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DE20221015U1 - Feststellvorrichtung zum Offenhalten einer Tür - Google Patents

Feststellvorrichtung zum Offenhalten einer Tür Download PDF

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DE20221015U1
DE20221015U1 DE20221015U DE20221015U DE20221015U1 DE 20221015 U1 DE20221015 U1 DE 20221015U1 DE 20221015 U DE20221015 U DE 20221015U DE 20221015 U DE20221015 U DE 20221015U DE 20221015 U1 DE20221015 U1 DE 20221015U1
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door
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locking
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/46Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means in which the wing or a member fixed thereon is engaged by a movable fastening member in a fixed position; in which a movable fastening member mounted on the wing engages a stationary member
    • E05C17/48Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means in which the wing or a member fixed thereon is engaged by a movable fastening member in a fixed position; in which a movable fastening member mounted on the wing engages a stationary member comprising a sliding securing member
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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    • E05B47/0001Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof
    • E05B47/0002Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof with electromagnets
    • E05B47/0006Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof with electromagnets having a non-movable core; with permanent magnet

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Abstract

Feststellvorrichtung zum Feststellen einer Tür (2), insbesondere einer Feuerschutztür, mit einer in ihrer Axialrichtung verschiebbar gelagerten Schubstange (6) zum Feststellen bzw. Freigeben der Tür (2), wobei die Schubstange (6) von einem Magneten (11, 12) in Feststellposition gegen die Wirkung eines die Schubstange (6) in eine Freigabeposition drängenden Federelementes (10) gehalten ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung zum Offenhalten einer Tür, insbesondere einer Feuerschutztür.
  • Feststellvorrichtungen für Türen sind hinlänglich bekannt. Insbesondere bei Feuerschutztüren ist es erforderlich, dass diese im Normalfall offen stehenden Türen im Brandfall automatisch geschlossen werden, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Zu diesem Zweck sind Haftmagnete bekannt, die z. B. an einer Wand befestigt sind und mit der Tür bzw. einem an der Tür angebrachten Metallteil zusammenwirken. Im Normalfall, d. h. bei offener Tür, ist der Magnet bestromt und hält somit die Tür offen. Im Brand- oder Gefahrenfall wird der Strom abgeschaltet bzw. schaltet sich, z. B. gesteuert über einen Rauchmelder, automatisch ab und die Tür schließt sich, z. B. unter der Wirkung eines Türschließers. Solche Haftmagnete sind optisch unschön, da sie gut sichtbar auf der Wand angebracht sind.
  • Weiterhin sind Feststellvorrichtungen bekannt, welche in den Türschließer integriert sind und dessen Feststellfunktion im Gefahren- oder Brandfall aufheben, so dass sich die Tür schließen kann. Diese Feststellvorrichtungen sind in aller Regel recht kompliziert aufgebaut und somit teuer.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Feststellvorrichtung zu schaffen, die zum einen optisch nicht störend ist und zum anderen preisgünstig hergestellt werden kann.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes des Anspruches 1 ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Mit der im Anspruch 1 angegebenen Feststellvorrichtung wird erreicht, dass die Feststellvorrichtung nicht optisch störend auffällt, da sie vollständig in die Tür integriert werden kann. Außerdem ist sie einfach aufgebaut und kann somit kostengünstig hergestellt werden. Solange ein eingebauter Magnet bestromt ist, wird die Schubstange von dem Magneten in ihrer Feststellposition gehalten. Sobald der Magnet nicht mehr bestromt wird, wird die Schubstange durch die Wirkung des Federelementes in eine Freigabeposition gedrängt und die Tür kann sich, z. B. unter der Wirkung eines Türschließers, schließen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Schubstange in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert. Dies trägt zum einen dazu bei, dass die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung nahezu unsichtbar in die Tür integriert werden kann, zum anderen kann auf diese Weise eine einfache Feststellung im oder auf dem Boden erfolgen. Grundsätzlich wäre es jedoch auch möglich, die Schubstange in horizontaler Richtung zu verschieben und dann z. B. in einem an der Wand gelagerten Winkel festzulegen.
