DE2026379A1 - Hebevorrichtung, insbesondere für Container - Google Patents
Hebevorrichtung, insbesondere für ContainerInfo
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Description
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Für den Transport grosser Stückgüter vorgesehene Container weisen in beladen«! Zustand ein Gewicht von bis zu 20 t auf, weshalb
für das Umladen dieser Container besondere Vorrichtungen verwendet
werden nüssen.
Die geeignetste Hebevorrichtung ist natürlich ein universell verwendbarer Kran, der die Last nicht nur anheben, sondern auch verschieben oder verschwenken kann. Kräne, die das angegebene Gewicht
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zu heben vermögen, sind aber meist ortsfeste Anlagen und sehr
teuer und werden darum praktisch nur dort verwendet, wo die Last
nicht nur gehoben, sondern auch verschwenkt werden muss, beispielsweise beim Umladen der Container vom Schiff auf Eisenbahn- oder
Lastwagen.
Für das Be- und Umladen von Eisenbahn und Lastwagen, wozu gewöhnlich das Anheben des Containers ausreicht und dieser nicht zusätzlich
verschwenkt werden muss, sind mehrere, im Aufbau einfachere und in Anschaffung und Unterhalt billigere Hebevorrichtungen
entwickelt worden. Eine dieser bekannten Vorrichtungen, die nur zum Anheben von Containern verwendet werden kann, besteht aus
vier voneinander unabhängigen Hebebeinen, die mit einer gemeinsamen
Hydraulik-Pumpe verbunden sind. Diese Hebebeine können an den vier seitlichen Kanten eines Containers befestigt werden und
diesen anheben. Ein ganz wesentlicher Nachteil dieses verhältnis-*
massig einfachen Vorrichtung ist, dass die Hebebeine entweder direkt an den unteren Eckbeschlägen oder über schräg stehende Arme
an ilen oberen Eckbeschlägen der Container angreifen. In beiden
Fällen befindet sich der angehobene Container in keinem sehr stabilen
Gleichgewicht und wenn beispielsweise ein unter den angehobenen
Container fahrender Elsenbahn- oder Lastwagen eines der
Hebebeine oder den Container berührt, kann der aus Container und angesetzten Hebebeinen bestehende Aufbau leicht susairanenfallen.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung sind darum die vier hydraulischen
Hebebeine und eine dazugehörige Hydraulik-Pumpe fest am Container angeordnet. Solche Container weisen, wenn sie auf
den Hebebeinen stehen, eine wesentlich bessere Stabilität, als die vorstehend beschriebene Vorrichtuno auf, sind aber unwirtschaftlich,
weil jeder Container mit einer nur für ihn verwendbaren Hebevorrichtung ausgerüstet ist.
Eine weitere bekannte Vorrichtung zum Anheben von Containern ist
der Portalhubwagen, an dessen, auf vier hohen Beinen getragenen Plattform SeilzUge angebracht sind, mit denen der Container angehoben
werden kann. Die Beine des Portalhubwagens sind mit motorisch antreibbaren und lenkbaren Rollen versehen. Dadurch ist es
möglich, den Hubwagen allein oder mit angehängtem Container zu verschieben. Notwendig dafür 1st eine lichte Höhe der Plattform,
die mindestens der Höhe des Containers und der maximalen Hubhöhe
entspricht, sowie eine ungewöhnlich stabile Konstruktion der die Plattform und den Container tragenden Pollen und ihrer Lager, weshalb
auch diese Vorrichtung sehr teuer und nur für GUterumschlag^
plätze mit sehr regem Verkehr lohnend ist.
