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DE2022379A1 - Vorrichtung zum Entschalen von Nuessen - Google Patents

Vorrichtung zum Entschalen von Nuessen

Info

Publication number
DE2022379A1
DE2022379A1 DE19702022379 DE2022379A DE2022379A1 DE 2022379 A1 DE2022379 A1 DE 2022379A1 DE 19702022379 DE19702022379 DE 19702022379 DE 2022379 A DE2022379 A DE 2022379A DE 2022379 A1 DE2022379 A1 DE 2022379A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
anvil
connecting piece
nut
tension spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702022379
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf Karl Gustav
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOLF KARL GUSTAV
Original Assignee
WOLF KARL GUSTAV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOLF KARL GUSTAV filed Critical WOLF KARL GUSTAV
Priority to DE19702022379 priority Critical patent/DE2022379A1/de
Publication of DE2022379A1 publication Critical patent/DE2022379A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/26Nutcrackers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Beschreibung zur Patentanmeldung betreffend Vorrichtung zum Entschalen von Nüssen.
  • Die erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entschalen von senkrecht aufgestellten Nüssen mit einem Hammer und mit einem Amboß, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß der auf die Nuß auftreffende Hammerkopf, der mit einem Hammerstiel betätigt wird, eine gewölbte und mit einer rauhen Oberfläche versehene Hammerkopfspitze aufweist und der mit einem Verbindungsstück verbundene Amboß eine den Nüssen sowie der Hammerkopfspitze angepaßte schalenförmige Bohrung von oben aufweist.
  • Es ist bekannt, daß zum Öffnen von Nüssen Geräte, sogenannte NußknacKer mit Hilfswerkzeugen, wie Messer und ännliche spitze Gegenstände, verwendet werden und, dab es wohl kaum einen Haushalt geben mag, wo nicht mindestens ein solcher Nußknacker mit Hilfswerzeugen verwendet wird. Es ist auch bekannt daß selbstgeöffnete bzw.Nüsse in Schale nur halb soviel kosten als Nuß-Kerne.
  • Die allgemein bekannten Nußkhacker sind aufgebaut auf dem Zangenprinzlp ouer auf uem Schraubzwingenprinzip. Bei allen diesen bekannten Nußknackern werden aie verschiedenen Nüsse ausnahmslos mit ihrer Längsachse quer zur Druckrichtung des Gerätes eingelegt und in dieser Querlage eingedrückt und zwar unter anhaltendem Muskeldruck einer Hana,beider Hände oder auch beider Arme, wobei man allerdings im voraus nie recht weiß, was dabei geschieht und dabei herauskommt, z.B.: wie sich die Nuß verhalten wird, ob sie sich überhaupt knicken läßt, ob sie nicht aus dem Nußknacker rutscht und aufs neue eingelegt weraen muß, ob sie nicht unter massivem Muskel drucK unerwartet nachgibt und aabei nicht nur Kernbruch ,sondern auch Brüselmatsch zu-stande kommt, ob niet trotz Auspulwerkzeugen Kernstücke hartnäckig in den Schalenspitzen und Schalenencien stecken bleiben und samt Schalen in den Mülleimer wandern, ob mit schwachen Kinderhänaen obige Nußknacker überhaupt Dedient werden können,ob bei hartnäckigen Nüssen der Nußknacker nicht verbogen wiru und ob nicht am mageren Kernbruchergebnis die Freude am Nüsseknacken und die erhoffte Tortenverzierung aus ganzen Walnußkernen recht bald verdorben wird.
