[go: up one dir, main page]

DE2026542A1 - Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen

Info

Publication number
DE2026542A1
DE2026542A1 DE19702026542 DE2026542A DE2026542A1 DE 2026542 A1 DE2026542 A1 DE 2026542A1 DE 19702026542 DE19702026542 DE 19702026542 DE 2026542 A DE2026542 A DE 2026542A DE 2026542 A1 DE2026542 A1 DE 2026542A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
spindle
speed
time
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702026542
Other languages
English (en)
Other versions
DE2026542B2 (de
Inventor
Rolf 2820 Bremen-Aumund; Bruckert Klaus 2820 Bremen-Vegesack; Wachendorf Friedrich 2822 Eggestedt. P Neubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
Priority to DE19702026542 priority Critical patent/DE2026542B2/de
Priority to ES389864A priority patent/ES389864A1/es
Priority to FR7112415A priority patent/FR2090388A3/fr
Priority to BE765408A priority patent/BE765408A/xx
Priority to CH736971A priority patent/CH533992A/de
Publication of DE2026542A1 publication Critical patent/DE2026542A1/de
Publication of DE2026542B2 publication Critical patent/DE2026542B2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/38Arrangements for winding reserve lengths of yarn on take-up packages or spindles, e.g. transfer tails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Georg Hansmann VD1 . ,
Patent- Ingenieur -
2 Hamburg 50 (Affona) 22. Hei197Q~
Jöllus-Leber-Straße 21
"Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Fadenunterwindung von Kopsen auf fiingspinn- oder Bingswlrnmaschinen"
Die Erfindung bezieht sich auf die selbsttätige Steuerung der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Bingzwirnmasehinen, deren während des Auslaufes ungebremste oder abbremsbare Spindeln mit festen Aufsätzen zur Fadenspannungsreduzierung, insbesondere mit sogenannten Spinnfingern, für das Spinnen mit reduziertem Ballon versehen sind·
Das Spinnen bzw. Zwirnen mit Spindelaufsätzen zur Fadenspannungsreduzierung ist allgemein bekannt. Neuerdings hat sich auch das Spinnen mit sogenannten Spinnfingern (mehrfach abgebogener, auf dem Spindeloberteil angebrachter, fingerfönaiger Fortsatz) bestens eingeführt} jedoch im besonderen haben sich hierbei noch Unzulänglichkeiten bei der Unterwindung bezüglich eines einwandfreien Kopsabzuges herausgestellt· Diese Unzulänglichkeiten abzustellen ist Aufgabe der Erfindung.
Bekanntlich müssen die beim Spinnen um den Spindelaufsatz gewundenen Fäden, zum Abheben der vollen Kopse von den Spindeln, den Aufsatz erst freigegeben haben; falls das nicht selbsttätig geschieht, muß von Hand nachgeholfen werden· Außerdem muß zum Aufstecken der leeren Hülsen das zwischen Spindel und Hülse festzuklemmende Fadenanfangsstück sauber von der Hülse überdeckt sein. Letzteres bedeutet, daß der Fadenanfang, die unter-, wunden» Fadenlänge vom vorherigen Kops - von der Abrißstelle an gerechnet, nicht zu lang sein darf bzw. die einzuklemmende Fadenlänge einen schon beim Kopsabzug vorbestimmten relativ engen Längenmaßboreich weder über- noch unterschreiten darf. Beim Spinnen mit Spinnfingern hat man dies nicht mehr in der Hand und es bietet eich an, die beiden genannten Unzulänglichkeiten gemeinschaftlich zu lösen«
109884/0576
'Bekannt sind außerdem selbsttätige elektropneumatisch^ Faden-^; führer-Schwenkvorrichtungen beim Spinnen mit Spinnfinger--. -.-.■:"·■-;■ Spindelaufsätzen, die die Fadenführer zu einem geeigneten Zeitpunkt schwenken sollen, jedoch- wird dieser Zeitpunkt nicht sicher oder gar nicht erreicht bzw. die Fadenführer schwenken zu träge. Nicht Freiwerden des Fadens von der. Spindel- und zu große Fadenlänge sind die Folgen; jede bzw. viele Spindeln einer Maschinenseite müssen zeitraubend dann von Hand vor und auch nach dem Abzug abgefädelt werden, -
liTeiterhin ist bekannt, daß zur Unterwindung zum Kops ab zug, bevor der Antriebsmotor abgeschaltet wird, dessen Drehzahl bzw. die Spindeldrehzahl heruntergesetzt wird, und daß man nach der Abschaltung entweder die Maschine und damit die Spindeln frei auslaufen läßt, oder sofort nach der Abschaltung mehr oder weniger weich abbremst. Im er-steren Falle bekommt man einen zeitmäßig langen, im zweiten Falle einen kürzeren Spindelauslauf, wobei eina relative Unterwindfadenlänge anfällt. Der auf diese Weise erzielte Unterwindfaden-Längenbereich genügte meist den bisherigen Anforderungen. Es sind zwar auch Einrichtungen bekannt geworden, um die Unterwindfadenlänge für andere nachfolgende Arbeitsvorgänge (z. B. für die automatische Kopsanhebung) ein bestimmtes Maß zu geben, aber auf diese Einrichtung kann hier nicht Bezug genommen werden. Die ΰορυβί-aufgabe der Erfindung wird durch Unterteilung des Spindelauslaufes in einen ersteren Teil des freien, und in einem zweiten Teil des gebremsten Auslaufes gelöst.