Es ist darum auch schon eine dem Portalhubwagen ähnliche, aber
leichtere und kleinere Vorrichtung vorgeschlagen worden. Diese Vorrichtung
weist ebenfalls eine rechteckige Plattform auf, am deren vier Ecken Beine angeordnet sind und jedes Bein auf einer angelenk-
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-A-
ten Rolle steht. Die Beine dieser Vorrichtung sind nur so hoch, dass die lichte Höhe der Plattform gerade ausreichend ist, um die
Vorrichtung über einen Container zu rollen. Weiter ist neben jedem
Bein eine vorzugsweise hydraulisch betätigte Hebepresse angeordnet,
deren Druckkolben nach unten ausfahrbar ist und einen Fuss mit einer breiten Standfläche aufweist. Zum Anheben eines Containers
wird bei dieser Vorrichtung die Plattform mit den Beinen und RoI-len
und dem angehängten Container mit Hilfe der Hebepressen geho-P ben.
Obwohl diese Vorrichtung die oben beschriebenen Nachteile der voneinander
unabhängigen bzw. am Container fest angeordneten Hebebeine und der des Portalhubwagens vermeidet, hat die Praxis gezeigt
dass sie selbst auch mit Nachteilen behaftet ist. Beispielsweise steht diese Vorrichtung im Ruhezustand immer auf den Rollen und
kann nur durch mindestens teilweises Ausfahren der Hebepressen auf den Fussplatten abgestellt werden. Weiter ist es möglich, dass bei
P ungenauer Aufhängung eines Containers die Rollen vor dem Absetzen
des Containers den Boden berühren und dann die Last der gesamten Vorrichtung und die des Containers aufnehmen müssen, wofür sie nich
geeignet sind. Weiter können die neben den Beinen angeordneten Zylinder der Hebepressen insbesondere durch Anschlagen eines schwingenden,
an der Plattform aufgehängten Containers beschädigt werden. Auch sind die Abmessungen der Vorrichtung, deren lichte Höhe und
Breite grosser als die Aussenmasse des grössten zu hebenden Containers
sein müssen, für einen möglicherweise notwendigen Trans- .
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port über groase Entfernungen immer noch zu sperrig.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der
oben beschriebenen Vorrichtungen zu beheben und eine insbesondere für Container votgesehene Hebevorrichtung zu schaffen, mit einer
vorzugsweise rechteckigen, zum Anhängen einer Last vorgesehenen Plattform, an deren Ecken Beine angeordnet sind, mit zum Heben und
Senken der Plattform geeigneten Hebepressen, und mit zum Verschieben der Plattform geeigneten Rollen, welche Hebevorrichtung dadurch
gekennzeichnet ist, dass jedes Bein als hohler Träger ausgebildet ist, in dessen Innerem eine Hebepresse und auf dessen Aussenseite
am unteren Ende eine Rollenpresse angeordnet ist, und dadurch, dass
der nach unten ausfahrbare Pressstempel jeder Hebepresse am unteren
Ende eine als Standfläche verwendbare Fussplatte aufweist, und am unteren Ende des ebenfalls nach unten ausfahrbaren Pressstempels
jeder Rollenpresse eine Rolle angeordnet ist, und der erreichbare Pressdruck der Hebepressen grosser als der der Rollenpressen ist.