  • Vorzugsweise ist die Schubstange mit ihrem oberen Ende an einem Führungselement befestigt, das über eine Schlitzführung in einem Gehäuse vertikal verschiebbar gelagert ist. Das Führungselement gewährleistet in Folge seiner Schlitzführung eine sichere Führung in vertikaler Richtung und zusätzlich eine exakte Lagerung und Ausrichtung der Schubstange mit definierten Endpunkten.
  • Damit die Schubstange funktionssicher von dem Magneten in Feststellposition gehalten bzw. gezogen werden kann, besteht der Magnet gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung aus einem an einer Unterseite des Führungselementes angebrachten Magnetanker und einem an dem Gehäuse angebrachten Haftmagneten.
  • Damit gleichzeitig bei einem stromlosen Magneten eine sichere Freigabe der Tür gewährleistet ist, ist nach einer bevorzugten Ausführungsform ein die Schubstange in Freigabeposition drängendes Federelement, vorzugsweise als Schraubenfeder, ausgebildet und zwischen dem Gehäuse und der Unterseite des Führungselementes angeordnet. Somit ist ein guter Kraftangriffspunkt zwischen dem Gehäuse und dem Führungselement sichergestellt, so dass das Federelement die Schubstange funktionssicher in Freigabeposition drängen kann.
  • Damit der Haftmagnet seine Wirkung entfalten kann, ist er vorzugsweise mit einer Stromversorgung versehen. Damit zusätzlich in einem Gefahrenfall auch ein manuelles Freigeben der Tür möglich ist, ist der Haftmagnet bevorzugt weiterhin mit einem manuell betätigbaren Auslöseschalter versehen, der es ermöglicht, auch bei Ausfall der automatischen Freigabe handbetätigt die Tür zu schließen. Ein solcher Handbetätigungsschalter kann neben der Tür, aber auch der Feststellvorrichtung, eingebaut sein.
  • Es kann auch alternativ eine elektrische Freigabe der Tür bewirkt werden, dieses kann z. B. durch einen Rauchmelder ausgeführt werden. Der Rauchmelder würde automatisch bei einer Rauchentwicklung ein Abschalten der Stromversorgung des Haftmagneten bewirken, was zu einem Schließvorgang der Tür, z. B. durch einen vorhandenen Türschließer, führt. Es versteht sich, dass die Abschaltung der Stromversorgung durch den Rauchmelder auch parallel zu einem Auslöseschalter automatisch durchgeführt werden kann.
  • Die Feststellposition der Schubstange kann zum einen dadurch erreicht werden, dass der Haftmagnet bestromt wird und somit den Magnetanker anzieht, so dass sich die Schubstange nach unten bewegt. Dazu ist jedoch vorher sicherzustellen, dass sich die Tür in ihrer geöffneten Stellung befindet. Deshalb ist nach einer vorteilhaften Weiterbildung vorgesehen, dass das Führungselement über einen manuell betätigbaren Betätigungshebel in Feststellposition bringbar ist. Somit kann auf einfache Weise nach einem Gefahrenfall die Tür zunächst manuell geöffnet und dann durch Betätigung des Betätigungshebels wieder manuell festgestellt werden.
  • Die Feststellposition kann auch erreicht werden, wenn der Haftmagnet bestromt ist und der Magnetanker über den manuell betätigten Betätigungshebel mit dem Haftmagnet in Kontakt gebracht wird.
  • Damit der Betätigungshebel nach einer Betätigung in seine Ruhelage zurückkehrt, ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Betätigungshebel gegen die Wirkung einer Feder betätigbar ist.
  • Um die Tür in einer festgelegten Position in ihrer geöffneten Stellung zu halten, greift gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung die Schubstange in ihrer Feststellposition in eine im Fußboden vorgesehene Bodenmulde ein.
  • Soll dagegen eine variable Feststellposition der Tür ermöglicht werden, ist die Schubstange nach einer alternativen Ausführungsform an ihrem unteren Ende mit einem Gummistopper versehen. Somit kann die Tür in einer beliebigen Stellung offen gehalten werden, indem der Gummistopper an beliebiger Stelle auf den Boden gepresst wird.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen.
  • Es zeigen:
  • 1: Eine Tür mit einer erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung in einer Gesamtansicht;
  • 2: eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung in Freigabestellung;
  • 3: eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung in Verriegelungsstellung und
