DE2028339A1 - Warmwasserheizungsanlage - Google Patents
WarmwasserheizungsanlageInfo
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Description
Dipl.-lng. H. Stehmann
Dipl.-Phys. Dr. K. Sdiwein»r
85 Nu RN B ER©
Nürnberg, den 9.Juni 1970
CHAFFOTEAUX et MATJRY
Warmwasserheizungsanlage
Warmwasserheizungsanlage
Die Erfindung betrifft die Warmwasserheizung
sanlagen, insbesondere die häufig "gemischte Anlagen"
genannten Anlagen mit einem einzigen Heizkessel, welcher nicht nur die Heizung von Räumen durch den Umlauf von warmem Wasser
in Heizkörpern sondern auch die Ausgabe von warmem Wasser für sanitäre Zwecke durch Entnahme sicherstellt, und zwar im besonderen
solche, bei welchen die Strömungskreise für den Umlauf des * zur Entnahme bestimmten Wassers und den Umlauf des
zur Heizung bestimmten Wassers getrennt sind, wobei die Zündung des .Kessels das Arbeiten einer Pumpe zum Antrieb des Heizungswassers erfordert, selbst bei einer einfachen Entnahme von
warmem Wässer bei Fehlen der Heizung, wobei Einrichtungen vorgesehen sind, welche bei einer Entnahme automatisch den die
Heizkörper enthaltenden Teil des Heizungskrelses kurzsohlieseen,
so dass dann der Ausgang des Erhitzungek'orpere über die
Antriebepumpe unmittelbar mit dem Eingang desselben verbunden
009885/1457
wird.
Von derartigen Anlagen betrifft die
Erfindung im besonderen solche mit einem Pifferentialventil
zur Steuerung der Zufuhr des Brennstoffs zu dem Brenner des Kessels, wobei die beiden Kammern dieses Ventils den Wasserdrücken
an zwei getrennten, vorzugsweise vor bzw. hinter der Antriebspumpe liegenden Punkten des geschlossenen Strömungskreises des Heizungswassers ausgesetzt sind, sowie mit Mitteln,
welche diese beiden Kammern miteinander stetig oder unstetig in Punktion einer Temperatur in Verbindung setzen,
so dass die Differenz zwischen den in diesen beiden Kammern des Ventils herrschenden Drücken und somit die Speisung des
' Brenners mit Brennstoff ggfs. bis zur vollständigen Aufhebung
herabgesetzt wird, wenn diese Temperatur über einen bestimmten Schwellenwert ansteigt, sowie schliesslich mit Mitteln zur automatischen
Neutralisierung dieser thermostatischen Regelung der Brennstoffzufuhr bei einer Entnahme.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, diese
automatische Neutralisierung durch automatische Unterbrechung der Verbindung zwischen den beiden Kammern des Differentialventils
bei einer Entnahme zu bewirken.
Demgegenüber erfolgt erfindungsgemäss
diese automatische Neutralisierung dadurch, dass bei einer Entnahme automatisch ein zeitweiliger Unterdruck in der Kammer
des Differentialventils erzeugt wird, in welcher ein Unterdruck die öffnung des Ventils zur Brennstoffzufuhr zu dem
Brenner zur Folge hat, wobei der Wert dieses zeitweiligen Unterdrucks ausreicht, um diese öffnung bei einem beliebigen
Zustand der thermoatatischen Regelung in diesem Augenblick
zu gewährleisten·
Dieser zeitweilige Unterdruck wird vorzugsweise dadurch erzeugt, dass die betreffende Kammer dee
Differentialventile mit der engsten Stelle eines Venturirohr
verbunden wird, welches in die die Heizkörper bei einer Entnahme kurzsohliessende leitung eingeschaltet ist« Es ist also
der Wasserumlauf In dieser Kurzschluseleituag» waleher b©i
einer Entnahme automatisch den gewünschten Unterdruck erzeugt·
Bei einer bevorzugten 'Ausfunrungsform.
009885/US7
wird dieser zeitweilige Unterdruck sowie die den Brenner
speisende Brennstoffmenge automatisch herabgesetzt, wenn die Temperatur des entnommenen Wassers genügend wird, und diese
Herabsetzung erfolgt in sehr einfacher Weise durch automatische Verringerung der Drehzahl der Antriebspumpe.
Die Erfindung ist nachstehend unter
Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert, deren einzige Abbildung schematisch eine erfindungsgemässe gemischte
Anlage für Zentralheizung und Warmwasserausgabe zeigt.
