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DE2029738A1 - Anschlußnippel für ein Laborgerat - Google Patents

Anschlußnippel für ein Laborgerat

Info

Publication number
DE2029738A1
DE2029738A1 DE19702029738 DE2029738A DE2029738A1 DE 2029738 A1 DE2029738 A1 DE 2029738A1 DE 19702029738 DE19702029738 DE 19702029738 DE 2029738 A DE2029738 A DE 2029738A DE 2029738 A1 DE2029738 A1 DE 2029738A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nipple
connection
coupling
sealing ring
outer part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702029738
Other languages
English (en)
Inventor
Franz 7910 Neu Ulm Stephany Christian 7904 Erbach Lopic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kupex AG
Original Assignee
Kupex AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kupex AG filed Critical Kupex AG
Priority to DE19702029738 priority Critical patent/DE2029738A1/de
Publication of DE2029738A1 publication Critical patent/DE2029738A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/56Labware specially adapted for transferring fluids
    • B01L3/565Seals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Anschlußnippel für ein Laborgerät Die Erdindung bezieht sich auf einen Anschlußnippel für ein Laborgerät, insbesondere aus Glas, mit wenigstens einem Anschlußstutzen für Wasser, Gase oder dergleichen, der mit dem Körper des Laborgerätes verbunden ist und eine zum Aufschieben eines Schlauches vorgesehene Ausbildung mit umlaufenden Rillen bzw. Vorsprüngen im 3.reich Beines freien eines besitzt.
  • Die üblichen Laborgeräte besitzen derartige Anschlußstutzen, deren mit abwechselnden Rillen und Vorsprüngen versehenes Erde ala "Olive" beseichnet wird. Auf diese Oliven werden die Anschlußschläuche aufgesteckt und, falle die Anschlüsse mit Druck belastet sind, mit einer Schlsuchelle festgespannt. Die bekannten Anschlüsse sind außerordentlich nachteilig. Das Aufstecken der Schläuche muß häufig mit sehr viel Kraft geschehen, so daß die Laborgaräte, die meist aus Glas bestehen, bruchgefährdet sind Bei der Benutzung von Schlauchschellen kann ein zu starkes Anziehen der Schelle ebenfalls zum Bruch führen, Es dauert ferner sehr lange, bis ein dichter Anschluß hergestellt ist. Besonders nachteilig ist das Losen des Schlauches. Die auf die Oliven gesteckten Schläuche kleben dort, insbesondere unter der Einwirkung von Chemikalien, fest, so daß sie nur schlecht oder gar nicht abgezogen werden Können. Auch bei diesem Vorgang ist das Laborgerät bruchgefährdet. Häufig muß der Schlauch von der Olive abgeschnitten und das auf der Olive verbleibende Ende mühsam 11abgeschält" werden, wobei häufig störende Reste zurückbleiben, dSe die Dichtheit eines späteren Anschlusses gefährden.
  • Aufgabe derErfindung ist es, einen Anschlußnippel zu schaffen, der die oben erwähnten Nachteile vermeidet und einen leichten, bequemen und schnellen Anschluß des Laborgerätes an seine Zu- und Ableitungen ermöglicht, die 3ruchgefahr für das teure Laborgerät auf ein Minimum herabsetzt und auch an bereits vorhandene Laborgeräte leicht anschließbar ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch einen auf den Anschlußstutzen schiebbaren Dichtungsring aus weichelastischem Material, einen auf das freie Ende des Anschlußstutzen schiebbaren Anschlußnippel mit einem Eupplungsabschnitt und einem eingelegten Rundschnurdichtring zum dichten Anschluß einer an sich bekannten Schnellschluß-Steckkupplung und mit einem Gewinde, das mit einem Gewinde an einer den Stutzen umgebenden Schraubbuchse zusammenwirkt, wobei der Dichtring zwischen Anschlußnippel und ßchraubbuchse durch Anziehen des Gewindes verformbar und gegen den Anschlußstutzen spannbar ist.
