DE2022235C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten und abriebfreien Führen eines höhenverstellbaren Dosierschiebers im Ausflußbereich des Glases vor der Metallbadwanne bei einer Floatglaseinrichtung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten und abriebfreien Führen eines höhenverstellbaren Dosierschiebers im Ausflußbereich des Glases vor der Metallbadwanne bei einer FloatglaseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Abdichten und abriebfreien Führen eines höhenverstellbarcn
Dosierschiebers im Ausflußbereich des Glases vor der Mctallbadwanne bei einer Floatglascinrichtung
und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Der Ausflußbereich des Glases vor der Metallbadwannc
ist im allgemeinen als Schleuse ausgebildet, in der zur Vermeidung einer Verunreinigung des .Schmelzglases
oder des Schäumens seiner Oberfläche eine Schutzgasatmosphäre herrscht, die auch oberhalb der
Metallbadwanne zur Anwendung kommt. Der zur Regulierung des Schmelzglasflusses höhcnverslcllbare
Dosierschieber ist durch einen Spalt in der Abdeckung der Schleuse hindurchgeführt. Es hat sich gezeigt, daß
bei der Bewegung des Dosierschiebers durch die Schleusenabdeckung einerseits Abriebparlikel entste=
hen, die den Schmelzglasfluß verunreinigen und andererseits durch den Spalt zwischen dem Dosierschieber und der Abdeckung Sauerstoff aus der Umgebungsatmosphäre in die Schleuse gelangt und hier die
Oberfläche des Schmelzglasflusses angreift.
Aus der FR-PS 14 45 179 sowie aus der FR-PS
45 180 ist es bekannt, das Anhaften von geschmolzenem Glas an einem mit dem Glas in Kontakt tretenden
Organ soweit wie möglich zu reduzieren, um die schädliche Wirkung, die ein mit dem geschmolzenen
Glas in Berührung gelangendes feuerfestes Organ auf das Glas ausüben kann, zu vermeiden. Dies wird nach
diesem Stand der Technik dadurch erreicht, daß das mit dem Glas in Kontakt tretende Organ aus einem porösen
Material hergestellt ist, durch das ein Gas hindurchgepreßt wird, um die Haftung des das Glas berührenden
in Organs an diesem und damit den schädlichen Einfluß zu verhindern.
Der Erfindung liegt nun die andersartige Aufgabe zugrunde, bei einer Floatglaseinrichtung ein Verfahren,
bei dem der Dosierschieber in der Abdeckung berührungsfrei bewegbar ist, ohne daß Umgebungsluft
in die Schleuse eindringen kann, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu entwickeln.
Erfindungsgemäß besteht die Lösung der Verfahrensaufgabe darin, daß von dem feststehenden Führungsteil
:n in der Abdeckung aus der Spalt zwischen dieser und dem Dosierschieber mit einer Gasschicht beaufschlagt
wird, deren Druck so bemessen wird, daß von der Gasschicht eine ausreichende Kraft auf die angrenzenden
Oberflächen des Dosierschiebers ausgeübt wird, 2) und die Lösung der Vorrichtungsaufgabe besteht
erfindungsgemäß darin, daß in der Abdeckung angeordnete, wenigstens den Haptoberflächen des Dosierschiebers
zugekehrte, poröse Wandungen vorgesehen sind und des weiteren Leitungen mit Lochungen vorhanden
ti) sind, die das Gas den porösen Wandungen zuführen und
durch diese hindurchpressen, um eine den Spalt zwischen den porösen Wandungen und dem Dosierschieber
ausfüllende, einen Reibungskontakt mit dem Dosierschieber während seiner Bewegung verhindernr
> de Gasschicht zu bilden.
Durch die Erfindung wird in voriciihafter Weise
erreicht, daß jede Berührung zwischen dem Dosierschieber und der Abdeckung vermieden wird, wodurch
das Entstehen von Abriebpai likcln zwischen dem in Dosierschieber und der Abdeckung ausgeschaltet ist.
