DE2022300C3 - Kupplungsvorrichtung für zahnärztliche Hand- oder Winkelstücke - Google Patents
Kupplungsvorrichtung für zahnärztliche Hand- oder WinkelstückeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kupplungsvorrichtung zum Aneinanderkuppeln eines zahnärztlichen Handoder
Winkelstückes und eines den Drehantrieb für dieses enthaltenden Antriebsgehäuses mit einer an
dieses angeschlossenen, die Drehantriebswelle aufnehmenden Kupplungshülse, die im angekuppelten Zustand
zur Bildung des Kupplungseingriffes zwischen den Kupplungselementen der Drehantriebswelle und der
so Welle des Hand- oder Winkelstückes in eine Kupplungsbohrung
desselben eingreift
Bei Kupplungsvorrichtungen für Hand- oder Winkelstücke
mit Antrieben dieser Art, wie sie z. B. durch die DE-PS 84 267 und das DE-Gbm 67 52 802 bekannt sind,
können die Antriebe durch einen elektrischen Kleinstmotor, durch einen pneumatischen Motor, eine Gelenkgleitverbindung
od. dgl. gebildet sein.
Bekanntlich sind solche Antriebe entsprechend ihrer Auslegung drehzahlabhängig. So gibt es beispielsweise
Antriebe für einen Drehzahlbereich von 1500 bis 20 000
U/min bzw. 4000 bis 40 000 U/min bzw. 75 000 U/min, letzteres bei Turbinen. Um einen für einen bestimmten
Drehzahlbereich ausgelegten Antrieb auch für benachbarte Drehzahlbereiche verwenden zu können, ist die
Zwischenschaltung von Getrieben zwischen das Antriebsgehäuse und das zahnärztliche Hand- oder
Winkelstück erforderlich.
Derartige Getriebe bedeuten aber einen erhöhten
Derartige Getriebe bedeuten aber einen erhöhten
Aufwand und Komplikationen. Andererseits besteht die Gefahr, daß beim direkten Ankuppeln eines Hand- oder
Winkelstückes an ein Antriebsgehäuse ein für langsamen Lauf ausgelegtes Hand- oder Winkelstück an ein
einen schnellaufenden Antrieb enthaltendes Antriebsgehäuse angekuppelt werden kann. Dies hat zur Folge,
daß die Lager des langsam laufenden Hand- oder "Winkelstückes bis zur Zerstörung beansprucht werden
können.
Es ist ferner bei elektrischen Sicherungen und elektrischen Steckverbindungen, z. B. durch die Vorschriften
DIN 49 360, Blatt 2 und 3, sowie durch das Lexikon der Energietechnik und Kraftmaschinen, 1965,
Band 7, Seite 347, ferner durch DIN 49 457, Blatt 1 und 2 und die DE-AS 10 56 222 das Prinzip bekannt, zwei von
der Funktion und vom Aufbau her gleichartige Glieder, von denen eines schwächer ist als das andere, zum
Schütze des schwächeren Gliedes einseitig zu verriegeln. Bei Kupplungsvorrichtungen für zahnärztliche
Hand- oder Winkelstücke mit Drehantrieb hat dieses bekannte Prinzip bisher jedoch keine Anwendung
gefunden.
