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DE2029627A1 - Kompensationsschaltung für optische Abtasteinrichtung - Google Patents

Kompensationsschaltung für optische Abtasteinrichtung

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DE2029627A1
DE2029627A1 DE19702029627 DE2029627A DE2029627A1 DE 2029627 A1 DE2029627 A1 DE 2029627A1 DE 19702029627 DE19702029627 DE 19702029627 DE 2029627 A DE2029627 A DE 2029627A DE 2029627 A1 DE2029627 A1 DE 2029627A1
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Germany
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level control
control unit
circuit according
output
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DE2029627B2 (de
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Melvin George Rochester Minn. Wilson (V.St.A.)
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International Business Machines Corp
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International Business Machines Corp
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Description

IBM Deutschland Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH
Böblingen, den 10. Juni 1970 gg-ba
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
Amtl. Aktenzeichen: Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin: Docket RO 969 006
Kompensationsschaltung für optische Abtasteinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kompensationsschaltung für eine optische Abtasteinrichtung, bei der ein erstes elektrisches Signal direkt vom Abtaststrahl und ein zweites elektrisches Signal indirekt vom vom Abtastobjekt reflektierten Abtaststrahl abgeleitet wird.
Auf dem Gebiet der optischen Abtastung wird zur Bestimmung der optischen Eigenschaften eines Objektes ein Lichtstrahl von diesem Objekt reflektiert oder durch das Objekt hindurchgeschickt. Die Genauigkeit mit der eine derartige Bestimmung erfolgen kann ist jedoch von der Genauigkeit abhängig, mit der die Eigenschaften der Lichtquelle selbst einhaltbar sind.
Bei optischen Zeichenerkennungsanlagen, Markierungslesern und ähnlichen Anlagen wird das Vorhandensein von Daten auf einem Objekt dadurch abgefühlt, daß die Änderungen des Reflexionfaktors fest-, gestellt werden. Da der Reflexionsfaktor definiert ist als das Verhältnis von reflektierter zu einfallender Lichtintensität, muß die Intensität der Lichtquelle selbst festgelegt sein. Eine vielversprechende aber praktisch kaum durchführbare Lösung dieses Pro-
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blems besteht darin, eine Lichtquelle konstanter Intensität zu verwenden und dann lediglich die Intensität des reflektierten Lichtes zu messen. Die Schwierigkeiten bestehen dabei darin, daß beispielsweise die von Kathodenstrahl-Abtastgeneratoren gelieferten Lichtintensitäten verschiedenen Schwankungen unterliegen. Es treten HochfrequenzSchwankungen infolge von geringen Phosphormengen auf, es treten niederfrequente Schwankungen infolge von Ungleichmäßigkeiten im Elektronenstrahl oder in der Phosphorverteilung auf und es sind durch Alterung bedingte Verschiebungen zu beobachten. Anordnungen mit lichtemittierenden Dioden zeigen beim gegenwärtigen Stand der Technik Intensitätsschwankungen von 50 % und mehr. Auch mit Laserstrahlen arbeitende Abtasteinrichtungen zeigen Unregelmäßigkeiten im Lichtaustritt.