Die Anlage enthält einen einzigen Kessel
mit einem Gasbrenner 1 und einem Heizungskörper 2, einen ersten geschlossenen Strömungskreis 3 für das Heizungswasser, welcher
dieses nacheinander über eine Antriebspumpe 4, den Erhitzungskörper 2 des Kessels und die Heizkörper 5 leitet, einen von dem
Strömungskreis 3 unabhängigen zweiten Strömungskreis 6 zur Wasserentnahme, welcher dieses Wassers von einer äusseren Quelle
über den Ernitzungskörper 2 bis zu wenigstens einem Entnahme- .
hahn 7 führt, und ein Differentialventil 8, weiches automatisch die Gaszufuhr zu dem Brenner 1 steuert, wenn das Wasser in dem
Strömungskreis 3 strömt. ■
"Dieses Ventil 8 weist zwei Kammern 9 und
10 auf, welche voneinander durch eine mit dem die Gaszufuhr zu
dem Brenner steuernden Ventil 12 verbundene biegsame Membran
11 getrennt sind. Die beiden Kammern 9 und 10 sind mit zwei vor bzw. hinter der Pumpe 4 liegenden Stellen 13 und 14 des
Strömungskreises 3 verbunden. ■
Ferner sind Mittel vorgesehen, welche bei
einer Entnahme automatisch den die Heizkörper 5 enthaltenden Abschnitt des Strömungskreises 3 kurzschliessen, d.h. durch
einen Leitungsabschnitt 15 einen am Ausgang des Erhitzungskörpers liegenden Punkt 16 des Strömungskreises 3 mit dem oben
genannten vor der Pumpe 4 liegenden Punkt 13 verbinden.
Diese Mittel enthalten ein Dreiwegeventil
1.7t welches durch ein Differentialventil 18 gesteuert wird. Dieses besitzt zwei Kammern 19 und 20, welche voneinander durch
eine mit dem beweglichen Glied 22 des Ventils 17 verbundene biegsame Membran 21 getrennt werden und mit einem Punkt 23
des Strömungskreises 6 bzw. mit der engsten Stelle eines in
009886/1 /,57
- 4 ~ 202833?
diesen Strömungskreis eingebauten Venturirohrs 24 verbunden '
s ind.
Unter diesen Bedingungen erzeugt jede
Entnahme, welche eine Wasserströmung in dem Strömungskreis 6 zur Folge hat, einen Unterdruck an der engsten Stelle des
Venturirohrs 24, wodurch die Membran 21 in die Stellung gebracht wird, in v/elcher das Glied 22 des Ventils 17 den Ausgang
des Erhitzungskörpers (Punkt 16) mit dem Kurzschliessungsabschnitt 15 in Verbindung setzt. Wenn dagegen keine
Entnahme erfolgt, hat die Membran 21 und somit das Glied 22 die in der Abbildung dargestellte Stellung, in welcher der
Punkt 16 mit den Heizkörpern 5 verbunden ist.
Ein von dem Glied 22 betätigbarer elektrischer Schalter 25 setzt automatisch die Pumpe 4 bei einer
Entnahme in Gang, wenn sie nicht ständig angetrieben wird (z.B. im Sommer).
Ferner sind Mittel vorgesehen, welche
die beiden Kammern 9 und 10 des Ventils 8 stetig oder unstetig in Funktion der Raumtemperatur und/oder der Temperatur des
aus dem Erhitzungskörper austretenden Wassers in Verbindung ■
setzen, derart, dass die Steigerung wenigstens einer dieser Temperaturen über einen gegebenen Schwellenwert eine Verringerung
oder sogar eine völlige Abstellung der Gaszufuhr zu dem Brenner 1 zur Folge hat.
Bei der schematisch dargestellten Ausführung umfassen diese Mittel zwei parallel zwischen der Kammer 10 und dem Kurzschliessungsabschnitt 15 angeordnete Ventile
26 und 27, nämlich ein Ventil 26 mit Auf-Zu-Regelung, welches von einem Elektromagneten 28 betätigt wird, welcher durch einen
Raumthermostaten so gesteuert wird, dass das Ventil geöffnet
wird, sobald die Raumtemperatur einen bestimmten Schwellenwert übersteigt, und ein Ventil 27, dessen öffnung stetig in Funktion
der Temperatur des warmen Wassers gesteuert wird.
Eine Blende 36 mit einer kalibrierten
öffnung ist in die die Ventile 26 und 27 mit dem Punkt 14 verbindende
Leitung eingeschaltet, um die Wassermenge, welche über diese Ventile strömt, wenn sie geöffnet sind, auf einen vernünftigen
We^t zu begrenzen.
009885/U57
Diese Herstellung einer unmittelbaren
oder mittelbaren Verbindung der beiden Kammern des Differentialventils
8 ermöglicht die automatische Einstellung der von dem Kessel erzeugten Wärmeleistung in Punktion des wirklichen
durch Temperaturmessungen definierten Bedarfs an Heizung.