Es wurde festgestellt, daß die Fadenführerschwenkung in einem ganz engen Größenbereich der Spindelauslaufdrehzahl ausgelöst v/erden muß, und zwar schlagartig schnell, damit die-sich von ■ der Spindel lösenden Fäden bis zum Stillstand der Spindeln vollkommen frei sind. Der Zeitbereich, in dem die Fadenführerschwenkung erfolgen muß, ist so gerine;, daß dieser nur mit maximal schnell arbeitenden Wechselstromoiagnsten eingehalten werden kann. Um den Schwenkungs-Zeitbereich nicht ouch noch durch Bremsung des Spindelauslaufes zu verkürzen, wird die Bremsung nach erfolgber Fadenführerschwenkung Vorgenommen.
109884/0576
-3- 2028542
Die InpulssuslÖGung beider Vorgänge kann durch, den an sich bekannten elektronischen Drehzahlwächter bei vorbestimiater Spindeldrchzahl gleichzeitig erfolgen· Die Situation wird an folgenden Beispielen erläutert·
Fip;. 1 Laufende Spindel mit sogenanntem Spinnfinger und bereits unterwundenem Kops beim Wickeln der Fadenreserve.
Fig. 2 Laufende Spindel wie Fig» 11 Wenig später nach Hochschwenkung des Fadenfüfarers,
Fig. 5 Spindel im Stillstand bei Abzug des Kopses.
Fip;, 4· Diagramm - Zusammenhang zwischen Auslauf Spindel— drehzahl und Bremszeit.
Fig. 5 Diagramm - die vom Spinnfinger frei gekommenen Fäden als Funktion der Schaltauslaufspindel-Drehsahl,
Fig. 6 Diagram - Auslauf ßpindeldrehxahl bar.1. Fadenlief er— geschwindigkeit als Funktion der Zeit.
Fig. 7 Diagrann - Unterwindfadenlänge als Funktion der Zeit.
FiR. 8 Schema des erfindungsgemäßen Aufbaus und des Ablaufes der Steuerung.
Die Fig. 1 zeigt einen in bekannter Weise bereits unterwundonen (Hingbank abgesenkt) vollen Kops auf einer Spindel mit Spinnfinger für das Spinnen mit reduziertem Ballon beim Aufwinden der Schlußfadenroserve im freien Au3lauf kurz vor der erfindungsgemäßen Einschaltung der Fadenführerschwenkung und der Abbrensuns de3 Rest-Gpindelau3laufea· - Der Faden 1 läuft von oben durch den Fadenführer 2, windet sich in mehreren Windungen 3 um den über die ilittolnchce 4 nach beiden Soiton gekrümmten Spindel— aufoatsB Schaft 5 des eogonanntcn Spinnfingora 6, springt von dem üplndelabsatB 7 hie zum Hingläufor 8 auf den, auf der ^:,: : ^' 109884/0 57 6
Ringbank 17 "befestigten, Ring 18 als sogenannter reduzierter Fadenballon 9 auf und wird auf dem unteren freien Ende 10 der Hülse 11 unterhalb des Garnkörpers 12, des Kopses 14 als Fadenreserve 13 aufgewunden. Die Fadenreservewindungen 13 rutschen bekanntlich beim Abziehen des Kopses 14 auf die nackte Spindel 15» und der Verbindungsfaden 16 zum Kops 14 reißt dann ab (siehe Fig. 3)»
Die Fig. 2 zeigt die Spindel aus Fig. 1 kurz nach Einschaltung der Fadenführerschwenkung und Abbremsung des Restspindelauslaufes. - Die Schwenkung des Fadenführers 2 ist inzwischen schlagartig erfolgt und bereits vollzogenj die Spindel 15 mit dem Kops 14 macht ihre letzten Drehungen kurz vor dem Stillstand. Die Fadenwindungen 3 um den Spinnfinger, Schaft 5» haben begonnen sich abzuwickeln; die Fadenreserve 13 hat sicli um eine entsprechende Anzahl von Windungen vermehrt. Bei Stillstand der Maschine haben sich die Fadenführerwindungen 3 um den Spinnfinger abgewickelt, so daß der Spinnfinger 6 völlig vom Faden frei ist. Die Fadenreserve 13 hat die vorgesehene Fadenlänge, die für den neuen Kopsanfang richtig ist, erreicht.