Da Lichtquellen konstanter Intensität nicht vorhanden sind, ist bereits vorgeschlagen worden, die Intensität der Lichtquelle ständig zu überwachen und mit der Intensität des reflektierten Lichtes unter Verwendung einer elektronischen, analogen Funktionseinheit zu vergleichen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch dieses Prinzip mit Schwierigkeiten behaftet ist. Die hauptsächlichste Schwierigkeit ergibt sich aus der Tatsache, daß die gegenwärtig erhältlichen Photodetektoren und analogen Funktionseinheiten unvermeidliche Schwankungen in ihrer Umwandlungsfunktion zeigen. Da sich diese Probleme nicht überwinden ließen, wurde dieses direkte Prinzip aufgegeben und zu einer Reihe von Ersatzlösungen übergegangen. Beispielsweise wird in verschiedenen konventionellen Schaltungen die Intensitätsänderung des reflektierten Lichtes benutzt, um ein Maß für die Änderung des Reflexionfaktors zu erhalten. Bei anderen bekannten Verfahren wird eine nicht lineare Verstärkung des reflektierten Lichtsignals alleine, variable Kompensationsschaltungen für die verwendeten Photodetektoren und ein subtraktiver Vergleich der der Lichtquelle um den abzutastenden Objekt zugeordneten Photodetektorsignale angewandt. Trotz dieser unterschiedlichen Verfahren blieb der Wunsch nach einer auf direktem Wege wirkenden Methode bestehen; lediglich die praktische Durchführbarkeit war in Frage gestellt.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kompensationsschaltung für eine optische Abtasteinrichtung anzugeben, wobei die Bestimmung des Reflexionsfaktors direkt und breitbandig erfolgt. Gleichzeitig soll bei einfachem und auch kostenmäßig unaufwendigem Aufbau der Schaltung vermieden werden, daß eine größere Anzahl von manuellen Einstellungen erforderlich ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe für eine Kompensationsschaltung für eine optische Abtasteinrichtung, bei der ein erstes elektrisches Signal direkt vom Abtaststrahl und ein zweites elektrisches Signal indirekt vom vom Abtastobjekt reflektierten Abtaststrahl abgeleitet wird, dadurch gelöst, daß die beiden Signale über eine logarithmischen Konverter auf die Eingänge einer ihre Differenz bildenden Schaltung geführt sind, deren Ausgang mit einem die effektiven Abtastsignale ermittelnden Analog/Digital-ümsetzer und außerdem über eine als Tiefpaß wirkende Pegelregelungseinheit mit ihrem zusätzlichen, den Ausgangspegel steuernden, Steuereingang verbunden ist.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die die Differenz bildende Schaltung aus einem Differentialverstärker besteht, dessen Verstärkung unabhängig vom ihrem Steuereingang zugeführten, von der Pegelregelungseinheit gelieferten Steuersignal ist.
Dies wird insbesondere dadurch erreicht, daß der Differentialverstärker aus einem Transistorpaar besteht, dessen Basen die Eingänge bilden und dessen Emitter über jeweils einen Widerstand mit dem Kollektor eines dritten, über seine Basis vom Ausgang der Pegelregelungseinheit steuerbaren, die gemeinsame Stromquelle bildenden Transistor verbunden sind, wobei die Widerstände höher als die Basis-Emitterwiderstände des Transistorpaares gewählt sind.
Eine einwandfreie Funktion kann weiterhin dadurch sichergestellt werden, daß die Pegelregelungseinrichtung zusätzlich mit dem Ausgang des Analog/Digital-lSnsetzers verbunden ist, so daß ein effek-
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tives Abtastsignal als Sperrsignal während seiner Dauer den Ausgangspegel der Pegelregelungseinheit festhält. Ein derartiges Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die Pegelregelungseinrichtung eine an eine ümladequelle angeschlossene Speicherkapazität enthält und daß eine die ümladequelle aufgrund eines Sperrsignals ausschaltende Sperre vorgesehen ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich weiterhin dadurch, daß die Umladequelle und die Speicherkapazität einen Tiefpaß bilden, dessen Grenzfrequenz niedriger als die des Differentialverstärkers gewählt ist und daß die Grenzfrequenz unterhalb der untersten Frequenz der beiden Eingangssignale liegt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines optischen Abtasters,
bei dem die Erfindung angewendet ist,
Fig. 2 ein Schaltbild des dem Abtaster gemäß Fig. 1 verwendeten logarithmischen Konverters und des Differentialverstärkers und
Fig. 3 ein Schaltbild der dem Abtaster gemäß Fig. 1 verwendeten Pegelregelung.
Fig. 1 zeigt die Erfindung in Verbindung mit einem mit Punktlichtabtastung arbeitenden optischen Abtaster. Als Abtastgenerator ist eine Kathodenstrahlröhre 101 verwendet. Der Lichtstrahl der Kathodenstrahlröhre 101 wird über ein aus einem ersten Spiegel 102, einer Linse 103 und einem zweiten Spiegel 104 bestehenden optischen System auf ein abzutastendes Objekt 105 gerichtet. Diese Anordnung ist konventionell und kann durch andere Abtastgeneratoren und Übertragungssysteme ersetzt werden, um die für eine Messung des Reflexionsfaktors erforderliche Messung der Lichtinten-
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sitäten durchführen zu können, ist eine erste Photozelle, im betrachteten Beispiel eine Vervielfacher-Photozelle 106, so angeordnet, da8 auf sie direkt das Licht vom Schirm der Kathodenstrahlröhre 101 auftrifft. Die Photozelle 106 erzeugt dann auf Leitung 201 ein Signal, das der Intensität des auf das Objekt 105 auftreffenden Lichtes proportional ist. Eine zweite Vervielfacher-Photozelle 107 ist so angeordnet, daß auf sie das vom Objekt 105 reflektierte Signal auftrifft. Diese Photozelle liefert dann auf Leitung 202 ein Signal, das der Intensität des reflektierten Lichtes proportional ist.
