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DE2026180A1 - Dreh-Kipp-Beschlag, insbesondere Kipplager für Fenster, Türen o. dgl - Google Patents

Dreh-Kipp-Beschlag, insbesondere Kipplager für Fenster, Türen o. dgl

Info

Publication number
DE2026180A1
DE2026180A1 DE19702026180 DE2026180A DE2026180A1 DE 2026180 A1 DE2026180 A1 DE 2026180A1 DE 19702026180 DE19702026180 DE 19702026180 DE 2026180 A DE2026180 A DE 2026180A DE 2026180 A1 DE2026180 A1 DE 2026180A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turn
tilt
tilting
sliding shoe
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702026180
Other languages
English (en)
Inventor
Günther 5758 Fröndenberg. M Böttcher
Original Assignee
Fa. Gustav Winterhoff, 5750 Menden
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa. Gustav Winterhoff, 5750 Menden filed Critical Fa. Gustav Winterhoff, 5750 Menden
Priority to DE19702026180 priority Critical patent/DE2026180A1/de
Publication of DE2026180A1 publication Critical patent/DE2026180A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5217Tilt-lock devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Dreh - Kipp - Beschlag, insbesondere Kipplager für Fenster, Türen o.dgl.
  • Die Erfindung betrifft einen Dreh - Kipp - Beschlag, insbesondere Kipplager für Fenster, Türen o.dgl., die mit einem Handgriff bedienbar und über einen Treibstangenantrieb wahlweise zum Kippen oder Drehen des Flügelrahmens einstellbar sind, der aus der geöffneten Drehlage in die Schließlage über Auflaufböckchen aufgleitet, mit dem Blendrahmen festhaltend verriegelbar ist und aus der Verriegelung zum Kippen mit einem entsprechenden Formteil schwenkbar in das Kipplager eingreift, sowie in dieser Stellung gegen Fehlbedienung gesichert ist.
  • Dreh - Kipp - Beschläge dieser Art erfüllen bekanntlich die wesentlichen Voraussetzungen für eine verhältnismäßig einfache Bedienbarkeit und die insbesondere in der Kipplage notwendige Sicherung gegen Fehlbedienung. Bei früher bekannten Konstruktionen mit mehreren Handgriffen war trotz erheblichen Aufwandes eine solche Sicherung nicht in allen Fällen einer versehentlichen oder mutwilligen Fehlbedienung gegeben.
  • Außerdem sind mehrere Handgriffe entsprechend umständlich, wie auch die vorzugsweise bei einfachen Holzrahmen übliche Anordnung eines Schwenkgriffes in einer Rahmenecke, mit dem man zwei am Flügelrahmen verschiebliche Achsen wahlweise zum Eingriff mit den am Blendrahmen angeordneten Lagern bringen muß.
  • Grundsätzlich wird für kippbare Flügelrahmen eine als Ausstellstütze dienende Lenkervorrichtung oder Schere benötigt, um den Kippwinkel zu begrenzen und die Last des Flügels in der Kipplage abzustützen. Es ist auch bekannt, eine derartige Ausstellstütze durch Anordnung zusätzlicher Rastzapfen zum Drehen des Flügelrahmens starr mit diesem zu kuppeln. Hierzu ist ein zweiter Stellgriff erforderlich in Verbindung mit zusätzli-chen Bauteilen, die zur besseren Führung der entsprechenden Stellstange dienen. Wesentlich einfacher und zuverlässiger ist jedoch die in neuerer Zeit übliche Verwendung eines Treibstangenantriebes, der sich in den beiden Rahmenseiten, welche die Drehachse und die Kippachse enthalten bewegt und über die mit dem normalen Fenstergriff ausgerüstete Seite des Rahmens zu bedienen ist. In diesem Fall werden drei verschiedene Treibstangen miteinander bewegungsgekuppelt und damit zwei sich diagonal gegenüberliegende Ecken des MUgelrahmens abwechselnd drehbar angelenkt und freigegeben.