  • Nach Fertigstellung von zwei proauktonsreifen Modellen der Erfindung ergab die am 7.4.1970 durchgeführte Recherche auf der Stuttgarter Patentausgestelle, daß unter Klasse 34, Gruppe 10, hauswirtschaftliche Geräte, insgesamt fünfundfünfzig Patentschriften über Nußknacker vorliegen und zwar in Gestalt von Zangen, Messern, Pressen, Schraubzwingen, von einer Pistole, von einem Stößel, der in ein großes Gefäß einschlägt und von einem stößel- bzw. kolbenförmigen, massiven und schweren Hammerkopf, der in ein verhältnismäßig kleines Gefãb,aus Metall bestehend, einschlägt. Allein für Zangen wurden vierunddreißig Patente erteilt. Die vierunddreißigste Zange wurde 1967 patentiert.
  • Die Erfindung fällt war ebenfalls unter den Sammelbegriff Nußknacker, sie hat aber mit den patentierten Zangen, Messern, Pressen, Schraubzwingen und mit dem Stößel nicht einmal dem Anschein nach etwas zu tun. Lediglich die letzte Offenlegungsschrift 1 529 23d', Aktenzeichen: P 15 29 238.3 (B 89953), Anmeldetag: 21.November 1966, Offenlegungstag: Juni 1969, beinhaltet einen Hammerkopf, der aber ganz andere Kennzeichen trägt als dies beim Hammerkopf der Erfindung der Fall ist.
  • Der Hammerkopf wird in der Offenlegungsschrift als massiv und schwer angegeben und wird mit einer den Früchten angepaßten ausgehöhlten Aufschlagsfläche,bzv.mit einem ausgehöhlten unteren Ende, gekennzeichnet.
  • Hingegen ist der Hammerkopf aer Anmeldung1bzw.der rrfindung,genau umgekehrt,verhältnismäßig leicht und mit einer Spitze gekennzeichnet.
  • Der schwere Hammerkopf der Offenlegungsschrift schlägt in ein Metallgefäß ein,welches leichter ist als der einschlagende schwere re Hammerkopf Hingegen schlägt der Hammerkopf der Erfindung, genau umgekehrt, auf einen,auf sein Aufschlagsmoment abgestimmten Amboß.
  • Das den Früchten angepaßte untere Ende nat einen massiven schweren Hammerkopf mit einem Zisenstiel nötig, wie er auch in der Offenlegungsschrift beschrieben wird.
  • Der massive Hammerkopf hat wegen seines Gewichtes zwangsläufig eine entsprechend massive und verhältnismäßig große Gesamtvorw richtung nötig,wie sie auch in der Offenlegungsschrift zum großteil beschrieben wird.
  • Die nußaufbrechende Betätigung mit einem schweren Hammer,bzw.mit einer fünfzigteiligen Gesamtvorrichtung hat bei zwethundertundw vierzig erstklassigen Walnüssen,die lediglich auf zwei kg gehen, eine entsprechend schwere körperliche Arbeit an einem Handhebel oder an einer Handkurbel nötig,wobei,laut offengelegter Zeichnung, die Handkurbel um zwei Drittel weniger hin und her zu bewegen geht als der Handhebel und daher dreimal schwerer als der Handhebel zu betätigen geht.
  • Die Vorrichtung hat,offenbar wegen ihres Gewichtes und wegen einer Schleuder,ein kleines und verhältnismäßig dünnwandiges,mit Schlitzen versehenes Metallgefäß nötig,welches leichter ist als der in das Gefäß einschlagende schwere Hammerkopf.
  • Eine jede Nußart hat eine für sie passende Vorrichtung nötig, bzw.
  • die Vorrichtung,die auf Walnüsse dimensioniert ist,kann nicht zugleich für Haselnüsse oder für Pecannüsse verwedet werden.
  • Die Vorrichtung ist trotz passenden Umdimensionierungen für Haselnüsse,Pecannüsse und Walnüsse nicht gleich gut geeignet.
  • Die beiden letzten Nachteile werden von der Offenlegungsschrift zum Schluß uer Beschreibung auf Seite 11 bestätigt.
  • Die Nachteile des Standes der Technik wurden mit der Erfindung behoben.