Fig. 3: Die Spindel steht still. Der Kops 14 wird bereits abgehoben. Die Fadenreserve 13 beginnt von dem unteren Hülsenende 10 auf das Spindeloberteil 15 abzurutschen. Bei Fortschreiten der Kopsabhebung reißt der Verbindungsfaden 16- zum Kops 14 oberhalb der nun auf der Spindel befindlichen Reservewindungen 13 etwa bei Punkt 19 ab„ 3s sollen maximal nur eine gerade noch verträgliche, und minimal eine für die Neuaüfstekkung der nächsten Hülse 11 erforderliche Mindestanzahl von Reservewindungen auf der Spindel 15 verbleiben.
Fig. 4: Grundlage für die Einleitung des Steuervorganges zum Schwenken der Fadenführer ist die Spindeldrehzahl, d. h. beim Auslauf der Maschine, Motor abgeschaltet, wird bei einer durch einen elektronischen Drehzahlwächter genau fixierten Drehzahl ein Impuls ausgelöst, der den Elektromagneten einschaltet, der das Schwenken der Fadenführer bewirkt und gleichzeitig den · Motor abbremst·
G BAÜ ORIGINAL
109804/0676
Sin wirklich, exaktes Schwenken der Fadenführer ist aus Gründen des rasanten Anzuges nur mit einem. Wechselstrommagneten realisierbar. Die Anzugszeit beträgt für den infrage kommenden Wechselstrommagneten etwa t. = 65 ms. Ein vergleichbarer Gleichstrommagnet braucht dagegen eine Anzugszeit von etwa tj = 900 ms. Nach dem Schwenken der Fadenführer um etwa werden die Fäden vom Spinnfinger fortgeleitet, so daß sie sich vom Spinnfinger freidrehen. Zu dem Zeitpunkt, wo der Faden völlig vom Spinnfinger freigedreht ist, muß die Maschine bis zum Stillstand abgebremst sein. Bei zu spätem Schalten der Fadenführer wird der Faden nach dem Freilaufen erneut vom Spinnfinger erfaßt. Bei zu frühem Schalten läuft der Faden nicht frei.
Die schraffierte Fläche ist ein Maß für die Umdrehung der Spindel nach dem Schwenken der Fadenführer. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ergibt sich, folgender Zusammenhang (Buchstaben-Zusammenstellung am Ende der Beschreibung):
nspi ' "^b
Außerdem gilt: ζ = f (h) .
Große Fadenführerhöhe - Tendenz: mehr Fadenspannung zwischen Spinnfinger und Lieferzylinder, weniger Umschlingungen des Fadens um Spinnfinger.
Geringe Fadenführerhöhe - Tendenz: weniger Fadenspannung zwischen Spinnf innrer.1 und Lieferzylinder, mehr Umschlingen des Fadens um Spinnfinger.
* -t-g = f (nspi ) = 0 · nspi
G = Konstante, enthält die Bremsverzögerung
der Maschine nach dem Anziehen der Bremse. G muß durch Versuch für jeden Maschinenbyp gesondert ermittelt werden.
1-2
z. B.: G = s
109884/0576
Damit ergibt sich:
nspi . tg nspi · G · nspi nspi
Z. B. ergeben sich in der Praxis folgende Werte·:
zmin " ^ 1^ Umschlingungen max. Fadenführerhöhe = 3 »5 Umschlinguneen min. Fadenführerhöhe im Mittel beträgt ζ = 3 Umschlingungen.