  • Um für einen Treibstangenantrieb dieser Art ohne jede aufwendige Zusatzkonstruktion an der üblichen Ausstellstütze einen zuverlässigen Dreh - Kipp - Beschlag, insbesondere als Kipplager zu schaffen, der in beiden Bewegungsstellungen des Flügelrahmens eine Fehlbedienung mit Sicherheit verhütet, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Dreh - Kipp - Beschlag unmittelbar zur Verriegelung des Flügelrahmens am Blendrahmen auszunutzen und damit gleichzeitig die Funktion der für große und schwere Flügelrahmen erforderlichen Auflaufböckchen zu verbinden, die bekanntlich den Flügelrahmen als Stützkeile gleitend aufnehmen und in seiner Verschlußlage gegen eine Verspannung abstützen. Dabei soll grundsätzlich auch die Verriegelungsstellung des Flügelrahmens eine zuverlässige Trennung und Sperre aller für die beiden Öffnungsvorgänge verstellbar eingreifenden Beschlagteile ermöglichen.
  • Diese technischen Forderungen lassen sich in überraschend einfacher und zuverlässiger Weise gemäß der Erfindung dadurch erfüllen, daß der Dreh - Kipp - Beschlag als ebene Stahlplatte autSie waagerechte Innenfläche des Blendrahmens aufgesetzt und teilweise, mit diesem abschneidend, keilförmig abgeschrägt ist als Auf lauffläche für einen Gleitschuh, der unmittelbar an der waagerechten Treibstange befestigt und damit, aus einem Innenfalz des Flügelrahmens nach unten hervortretend, verschiebbar ist, zur Verriegelung eine neben der Auflauffläche in die Stahlplatte eingeschnittene, aufwärts und teilweise zurückgebogene Greifkante festspannend unterfaßt und über die Verriegelung hinaus in eine sich erweiternde und aufwärts gekrümmte Aus rundung an der Greifkante hineintritt, in welcher der passend abgerundete Gleitschuh beim Kippen des Flügelrahmens formschlüssig gleitend einschwenkbar und beim Einschwenken in die Kipplage leicht ansteigend geführt ist.
  • Der vorgeschlagene Gleitschuh kann also drei verschiedene technische Funktionen zugleich erfüllen. Er dient bei geöffnetem Flügelrahmen in der Drehlage im Sinne eines Auflaufböckchens als Stützkeil gegenüber der an der ebenen Stahlplatte angeformten Auflauffläche, sichert also die vorgesehene Verschlurilage und Abstützung bei schweren Flügelrahmen und ergibt gleichzeitig eine vorteilhafte Schonung der üblichen Leichtmetall - Profile, die der einschwenkende Flügelrahmen nicht berühren oder beschädigen kann. Die zweite Aufgabedes Gleitschuhes ist die der Verriegelung durch Unterfassung der gleichfalls an der Stahlplatte angeformten und teilweise zurückgebogenen Greifkante, die so bemessen ist, daß der Flügelrahmen festspannend gegen den Blendrahmen angezogen wird. Aus dieser Verriegelung heraus erfüllt der gleiche Gleitschuh in der erweiterten Ausrundung der vorgeschlagenen Greifkante auch noch die Aufgabe des formschlüssig drehbar im Kipplager abgestützten Halteteiles beim Kippen des Flügelrahmens und hat durch die erfindungsgemäße Ausbildung dieser Aus rundung den Vorzug, daß sich der herauskippende Flügelrahmen zusätzlich leicht anhebt , dadurch also weniger in die Kipplage herabfällt. Dadurch wird vor allen Dingen eine mit Verschleiß verbundene gleitende Reibung von Profilstegen verhütet, die am Flügelrahmen hervortreten und den Blendrahmen in Öffnungsrichtung überdecken.
  • Bei der erfindungemäßen Ausformung der im wesentlichen ebenen Stahlplatte mit der Auflauffläche und der zur Verriegelung bzw. als Kipplager dienenden Greifkante ergeben sich besonders einfache Abmessungen für den vorgeschlagenen Gleitschuh, der über ein zylindrisches Hals stück an der Treibstange befestigt, bzw. angeschraubt und in der Befestigungsebene mit einer angeformten Querrippe gegen Verdrehung gesichert ist und in seiner Form im wesentlichen flach ausgebildet, im Querschnitt keilförmig und nach beiden Enden abgerundet ist.
  • Besonders zweckmäßig wird die Kc?nstruktion so ausgelegt, daß der Gleitschuh mit seinem Grundriß allseitig über das ihn tragende Halsstück hinwegreicht und das Halsstück sowohl bei der Verriegelung als auch bei geöffneter Kipplage an der unterfaßten Greifkante, bzw. an deren Ausrundung endseitig anliegend abgestützt ist.