  • Der angemeldeten Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde Haselnüsse,Pecannii'sse und Walnüsse in allen beliebigen Größen derartig schnell zu öffnen,daß-ganze Walnußkerne,ganze Haselnußkerne, ganze Pecannußhälften und ganze Walnußkernhälfton erzielt werden und zwar bei kinderleichter Bedienung einundderselben kleinen und leichten,von einem zur Vorrichtung baulich nicht gehörenden Funktionswiderlager unabhängigen, von Hilfswerkzeugen unabhängigen,untomplizierten,schlagfesten, erschütterungsfreien, selbstschlagenden, hochleistungsfähigen und preisgünstigen Vorrichtung.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,daX der Gegenstand der Erfindung aus einem Hammer und aus einem Amboß besteht und dadurch gekennzeichnet ist, daß der auf die Nuß auftreffende Hammerkopf,der mit einem Hammerstiel betätigt wird,eine der Nuß entgegengewölbte und mit rauher Oberfläche versehene Hammerkopfspitze aufweist und der mit einem Verbindungsstück verbundene Amboß eine den verschiedenen Nüssen, sowie der Hammerkopfspitze angepaßte schalenförmige Bohrung von oben aufweist, daß der Amboß eine kegelförmige kleine Splitter aufnehmende Bohrung von unten aufweist,die zusammen mit der schalenförmigen Bohrung eine trichterförmige Hohlform bildet, daß die schalen förmige Bohrung in ihrem unteren Teil und die kegelförnsig;e-Bohrung in ihrem oberen Teil mit den Nüssen angepaßten Rillen und Graten versehen sind,die von oben nach unten verlaufen, daß das Verbindungsstück an seiner rechten Seite eine Halterung und dazu spiegelbildlich an seiner linken Seite eine Halterung aufweist und beide Halterungen je einen liellenzapSen aufweisen, daß der Hammerstiel für beine Wellenzapfen zwei Lager aufweist, aaß die beiden Lager mit je-einem Sicherheitsschlitz versehen sind, daß der Hammer zum Aufrichten und selbständigen bestehen in schlagbereiter Stellung an seinem Hammerstielende einen Anschlag und am Ende des Verbindungsstückes einen Anschlag besitzt, dab zum selbständigen Zuschlagen des Hammers, der Hammer am Hammerstiel und der Amboß an seinem Verbindungsstück mit einer Zugfeder dergestalt verbunden sind,daß die Zugfeder sich zwischen den beiden Wellenzapfen hindurcn zu bewegen vermag, daß die Zugfeder im Hammerstiel einen Funktionshohlraum und im Verbindungsstück einen Funktionshohlraum besitzt, daß die Zugfeder mit ihrem oberen Ende im Funktionshohlraum des Hammerstieles mit einem entfernbaren Bolzen und mit ihrem unteren Ende im Funktionshohlraum aes Verbindungsstückes mit einem entfernbaren und die Schlagstärke verstellbaren Bolzen befestigt ist, aaß der Hammerstiel mit einem Handgriff versehen ist, daß der Amboß und das Verbindungsstück mit einem unter sich nefinalichen Hohlkörper verbunden sind, welcher für Nußkerne und Nußschalen eine Ausnippöffnung aufweist daß die von der schalenförmigen Bohrung uno von der kegelförmigen Bohrung gebildete Öffnung scharfKantige Grate aufweist,welche die Nuß aufbrechen und aufschlitzen,die mittels gewölbter Hammerkopfspitze durch die scharfgratige Öffnung hindurchgeschlagen wird.