Ausgehend von diesem gesamten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Kupplungsvorrichtung der eingangs angegebenen Art derart auszubilden, daß auch beim Aneinanderkuppeln
von Antriebsgehäusen und Hand- oder Winkels ücken verschiedener Drehzahlbereiche ein einwandfreier
Betrieb ohne Zwischenschaltung besonderer Getriebe gewährleistet und zugleich in ähnlicher Weise wie auf
dem Gebiet von Sicherungen und Steckverbindungen durch das als bekannt erwähnte Prinzip vermieden ist,
daß ein langsam laufendes Hand- oder Winkelstück an ein Antriebsgehäuse mit schnellaufendem Drehantrieb
angekuppelt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß sowohl die Kupplungselemente
eines an sich bekannten Antriebsgehäuses mit schnelllaufendem Antrieb und eines an sich bekannten
Antriebsgehäuses mit langsam laufendem Antrieb als auch die Kupplungselemente eines an sich bekannten,
dem Antriebsgehäuse mit schMlaufendem Antrieb zugeordneten schnellaufenden Hand- oder Winkelstükkes
für ihren gegenseitigen Kupplungseingriff, die Kupplungselemente eines an sich bekannten, dem ·ΐ">
Antriebsgehäuse mit langsam laufendem Antrieb zugeordneten langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes
aber nur für den KupplungseingriP mit den Kupplungselementen des Antriebsgehäuses mit langsam
laufendem Antrieb ausgebildet sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der Kupplungsvorrichtung wird unter Vermeidung
der Zwischenschaltung eines besonderen Getriebes dem Zahnarzt ein verhältnismäßig großer Drehzahlbereich
zur Verfügung gestellt, wobei mit Sicherheit verhindert ist, daß ein schädliches Aneinanderkuppeln
eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes an ein Antriebsgehäuse mit schneilaufendem Antrieb
erfolgt. Wählt man z. B. einmal ein Antriebsgehäuse mit schneilaufendem Antrieb entsprechend einem Drehzahlbereich
von 30 000 bis 100 000 U/min und ein weiteres Antriebsgehäuse mit langsam laufendem
Antrieb entsprechend einem Drehzahlbereich von 1000 bis 40 000 U/min gemäß der Erfindung, steht dem
Zahnarzt mit einem einzigen Hand- oder Winkelstück, nämlich mit Hilfe des schnellaufenden Hand- oder
Winkelstückes unter Verwendung von nur zwei auszutauschenden Antriebsgehäusen ein überraschend
großer Drehzahlbereich von insgesamt 1000 bis 100 000 U/min zur Verfügung.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei einem am Ende des
Antriebsgehäuses gegen den Druck einer Feder radial nach innen beweglichen Kupplungshaken: dessen Nase
in eine innere Ausnehmung, ζ. B. Ringnut des Handoder Winkelstückes eingreift, die innere Ausnehmung
des schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes eine gegenüber der Ausnehmung eines langsam laufenden
Hand- oder Winkelstückes größere Breite und die Nase des Kupplungshakens des Antriebsgehäuses mit schnelllaufendem Antrieb eine entsprechende Länge aufweisen.
Würde nun der Zahnarzt ein langsam laufendes Hand- oder Winkelstück an ein Antriebsgehäuse mit
schneilaufendem Antrieb ankuppeln wollen, so würde die Nase des Kupplungshakens wegen ihrer vergrößerten
Länge nicht in die schmale innere Ringnut des langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes eingreifen,
so daß keine Einrastung und damit keine Kupplung entsteht Ein unbeabsichtigtes Aneinanderkuppeln eines
langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes an ein Antriebsgehäuse mit schnellaufendem Antrieb ist somit
mit Sicherheit vermieden.
Das gleiche gilt für eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß ζ. Β. bei
einem am Ende des Antriebsgehäuses gegen den Druck einer Feder radial nach innen beweglichen Kupplungshaken, dessen Nase in eine innere Ausnehmung, ζ. Β.
Ringnut des Hand- oder Winkelstückes, eingreift, die Kupplungshülse des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem
Antrieb mit einem Radialstift versehen ist, während
das schnellaufende Hand- oder Winkelstück eine gegebenenfalls von der inneren Ringnut ausgehende
nach hinten ausmündende Axialnut für den Durchgang des Radialstiftes besitzt. Da ein langsam laufendes
Hand- oder Winkelstück nicht mit einer solchen nach hinten ausmündenden Axialnut versehen ist, verhindert
der Radialstift der Kupplungshülse des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb ein unbeabsichtiges
Aneinanderkuppeln eines langsam laufenden Handoder Winkelstückes an ein Antriebsgehäuse mit
schnellaufendem Antrieb.