Die Signale auf den Leitungen 201 und 202 werden anschließend in einem logarithmischen Konverter 210 in entsprechende logarithmische Werte umgewandelt, die auf den Leitungen 203 und 204 erscheinen. Ein Differentialverstärker 220 subtrahiert den Analogwert der Leitung 203 von dem der Leitung 204 und liefert an seinem Ausgang auf den Leitungen 205 und 206 ein analoges Bildsignal.
Infolge der logarithmischen Umwandlung und der durchgeführten Subtraktion ist das Bildsignal proportional dem Logarithmus des Quotienten der beiden Eingangssignale. Das bedeutet, daß der logarithmische Konverter 210 zusammen mit dem Differentialverstärker 220 eine elektronische Diffusionseinrichtung bildet, die ein auf den Quotienten der Eingangssignale bezogenes Ausgangssignal liefert. In bestimmten Fällen kann es von Vorteil sein, wenn das Ausgangssignal direkt proportional dem Quotienten der Eingangssignale ist. In diesen Fällen kann mit dem Differentialverstärker 220 ein elektronischer, antilogarithmischer Konverter gekoppelt werden.
In den meisten konventionellen Zeichenerkennungsmaschinen und Markierungslesern wird das analoge Bildsignal mit einem Schwellenwert verglichen und auf diese Weise ein digitales Bild-Ausgangssignal gebildet. Dieses digitalisierte Ausgangssignal weist bei einem Weißpegel einen ersten Wert und bei einem Schwarzpegel einen zweiten Wert auf. Eine derartige Verarbeitungseinrichtung Jl'
DocX.t so 969 006 209808/1548 ,\, ,,,..«
kann in allgemeinster Form als Analog/Digital-Umsetzer bezeichnet werden. Ein derartiger Umsetzer 108 ist in der Äbtasteinrichtung in Fig. 1 verwendet. Die spezielle Ausbildung dieses Umsetzers hat im wesentlichen keine Bedeutung auf die Erfindung, es kann einer der konventionellen Umsetzer verwendet werden. Eine Abtasteinrichtung, wie sie bisher beschrieben ist, würde noch die meisten oder sogar alle der Nachteile aufweisen, die gegen die Verwendung der bekannten Einrichtungen mit direkter Messung des Reflexionfaktors sprechen. In der bis hierher beschriebenen optischen Abtasteinrichtung wird jedoch bereits von dem Vorteil gebrauch gemacht, den zwei der Merkmale der in optischen Abtasteinrichtungen üblicherweise auftretenden Signale bieten. Das erste dieser Merkmale besteht darin, daß bei diesen Signalen vorherrschend der Weißpegel auftritt und daß nur relativ kurze Ausschläge zum Schwarzpegel vorhanden sind. Dies eine Folge davon, daß der größere Teil der abzutastenden Dokumente im wesentlichen einen hellen oder weißen Hintergrund aufweist«. Diese beiden Pegel kennzeichnen natürlich mehr bestimmte Heliigkeitsbereiche als bestimmte Helligkeitswerte» Beide Pegel werden von Störpegeln beeinflußt, unterliegen bestimmten Pegelverschiebungen *nd die beiden Bereich, in denen sie auftreten können sich sogar überlappen. Das zweite dieser Merkmale besteht darin, daß das Ausgangssignal digitalisiert ist, um eine einwandfreie Unterscheidung zwischen Weiß- und Schwarzpegeln zu gewährleisten. Liegen eines oder beide dieser Signalmerkmale vor, so kann erfindungsgemäß eine Pegelregelung 300 vorgesehen werden, die auf die Änderungen des auf Leitunge 301 liegenden Weißpegels anspricht,
die aber von den dort auftretenden Schwarzpegeln unbeeinflußt bleibt, über eine Leitung 303 wird auf einen Eingang des Differentialverstärkers 220 ein dem sich ändernden Weißpegel proportionales Signal rückgeführt. Dadurch werden die relativ niederfrequenteren Pegelabwanderungen und durch Temperaturunterschiede, Alterung usw. hervorgerufene Schwankungen kompensiert werden.