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß statt eines massiven schweren Hammerkopfes, genau umgekehrt, ein verhältnismäßig leichter Hammerkopf Verwendung findet, dals mit einem verhältnismäßig leichten und kleinen Hammer gröstmöglichster, in einem oder in wenigen Punkten, konzentrierter Druck dergestalt auf die Nuß ausgeht wird,daß die Nubschale,bei Unver-Ietztbleiben des Kernes, Längssprünge bekommt und dadurch vom Nußkern abfällt oder leicht weggepellt werden kann, daß statt eines zusätzlich belastenden Handhebels,einer zusätzlich belastenden Handkurbel und eines zusätzlich belastenden Zahnradmechanismus der Hammerstiel selber oder ein leichter Handgriff vollauf genugt, daß statt einer verhältnismäßig schweren und dem-entsprechend großen Gesamtvorrichtung, die Erfindung, dank des kleinen Hammers, genau umgekehrt, leicht und klein ist, daß statt anhaltender ermüdender Muskelkraft zum Aufheben und zum Hochhalten eines schweren Hammers mit einem Handhebel oder mit einer Handkurbel über einen dreifach belastenden Zahnradmechanismus, daher kleine leichte Hammer mit einer kinderleichten Handbewegung aufgerichtet und somit gespannt wird und vor allem dann, ohne jedwede Muskelkraft und körperliche Anstrengung, in schlag bereiter Stellung von selber stehen bleibt, daß statt zum Zuschlagen mit einem schweren Hammer,mit einem Handhebel oder mit einer Handkurbel über einen belastenden Zahnradmechanismus ermüdende Muskelkraft zu benötigen, der kleine leichte Hammer, nach fingerleichtem Anstoß selbständig schlägt, mittels einer entsprechend kleinen Zugfeder, daX statt eines auffallend leichten Metallgefäßes mit Schlitzen, in welches ein verhältnismäßig schwerer Hammerkopf einschlägt, zu benötigen, genau umgekehrt, ein kleiner leichter Hammerkopf der Erfinaung auf einen, auf sein Aufschlagsmoment abgestimmten Amboß schlägt, daß statt durch leichte Bauteile und einen Wellenzapfen,der die Schläge eines schweren Hammers zu ertragen hat,bruchgefährdet zu sein, ist die Erfindung durch einen eingebauten Amboß schlagfest konstruiert, daX statt eines zusätzlichen außerbaulichen Funktionswiderlagers, die Erfindung durch einen Amboß ein eigenes Funktionswiderlager besitzt und daher auch unabhängig von einem Standort ist, daß die Erfindung durch ihr eigenes Funktionswiderlager keinerlei Schlagerschütterungen auf Tisch,Fußboden und Wände Uberträgt, wie es bei verwendung eines schweren Hammers ohne ausreichendes eigenes Funktionswiderlager der Fall ist, vielmehr die Erfindung wie eine Schreibmaschine auf einer entsprechend weichen Unterlage geräuscharm am besten funktioniert; dab dic Erfindung, ohne die Muskelkraft zusätzlich zu belasten, ohne Schleudermechanismus hochleistungsfähig ist, daß die Vorrichtung mit ihrem Kleinen Hammer wesentlich flinker und schlagfertiger arbeitet als dies mit einem massiven schweren Hammer technisch möglich ist, daß statt mehrerer Vorrichtungen mit unterschiedlicher Dimensionierung für die unterschiedlichen Nußgrößen bzw. Nußarten zu benötigen, bei der Erfindung für Haselnüsse,Pecannüsse und Walnüsse in allen beliebigen Größen einunddieselbe Vorrichtung genügt, daß statt sich nur für eine einzige Nußart betonungswert zu eignen, die Erfindung für angeführte drei Nußarten gleich gut hochleistungsfähig ist.
  • Die gemachten Angaben beruhen ausdrücklich auf eigener Erfahrung mit käuflichen NußKnackern,mit eigenen produktionsreifen Modellen der Erfindung, auf beruflicher Fachkenntnis und auf durchgeführter Recherche auf der Stuttgarter Patentauslegestelle der diesbezüglich vorliegenden fünfundfünfzig Patentschriften.
  • ns zeigen Figol die erfindung in einfacher erfindungsgemäßer Ausgestaltung im Längsschnitt.
  • In Ruhestellung lagert der Hammerkopf (2) mit seiner hartmetallenen Hammerkopfspitze(5) In der schalenförmigen Bohrung(4) des Ambosses(3). Die schalenförmige Bohrung (4) ist den Nußschalen und der Hammerkopfspitze (5) entsprechend angepaßt.
  • die die Erfindung in einfacher erfindungsgemäer Ausgestaltung im Querschnitt.
  • Das Verbindungsstück (17) weist an beiden Seiten je eine Halterung(23) und (24) auf, aus welchen je ein Wellenzapfen (8) und und (9) in uas zu ihm gehöhrende Lager(6) und (7) des Hammerstieles (13) ragt.
  • Fig. 3 die Erfindung in eifacher erfindungsgemäßer Ausgestaltung im Horizontalschnitt, welcher ebenfalls aie beiden Halterungen(23)und(24) mit den beiden Wellenzapfen(8)und(9) und die beiden Lager(b)und(l) deutlich erkennen läßt. Die Hammerkopfspitze(5) besteht aus Hartmetall,die beiden Wellenzapfen(o)und(9),sowie die beiden Lager (6) und (7) bestehen, da es sich um Schleiflager handelt, aus Messing. Alle übri-Teile bestehen entweder aus Leichtmetall oder aus Kunststoff oder geeignetem Holz.
  • In einfacher Ausgestaltung arbeitet die Erfindung mit dem Schlag moment des Hammers(l) und mit dem Widerstandsmoment des Ambosses (3).
  • Fig.4 uie Erfindung ausgestaltet mit Federzug und trichterförmiger Hohlform.
  • Der Hammerstiel(13) weist einen Funktionsholhraum (12) auf und das Verbindungsstück(lY) weist einen Funktionshohlraum (16) auf für die Zugfeder(lO),welche mit ihrem oberen Ende(ll) mit einem entfernbaren Bolzen(14) und mit ihrem unterem Ende (15) mit ein nem entfernbaren und die Schlagstärke verstellbaren Bolzen(l8) befestigt ist. Die beiden PunKtionshohlräume(l2)una(16) ermöglichen der Zugfeder(lOj beim Aufricnten ues Hammers (1) in schlagbereite Stellung und beim Zuschlagen des Hammers (1), daß sie raumsparend angebracht ist und durch die beiden Wellenzapfen (8)und(9) und durch die beiden Lager(6)und(1) hinaurchzupendeln vermag. Die beiden Lager(b)und(/) weisen Sicherheitsschlitze(32) und (33) auf, welche bei mißbräuchlichem Überspannen des Hammers (1) die beiuen Wellenzapfen (8) und (9) vor Beschädigung sichern.
  • Der Amboß (3) weist eine kleine Splitter abfünrende kegelförmige bohrung(l9) von unten auf,die zusammen mit der schalenförmigen Bohrung (4) von oi>en eine Trichterhohlform(22) bilden.
  • Fig.:5 dieselbe erfindungsgemäße Ausgestaltung im Querschnitt.
  • Fig.:b dieselbe erfindungsgemäße Ausgestaltung im Horizontalschnitt.
  • Fig.:7 dieselbe erfinuungsgemäße Ausgestaltung noch einmal im Längsschnitt aber in schlagbereiter Stellung.
  • In schlagbereiter Stellung lagert bzw. steht der Hammer(l) mit seinem Hammerstiel (13) bzw. mit seinen beiden Lagern (6) und (7) auf den beiden Wellenzapfen (8) und (9) und mit seinem Anschlag(20) auf dem Anschlag (21) des Verbindungsstückes (17). Im Gegensatz zur RuhestelLung aes Hammers (1), in welcher sich die minimalgespannte Zugfeder (10), der Fig.4, links von den beiden Lagern (6) und (7) befindet, befindet sich bei schlagbereiter Stellung des Hammers(l) die Zugfeder in Maximalspannung und rechts von den beiden Lagern (6) und (7) bzw. von den beiden Wellenzapfen-(t3)und(9). In der schalenförmigen Bohrung (4) sind schematisch drei Nüsse in unterschiedlicher Größe, eine Haselnuß, eine Pecannuß oder eine mittelgroße Walnuß und eine größere Walnuß ineinanuer gezeichnet dargestellt, WOLlt nachgewiesen wird, daß mit der Erfindung das schwierige Problem, mit einundderselben Vorrichtung und mit einundderselben Dimensionierung drei verschiedenartige Nüsse in beliebiger Größe und in un'terschiedlicher -Härte schnell und kernschonend zu öffnen, technisch fortschrittlich gelöst worden ist.