Ähnlich verhält es sich bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, welche dadurch gekennzeichnet ist,
daß bei einem am Ende des Antriebsgehäuses gegen den Druck einer Feder radial nach außen beweglichen
doppelarmigen Kupplungshaken, dessen Nase in eine äußere Ausnehmung, ζ. B. Ringnut, des Hand- oder
Winkelstückes eingreift, die äußere Ausnehmung des schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes eine gegenüber
der Ausnehmung eines langsam laufenden Handoder Winkelstückes größere Breite und die Nase des
Kupplungshakens des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb eine entsprechende Länge aufweisen.
Auch hier kann die verlängerte Nase des Kupplungshakens des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb
nicht in die schmale äußere Ringnut des langsam laufenden Hand- oder Winkelstuckes eingreifen, wodurch
eine Einrastung verhindert ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei einem am Ende des Antriebsgehäuses
gegen den Druck einer Feder radial nach außen beweglichen doppelarmigen Kupplungshaken, dessen
Nase in eine äußere Ausnehmung, ζ. Β. Ringnut, des Hand- oder Winkelstückes eingreift, die Kupplungshülse
des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb
mit einem Ringbund versehen ist, während das schnellaufende Hand- oder Winkelstück eine nach
hinten ausmündende innere Ringnut zur Aufnahme des Ringbundes besitzt.
Da die langsam laufenden Hand- oder Winkelstücke keine nach hinten ausmündende innere Ringnut
aufweisen, stößt der äußere Ringbund der Kupplungshülse des Antriebsgehäuses mit schneilaufendem Antrieb
an das hintere Stirnende des langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes, so daß eine Einrastung der
Nase des Kupplungshakens in die äußere Ringnut des Hand- oder Winkelstückes nicht möglich ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Kupplungshülse des Antriebsgehäuses mit schnelllaufendem Antrieb und die Kupplungsbohrung des
schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes eine übereinstimmende größere Länge als die Kupplungshülse
des Antriebsgehäuses mit langsam laufendem Antrieb bzw. als die Kupplungsbohrung eines langsam laufenden
Hand- oder Winkelstückes aufweist. Würde man unbeabsichtigterweise ein langsam laufendes Handoder
Winkelstück mit einem Antriebsgehäuse mit schnellaufendem Antrieb aneinanderkuppeln wollen, so
würde das Stirnende der Kupplungshülse des Antriebsgehäuses gegen den Boden der Kupplungsbohrung des
langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes stoßen, so daß z. B. im vorerwähnten Falle die Nase des
Kupplungshakens beim Gegeneinanderschieben der beiden aneinanderzukupplenden Teile vor der Ringnut
des Hand- oder Winkelstückes zum Stehen kommt, wodurch eine Einrastung und damit ein Aneinanderkuppeln
verhindert ist
In ähnlicher Weise wirkt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, bei der die in der Kupplungshülse des
Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb befindli ehe Kupplungstriebwelle und eine an die Welle des
schnellauf enden Hand- oder Winkelstückes angeschlossene Mitnehmerhülse eine übereinstimmend größere
Länge als die Kupplungstriebwelle des Antriebsgehäuses mit langsam laufendem Antrieb bzw. als die
Mitnehmerhülse eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes aufweist Hier würde bei unbeabsichtigtem
Aneinanderkuppeln eines langsam laufenden Handoder Winkelstückes an ein Antriebsgehäuse mit
schnellaufendem Antrieb das freie Stirnende der verlängerten Kupplungstriebwelle des Antriebsgehäuses
gegen den durch das Wellende des Hand- oder Winkelstückes gebildeten Boden der Mitnehmerhülse
des langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes stoßen, so daß wiederum die Kupplungsvorrichtung
nicht zum Einrasten kommt
Insbesondere bei den letztgenannten beiden Weiterbildungen
können die Verriegelungselemente der Kupplungsvorrichtung anstatt in Form von Nase und
Ringnut auch in anderer Weise ausgebildet sein, z. B. in Form eines in eine Bohrung eingreifenden Stiftes.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 ein einen langsam laufenden Antrieb in Form m>
eines elektrischen Kleinstmotors enthaltendes Antriebsgehäuse in Ansicht von der Seite, wobei der Teil der
Kupplungsvorrichtung geschnitten ist
F i g. 2 ein einen schnellauferden Antrieb in Form eines elektrischen Kleinstmotors enthaltendes Antriebs- f>
gehäuse in Ansicht von der Seite, wobei der Teil der Kupplungsvorrichtung geschnitten ist,
F i g. 3 das Antriebsgehäuse in Ansicht auf die ahtriebsseitige Stirnseite in aufgebrochener Darstellung
mit dpm Teil der Kupplungsvorrichtung in Ansicht,
F i g. 4 ein schnellaufendes sahnärztliches Hand- oder
Winkelstück in Ansicht von der Seite, wobei der Teil der Kupplungsvorrichtung im Schnitt dargestellt ist,
Fig.5 den Kupplungsteil eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den
Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit langsam laufendem Antrieb in Ansicht,
F i g. 6 den Kupplungsteil eines schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den
Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb m Ansicht
F i g. 7 den Kupplungsteil eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den
Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit langsam laufendem Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
F i g. 8 den Kupplungsteil eines schneüaufenden Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den
Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
F i g. 9 den Kupplungsteil eines schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den
Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
F i g. 10 den Kupplungsteil eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den
Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit langsam laufendem Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
F i g. 11 den Kupplungsteil eines schnellaufenden
Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem
Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
F i g. 12 den Kupplungsteil eines langsam laufenden
Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den Kupplungsteil des Antriebegehäuses mit langsam
laufendem Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
Fig. 13 den Kupplungsteil eines schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den
Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
Fig. 14 den Kupplungsteil eines Schnellauf enden
Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem
Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform,
F i g. 15 den Kupplungsteil eines langsam laufenden
Hand- oder Winkelstückes im Schnitt und den Kupplungsteil des Antriebsgehäuses mit langsam
laufendem Antrieb in Ansicht in abgeänderter Ausführungsform.
In der Zeichnung, insbesondere in den F i g. 1 und 2, ist
das einen nicht dargestellten Antrieb enthaltende Antriebsgehäuse mit 1 bezeichnet Der Antrieb kann aus
einem elektrischen Kleinstmotor, einem pneumatischen Motor, einer Luftturbine oder auch einer Gelenkgleitverbindung
bestehen. Im vorliegenden Falle ist in das Antriebsgehäuse 1 ein elektrischer Kleinstmotor eingebaut
dessen Stromzuführungskabel mit 2 bezeichnet ist
An das Antriebsgehäuse 1 ist eine Kupplungshülse 3 angeschlossen.
Die Fig.4 zeigt ein allgemein mit 4 bezeichnetes
zahnärztliches Hand- oder Winkelstück, welches an das Antriebsgehäuse 1 aneinanderkuppelbar ist. Hierfür ist
eine Kupplungsvorrichtung vorgesehen, welche einerseits aus federnden Rastmitteln besteht, die am
Antriebsgehäuse 1 angeordnet und allgemein mit 5 bezeichnet sind. Weiterhin gehört zur Kupplungsvorrichtung
ein Querstift 6 der Kupplungswelle 12 des Antriebes (F i g. 14 und 15), welcher mit einem Schlitz 7
einer Mitnehmerhülse 8a bzw. 86 in Eingriff kommt. Die Miinehmerhülse 8a bzw. 86 ist mit Hilfe eines
Querstiftes 9 mit der Welle 10 des Hand- oder Winkelstückes 4 verbunden
im angekuppelten Zustand stein die in der an das
Äntriebsgehäuse ί angeschlossenen und in eine entsprechende Kupplungsbohrung 11 des Hand- oder
Winkelstückes 4 eingreifenden Kupplungshülse 3 befindliche Kupp!ungstriebwelle 12a bzw. 126 des
Antriebes demnach in Kupplungseingriff mit der Welle 10 des Hand- oder Winkelstückes.
Der Kupplungsteil 5 kann beispielsweise gemäß Fig. 1, 5, 6, 9, 12 und 13 in Form eines am Ende des
Antriebsgehäuses 1 gegen den Druck einer Ringblattfeder 13 radial nach innen beweglichen Kupplungshakens
14 ausgebildet sein, dessen Nase 15 in eine innere Ringnut 16 des Hand- oder Winkelstückes eingreift.