Ea wird besonders darauf hingewiesen, daß auch durch die Photo-
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zellen 106 und 107 und durch den logarithmischen Konverter 210 bedingte Schwankungen kompensiert werden, obwohl diese Teile nicht in die Rückführungsschleife der Pegelregelung 300 eingeschlossen sind. Außerdem gestattet die erfindungsgemäße Einrichtung eine unerwünschte Erscheinung auszugleichen, die bei vielen Abtastsystemen merkliche Änderungen der Gesamtverstärkung hervorruft. Diese Erscheinung besteht darin, daß infolge der Geometrie und der relativen Abmessungen der meisten praktischen Abtasteinrichtungen merkliche Intensitätsschwankungen auftreten, wenn äich der Lichtfleck über das Abtastfeld bewegt. Nimmt man beispielsweise eine konstante Intensität des Lichtstrahles an, so ist das Ausgangssignal der Photozellen 106 oder 107 proportional dem räumlichen Winkel vom Leuchtfleck zur Peripherie der relativ großen Eintrittsfläche der Photozelle, auch wenn die Parameter der Photozelle konstant bleiben. Es ist deshalb üblich, die Eintrittsflächen der Photozellen so anzuordnen, daß sich die Änderungen bei der einen Photozelle durch die entsprechenden Änderungen bei der anderen Photozelle kompensieren. Dies kann durch eine Anordnung der Photozellen derart erreicht werden, daß der räumliche Winkel von einem Lichtfleck auf der Kathodenstrahlröhre 101 zur Eintrittsfläche der Photozelle 1O6 etwa proportional dem räumlichen Winkel vom Bildpunkt auf dem abzutastenden Objekt 105 zur Eintrittsfläche der Photozelle 107 ist» Aber auch bei vollkommenem Gleichlauf zwischen den beiden Photozellen lassen sich diese Änderungen nicht durch subtraktive Methoden kompensieren, da sie am Ausgang jeder Photozelle als multiplikative Faktoren auftreten. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung jedoch, werden die beiden multiplikativen Faktoren dividiert, so daß sie weitgehene ausgelöscht werden. Die erfindungsgemäße Einrichtung liefert somit als bedeutsames Nebenprodukt eine Verbesserung der Wirksamkeit konventioneller Ausgleichsverfahren, ohne daß dafür zusätzliche elektronische Kompensationsschaltungen erforderlich wären.
Spezielle Schaltungen für die erfindungsgemäße Einrichtung sind in den Fign. 2 und 3 dargestellt.
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Der logarithmische Konverter 210 der Fig. 2 besteht zunächst aus einem Paar in Vorwärtsrichtung gepolter Dioden D21 und D22, die jeweils einen der Eingänge 201 und 202 überbrücken, die pn-übergänge dieser Dioden liefern aufgrund der zugeführten Stromsignale entsprechende logarithmische Spannungen.
Leitungen 204 und 203 führen zu einem invertierenden und zu einem nicht invertierenden Eingang eines Transistorpaares T21, T22 in Differentialschaltung. Die Emitter dieser Transistoren sind mit einem eine steuerbare Emitterstromquelle bildenden Transistor T23 verbunden, an dessen Basis der Ausgang Pegelregelung 300 über Leitung 303 angeschlosssen ist. Bei einer üblichen Differentialverstärkerstufe hat jede Spannungsänderung auf Leitung 303 eine Verstärkungsänderung zur Folge. Diese Wirkungsweise ist bei der erfindungsgemäßen Einrichtung nicht erwünscht, da jede Verstärkungsänderung bewirken würde, daß der Logarithmus des Quotienten der Eingangssignale mit einem veränderlichen Faktor multipliziert würde, was einer Potentierung des Quotienten mit einem veränderlichen Exponenten gleichkäme. Die bei der erfindungsgemäßen Einrichtung angestrebte Wirkungsweise besteht darin, daß bei Spannungsänderungen auf der Leitung 303 der Strompegel oder der Arbeitspunkt des Differentialverstärkers T2l, T22 ohne Änderung seiner Verstärkung variiert wird. Das bedeutet, daß das Ausgangssignal des Verstärkers eine lineare Funktion der Signale an seinen drei Eingangsleitungen 203, 204 und 303 ist. Diese Wirkungsweise wird dadurch erreicht, daß Emitterwiderstände R2l und R22 eingeschaltet werden, deren Werte wesentlich höher sind als der der Basis-Emitterwiderstände der Transistoren T21 und T22. Auf diese Weise wird über die Steuerleitung 303 der Strom der Emitterstromquelle des Differentialverstärkers 220 gesteuert, ohne daß seine Verstärkung davon beeinflußt würde. Ein Widerstand R23 bestimmt den Ruhestrom der Emitterstromquelle. Es sind auch andere Methoden zur Pegelregelung ohne Verstärkungsänderung möglich, beispielsweise dadurch, daß ein zweiter Differentialverstärker oder ein zusätzlicher Eingang beim beschriebenen Differential-
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verstärker vorgesehen wird. Das hier beschrieben Ausführungsbeispiel erfüllt jedoch trotz seiner Einfachheit den gewünschten Zweck. Der Ausgang des DifferentialVerstärkers wird an einem Kollektorwiderstand R24 abgenommen und ist an die Basis eines der Pegeltransformation dienenden Transistors T24 angeschlossen, dessen Betriebsspannung über einen Spannungsteiler R25, R26 und eine Kapazität C21 abgleitet ist. Vom Kollektor des Transistors T24 wird das Ausgangssignal des Differentialverstärkers direkt über die Leitung 301 in die Pegelregelungseinheit 300 gegeben. Außerdem wird von diesem Kollektor über einen Widerstand R27 und die Leitung 205 das Signal dem Eingang des Analog/Digital-Umsetzers 108 zugeführt.
In das auf Leitung 301 liegende analoge Ausgangssignal wird, wie in Fig. 3 dargestellt, in einem aus den Transistoren T31 und T32 bestehtenden Differentialverstärker der Pegelregelungseinheit 300 mit einer Bezugsspannung verglichen. Ein zweiter, aus Transistoren T33 und T34 bestehender Differentialverstärker vergleicht das Ausgangssignal des ersten Differentialverstärkers mit einer festen, negativen Vorspannung. Große Abweichungen von dieser Vorspannung werden durch eine an den Kollektorwiderstand R33 angeschlossene bipolare Begrenzerschaltung D33 verhindert. Der Widerstand R34 dient in konventioneller Weise als gemeinsamer Emitterwiderstand für den zweiten Differentialverstärker. Die beiden beschriebenen Differentialverstärker bilden gemeinsam die Umladequelle für eine Speicherkapazität C31. über die hintereinandergeschalbeten, die beiden Differentialverstärker bildenden Transistorpaare wird die Speicherkapazität geladen und entladen, d. h., die an der Speicherkapazität C31 liegende Spannung folgt zwangsläufig den Änderungen des an Leitung 301 liegenden Analogsignals. Die Widerstände R32 bis R34 begrenzen jedoch die Lade- und Entladeströme so, daß die Wirkung eines Tiefpaßfilters entsteht. Liegt die Grenzfrequenz dieses Filters unterhalb der niedersten Frequenz eines Eingangssignals unter normalen Betriebsbedingungen, so wird verhindert, daß die kurzzeitigen, Den Schwarzpegel bildenden Signalspitzen den Ladezustand 1»** »969 006 ' 209808/1S48
der Speicherkapazität C31 beeinflussen. Um eine Rückwirkung auf den Ladezustand der Speicherkapazität C31 vom Ausgang 303 her zu vermeiden, 1st eine Emitterfolgeschaltung bestehend aus den Transistoren T35, T36 und den Widerständen R36 bis R38 zwischengeschaltet.