  • Es hat sich herausgestellt, daß erstaunlicherweise die Verwendung der Steckkupplungen die Bruchgefahr nicht etwa, wie man glauben sollte, erhöhen, sondern im Gegenteil erheblich vermindern. Das Kuppeln und Entkuppeln der Schlauchkupplung mit dem Kupplungsabschnitt des Nippels geht so leicht vor sich, daß das Laborgerät dabei nicht gefährdet wird. Der Anschlußnippel braucht nur einmal an einem Laborgerät angebracht zu werden, was infolge seiner o. g. Ausbildung sehr einfach, sicher und mit guter Dichtheit zu bewerkstelligen ist. Der Auf-, Ab- bzw. Umbau eines Laborgerätes bzw. einer Einheit von unterschiedlichen Laborgeräten wird durch die Steckkupplungen, die bereits an den Schlauchenden befestigt sind, wesentlich erleichtert. Es hat sich auch herausgestellt, daß die Dichtheit trots der nur kleinen Dichtfläche durch Anlage des 0-Ringes an der Innenfläche der Kupplung ganz ausgezeichnet ist Vor allem ist die Verbindung Nippel/Kupplung, was im Laborbetrieb besonders wichtig ist, vakuumdicht.
  • Der Anschlußnippel und die Schraubbuchse bestehen vorzugsweise aus Kunststoff. Zwischen ihnen ist der Dichtungsring eingespannt, der wegen seiner Ausbildung aus weichelastischem Material (beispielsweise Gummi oder Kunststoff) in die Rillender herkömmlichen Olive eindringt und somit eine nahezu formschlüssige Verbindung herstellt, die nicht nur dicht, sondern auch ausreichend zugfest ist.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den Anspriichen und der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen hervor, wobei besonders zu erwähnen ist, daß das Zusammenwirken des Anschlu£nipels mit der im folgenden näher beschriebenen Schnell schluß-St eckkpplung und ihrem speziellen rt3chlauchanschluß eine vorteilha£te Eombineti.on btdet. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnungdargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Laborgerät mit Anschlußstutzen und Anschlußnippel in Seitenansicht und Fig. 2 ein Detail des Laborgerätes und einen vergrößerten Teilschnitt durch den Anschlußnippel sowie die daran angeschlossene Schnellschluß-Steckkupplung mit Schlauch.
  • In Fig. 1 ist eine übliche Saugflasche 11 aus Glas dargestellt, die einen Anschlußstutzen 12 besitzt, an dem ein Anschlußnippel 13, der im folgenden noch näher erläutert wird, befestigt ist.
  • In Fig. 2 ist ein Detail um den Anschlußstutzen und -nippel vergrößert und im Schnitt dargestellt. Der übliche zum Aufschieben eines Schlauches gedachte Anschlußstutzen 12 besitzt an seinem freien Ende eine Ausbildung als "Olive" mit mehreren umlaufenden Vorsprüngen 50 bzw. Rillen 51.
  • Die Vorsprünge 50 sind normalerweise sägezahn- bzw. widerhakenartig ausgebildet, damit sie ein leichteres Aufschieben und ein schwereres Abziehen des Schlauches bewirken.
  • Auf den aus Glas bestehenden Anschlußstutzen 12 ist der Anschlußnippel 13 aufgeschoben. Seine Bohrung 52 besitzt einen abgeschrägten Absatz 53. In dem zum Laborgerät hin gelegenen größeren Teil der Bohrung ist ein Innengewinde 54 angeordnet.
  • In das Innengewinde 54 ist das Außengewinde 55 einer den !\schlußatutzen 12 umgebenden Schraubbuchse schraubbar. Die Schraubbuchse hat an ihren zum Laborgerät hin gelegenen Endo einen umlaufenden Flansch mit einer äußeren Riffelung zum leichteren Ergreifen beim Festschrauben. Die Bohrung 57 der Sohraubbuchse 56 besitzt an ihrem zum Anschlußnippel hin gelegenen Ende eine sich nach außen erweiternde Anschrägung 58. In dem zwischen dem erweiterten Teil der Bohrung 52 des Anschlußnippels 13 und dem Anschlußstutzen 12 im Bereich der Vorsprünge und Rillen 50, 51 sich bildendem Raum ist ein Dichtungsring 59 angeordnet. Der DichtungQ-ring 59 ist in Fig. 2 in seinem verformten Zustand dargestellt. Er hat jedoch normalerweise die Form eines Schlauchabschnittes und besteht aus einem weichelastischen Material, beispielsweise Gummi oder Kunststoff, das gegen die verwendeten Chemikalien beständig sein sollte.
  • Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß der Dichtungsring 59 durch Zusammenschrauben des Anschlußnippels 13 und der Schraubbuchse 56 so verformt wird, daß er im wesentlichen den ganzen freibleibenden Raum ausfüllt und vor allem in die Rillen 51 eindringt. Es ist somit eine sowohl dichte als auch druck- und zugfeste Verbindung zwischen dem Nippel 13 und dem Anschlußstutzen 12 geschaffen, die sich leicht herstellen und, wenn erwünscht, auch leicht wieder lösen läßt.