Gleichzeitig verhindert die Gasschicht /wischen der Abdeckung und dem Dosierschieber das Eindringen von
Umgebungsluft in die Schleuse. Ein weiterer durch die Erfindung erzielbarer Vorteil besteht darin, daß der in
r, der Gasschicht gleitende Dosierschieber reibungsfrei bewegbar ist, wodurch eine besonders feine Regulierung
des Schmcl/.glusflusscs durch die Höhcnvcrslellung
des Dosierschiebers erreichbar ist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgctnäßcn
vi Vorrichtung ergeben sich aus den weiteren Untcransprüchcn.
Im nachfolgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Ε. findung beschrieben, das in der Zeichnung dargestellt
ist. In der Zeichnung sind
Fig. I ein Längsschnitt durch eine Floatglaseinrichtung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Floatglaseinrichtung der F i g. I bei teilweise entferntem Aufbau,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnitldarstcllung des wi Dosierschiebers mit der um diesen angeordneten
Abdichtungsvorrichtung,
Fig.4 ein Querschnitt längs der Linie 4-4 in der
F i g. 3,
Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Teilwiederi.i
gäbe der Abdichtungsvorrichtung und
Fig.6 ein vergrößerter Querschnitt durch die Abdichtung längs der Linie 6-6 in der F i g. 5, wobei das
Zusammenwirken zwischen der durchlässigen Wandung
und dem an diese angrenzenden Dosierschieber
erkennbar ist.
Gemäß Fig. I und 2 wird von einem Schmelzofen kommendes geschmolzenes Glas 11 über einen Ausfluß
12 am Ende einer Schleuse 10 einem flüssigen Metallbad 15 zugeführt und hierfür zur Regulierung der zuzuführenden
Menge von einem Dosierschieber 13 angestaut. Ein den Gasstrom gegebenenfalls blockierender Absperrschieber
14 ist in Strömungsrichtung vor dem Dosierschieber 13 angeordnet, der durch Absenken den
Fluß des Schmelzglases innerhalb der Schleuse abdrosseln oder unterbrechen kann.
Aus dem Ausfluß 12 fließt das Glas in das verhältnismäßig weitläufige flüssige Metallbad aus,
welches sich innerhalb eines Behälters 16 befindet, und bildet beginnend bei 17 hier eine schwimmende Schicht
18, die sich zu einem Band von gleichbleibend stabiler Dicke ausbreitet.
Das Metallbad 15 in dem Behälter 16 und ein über diesem abgedeckter Raum 19 wird durch die Strahlungswärme,
die von Erhitzern 20 abgegeben wird, erwärmt. Der Raum besteht aus Seitenwänden 21, -nil
den in diesen enthaltenen Öffnungen 22 und einer Stirnwand 23 am Eingangsende des Behälters, einer
Stirnwand 24 am Auslaßende des Behälters sowie aus einer Raumabdeckung 25. Das Volumen des Raumes 19
bildet eine Füllkammer, entlang deren Stirnseite 23 eine Erweiterung 26 über dem AusfluDbereich 35 vorgesehen
ist, welche ausreichend Raum zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Menge an Schutzgas bietet, welches als
sogenannte Badatmosphäre bekannt ist und die sich über das Metallbad 15, entlang der schwimmenden
Glasschicht 18, ausbreitet. Das verwendete Schutzgas ist ein solches, weiches chemisch nicht mit dem
Metallbad 15 reagieren kann, so daß die Gefahr von Verunreinigungen des Glases oder des Bades selbst
ausgeschlossen ist. Beispielsweise kann das Gas aus einer Mischung von Stickstoff und Wasserstoff bestehen.