  • In Weiterbildunq der Erfindung kann der vorgeschlagene Dreh - -Kipp - Beschlag in genau der gleichen Ausführungsform für nach rechts oder nach links zu öffnende-Flügel Verwendung finden, wenn dazu die Stahlplatte mitsamt der herausgeformten Griffkante symmetrisch zu deren als Kipplager dienenden Ausrundung ausgebildet und dementsprechend mit zwei Auflaufflächen versehen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Dreh - Kipp - Beschlages mit Stahlplatte und Gleitschuh ist der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 den au einer Stahlplatte einstückig geformten Dreh - Kipp - Beschlag in perspektivischer Darstellung und Fig. 2 in Draufsicht mit den drei wesentlichen Betriebslagen des dazugehörigen Gleitschuhes, Fig. 3 schematisch dessen Einbaulage an einem Dreh -Kipp - Flügelrahmen mit Blendrahmen, Fig. 4 das Schnittbild zur Stellung A in Fig. 2, Fig. 5 das Schnittbild zur Stellung B in Fig. 2 und Fig. 5 das Schnittbild zur Stellung C in Fig 2.
  • Fig. 1 zeigt die außerordentlich einfachen Abmessungen des erfindungsgemäßen Dreh - Kipp - Beschlages 1, der als ebene Stahlplatte 2 auf die waagerechte Innenfläche des betreffenden Blendrahmeris 1 aufgesetzt und teilweise, mit diesem abschneidend, keilförmig abgeschrägt ist, wodurch zwei zueinander-symmetrische Auflaufflächen 3 und 3' zur Verfügung stehen.
  • Die ausreichend iormfeste Stahlplatte 2 hat vier Löcher 4 zur Aufnahme der Schrauben 4' nach Fig. 2 und ist außerdem zwischen den beiden Auflaufflächen 3 und 3' zweckmäßig abgerundet eingeschnitten und mit einer aufwärts, teilweise zurückgebogenen Greifkante 5 versehen, die ebenfalls symmetrisch geformt ist und in der Mitte zusätzlich eine sich erweiternde und aufwärts gekrümmte Aus rundung 6 aufweist.
  • Fig. 2 zeigt die Draufsicht zu Fig. 1 mit dem Grundriß des Gleitschuhes 7, der mit einem zylindrischen Halsstück 17 unmittelbar an einer waagerechten Treibstange 8 nach Fig. 4 -6 befestigt und durch eine in der Befestigungsebene hervortretende Querrippe 18 auch zuverlässig gegen Verdrehung gesichert ist Die Lage der in Fig. 2 oberhalb der Zeichenebene verlaufenden Treibstange 8 ist durch einen strichpunktierten Linienzug angedeutet. Im einzelnen ist aus Fig. 2 folgendes ersichtlich.
  • Der Pfeil A bezeichnet die Ebene, in welcher sich die Achse des Halsstückes 17 beim Übergang des Gleitschuhes 7 von der Auflauffläche 3, bzw. in Richtung dieser Fläche im Sinne von Fig. 4 bewegt, wenn der betreffende Flügelrahmen 10 in Drehlage geöffnet, bzw. geschlossen wird. Dabei ist der Weg des Gleitschuhs 7 von der Stahlplatte 2 über die keilförmig abgeschrägte Auflauffläche 3 hinweg so groß, daß die in der üblichen Weise mit dem Treibstangenantrieb in Eingriff-.gekommenen Drehlager 14 nach Fig. 3 jede Fehlbedienung ausschließen.
  • Der Pfeil B bezeichnet die strichpunktiert dargestellte Lage des gleichen Gleitschuhes 7' bei seiner Verriegelung unterhalb der zurückgebogenen Greifkante 5, an welcher in dieser Lage auch das Halsstück 17 endseitig anliegt. Die Abmessungen der Greifkante- 5 sind für diesen Zweck so getroffen, daß eine zuverlässige Verspannung und Verriegelung des betreffenden Flügelrahmens 10 gegenüber dem Blendrahmen 11 erfolgt und damit der erfindungsgemäße Dreh - Kipp - Beschlag im Gegensatz zu den bisher bekannten Beschlägen als wirksamer Verschlußteil dient. Den Querschnitt hierzu zeigt Fig. 5.
  • Der Pfeil C zeigt in gleicher Darstellung den Endzustand in der Kipplage des geöffneten Flügelrahmens nach Fig. 6. Hierzu wurde der Gleitschuh 7' durch die entsprechende Stellbewegung der Treibstange 8 zunächst in Richtung nach rechts gerückt, wobei er noch die Lage nach Fig. 5 beibehält.Da in diesem Falle der Querschnitt der Stahlplatte mit der an die Greifkante 5 angeformten Ausrundung 6 im Sinne von Fig. 6 ansteigt, kann der Gleitschuh 7 bei zunächst noch geschlossenem Flügelrahmen die Grundfläche der Stahlplatte 2 zunächst nicht verlassen. Erst wenn jetzt der Flügelrahmen 10 gekippt wird, dann bewegt sich der Gleitschuh 7 -formschlüssig an der Aus rundung 6 gleitend beim Einschwenken leicht ansteigend nach oben und nimmt die in der Draufsicht nach Fig. 2 dargestellte Lage nach Fig. 6 ein, die der gestrichelten Darstellung 7'' zu Pfeil C in Fig. 2 entspricht.
  • Wie man sieht, wird der Gleitschuh 7 in jeder der beiden Lagen B und C zuverlässig von der Greifkante 5 überfaßt , an welcher das Halsstück 17 endseitig anliegt. Infolgedessen genügt bei Anwendung des erfindungsgemäßen Dreh - Kipp - Beschlages eine Ausstellstütze einfachster Art, die das Gewicht des Flügelrahmens in der geöffneten Kipplage abstützt. Diese Kipplage ist gemäß Pfeil C'eindeutig getrennt gegenüber der Drehlage nach Pfeil A durch dazwischenliegende Verriegelungsstellung B.
  • Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Dreh - Kipp - Beschlages ist die einfache, zuverlässige und verklemmungsfreie FÜhrung der genannten Teile, wobei im Sinne von Fig. 4 die betreffende Treibstange 8 zweckmäßig in einem Innenfalz 9 auf der Unterseite des Flügelrahmens 10 gleitend gelagert und sowohl der Gleitschuh 7 als auch die Stahlplatte 2 als einfaches Bauteil nur entsprechend stabil ausgebildet ist. Damit läßt sich auch die jeweilige Länge des den Gleitschuh 7 tragenden Halsstückes 17 den verwendeten Profilen leicht anpassen. Wenn die betreffende Treibstange 8 auf ihrer Unterseite eine der Querrippe 18 entsprechende Einsenkung aufweist, kann man an Ort und Stelle für rechts oder links aufgehende Flügelrahmen das vorgefertigte Halsstück 17 mit dem Gleitschuh 7 bequem montieren. Hat das Rahmenprofil 10 einen verlängerten Steg 20, 109850/0093 der den Blendrahmen 11 teilweise übergreift, dann entsteht dadurch keine gleitende Reibung mit Spuren eines Verschleißes, Pfeil der Steg 20 durch die vorgesehene Anhebung des Gleitschuh hes 7 beim Kippen des Flügelrahmens 10 an derigleichen Berührungszone mit dem Blendrahmen 11 anliegt. Dies zeigt der Vergleich von Fig. 5 mit Fig. 6 zum- Ausführungsbeispiel.
  • Eine besonders vielseitige Verwendbarkeit der erfindungsgemäßen Beschlagkonstruktion ergibt sich bei verschiedenartigen Profilabschnitten allein durch entsprechende Abänderungen der unmittelbar aus der Stahlplatte 2 herausgeformten Greifkante 5 mit der daran hervortretenden Ausrundung 6. In jedem Falle wird die Anordnung zusätzlicher Auflaufböckchen erspart. Ein maßgerechter Sitz der beiden vorgeschlagenen Beschlagteile wird durch deren vorgefertigte Abmessungen gewährleistet.
  • Nacharbeiten am Ort der Montage sind überflüssig. Bei festgeschraubter Stahlplatte 2 braucht man nur das Halsstück 17 des Gleitschuhes 7 beispielsweise in der Kipplage des Flügelrahmens richtig anzureißen und das Loch für eine ausreichend stabile Befestigungsschraube in die zur Aufnahme der Querrippen 18 voryesehene Längsrille hineinzubohren.