19,3 sek~1
XIIcIjC
nspi =P~ =
* -1
nspi =»950 min
* -1
Damit ergibt sich eine Schaltpunktdrehzahl von nspi » 950 min
(s. Fig. 5).
* — Ί Fig. 5*· Diese Schaltdrehzahl von nspi » 950 min zum Schwenken der Fadenführer hat sich auch in der Praxis sehr gut bewährt. Zugrundegelegt wurde eine Kammgarnmaüchine mit insgesamt 216 Spindeln.
Das schraffierte Feld gibt den Bereich an, der in der Praxis als noch vertretbar zu bezeichnen ist, zumal die dann noch am Spinnfinger hängengebliebenen Fäden mit höchstens einer bis 1/2 Umschlingung um den Finger gewickelt sind.
109884/0576
FiK. 6: Um außerdem noch, eine einstellbare und von der Soindeldrehzahl unabhängige konstante Unterwindfadenlänge L zu bekommen, wurde die Steuerung noch um folgende Funktionen erweitert; Ausgangspunkt für die Unterwindung ist die niedrigste, technologisch noch "vertretbare Drehzahl. Die Spindeldrehzahl wird durch Hauptmotor-Umschaltung von der Betriebs-Snindel&rehzahl auf die Unterwinddrehzahl heruntergesteuert, oofort nach dem Erreichen der Unterwinddrehzahl (s. Fig. 6, Zeitpunkt t^)perfolgt das Absenken der Ringbank, während der Hauptmotor mit einer Drehzahl weiterläuft, die der Unterwindspindeldrehzahl entspricht. Nach einer durch ein Zeitwerk genau definierten Zeit wird der Hauptmotor ausgeschaltet (Abb. 3, Zeitpunkt ^2)» Br läuft ungebremst aus, bis er die Drehzahl erreicht hat, die der eingestellten ochaltdrehzahl des DrehzahlWächters entspricht (Fig. 6, Zeitpunkt t-,) , dann erfolgt Abbremsen des Haur>t-Moto.rs und Schwenken der Fadenführer wie oben beschrieben. -
jj·:, ^leic're Drehung des Garnes vorausgesetzt, die Spindeldrehzahl proportional der Liefergeschwindigkeit der Maschine ist, stellt die schraffierte Fläche in der Fig. 6 die Länge des Unterwindfadens dar. Die Länge L des Unterwindfadens entspricht also dem arithmetischen Mittelwert der schraffierten Fläche und der Kurve L » f (t), in den G-renzen t^ und t^,.
i/tY
Fig. 7ί Durch Veränderung des Zeitpunktes tp wird der Hauptmotor früher oder später ausgeschaltet, damit ergibt sich ebenfalls eine längere bzw. kürzere Unterwindfadenlänge L.
ÖÄD ORIGINAL
109884/0576
Nachdem die optimale Unterwindlänge gefunden worden ist und der Zeitpunkt tp fixiert ist, bleibt die Iiäii^e der Unterwindfäden von.Abzug zu Abzug konstant, da die Unterwindung (Absenken der Ringbank zum Zeitpunkt t^) immer bei gleicher Unterwinddrehzahl beginnt.
Die o. a. Steuerung der Unterwindung hat sich in der Praxis sehr gut bewährt, und es zeigte sich, daß die reproduzierbare Genauigkeit der Unterwindfadenlänge zwischen.2 - 3 cm liegt. Dieser Wert reicht in der Praxis völlig aus.'
8: Der Funktionsplan zeigt den prinzipiellen Aufbau und den Ablauf der Steuerung:
1. Einleitung der Unterwindung durch Endschalter (26).
2. Hauptmotor (21) wird auf Unterwinddrehzahl heruntergesteuert.
3. Beim Erreichen der Unterwinddrehzahl läuft der Unterwindmob or (28) an, Ringbank (1?) wird abgesenkt, Hauptmotor (21) läuft mit Unterwinddrehzahl weiter.
4. Nach einer durch ein Zeitschaltwerk im Steuerteil (29) genau definierten Zeit wird der Hauptmotor (21) ausgeschaltet und läuft ungebremst aus.
5. Sobald der Hauptmotor (21) bzw. die Spindel (15) die Schaltpunktdrehzahl zum Schwenken der Fadenführer (2) erreicht, erfolgt Impuls durch den Drehzahlwächter (24). Der Impuls bewirkt Betätigung des Wechselstrommagneten (25) (Schwenken der Fadenführer) sowie Erregung der Haupt-Motorbremse (22) (Motor 21 wird bis zum Stillstand abgebremst).