Bei Aufrechterhaltung eines leichten Überdruckes innerhalb drs Raumes 19 wird das Einbringen von
atmosphärischer Luft in denselben theoretisch verhindert und das vorhandene Schutzgas füllt diesen Raum
vollständig aus. Die Atmosphäre über dem flüssigen Glas wird in entsprechender Menge dem Raum 19 durch
ein Leitungssystem zugeführt, welches ein Hauptverbindungsrohr
27 mit Zweigleitungen 2? und Kammereinlaßöffnungen 29 besitzt. Die Temperatur innerhalb des
Behälters wird durch die Strahlungserhitzer 20 gesteuert, so daß die schwimmende Glasschicht 18
während ihres Durchi.uifs durch die Vorrichtung,
gelragen von dem flüssigen Metallbad, fortlaufend abgekühlt wird, bis sie am Ende desselben von diesem
entnommen werden kann. Der vorderste Abschnitt 30 des Glasbandes besitzt eine Festigkeit und Steifheit, die
ausreicht, das Glasband zu einem angrenzenden Kühltunnel über mechanische Förderer zu transportieren,
ohne das die Oberfläche desselben hierbei Schaden erleidet. Eine häufig verwendete mechanische Fördervorrichtung
besteht aus Rollenförderern 31, 32, 33 mit einer übergeordneten Walze 34, die an der Außenseite
des Behälters 16 angebracht sind. Eine oder alle Rollen und Walzen können von einer an sich bekannten
Vorrichtung angetrieben werden und zusammenwirkend einen Zug auf das Glasband ausüben, um es in
gewünschter Weise über das Metallbad aus dem Austrittsexide der Vorrichtung herauszuziehen. Die
Dicke des Abschnittes 30 des Glasbandes ist abhängig von der gleichmäßigen Dicke der schwimmenden
Schicht 18 und sie kann vermittels einer Geschwindigkeitsänderung der Wilzen 31—34 geändert werden.
Eine Vergrößerung der Zugkraft der Walzen bewirk; eine Verminderung der Dicke des Bandes und
umgekehrt.
Das geschmolzene Glas 11 fließt entlang der Schleuse
10 zwischen den sich gegenüberliegenden Seitenwandungen hindurch. Eine Abdeckung 36 über der Schleuse
und eine sich daran anschließende Abdeckung 37 an der Erweiterung 26 des Ausflußbereichs 35 schließt die
Schleuse in ihrem oberen Teil ab und verhindert das Eindringen von Luft in den Raum innerhalb der
Schleuse. Der Dosierschieber 13 und der Absperrschieber 14 erstrecken sich durch die Abdeckung 36 der
Schleuse und/oder die Abdeckung 37 hindurch, und sie iind an ihrem oberen Ende von bekannten, nicht
dargestellten Vorrichtungen gehalten, welche in die schwalbenschwanzartigen oberen Endabschnitte 38 der
Schieber eingreifen.
Die aus der Schleuse über den Ausfluß 12 in das Metallbad 15 einfließende Glasme; ;.<_· wird über den
Dosierschieber 13 reguliert. Hierfür ist cj erforderlich,
daß der Dosierschieber 13 in senkrechter Richtung frei bewegbar ist, wobei er auch an dem Punkt bzw. en'lang
des Bereiches, an bzw. in dem er durch die Abdeckung 36 und oder die Abdeckung 37 hindurchtritt, frei
bewegbar sein muß. Eine Verunreinigung des geschmolzenen Glases innerhalb der Schleuse ist durch
Abriebpartikel, die durch den mechanischen Koniakt zwischen dem Dosierschieber 13 und der Schleusenabdeckung
möglich ist. zu vermeiden. Auch das Eintreten von atmosphärischer Luft von außerhalb in die Schleuse
muß verhindert werden, da diese ein Aufschäumen des Glases und eine damit verbundene nachteilige Blasenbildungverursacht.
Gemäß Fig. 3 ist um den Dosierschieber 13 herum
eine Abdichtungsvorrichtung 39 vorgesehen. Sie besieht aus zwei etwa L-förmigen komplememären Abschniitcn
40 und 41. Die L-förmigen Abschnitte sinj von Schenkeln 42 und 43 entsprechender Halterung
aufgenommen, die an den Kanten des in die Abdeckung 36 und/oder 37 der Schleuse eingebrachten Spaltes
befestigt sind. Anstelle der genannten Halterungen können auch andere herkömmliche Träger oder
dergleichen Anwendung finden.
leder der Abschnitte 40 und 41 nimmt in sich ein Kühlrohr 46 und ein Rahmenglied 40 auf, wobei an dem
letzteren entlang einer Außenfläche ein Druckkanal 45 befestigt ist. Das Kühlrohr 46 verläuft in axialer
Richtung innerhalb des Rahmengliedes 44 und ist an einem Ende über eine Kupplung 47 mit einer Quelle
eines wärmeabsorbierenden Mediums verbunden, während das andere Ende des Kühlrohres in dem
Rahr.crtglied 44 frei endet und hier seine Kühlflüssigkeit
in den Raum 48 zwischen dem Rahmenglied 44 und dem Kühlrohr 46 abgibt, eine zweite Kupplung 49 ist an dem
Ende des Rahmengliedes 44 vorgesehen und sie verbindet den Raum 48 mit einer Abflußleitung. Die
Kühlflüssigkeit 'ritt in das Kühlrohr 46 über die Kupplung 47 ein uncl fließt zu dem gegenüberliegenden
Ende, durch das es in den Raum 48 abgegeben wird, und von hier über die Kupplung 49 zum Eintritt zurück, um
über die Kupplung 47 im Gegenstromprinzip zurückgeführt zu werden.
Der Druckkanal 45 besteht aus den im Abstand zueinander angebrachten Wandungen 50, die sich von
dem Rahmenglied 44 wegerstrecken, und aus einer diese beiden Wandungen überbrückenden Wandung 51 aus
gasdurchlässigem Material, welche mit ihrer breiten
Außenfläche an die Oberfläche des Dosierschiebers 13 angrenzt. Eine Leitung 52 mit im Abstand zueinander
angebrachten Lochungen 53 ist innerhalb des Druckkanals 45 angebracht und über einen Nippel 54 mit ihrem
einen Ende an eine entsprechende Druckgasquelle angeschlossen. Die Enden des Druckkanals 45 sind, wie
auch die des Rahmengliedes 44, durch Platten 55 verschlossen.
Innerhalb des Druckkanals 45 ist eine Füllkammer 56 ausgebildet. Sobald Gas in die Leitung 52 unter Druck
eingegeben wird, tritt dieses durch die Lochungen 53 aus. um sich innerhalb der Füllkammer 56 gleichmäßig
zu verteilen und diese somit an jeder Stelle mit einem
gleichen Druck über die ganze Länge zu beaufschlagen. Da das Gas durch die durchlassige Wandung 51
hindurchgepreßt wird, bildet es somit gemäß F i g. b in
dem schmalen Spalt zwischen der äußeren Oberfläche der Wandung 51 und der Oberfläche des Dosierschiebers
13 eine dünne Gasschicht 57.
Gemäß F i g. 2 sind Rohrleitungen 58 mit den Kupplungen 47 der Abschnitte 40 und 41 verbunden und
sie führen zu einer Quelle für Kühlflüssigkeit, vorzugsweise
Wasser. Rohrleitungen 59 sind mit den Kupplungen 49 verbunden. Rohrleitungen 60 sind an die
Leitungen 52 mit den Lochungen 53 über die Nippt.·] 54 angeschlossen.
Die poröse Wandung 51 kann aus Material hergestellt sein, welches den auftretenden Temperaturen einen
ausreichenden Widerstand entgegensetzt, während es gleichzeitig das Hindurchtreten des Gases an die
Oberfläche zur Bildung der Gassehicht 57 ermöglicht.
Lm solches Material kann beispielsweise ein gesintertes
Metallfaserprodukt sein, welches ausgezeichnete Ergebnisse
ergibt. Das in die Füllkammer 56 eingegebene Gas muß selbstverständlich mit der über dem flüssigen
Rad herrschenden Atmosphäre verträglich sein bzw. mit dieser übereinstimmen, da es in dem Bereich der
Schleuse eintreten und sich mit dem Schutzgas innerhalb des Raumes 19 mischen kann. Ls ist
vorteilhaft, eine Mischung der Gase zu verwenden, di mit derjenigen der Atmosphäre über dem flüssigen Bai
übereinstimmt. Ausgezeichnete Ergebnisse wurden be der Verwendung von reinem Stickstoff erzielt. Dai
) Volumen des erforderlichen Gases ist verhältnisrnäßif gering und der Druck, unter welchem es zugeführt wird
ist abhängig von der Porösität der Wandung 51. I diesem Zusammenhang wurde festgestellt, daß ein
Wandung 51 aus dem genannten Metallfaserprodukt be
κι Zuführung von Stickstoff unter einem Druck im Bereicl
von 0.7 bis 7.0 kg/cm-' eine Gasschicht 57 aufbaut, di
eine sichere Abdichtung um ilen Dosierschieber 1 herum gewährleistet.