Zur Ermöglichung der Speisung des Brenners mit Gas bei einer Entnahme von warmem Wasser, selbst wenn
die Raumtemperatur und/oder die des Heizungswassers ausreichend
ist, so dass wenigstens eines der Ventile 26 und 27 geöffnet
ist, wird erfindungsgemass automatisch bei einer Entnahme in der Kammer 9 ein für die öffnung des Ventils 12 ausreichender
Unterdruck erzeugt.
• Hierfür ist in die leitung 15 ein Venturirohr
39 eingeschaltet, dessen engste Stelle mit der Kammer 9 durch eine leitung 40 verbunden ist.
Zur Erleichterung der Herstellung wird die
leitung 15 durch zwei Abschnitte gebildet, von denen der eine
von dem Punkt 13 und der andere von dem Ventil 17 ausgeht, und welche beide zu einer gemeinsamen Kammer 41 führen, welche unmittelbar
mit den Seiten der Ventile 26 und 27 verbunden ist, welche mit der Kammer 9 in Verbindung stehen.
Diese letztere Verbindung wird zweckmässig über die leitung 40 und einen Abschnitt des Venturirohrs 39
hergestellt, welch letzteres vorzugsweise an dem Ende des ersten oben genannten Abschnitts angebracht ist, so dass es
unmittelbar in die Kammer 41 mündet.
Die obige Anlage arbeitet folgendermassen. • Wenn keine Entnahme stattfindet, befindet
sich das Ventil 17 in einer (auf der Zeichnung dargestellten)
Stellung, in weloher die leitung 15 nicht gespeist wird. Die
Anlage arbeitet dann wie eine übliche Heizungsanlage mit thermostatischer Regelung. .
Bei einer Entnahme betätigt die Strömung
des entnommenen Wassers das Ventil 17 und bringt es in die
Stellung, in welcher es die leitung 15 unmittelbar mit dem aus
dem Erhitzungekörper austretenden Teil des geschlossenen Heizungsströmungskreises
3 verbindet.
Die Strömung dieses Wassers erzeugt an
009885/U57
der engsten Stelle des Venturirohrs 39 einen Unterdruck,
welcher sofort auf die Kammer 9 übertragen wird und das Anheben der Membran 11 und somit die öffnung des Ventils 12 zur
Folge hat. Der Brenner 1 zündet dann bei beliebigem Zustand der thermostatischen Regelung in diesem Augenblick.
Bei der dargestellten Ausführungsform
ist noch ein Regler 42 für die zur Entnahme bestimmte Wassermenge,
welcher durch einen auf die Temperatur des kalten Wassers ansprechenden Thermostaten 43 gesteuert wird, und ein
anderer Thermostat 44 vorgesehen, welcher auf die Temperatur des entnommenen warmen V/assers anspricht und mit dem Erregerkreis
der Pumpe 4 so kombiniert ist, dass er bei einer Zunahme dieser Temperatur die Drehzahl der Pumpe automatisch
herabsetzt. Hierdurch wird eine automatische Regelung der Temperatur des entnommenen Wassers erzielt, da eine ^erlangsamung
der Pumpe automatisch eine Verringerung des Unterdrucks an der engsten Stelle des Venturirohrs 39 und somit eine Verringerung
der öffnung des Ventils 12 und der erzeugten Wärmeleistung zur Folge hat, und umgekehrt.
Zur Ermöglichung eines schnellen Erlöschens
des Brenners nach einer Entnahme, d.h. einer schnellen Schliessung des Ventils 12 bei der Rückkehr des Ventils 17
in seine Anfangsstellung, ist zweckmässig parallel zu der Drosselstelle 36 ein Kugelventil 45 geschaltet, welches von
dem in Richtung auf den Punkt 14 strömenden Wasser durchflossen v/erden kann, aber nicht durch das in entgegengesetztem Sinn
strömende Wasser.
Die obige Anlage ist besonders einfach,
kräftig gebaut und wirtschaftlich.