Es ist aber auch möglich, daß der Kupplungsteil 5 z. B. gemäß F i g. 2,3, 7, 8,10,11,14 und 15 in Form eines am
Ende des Antriebsgehäuses 1 gegen den Druck einer Schraubenfeder 17 radial nach außen beweglichen
doppelarmigen Kupplungshakens 18 ausgebildet ist, dessen Nas^ 19 in eine äußere Ringnut 20 des Handoder
Winkelstückes eingreift. Auch ähnlich wirkende Ausbildungen sind im Rahmen der Erfindung denkbar.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 besitzt die innere Ringnut 16a eines schnellaufenden Hand- oder
Winkelstückes 4 eine gegenüber der inneren Ringnut 166 des in F i g. 5 dargestellten langsam laufenden
Hand- oder Winkelstückes 4 größere Breite, wobei die Nase 15a des Kupplungshakens 14 eines Antriebsgehäuses
mit schneilaufendem Antrieb eine entsprechende größere Länge aufweist als die Nase 156 gemäß F i g. 5
eines Antriebsgehäuses mit langsam laufendem Antrieb.
So ist aus einem Vergleich der F i g. 5 und 6 ersichtlich, daß ein Aneinanderkuppeln des langsam
laufenden Handstückes 4 gemäß Fig. 5 mit dem Kupplungshaken 14 eines Antriebsgehäuses mit schnelllaufendem Antrieb nicht möglich ist
Das gleiche gilt für die F i g. 7 und 8, wobei die den Bezugszeichen 16a und 166 entsprechenden Teile 20a
und 206 sowie die den Teilen 15a und 15b entsprechenden
Teile mit 19a und 196 bezeichnet sind.
F i g. 9 zeigt wiederum eine Ausführungsform, bei welcher am Ende des Antriebsgehäuses 1 ein gegen den
Druck einer Feder 13 radial nach innen bewegliche, Kupplungshaken 14 vorgesehen ist, dessen Nase 15 in
eine innere Ringnut 16 des Hand- oder Winkelstückes 4 eingreift
Die Kupplungshülse 3 des Antriebsgehäuses 1 mit schneilaufendem Antrieb ist mit einem Radialstift 21
versehen, wobei das schnellaufende Hand- oder Winkelstück eine von der inneren Ringnut 16 ausgehende
nach hinten ausmündende Axialnut 22 für den Durchgang des Radialstiftes 21 besitzt Da ein langsam
laufendes Hand- oder Winkelstück keine solche Axialnut 22 besitzt, kann ein langsam laufendes Handoder
Winkelstück nicht mit einem Antriebsgehäuse 1 mit schnellaufendem Antrieb gemäß Fi g. 9 zusammengekuppelt
werden.
Die Fig. 10 zeigt eine der Fig. 7 entsprechende Ausbildung, wobei lediglich die innere Ringnut 16 in
Forlfall gekommen ist Sie dient indessen zum Vergleich mit der nachstehend beschriebenen Fig. 11. Gemäß
dieser Ausführungsform ist die Kupplungshülse 3 des Antriebsgehäuses 1 mit schnellaufendem Antrieb mit
einem Ringbund 23 versehen, während das schnellaufendc
i iand- oder Winkelstück 4 eine nach hinten, ausmündende innere Ringnut 24 zur Aufnahme des
Ringbundes 23 besitzt
Es ist ersichtlich, daß ein langsam laufendes Handoder Winkelstück gemäß Fig. 10 nicht mit einem
Antriebsgehäuse 1 mit schnellaufendem Antrieb gemäß Fig. 11 zusammengekuppelt werden kann, da dem
langsam laufenden Hand- oder Winkelstück gemäß F1 g. 10 die innere Ringnut fehlt. Andererseits kann aber
das schnellaufende Hand- oder Winkelstück gemäß Fig. 11 mit dem Antriebsgehäuse 1 mit langsam
laufendem Antrieb gemäß F i g. 10 zusammengekuppelt werden, was im übrigen auch für die anderen
vergleichsweise dargestellten Ausführungsformen gilt.