Lin vorzugsweise!- Druck liegt bei 5.9 kg/uii-'. wube
ι ι nur etwa 14.2 m1 Stickstoff pro Stunde zur Anwendung
kommen muß.
Hierbei durchdringt ein Teil des Stickstoffs di Atmosphäre über dem flüssigen Rad. so daß nicht di
gesamte Gasmenge \erlorengchi.
Die Ciasschicht 57 verhindert nicht nur das Lindrin gen der äußeren Atmosphäre, welche sich außerhalb de
Schleuse herum befindet, sondern auch den direktei Kontakt der Wandung 51 mit der Oberfläche de
Dosierschiebers 13 innerhalb des Spaltes, so daß diese
: ■ sehr schmal gehalten werden kann. In dem se
ermöglichten schmalen Spalt bietet die Gassehicht 5 einen Schmiereffekt und % ermeidet so eine Reibung um
damit das Entstehen von Abriebpartikcln von de Oberfläche des Dosierschiebers Π.
Der Absperrschieber 14 ist oberhalb des flüssiger Ciascs gehalten und wird während des normale!
Arbeitsablaufcs nicht in senkrechter Richtung regiilie
rend bewegt. Jedoch muß er zu bestimmten /.eitei
abgesenkt werden, um den 1 IuIi des flüssiges Glases z.i
dem Metallbad abzusperren. Daher kann es au Kostengründen ausreichen, nur den Dosierschieber L
mit der dargestellten Abdichtungsvorrichtung 59 zi versehen. Es kann jedoch auch vorteilhaft sein, dct
Absperrschieber 14 mit einer gleichen Abdichtungsvor
!#ι richtung auszustatten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zum Abdichten und abriebfreien Führen eines höhenverstellbaren Dosierschiebers im
Ausflußbereich des Glases vor der Metallbadwanne bei einer Floatglaseinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß von dem feststehenden Führungsteil in der Abdeckung aus der Spalt
zwischen dieser und dem Dosierschieber mit einer Gasschicht beaufschlagt wird, deren Druck so
bemessen wird, daß von der Gasschicht eine ausreichende Kraft auf die angrenzenden Oberflächen
des Dosierschiebers ausgeübt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Abdeckung (36,37) angeordnete, wenigstens den Hauptoberflächen des Dosierschiebers (13) zugekehrte,
poröse Wandungen (51) vorgesehen sind, und des weiteren Leitungen (52) mit Lochungen (53)
vorhanden sind, die das Gas den porösen Wandungen (51) zuführen und durch diese hindurchpressen,
um eine den Spalt zwischen den porösen Wandungen (51) und dem Dosierschieber (13) ausfüllende,
einen Reibungskontakt mit dem Dosierschieber (13) während seiner Bewegung verhindernde Gasschicht
(57) zu bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die poröser. Wandungen (51) die
seitlichen Abschlüsse von Füllkammern (56) sind, in denen die Leitungen (52) mit den Lochungen (53)
verlaufen, und daß die Füllkammern (56) auf den Oberflächen Jes Dosierschiebers (13) zugewandten
Seiten von Rahmengliedern (4-i)angeordnet sind, die
über Schenkel (42) an der Abdeckung (36, 37) befestigt sind und den Dosierscf^eber (13) in seinem
Querschnitt vollständig umgeben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rahmenglieder (44) aus L-förmigen hohlen Abschnitten (40, 41) bestehen und von einer
Kühlflüssigkeil durchflossen sind.
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