009885/U57
Claims (6)
- Patentansprüche1 1 .))Warmwasserheizungsanlage mit einemeinzigen Heizkessel, welcher nicht nur die Heizung von Räumen durch die Strömung von warmem Wasser in Heizkörpern sondern auch die Ausgabe von warmem Wasser für sanitäre Zwecke durch Entnahme sicherstellt, in welcher die Strömungskreise für den Umlauf des zur Entnahme bestimmten Wassers und den Umlauf des zur Heizung bestimmten Wassers getrennt 3ind, vob^i die Zündung des Kessels das Arbeiten einer Pumpe zumAieizungswassers erfordert, selbst bei einer einfachen Entnahme von warmem Wasser bei Fehlen der Heizung, wobei Einrichtungen vorgesehen sind, welche automatisch bei einer Entnahme den die Heizkörper enthaltenden Teil des Heizungskreises kurzschliessen, so dass dann der Ausgang des Erhitzungskörpers über die Antriebspumpe unmittelbar mit dem Eingang desselben verbunden wird, wobei die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner des Kessels durch ein Diffe- rentialventil gesteuert wird, dessen beide Kammern den Wasserdrücken an zwei getrennten, vorzugsweise vor bzw. hinter der Antriebspumpe liegenden Punkten des geschlossenen Strömungs- · kreises des Heizungswassers ausgesetzt sind, wobei Mittel vorgesehen sind, welche diese beiden Kammern miteinander stetig oder unstetig in Punktion einer Temperatur in Verbindung setzen, so dass die Differenz zwischen den in diesen beiden Kammern des Ventils herrschenden Drücken und somit die Speisung des Brenners mit Brennstoff ggfs. bis zur vollständigen Aufhebungherabgesetzt wird, wenn diese Temperatur über einen bestimmten Schwellenwert steigt, sowie Mittel zur automatischen Neutralisierung dieser thermostatischen Regelung der Speisung mit Brennstoff bei einer Entnahme, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur automatischen Neutralisierung der thermostatischen Regelung so ausgebildet sind, dass sie bei einer Entnahme automatisch einen zeitweiligen Unterdruck in der Kammer (9) des Differentialventils (8) erzeugen, in welcher ein Unterdruck die öffnung des Ventils (12) zur Brennstoffzufuhr zu dem Brenner (1) zur Folge hat, wobei der Wert dieses zeitweiligen Unterdrucks zur Erzeugung dieser öffnung bei beliebigem Zustand der thermostatischen Regelung in diesem Augenblick ausreicht*009885/U57 .
- 2.) Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitweilige Unterdruck durch die zeitweilige Strömung des Heizungswassers in einer leitung (15) erzeugt wird, welche zu einem Abschnitt des Heizungskreises (3) parallel geschaltet ist und nur bei einer Entnahme gespeist wird.
- 3·) Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (9) des Differentialventils (8), in welcher ein Unterdruck erzeugt wird, mit der engsten Stelle eines in die parallel geschaltete leitung (15) eingeschalteten Venturirohrs (39) verbunden ist.
- 4.) Anlage nach Anspruch 2 oder 3» dadurchgekennzeichnet, dass die parallel geschaltete leitung (15) die ψ die Heizkörper (5) bei einer Entnahme kurzschliessende Leitung ist.
- 5.) Anlage nach Anspruch 2 oder 4, gekennzeichnet durch Mittel (44), v/elche für die Temperatur des entnommenen warmen Wassers empfindlich sind und automatisch die Drehzahl der Pumpe (4) und somit den durch das von dieser Pumpe angetriebene Wasser erzeugten Unterdrück bei einer Zunahme dieser Temperatur herabsetzten, und umgekehrt.
- 6.) Anlage nach Anspruch 4 oder 5» beiwelcher die Mittel zur Herstellung der Verbindung zwischen den beiden Kammern des Differentialventils thermostatisch gesteuerte Ventile sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung * (15) zur Kurzschliessung der Heizkörper (5) durch zwei Abschnitte gebildet wird, welche einen ersten am Ausgang des Erhitzungskörpers (2) liegenden Punkt (16) des geschlossenen Heizungskreises (3) und einen zweiten vor der Pumpe liegenden Punkt (13) desselben mit einer gemeinsamen Kammer (41) verbinden, welche unmittelbar mit der Seite dieser Ventile (26, 2?) verbunden ist, welche mit der betreffenden Kammer (9) des Differentialventils (8) in Verbindung steht.009885/U57
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR6919381A FR2049496A6 (de) | 1969-06-11 | 1969-06-11 |
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|---|---|
| DE2028339A1 true DE2028339A1 (de) | 1971-01-28 |
| DE2028339B2 DE2028339B2 (de) | 1980-10-09 |
| DE2028339C3 DE2028339C3 (de) | 1981-09-17 |
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ID=9035563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE (1) | DE2028339C3 (de) |
| ES (1) | ES380480A1 (de) |
| FR (1) | FR2049496A6 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997036138A1 (en) * | 1996-03-27 | 1997-10-02 | Alf Ottosson | Method and device for temperature control of hot tap-water |
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- 1969-06-11 FR FR6919381A patent/FR2049496A6/fr not_active Expired
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- 1970-06-06 ES ES380480A patent/ES380480A1/es not_active Expired
- 1970-06-09 DE DE2028339A patent/DE2028339C3/de not_active Expired
- 1970-06-10 BE BE751746D patent/BE751746A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2049496A6 (de) | 1971-03-26 |
| ES380480A1 (es) | 1972-09-16 |
| BE751746A (fr) | 1970-11-16 |
| DE2028339B2 (de) | 1980-10-09 |
| DE2028339C3 (de) | 1981-09-17 |
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