei geringer Objekthelligkeit
kürzer wird.
109808/1262
BAE
Lee rsei te
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4808969 | 1969-06-17 | ||
| JP6875469 | 1969-08-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2029927A1 true DE2029927A1 (de) | 1971-02-18 |
Family
ID=26388312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702029927 Pending DE2029927A1 (de) | 1969-06-17 | 1970-06-18 | Elektrischer Verschluss |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3914776A (de) |
| DE (1) | DE2029927A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| JPS5466543U (de) * | 1977-10-19 | 1979-05-11 | ||
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1258726B (de) * | 1966-06-04 | 1968-01-11 | Prontor Werk Gauthier Gmbh | Photographische Kamera mit einer Einrichtung zur elektronischen Steuerung der Belichtungszeit |
| AT280772B (de) * | 1968-03-05 | 1970-04-27 | Prontor Werk Gauthier Gmbh | Photographische Kamera mit Belichtungsmesser |
-
1970
- 1970-06-11 US US045378A patent/US3914776A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-06-18 DE DE19702029927 patent/DE2029927A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3914776A (en) | 1975-10-21 |
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