Diese Vorrichtung ist insbesondere zur Verwendung auf Bahnhöfen
oder in Lagerhäusern vorgesehen, wo die Container zum Auf- oder Abladen
von einem Elsenbahn- oder Lastwagen nur angehoben, aber nicht in horizontaler Richtung verschoben werden. Da beim Anheben der
Plattform und des daran befestigten Containers das gesamte Gewicht
auf den Fusaplatten der Hebepressen ruht, können die Beine und insbesondere
die Rollen relativ schwach sein, was das Verschieben der
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unbelasteten Vorrichtung ganz wesentlich erleichtert und eine insbesondere
gegenüber dem Portalhubwagen sehr viel billigere Konstruk
tion ermöglicht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Vorrichtung weisen die
zum Ausfahren der Rollen vorgesehenen Pressen eine Einrichtung auf,
die bewirkt, dass die Rollen bei Ueberbelastung eingezogen werden und die Hebevorrichtung auf die Fussplatten der Hebepressen abgesetzt
wird. Welter ist jede Hebepresse individuell steuerbar und
es ist eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen, die die gemeinsame
Steuerung der Hebepressen nur dann ermöglicht, wenn die Neigung der
Plattform nicht grosser als ein vorgegebener Wert ist. Von den zum Verschieben der Vorrichtung vorgesehenen Rollen sind mindestens
zwei an der gleichen Schmalseite der Plattform angeordnete Rollen um eine vertikale Achse schwenkbar und mindestens eine der Rollen
ist mit einem Antriebsaggregat verbunden- Die Hebe- und die Rollenpressen
und das Antriebsaggregat zum Verschieben der Vorrichtung sind an eine gemeinsame Hydraulik-Anlage angeschlossen=, Um den
Transport der Vorrichtung über grosse Entfernungen und deren Zusammenbau
zu erleichtern, ist die Plattform aus sv^ei symmetrischen
lösbar aneinander befestigten Teilen aufgebaut. Durch die Anordnung
der Hebepresser* in den Beinen der Plattform werden die Zylinder
der Pressen nicht nur gegen eine Beschädigung von sues©« geschützt,
sondern es wird auch ©ine symmetrischer© IJebertragmig der statischen
Kräfte von der Plattform auf die Fusspiatt@n 'bzw. «umgekehrt
erreicht, was die gesamte Konstruktion vereinfacht. Durch di© v@r-
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schiebbare Anordnung der Rollen wird weiter erreicht, dass die neue
Hebevorrichtung im Ruhezustand auf den Fussplatten der eingezogenen
Druckkolben steht und nicht verschoben werden kann. Durch das Sicherheitsventil in den Rollenpressen kann wirkungsvoll vermieden
werden, dass durch ein falsches Manoeuvre die auf die Rollen und deren Achsen wirkende Kraft die vorgesehene Kraft Übersteigt, weshalb
dieser Teil der Hebevorrichtung wesentlich einfacher, leichter und billiger als beim Portalhubwagen oder der oben beschriebenen'
vorgeschlagenen Vorrichtung ausgeführt werden kann. Die antreibbare Rolle ermöglicht die Hebevorrichtung auf einem Verladeplatz ohne
Zuhilfenahme fremder Zugmaschinen an einen vorgegebenen Ort zu fahren
und durch die Verwendung nur einer Hydraulik-Anlage für alle Hebepressen und den Rollenantrieb sind die benötigten Zusatzeinrichtungen
auf eine Mindestanzahl beschränkt.
Die Erfindung soll nun mit Hilfe der Figuren an einem Ausführungsbdspiel
näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
der neuen Hebevorrichtung im Ruhezustand,
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht eines Teils der Hebevorrichtung nach Figur 1 mit ausgefahrener Hebepresse,
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht eines anderen Teils der Hebevorrichtung nach Figur 1 mit ausgefahrener Rolle,
Flg. 4 zeigt einen horizontalen Schnitt durch eines der Beineöer
Plattform mit darin angeordneter Hebepresse.
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In den Figuren sind für nleiche Bauelemente gleiche Bezuqszeichen
verwendet worden.
Die in Figur 1 gezeigte Hebevorrichtung enthält eine Plattform 10
mit einem aus,zwei Längsträaern 11 und 12 und zwei Querträgern 13
und 14 gebildeten Rahmen, der durch zwei Diagonalträger 14 und 15
versteift ist. An jeder Ecke des Rahmens ist ein Bein 16-19 angeordnet.
Die Beine sind als hohle Träger ausaebildet, die in der
Figur nicht sichtbare hydraulische Hebepressen uirtschlieSsen. Am
unteren Ende dieser Beine stehen von den Hebepressen verschiebbare
Stempel 20-23 vor, an denen Fussplatten 24-27 befestiqt sind. An
jeder Längsseite sind die Beine zusätzlich durch Träger 28-30 bzw.
31-33 versteift. Die beiden Querträger 13, 14 und die. Diagonalträger 14, 15 sind je aus zwei trennbaren Teilen zusammengesetzt und
mit Halterungen 35-37 starr verbunden. Am unteren Ende jedes der Beine ist eine zusätzliche Rollenpresse 40-43 befestiat. Jede dieser
hydraulischen Rallenpressen weist einen nach unten ausfahrbaren Stempel auf, an dem eine zum Verschieben der Vorrichtung vorgesehene
Rolle 44-47 befestiat ist. Zum Aeπderη der Richtung beim Verschieben
der Vorrichtung sind die Rollen 45, 46 auf der einen Schmalseite
um die Vertikalachsen der Pressenstenvpel schwenkbar und die
Rolle 45 ist mit einem Lenkhebel 50 verbunden. Die beiden anderen Rollen 44, 47 können nicht verschwenkt werden. Zum Verschieben der
Vorrichtung igt weiter eine hydraulisch betätigte Antriebseinrichtung 51 vorgesehen, die auf die Rolle 45 wirkt. Am Bein 17 ist ein Gehäuse
52 befestigt, in dem der Oelbehälter, die Pumpe und die Ven-
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tile sowie die elektrische Steuerung der gesamten Hydraulik-AnIage
eingebaut sind. Auf diesem Gehäuse ist eine Sicherheitseinrichtuna
53 angeordnet, deren Wirkungsweise später beschrieben werden soll. Die Steuerung der Hydraulik-Anlage erfolgt mit Hilfe eines nicht gezeigten
mit elektrischen Drucktasten versehenen Steuerkastens, der über ein flexibles Kabel mit dem Gehäuse 52 verbunden ist. Die
Hydraulikpumpe wird durch einen Elektro- oder einen Verbrennungsmotor angetrieben.
In Figur 1 sind die Stempel der in den Beinen angeordneten Hebepressen
und die Stempel der zum Ausfahren der Rollen vorgesehenen Pressen ganz eingezogen, was der Ruhestellung der Vorrichtung entspricht,
in der diese auf den Fussplatten 24-27 steht.
Figur 2 zeigt einen Teil der Vorrichtung mit dem Bein 16 in einer
Seitenansicht. Zum Heben der gesamten Vorrichtung 1st der Stempel 20 der im Bein 16 angeordneten Hebepresse ausgefahren. Die Stempel
der Hebepressen sind aasreichend lang, um einen Container von der
Bühne eines unter die Plattform gefahrenen Eisenbahn- oder Lastwagens
abzunehmen oder auf diese Bühne aufzusetzen. Entsprechend ist
die lichte Weite zwischen den Beinen 16, 19 bzw. 17, 18 genügend breit, damit ein Eisenbahn- oder Lastwagen unbehindert zwischen diesen
einfahren kann.
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Figur 3 zeigt ebenfalls in seitlicher Ansicht einen Teil der Vorrichtung nach Figur 1 mit dem Bein 17. In dieser Figur ist der
Stempel 21 der Hebepresse ganz einaefahren und der Stempel der
Rollenpressen 41 ausgefahren, so dass die Vorrichtung auf der Rolle 45 steht. In diesem Zustand kann die Hebevorrichtung von
der Antriebseinrichtung 51 angetrieben und mit den Lenkhebel 50 gelenkt, an einen Ort gefahren werden, wo sie zum Umladen von
Containern benötigt oder bei NichtVerwendung abgestellt wird.
Figur 4 zeigt einen horizontalen Schnitt durch eines der Beine
der Vorrichtung. Das Bein ist als hohler U-fÖrmiger Träger 60
ausgebildet, in dem eine Hebepresse 61 angeordnet ist. Die Hebepresse
1st mit Hilfe mehrerer über ihren Umfang und die Höhe verteilter
Halterungen, z. B. der Halterunaen 62-65, mit der Innenwand
des Trägers verschweisst. Die offene Seite des U-förmiaen
Trägers ist zum Schutz der Hebepresse und zum Erhöhen.der Stabilität
des Trägers mit einer lösbar befestigten Platte 66 abaedeckt.
Bei einer praktischen Ausführungsform der neuen Hebevorrichtung,
/SC JC
die zu» Unladen von Containern des Typs S 3, vorgesehen ist,
beträgt die lichte Weite zwischen den Beinen 16,19 bzw. 17,19 etwa
3,50 m und die Gesamtlänge etwa 6,40 m. Die lichte Höhe unter der Plattform 10 beträgt im Ruhezustand mit eingefahrenen Hebepressen
etwa 2,80 m und im angehobenen Zustand mit voll ausgefahrenen Hebepressen
etwa 4,50 m. Das Leergewicht beträgt ca, 5 t und die vorgesehene Traglast 1st 20 t. Der zum Heben der belasteten Vor-
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richtung vorgesehene Druck in den Hebepressen beträgt etwa 200 Atü>
während der Druck in den Rollenpressen,die nur zum Heben der unbelasteten Vorrichtung voroesehen sind, um 1/5 kleiner sein Kann.
Die Hebepressen können sowohl einzeln als auch gemeinsam,betätigt
werden. Dabei ist das individuelle Betätigen der Pressen nur für
den Fall vorgesehen, dass der Boden, auf dem die Hebevqrrichtuna
abgesetzt ist, nicht eben ist. Um das unsymmetrische Anheben der
Last oder das Anheben mit schrägstehender Vorrichtuna zu vermeiden,
was bei dem angegebenen -Gewicht, eines beladenen. Containers ;
gefährlich ist, wird die Steuerung der Hydraulik-Anlage, von der
Sicherheitseinrichtung 53 überwacht. Diese Sicherheitseinrichtung
enthält einen, beispielsweise als frei bewegliches--Pendel ausgeführten
Fühler, der das gleichzeitige Ausfahren aller Hebepressen nur dann ermöglicht, wenn die Neigung der Plattform einen vorgegebenen Maximalwert nicht übersteigt. .;
Die zum Ausfahren der Rollen vorgesehenen Pressen 40-43 enthalten. ;
ebenfalls eine Sicherheitseinrichtung. In ihrem Druckzylinder ist ein einstellbares Ventil vorgesehen, das sich selbsttätig öffnet,
sobald die auf die Rollen wirkende Last und damit der Druck auf den
entsprechenden Kolben einen vorgegebenen Wert übersteigt. Dadurch
wird die Hebevorrichtung bei Ueberlastung der Rollen automatisch
auf die Fussplatten 24-27 abgesenkt, so dass die nur für das Gewicht
der unbelasteten Hebevorrichtung vorgesehenen Rollen und zugehörigen Lager nicht durch üeberlast beschädigt werden können.
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Es sei angenommen, dass die neue Hebevorrichtung zum Abladen eines.
Containers von einem Lastwagen verwendet werden soll. Die Hebevorrichtung wird dann an den für das Abladen vorgesehenen Ort aerollt.
Danach werden die Rollen durch die Pollenpressen hochqezogen und
die Vorrichtung auf die Fussplattenaboesetzt. Ansch'liessend werden
die Hebepressen ausgefahren und die Plattform auf eine ausreichende Höhe angehoben, dass der zu entladende Lastwagen rrit dem Container
unter die Plattform fahren kann. Der Container wird dann an der Plattform befestigt. Dazu können Haken verwendet werden, die in
die oberen an jeder Ecke des Containers angeordneten iSO-Beschläoe
eingehakt werden. Es ist aber auch rcöglich, den Container mit Stahlseilen
zu befestigen, die von der Plattform hängen und in dir· unteren ISO-Beschläge einaeführt werden. Sobald der Container befestigt
ist, wird die Hebevorrichtung durch weiteres Ausfahren der
ersten Hebepressen nochmals angehoben, bis der an der Platt form aufgehängte Container frei über der Ladebühne des Lastwagens schwebt.
Der Lastwagen wird dann weggefahren und der Container durch Einziehen der Hebepressen auf den Boden aboesetzt. Um beim Ent- oder
Beladen den Zugang zum Container nicht zu behindern, wird die
Hebevorrichtung nach dem Ausfahren der Rollenpressen wieder wog-.
gerollt.
Beim Beladen eines Lastwagens werden die entsprechenden Arbeitsgänge
in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt»
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Es versteht sich, dass die Hebevorrichtung auch zum Be- und Entladen
von Eisenbahnwagen bzw. zum Umladen eines Containers von einem Eisenbahn- auf einen Lastwagen verwendet werden kann. Vorzugsweise
werden dafür solche Eisenbahnanschlüssc verwendet, bei denen das Eisenbahngeleise in eine Strassendecke einoelassen ist.
Es versteht sich auch, dass die neue Hebevorrichtung nicht nur
mit den oben angegebenen Abmessungen, sondern auch für grössere oder kleinere Container qebaut werden kann.
Es ist natürlich auch möglich, die neue Vorrichtung zum Anheben
anderer Gegenstände als Container zu verwenden. Diese Gegenstände können wegen der Vierpunktauflaqe der Plattform auch unsymmetrisch
an der Vorrichtung befestigt werden oder eine unsymmetrische Gewichtsverteilung aufweisen, ohne dass dadurch das Gleichgewicht
der Vorrichtung gestört wird.
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Claims (7)
1.) Hebevorrichtung, insbesondere für Container mit einer vorzugsweise
rechteckigen, zum Anhängen einer Last vorgesehenen Plattform, an deren Ecken Beine anaeordnet sind, mit zum Heben
und Senken der Plattform geeigneten Hebepressen, und mit zum Verschieben der Plattform geeigneten Rollen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Bein (16-19) als hohler Träaer ausgebildet
ist, in dessen Innerem eine Hebepresse (61) und auf dessen Aussenseite am unteren Ende eine Rollenpresse (40-4 3)
angeordnet ist, und dadurch dass der nach unten ausfahrbare Pressstempel (20-23) jeder Hebepresse am unteren Ende ei»ne als
Standfläche verwendbare Fussplatte (24-27) aufweist, und am unteren Ende des ebenfalls nach unten ausfahrbaren Pressstempels
jeder Rollenpresse eine Rolle (44-47) angeordnet ist, und der erreichbare Pressdruck der Hebepressen grosser als
der der Rollenpressen ist.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenpressen (40-4 3) ein Sicherheitsventil aufweisen, um
den Hydraulikdruck bei Ueberlastung zu verringern und die Vorrichtung
auf die Fussplatten (24-27) der Hebepressen (61) abzusetzen.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Hebepressen (61) individuell steuerbar und eine Si-
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cherheitaeinrichtuna (53) vorgesehen ist, die eine gemeinsame
Steuerung der Hebepressen nur dann ermöqliehen, wenn die Neigung
der Plattform (10) einen voraeoebenen Wert nicht übersteigt.
4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch aekennzeichnet, dass
mindestens zwei, der aleichen Schmalseite der Plattform zugeordnete
Rollen (45, 46) um eine vertikale Achse schwenkbar '
sind.
5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Rollen (45)zum Fortbewegen der Vorrichtung
mit einem Antriebsaggregat (51) zusammenwirkt.
6. Hebevorrichtung nach Anspruch I und 4, dadurch aekennzeichnet,
dass die Hebepressen (61), die Roll einpressen (40-4 3) und das
Antriebsaggregat (51) für mindestens die eine Rolle (45) hydraulisch
betätigt werden und an eine gemeinsame Hydraulik-Anlage (52) angeschlossen sind.
7. Bebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (10) zweiteilig ausgeführt und zum einfacheren
Traneport mit Hilfe von Halterungen {35-37) zerlegbar ist.
s/Ni 25.5.1970 109850/071.1
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |