DE2025029A1 - Anordnung von Reibungsschalteinrichtungen, insbesondere in Kraftfahrzeuggetrieben - Google Patents
Anordnung von Reibungsschalteinrichtungen, insbesondere in KraftfahrzeuggetriebenInfo
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Description
1 BERLIN If ir
\ BoKvarailMt / W/Vh-2637 .13.
Tel. 904 #2 0i
General Motors Corporation, Detroit, Mich., V.St.A·
Anordnung von Reibunfesschalteinrichtungen,
insbesondere in Kraftfahrzeuggetrieben
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von Reibungsschalteinrichtungen, insbesondere in Kraftfahrzeuggetrieben, bei denen Servofcolben eine druckbeaufschlagte Pläche
in einer axialen Richtung und in der anderen axialen Richtung
eine als Pederteller für Rückstellfedern wirkende Pläche und
; vorstehende auf die Reibscheibenpakete wirkende Flächen auf-'weisen.
Sine solche Anordnung ist beispielsweise durch die US-PS 3 370 682 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung von Reibungsschalteinrichtungen dieser Art
so auszugestalten, dass eine vereinfachte Ausbildung erzielt und ein erleichterter Zusammenbau bzw® Ausbau ermöglicht wird ο
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die anderen Enden der Rückstellfeder sich gegen
einen Federteller abstützen, der mindestens einen Befestigungslappen enthält, der in einen entsprechenden Spalt in der auf
das Reibscheibenpaket wirkenden Fläche des Servokolbens greift
und der Servokolben mindestens einen Zapfen trägt, der durch ein Loch in dem Federteller tritt und auf dessen Rückseite
ein Befestigungsglied trägt, so dass der Federteller durch die Rückstellfedern gegen das Befestigungsglied gedrückt,jedoch
die Relativ Tswegung zwischen Federteller und Servokolben unter
Zusammendrücken der Rückstellfeder gestattet ist. Durch diese Ausbildung wird nicht nur der Zusammenbau bzw. Ausbau er*»
P leichtert, sondern auch Pehlmoniagen entgegengewirkt, wodurch
die Zuverlässigkeit des Getriebes erhöht uad seinepArtung
erleichtert wird und ausserdem eine wesentliche Zeiteinsparung
bei der Fertigung erzielt wird.
Dies ist gegenüber bekannten Bauarten ein wesentlicher Vorteil, bei denen zahlreiche Bauteile komplizierten
Aufbaues auf zahlreiche Seile aufzuschieben sind und zum Festlegen zahlreiche Sprengrißge benötigt werden. Zudem müssen
, beim Zusammenbau die Rückstellfedern der Servokolbeo, unter
I ■ -5~
Spannung gehalten werden. Durch diese Umstände ist der Zusammen·*
bau des Getriebes nicht nur schwierig, sondern auch äusserst
teuer. Durch die Erfindung wird nicht nur die Zahl der Einzelteile verringert und deren Form vereinfacht, sondern der
Zusammenbau dadurch vereinfacht, dass die Servokolben mit ihren vorgespannten Rückstellfedern als Baueinheit in das Getriebe eingebaut werden klnnen.
Yorteilhaft ist das Befestigungsglied eine Reibungsklemmscheibe, die auf den Zapfen aufschiebbar ist und den
federteller festlegt. *
Bei einer bevorzugten Ausführungeform der Erfindung
ist bei einer Anordnung mit Servokolben mit ringförmigen auf die Reibscheibenpakete wirkenden Flächen vorgesehen, dass
der Federteller eine ringförsige Platte mit mehreren gleichmassig über den Umfang verteilten Lappen ist und die Lappen
in Spalte der ringförmigen auf das Reibscheibenpaket wirkenden ;
Fläche eingreifen und dass die am Servokolben sitzenden Zapfen ' durch den mittleren Teil des ringförmigen Federtellers neben
den Lappen treten und symmetrisch zwischen den Zapfen die Rückstellfedern eingesetzt sind. Bei einem Kraftfahrzeuggetriebe
mit einer Anordnung der Reibungsschalteinrichtungen nach der Erfindung, wobei die Servokolben in Kammern in einer Zwischenwand des Getriebegehäuses eingesetzt sind und zum Schalten des
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greifenden Reibscheiben bewegbar sind, ist vorgesehen, dass
ein im Getriebegehäuse gehaltenes Befestigungsglied auf die Lappen des Federtellers einwirkt, so dass diese eine leichte
Druckspannung auf die Rückstellfedern ausüben und ein geringes Spiel zwischen dem auf dem Zapfen sitzenden Befestigungeglied
und dem Federteller entsteht· Hierbei ist es vorteilhaft, wenn das auf die Lappen des Federtellers einwirkende Befestigungsglied ein Sprengring mit einer geneigten Stirnfläche auf der
mit
dem Federteller abgewandten Seite ist umI7dleser gegen eine
entsprechend geneigte Fläche einer Ringnut im Getriebegehäuse abgestützt ist, wodurch dieses bei eingebauter Baueinheit
entlastet wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vor- ■
gesehen, dass die andere Stirnfläche des mit einer geneigten :
Stirnfläche versehenen Sprengrings gegen eine Stirnfläche der j
Zwischenwand des Getriebegehäuaes abgestützt ist, um den Spreng-·
ring vom Boden der Ringnut in Abstand zu halten, so dass auch fc bei herstellungsseitig bedingten Massabweichungen die erwünschte1
Keilwirkung gewährleistet ist.
In der Zeichnung 1st ein Ausführungsbeispiel der . Erfindung dargestellt. In der Zeichnung 1st
Fig. 1 ein Hittellängsschnitt durch einen Teil eines
Kraftfahrzeuggetriebes mit einer Anordnung der Reibungsschalteinrichtungen nach der Erfindung,
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-r 5 ~
Pig-, 2 ein Teilquerschnitt nach der linie 2-2 in
Pig. 1 in Richtung der Pfeile gesehen
und Pig. 3 eine perspektivische Darstellung auseinander-
gezogener Teile eines Servokolbens einer
Reibungsschalteinrichtung. '
Das in Pig. 1 nur zum Teil dargestellte Getriebe
enthält in einem Getriebegehäuse 10 einen nicht dargestellten hydrodynamischen Drehmomentwandler sowie drei Planetenräder-
Sätze 16,18 und 20. Perner ist eine nicht dargestellte hydraulische
Pumpe vorgesehen.
Der hydrodynamische Drehmomentwandler ist von ι üblicher Bauart und überträgt Drehmoment von einher nicht dar- j
gestellten Antriebsmaschine über eine Eingmngswelle 36 auf das
Getriebe. Auf die Eingangswelle 36 ist ein Kupplungsgehäuse aufgekeilt, in dem zwei Eingangskupplungen 40 und 42 angeordnet
sind.
Die Eingangskupplung 40 wird durch mehrere R©ib-■
scheiben 44 und 46 gebildet, die abwechselnd mit dem Kupplungsgehäuse 38 und einer Nabe 48 verkeilt sind. Ein Servokolben 50
gleitet in einer Kammer 52, die in dem Kupplungsgehäuse 38
Ϊ gebildet ist. Durch der Kammer 52 zugeführte Druckflüssigkeit
j wird der Servokolben 50 gegen das Reibsobeibenpaket 44,46 ge-
! drückt, um die Eingangskupplung 40 einzurücken. Durch den Servo-
j. ■ -
kolben 50 wird eine Rückstellfeder 54 unter Druck gehalten,
die zwischen dem Servokolben 50 und einem Federteller 56 angeordnet ist, der am Gehäuse 38 befestigt ist. Die Rückstellfeder
54 bewegt den Servokolben 50 von dem Rgibscheibenpaket
fort, wenn die Kammer 52 druckentlastet wird, Die Zufuhr der Druckflüssigkeit zur Kammer 52 erfolgt über einen Kanal 58. ,
Die Eingangskupplung 42 wird aus mehreren Reibscheiben
60 und 62 gebildet, die abwechselnd mit dem Kupplungegehäuse und einer Trommel 64 verkeilt sind. Ein in einer Kammer 6d
in der Trommel 64 verschieblicher Servokolben 66 wird bei Druckzufuhr zur Kammer 68 über ©inen in der Trommel 64 vorgesehenen
Kanal 70 gegen das Reibscheibenpaket gedrückt, um die Eingangskupplung 42 einzurücken. Eine Rückstellfeder 72 bewegt
den Servokolben 66 von dem Reibscheibenpaket fort, wenn die Kammer 68 druckentlastet wird, um die Eingangskupplung 42
auszurücken. Die Rückstellfeder 72 stützt sich unter Druckspannung am Servokolben 66 und einem Federteller 74 ab, der
an der Trommel 64 befestigt ist.
Mit der Trommel 64 arbeitet eine Bremse 76 zusammen,
die durch mit der Trommel 64 verkeilte Reibscheiben 79 und
zwischen diese greifenden Reibscheiben 80 gebildet wird. Die Reibscheiben 80 haben über den Uafaag verteilt vier Zähne 80%
die in entsprechende Keilnuten 90 am Getriebegehäuse eingreifen.
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Diese Keilnuten 90 sind in axialer Richtung nur kufcz und
erstrecken sich von der Stelle 90« bis zur Stelle 90w, also
über die axiale Längeres Reibscheibenpakete 78,80. Die Bremse
76 enthält ferner eine Gegendruckplatte 75, die durch einen Sprengring 77 festgehalten ist,und einen Sprengring 91 auf
der anderen Seite des Reibscheibenpakets, dessen eine Stirnfläche abgeschrägt ausgebildet ist· Das Gehäuse ist damit so
ausgebildet, dass es mit einem einteiligen Kern giessbar ist, der in axialer Richtung ausziehbar ist. Der Anzug der kurzen
Keilnuten ergibt kein übermässlges Spiel an den verjungten
vorderen Enden»
Durch Fittings, beispielsweise einen bohlen ·
Fitting 94*, der einen Druckflüssigkeitskanal 94 enthält, 1
ist drehfest eine zentrale Zwischenwand 84 mit dem Getriebegehäuse
verbunden und in axialer Richtung zwischen dem Spreng- t
ring 91 und einem Sprengring 95* der in Ringnuten dee Getriebe-
■ j gehäuses 10 eingreift, festgelegt. In der Zeichnung 1st der ,
Pitting 94* im oberen Teil des Gehäuses dargestellt, wird ■
jedoch Üblicherweise im unteren Bereich in der Nähe eines ; Ventilgehäuses angeordnet werden. In einer ringförmigen Kammer
86 der Zwischenwand 84 gleitet ein Servokolben 82, der bei Druekzufuhr zur Kaomer 86 das Anlegen der Bremse 76 bewirkt.
Der Servokolben 82 hat hierzu zwei ringförmige Ansätze 79 und 81, die gegen das Reibscheibenpaket 78,80 zur
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Anlage bewegbar sind. Der äussere ringförmige Ansatz 81 enthält über den Umfang verteilt Spalte, in die lappen 87" eines
Federtellers 87 eingreifen. Mit einer Querwand zwischen den ringförmigen Ansätzen sind Zapfen 83 mit dem Servokolben 82
verbunden, die durch löcher 87a neben den Lappen 87' des Federtellers
87 treten.
Mehrere Rückstellfedern 88 sitzen in Taschen 85 des Servokolbens zwischen den ringförmigen Ansätzen 79 und
und liegen gegen den Federteller 87 an, der in einer Ringnut 84' der Zwischenwand 84 sitzt und dort durch den mit einer
keilförmigen Fläche versehenen Sprengring 91 festgehalten wird. Die Rückstellfedern 88 drücken den Servokolben bei druckentlasteter
Kammer 86 von dem Reibscheibenpaket ab. Auf die mit ' j dem Servokolben verbundenen Zapfen 83, die auch ein Teil des
Servokolbene sein können, ist auf der Rückseite des Federtellers,
87 ein durch Reibung wirkendes Befeetigungsglied 89 aufgeschoben, das den Servokolben 82 und den Federteller 87 in einem i
bestimmten Abstand voneinander hält, wobei die dazwischenliegenden Rückstellfedern 88 entsprechend der nahezu voll zurückgezogenen
Stellung des Servokolbens im Betrieb zusammengedrückt sind. Auf diese Weise ist eine bequem zu handhabende Unterbaueinheit
geschaffen, die den Ein- und Ausbau in das Getriebe
erleichtert. Bei diesem Aufbau bewegt der mit einer keilförmigen)
i Fläche ersehene Sprengring 91 den lederteller 8? genügend weit,
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um das Befestigungsglied 89 von der Belastung durch die Rückstellfedern 88 zu entlasten. Die Rückstellfedern 88 und die
Zapfen 83 sind symmetrisch über die ringförmigen Randteile verteilt, so dass eine gleichmässige Rückstellkraft und eine
gleichmässige Belastung der Zapfen 83 und der Befestigungsglieder 89 gewährleistet ist.
Die zentrale Zwischenwand 84 enthält mehrere Flüssigkeitskanäle 92,94»96, um die Servokammern für die
Eingangskupplung 42, die Bremse 76 und einp weitere Bremse 98 zu versorgen.
Die Bremse 98 wird durch Reibscheiben 122 und gebildet, die sich gegen eine fest«Gegenplatte 125 abstützen,
die in axialer Lage durch eine Schulter 123S in kurzen Keilnuten 123 festgelegt sind. Die Reibscheiben 124 haben mehrere
Paare von lappen 124' und die Gegendruckplatte 125 hat entsprechende
lappen 125, die in die Keilnuten 123 passen. Die Keilnuten 123 erstrecken sich nur über eine kurze Strecke von
der Stelle 123' bis 123" und haben nur geringen Anzug, so dass
kein übermässiges Spiel in den Keilnuten entsteht. Wie Pig. 2 zeigt, ist ein Durchbruch 223 zwischen den Keilnuten 90 vorgesehen,
so dass die hinteren Reibscheiben von der offenen Vorderseite des Getriebegehäuses einbaubar sind. Diese lange Ausnehmung
kann einen starken Anzug erhalten und ist breiter als
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die beiden Keilnuten. Die zentrale Zwischenwand 34 ist somit durch den kreisförmigen Inendurchmesser des Gehäuses geführt,
der nur im Bereich der Aussparung 223 unterbrachen ist®
Ein Servokolben 126 £ür die Bremse 98 ist dem
Servokolben 82 gleich ausgebildet und hat einen inneren ringförmigen
Ansatz 129 sowie einen äasseren ringförmigen Ansatz
131, die gegen das Reibscheibenpaket 122, 124 bewegbar sind» Der Servokolben 126 ist mit Rückstellfedern 130 ausgerüstet,
die in Taschen 12? abgestützt sind und gegen einen ringförmigen
Teil 135 eines Federtellers 133 anliegen, der am Aussenumfang
lappen 137 aufweist, die in Spalte des äasserea ringförmigen
Ansatzes 131 eingreifen«, Der Federt eller ist durch den Sprengring
93 iö einer Nut der Zwischenwand 84 axial festgelegt.
Der Servokolben 126 hat wie der Servokolben 82 Zapfen, die zwischen den Rückstellfedern angeordnet sinö und durch Löcher
des Federtellers hindurchtreten und auf die auf der Rückseite
des Federtellers ein Bef©atigungsglied aufgeschoben wird»
Die Zwischenwand 84 dient auch der drehbaren Abstützung
einer hohlen Zwischenwelle 104, die mit der Trommel 84 verkeilt ist und einer mit der Nabe 48 verkeilten Zwischenwelle
106, die drehbar in der Hohlwelle 104 al$$s#ütst ist.
Die Hohlwelle 104 ist mit zwei Sonnenrädern 108 und
110 verbunden, die zu den Planetenrädersätztsn 16 bzw. 18 gehören.
Der Planetenrädersatz 16 enthält ferner mehrere Planeten·
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räder 112, die drehbar in einem Planetenräderträger 114 gelagert sind und mit dem Sonnenrad 108 und einem Ringrad 116
verbunden sind. Das Ringrad 116 ist mit einem Planetenräderträger 118 des Planetenrädersatzes 18 und einem Planetenräderträger
120 des Planetenrädersatzes 20 verbunden. Der Planetenräderträger 114 ist mit der Bremse 98 verbunden und
kann durch diese an dem Getriebegehäuse 10 festgelegt werden, wenn die Bremse 98 durch den in einer Kammer 128 der Zwischenwand
84 versehieblichen Servokolben 126 angelegt wird. Die Versorgung der Kammer 123 erfllgt über den Kanal 96. Beim
Druckloswerden der Kammer 123 drücken die Rückstellfedern 130 den Servokolben 126 von dem Reibscheibenpaket 122, 124
ab.
Der Planetenrädersatz 18 bat mehrere Blanetenräder Ι*9 die drehbar in dem Planetenräderträger 118 gelagert sind
und mit dem Sonnenrad 110 und einem Ringrad 124 kämmen, das über eine Nabe 136 mit einem Sonnenrad 138 des Planetenrädersatzes 20 verbunden ist. Das Ringrad 134 und das Sonnenrad
13ö sind auf die Zwischenwelle 106 aufgekeilt, die mit der Eingangskupplung 40 verbunden ist.
Der Planetenrädersatz 20 enthält mehrere Planetenräder 140, die drehbar in dem Planetenraderträger 120 gelagert
sind und mit dem Sonnenrad 138 und einem Ringrad 142 kämmen.
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Der Planetenräderträger 120, der Planetenräderträger 118 dnd
das Ringrad 116 sind mit einer Ausgangewelle 144 des Getriebes verbunden. Das Ringrad 142 ist durch eine Bremse 146 festle-gbar,
die aus wechselweise ineinandergreifenden Reibscheiben 148 und 150 besteht, die über Keile 151 am Getriebegehäuse 10
festgelegt sind bzw. mit dem Ringrad 142 verkeilt sind. Die Keile 151 haben in axialer Richtung Anzug mit einem kleineren
Durchmesser als die Keilnuten 90, so dass das Getriebegehäuse mit einem axial ausziehbaren Kern gegossen werden kann. In
einer zylindrischen Kammer 154 des Getriebegehäuses 10 gleitet :
ein Servokolben 152. Bei Zufuhr von Druckflüssigkeit zur Kammer 154 bewirkt der Servokolben 152 ein Zusammendrücken
des ReibscheibenTpalebes 148,150, wodurch die Bremse 146 ange- >
legt wird. Mehrere nicht dargestellte Rückstellfedern unterstützen
das Lüften der Bremse, wenn die Kammer 154 druckentlastet wird.
Ein Drehen der Servokolben 82 und 126 ist durch Stifte 161 verhindert, die in Löcher der Zwischenwand 84
und in Auseparungen 162 an den Lappen 87" der Federteller '
eingreifen. Ferner sind halbkreisförmige Anschläge 163 und 164 an der Zwischenwand 84 und dem Servokolben vorgesehen, die
die Servokolben in ümfangsrichtung festlegen. ''
Die eingerückte Eingangskupplung 40 bewirkt j
eine Verbindung des hydrodynamischen Drehmomeatwandlers mit I dem Sonnenrad 138 und dem Ringrad 134. Die eingerückte Eingangs4 ,
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kupplung 42 bewirkt eine Verbindung des hydrodynamischen
Drehmomentwandlers mit den Sonnenrädern 108 und 110. Bei angelegter Bremse 76 sind die Sonnenräder 108 und 110 festgelegt,
so dass das Sonnenrad 110 Reaktionsglied wird. Bei angelegter Bremse 98 wird der Planetenräderträger 114 festgelegt und wird
zum Reaktionsglied. Bei eingerückter Bremse 146 wird das Ringrad 142 festgelegt, so dass dieses dann zum Reaktionsglied
wird.
Zum Einschalten des ersten Vorwärtsganges wird die Kupplung 40 eingerückt und die Bremse I46 angelegt, so dass
ein Antrieb mit Übersetzung ins langsame entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Planetenrädersatzes 20 erfolgt.
Zum Einschalten des zweiten Vorwärtsganges wird die j
Bremse 146 gelüftet und die Bremse 98 angelegt, während die ;
Eingangskupplung 40 eingerückt bleibt, so dass ein Antrieb mit i
Untersetzung ins Langsame entsprechend den Übersetzungsver- \
hältnissen der Planetenrädersätze 18 und 16 von der Eingangs- \
welle 34 zur Ausgangswelle 144 erfolgt. Im zweiten Vorwärtsgang ist das Ringrad 134 das Eingangsglied des Planetenrädergetriebes,
während das Ringrad 116 und der Planetenräderträger 118 die Ausgangsglieder sind. Der Planetenrädersatz 20 läuft
in diesem Falle lastfrei mit.
Zum Schalten des dritten Vorwärtsganges wird die Bremse 98 gelüftet und die Bremse 76 angelegt, während die
. Eingangskupplung 40 eingerückt bleibt, so dass ein Antrieb mit
! . - Η -
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Übersetzung ins Langsame entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Planetenrädersatzes 18 erfolgt. Im dritten Vorwärtsgang
ist wiederum das Ringrad 134 das Eingangsglied, während der Planetenräderträger 118 das Ausgangsglied wird.
Zum Einschalten des vierten Vorwärtsganges wird
die Bremse 76 gelüftet und die Eingangskupplung 42 eingerückt,
während die Eingangskupplung 40 eingerückt bleibt. Sind
beide Eingangskupplungen 40 und 42 eingerückt, so sind die
Planetenrädersätze 1$,18 und 20 gesperrt und arbeiten mit
dem Obersetzungsverhältnis 1:1, so dass ein direkter Antrieb von der Eingangswelle 34 zur Ausgangswelle 144 erfolgt.
Zum Schalten eines Rückwärtsganges wird die Eingangskupplung 42 eingerückt und die Bremse 146 angelegt.
t ■
Dies ergibt einen Rückwärtsantrieb mit ttbersetzung ins Langsame
entsprechend den Obersetzungsverhältnissen der Planetenrädersätze 18 und 20. In diesem Rückwärtsgang ist das Sonnenrad
110 das Eingangsglied und der Planetenräderträger 120 das Ausgangsglied des Planetenrädergetriebes.
Zum Einschalten eines zweiten Rückwärtsganges wird die Bremse 146 gelüftet und die Bremse 93 angelegt,
während die Eingangskupplung 42 eingerückt bleibt. Hierdurch ergibt sich ein Rückwärtsantrieb mit Obersetzung ins Langsame
entsprechend dem Obersetzungsverhältnis des Planetenräderj
satzes 16, wobei das Sonnenrad 108 das Eingangsglied und das
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Rin^rad 116 das Ausgangsglied des Planetenrädergetriebes ist.
Das erfindungsgemässe Getriebe erleichtert die Montage, gleichgültig, ob diese von Hand oder automatisch
vorgenommen wird. Jjer Servokolben Ö2 wird mit seinen Rckstellfedern
68 und dem Federteller 87 mit Hilfe der Befestigungsglieder 39 zu einer Baueinheit zusammengefügt· Hierzu werden
die Federn 88 in die Taschen 85 des Servokolbens eingesetzt und darauf der Federteller zwischen die ringförmigen Ansätze
79 und 81 bewegt, wobei die Lappen 87· in die Spalte des äusseren ringförmigen Einsatzes 31 eingreifen und die Löcher
37a zu den Zapfen 83 ausgerichtet sind. Unter Zusammendrücken der Rückstellfedern werden die Zapfen 83 durch die Löcher 87
bewegt, worauf von der Rückseite die Befestigungsglieder 89 aufgeschoben werden, die die Baueinheit zusammenhalten, wobei
die Rückstellfedern 88 eine gewisse Vorspannung aufweisen. Dann wird diese Baueinheit in die zugeordnete Kammer eingesetzt
bis der Servokolben gegen Anschläge 82» anfährt, wobei die
Lappen 87· zum Teil in die Ringnut 84' eintreten, wodurch der
Kolben in der voll zurückgezogenen Lage gehalten ist. Dann wird eine Baueinheit aus dem Servokolben 126, den Rückstellfedern
130 und dem Federteller 133 in gleicher Weise gebildet und in die Kammer 128 eingesetzt. ·
Die Getriebeteile werden dann durch das offene Ende des Getriebegehäuses 10 eingesetzt. Der Servokolben 153
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der in gleicher Weise βα wie der Servokolhen 82 zuvor zusammengebaut
werden kann, wird in die Kammer 154 eingesetzt und die Reibscheiben 148 und 150 auf die hinteren Keile aufgeschoben
und durch einen Sprengring gesichert. Danach wird das Zahnradgetriebe eingebaut. Anschliessend wird die Gegenplatte 125 in
die Nuten 125 eingeführt und gegen die Schulter 123S bewegt, sodann die Reibscheiben 122 und 124 in diese Nuten eingefädelt.
P Danach erfolgt ein Festlegen durch Einsetzen des Sprengringes 93. Die aus der zentralen Zwischenwand 84 und den Servokolben
82 und 126 gebildete Baueinheit wird dann eingeführt, wobei die Lappen des Federtellers Ij? 3 gegen den Sprengring 93 abgestützt
werden. Der mit einer keilförmigen Fläche versehene Sprengring 91 wird eingeführt und stützt sich gegen die Zwischen-»
wand 84 ab und drückt gegen die lappen des Federtellers 87. Auf diese Weise sind beide Federteller mit kleinem Spiel in '■
den Nuten der Zwischenwand 84 festgelegt. Durch die Bewegung der
^ Federplatten aufeinander zu durch die Keilwirkung des Spreng- ;
ringes 91 werden die Rückstellfedern etwas zusammengedrückt, so dass die Befestigungsfeder 89 bei dem Einbau der Baueinheiten
in das Getriebe von der Kraft der Rückstellfedern entlastet wird. Der mit keilförmiger Fläche versehene Sprengring 91 hat Abstand
vom Boden der ihn aufnehmenden Ringnut, so dass seine Keilwirkung
auch bei Massabweichungen infolge von Herstellungsungenauigkeiten nicht in Frage gestellt ist. Die zentrale Zwischen- I
wand 84 ist in einer Bohrung geführt, durch die sich der Durch- '
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bruch 223 erstreckt und ist durch Fittings 94' gegen Drehen
gesichert. Dann werden die Reitscheiben 78 und 80 sowie die
Gegendruckplatte 75 eingesetzt und durch den Sprengring 77 festgelegt. Abschliessend werden die Bauteile der Eingangskupplungen 40 und 42 und das Kupplungsgehäuse 33 montiert.
Die Keilnuten 90, 123 und 151 haben nur axial eine kurze Länge und geringen Anzug. Der eine kürzere länge aufweisende
Durbhbruch 223 für die hinteren Nuten dient nur dazu, diese zugänglich zu machen und kann einen'entsprechenden Anzug
erhalten. Die rückwärtigen Keilnuten sind wiederum nur kurz und liegen auf einem kleineren Durchmesser. Es können somit
die hinteren Keilnuten die mittleren Keile sowie die vorderen Keile sowie ein Führungsdurchmesser zwischen den mittleren und
vorderen Keilen an einem Gußstück mit einem axial ausziehbaren Kern gebildet werden.
009851/1816
Claims (1)
- - 18 Patentansprüche:^ l\ Anordnung von Reibungsechalteinrichtungen, insbesondere in Kraftfabrzeuggetrieben, bei denen Servokolben eine druckbeaufschlagte Fläche in einer axialen Richtung und in der anderen axialen Richtung eine als Federteller für Rückstellfedern wirkende fläche und vorstehende auf die Reibscheibenpakete wirkende flächen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die anderen Enden der Rückstellfeder (88) sich gegen einen Federteller (87) abstützen, der mindestens einen Befestigungslappen (87") enthält, der in einen entsprechenden Spalt (871) in der auf das Reibscheibenpaket wirkenden Fläche des Servokolbens greift und der Servokolben (82) mindestens einen Zapfen (83) trägt, der durch ein Loch (87a) in dem Federteller tritt und auf dessen Rückseite ein Befestigungsglied (89)" trägt, so dass der Federteller durch die Rückstellfedern gegen■-.■■■-.' idas Befestigungsglied gedrückt, jedoch eine Relativbewegung !zwischen Federteller und Servokolben unter Zusammendrücken der Rückstellfedern gestattet ist.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsglied eine Reibungsklemmscheibe j (89) ist, die auf den Zapfen (83) aufschiebbar ist und den |Federteller (87) festlegt.- 19-009851/18165. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 mit kolben mit ringförmigen auf die Reibscheibenpakete wirkenden Flächen, dadurch gekennzeichnet, dass der Federteller (87) eine ringförmige Platte mit mehreren gleichmässig über den Umfang verteilten Lappen (87") ist und die Lappen in Spalte (b?1) der ringförmigen auf das Reibscheibenpaketjwirkenden Fläche (81) eingreifen und dass die am Servokolben (82) sitzenden Zapfen (83) durch den mittleren Teil des ringförmigen Federtellers neben den Lappen treten und symmetrisch zwischen den Zapfen die Rückstellfedern (88) angeordnet sind.4. Kraftfahrzeuggetriebe mit einer Anordnung der Reibungsschalteinricbtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die 2ervokolben in Kammern in einer Zwischenwand des Getriebegehäuses eingesetzt sind und zum Schalten des Get-rtebes gegen Reibscheibenpakete aus wechselweise ineinandergreifenden Reibscheiben bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Getriebegehäuse (10) gehaltenes Befestigungsglied (91) auf die Lappen (87") der Federteller (87) einwirkt, so dass diese eine leichte Druckspannung auf die Rückstellfedern (88) ausüben und ein geringes Spiel zwischen dem auf dem Zapfen (83) sitzenden Befestigungsglied (89) und dem Federteller entsteht.009851/1816©nisi- 20 -5. Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das auf die Lappen (87W) der Pederteller (87) einwirkende Befestigungeglied ein Sprengring (91) mit einer geneigten Stirnfläche auf der dem Federteller abgewandten Seite ist, und mit dieser gegen eine entsprechend geneigte Fläche einer Ringnut im Getriebegehäuse (10) abgestützt ist.6. Getriebe nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die andere Stirnfläche des mit einer geneigten Stirnfläche versehenen Sprengrings (91) gegen eine Stirnfläche der Zwischenwand (84) des Getrlebigehäuses (10) abgestützt ist, um den Sprengring vom Boden der Rlng^nut in Abstand zu halten«009851 /1816ORIGINAL IMSPECTED«/ILeerseite
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Free format text: MANITZ, G., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. FINSTERWALD, M., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING., 8000 MUENCHEN ROTERMUND, H., DIPL.-PHYS., 7000 STUTTGART HEYN, H., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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