Die Wirkungsweise der Pegelregelungseinheit 300, die also darin besteht/ daß sie lediglich auf Weißpegel anspricht, wird dadurch verbessert, daß vom Ausgang 109 des Analog/Digital-Umsetzers 108 zusätzliche ein von einem Schwarzpegel abgeleitetes Sperrsignal zugeführt wird. In der Schaltung gemäß Fig. 3 leitet die Diode D31, wenn auf Leitung 302 ein dem Weißpegel entsprechender Nullpegel liegt. Der untere Anschluß des Widerstandes R31 liegt dann auf einer ausreichend niedrigen Spannung,um die Diode D32 und damit den Transistor T37 zu sperren. In diesem Zustand arbeitet die Pegelregelungseinheit 300 in der zuvor beschriebenen Weise. Eine positive, den Schwarzpegel bildende Spannung sperrt die Diode D31 und bringt dadurch die Diode D32 und den Transistor T37 in den leitenden Zustand. Da der Transistor T37 zwischen Emitterwiderstand R32 und Masse eine leitende Verbindung herstellt, werden die Transistoren T31 und T33 über den gesamten Bereich ihrer Basisspannungen gesperrt. Das dabei auf Leitung 301 liegende Ausgangssignal kann dann den Ladungszustand der Speicherkapazität C31 nicht beeinflussen. Die bereits erwähnte, einen hohen Eingangswiderstand aufweisende Emitterfolgeschaltung bewirkt, daß die an der Speicherkapazität C31 liegende Spannung so lange aufrechterhalten bleibt, bis die durch das positive Signal auf Leitung 302 bewirkte Sperrung der Umladequelle beendet ist. Auf diese Welse wird das von der Pegelregelungseinheit 300 gelieferte, dem Differentialverstärker 220 zugeführte Steuersignal auf dem gerade vorhandenen Wert festgehalten, wenn das analoge Ausgangssignal die vom Analog/Digital-Umsetzer 108 bestimmte Schwarz-Weißschwelle überschreitet.
Docket RO 969 006
209808/15 Λ 8

Claims (7)

- li - PATENTANSPRÜCHE
1.) Kompensationsschaltung für eine optische Abtasteinrichtung, bei der ein erstes elektrisches Signal direkt vom Abtaststrahl und ein zweites elektrisches Signal indirekt vom vom Abtastobjekt reflektierten Abtaststrahl abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Signale über einen logarithmischen Konverter (210) auf die Eingänge einer ihre Differenz bildenden Schaltung (220) geführt sind, deren Ausgang mit einem die effektiven Abtastsignale ermittelnden Analog/Digital-ümsetzer (108) und außerdem über eine als Tiefpaß wirkende Pegelregelungseinheit (300) mit ihrem zusätzlichen, den Ausgangspegel steuernden Steuereingang verbunden ist.
2. Kompensationsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Differenz bildende Schaltung aus einem Differentialverstärker (220) besteht» dessen Verstärker unabhängig vom ihrem Steuereingang zugeführten, von der Pegelregelungseinheit (300) gelieferten Steuersignal ist. .
3. Kompensationsschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Differentialverstärker (220) aus einem Transistorpaar (T21, T22) besteht, dessen Basen die Eingänge bilden und dessen Emitter überjeweils einen Widerstand (R21, R22) mit dem Kollektor eines dritten, über eine Basis vom Ausgang der Pegelregelungseinheit steuerbaren, die gemeinsame Stromquelle bildenden Transistors (T23) verbunden sind, wobei die Widerstände höher als die Basis-Emitterwiderstände des Transistorpaares gewählt sind.
4. Kompensationsschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelregelungseinheit (300) zusätzlich mit dem Ausgang des Analog/Digital-Umsetzers
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verbunden ist, so daß ein effektives Abtastsignal als Sperrsignal während seiner Dauer den Ausgangspegel der Pegelregelungseinheit (300) festhält»
5. Kompenssationsschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelregelungseinrichtung (300) eine an eine Umladequelle angeschlossene Speicherkapazität (C31) enthält und daß eine die umladequelle aufgrund eines Sperrsignals anschaltende Sperre vorgesehen ist.
6. Kompensationsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die umladequelle und die Speicherkapazität (C31) einen Tiefpaß bilden, dessen Grenzfrequenz niedriger als die des Differentialverstärkers gewählt ist.
7. Kompensationsschaltung nach Anspruch 6, dadurchg gekennzeichnet, daß die Grenzfrequenz unterhalb der untersten Frequenz der beiden Eingangssignale liegt.
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Docket RO 969 006
DE2029627A 1969-07-15 1970-06-16 Kompensationsschaltung für eine optische Abtasteinrichtung Expired DE2029627C3 (de)

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