  • 4: eine Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung mit einem Gummistopper.
  • In den Figuren ist die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung nur insoweit dargestellt, als es für die Erläuterung der Erfindung von Bedeutung ist.
  • In 1 ist eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung 1 dargestellt, bei der man den Einbauort der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung 1 in einer Tür 2 erkennen kann. Bei der Tür 2 handelt es sich vorzugsweise um eine Feuerschutztür, die im Normalfall offen steht, aber in einem Brand- oder Gefahrenfall geschlossen werden muss. Die Feststellvorrichtung 1 ist in die Tür 2 eingebaut, so dass sie von außen nicht sichtbar ist. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung 1 außen auf der Tür 2 vorzusehen. Dies ist zwar optisch nicht so unauffällig wie der Einbau in die Tür 2, hat aber den Vorteil, dass eine solche Anbringung ohne großen Aufwand auch einfach und schnell nachgerüstet werden kann.
  • In 2 ist die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung 1 im Detail in einer Position dargestellt, bei welcher die Tür 2 nicht festgestellt ist, während 3 die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung 1 in einer Position zeigt, bei welcher die Tür 2 festgestellt ist.
  • Die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung 1 weist ein Gehäuse 3 ähnlich einem üblichen Schlosskasten auf. Das Gehäuse 3, das im dargestellten Ausführungsbeispiel in eine in der Tür 2 vorgesehene Ausnehmung eingesetzt ist, ist mit einer Frontplatte 4 versehen, über welche das Gehäuse 3 an der Tür 2 über Schrauben 5 oder dergleichen befestigt ist. Aus dem Gehäuse 3 ragt nach unten eine Schubstange 6 heraus, die zum Feststellen bzw. Freigeben der Tür 2 dient.
  • Die Schubstange 6 steht mit ihrem unteren Ende je nach ihrer augenblicklichen Position mehr oder weniger weit über die Unterkante der Tür 2 vor. An ihrem oberen Ende reicht die Schubstange 6 in das Gehäuse 3 hinein und ist dort mit einem Führungselement 7 verbunden. Das Führungselement 7 kann zur exakten vertikalen Führung mit zwei vertikal übereinanderliegenden Zapfen 8 versehen sein, welche in einem vertikal verlaufenden Gehäuseschlitz 9 geführt sind. Die Zapfen 8 dienen gleichzeitig als oberer und unterer Anschlag für die Bewegung des Führungselementes 7. Alternativ kann das Führungselement 7 auch mit einem vertikalen Schlitz versehen sein, in den zwei am Gehäuse 3 angeordnete Zapfen eingreifen.
  • Zwischen der Unterseite des Gehäuses 3 und der Unterseite des Führungselementes 7 ist ein vorzugsweise als Schraubenfeder ausgebildetes Federelement 10 angeordnet, welches das Führungselement 7 und somit gleichzeitig die Schubstange 6 nach oben drückt, so dass die Tür 2 freigegeben werden kann.
  • Das Federelement 10 muss nicht, wie in den 2 und 3 dargestellt, seitlich zur Schubstange 6 angeordnet sein, sondern kann z. B. die Schubstange 6 auch konzentrisch umgreifen.
  • Zwischen dem Gehäuse 3 und dem Führungselement 7 ist weiterhin ein Elektromagnet angeordnet, der aus einem an der Unterseite des Führungselementes 7 befestigten Magnetanker 11 und einem an der unteren Innenseite des Gehäuses 3 dem Magnetanker 11 gegenüberliegenden Haftmagneten 12 besteht.
  • Der Haftmagnet 12 ist mit einer Energieversorgung 13 verbunden. Außerdem ist der Haftmagnet 12 mit einem Auslöseschalter 14, z. B. in Form eines Druckschalters oder Tasters, verbunden, der im dargestellten Ausführungsbeispiel in der Frontplatte 4 des Gehäuses 3 gelagert ist und leicht von außen betätigt werden kann. Alternativ kann der Auslöseschalter 14 auch an einer nahegelegenen Wand oder an einer anderen Stelle der Tür 2 angeordnet sein. Auch eine Fernauslösung, z. B. von einer zentralen Überwachungsstelle aus, ist möglich.
  • In dem Gehäuse 3 ist weiterhin ein Betätigungshebel 15 um eine horizontal verlaufende Achse schwenkbar gelagert. Der Betätigungshebel 15 ist in einer in der Frontplatte 4 angeordneten Vertiefung gelagert, so dass er im Normalzustand nicht über die Frontplatte 4 übersteht. Der Betätigungshebel 15 ist z. B. L-förmig ausgebildet und liegt im Ruhezustand mit seinem längeren Schenkel parallel zur Frontplatte 4. Der kürzere Schenkel erstreckt sich in das Gehäuse 3 hinein und ist mit einer hakenförmigen Nase 16 versehen. An dem kürzeren Schenkel greift auch eine Feder 17 an, welche bestrebt ist, den Betätigungshebel 15 in die in 2 gezeigte Stellung, d. h. in eine Stellung parallel zur Frontplatte 4, zu ziehen.
  • Die hakenförmige Nase 16 des Betätigungshebels 15 wirkt auf das untere Ende eines vertikal am Gehäuse 3 geführten Schiebers 18 ein, der mit seinem oberen Ende das eine Ende eines zweiarmigen Hebels 19 beaufschlagt. Das andere Ende des zweiarmigen Hebels 19 wirkt auf die Oberseite des Führungselementes 7 ein.
  • In Abhängigkeit davon, ob die Tür 2 in einer bestimmten Stellung, z. B. ganz geöffnet, oder in einer beliebigen Stellung festgelegt werden soll, ist das untere Ende der Schubstange 6 ausgebildet. In den 2 und 3 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der die Tür 2 nur in bestimmten Stellungen festgelegt werden kann. Dazu sind in einem Fußboden 20 an bestimmten Stellen Bodenmulden 21, z. B. in Form einer Hülse oder derglei chen, vorgesehen, in welche das untere Ende der Schubstange 6 bei festgelegter Tür 2 eintaucht.
  • Ist dagegen eine Feststellung der Tür 2 in einer beliebigen Stellung gewünscht, ist das untere Ende der Schubstange 6 gemäß 4 ausgebildet. Dazu ist das untere Ende der Schubstange 6 mit einer Platte 22 versehen, die in einer Hülse 23 geführt ist. Die Hülse 23 weist an ihrem unteren Ende einen nach innen weisenden Kragen 24 auf, der einen nach außen vorstehenden Flansch 25 eines Stiftes 26 hintergreift. Der Stift 26 endet in einem Gummistopper 27. Zwischen der Platte 22 und dem Flansch 25 ist ein vorzugsweise als Schraubenfeder 28 ausgebildetes elastisches Element vorgesehen, so dass der Flansch 25 des Stiftes 26 in Richtung auf den Kragen 24 der Hülse 23 gedrängt wird.
  • Im Folgenden wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung 1 erläutert.
  • In 2 ist die Tür 2 freigegeben und kann beliebig verschwenkt werden. Wenn nun die geöffnete Tür 2 festgelegt werden soll, so ist dies gemäß der erfindungemäßen Ausgestaltung sowohl mechanisch als auch elektrisch möglich. Wird die Feststellung elektrisch ausgelöst, wird ein nicht dargestellter Schalter, Taster oder dergleichen betätigt, der eine Verbindung des Haftmagneten 12 mit der Energieversorgung 13 herstellt. Dadurch wird der Magnetanker 11 vom Haftmagneten 12 angezogen und gleichzeitig wird das Führungselement 7 und somit die Schubstange 6 gegen die Kraft des Federelementes 10 nach unten bewegt, so dass entweder die Schubstange 6 in die Bodenmulde 21 eingreift oder der Gummistopper 27 auf den Fußboden 21 gepresst wird. Somit ist die Tür 2 festgelegt. Dieser Zustand ist in 3 gezeigt.
  • 3 zeigt auch die Möglichkeit, die Feststellung der Tür 2 mechanisch durchzuführen. Dazu wird das längere Ende des L-förmigen Betätigungs hebels 15 gegen die Kraft der Feder 17 verschwenkt, wie in 3 gezeigt ist. Dadurch drückt die Nase 16 am kürzeren Ende des Betätigungshebels 15 den Schieber 18 nach oben. Der Schieber 18 wiederum verschwenkt den Hebel 19 derart, dass das Führungselement 7 nach unten gegen die Kraft des Federelementes 10 soweit verschoben wird, bis der bestromte Haftmagnet 12 den Magnetanker 11 festhält. In diesem Zustand ist die Tür 2 festgestellt.
  • Um die Tür 2 in einem Brand- oder Gefahrenfall zu schließen, wird die Energieversorgung 13 des Haftmagneten 12 unterbrochen, z. B. automatisch durch einen Rauchmelder oder manuell durch Betätigung des Auslöseschalters 14. Nach Wegfall der Haltekraft des Haftmagneten 12 drückt das Federelement 10 das Führungselement 7 und damit die Schubstange 6 nach oben, so dass das untere Ende der Schubstange 6 nicht mehr mit dem Fußboden 20 in Verbindung steht. Nun kann die Tür 2, z. B. durch einen Türschließer, geschlossen werden.
  • Die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung 1 kann sowohl bei einflügeligen als auch bei zweiflügeligen Türen Verwendung finden.
  • Die vorstehende Beschreibung der Feststellvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihrer Äquivalente zu verlassen.
  • 1
    Feststellvorrichtung
    2
    Tür
    3
    Gehäuse
    4
    Frontplatte
    5
    Schrauben
    6
    Schubstange
    7
    Führungselement
    8
    Zapfen
    9
    Gehäuseschlitz
    10
    Federelement
    11
    Magnetanker
    12
    Haftmagnet
    13
    Energieversorgung
    14
    Auslöseschalter
    15
    Betätigungshebel
    16
    Nase
    17
    Feder
    18
    Schieber
    19
    Hebel
    20
    Fußboden
    21
    Bodenmulde
    22
    Platte
    23
    Hülse
    24
    Kragen
    25
    Flansch
    26
    Stift
    27
    Gummistopper
    28
    Schraubenfeder