Die Ausführungsformen nach den Fig. 12 und 13 entsprechen bezüglich der Ausbildung der Kupplungsteile
5 beispielsweise der F i g. 1.
Bei der Fig. 12 handelt es sich um ein langsam laufendes Handstück 4 und ein Antriebsgehäuse 1 mit
einem langsam laufenden Antrieb. Die Fig. 12 dient wiederum zum Vergleich mit Fi g. 13.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 weist die Kupplungshülse 3a des Antriebsgehäuses 1 mit schnelllaufendem Antrieb und die Kupplungsbohrung 11a des
schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes 4 eine übereinstimmend größere Länge auf, als die zum
Vergleich dargestellte Kupplungshülse 36 des Antriebsgehäuses 1 mit langsam laufendem Antrieb bzw. als die
Kupplungsbohrung 116 des langsam laufenden Handoder Winkelstückes gemäß F i g. 12.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 besitzt die in der Kupplungshülse 3 des Antriebsgehäuses 1 mit
schnellaufendem Antrieb befindliche Kupplungstriebwelle 12a sowie die an die Welle 10 des schnellaufenden
Hand- oder Winkelstückes 4 angeschlossene Mitnehmerhülse 8a eine übereinstimmend größere Länge als
die vergleichsweise in Fig. 15 dargestellte Kupplungstriebwelle 126 des Antriebsgehäuses mit langsam
laufendem Antrieb bzw. als die Mitnehmerhülse 86 des
langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes. Auf diese Weise ist auch hier wieder ein unbeabsichtigtes
Zusammenkuppeln eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes mit einem Antriebsgehäuse mit schnelllaufendem Antrieb vermieden, während andererseits ein
schnellaufendes Hand- oder Winkelstück ohne weiteres auch mit einem Antriebsgehäuse mit langsam laufendem
Antrieb zusammengekuppelt werden kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Kupplungsvorrichtung zum Aneinanderkuppeln eines zahnärztlichen Hand- oder Winkelstückes und
eines den Drehantrieb für dieses enthaltenden Antriebsgehäuses mit einer an dieses angeschlossenen,
die Drehantriebswelle aufnehmenden Kupplungshülse, die im angekuppelten Zustand zur
Bildung des Kupplungseingriffes zwischen den Kupplungselementen der Drehantriebswelle und der
Welle des Hand- oder Winkelstückes in eine Kupplungsbohrung desselben eingreift, dadurch
gekennzeichnet, daß sowohl die Kupplungselemente (5 bzw. 15a, 19a, 3a, 12a, 21, 23) eines an
sich bekannten Antriebsgehäuses (1) mit schneilaufendem Antrieb und eines an sich bekannten
Antriebsgehäuses (1) mit langsam laufendem Antrieb als auch die Kupplungselemente (16a, 20a, Ha1
8a, 22,24) eines an sich bekannten, dem Antriebsgehäuse
mit schnellaufendem Antrieb zugeordneten schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes (4) für
ihren gegenseitigen Kupplungseingriff, die Kupplungselemente (166, 20b) eines an sich bekannten,
dem Antriebsgehäuse mit langsam laufendem Antrieb zugeordneten langsam laufenden Handoder
Winkelstückes (4) aber nur für den Kupplungseingriff mit den Kupplungselementen des Antriebsgehäuses
mit langsam laufendem Antrieb ausgebildet sind.
2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem am Ende des
Antriebsgehäuses (1) gegen den Druck einer Feder (13) radial nach innen beweglichen Kupplungshaken
(14), dessen Nase (15) in eine innere Ausnehmung, z. B. Ringnut (16) des Hand- oder Winkelstückes (4)
eingreift, die innere Ausnehmung (16a) des schnelllaufenden Hand- oder Winkelstückes eine gegenüber
der Ausnehmung (16b) eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes größere Breite und die
Nase (i5a) des Kupplungshakens des Antriebsgehäuses mit schnellaufendem Antrieb eine entsprechende
Länge aufweisen.