  • Die Anschrägung 58 und die Abachrägung des Absatzes 53 tragen dazu bei, daß die Verbindung gut ist und einen großen Bereich des Anschlußstutzens erfaßt.
  • An seinem äußeren Kupplunsabschnittbesitzt der Nippel im wesentlichen drei Durchmesserstufen. Die an seinem freien Ende 14 liegende Stufe 15 mit kleinstem Durchmesser besitzt eine Nut 16, in die ein Rundschnurdichtring bzw.
  • O-aing 17 eingelegt ist. Der Rundschnurdichtring besteht aus einem gegen die verwendeten Flüssigkeiten bzw. Gase beständigen Material und ist vorzugsweise auf seiner Außenoberflächig mit einem dünnen Teflonüberzug versehen, um seine Gleiteigenschaften zu verbessern und ein Anhaften an der Kupplung zu vermeiden.
  • An die erste Stufe schließt sich eine Schräge 18 an, deren höchster Punkt 19 die zweite, etwas größere Durchmesserstufe bildet. Zwischen der zweiten Stufe 19 und einer daran anschließenden umlaufenden Aussparung 21 ist eine Abstützschräge 20 ausgebildet.
  • Aus der Aussparung 21 erhebt sich ebenfalls mit einer Schräge bzw. Ausrundung die dritte, größte Durchmesser stufe 22, die an ihrer höchsten Erhebung einen zylindrischen Abschnitt hat und dann mit einem Absatz in einen zylindrischen bzw. leicht konischen Abschnitt 6o mit einer Griffrillung übergeht.
  • Auf den Anschlußnippel 13 ist eine Schnellschluß-Steckkupplung 25 aufgesteckt. Die Kupplung 25 besitzt ein Aussenteil 26 mit einer inneren Öffnung 27. Die innere Öffnung 27 ist in dem mit dem Nippel 13 zusammenwirkenden Bereich dessen Stufen 15, 19 und 22 angepaßt, d. h. bei eingestecktem Nippel 13 liegen die Stufen 15, 19 und 22 mit relativ geringem Spiel an entsprechenden innenzylindrischen Teilen der Öffnung 27 an.
  • In dem Außenteil 26 befinden sich Durchbrüche 28, in die Einlegekörper 29 eingelegt sind. Die wie fast alle Teile der Kupplung aus Kunststoff bestehenden Einlegekörper sind in Umfangsrichtung prismatisch und haben folgende Grundfläche: Durch den Durchbruch 28 in die Öffnung 27 hinein ragt ein Nockenteil 3o,-das eine zum Laborgorät hin gewandte relativ flache Einlaufschräge 31 und eine Abstützschräge 32 Schlauchseite hin besitzt. An das Nockenteil schließt aich auf der zum Laborgerät hin gelegenen Seite ein Federteil 33 einstückig an, das sich mit seinem freien Ende 34 an einer Hülse 35 abstützt. An der Stelle, an der das Federteil 33 mit dem Nockenteil 30 verbunder @@t, d. h. auf der äußeren, zum Laborgerät bzw. Kupplungsend @@n gelegenen Teil des Einlegekörpers, befindet sich ein Abstützpunkt 36, über den sich der Einlegekörper 29 im eingekuppelten Zustand an einer Schließfläche 37 der Hülse 35 abstützt. Obwohl hier von einem Abstützpunkt die Rede ist, ist es jedoch ersichtlich, daß infolge der prismatischen Ausbildung des Einlegekörpers 29 die Abstützung im weaentlichen längs einer Linie erfolgt.
  • Die mit der Begrenzung der Durchbrüche 28 zusammenwirkenden Flächen des Einlegekörpers 29 sind der nach innen zulaufend schrägen Form angepaßt und 80 ausgebildet, daß sie ein Einschwenken des Einlegekörpers 29 um den Abstützpunkt 36 in den Durchbruch hinein ermöglichen.
  • Auf dem Außenteil 26 ist die bereits erwähnte Hülse 35 um einen bestimmten.Winkelbetrag drehbeweglich geführt. Die axiale Festlegung der Hiilse 35 erfolgt über eine aus dem Kunststoffmaterial der Hülse heraus geformte Schnappverbindung. Durch eine Feder 38 (das einzige Metallteil der Kupplung) ist die Hülse in eine Lage gedrückt, bei der die Schließfläche 37 über dem Abstützungspunkt 36 liegt. Durch Drehung der Hülse entgegen der Kraft der Feder 38 kann eine Ausnehmung 39, die in unterbrochenen Linien angedeutet ist, über den Abstützungspunkt 36 gebracht werden, so daß der Einlegekörper 29 mit seinem Abstützungspunkt 36 zum Entkuppeln in die Ausnehmung 39 eindringen kann.