109804/0576
C ■ Konstante - Verzögerung der Maschine nach
Anziehen der Bremse»
h = Maß zwischen Spinnfingerspitze und Fadenführer,,
L * Unterwindfadenlänge
1 » Unterwindfadenlänge
ms = Millisekunde
min » Spindeldrehzahl pro Minute
η . * Schaltpunkt - Spindeldrehzahl zum Zeitpunkt des
Fadenführer-Schwenkens
s - Sekunde
T » ■ Gesamtunterwindzeit uw
t- « Spindelauslaufzeit ta = Magnetanzugszeit t-o = Brems zeit
t^ = Zeitpunkt - Erreichen der Unterwinddrehzahl tp « Zeitpunkt — Abschaltung Hauptmotor t-, * Drehzahlwächter-Einstellung, Schwenken der
Fadenführer - gleichzeitig Einsetzen der Bremse,
t. ■ Zeitpunkt - Stillstand der Spindel.
ζ · Umdrehung der Spindeln nach Schwenken der
Fadenführer Funktion der Fadenführerhöhe
- 10 10988A/0576
- 1b -
1 laden AQ
2 Fadenführer
3 Windungen
4 Mittelachse : "
5 Schaft (Spindelaufsatz)
6 Spinnfinger
7 Spindelabsatz
8 Ringläufer
9 Fadenballon
10 Unteres freies Hülsenende
11 Hülse
12 Garnkörper
13 Fadenreserve
14 Kops
15 Spindel
16 Verbindungsfaden
17 Ringbank
18 Ring
19 Abrißpunkt 21 Hauptmotor
22 Motorbremse (zum Hauptmotor)
23 Tachomaschine (erzeugt Drehzahl proportional Spannung)
24 Drehzahlwächter (Impulse, v/enn bestimmte Drehzahl
über- oder unterachritten wird)
25 Wechselstrommagnet (schwenkt Fadenführer)
26 Endschalter (Einleitung der Unterwindung) ,
27 Auf- bzw. Unterwindgetriebe
28 Unterwindmotor
29 Steuerteil
30 Signalrichtung
10988 4/Q576
- 11 -

Claims (3)

202654/ Patentansprüche
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Fadenunterwindung von Kopsen auf Hingspinn- oder Ringzwirnmaschinen, deren während des Aüslaufes ungebremste oder abbremsbare Spindel mit festen Spindelaufsätzen für die Fadenspannungsreduzierung - insbesondere mit sogenannten Spinnfingern verschen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkung der Fadenführer (2) durch Elektromagnet (25) nach dem Abschalten des Maschinen- bzw. Spindelantriebes (21) bei einer bestimmten Spindel-(15)-drehzahl des freien Auslaufea durch einen auf diese Drehzahl einstellbaren elektrischen Impulsgeber, im besonderen einen sogenannten Drehzahlwächter (24) bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Zeitpunktes der Fadenführer-(2)-Schwenkung bei einer bestimmten Spindel-( 15)-Auslaufdrehzahl nach der Formel nspi ■ γ =-^ an einem elektronischen Drehzahlwächter (24) vorgenommen wird und die Fadenführer-Schwenkung durch einen Wechselstrommagnet (25) schlagartig erfolgt, und daß durch den Drehzahlwächter-Impuls, gleichzeitig ausgelöst, die Abbremsung des Eauptmotores (21) für den restlichen Auslauf der Spindeln (15) einsetzt·
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt zum Ausschalten des Hauptmotors 21, nach dem Absenken der Ringbank 1?» später oder früher genau fixiert werden kann und damit die ünterwindfadenlänge bestimmt und von Abzug zu Abzug unabhängig von der Spindeldrehzahl und Feingarnnummer, konstant bleibt.
ORIGINAUINSPECTED 10988A/0S76
L e e rs e i t e
DE19702026542 1970-05-30 1970-05-30 Schaltung zum selbständigen Steuern der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen Granted DE2026542B2 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702026542 DE2026542B2 (de) 1970-05-30 1970-05-30 Schaltung zum selbständigen Steuern der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen
ES389864A ES389864A1 (es) 1970-05-30 1971-04-03 Dispositivo para el mando automatico de la mudada del hilo de husadas de continuas de anillos o de continuas de retor- cer.