  • Die Ausführung des Treibstangenantriebes 13 nach Fig. 3 mit den Drehlagernl4 ist im Einzelfalle beliebig. Das gleiche gilt für die zweckmäßig zu verwendende Ausstellstütze, die nicht in der Zeichnung dargestellt wurde. Bei ausreichender Stärke und Festigkeit der Stahlplatte 1 bzw. des Gleitschuhes 7 mit dem Halsstück 17 können kleine und entsprechend leichte Flügelrahmen mit nicht allzu großem Kippwinkel sogar ohne Verwendung einer Ausstellstütze mit dem erfindungsgemäßen Dreh -Kipp - Beschlag ausgerüstet werden, wenn sich ein Hohlprofil im Sinne des Flügelrahmens 10 nach Fig. 6 ausreichend formfest mit einem Steg 20 am Blendrahmen 11 abstützt.
  • Ein Nachbau des erfindungsgemäßen Dreh - Kipp - Beschlages ist auch im Falle einer Offenlegung der Anmeldung unzulässig, weil derselbe durch ein eingetragenes Gebrauchsmuster geschützt ist.

Claims (5)

  1. Ansgciache
    Dreh - Kipp - Beschlag, insbesondere Kipplager für FensterS Türen o.dgl., die mit einem Handgriff bedienbar und über einen Treibstangenantrieb wahlweise zum Kippen oder Drehen des Flügelrahmens einstellbar sind, der aus der geöffneten Drehlage in die Schließlage über Auflaufböckchen aufgleitetS mit dem Blendrahmen festhaltend verriegelbar ist und aus der Verriegelung zum Kippen mit einem entsprechenden Formteil schwenkbar in das Kipplager eingreift9 sowie in dieser Stellung gegen Fehlbedienung gesichert ist7 dadurch gekennzeichnet, daß der Dreh - Kipp - Beschlag (1) als ebene Stahlplatte (2) auf die waagerechte Innenfläche des Blendrahmens (11) aufgesetzt und teilweise, mit diesem abschneidend, keilförmig abgeschrägt ist als Auflauffläche (3) für einen Gleitschuh (7), der unmittelbar an der waagerechten Treibstange (8) befestigt und damit, aus einem Innenfalz (9) des Flügelrahmens (10) nach unten hervortretendD verschiebbar ist, zur Verriegelung eine neben der Auflauffläche (3) in die Stahlplatte (2) eingeschnittene, aufwärts und teilweise zurückgebogene Greifkante (5) festspannend unterfaßt und über die Verriegelung (B) hinaus in eine sich erweiternde und aufwärts gekrümmte Ausrundung (6) an der Greifkante (5) hineintritt, in welcher der passend abgerundete Gleitschuh (7) beim Kippen des Flügelrahmens (10) formschlüssig gleitend einschwenkbar und beim Einschwenken in die Kipplage (C) leicht ansteigend geführt ist.
  2. 2. Dreh - Kipp - Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschuh (7) über ein zylindrisches Halsstück (17) an der Treibstange (8) befestigt, bzw. angeschraubt und in der Befestigungsebene mit einer angeformten Querrippe (18) gegen Verdrehung gesichert ist.
  3. 3. Dreh - Kipp - Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschuh (7) im wesentlichen flach ausgebildet , im Querschnitt keilförmig und nach beiden Enden abgerundet ist.
  4. 4. Dreh - Kipp - Beschlag nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschuh (7) mit seinem Grundriß allseitig über das ihn tragende Halsstück (17) hinwegreicht und das Halsstück (17) sowohl bei der Verriegelung (B) als auch bei geöffneter Kipplage (C) an der unterfaßten Greifkante (5), bzw. an deren Ausrundung (6) endseitig anliegend abgestützt ist.
  5. 5. Dreh - Kipp - Beschlag nach Anspruch 1 - 4s dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlplatte (1) mitsamt der herausgeformten Griffkante (5) symmetrisch zu deren als Kipplager dienenden Ausrundung (6) ausgebildet und dementsprechend mit zwei Auflaufflächen (3,3') versehen ist0 L e e r s e i t e
DE19702026180 1970-05-29 1970-05-29 Dreh-Kipp-Beschlag, insbesondere Kipplager für Fenster, Türen o. dgl Pending DE2026180A1 (de)

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