3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß z. B. bei einem am Ende
des Antriebsgehäuses (1) gegen den Druck einer Feder (13) radial nach innen beweglichen Kupplungshaken
(14), dessen Nase (15) in eine innere Ausnehmung, z. B. Ringnut (16) des Hand- oder
Winkelstückes (4) eingreift, die Kupplungshülse (3) des Antriebsgehäuses (1) mit schnellaufendem
Antrieb mit einem Radialstift (21) versehen ist, während das schnellaufende Hand- oder Winkelstück
(4) eine gegebenenfalls von der inneren Ringnut (16) ausgehende, nach hinten ausmündende
Axialnut (22) für den Durchgang des Radialstiftes (21) besitzt.
4. KupplungsvorrichtLng nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem am Ende des
Antriebsgehäuses (1) gegen den Druck einer Feder (17) radial nach außen beweglichen doppelarmigen
Kupplungshaken (18), dessen Nase (19) in eine äußere Ausnehmung, z. B. Ringnut (20) des Handoder
Winkelstückes (4) eingreift, die äußere Ausnehmung (20a,} des schnellaufenden Hand- oder
Winkelstückes eine gegenüber der Ausnehmung (Wb) eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes
größere Breiie und die NaSc (>Sä/ des
Kupplungshakens des Antriebsgehäuses mit schnelllaufendem Antrieb eine entsprechende Länge
aufweisen.
5. Kupplungsvorrichtung Dach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem am Ende des
Antriebsgehäuses (1) gegen den Druck einer Feder (17) radial nach außen beweglichen doppelarmigen
Kupplungshaken (18), dessen Nase (19) in eine äußere Ausnehmung, z. B. Ringnut (20) des Hand-
oder Winkelstückes (4) eingreift, die Kupplungshülse (3) des Antriebsgehäuses (1) mit schnellaufendem
Antrieb mit einem Ringbund (23) versehen ist, während das schnellaufende Hand- oder Winkelstück
(4) eine nach hinten ausmündende innere Ringnut (24) zur Aufnahme des Ringbundes (23)
besitzt.
6. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshülse (3a)
des Antriebsgehäuses (1) mit schnellaufendem Antrieb und die Kupplungsbohrung (lla) des
schnellaufenden Hand- oder Winkelstückes (4) eine übereinstimmend größere Länge als die Kupplungshülse (3b) des Antriebsgehäuses (1) mit langsam
laufendem Antrieb bzw. als die Kupplungsbohrung (Hb) eines langsam laufenden Hand- oder Winkelstückes
aufweist.
7. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kupplungshülse
(3) des Antriebsgehäuses (1) mit schnellaufendem Antrieb befindliche Kupplungstriebwelle (\2a) und
eine an die Welle (10) des schnellaufenden Handoder Winkelstückes (4) angeschlossene Mitnehmerhülse
(8a) eine übereinstimmend größere Länge als die Kupplungstriebwelle (12b) des Antriebsgehäuses
J5 (1) mit langsam laufendem Antrieb bzw. als die
Mitnehmerhülse (Sb)eines langsam laufenden Handoder
Winkelstückes aufweist.
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| DE19702022300 DE2022300C3 (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Kupplungsvorrichtung für zahnärztliche Hand- oder Winkelstücke |
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| DE19702022300 DE2022300C3 (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Kupplungsvorrichtung für zahnärztliche Hand- oder Winkelstücke |
Publications (3)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2022300C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4317072A (en) | 1978-12-07 | 1982-02-23 | Goof Sven Karl Lennart | Electric motor with rotational speed regulation |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2654184B1 (de) * | 2009-03-20 | 2018-07-11 | Kaltenbach & Voigt GmbH | Elektromotoranordnung für ein medizinisches, insbesondere dentales Handstück |
-
1970
- 1970-05-06 DE DE19702022300 patent/DE2022300C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4317072A (en) | 1978-12-07 | 1982-02-23 | Goof Sven Karl Lennart | Electric motor with rotational speed regulation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2022300A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2022300B2 (de) | 1973-08-16 |
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