  • Die verwendeten Materialien dieser zweiten erfindungsgemäßen Ausgestaltung entsprechen, bis auf die hinzugekommene Zugfeder(lO) und die beiden Bolzen(14)und(18), welche aus Stahl sind, denjenigen der ersten Ausgestaltung. In diesem Falle arbeitet die Erfindung mit dem Schlagmoment des Hammers(l), mit dem Spannmoment der Zugfeder (10) und mit dem Widerstandsmoment des Ambosses(3).
  • Fig.:8 ale Vorrichtung erfindungsgemäß mit einem auswechselbaren Setzstück und einem Hohlkörper.
  • In diesem Falle sind der Amboß(3) und das Verbindungsstück(lY) mit einem unter sich befindlichen,Nußkerne und Nußschalen aufnehmenden Hohlkörper (29) verbunden,der eine Auskippöffnung(30) aufweist. Der Amboß (3) ist mit einem auswechselbaren hartmetallenen Setzstück(31) versehen,in welchem sich die trichterförmige Hohlform(22) befindet.
  • Die Offnung(25) der trichterförmigen Hohlform(22) weist scharfe Grate (26) auf,welche die Aufgabe haben,die Nußschale von kleinstmöglichen Druckstellen ausgehend geringfügig einzudrücken und bei unverletztem Nußkern der Länge nach aufzuschlitzen und aufzubreehen.
  • Der Hammer(l) und die Zugfeder(10) haben hierbei die Aufgabe, die Nuß,mit Kern und Schale,mit einem Schlage durch die scharfgratige Öffnung(25) hindurchzuschlagen.In diesem Falle kann die gewölbte Hammerkopfspitze(5) wahlweise auch aus Gummi oder aus Kunststoff bestehen. Sobald der Hohlkörper(29) mit Nußkernen und Nußschalen entsprechend gefüllt ist,werden dieselben durch die Auskippöffnung (30) ausgekippt. Diese dritte erfindungsgemäße Ausgestaltung ist insbesondere für jene speziellen Zwecke vorgesehen, wo es bei grösseren Mengen auf möglichst gleichgroße Nußkerne ankommt.Die über Sortiersiebe in Größengruppen eingeteilten Nüsse werden durch die zur jeweiligen Gruppe passende Öffnung(25) des auswechselbaren Setzstückes(31) geschlagen. In diesem Falle arbeitet die Erfindung mit dem Schlagmoment des Hammers(l),mit dem Spannmoment der Zugfeder(lO), mit dem Widerstandsmoment des Ambosses (3) und mit dem Widerstandsmoment des Setzstückes(31). Das Material des hinzugekommenen Hohlkörpers(29) besteht wahlweise aus Metall oder aus Kunststoff oder aus geeignetem Holz.
  • Die Verwendung eines Motorantriebes, eines pneumatischen oder eines elektromagnetischen Antriebes, ist möglich.
  • Fig.9 zeigt den Amboß(3) und das Setzstück(31) im Querschnitt durch die Öffnung(25) mit ihren vertikalverlaufenden scharfkantigen Graten (26). Die Gratspitzen der Grate(26) stehen etwas enger und die Öffnung(25) ist etwas weiter als die entsprechende Nußgruppe.