  • An die Kupplung 25 ist ein Schlauch 40 druck- und vakuumdicht angeschlossen. Dazu besitzt das Außenteil 26 eine mit ihrem Außendurchmesser dem Innendurohmesser des Schlauches angepaßte innere Rul#e 41 und eine äuBere hülse 42. Zwischen den Hälsen 41 und 42 bildet sich eine axial verlaufende Ringausnehmung; in die der schlauch 40 eingeschoben wird.
  • Auf ein Außengewinde der äußeren Hälse 42 kann ein Spannring 43 aufgeschraubt werden, dör eine Spannschräge 44 besitzt.
  • Die äuBere Hülse besitzt an ihrem Ende einstückig mit ihr verbundene Greifkörper 45, die eine äußere mit der Spannschräge 44 zusammenwirkende Anschrägung und eine innere Zahnung 46 an einem relativ massiven Teil haben, das über einen relativ biegsamen Hals 47 mit der äußeren Hulse 42 verbunden ist. Die Greifkörper 45 sind in nicht dargestellter Weise durch radiale Schlitze voneinander getrennt, so daß sie infolge des elastischen Halses 47 einzeln beweglich sind. Es können beispielsweise zwblf. einzelne Greifkörper vorgesehen sein.
  • Wenn ein Laborgerät mit einem Anschlußnippel 13 ausgerüstet werden soll, so werden nacheinander die Schraubbuchse 56, der Dichtungsring 59 und der Anschlußnippel 13 aufgeschoben und dann die Schraubbuchse mit dem Anschlußnippel verschraubt, bis ein ausreichender Dichtungsdruck auf den Dichtungsring 59 aufgebracht ist.
  • Das Kuppeln und Entkuppeln geschieht wie folgt: Um den Schlauch 40 mit der Kupplung 25 zu verbinden, wird dieser bei nicht festgeschraubtem Spannring (in der Fig. 2 nach rechts geschraubt) auf die innere Hälse 41 geschoben.
  • Danach wird der Spannring 43 in Fig. 2 nach links geschraubt, so daß seine Spannschräge 44 auf die entsprechende Abschrä-@ung der Greifkörper einwirkt und diese wegen ihrer Verbindung über den elastischen Hals 47 mit der Zahnung 46 gegen bzw. in den Schlauch drückt. Dadurch wird der Schlauch druck- und vakuumdicht mit dem Außenteil 26 der Kupplung verbunden. Da zur Druck- und Vekuumdichtheit lediglich eine gute Verbindung zwischen Schlauch 40 und innerer Hülse 41 notwendig ist, kdnnen die Greifkörper auch an einem besonderen Einsatzring angebracht sein, obwohl die einstückige Ausbildung mit der äußeren Hälse Vorteile bietet.
  • Das Einkuppeln, d. h. die druck- und vakuumdichte Verbindung, zwischen dem Nippel 13 und der Kupplung 25 geht wie tolgt vor sich: Die Kupplung 25 wird mit ihrer Bohrung 27 auf den Nippel 13 aufgeschoben. Dabei ist zu erkennen, daß die Einführung sehr einfach ist, da zuerst die Stufe 15 geringsten Durchmessers in die relativ große Öffnung des Außenteils, die der größten Stufe 22 angepaßt ist, eingeführt wird. Beim weiteren Vorschieben wird dann die Passung immer enger, bis die kupplung schließlich im eingekuppelten Zustand nahezu spielfrei an dem Nippel 13 anliegt. Es entsteht hier eine Art Trichterwirkung, die aber trotzdem in axialer Richtung gewisse Unterschiede zuläßt, die bei rein konischer Ausbildung nicht möglich wären.