Claims (12)

  1. Feststellvorrichtung zum Feststellen einer Tür (2), insbesondere einer Feuerschutztür, mit einer in ihrer Axialrichtung verschiebbar gelagerten Schubstange (6) zum Feststellen bzw. Freigeben der Tür (2), wobei die Schubstange (6) von einem Magneten (11, 12) in Feststellposition gegen die Wirkung eines die Schubstange (6) in eine Freigabeposition drängenden Federelementes (10) gehalten ist.
  2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Schubstange (6) in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert ist.
  3. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schubstange (6) mit ihrem oberen Ende an einem Führungselement (7) befestigt ist, das über eine Schlitzführung in einem Gehäuse (3) vertikal verschiebbar gelagert ist.
  4. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Magnet aus einem an einer Unterseite des Führungselementes (7) angebrachten, beweglichen Magnetanker (11) und einem an dem Gehäuse (3) angebrachten Haftmagneten (12) besteht.
  5. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das die Schubstange (6) in Freigabeposition drängende Federelement (10) vorzugsweise als Schraubenfeder ausgebildet ist und zwischen dem Gehäuse (3) und der Unterseite des Führungselementes (7) angeordnet ist.
  6. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Haftmagnet (12) mit einer Energieversorgung (13) und/ oder einem manuell betätigbaren Auslöseschalter (14) versehen ist.
  7. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Auslöseschalter (14) in oder an dem Gehäuse (3) angeordnet ist.
  8. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Führungselement (7) über einen manuell betätigbaren Betätigungshebel (15) in Feststellposition bringbar ist.
  9. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Betätigungshebel (15) gegen die Wirkung einer Feder (17) betätigbar ist.
  10. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schubstange (6) in ihrer Feststellposition in eine im Fußboden (20) vorgesehene Bodenmulde (21) eingreift.
  11. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schubstange (6) an ihrem unteren Ende mit einem Gummistopper (27) versehen ist.
  12. Feststellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Feststellvorrichtung vollständig in einem Türflügel, insbesondere in einem Schlosskasten, integriert ist.
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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20041202

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20060505

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20081202

R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20101209

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right