Claims (14)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zum ntschalen von senkrecht aufgestellten Nüssen, mit einem Hammer und mit einem Amboß, dadurch gekennzeichnet,daß cer auf die Nuß auftreffende Hammerkopf(2),der mit einem Hammerstiel(13) betätigt wird, eine-gewölbte und mit einer rauhen Oberfläche versehene Hammerkopfspitze(5) aufweist und der mit einem Verbi'ndungsstück(l/) verbundene Amboß (3) eine1 den Nüssen, sowie der Hammerkopfspitze (5) angepaßte'schalenförmige Bohrung(4) von oben aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß(3) eine kleine Splitter aufnehmende kegelförmige Bohrung (19) von unten aufweist, die zusammen mit der schalenförmigen Bohrung (4) eine trichterförmige Hohiform(22) bilden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenförmige Bohrung(4) in ihrem unteren Teil und die kegelförmige Bohrung (19) in ihrem oberem Teil mit den Nußschalen angepaßten Rillen(21) und Graten versehen sind, die von ooen nach unten verlaufen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück(17) an seiner rechten Seite eine Halterung(24) und dazu spiegelbildlich an seiner linken Seite eine Halterung(23) aufweist und beide Halterungen je einen Wellenzapfen (8) und (9) aufweisen.
  5. 5. Vorrichtung 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammerstiel (13) für die Wellenzapfen(8) und (9) zwei Lager (6) und (7) aufweist, 6.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ule beiden Lager(b) und (I) mit je einem Sicherheitsschlitz(32) und (33) versehen sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer(l)7zum Aufrichten und zum selbständigen Stehen in schlagbereiter Stellung, an seinem Hammerstiel(13) einen Anschlag (20) und am Ende des Verbindungsstückes(lj) einen Anschlag(21) besitzt.
  8. 8o Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbständigen Zuschlagen des Hammers(l),der Hammer(l) am Hammerstiel(l3) und der Amboß (3) an seinem Verbindungsstück (17) mit einer Zugfeder(10) dergestalt verbunden sind, daß die Zugfeder (10) sich zwischen den beiden Lagern(6) und (7) und den beiden Wellenzapfen(8) und (9) hinaurch-zu-bewegen vermag.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder(10) im Hammerstiel(13) einen Funktionshohlraum(12) und im Verbindungsstück(li) einen Funktionshohlraum (16) besitzt,
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder(lOj mit ihrem oberen Ende (11) im Funktionshohlraum (12) des Hammerstieles (13) mit einem entfernbaren Bolzen(14) und mit ihrem unteren Ende(15) im Funktionshohlraum(16J des Verbindungsstückes (17) mit einem entfernbaren und die Schlagstärke verstellbaren Bolzen(18) befestigt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammerstiel(13) mit einem Handgriff(34) versehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß(3) und das Verbindungsstück(17) mit einen unter sich befindlichen Hohlkörper(29> verbunden sind, welcher für Nußkerne und Nußschalen eine Auskippöffnung()Oj aufweist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß(3) und ein auswechselbares Setzstück(31 die trichterförmige Hohlform(22) bilden.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die von der schalenförmigen Bohrung(4) und von der kegelförmigen Bohrungtl9) gebildete Öffnung(25) scharfkantige Grate(26) aufweist, welche die Nuß aufbrechen und aufschlitzen, die mittels gewölbter Hammerkopfepitze(5) durch die scharfgratige Öffnung(25) hindurchgeschlagen wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29618171U1 (de) * 1996-10-19 1997-01-23 Hansmann, Karlheinz, 63571 Gelnhausen Nußknacker
EP2581005B1 (de) * 2011-10-15 2014-07-16 Markus Roling Nussknacker zum Aufbrechen von Nüssen
EP4473848A1 (de) * 2023-06-06 2024-12-11 Fundacion Azti/Azti Fundazioa Vorrichtung und verfahren zum öffnen von pistazien

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