  • Beim Einkuppeln braucht die Hülse 35 nicht verdreht zu werden, so daß der Abstützpunkt 36 der Einlegekörper 29 (vorzugsweise sind drei Einlegekörper am Umfang gleichmäßig verteilt vorgesehen) an der Schließfläche 37 der Hiilse anliegt. Die Federwirkung dsß Federteils 33 drückt den Einlegekörper mit seinem Nockenteil 30 durch den Durchbruch 28 in die Bohrung 27 der Kupplung hinein Bei der Einführung des Nippels (bzw. Aufschieben der Kupplung) wird der Nockenteil 30 des Einlegekörpers 29 infolge seiner Einlaufschräge 31 nach innen gedrückt, wobei der zwischen Federteil und Nockenteil entstehende Spalt des Einlegekörpera sich verkleinert. Der Einlegekörper dringt also mit seinem Nockenteil 30 in den Durchbruch ein, wobei im letzten Abschnitt, bei dem die größte Federkraft zu überwinden ist, die Einlaufschräge 31 mit der Schräge 18 am Nippel zusammenwirkt. Die Einfederung des Einlegekörpers erfolgt um den Abstützpunkt 36 schwenkend ( Fig. 2 entgegen dem Uhrzeigersinn).
  • Wenn der Einlegekörper 30 hinter die zweite Stufe 19 gekommen ist, wird er durch die Federkraft des Federteile 33 in die Aussparung 21 hineingedrückt, wobei wiederum eine Schwenkung um den Abstützpunkt 36 erfolgt. Damit ist die Einkupplung erfolgt.
  • Gegen axialen Zug halten die Einlegekörper die beiden Kupplungshälften, Nippel und Kupplung 25, zusammen. Dabei stützt sich die Abstützschräge 32 am Einlegekörper gegen die Abstützschräge 20 am Nippel. Die Kraft wird dann zum Abstützpunkt 36 übertragen, wobei der Nippel an der Schließfläche 37 der Hülse und der zum Nippel hin gelegenen Seitenfläche des Durchbruchs 28 ein Gegenlager findet. Die Abstützschrägen 2c und 32 stehen vorzugsweise senkrecht auf ihrer Verbindung mit dem Abstützpunkt 36. Dadurch kann keine unerwünschte Entkupplung erfolgen.
  • Zum Entkuppeln wird die Hülse 35 von Hand entgegen der Kraft der Feder 38 verschwenkt, bis die Ausnehmungen 39 (vorzugsweise für jeden Einlegekörper eine Ausnehmung) über den Abstützpunkt 36 kommen. Damit wird dem Einlegekörper seine Abstützung entzogen, so daß er unter axialem Zug zwischen Kupplung und Nippel mit seinem Einlegekörper in die Ausnehmung einschwenkt. Unterstützend wirkt dabei die Tatsache, daß nunmehr die Abstützschräge 32 unter einem anderen Winkel steht, wodurch der Einlegekörper besonders leicht in die Aussparung 28 hineinläuft. Die Kupplung kam somit ohne wesentlichen Kraftaufwand von dem Nippel 13 abgezogen werden.
  • Obwohl im vorliegenden Falle die Hälse 35 auf dem Außenteil 26 axial festgelegt und in Umfangsrichtung, d. h. drehend bewegbar ist, kann sie such in axialer Richtung bewegbar sein, wobei dann die Ausnehmungen 39 nicht in Umfangsrichtung gegenfiber der Schließfläche 37 versetzt sind, sondern in axialer Richtung. Für das Laborgerät ist es Jedoch vorteilhaft, wenn die zum Öffnen führende Bewegung eine Drehbewegung ist, damit nicht durch versehentliches Ziehen an der Hälse die Kupplung gelöst werden kann.
  • Der Anschlußnippel ist für alle Arten von Laborgeräten, beispielsweise Kühler, Wasserbäder, Exsikkatoren, etc.
  • geeignet. Die Möglichkeit, bereits vorhandene Laborgeräte leicht auf Steckkupplungen umzustellen, schafft einen wesentlichen Vorteil. Ferner sind die besonders bruchgefährdeten Anschlußstutzen durch den aus Kunststoff bestehenden Anschlußnippel geschützt. Trotz der leichten Kupplungs- und Entkupplungsmöglichkeit mit Schnellschluß-Steckkupplungen ist die Dichtheit ganz ausgezeichnet. Insbesondere neigen die vorstehend beschriebenen Kupplungen nicht zum Festbacken unter Chemikalien- und Wärmeeinfluß. Insgesamt ist festgestellt worden, daß Beschädigungen aa den teuren Laborgeräten bei Anwendung der Erfindung erheblich seltener vor konmien können.

Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Anschlußnippel für ein Laborgerät, insbesondere aus Glas, mit wenigstens einem ADschlußstutzen für Wasser, Gase oder dergleichen, der mit dem Körper des Laborgerätes verbunden ist und eine zum Aufschieben eines Schlauches vorgesehene Ausbildung mit umlaufenden Rillen bzw. Vorsprüngen im Bereich seines freien Endes besitzt, gekennzeichnet durch einen auf den Anschlußstutzen (12) schiebbaren Dichtungaring (59) aus weichelastischem Material, einen auf das freie Ende des Anschlußstutzens (12) schiebbaren Anschlußnippel ) mit einem Kupplungsabschnitt und einem eingelegten Rundschnurdichtring (17) zum dichten Anschluß einer an sich bekannten Schnellsohluß-Steckkupplung (25) und mit einem Gewinde (54),dss mit einem Gewinde (55) an einer den Stutzen (12) umgebenden Schraubbuchse (56) zusammenwirkt, wobei der Diclttngsring (59) zwischen Anschlußnippel (13) und Schraubbuchse (56) durch Anziehen des Gewindes verformbar und gegen den Anschlußstutzen (12) spannbar ist.
  2. 2. Nippel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußnippel (13) ein Innengewinde (54) aufweist, in das ein Außengewinde (55) der Schraubbuchse (56) einschraubbar ist.
  3. 3. Nippel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußnippel (13) in seiner Bohrung (52) einen abgeschrägten Absatz (53) besitzt, gegen den der Dichtungsring (59) beim Anziehen des Gewindes gedrückt wird.
  4. 4. Nippel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (57) der Schraubbuchse (56) an ihrem zum Dichtungsring (59) gewandten Ende eine sich nach außen erweiternde Anschrägung (58) besitzt.
  5. 5. Nippel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (59) die Form eines Schlauchabschnittes besitzt.
  6. 6. Nippel nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß Anschlußnippel (13) und Schraubbuchse (56) aus Kunststoff bestehen.
  7. 7. Nippel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsabschnitt in an sich bekannter Weise drei in Richtung auf sein freies Ende (14) zu abnehmende Durchmesserstufen (15, 19, 22) aufweist, an deren kleinster Stufe (ins) eine umlaufende Nut (16) angebracht ist, in der der Rundschnurdichtring (0-Ring) (17) einlegbar ist, deren etwas größere zweite Durchmesserstufe (19) die Begrenzung einer umlauf enden Aussparung (21) bildet, in die die Einlegekörper der Schnellschluß-Steckkupplung (15) eindringen und sich an einer Abstützschräge (20) zur Aufnahme des Axialdruckes abstützen und deren dritte, größte Durchmesserstufe (22) im eingekuppelten Zustand mit einem entsprechend im Durchmesser angepaßten Abschnitt des Außenteils (26) der Kupplung zur unmittelbaren Aufnahme von auf die Kupplung (25) wirkenden Quer-bzw. Biegekräften zusammenwirkt.
  8. 8. Nippel nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß das Außenteil (26) der Kupplung (25) Durchmesserstufen besitzt, die den Durchmesserstufen (15, 19, 22) des Anschlußnippels (13) derart angepaßt sind, daß im eingekuppelten Zustand die drei Durchmesserstufen des Anschlußnippels (13) an entsprechenden Durchmesserstufen des Außenteils (26) zur Quer- bzw. Biegekraftübertragung anliegen.
  9. 9. Nippel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (25) einem Schlauchanschluß (41, 42, 43, 44, 45, 46, 47) und ein Außentel (26) mit Durchbrüchen (28) besitzt, in die Einlegekörper (29) ein gesetzt sind, die sich im eingekuppelten Zustand an einer äußeren relativ zum Außenteil (26) bewegbaren Hülse (35) absgützen, eine prismatische Ausbildung mit einer Einlauf-und einer Abstützschräge (31, 32) haben und durch Relativbewegung der Hälse (35) zum Auskuppeln freigegeben werden, daß sich die Einlegekörper mit einem zur Anschlußseite hin gelegenen Abstützungspunkt (36) an der Hülse (35) abstützen und an ihrer anderen Seite durch eine Federkraft (38) nach innen gedrückt sind und daß die Hülse (35) eine Ausnehmung (39) besitzt, die durch Relativbewegung der Hülse (35) zum Außenteil (26) zumindest über den Abstützungspunkt (36) der Einlegekörper (29) stellbar ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4219222A (en) 1977-05-23 1980-08-26 Uniflex S.P.A. Rapid coupling and uncoupling joint for flexible pipes

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US4219222A (en) 1977-05-23 1980-08-26 Uniflex S.P.A. Rapid coupling and uncoupling joint for flexible pipes

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