FR7112415A FR2090388A3 (en) 1970-05-30 1971-04-07 Controlling ring and traveller spinning machines
BE765408A BE765408A (fr) 1970-05-30 1971-04-07 Dispositif pour la commande automatique du sous-renvidage du fil de bobines sur des metiers a filer ou a retordre a anneaux
CH736971A CH533992A (de) 1970-05-30 1971-05-19 Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702026542 DE2026542B2 (de) 1970-05-30 1970-05-30 Schaltung zum selbständigen Steuern der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2026542A1 true DE2026542A1 (de) 1972-01-20
DE2026542B2 DE2026542B2 (de) 1973-01-04

Family

ID=5772555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702026542 Granted DE2026542B2 (de) 1970-05-30 1970-05-30 Schaltung zum selbständigen Steuern der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE765408A (de)
CH (1) CH533992A (de)
DE (1) DE2026542B2 (de)
ES (1) ES389864A1 (de)
FR (1) FR2090388A3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3640002A1 (de) * 1986-11-22 1988-05-26 Zinser Textilmaschinen Gmbh Verfahren und vorrichtung zum automatischen gleichzeitigen abziehen von spulen und nachfolgendem gleichzeitigen aufstecken von huelsen auf spindeln einer spinn- oder zwirnmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3640002A1 (de) * 1986-11-22 1988-05-26 Zinser Textilmaschinen Gmbh Verfahren und vorrichtung zum automatischen gleichzeitigen abziehen von spulen und nachfolgendem gleichzeitigen aufstecken von huelsen auf spindeln einer spinn- oder zwirnmaschine
US4938017A (en) * 1986-11-22 1990-07-03 Zinser Textilmaschinen Gmbh Apparatus for automatic doffing and donning of tubes in a textile spinning or twisting machine

Also Published As

Publication number Publication date
FR2090388B3 (de) 1974-02-15
BE765408A (fr) 1971-08-30
FR2090388A3 (en) 1972-01-14
CH533992A (de) 1973-02-28
DE2026542B2 (de) 1973-01-04
ES389864A1 (es) 1974-03-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3928022C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zwirnspulen
DE1435340A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufspulen frisch gesponnener ungedrehter Kunstfaeden
DE1785589A1 (de) Faden-Aufspulvorrichtung
DE2111316B2 (de) Vorrichtung zum Anspinnen gerissener Fäden in einer Spinnmaschine
DE69511340T2 (de) Verfahren zur automatischen Regelung der Fadenspannung an Aufspulmaschinen
DE1510597A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Beseitigen von Unterwindefadenresten
EP1488028B1 (de) Zentrifugenspinnvorrichtung
EP0522255B1 (de) Verfahren zum Trennen der Lunten von auf Vorspinnmaschinen gefertigten Vorgarnspulen
DE2026542A1 (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Fadenunterwindung von Kopsen auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen
DE2330961C3 (de) Vorrichtung zur Bildung einer Fadenreserve auf einer Aufwickelspule mit wilder Wicklung an schnellaufenden Spulmaschinen
EP2982632B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bewickeln einer auflaufspule
EP1488030A1 (de) Verfahren zum betreiben einer spinnvorrichtung
DE813673C (de) Einrichtung zum UEberkopfabziehen von Spulen
DE3116683C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Längenmessung textiler Fäden
EP3269853B1 (de) Verfahren zum starten einer spindel einer kablier- oder doppeldrahtzwirnmaschine
CH699497B1 (de) Verfahren zur Steuerung einer Spulstelle sowie Spulstelle.
EP0593919A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines gezwirnten Fadens
AT235726B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Wickeln gleicher Fadenlänge auf Ring- oder Flügelzwirnmaschinen
EP0528752A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erstellen einer Unterwindung von vorbestimmtem Umschlingungswinkel an der Spindelwelle einer Ringspinn- oder Zwirnmaschine
AT224031B (de) Webmaschine
DE7125819U (de) Abspuleinrichtung fuer einen auf einem spulenkoerper bevorrateten draht oder faden
DE399597C (de) Spulmaschine mit Fadenfuehler
DE1827354U (de) Doppeldraht-zwirnvorrichtung.
DE4411447C2 (de) Wickeleinrichtung
DE1535096C (de) Verfahren zum Aufwickeln von Garn zu einer Kreuzspule

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee