DE2024002A1 - Gekrümmte Projektionsschirme - Google Patents
Gekrümmte ProjektionsschirmeInfo
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Description
PATENTANWÄITE O Π Ο / Λ Π Ο
IUIkUUI
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DlPL-ING. C. GERNHARDT
MDNCHEN HAMBURG
TELEFON= 555476 8000 MONCHEN 15, 15 Ma? 1970
TELEGRAMME: KARPATENT NUSSBAUMSTRASSE 10
W. 14855/70 - Dr*Ko/G
LTD
Die Erfindung befaßt eich, mit gekrümmten Projektloneschinaen, inabesondere mit gekrümmten Projektionsschirmen,
die für Weitwinkelbildprojektion verwendet werden und die die Eigenschaft der wirksamen Sammlung des reflektierten
Lichtes des von einem Projektor proJizierten auffallenden
Lichtes gegenüber dem Zusohauerbereich haben und die weiterhin
ein klares und scharfes projisiertes Bild für den Zuschauerbereich oder die Betrachter liefern, indem soweit wie möglich die Rtflektion der Projektion In andere Sichtungen
als der Richtung des Zusohäuerbereiohes verringert wird. Die
Schirme gemäß der Erfindung ergeben gute Eigenschaften» insbesondere in den fällen, wo zylindrische gekrümmte Schirme
den größeren Teil oder den Gesamtteil des Zueohauerbereiohee
umgeben oder kugelige Schirme nur den oberen Seil des. Zuhörerbereiches umgeben·
In letzter Zeit wurden die mittels bewegter Filme oder durch einen Diaprojektor projliierten Ssenen allgemein verbreitext, und infolgedessen wurden häufig gekrümmte Schirme
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angewandt. Weiterhin wurden zylindrische Schirme» die den
Hauptteil oder die Gesamtmenge des Zueehauerbsreichea umgaben«
oder kugelige Schirme« die nur den oberen Teil dea
Zuschauerbereicheβ umgaben« angewandt.
Schirme dieser Art zeigen jedoch einige spezifische und bemerkenswerte Nachteile. Als Hauptfunktioa eines Projektionsschirm·
β ist es erforderlich, daß er solche Ei»
genschaften besitzt, daß das von dem Projektor projissierte
Licht wirksam reflektiert werden kaias9 rad daß« wenn
die Betrachter die projissierten Bilder aus d#m Zuschauerbereich betrachten, sie korrekt und schaff &i© proj!zierten
Bilder im Geaamtteil der Ssen® an irgaad®ia®r Stell© im
Zuschauerbereich betrachten können» Jsd©eh wlsd im Fall ¥om
gekrümmten Schirmen, insbesondere v©m halbkugeligea ge-»
krümmten Schirmen, wenn, «in gekruaiiteip Bshira alt csiaea?
flachen cptischeiä Direktioa verwendet wi«i9 das voa ä&m
Projektor ausgestrahlt® Liefet in feeli©toigea liefetaias©a aa
der Oberfläche des Schirmes
ringerer Anteil des serstremtea
reich erreicht, weehalb, im kell® projislort® BIld@? im ZuschauerbereIcM zu ®7get»@n« ein© Lichtquelle mit boher Intensität erforderlich 1st«» Ba weiterMa das Licht la j@ä®r Richtung gestreut wird, wird das eine bestimmte Stelle des Schirmes erreichende Licht dort reflektiert und erreicht andere feile des Schir*eis»ijnd diese Erscheinungen treten ia Misohζustand in jedem Tail des Schirmes auf, wodurch sich die folgenden Nachteile ergeben« Wenn s,B. das mm pTOjisierende Bild ein aus dunklen Seilen ima sehr hellen Teilen bestehendes Bild ist und projisiert wird, erreicht das an den hellen Teilen des Schirme«- reflektiert® Licät die dunklen Teile des Schirmes und hellt, diese duaklen Teile auf,
ringerer Anteil des serstremtea
reich erreicht, weehalb, im kell® projislort® BIld@? im ZuschauerbereIcM zu ®7get»@n« ein© Lichtquelle mit boher Intensität erforderlich 1st«» Ba weiterMa das Licht la j@ä®r Richtung gestreut wird, wird das eine bestimmte Stelle des Schirmes erreichende Licht dort reflektiert und erreicht andere feile des Schir*eis»ijnd diese Erscheinungen treten ia Misohζustand in jedem Tail des Schirmes auf, wodurch sich die folgenden Nachteile ergeben« Wenn s,B. das mm pTOjisierende Bild ein aus dunklen Seilen ima sehr hellen Teilen bestehendes Bild ist und projisiert wird, erreicht das an den hellen Teilen des Schirme«- reflektiert® Licät die dunklen Teile des Schirmes und hellt, diese duaklen Teile auf,
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wodurch die Wiedergabe des tatsächlichen Dunkeleffektes gehindert wird. Dies trifft auch für den Fall der ProJizierung von Farbphotographien zu. Beispielsweise wird
ein Teil des als Blauteil wiederzugebenden profitierten
Bildes durch das reflektierte Licht von den Rotteilen und
Gelbteilen des profitierten Bildes getroffen und wird
dadurch in einen Grauton überführt, während auch die Schärfe des Bildes erheblich verringert wird·
Andererseits tritt im fall der Anwendung eines Schir- .M
mes mit einer scharfen optischen Direktivität die vorstehende Verringerung der Schärfe eines projizierten Bildes durch
unerwünschte Reflektion nicht auf, falls der Dispositionswinkel des Schirmes ideal gehalten wird, wenn jedoch das
an dem Schirm reflektierte Licht sich überwiegend in einer
bestimmten Richtung ausbreitet, ist das in anderen Richtungen als der bestimmten Richtung reflektierte Licht schwach - und infolgedessen ist es in diesem Fall schwierig, daß das
helle projiziert« Bild in gleicher Weise von jedem Sitz in dem Zuschauerbereich gesehen wird· Weiterhin ist die vorstehende Art eines Schirmes von den zusätzlichen Nachteilen
begleitet, daB, falls der Schirm in einem Winkel geringfügig abweichend von dem bestimmten Winkel angebracht ist, der {|
Zustand der Reflektion des Lichte* geändert wird und es
schwierig wird, eine einheitliche Helligkeit beizubehalten.
Außer den vorstehend aufgeführten optischen Eigenschaften wird es im Fall der Anwendung eines Weitwinkelschirmes oder eines kugeligen Schirmes bevorzugt, Geräuschstellen, wie Sprechstellen an einigen Stellungen hinter dem
Schirm anzubringen, so daß die Geräusche von den entsprechenden Stellungen des projizierten Bildes auf dem
Schirm ausgehen, so daß der Zuhörer einen stärker reallsti-
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sehen Eindruck erhält und die Illusion gewinnt, daß er in
der Mitte der auf dem Schirm erscheinenden Szene sich befindet« In diesem Fall ist es notwendig, daß die Geräusche
von diesen Geräuschausgangsstellen wirksam durch den Schirm hindurch dringen können und daß auch die andere feile
des Schirmes erreichenden Geräusche keinen übermäßigen Widerhall ergeben.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht in einem gekrümmten
Schirm für ein Weitwinkelprojektionsbild, wobei die gesamten
Teile des auf dem Schirm projizierten Bildes klar und hell von
w^ sämtlichen Stellen im Zuschauerbereieh gesehen werden können.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in einem gekrümmten Schirm, der eine ausreichende Geräuschdurchlässigkeit mit einem Minimum von akustischer Störung erlaubt.
Sie Aufgaben der Erfindung werden erreicht, indem ein
Schirm mit einer scharfen optischen Direktivität in senkrechter Richtung an der Oberfläche des Schirmes und einer
mäßigen optischen Direktivität in einer Bichtung senkrecht zur senkrechten Bichtung angewandt wird, der Zwischenräume
zur Übermittlung des Klanges und eich senkrecht erstreckende
Rippen auf der Schirmoberfläche hat, oder in dem ein aus einer großen Anzahl von bandförmigen Elementen mit Jeweils
φ ausreichenden Lichtreflektionselgenschaften ausgebildet
wird, wobei diese Elemente in einer Richtung senkrecht zur senkrechten Richtung im Zustand des Ausschnittes (louver)
angebracht sind und jedes Element ideal geneigt gehalten wird.
Zum Zweck der weiteren Erläuterung und leichten Durchführung in der Praxis der vorliegenden Erfindung werden die
verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung nachfolgend für die Praxis anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert, worin
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Flg. 1 eine Ansicht, die den Zustand* wo das von eine* Projektor P auffallende Licht an der gewünschten Stelle Q
an der Oberfläche des Schirmes reflektiert wird»
Fig. 2 ein Schnittbild entlang der senkrechten Ebene
entsprechend der Linie F-Q der Fig* 1,
Fig. 3 ein Schnittbild entlang der horizontalen Sbene
entlang der Linie P-Q der Fig· 1·
Fig. 4 eine graphische Darstellung, die das Verhältnis der Intensität des reflektierten Lichtes in jeder Richtung
zu der Intensität des maximal reflektierten Lichtes in einer Ebene, die den Weg des auffallenden Lichtes senkrecht zur
Schirmoberfläche sowie in einer senkrechten Linie auf der Schimoberflache darstellt,
Fig· 5 eine graphische Barstellung, die das Verhältnis
der Intensität des reflektierten Lichtes in jeder Sichtung zu der Intensität des maximal reflektierten Lichtes in einer Ebene, die den Weg des auffallenden Lichtes sowie eine Linie senkrecht zur senkrechten Richtung auf der Schirmoberfläche enthält, darstellt,
Fig· 6 eine Aufsicht, die die Struktur des den Schirm
gemäß der Erfindung darstellenden Tuches darstellt,
die Fig. 7 und 8 Schnittbilder, die jeweils dl· Struktür des Bandmaterial· für d«n Schirm gemäß d«r Erfindung darstellen,
dl· Fig· 9 eine Seitansicht, dl· dl· afcellungaaäBigen Beziehungen d·· in einem ideal gen«igten Wink·! angebrachten
Schirmes, ein·· in einem geringfügig yom iedealtn Winkel ab*
weichend angebrachten Schirm··, die Stellung d·· Projektor· und die Stellung des Zuichauerbereichts darstellt ti*
Fig· 10 »in· graphiech· Darstellung, dl· di· lfeigungawinkel des Schirm·· in Jedem Teil tin·· kugeligen Schirm··
daretellt,
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Fig· 11 eine Seitansicht, die den Neigungswinkel des
den Schirm gemäß der Erfindung ausbildenden Bandes darstellt*
FIg* 12 eine perspektivische Ansicht eines Teiles des
Schirmes gemäß der Erfindung, der aus einer Anzahl von Bändern aufgebaut ist, und
Fig. 13 eine Aufsicht lur Erläuterung der Formel A zur
Bestimmung der Breite des Bandes, welches den Schirm gemäß der Erfindung darstellt, und die Fig. 14- eine Seitansicht
eines Teiles der Fig. 13,
zeigen.
Gemäß Flg. 1 erreicht das durch den Projektor P proj!zierte
Licht die optische Stelle Q auf der Oberfläche des Schirmes und wird in sämtlichen Richtungen reflektiert« Zur Vereinfachung der Erläuterung wird in diesem Fall angenommen, daß
das auffallende Licht senkrecht zur Oberfläche des Schirmes
in einer senkrechten Ebene auftrifft. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann das reflektierte Licht, falls das Verhältnis
der Intensität des reflektierten Lichtes des auffallenden Lichtes PQ su der Intensität des Lichtes an der maximalen Heflektionsrichtung QP mindestens 80 % in der Richtung QA,, oder QAg beträgt, d.h. der von der Richtung QP in einem Winkel von 25°
geneigten Richtung, und ebenfalls 40 bis 75 % des Lichtes in
der Richtung QB4. oder QBg* d.h. der von der Richtung QP in
einem Winkel von 33° geneigten Richtung, reflektierte Licht,
wirksam in den Zuechauerbereich ausgebreitet werden, das projliierte Bild kann klar von sämtlichen Teilen de« Zuschauerbereiohes gesehen werden und auch die Intensität des schädlichen reflektierten Licntes für andere Teile als den Zu-■ohauerbereioh ist ausreichend gering· Um derartig gute Ergebnisse BU ersielen, lat es notwendig, daß das Verhältnis
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der Intensität des reflektierten Lichtes zu den auffallenden Licht gegenüber der Intensität des maximal reflektierten
Lichtes in einer Ebene, die den Weg des auffallenden Lichtes senkrecht zum Schirm sowie als senkrechte Linie zur
Schirmoberfläche so ist, wie in den schraffierten Flächen der Fig. 4.
Die Intensität des reflektierten Lichtes variiert kontinuierlich, wenn die Richtung des reflektierten Lichtes von
der Richtung des maximalen reflektierten Lichtes abweicht. In anderen Fällen als in dem vorstehend aufgeführten Bereich, beispielsweise in dem Fall, wo die Intensität des
reflektierten Lichtes zu der Richtung QA^ oder QAg, d.h.
in einer gegenüber der Richtung des maximal reflektierten Lichtes in einem Winkel von 25° geneigten Richtung, niedriger als 80 % der Intensität des maximal reflektierten Lichtes in dar Richtung von QP ist, wird das auf dem Schirm in
der vorstehend aufgeführten Richtung gesehene projiziertβ
Bild verdunkelt und kann nicht eine einheitliche Helligkeit oder Klarheit beibehalten. Falls weiterhin die Intensität
des reflektierten Lichtes zu der Richtung QB^ oder QB2, d.h.
der gegenüber der Richtung des maximal reflektierten Lichtes
bei 35° geneigten Richtung höher als 75 % der Intensität des
maximal reflektierten Lichtes ist, wird das schädliche reflektier*
te Licht erhöht, wodurch die Projektionswirksamkeit verringert wird·
Weiterhin kann, wie aus den Fig. 3 und 5 ersichtlich ist,
im Hinblick auf eine Ebene, die eint Linie senkrecht zur vorstehend aufgeführten senkrechten Linie und dem Weg des auffallenden Lichtes enthält, wenn das Verhältnis der Intensität des reflektierten Lichtes -des auffallenden Lichtes auf die
Intensität des maximal reflektierten Lichte· mindestens 90 %
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in der Sichtung QC^ oder QCg beträgt, d.h. einer aus der
Richtung QP in einem Winkel von 25 geneigten Richtung, oder mindestens 80 % in der Sichtung QB^ oder QBo * d.h.
der aus der Sichtung QP In einen Winkel von 60° geneigte
Sichtung, und 4-5 bis 85 % in der Sichtung QE- oder
d.h. in einer aus der Sichtung QP in einem Winkel von 75°
geneigten Sichtung enthält, das projiziert© Bild auf dem
Schirm klar oderteil von jedem Sitz eines breiten Zuschauer*»
bereiches gesehen werden und eine unregelmäßige Heflektion in anderen Sichtungen als der Sichtung des Zusehauerbereiehes
ist ausreichend gering« D.h., es ist notwendige daß das Verhältnis
der Intensität des reflektierten Lichtes zu der Intensität des maximal reflektierten Lichtes in einer Ebene,
die den Weg des auffallenden Lichtes enthält, sowie in einer Linie senkrecht zur senkrechten Linie auf der Schirmoberfläche
so ist, wie in den schraffierten Flächen der Pig. 5. Falls
das Verhältnis Jedoch nicht in diesem Bereich liegt, beispielsweise, wenn das Verhältnis der Intensität des reflektierten
Lichtes zu der Intensität des maximal reflektierten Lichtes
niedriger als 90 % In der Hichtung QC,. oder QC^ ist,
d.h. einer gegenüber der lichtung QP in eine® Winkel v©n
25° geneigten Sichtung, oder das Verhältnis niedriger als
80 % in der Sichtung QB^ oder QD« ist, d»he in der aus der
Sichtung QP in einem Winkel von 60° geneigten Richtung, wird
die Helligkeit oder Harheit des projizlerten Bildes verringert, wenn es von bestimmten Sitaes im Zuschauerbereieh
betrachtet wird, während andererseits, falls das Verhältnis
höher als 85 % in der Richtung QE4 oder QEU igt, d.&» der
gegenüber der Richtung QP la ©la@a Winkel vob 75 geaeigtea
Richtung, dl· unregelmäßig® ieflelstsiom la s@MäiloIi©r Weise
zunimmt.
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Die optimale optische pirektivität des Schirmes wird
gunrsätzlich tob dem Verhältnis zwischen der Stellung des Schirmes und der Stellung des Zuschauerbereiches, dem
psychologischen Gefühl eines zufriedenstellenden Zuschauens des profixierten Bildes und der relativen Beziehung zwischen der Einheitlichkeit des projizierten Bildes und der
Intensität des gestreuten Lichtes bestimmt. Es wurde jedoch
im Rahmen der Erfindung infolge der Ergebnisse der Durchführung »ahlreicher Versuche über die Ermittlung der relativen Beziehungen zwischen der Gleichmäßigkeit des projiziert en Bildes auf dem Schirm und der Menge des irregulär reflektierten Lichtes, um die günstigsten psychologischen Begriffe einer Zufriedenstellung des Zuhörerbereiches zu erzieien,daß, falls ein Schirm mit den vorstehend
aufgeführten optischen Eigenschaften verwendet wird, die psychologischen Begriffe einer Zufriedenstellung des Zuhörerbe reiches durch das projiziertβ Bild am höchsten sind«
Hinsichtlich der Schalleigenschaften ist es günstig, daß
der den Schirm von den Schallquellen, wie Sprechern uäd anderen in der Halle erzeugten Schallquellen ausgebildete
Sehall völlig durch den Schirm ohne Vibrierung absorbiert wird. In diesem fall können gute Ergebnisse erhalte» werden, wenn ein Schirm mit ausgezeichneter SchalldurcMäasigkeit verwendet wird und ein Schallabsorber hinter dem Schirm
eingesetzt wird· Für die Schalldurchlässigkeiteeigenschaften
des Schirmes 1st es notwendig, daß die Schalldurchlassigkeiten
bti 100, 160, 250, 400, 640 und 1 000 Oyclen'je Sekund®
mindesten« 90 % betragen,und daß die durchschnittliche Schalldurchlässigkeit bei 1,6, 2,5» 4,6,4 und 10 Kilocyclen Je
Sekunde mindestens 80 % beträgt· Sarüberhinaus ist es ebenfalle notwendig, daß der hinter dem Schirm zu verwendende
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* ίο -
Schallabsorber eine akustische Absorption von mindestens
90 % innerhalb des Bereiches von 300 Cyclen/SeloiBde bis
su 4 Kilocyclen/Sekunde besitzt. Die geeigneten Materialien
für die Schallabsorber sind Glasfasern, Isolierkarton® und
durchbrochene synthetische Harse«,
Schirme ait den vorstehend aufgeführten optischen
Eigenschaften und Sohalleigeasclaaftea ergebea arasgeseieiuiete
Projektionswirkungen bei gekrümmten gchlruem«!© ist darauf
hinzuweisen, daß die vorstehend©
Meridian im Fall Ton kugeligem
de® Zttschauertoereiehes üherd3ck@m9
Praxis geeignete Aufbau nachfolgend erläutert,,
Der Schirm hat eiae in eenkrechter Richtung
aufgerührten ©ptiseliea
ßurchlaseung äeo geiiaXle©
Baa ia Fig· 6 gezeigt© fvmh
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hellungsmittel unterworfen, so daß sich ein Schirm
mit ausgezeichneter Echtheit und Stabilität sowie alt guter Oberflächenreflektanz ergibt« Sie Abstände zur
Durchlassung des Schalles durch den Schirm werden ebenfalls durch Funchierung des Tuches gebildet.
In Fig. 7 ist ein Querschnitt einer anderen Ausführungsform des Schirmes gemäß der Erfindung mit den vorstehend
aufgeführten Eigenschaften dargestellt. Der Schirm besteht
aus einem synthetischen Harzschirm mit einer Anzahl von Sippen 11, die an der Oberfläche desselben in der gleichen
Richtung angeordnet sind, und einer Anzahl von Durchbrechungen 12 zur Durchlassung des Schalles. Die Bippen werden durch
Prägung der Oberfläche des plastischen Bogens oder durch Verformung
ausgebildet. Die Durchbrechungen 12 des Schirmes werden senkrecht zur Oberfläche des Schirmes, wie in Fig. 8 ersicht
lich angebracht.
Zur Herstellung von gekrümmten Projektionsschirmen durch
Anordnung derartiger Schirme ist ein Verfahren bekannt, wobei
ein in vollständiger Größe gekrümmter Schirm hergestellt wird, indem eine Kehrzahl von vertikal verlängerten Streifen
oder Abschnitten eines Bogenmaterials befestigt wird. Dabei treten jedoch verschiedene Störungen im Fall der Herstellung
eines halbkugeligen Schirmes, beispielsweise eines Schirmes, der am Oberteil des Zuschauerbereiches angebracht ist, und
insbesondere in dem Fall, wo die Halle nicht den idealen Verlauf zur Ausbildung eines derartigen halbkugeligen Schirmes
besitzt, auf«
Infolge ausgedehnter Untersuchungen wurde im nahmen der Erfindung der nachfolgend aufgeführt· Projektionsschirm
entwickelt;
Die Fig. 9 bis 14 betreffen kugelige oder teilweis·
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kugelige gekrümmte Projektionsschirme· In der Fig. 9 ist ein ideal gekrümmter Projektions»
schirm S- mit einem unteren Ends & und einem oberen
ο ο
Ende b gezeigt« In der Figur ist auch ein in der Praxis
angewandter Schirm S-1 gesseigt, der ein unteres End® a^
und ein oberes Ende b\j besitzt. Wenn das Licht L ¥©n dem
Projektor P an der Oberfläche des idealen Schirmes S
reflektiert wird, wird das maximal reflektierte Lieht in die Sichtung JL gerichtet und deshalb breitet sieh das
intensive oder hell reflektierte Lieht in der Bichtung des
Zuhörerberelches A aus. Waan andererseits das Licht iron
de» Projektor an der Oberfläche des Sehiraes S^ reflektiert;
wird, wird das maximal reflektierte Licht in.die Hiehtung
Ji λ reflektiert und lediglieh das schwach reflektierte Licht
in eine» Winkel bet.rächtlioa abweichend ¥on der Sichtung JL4.
breitet sich sum Ziischauerb@r@ieh 1 aas. Wem deshalb eia
Schirm mit einer scharfen DirektIvität in diesen Fall angewandt wird, wird ein dunkleο ©der sehwach©« PtojektionsbiId
aus dom Zuschauerbereleh A gsae&aa« Ba weiterhin da® Maximal
projisierte Licht -^ zu der entgegengesetsten Seite des ~
Schirmes S- gerichtet ist$ tritt dort, falls @in anderer
Schirm an der Seite entgageagesetet zu dem Schira S^ vorliegt,
das maximal reflektiert© Licht auf, s© daß die Schärfe des Projektionsbildes auf den Schirm irerringert wird»
Die Heigungswiakel der Schirme in jedes?- Stellung siBd in
Fig* 10 gezeigt, wobei die U&'feerscfelseLliefeksltea swiechen des
Neigungswinkel des Schirm®® S0 naä des leigungawinkel des
Schirmes S* in jeder St«lli%BS <iwch den se&krec&tem Abstand
zwischen den Kunren B& w& &®& ϊΜτψθά B^ Ib ά©τ graphischen
Darstellung gezeigt siad,.. S5aIIs der Unterschied swiscbea
als
009847/138-S
lsi; der Xorrektionswinkel &C_ am einer Stelle a durch
θ a^ - θ &2 gegeben.
Dealt.-die ideale Neigung an Jeder Stelle des gezeigten Schirmes erhalten wird» beispielsweise, indem Steine andere For« als der ideale Schirm SQ hat, wird der
Schirm in Bänder geschnitten und der gesamte Schirm erneut durch JTe igung jedes Bandes la Korrektionewinkel
gefertigt*
In dieeea Fall wird der Arbeitsgang zur Herstellung dee M
Schirmes leichter, wenn die Beite des Bandes größer ist,
jedoch ist, falls die Breite des Bandes größer als der
Wert W1 ist, dag projiziert« Bild H in einer Zick-Zackähnlichen Lage wie in Fig· 12 zu sehen, wenn das Bild in .,
einer Stellung abseits von dea Schira mit dem Bild erhalten
wird· Der Zick-Z&ck_ähniiche Fehler des projizieren Bildes
wird weniger wahrgenommen, wenn die Breite jedes Bandes enger ist; wenn jedoch die Breite desselben enger ist, wird
das Verfahren zur Herstellung des Schirmes schwieriger und es tritt ein· neigung zur Abnahme der Genauigkeit ein. Deshalb ist es notwendig, ein Band alt einer so großen Breite
als möglich in einem Bereich anzuwenden, der keinen merklichen Zlck-Zack-Fehler für das projisierte Bild ergibt. "
Gemäß den Jig. 15 und 14 ist, falls die Stellung A
des Betrachter» in einer in einem Winkel B0 gegenüber der
Richtung dee aus einem Projektor P auf den Schirm S auffallenden Lichtes beträgt und der Abstand zwischen der Stellung
A und dem SoMrm den Wert d beträgt, die Breite des Bandes
de» Schirm·· durch folgende Gleichung gegeben
dtan If
W-
eingß
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worin den Körrektionswinkel des Schirmes und T den Sichtwinkel
bedeuten.
Falls der Slchtwinkel T kleinen? wird, wird der Zick»
Zack-Effekt weniger wahrnehmbar, Jedoch, ist im Fall eines
Weitprojektionsschir»es die Vergrößerung des projizierten "
Bildes von dem photographischen FiIa größer and deshalb wird
die Schärfe dee projizieren Bildes selbst erniedrigt» Bess-»
halb wird in eine» derartigen fall,, selbst„ ivena der Sicht«=»
winkel 7!" beträchtlich größer als di@ Auflösungskraft d©a
Auges ist, der 2ick-Zacfc~F©lilep des .projiziert©» Bildes im
allgemeinen nicht wetageHOnm©»· falls beispielsweise bei
der ProJiJBienmg β Perforationea eines
Filmes mit einer Breit© vom 35 sa
Fläche desseibea auf ®tms 200
aiert wird, wird der
Fläche desseibea auf ®tms 200
aiert wird, wird der
mes nicht wategeaoMiea^ fall© t@m T ^@aig©2· ©ig O0OOI
trägt« Be»halb wird in e.taea derarfeigea l?all &®is
'Fehle d«a projlsiertea Bildes im des?
wenn die Breite
FaXIa beispielsweise d" acht
von 20° und ß &®n Wert'von 60°» wesa W » '4 Wie eich ama der vorstehaaäeia ©leictosg die Wert· d, C/'und ß aa $®ά@ν
halb variiert die Breite des Bandes 1 ebenfalls in Jede? Stellung des Schirmes«. Infolgedessen kann die Breite des
von 20° und ß &®n Wert'von 60°» wesa W » '4 Wie eich ama der vorstehaaäeia ©leictosg die Wert· d, C/'und ß aa $®ά@ν
halb variiert die Breite des Bandes 1 ebenfalls in Jede? Stellung des Schirmes«. Infolgedessen kann die Breite des
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Bandes in jeder Stellung des Schirmes variiert werden; da
jedoch die Kombination derartiger Bänder mit unterschiedlichen Breiten schwierig ist, kann der gekrümmte Schirm
unter Anwendung einer Anzahl von in einzelne Gruppe unterteilten Bändern aufgebaut sein, wobei jedes derselben eine Breite gleich der kürzeren Breite innerhalb der gesamten benötigten Bandbreite besitzt, die aus dieser Gleichung für die
Bänder in der Gruppe berechnetwird oder indem die Bänder mit der kürzesten Breite innerhalb der gesamt benötigten
Bandbreite verwendet werden·
Es ist schwierig, ein großes gekrümmtes Gitter als ein kontinuierliches Stück herzustellen. Andererseits ist es
nicht ohne weiteres möglich, die dreidimensionale Form des gekrümmten Schirmes genau auszubilden· Im Rahmen der Erfindung wurden verschiedene Wege zu dessen Herstellung versucht
und dabei festgestellt, daß der beste Weg zur Aufbauung einer Anordnung aus einer Mehrzahl von Rahmen oder dergleichen
ist, wenn jeder mit einem Schirmmaterial installiert wird. Dieser Weg erwies sich als beste Maßnahme, um die Bänder genau in dem berechneten Neigungswinkel zu halten.
Zwei Versuche zur Ausbildung des gekrümmten Schirmes wurden durchgeführt« Der erste bestand in einem senkrechten
Schirm im Hinblick auf die Hohe· Hierzu wurde eine Anzahl von
Pfeilern hinter den Bändern mit gefalteten Oberflächen fixiert. Der zweite Versuch bestand in einem sphärischen
Schirm. Hierzu wurde eine Anzahl von Bändern an zahlreichen Meridionalbauteilen hinter den Bändern mit der gehaltenen
Oberfläche fixiert. In diesen beiden Fällen wurde ein gekrümmter Schirm erhalten, dessen Form genau beibehalten wurde, wobei die Bänder genaue Meigungswinkel hatten und keine
senkrechten oder meridionalen Spalten
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Claims (1)
- * 16 -PatentansprücheGekrümmter Projektionsschirm mit einer optischen Direktivität, so daß in einer Ebene, die den Weg des auffallenden Lichtes senkrecht zu der Schirmoberfläche sowie als senkrechte Linie auf der Schirmoberfläche enthält, das Verhältnis der Intensität des reflektierten Lichtes zu derjenigen des maxiaal reflektierten Lichtes mindestens 30 % in der von dem maximal reflektierten Licht in einem Winkel Ton 25° geneigten Richtung und 40 bis 75 % in einer von der Richtung des maximal reflektierten Lichtes in einem Winkel ▼on 35° geneigten Richtung und in einer Ebene, die den Weg des auffallenden Lichtes sowie eine Linie senkrecht zur senkrechten Linie an der Schirmoberfläche edihält, das Verhältnis der Intensität des reflektierten Lichtes su derjenigen des maximal reflektierten Lichtes mindestens 90 % In einer zu derjenigen des maximal reflektierten Lichtes in einem Winkel von 25° und mindestens 80 % in einer Richtung gegenüber derjenigen des maximal reflektierten Lichtes in einem Winkel von 60° und 45 bis 85 % in der Richtung eines ▼on derjenigen des maximal reflektierten Lichtes in einem Winkel von 75° betaägt und solche Schalleigenschaften aufweist, daß die durchschnittliche Schal !.durchlässigkeit bei 100f 160, 250, 400, 640 und 1 000 Oyclen/Sekünde mindestens 90 %,und die durchschnittliche Schalldurohlässlgkelt bei 1,5t 2,5» 4, 6,4 und 10 Kilooyclen/Sekunde mindestens 80 % beträgt.2· Gekrümmter Projektloneeeh^im nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Linie einen Meridian darstellt.009847/13853· Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 1 oder 2* dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm eine Anzahl Rip* pen auf der Oberfläche in senkrechter Sichtung des Schirmes besitzt·4. Gekrümmter Projektionsechire nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aas eines Gewebe besteht, worin eine Anzahl von Bippen an der Oberfläche in einer Sichtung ausgebildet sind·5· Gekrümaiter Projektionsschirm nach Anspruch 3« dadurch gekennzeichnet» daß der Schirm aus Geweben besteht, worin dicke Zwirne in Sichtung der Bippen verwendet werden.6. Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet« daß der Schirm aus Kunststoffbögen mit einer Anzahl von an der Oberfläche derselben in einer Sichtung angeordneten Bippen besteht·7· Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm Gewebe mit Abständen zwischen Sippen und Bippen enthält« *8· Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch *, dadurch gekennzeichnet, daft der Schirm Gewebe mit punchierten Löchern.darin besitzt·9· Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 6» dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm Kunststoffbögen mit punchierten Lächern darin besitzt*.009847/138510. Gekrümmter Projektionsschira nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm einen Schallabsorber alt einer akustischen Absorption von mindestens 90 % im Bereich τοπ 300 Cyclen/Sekunde bis zu 4 Kilocyelen/Sekund· besitxt*11« Gekrümmtes? Projektionsschirm, bestellend aus eimer Ansah! von Bändern, von demtn Jedes eine' Breite ©atsprechend der folgenden Gleichung A besitztsy dtanworin d der Abatanil .zwischen
^ der Möglich® Sicktwiakel,
Schirnee und B ein Winkel awieefees äex Bi@la.tumg d«a Lichtes wßä ei»« lieÄtisiss &oa voa ä@n alia am. trachter g®ri®ktetea reflekfeiesfeoB lie&ttsag Bänder in Worm w&m Jaleiieiea oag@@rdaGt o£a€9 «ei? Bänder το» der ©feerfläefeo 4go aic^osO® E©Mq©12· J @dadurch gek®aBg©ielaet^ teS 4ος? lÄira wao olmQg toomfel BiBdtsa alt tes gieteMcia Bs®!^© feoafe©ä^0 u©te©£ Hlo kürs«etta iaag» iiaaesfealia <Ι©5? geocolies btr<töhtt«t ame ler eieiekiaag AFr©J©fefel@so©§]aiisihiervon eia® Breite gleich ctea Mtees-feem iaater 8ia^li@&@ia009847/1nötigt« Bandbreiten, berechnet aus der Gleichung A, für die Bänder in der Gruppe besitzt.14. Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm eine Anzahl von Bändern mit Einzelbreiten, berechnet nach der Gleichung A besitzt·Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus einer Anzahl τοη mehreren Rahmen besteht, wobei jeder hiervon mittels eines Schirmmaterials hergestellt wurde·16· Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus einer Anzahl von als pfeiler hinter den Bändern fixierten Bändern besteht.17· Gekrümmter Projektionsschirm nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeiler aus Meridionalbauteilen bestellen·009847/1385
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